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A Reader

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Rettet Europa! Noch mehr Gründe, Europa gegen die EU zu verteidigen: E-Book aktuell  - Eine Nachschrift zu "Die letzten Tage Europas - Wie wir eine gute Idee versenken"
Rettet Europa! Noch mehr Gründe, Europa gegen die EU zu verteidigen: E-Book aktuell - Eine Nachschrift zu "Die letzten Tage Europas - Wie wir eine gute Idee versenken"
Preis: EUR 1,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für die Zugabe!!!!, 21. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sollte unbedingt gelesen werden. Sowohl das Hauptwerk als auch diese Zugabe führen zu Fragen die eigentlich über die eigentliche Thematik weit hinausgehen . Für mich sind dies Fragen die die Mechanismen der Bürokratie schlechthin betreffen. Buch geht eher in Richtung Gedankensammlung als eine durch und durch strukturierte Abhandlung. Allerdings, wenn die Gedanken und Überlegungen gut sind, wenn juckt da die Form zumal das Ganze somit auch schneller gelesen werden kann und weniger Zeit kostet. (Der Autor kommt gleich zum Punkt und dies in glasklarer, verständlicher Sprache.....) Sehr gutes Preis Leistungsverhältnis. Hätte gerne mehr Arbeiten dieser Art.
Es ist schade dass der Autor und seine Kollegen nicht wählbar sind. Meine Stimme wäre ihm gewiss und die 5 Prozent Hürde würde er sicher nehmen. Es fehlt diese Stimme im Bundestag. Da gehört nach meinem Dafürhalten dieser Autor hin. Dann würde auch ich wieder zur Wahlurne gehen weil ich endlich wüsste wen ich da tatsächlich wähle..... Einer von ganz wenigen Kandidaten wo man ein klares Profil und kein unbeschriebenes Blatt vor sich hätte...


Die Reform der Rundfunkfinanzierung in Deutschland: Analyse der Neuordnung und Entwicklung eines idealtypischen Modells
Die Reform der Rundfunkfinanzierung in Deutschland: Analyse der Neuordnung und Entwicklung eines idealtypischen Modells
von Anna Terschüren
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ... wichtiger Beitrag für jene die sich um den Erhalt des Rechtsstaats sorgen, 28. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Angesichts der gegenwärtigen Sachlage ein enorm wichtiger, interdisziplinärer Beitrag zum Thema Rundfunk-Haushaltszwangsgebühren und Rundfunkauftrag. Die Abhandlung besteht aus einer Analyse des vorherigen und jetzigen Bezahlsystems des deutschen Rundfunks, dessen eigentlichem Auftrag, und in wieweit ihm nachgekommen wird. Darüber hinaus enthält die Arbeit interessante Verbesserungsvorschläge diesbezüglich. Alles andere als selbstverständlich ist die glasklare Sprache der Autorin, die damit zu erkennen gibt, dass sie den Stoff so gut beherrscht, dass sie vom Gelesenen jenen Abstand gewinnt, den es bedarf, die darauf basierenden, weiterreichenden eigene Erkenntnisse verständlich zu vermitteln. Das Buch kann eine große praktische Hilfe sein für die, welche ihre Grundrechte, die bis dato selbstverständlich waren, nun wieder zurückerobern müssen, indem sie sich gegen den Zwangsbeitrag rechtlich zur Wehr setzen (1). Allein dafür mein Dank an die Autorin.

Ganz allgemein ist das Werk von Interesse für alle, die wir vom Angriff auf den Rechtsstaat durch die Zwangsgebühr betroffen sind. Es ist von Interesse als Primärquelle und Zeitzeugnis für Soziologen und jene, die sich mit Sozialgeschichte, Sozialphilosophie und ethischen Fragen befassen.Es ist von Interesse für jene die den Vergleich ziehen zwischen damals (unmittelbar nach dem Kriege) und jetzt in geschichtlicher, sozialer und vor allem ethischer Hinsicht. Es ist von Interesse für jene,die sich um das Überleben der jüdisch-christlichen Ethik sorgen,die unserem Rechtsstaat einst zu Grunde lag und die von jenen Kirchen, Gemeinden vertreten wird die evtl. nun freiwillig nicht mehr bekommen können, was die selbsterkorenen "Priester" der Moderne zuvor beschlagnahmten. Es ist von Interesse für jene die sich sorgen um Grundrechte, die leider nur solange gewahrt wurden, als im Einklang mit dem von den Alliierten geforderten auf Freiwilligkeit basierenden Konzepts, der Einkauf von Rundfunkprogrammen UM SEINER SELBST WILLEN FREIWILLIG erfolgen durfte.

Eine eigentliche Wertung der Dissertation scheint mir dennoch fast unmöglich. Und, gäbe es logistisch die Möglichkeit, es ausschließlich bei einem Kommentar zu belassen, würde ich diese Möglichkeit bevorzugen aus folgendem Grund:

Durch extrem dreistes Tun auf politischer Ebene wird ein gesellschaftlicher Diskurs angezettelt, der sich von vornherein jenseits der Grenzen menschlicher Vernunft bewegt. Ich meine einen Diskurs, den der Historiker in 100 Jahren wohl als "verrückt" begreifen wird; so wie man ja auch heute sehr viel, was man hierzulande vor etwa 100 Jahren als "Kulturbeitrag" in teils bis heute namhaften überregionalen Zeitungen schrieb, als restlos "daneben" und in ethischer Hinsicht "verkommen" einstufen würde. D.h. angesichts jenen frechen Treibens und Verrats der Wähler seitens der Gewählten (2), sowie der daraus sich ergebenden verbalen Proteste durch Presse, Kommunen, Verbände und Unternehmen, kann man nur noch, wie manche Autoren, anklagen und verurteilen, anstelle sich innerhalb jenen "Rahmens" zu rechtfertigen, der von vornherein gar keine Daseinsberechtigung hat, da jenen die ihn absteckten, die Befugnis hierzu ganz genauso fehlt, wie Hitler einst jene zur Macht.

Der freche Griff in die Tasche der Bürger, wurde zwar auf Länderebene beschlossen (3)aber bundesweit vollzogen. Er ersetzt einen Teil des menschlichen Lohns, mit Polizeigewalt gegen "Meinungen und Unterhaltungen" , die viele (auch aus religiösen Gründen) ablehnen), Solch Tun zeugt von der grenzenloser Verwahrlosung einer ganzen Gesellschaft. Und, es ist eine unsägliche Blamage für dieses Land, wenn heute, 69 Jahre nach dem Geschenk einer Demokratie durch die Alliierten, fundamentale Menschenrechte und deren Verletzung nun durch Dissertationen "bestätigt" werden müssen.......Das ist irgendwie so, wie wenn, um einer Wegelagerei Einhalt zu gebieten, mit theologischen Dissertationen das Gebot: "Du sollst nicht stehlen......." und seine Verletzung erst bestätigt werden müsste, ehe die Unterbindung des Unrechts überhaupt erfolgen darf.(6) Solche Bemühungen der Bestätigung von Selbstverständlichkeiten sind vorprogrammiert ihr Ziel zumindest teilweise zu verfehlen, weil die Notwendigkeit der Rechtfertigung als solche bereits bestätigt, dass das was bisher als selbstverständlich galt, in unserem Falle ---
G R U N D R E C H T E--, dieses nicht mehr sind...., worin mir das eigentliche Ziel der Verruchtheit jenes politischen Treibens zu liegen scheint...

Seit der Abschaffung der Sklaverei ist es tabu einem Menschen die Früchte seiner Arbeit ganz oder auch nur teilweise zu enteignen mit folgenden Ausnahmen: Notstand, Lebensgefahr, oder Finanzierung wichtiger (Infrastruktur) Projekte und zwar nach Priorität. Hier ist die Rede von Projekten die vorrangig dem Erhalt und dem Wohlergehen menschlichen Lebens dienen , und /oder deren gemeinnütziger Charakter als sicher unterstellt werden kann. Es ist die Rede von Projekten, die --n u r--- über eine Steuer (Beitrag) wirklich ---e f f i z i e n t---für den einzelnen Nutznießer finanziert werden können . (Die Bezeichung Steuer, nationenweite oder kommunale Abgabe bzw. Beitrag sind bei dieser Überlegung, der es um den Kern, d.h. die Ethik zu tun ist unwesentlich und austauschbar). Bei gemeinnützigen Beiträgen oder Steuern gab es schon immer Mißbrauch, welcher allerdings gegen geltendes Recht verstieß und kontrolliert bzw. geahndet wurde.

