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Rezensionen verfasst von
starel

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Wir duschen am liebsten nackt: Die witzigsten WG-Anzeigen
Wir duschen am liebsten nackt: Die witzigsten WG-Anzeigen
von Joab Nist
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blonde Strickerin sucht Nicht-Kiffer-WG, 15. Juni 2014
Joab Nist ist durch seinen Zettelblog Notes of Berlin in der Hauptstadt inzwischen zu so etwas wie einer kleinen Lokalprominenz geworden. Als ich im Radio von seinem neuesten Buch hörte, habe ich es mir deshalb sofort besorgt. Thematisch hat es zwar nichts mit den Zetteln zu tun, dennoch ist es Herrn Nist gelungen, erneut ein kulturell interessantes Thema in den Fokus zu stellen.

Als jemand der schon in vielen WGs gewohnt hat, kann ich nur bestätigen, was für absurde Situationen man dort manchmal erlebt. So aberwitzig wie in diesem Buch beschrieben waren meine Mitbewohner dann aber glücklicherweise doch nicht. Das Buch ist ein erfrischendes Sammelsurium junger deutscher Subkultur und hat mich voller Nostalgie an meine Studententage erinnert.

Bereits jetzt bin ich gespannt, welches Thema Herr Nist für sein nächstes Buch auswählen wird.


Wellensittich entflogen - Farbe egal: Kuriose Zettelwirtschaft
Wellensittich entflogen - Farbe egal: Kuriose Zettelwirtschaft
von Joab Nist
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung auf den zweiten Blick!, 12. Juni 2012
Aus Langeweile hab ich mir das Büchlein am Bahnhof in Frankfurt gekauft. Schnell war ich gefesselt und hätte um ein Haar meinen Anschlusszug verpasst. Fürs Zuglesen ist das Buch eigentlich eher ungeeignet, da ich mehrmals laut auflachen musste. Was meine Sitznachbarn, zumindest ihrem Blick nach zu urteilen, missbilligten. Das Buch ist kurzweilig und bringt viel Spaß. Mit 200 Seiten ist es vielleicht eine Spur zu kurz, dennoch möchte ich es nicht missen. Warum ich eine Rezension schreibe (meine erste!), nachdem ich längst wieder daheim bin, liegt daran, dass ich immer noch an das Buch denken muss. Es beschäftigt mich. Jeder kleiner noch so gekritzelte Zettel (die in meiner Ausgabe übrigens alle gut lesbar waren!), birgt eine Geschichte. Auf den zweiten Blick tat sich mir hinter dem Humor eine neue Welt auf. Ein Sammelsurium von Eindrücken des modernen Großstadtlebens. Ein melting pot, ein Schmelztiegel des Lebens. Die Stadt lebt. Und warum auch immer hat mich das Teilhaben an diesen Eindrücken sehr befriedigt. Mit der Zusammenstellung der Bilder erzählt der Autor oder Herausgeber auf seine Art lauter kleine Kurzgeschichten, die mich von ihrem sprudelnden Leben an die Abenteuer manch bekannter Romanautoren zu Beginn des 20.sten Jahrhunderts erinnern. Diese Tiefe hatte ich von ein paar Papierfetzen nicht erwartet. Letztlich macht das Buch süchtig, davon will man mehr!


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