Steuerliche Abgaben oder entsprechende nationenweite "Zwangsbeiträge" die schwerpunktmäßig der "Bespaßung" der Bürger dienen, scheinen mir, nach der bisherigen abendländischen Rechtsprechung und Ethik, tabu und stellen einen nicht vertretbaren Eingriff in die Handlungsfreiheit des Menschen dar. Ich sehe darin in letzter Konsequenz auch eine Institutionalisierung des Mißbrauchs öffentlicher Gelder. Mißbrauch deshalb, weil das immer wieder aufgeführte Argument einer "Unterhaltungsgrundversorgung " mittels "Zwangsverkauf" von vornherein nicht greift. Dies deshalb nicht, weil das wesentliche Moment einer "Unterhaltung" eben auch darin liegt, dass sie freiwillig gesucht wird. Ist dem aber nicht so, hört die Unterhaltung auf eine solche zu sein und wird, wie auch deren forcierte Bezahlung, als Stress erlebt. Diese Aussage sollte anhand eigener Erfahrungen nachvollziehbar sein, falls nicht, empfehle ich ein Grundlagenstudium in Lernpsychologie.

Eine Zwangsgebühr mit dem Ziele bundesweiter Grundversorgung an "Bespaßung" ist somit ein Widerspruch in sich. Er ist es auch dann, wenn der Zwang noch nicht dahingehend "ausgereift" ist, dass, zusätzlich zur Zwangsgebühr, auch noch eine regelrechte Fernsehpflicht bestünde. Die Zwangszahlung als solche reicht aus, um eine derart finanzierte Unterhaltung (selbst wenn sie gut wäre) aus tiefstem Grund der Seele abzulehnen. Denn, letztere liebt die freie Entscheidung, zumindest, was die Gestaltung der wenigen, ihr nach der Arbeit noch verbleibenden freien Zeit betrifft....

Um aber nach dieser Vorbemerkung zum Buche zurückzukommen, so enthält dieses durchaus wichtige Gedanken und Argumente und, unterstellt man die Richtigkeit der Prämissen, wäre es auch schlüssig und sehr sauber argumentiert. Allerdings bezweifle ich in einigen, (nachfolgend aufgeführten) Fällen ersteres.

1.) Wenn ich richtig verstehe, wird als gegeben unterstellt, und nicht hinterfragt, dass die Rundfunkanstalten auf die "Anmeldung" der Teilnehmer angewiesen waren, die nicht "von allen" getätigt wurden, was Finanzierungsreformen bei den ÖR notwendig machte (S.47).
Hier ergibt sich folgende einfache Frage: wie kommt es eigentlich, dass private Anbieter sowie auch die ÖR ein und die selbe Produktpalette anbieten, die sich rein technisch und logistisch in nichts voneinander unterscheidet, und dennoch nur ein Anbieter, nämlich die ÖR, auf die Nutzungsmitteilung der Produktnutzer angewiesen ist? Wie kommt es, dass die ÖR derartige Probleme haben ihr Produkt vor Schwarzhörern zu schützen und die Privaten überhaupt nicht?..... Wie kommt es dass die Einen, völlig problemlos, mit geringstem Aufwand schon seit Jahren, das typische Zug - um - Zug Geschäft des Handels betreiben können und die Andern zum Eintreiben ihrer Forderung, einer "Geheimpolizei" bedürfen, die erst "mögliche Empfangsgeräte", "Haushalte" und "Fahrzeuge" ermittelt, um sodann, flächendeckende Melderegister abzugleichen? (...alles unter Wahrung der "Verhältnismässigkeit" versteht sich). Wie kommt es dass wir all dies just in etwa zeitgleich mit der Einführung der Digitalen Verschlüsselung als Möglichkeit des Produktschutzes erleben? Bedauerlicherweise geht die Autorin nicht auf die allereinfachste Antwort der von den ÖR immer wieder heraufbeschworenen Probleme ein, nämlich die der digitalen Kodierung. Letztere war bereits möglich, ehe verfügt wurde, für den bloßen Besitz eines PCs Radiogebühren zu berechnen (eine Vorgehensweise die schließlich zur Haushaltszwangsabgabe mutierte.....)

Letzteres Verfahren der Zwangsabgabe auf PCs scheint mir vergleichbar mit jenem, einen Transportkanister mit "Alkoholsteuer" zu belegen, weil dieser rein theoretisch Alkohol enthalten könnte, aber nicht unbedingt muss..... Durch solche Vorgehensweise würde aber nicht nur der Alkohol, sondern auch Saft, Tee, Wasser, Benzin, Schmierseife, ja alle Flüssigkeiten, die mittels Kanister transportiert werden dieser neuen, sich am Kanister orientierenden "Alkoholsteuer" unterliegen ohne überhaupt unter deren ursprüngliche Begründung zu fallen und ohne auch rein formal eine solche zu sein, Aber dem nicht genug, im nächsten Schritt könnte man wie folgt verfahren: Der Kanister ist als alleinige Voraussetzung einer "Alkoholsteuer" nicht mehr erforderlich, sondern es genügt, dass in jedem Haushalt Kanister vermutet werden, wodurch eine "Alkoholsteuer" pro Haushalt fällig würde, Schmierseife hin oder her....(4). Letztere Vorgehensweise, die den Begriffen ganz neue Inhalte gibt, bedeutet das Ende jeglicher Transparenz und Prüfbarkeit der Rechtmäßigkeit von Ansprüchen. Die Schwierigkeit Ansprüche geltend zu machen wird nun darin liegen, dass ein und derselbe Begriff "Alkohol" von der Schmierseife bis zum Tee zwar nicht immer, aber manchmal, was seine Behandlung, anlangt alle Flüssigkeiten umfasst, zumindest steuerrechtlich. Wann nun Wasser und Schmierseife wie Alkohol zu behandeln sind wie im Falle des Kanisters und wann wiederum nicht, bzw. wo man überall analog (5) zur neueartigen "Alkoholabgabe" verfahren könnte wird die Herausforderung der zukünftigen Rechtsprechung sein. Bis diese Schwierigkeiten beseitigt sind, sehe ich allerdings nicht nur eine handfeste Gefahr für die Wirtschaft sondern auch die geistige Gesundheit derer die sich darin bewegen......

2. Als Leser gewann ich den Eindruck, dass der EU Wettbewerb nicht verletzt würden, dies weil der Staat die Grenzen der finanziellen "Subvention oder Beihilfe" für ein Produkt nicht überschreiten würde. Die Argumentation scheint schlüssig, verfehlt jedoch den Kern der Frage, in dem es schlußendlich um den freien Wettbewerb geht. Und, dieser wird aufs Schwerste verletzt und zwar durch den Hebel der Polizei.

Wenn ein Land plötzlich hergeht und in einem bislang freien Marktgefüge nunmehr mittels Polizeigewalt, den Zwangsverkauf s e i n e s Produktes sicherstellt, ehe das Konkurrenzprodukt des privaten Anbieters überhaupt gekauft werden kann, verletzt solch Tun das Wettbewerbsrecht derart, dass diesem Land allein deshalb der Zutritt zur EU von vornherein ob seines "Polizeistaates" verwehrt werden müsste..... (unter die finanzielle "Beihilfe und Subventionsregelungen" fällt dies natürlich nicht mehr, zumindest nicht schwerpunktmäßig, denn es ist tausendmal schlimmer als jene....") Wie kommt es aber nun, dass etwas das noch viel schlimmer ist als staatliche "Beihilfe" od. "Subvention", nämlich "Zwangsverkauf" mit Polizeigewalt, nun plötzlich EU weit als "wettbewerbskonform" passiert? Mit dieser Absurdität verhält es sich ungefähr so, wie mit einem hypothetischen Schwarzfahrer der, falls ansprechbart (wie die alte Dame im falschen Zug) bestraft würde, bei Vollsuff jedoch freie Fahrt bekäme "quer durchs Land" gleich einem Inhaber der Bahncard 100. Der Grund für diese Ungerechtigkeit ist denkbar einfach: das Sicherheitspersonal könnte vielleicht Angst haben. Hinzu kommt, dass Bürokratien den natürlichen Hang zur Faulheit haben. Und, eine "Haubitze" an die Luft zu setzen wäre extra Arbeit, die den regulären Betriebsablauf zunächst einmal "stören" würde. Letzteres Phänomen könnte erklären, wie es manchen entgegen sämtlicher Regeln, dennoch gellingt nicht nur im Zug, sondern auch der EU "seßhaft" zu bleiben.......

Eine Verletzung des Wettbewerbsrechts ganz allgemein und somit auch auf EU Ebene ergibt sich aber auch aus Gründen der Logik. Unser Rechtssystem war logisch aufgebaut (zumindest bis vor Kurzem) dies heißt im Klartext, dass wenn z.B.Grundrechte wie das auf "Gleichberechtigung" und die Verfassung im Kern verletzt würden dies alle anderen Rechte tangiert, auch das Wettbewerbsrecht. Ja, ich wage zu sagen, die gesamte Rechtsprechung gerät, durch diesen Angriff der Basis in eine gefährliche Schieflage die bis ins letzte Detail für Rechtsunklarheiten sorgen dürfte.

3. Eine weitere als selbstverständlich unterstellte Voraussetzung ist die, dass laut Autorin der Nichtnutzer der ÖR die absolute Ausnahme sei. Diese Aussage bezweifle ich sehr auf Grund der fortgeschrittenen Technik. Das Fernsehen war einst der Versuch, für wenig Geld einer Mehrheit zum täglichen und erschwinglichen "Kinovergnügen" zu verhelfen, denn kaum jemand konnte sich damals den Kauf von Kinofilmen für ein "Heimkino" leisten. Daraus ergab sich die Notwendigkeit, mit Hilfe der ÖR und dessen Intendanten einen gemeinsamen Nenner für ein Programm zu finden, das möglichst vielen Wünschen entsprechen sollte. Dieses Programm trat weitestgehend an die Stelle des bisherigen "Kinos" . Heute ist es aber so, dass man sich für wenig Geld besagtes "Heimkino" leisten kann durch Filmklubs, Kauf von DVDs oder Entleihung selbiger zum Preis der weit unter jenem des neuen "Zwangsbeitrages" für das "Gemeinschaftskino" liegen dürfte.

Die Autorin scheint ferner jene, immer größer werdende Gruppe zu unterschätzen, die eher zu anderen Medien greift. Gleiches gilt für die Zahl derer, die in Büros arbeiten was im Klartext heißt, dass diese Gruppe meist 8 Stunden täglich vor Bildschirmen sitzt und aus diesem Grund alleine kein Interesse haben dürfte, abends auch noch fernzusehen. Dies ganz abgesehen davon, dass die vielen alleinerziehenden Mütter die zusätzlich meist viel mehr als 8 Stunden täglich beruflich außer Haus sind, nach Rückkehr wohl andres zu tun haben dürften als fernzusehen....D.h.viele können aus rein logistischen Gründen, das Angebot zu dessen Finanzierung sie genötigt werden kaum nutzen, selbst wenn sie es wollten. Diese "vielen" sind die kleinen Haushalte der allein erziehenden oft an der Armutsgrenze lebenden Mütter, die die hohen Gebühren für ein teures "Fußball-Männerprogramm" , das sie herzlich wenig interessieren dürfte, mit am härtesten trifft.

Die Behauptung, dass der Rundfunkmuffel die Ausnahme sei, sehe ich auch im Widerspruch zur tatsächlichen Einschaltquote die bei bestimmten Altersgruppen als rückläufig gilt. Wobei zu berücksichtigen ist, dass die Einschaltquote den tatsächlichen Fernsehkonsum nicht korrekt reflektiert, dieser dürfte nämlich deutlich darunter liegen. Viele Fernseher laufen nämlich auch ohne jene "Audienz" die zwischendurch auch mal mit Staubsaugen oder Gartenarbeit beschäftigt ist.

Ein Weiterer Widerspruch zur fraglichen Prämisse sind die vielen Werbeplakate, die ich selbst noch bis vor etwa einem Jahr sah (7) und die, wie mir schien, die Plakatwerbung an Haltestellen und Bahnhöfen regelrecht dominierten. Wäre der Rundfunkmuffel nun die Ausnahme, dürfte diese Art von Programm- Werbung doch eher überflüssig sein.....

Ein weiteres Problem hatte ich damit, dass viele der als Prämisse zu Grunde gelegten Studien von den ÖR selbst in Auftrag gegeben wurden. Nur nach sorgfältiger Prüfung oder explizitem Vorbehalt sollten Studien übernommen werden, vor allem dann, wenn jener der sie in Auftrag gab ein Interesse an deren Ergebnis haben könnte..... .Diesen Vorbehalt, oder auch eine sorgfältige Prüfung der Studien auf ihre Schlussfolgerungen und Brauchbarkeit hin, habe ich vermisst. Dass Frau Dr. Terschüren nun trotz Anerkennung eines großen Teils an Quellen und Daten, die im Dienste der ÖR erhoben wurden (allzu viele scheint es ohnehin nicht zu geben) zum Ergebnis der Verfassungswidrigkeit der Zwangsabgabe kommt werte ich als eine schallende Ohrfeige für die ÖR.

Weitere Punkte seien nicht deshalb vermerkt, das wichtige und vor allem praktische Buch zu kritisieren (es ist bereits umfassend und kann sicherlich nicht alles abhandeln) sondern, um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und somit ein ganz kleinwenig beizutragen Schaden abzuwenden.
Ein Steuermodel, was Dr. Terschüren anregt, scheint sicherlich besser als was wir momentan haben. Eine verhältnismäßig geringfügige Subvention durch Steuergelder z.B. von Programmen zum Erwerb handfester beruflicher Fähigkeite, wie in anderen Ländern üblich, scheint das geringere Übel. Bei einem Steuermodell bestünde wenigstens die Hoffnung,dass es jene Verschwendung kontrolliert würde, welche die ÖR, wie mir scheint, versuchen durch Zwangsbeitrag zu institutionalisieren, wobei die Bilanzen unter dem Deckmantel der "Staatsferne" gut verborgen bleiben....
Allerdings sollte man nicht unterstellen, dass wir wie per "Knopfdruck" die Staatskassen mit Steuergeldern füllen können. Diese wollen erst verdient sein..... Also, einfach Steuern geradezu beliebig zu erhöhen, löst die Probleme noch lange nicht, sondern erzeugt

GANZ GENAUSO WIE DIE BISHERIGEN "ZWANGSBEITRÄGE"

evtl noch mehr. Dies dann, wenn Betriebe ob der nationenweiten "Beiträge" oder Steuern nicht mehr absetzen können und in Folge schließen. Dabei gilt, dass, wie in einem Domino, eine Firmenpleite die nächste nach sich ziehen kann... Denn, die Zahlungsunfähigkeit des Einen kann auch den Ruin des andern (z.B. Zulieferers) bedeuten. Das Endergebnis wären dann nicht die volle Staatskasse sondern ein Heer von Harz IV Empfängern. In grundlegenden Wirtschaftsseminaren der BWL erfuhr ich auch, dass ein geringfügiger Prozentpunkt z.B. an Umsatzsteuer genügen kann um fatale Folgen zu zeitigen und wohl durchdacht werden muss. Auch hier gilt, diese Überlegungen der gesamten volkswirtschaftlichen Auswirkungen einer Fernsehgebühr Lohn Preis Spirale wären ein Buch, oder zumindest ein Kapitel für sich. Aber so ganz außer Acht lassen sollte man solche Gefahren nicht, daher mein Hinweis nun an dieser Stelle als Warnung.

Dass Steuern, wie bundesweite "Zwangsbeiträge" wenn sie zu hoch werden, eine Volkswirtschaft ruinieren können, ist wohl auch ein Grund, warum Entscheidungen diesbezüglich auf Bundesebene und nicht auf Länderebene angesiedelt sind. Letzteres könnte man nun trickreich umgehen, indem man das was eigentlich eine Steuer ist einfach als einen "Beitrag" oder sonstwie umdefiniert und sodann durch richterliches Urteile für den Gebrauch auf Länderebene absichert, mit fatalen Konsequenzen für die Volkswirtschaft und das Wohl eines ganzen Landes, das dadurch aufs Spiel gesetzt würde. Vor diesem Hintergrund scheint mir ein wichtiges Verdienst der Autorin, unter Berufung auf den Gesetzestext, daran zu erinnern, dass es nicht auf die Bezeichnung sondern das W E S E N einer Abgabe am Ende ankommt........

Ein weiteres Verdienst der Autorin an ganz anderer Stelle scheint mir auch der explizite Hinweis, dass sich nirgendwo ein Auftrag ableiten lässt, dass die ÖR "Infosäule" sowohl Fernsehen als auch Radio umfassen muss. Frau Dr. Terschüren plädiert sodann für den ausschließlichen Erhalt des öffentlich rechtlichen Fernsehens, eine Meinung, die ich nicht teile. Ein ÖR Angebot das sich nur aufs Radio beschränken würde scheint mir besser aus folgenden Gründen:

a) Das Radio kann in einem Notfall, wie z.B. Katastrophenwarnung, austretende Gase etc. schneller eine sehr viel größere Zielgruppe erreichen als das Fernsehen, da man es auch z.B. unterwegs abhören kann. In dieser Warnfunktion, die an sich nich teuer ist, sehe ich die vorrangige Aufgabe der ÖR überhaupt.

b) Es ist von Grundversorgung die Rede und diese bedarf keiner Bilder.

c) Jene sind sogar abträglich ja schädlich wenn:

Nicht der Inhalt des Arguments, sondern Kameraführung, Kleidung und nicht verbales Verhalten, oder auch Behinderungen der Sprecher den Empfänger der Botschaft ---u n b e w u s s t--- beeinflussen....

wenn sie Gewalt transportieren und sei es auch im kritischen Kontext. (Siehe sleeper effect)

Von daher ist also, betrachtet man nur das Medium an sich, das Radio besser geeignet dem Auftrag, so neutral wie möglich zu informieren, nachzukommen.
In den 70er und 80er Jahren, als das Fernsehen noch sehr viel mehr Bedeutung hatte als heute, konnte ich beobachten, dass das Radio durchaus einen sehr treuen Freundeskreis hatte. Dieser wußte es sehr zu schätzen und bezahlte es gerne freiwillig, ob seines damaligen Anspruchsniveaus, das ich heute allerdings leider nicht mehr erkennen kann.

Das Radio hätte ferner den Vorteil, dass man z.B. bestimmte sportiliche Betätigungen und Dinge, die keine besondere Aufmerksamkeit erfordern, nebenher erledigen kann. Auch Erziehungs- und Bildungsprogramme ließen sich damit wie damals umsetzen, indem man zur Vertiefung, wie einst, eben nicht nur Lehrbriefe, sondern auch z.B. DVDs auf Wunsch als zusätzlich käufliches Begleitmaterial versendet, womit der audiovisuelle Teil, der bei Lehrprogrammen ein Vorteil sein kann aber nicht muss, abgedeckt wäre.

Schade finde ich, dass die Autorin einfach ein meritorisches Gut seitens der ÖR unterstellt(8). Gesichert scheint, wenn ich die Autorin richtig verstehe, dass selbst der Nichtnutzer der ÖR einen sogenannten mittelbaren Nutzen habe,und zwar dadurch dass andere das Angebot der ÖR konsumieren würden...
Diesen allgemeinen mittelbaren Nutzen, der ganz speziell durch die ÖR möglich sein soll vermag ich als Nichtnutzer der ÖR bislang nicht zu erkennen, wohl aber einen mittelbaren und unmittelbaren Schaden z.B. dann

....w e n n . auf Werbeplakaten für den HR, die ich noch bis vor etwa 1 Jahr im weiteren Umfeld von Frankfurt sah, wie folgt geworben wird:

einer Punklady mit Springerstiefeln lässig auf dem Schreibpult eines Unihörsals plaziert, darunter der Schriftzug: Haste mal ne Info....
In solchem Plakat sehe ich die Einladung zur Rücksichtslosigkeit und evtl auch Sachbeschädigung. Denn, ich wollte nicht der nächste Student sein, der erst mal den Schreibpult auf Spuren der Gosse wie Dreck, Kaugummi Hundekot untersuchen darf ehe er seine Utensilien darauf ausbreiten kann. Der HR scheint damit jedoch kein Problem zu haben.

.....wenn mit Hilfe der ÖR auf Großleinwänden eine regelrechte Massenhysterie erzeugt wird zur Fußball WM.

.... wenn im Anschluss daran die Nachtruhe im 30 Minuten Takt unterbrochen wird. Dies bis in die frühen Morgenstunden durch Betrunkene in Autokorsos die franetisch immer die gleiche, etwa 30 Minuten währende Runde drehen.. Ein Spektakel das sich Nacht für Nacht wiederholt, und dies 14 Tage lang, wie ich es selbst erleben durfte.

.... wenn auf Grund dieses widerlichen Gegröles und einer "Freude" hinter der sich nichts anderes als Aggression verbirgt, die Nachtruhe von Schwerstkranken und Sterbenden im 30 Minuten Takt unterbrochen wird (ganz so wie in den Folterkammern totalitärer Staaten)

..... wenn das Recht auf Nachtruhe jener, die am nächsten Tage ausgeruht sein m ü s s e n , um Leben zu retten bzw. nicht zu gefährden (wie z.B. Chirurg, Ersthelfer, Pilot Lokführer etc bei Fußball-WMs ausnahmsweise zurücktritt hinter das Recht, ob der Freude ggf. auch mal zu "töten" bzw. dem Tod bei den Allerschwächsten ein wenig "nachzuhelfen".....

(1) ..... diese Aussage erfolgte unter der Voraussetzung, dass es noch einen Rechtsstaat überhaupt gibt, bzw. dass wir in einer "Umbruchphase" von Rechtsstaat zu Polizeistaat vielleicht noch was auf dem Rechtswege bei dem einen oder anderen Gericht machen können. Berechtigte Zweifel sind allerdings angebracht und lassen den Rechtsweg als solchen fragwürdig erscheinen. (Anwälte und Rechtsschutzversicherungen werden in Zukunft kaum noch verfügbar sein weil diese Profession als solche durch die gesellschaftliche Entwicklung wohl überflüssig wird, managels Nachfrage. Nach momentanem Stand kann man eigentlich genausogut das Horoskop befragen, was wesentlich billiger kommt als Anwalt und Rechsschutz....

(2) Die Frage, wie es zu diesem Verrat der Wähler kommen kann sollte genauer untersucht werden. Soweit ich erkennen kann schützt unser Demokratieverständnis nicht vor dem Mißbrauch dahingehend, dass sich, wie es scheint, rein theoretisch auch Vertreter der organisierten Kriminalität auf die höchste politische Ebene wählen lassen könnten, was vielleicht mit ein Grund ist für manch schweren Politikerskandal- Von Demokratie kann keine Rede sein, wenn der Wähler den Gewählten im Grunde gar nicht kennt, bzw. keine Handfesten Nachweise im Hinblick auf seine Integrität und Tauglichkeit bekommt sondern gehalten ist, sich zwischen verschiedenen "Wundertüten" zu entscheiden. Unter einem Nachweis der Tauglichkeit verstehe ich nicht das was ein Kandidat nach Wahl verspricht zu tun, sondern das was er bereits für die Allgemeinheit erreicht bzw. getan hat. Wirklich verbindliche und glaubwürdige Anhaltspunkte diesbezüglich sind meist recht dürftig. Von daher scheint mir dass von vornherein nicht jeder so ohne weiteres kandidieren dürfte. Ich meine, das Recht des sich wählen lassen dürfens und auch das Recht frei zu wählen findet seine Grenzen ganz klar da, wo mit Verfassungsverstoß als Wahlkonsequenz zu rechnen ist. Wo, die Gewählten die Wählerschaft im Anschluss an die Wahl, um Grundrechte und Verfassung bringen.

Bestimmten "Basisdemokraten" halte ich vorsorglich entgegen, dass ein Unrecht auch dann nicht aufhört ein solches zu sein, wenn es mehrheitlich beschlossen wird. Nochmal, ein Unrecht steht nicht zur "Wahl".

Ein "Mehr" an Referenzen und Kontrolle vor Amtsantritt wäre daher angebracht, sowie auch ein "Mehr" an Haftung für das eigene Tun nach Amtsantritt.

(3) Die Namen der meisten für den Ministerentscheid Verantwortlichen kenne ich bis auf den heutigen Tag nicht

(4) So wie es nicht angehen kann, den Kanister einer Alkoholabgabe zu unterziehen,(die durch ihre Anknüpfung an den Kanister alle erdenklichen Kanister-fähigen Flüssigkeiten mit einbeziehen würde um den Käufer von Saft genauso zu treffen wie den von Alkohol) so kann es auch nicht angehen den PC einer Rundfunkabgabe zu unterziehen, (die durch ihre Anknüpfung an den PC alle erdenklichen PC-Angebote mit einbeziehen würde, um den Käufer von Schuhen genauso zu treffen wie jenen von Rundfunkprogrammen). Und, so wie der Empfänger der Alkoholabgabe kein Recht darauf hat sich darüber hinaus direkt oder auch nur indirekt am Erlös durch Saft, Tee, Benzin, oder Schmierseife etc. mittels einer "Kanisterabgabe" zu beteiligen, so hat auch der Empfänger von Rundfunkabgaben kein Recht darauf sich darüber hinaus direkt oder auch nur indirekt am Erlös durch den Verkauf von Schuhen, Kursen, Porto, Büchern etc mittels einer "PC-Abgabe" zu beteiligen.

(5) Besonders Kluge und an höheren Tabaksteuern interessierte, könnten sich nun an dieser "Steuerrechtlichen Richtline" im Hinblick auf Alkohol orientieren und die Tabaksteuer, nicht mehr vom Tabak, sondern (z.B. innerhalb eines bestimmten Größenbereichs) nur von dessen Schachtelgröße abhängig machen , wodurch im Bereich bestimmter tabaktypischer Verpackungsmaße "Tabaksteuer"fällig würde. Diese Vorgehensweise hätte den Vorteil, dass man dann, je nachdem was man als Paketmaß zu Grunde legt, nicht nur Zigaretten und Tabak sondern z.B. auch Smarties, Seifen, Schmuckstücke, der "Tabaksteuer" unterziehen könnte. Im nächsten Schritt könnte man auch hier Schachteln von "bestimmter" Größe in jedem Haushalt vermuten wodurch dieser als alleinige Voraussetzung für eine "Tabakabgabe" eigentlich reicht, ganz egal ob dort geraucht wird oder nicht.... Nachdem man so nach und nach mit allerlei Steuern verfahren wäre, bliebe noch der allerletzte Schritt zu tätigen und dieser wäre, der Einfachheit halber, die Gesamteinnahmen eines jeden Haushalts einzubehalten, um sodann jedem das zu geben, was er so zum Leben benötigt. Das heißt, so wie aus der Demokratieabgabe die "Aufgabe" der Demokratie wird (siehe Leserkommentar Jasper Zürich in "Diese Rundfunkurteile sind ein Witz", M. Hanfeld), so würde aus der Haushaltsabgabe die "Aufgabe" des Haushalts ...
Bei der Abgabe des Privathaushalts und der Umverteilung seiner Ressourcen dahingehend dass alle das "Nötigste" bekommen, müsste natürlich auch der staatlichen "Haushalt" berücksichtigt werden. Es kann nunmal nicht angehen, dass letzterer fast nichts bekommt und ersterer fast "alles" behält....
Also überall muss es nun wirklich nicht Kaviar sein. EinTopf tuts auch für (fast) alle.......

(6) Die Rechtfertigung elementaren Rechts bestünde in der Klärung der Begriffe, denn die Verletzung des Grundrechts erfolgt nicht durch manifeste Abschaffung derselben sondern dadurch dass man die Begriffe mit neuen "Inhalten" füllt. Unter Hitler verstieß der Mord an Millionen Kranken, Juden, "Unerwünschten" nicht gegen geltendes Recht das belassen wurde (siehe hierzu das Werk von diversen Autoren deren Name ich vergaß, bis auf Ernst Klee) sondern füllte es nur mit neuen Inhalten. Mord stand weiterhin unter Strafe nur handelte es sich im Falle des Holocausts nicht um Mord sondern um eine Maßnahme der Rassenhygiene.... Gleichfalls handelt es sich bei der Beschlagnahmung der Gelder die bei vielen ohne Gegenleistung erfolgt nicht um Diebstahl und Nötigung sondern um eine "Demokratieabgabe"....

(7) Für circa 1 Jahr sah ich auf meiner Route zur Arbeit keine Plakate mehr doch änderte sich das kürzlich, als ich Anfang juli 2014 wieder auf ein Großplakat im Frankfurter Umkreis stieß welches eine Party auf ARTE ankündigte .... Eine Werbefreiheit die man sich genauso wie das Geld einfach nimmt nach Verkündung der Richtersprüche der "Verfassungshüter" in Koblenz und Bayern. Auch für diese Geldausgabe öffentlicher Ressourcen muss nicht jener sich rechtfertigen der sich dieses Rechte einfach nimmt, sondern der der durch solches Handeln geschädigt wurde.

(8) Jemand bei dem die Staatsanwaltschaft ein und ausgeht und der immer aufs Neue vom Verfassungsgericht in die Schranken gewiesen werden muss (siehe Presseberichte und das Werk von Dr. Siebenhaar) hat nach meinem Dafürhalten seine Glaubwürdigkeit restlos verwirkt und kann schon alleine deshalb keinen Anspruch auf Seriosität der von ihm bereitgestellten informationen erheben


Die Nimmersatten: Die Wahrheit über das System ARD und ZDF
Die Nimmersatten: Die Wahrheit über das System ARD und ZDF
von Hans-Peter Siebenhaar
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dank an den Autor für den Mut...., 7. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... kriminelle Machenschaften, Korruption, Fils, fehlende Transparenz ans Tageslicht zu befördern und die Frage nach dunklen Handelspartnern, empfangsbereiten Sende (Geld?)Kanälen somit aufzuwerfen. Danke auch für die vielen sehr guten Ideen im Hinblick auf Haushaltssanierung der Rundfunkanstalten

Als ich das alles so las kamen mir weitere Verbesserungsvorschläge um 1. ) die Rechtssituation zu vereinfachen, 2.) die Kassenlage für Bund, Länder und ÖR zu verbessern und 3.)den Nutzen des Fernsehens für das Allgemeinwohl effizienter zu gestalten.

1. Vorschlag: Nach der Zustimmung oberster Rechtsprechung zur Pauschalisierung dahingehend dass auch die nicht konsumierende Minderheit zahlt was die statistisch ermittelte Mehrheit zahlt rege ich an das Bundesverfassungsgericht dem Bundesamt für Statistik zu unterstellen, somit wäre gewährleistet dass die Urteile laufend den neuesten Statistiken angepasst werden. Denn, sofern Statistiken richtig sind (Vorsicht, sie sollen auch öfter falsch sein weil manche Probleme mit Methodik und Schlussfolgerungen haben) ändern sie sich laufend. Das Bundesstatistikamt sollte daher unbedingt dem Bundesverfassungsgericht übergeordnet werden, um sicherzustellen, dass letzteres den neuesten statistischen Erkenntnissen Rechnung trägt und seine Urteile laufend dementsprechend revidiert. Schlage vor, so alle halbe Jahre, mindestens aber jährlich!!!!!

2. Vorschlag: Rege an den Bundestag aus Kostengründen aufzulösen und die Bundesminister, vor allem den Finanzminister zu entlassen . Mit den gesparten Personalkosten könnten ein paar zusätzliche "Qualitätskanäle" für die ÖR eingerichtet werden. (Ich meine wirklich durchsichtige transparente Kanäle wo man versteht wo welches Geld wohin fließt) Wozu z.B. noch ein Finanzminister wenn auf Länderebene entschieden wird, wieviel Volksmermögens durch bundesweite Abgaben in die Kassen der ÖR fließt? Wozu noch Bundesminister,wenn auf Länderebene entschieden werden kann wieviel Volksvermögen für Fußball abgezapft werden kann um dem Bundeshaushalt leere Kassen für Harz IV und die Kitas zu überlassen. Wofür noch ein Finanzminister, wenn der Tonangebende auch auf Bundesebene ein H. Prof. Kirchhof zu sein scheint, der anregt, dass Harz IV Empfängern die "Zwangsabgaben" vom Staat (Steuerzahler) finanziert werden soll? H. Kirchhof verglich das mit der staatlichen Unterstützung für den Kauf von Medikamenten und Brot!!??siehe Thomas Wagner "Die Zukunft der GEZ" v. (2010) [...]

Also, spätestens hier heißt es scharf nachdenken und zwar nicht nur über den Unterschied zwischen lebensnotwendigem Medikament und Fernsehprogramm und der unserem bisherigen Recht zu Grunde liegende abendländischen Ethik, die mit der Aussage:

Grundversorgung durch Medikament und Nahrung entspricht Grundversorgung durch TV

nicht kompatibel ist)

Nein, es heißt nachdenken, darüber wer zuletzt lachen wird: der Bund oder die ÖR vertreten durch ihre Handlanger, die Länder? Sind da gar am Ende ÖR vielleicht einerseits Schuldner gegenüber Vertragspartnern die wir nicht kennen ob fehlender Bilanz , andrerseits aber Gläubiger des Bundes der verantwortlich ist für die Staatskasse? Also, was wäre im theoretischen Falle einer Fernsehgebühr-Lohn-Preisspirale....Schließende Betriebe, somit weniger Steuern aber dafür mehr Harz IV Fälle gepaart mit Staatsschulden. Würde der ÖR Beitrag nun von den Steuereinnahmen abhängen würde dies auch weniger Einnahmen oder das "Aus" der ÖR bedeuten .Wie ist das aber bei einer Abgabe? Könnte die ÖR - Länderoberhoheit jene dem Bundeshaushalt weiter überbürden, um den Staat dann beliebig hoch zu schröpfen und verschulden? Letzteres würde bedeuten, dass selbst wenn alle Lichter aus und Deutschland aus Europa geflogen wäre, die Mattscheibe immer noch weiterflimmern würde und zwar bis zum jüngsten Tag.
Eine Sendepause scheint mir nur durch einen Verlorenen Krieg möglich, durch nette Alleierte die anschließend mit mit dem "Defibrillator" herbeieilen, um "Ersthilfe" zu leisten . Letzteres indem die "Ersthelfer" den "Reset Knopf" drücken und ihr altes, auf Freiwilligkeit basierendes Modell von 1949 wieder herstellen, um damit das "Dauer-Kammer- Flimmern" im Herzen der deutschen Haushalte bundesweit abzustellen......

3. Vorschlag:

im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes, und Allgemeinwohls scheint sinnvoll, auch die Schlafsäcke der Obdachlosen als Haushalt zu betrachten und die Schuhsohlen der "Bewohner" zu konfiszieren. Einen Rohstoffwert haben diese allemal. Und, da es immer mehr Obdachlose gibt, die rein rechtlich betrachtet nicht arm sind, weil sie kein Harz IV beziehen, käme da schon was zusammen . .......Als Gegenleistung dafür könnte man das Fernsehangebot ganz speziell für diese Zielgruppe (wie bei den Behinderten ja auch) weiter ausbauen. Zum Beispiel könnte man hergehen und mittels Großleinwänden "virtuelle Suppenküchen" schaffen, die man im entsprechenden Stadtviertel aufstellt, um zum Beispiel Caritas und Bahnhofsmissionen, deren Spendeneinnahmen immer weniger werden zu ersetzen. Ihr kleines, noch verbleibendes Spendenpotential könnte durch eine erhöhte Haushaltsabgabe gleich mit abgefangen werden, um in das Leinwand-Projekt zu fließen.
Sicher finden sich ein par Promis die bereit wären, für wohltätige Zwecke auf dieser Großleinwand die Korken knallen zu lassen und das Feinste vom Feinsten stellvertretend für die Betrachter zu kosten, was bedeuten würde, dass endlich auch die Armen in den Genuss von Kaviar kämen durch das virtuelle Teilhaben am Male der VIPs.......


GEZ abschaffen!: Einblicke in die Dunkelwelt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
GEZ abschaffen!: Einblicke in die Dunkelwelt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
von Bernd Höcker
  Broschiert
Preis: EUR 7,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... ein sehr guter Beitrag zur Absage an Recht und Ethik, 1. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch argumentiert sehr gut und es ist bedauerlich, dass es nicht viel mehr Bücher zum Thema gibt!

Das kleine Büchlein kann nur ein Anfang sein. Viele Fragen, die weit darüber hinausgehen bleiben teils noch offen. Man sollte sich diesen aber dringend stellen. Vor allem jener der Ethik, des Bruchs mit der Verfassung, des Wettbewerbsrechts sowie der nach vorsätzlicher Straftat, Nötigung und Wucher (z.B. bei Behinderten). Diese Punkte sollten der Schwerpunkt der Debatte um den Zwangsbeitrag sein. Denn, liegen Verletzungen von fundamentalen Menschenrechten vor, wie der Autor korrekt immer wieder andeutet, so wäre der Zwangsbeitrag Ausdruck von etwas das noch weitaus schwerer wiegt als die 17,98 Euro Gebühr an sich und wovon die Diskussion um ein paar Cent mehr oder weniger Gebühren nur ablenkt.

Im Zwangsbeitrag sehe ich einen radikaler Bruch mit der abendländischen Ethik und der darauf basierenden Verfassung. Dies, weil zum Einen nun bei vielen die menschliche Leistung (bzw. ihr Lohn) einfach entwendet wird ohne Gegenleistung und weil zum Andern dem Unterhaltungsgewerbe volkswirtschaftlich eine Vorrangstellung vor gemeinnützigen teils lebensrettenden Einrichtungen eingeräumt wird wie ich nachfolgend erläutern werde.

Jene Vorgehensweise, die Zwangsabgaben fordert und begründet weil jeder das Angebot nutzen "könnte" lässt sich nur bei Infrastruktur -Projekten rechtfertigen, deren Nutzen im Alleingang nicht erzielt werden können. Zu diesen Projekten zählen Krankenhäuser, Straßen, Kanalisation, Müllabfuhr etc, aber das Fernsehen sicherlich nicht. Es mutet wie Hohn und semantischer Mißbrauch an, wenn sich das Unterhaltungsgewerbe dem Argumente wichtiger Versorgungsunternehmen bedient, das da lautet dass die bloße "Möglichkeit" der "Inanspruchnahme" genügt um Zwangsabgaben zu rechtfertigen.

Ob Krankenhaus oder Fernsehprogramm, jeder

---------"k ö n n t e"----------

sicherlich beides, d.h. überhaupt eigentlich alles was es so käuflich gibt nutzen, auch wenn er es nicht tut.

Dennoch gibt es einen feinen Unterschied zwischen A) Abgaben für Müllabfuhr, Kanalisation und Krankenhaus einerseits und B) dem Fernsehen andrerseits. Und dieser Unterschied wäre z.B. dass bei A) der Verzicht auf ein Pflichtabgabensystem andere empfindlich schädigen, ja das Leben kosten könnte, wenn das Projekt, z.B. ein Krankenhaus auf freiwilliger Basis nicht zu Stande käme. Letzteres dürfte aber beim Verzicht auf Fernsehpflichtabgaben nicht der Fall sein. Denn, Fernsehen ist ein "Luxusgut" auf das verzichtet werden kann. Die verpasste Konfettishow zieht keine Seuchengefahr nach sich. Und, man stirbt nicht, wenn man den Bergdoktor oder die Schwarzwaldklinik nicht gesehen hat.... A)liefert Gemeinnütziges das im Alleingang nicht erzielt werden kann was bei B) nicht der Fall ist. Da die Mittel und das Volksvermögen begrenzt sind und das "ZU VIEL" beim einen ein "ZU WENIG" beim andern bedeuten, treten die Ansprüche von B hinter jene von A zurück mit denen sie niemals, auch nicht in Ansätzen,mittels Zwangsbeitrag um das Volksvermögen konkurieren dürfen. Der Schutz menschlichen Lebens hat Vorrang vor Unterhaltung, und nicht umgekehrt. Letzteres ist aber momentan der Fall. Durch Zwangseinzug der "Erstfrucht" menschlicher Leistung für die Rundfunkanstalten bleibt u.U. hernach für die Spende an gemeinnützige, ja lebensrettende Einrichtungen nichts mehr oder nur sehr viel weniger. Dies auch bei jenen, die den Rundfunk gar nicht nutzen. Solch Handeln bricht mit der abendländischen Ethik. Diese räumt dem Leben und der menschlichen Unversehrtheit höchste Priorität ein und nicht dem Unterhaltungssektor....

Das Fernsehen scheint eher das Gegenteil von gemeinnützig zu sein. Denn, wer die Einschaltquote regelmäßig in die Höhe treibt vereinsamt nicht nur, nein, er dürfte ferner an Bewegungsmangel und Fettsucht leiden mit allen damit einhergehenden Folgen. Letzteres belastet nicht nur Herz und Kreislauf sondern auch die "Gesundheits" kassen und somit den Geldbeutel aller. Also, anstatt gedopte Sportler zu beobachten wäre dem Gemeinnutz eher gedient, wenn man mit 17,98 Euro den kleinen Sportverein finanzieren würde, um mit andern gemeinsam etwas für seine physische und psychische Gesundheit zu tun. Aber dazu reicht es jetzt vielleicht nicht mehr..Denn das Einkommen ist nunmal begrenzt und die "Erstlingsfrucht" der Arbeit geht in Höhe von 17,98 leistungsunabhängig an den deutschen Rundfunk. Nur um das was danach noch bleiben mag können dann gemeinnützige Einrichtungen wie Kirchen, Ambulanzdienste, Katastrophensammlungen (Sport-, Kunst-, Musikvereine,etc buhlen um damit teils lebensrettende Einsätze zu finanzieren. (D.h. die Rundfunkanstalten erhalten nicht nur eine Vorzugsstellung vor gemeinützigen Einrichtungen, sondern schlagen obendrein noch härter zu als die Finanzämter, die gemeinnützige Ausgaben, welche freiwillig getätigt wurden beim Festsetzen der Abgabenhöhe berücksichtigen).

A Propos "gemeinnützige" Grundversorgung mit Info für alle: Diese bedarf keiner Bilder, Sie sind eher kontraproduktiv, vor allem dann, wenn das Bild geschickt die Analyse und das Argument ersetzt, um zum Bauchurteile einzuladen, oder wenn Gewalt farbenfroh für Sensationslüsterne ins Wohnzimmer getragen wird, um so dem Publikum die Genugtuung des eigenen Überlebens im bequemen Fernsehsessel zu ermöglichen........

Bildhafte Gewaltdarstellung wird auch dann noch nicht gemeinnützig, wenn sie im kritischen Zusammenhang erfolgt, siehe Sleeper Effekt. Hinzu kommt, dass der bloße Anblick von Gewalt abstumpft. D.h. man gewöhnt sich an das, woran man sich nicht gewöhnen sollte. (siehe einschlägige Forschung, oder die erschütternden Essays der franz. Autorin M. Chapsal zum Thema.)

Also wenn es um Grundversorgung geht ist weniger mehr und es scheint mir gemeinnütziger, sich des Hirns denn der Kamera zu bedienen. Dazu wiederum reicht das viel billigere Radio völlig aus.

Aber bitte auch diese Radiogrundversorgung freiwillig und verschlüsselt.

Denn, so wie ich nicht zum Kaufe von Paketen gezwungen werden kann weil sie gegen meinen Willen in meinem Briefkasten landen, so kann es auch nicht angehen, dass man zum Kaufe von Programmen gezwungen wird, nur weil sie unverschlüsselt auf dem PC landen.....

Der deutsche Rundfunk hat weder den PC noch das Internet erfunden und er hat somit keinerlei Recht, "Zoll" auf dieses vielseitige Medium zu erheben. Er hat kein Recht dazu Gewinn zu schlagen aus meiner Motivation bei anderen online Anbietern zu kaufen, Informationen zu suchen, oder übers Internet Lehrgänge zu belegen. Er hat kein Recht Gebühren zu erheben, weil ich einen PC benötige um damit Porto und DB Fahrkarten zu bezahlen, ein verschlüsseltes Zeitungsabo oder virtuelle Bibliotheken zu nutzen. Er hat kein Recht mitzukassieren für den Sprachlehrgang, den ein andrer entwickelt hat und verschlüsselt anbietet.Er hat kein Recht meine Mittel die ich bei anderen Online- Anbietern investieren will zu schmälern, was bedeutet, dass für den "Sprachlehrgang" , die Fahrkarte, die DHL Sendung, weshalb ich den PC überhaupt kaufte u.U. nichts mehr bleibt. Er hat kein Recht gemeinnützigen Websites, die um Spenden für Katastrophen bitten zuvorzukommen, indem er die "Erstfrucht" menschlicher Arbeit für sich kassiert um anderen, wirklich gemeinnützigen, teils lebensrettenden Einrichtungen wie Kirchen, Gemeinden, Katastrophenhilfsdienste, leere Kassen und Geldbeutel zu hinterlassen.....

Wenn einer von zigtausend Anbietern im Internet darauf besteht, sein Angebot nicht zu verschlüsseln und statt dessen deutsche Internetnutzer (pardon, den internetfähigen Haushalt) mit "Zoll" zu belegen was nur im Heimatland (1) möglich ist, so scheint mir in solchem pauschalen Zwangsverkauf von Unterhaltung ein radikaler Bruch mit der abendländischen Ethik vorzuliegen wie auch dem darauf basierenden europäischen Wettbewerbsrecht. Dass dieser Bruch ausgerechnet von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt und von Ministern vollzogen wird, die einst gewählt wurden um die Verfassung zu schützen, macht die Sache nicht besser sondern schlimmer, nicht zuletzt auf Grund des Vorsatzes, der hier auch noch mit ins Spiel kommt (2).

Aber zu meiner Sorge um Recht und Verfassung kommt noch ein Weiteres hinzu:

Programme (und scheinen sie noch so gut), lehne ich spätestens dann ab, wenn sie zwangsverkauft werden und zwar ganz genau deshalb.

Denn hier kann etwas nicht stimmen, entweder mit der Info, mit jenen die damit hausieren gehen oder beidem.

Und die Frage, ob sich hinter einer "Wahrheit" die sich eines Zwangsverkaufs bedienen muss vielleicht eine große Lüge verbergen könnte stellt sich zu Recht...
--------------
Anmerkungen:
(1) Indem sich der Anspruch (bzw. das "Zollrecht" nicht auf ausländische, Internetnutzer verallgemeinern lässt ergibt sich die Frage: könnte es sich hier vielleicht eher um einen Macht- denn um einen Rechtsanspruch handeln? Letzterer wäre universal und könnte nämlich auch außerhalb der Landesgrenzen z.B. über internationale Gerichtshöfe eingeklagt werden, ersterer allerdings nicht, er würde schallendes Gelächter zeitigen....

(2) Zur Vorsätzlichkeit: Der Ministerbeschluss kam anscheinend in aller Eile zustande. Aber warum eigentlich überhaupt die Eile????? Ahnte man um die Fragwürdigkeit der Absichten hinsichtlich der Verfassung ???? Wusste man vielleicht um die Urteile der Verfassungsrichter, die, es ist noch gar nicht so lange her, festlegten, dass der PC als solcher noch kein Grund für Fernsehgebühren ist???

Wie kommt es nun, dass der Haushalt eben weil ihm besagter PC unterstellt wird, gebührenpflichtig wird?

Könnte es vielleicht sein, dass es sich hier um einen semantischen Trick handelt, das vorherige PC Urteil der Verfassungsrichter zu umgehen indem man nun nicht mehr die PC, sondern die Haushaltsgebühr nachschiebt? D.h. indem man zu dem alten Gesuch, das die Verfassungsrichter einst abwiesen,noch eins drauf setzt, um es sodann einfach neu einzukleiden? Ich meine, irgendwie so wie in dem Witz mit der Maus, die versucht ihren Elefanten durch den Zoll zu bekommen indem sie die eine Hälfte einer Semmel auf seinem Rücken, die andere am Bauche anbringt, um ihn sodann als ein "belegtes Brötchen" zu deklarieren? Könnte es sein, dass ganz genau hier die tiefgründigen Interpretationen so mancher Richter beginnen, d.h. die Frage, wo endigt das Brötchen und wo beginnt der Elefant? Ja, dass man rein rechtlich gesehen ein belegtes Brötchen da sehen könnte wo jedes Kind nur den Elefanten erkennen würde? Das Recht deckt als solches das findige Argument der Maus nicht ab und kann es auch nicht. Es kann nicht alles bis ins Letzte vorschreiben und der Schläue mit der man es umgehen könnte ohne es zu verletzen bis ins letzte Detail Rechnung tragen. Die Rechtsbeugung verhindert selbst das beste Rechtssystem nicht. Am Ende bleibt die Interpretation, die eine Frage der ehrlichen Suche nach Wahrheit oder halt eine der Macht bzw. auch eine der Bestechung sein kann.

Dem ursprünglichen Geist des Rechts nach bestem Wissen und Gewissen auch im Detail gerecht zu werden liegt somit an uns und das Ausmaß in welchem letzteres vorgezeichnet werden muss um Rechtsbeugung und Mißbrauch zu verhindern, zeugt von der Verkommenheit einer ganzen Gesellschaft, so in etwa die Aussage eines Anwalt, dessen Name ich leider vergaß....

Aber, um zu unserem konkreten Fall zurückzukommen, selbst wenn kein Vorsatz seitens der Minister und den Rundfunkanstalten vorliegt, verfassungsrechtliche Bedenken trickreich (gleich jener Maus im Witze) zu umgehen, bleibt dennoch die Frage: warum hat man sich eigentlich nicht angesichts der Tragweite des Beschlusses, im Vorfeld,
e h e man zur Tat schritt ehrlich im Hinblick um die Verfassung bemüht und die Verfassungsrechtler in aller Öffentlichkeit vorher eingehend befragt ob der Rechtmäßigkeit der eigenen Vorschläge und beabsichtigten Beschlüsse???

W a r u m hinkt die öffentliche Debatte hinter dem bereits gefällten Beschluss hinterher?

Ist es vielleicht Unwissenheit seitens der Minister?

Wenn ja, was sind das dann für Volksvertreter, die die Verfassung entweder nicht kennen, oder nicht kennen wollen?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 18, 2014 4:53 PM MEST


Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken
Die letzten Tage Europas: Wie wir eine gute Idee versenken
Preis: EUR 15,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 Sterne als Dank für den heißen Tipp..., 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Würde das Buch s o f o r t wieder kaufen!!!

Es war ursprünglich für die Reise im Zug gedacht was leider keine so gute Idee war. Buch zeitigte immer wieder schallendes Gelächter meinerseits und umgehend neugierige Blicke sowie amüsiertes Grinsen bei Mitreisenden
Um solche Peinlichkeiten zu vermeiden, scheint es mir sicherer mit solcher Lektüre in einem Strandkorb zu verschwinden, der jenen schützt der sich vor Lachen krümmt und kringelt. Hier kann man auch im Anschluss an die Lektüre in aller Diskretion CV und Bewerbung verfassen für einen der vielen vom Autor beschriebenen Jobs, die umso hochdotierter und krisenfester werden, je unsinniger die damit verbundenen Tätigkeiten sind. Indem der Autor letzteres in messerscharfem Analysen nachweist kann es für mich nur eine Lösung für die vom Autor umrissene Problematik der Arbeitslosigkeit geben:

D i e___ B e w e r b u n g___ i n___ B r ü s s e l

Der Autor mag ja Recht haben, dass das Geld dort sinnlos verdient sein mag. Aber man kann es ja wieder sinnvoll ausgeben, z.B. außerhalb der EU, wo die Regeln nicht gar so streng und die Gurken noch gerade sind (ganz so wie ich sie mag).

Also wenn man durch dieses Buch durch ist, gibt es eigentlich nur Eines: Koffer packen, um die Fortsetzungsnummer nicht zu versäumen..... Nichts wie hin wo wundersame Quellen sprudeln, an deren Rande es sich gut sein lässt und wo es obendrein noch viel zu lachen gibt......


In Defense of Faith: The Judeo-Christian Idea and the Struggle for Humanity
In Defense of Faith: The Judeo-Christian Idea and the Struggle for Humanity
von David Brog
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 25,31

5.0 von 5 Sternen ......why do we need this Reminder?, 31. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
There seems to be a human tendency to gloss over the obvious, for example, the fact that Western Civilization is rooted in the Judeo-Christian Ethic.

Becoming oblivious of the high price past generations paid for the upkeep of said Ethic, whose fruits we take for granted,is one thing (which we call ingratitude). But, to bite the hand that feeds you and debunk the very core upon which civilization rests is yet another (that one we call stupidity)

How embarassing that a brilliant author like D. Brog must use all his wits and diplomacy to come to the defense of the Judeo-Christian Ethic upon which our entire legal system rests !

How embarassing that he needs to remind us of the light in which we still bask whilst we, like the scientist in Gulliver's travels, seek to extract sunshine from cucumbers (1)

(1) See Jonathan Swift, Gulliver's travels and the description of new scientific approaches practiced in the Academy of Lagado


Berlan Akku Gras- + Heckenschere 2in1 BAGHS7.2-LI mit Stiel
Berlan Akku Gras- + Heckenschere 2in1 BAGHS7.2-LI mit Stiel
Wird angeboten von Bergland-Handels-GmbH (alle Preise inkl. Mwst.)
Preis: EUR 31,95

3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Warnung...., 11. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
dahingehend dass das Gerät bereits beim ersten Auspacken trotz ungeladenem Akku versehentlich eingeschaltet werden kann habe ich sehr vermisst. Als ich das Gerät erschrocken stoppen wollte wusste ich nicht wie. Zufällig durch rumdrücken auf irgendwelche Knöpfe brachte ich es dann zum Stillstand. Hernach versuchte ich herauszufinden wo sich eigentlich die An- und Ausschaltknöpfe befinden, verstand den Text der Anleitung diesbezüglich allerdings nicht. Laut Anleitung und Zeichnung sind 2 Knöpfe anscheinend An- und Ausschaltknöpfe bzw. auch Sperren. Nur, welcher Knopf der Anschalt und welcher der Ausschaltknopf ist ersah ich aus der Anleitung nicht. Unklar war mir auch wo sich die zusätzlich erwähnte Sperrfunktion befindet ? )Auch scheint evtl ein weiterer Knopf unterhalb des Griffes zu sein dessen Funktion mir nach wie vor unklar ist. (Ich bin nicht bereit dies durch Probieren rauszufinden) Eine deutliche Bezeichnung "An" oder "aus " oder "on" "off" konnte ich auch nicht erkennen, weder in der Beschreibung noch am Gerät selbst.
Den Akku konnte ich nicht herausnehmen um wirklich sicherzustellen dass das Gerät nicht angeht wenn man dies aus Sicherheitsgründen nicht wünscht.
Meine Finger sind nach dem Entpacken zwar noch dran. Allerdings verdanke ich dies glücklicher Vorsehung und nicht gerade menschlicher Umsicht und Rücksichtnahme auf den Kunden, ...Nach dieser Erfahrung ist mein Vertrauen als Kunde daher nachhaltig erschüttert..
Meine Geschäfte werde ich mir zukünftig sehr gut überlegen und die Gebrauchsanleitungen vor Kauf studieren.
Wo und wie nicht nur An sondern vor allem auch ausgeschaltet wird will ich unmissverständlich wissen, und meine dass dies auch klar und unmißverständlich kommuniziert werden muss aus Sicherheitsgründen z.B. indem man den Anschlatknopf grün färbt und den Ausschaltknopf rot bzw. An oder Aus drauf schreibt.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 4, 2014 9:58 PM MEST


Vergesst Auschwitz!: Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage
Vergesst Auschwitz!: Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage
von Henryk M. Broder
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas habe ich vermisst......, 6. Oktober 2012
.... Wenn ich mich richtig entsinne ist in dem Buch die Rede, dass keine Kosten gescheut werden jener zu "gedenken" die tot sind
Da sind aber auch noch zahlreiche Holocaust Opfer die in verschiedenen Ländern noch leben und bis auf den heutigen Tag das Allernötigste nicht haben. Die sich zwischen lebensnotwendigem Medikament und der Heizung im Winter entscheiden müssen...... Diesen Menschen bleibt neben dem millionenschweren Mahnmal nur noch die KZ Nummer am Arm...........Die Frage warum man der "Toten" mit schwindelerregenden Geldsummen gedenkt und dabei so viele Überlebende vergisst, die das Allernötigste nicht haben, harrt ihrer Antwort...... Mir scheint, der Autor hat irgendwo in seinem früheren Werk (Titel hab ich vergessen) auf besagte Absurdität zwar hingewiesen, dennoch meine ich sollte diese Frage vermehrt in den Vordergrund gerückt werden, um all jenen, die meinen es ehrlich zu meinen einen Antwortversuch zu ermöglichen. Nicht mit der Feder und auch nicht mit dem Mikrofon, sondern den schlichten Griff in die Tasche................


Kein Krieg, nirgends: Die Deutschen und der Terror
Kein Krieg, nirgends: Die Deutschen und der Terror
von Henryk M. Broder
  Gebundene Ausgabe

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Neuauflage?, 17. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist doch nach wie vor hochaktuell! Gerade zukünftige Soziologen und Geschichtswissenschaftler, werden für dieses Überblickswerk zum deutschen Zeitgeist um die Jahrtausendwende dankbar sein. Es besteht vorwiegend aus einer Sammlung unsäglicher Äußerungen zum Terroranschlag des 11. September, die namhaften Zeitungen entnommen bzw. auf Diskussionspodien zum Besten gegeben wurden.

Die treffenden Argumente des Autors decken die Heuchelei und Verlogenheit eines Bildungsbürgertums auf, das sich als Anwalt des "Schwachen" ausgibt, allerdings nur dann, wenn sich das Argument gegen die U.S.A. richtet oder sonst ins Feindbild der jeweils Argumentierenden passt. Mit andern Worten, das Buch legt Zeugnis darüber ab, dass jene abendländischen Werte auf die sich der Bildungsbürger zwar noch bezieht, an sich keinerlei Bedeutung mehr für ihn haben und wahrscheinlich auch nie hatten. Die Würde des Menschen, der Gleichheitsanspruch vor dem Gesetz, sowie der besondere Schutz der Schwächsten sind zum bloßen Vorwand für den jeweils opportunen ideologischen Standpunkt verkommen. Recht auf Schutz durch besagte Werte haben nur die einen, die Pflicht, ihn universal zu gewähren hingegen die andern.

Aber das Buch deckt nicht nur die Absage an den Gleichheitsgrundsatz und die darauf basierende Rechtsprechung auf, auch sieht sich jener, der den Zeitgeist vor den beiden Weltkriegen kennt beim Lesen der Zitate unweigerlich an die anti-amerikanischen, hysterischen Verbalergüsse einer gekränkten, sich "weltweit verkannt wähnenden deutschen Unschuld" erinnert, die sich vor dem 1. und 2. Weltkrieg in namhafte Zeitungen zu Wort meldete, um Deutschland zweimal restlos in die geistige Isolation und Hitler schlußendlich an die Macht zu befördern.

Nicht ihrem Gewissen, sondern nur der Scham verdankten wir jene längere "Sendepause" von etwa 50 Jahren nach dem Holocaust. Aber nun ist es wieder soweit. Sie greifen wieder zu Feder und Mikrophon, diesmal nicht um über Slawen, und andere "unkultivierte" Nachbarn zu richten und spotten, sondern über jene, die nach dem Kriege, dem alttestamentarischen (1) Diktum der Feindesliebe folgend, für sie sammelten, sie speisten und ihnen Redefreiheit und Demokratie ans Bett brachten. Die Schuld und die dennoch erfolgte Hilfe, die die Welt in allerbester Erinnerung hat sehen sie nicht mehr (bzw haben sie noch nie gesehen) . Da wird es umso wichtiger, wie einst, vor den Türen der andern zu fegen, diesmal, um ihnen "eben deshalb" deutsches "Friedensverständnis" näherzubringen. Wie einst, werden sich die Tore vor den "deutschen Besen" schließen. Wie einst, werden sich die "Kehrer" gekränkt ob der "undankbaren" Nachbarn in die "Schmollwinkel" deutscher Zeitungen zurückziehen, um daheim zu predigen, was die Welt nicht hören mag. Wie einst werden sie Deutschland in die geistige Isolation treiben, denn eine Verständigung zwischen jenen die sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen und denen die sie ausklammern kann es nicht geben. Kommunikation und das Abschätzen der Reaktion des andern darauf setzt Empathiefähigkeit voraus(2). Diese wiederum setzt voraus dass man sich mit dem Wissen und Erfahrungshintergrund des andern auseinandersetzt. Anders ausgedrückt, die Wechselwirkung zwischen dem auf hysterischem Verdrängen von Schuld basierenden Anspruch der einen und der auf bester Erinnerung basierenden Mahnung und Forderung der andern, wird für immer neue Verletzung und entsprechender Reaktion im Ausland sorgen welche die 3. Isolation jener "gekränkten deutschen Unschuld" zeitigen wird und zwar mit allen damit einhergehenden, politischen Folgen.

Nun ist es ein alter Hut der Psychologie, dass so manches "Zufallsergebnis" menschlichen Handelns entgegen anderslautender Behauptung tatsächlich beabsichtigt ist und dass so mancher Hysteriker auch dazu neigt just das nach außen zu kehren, was nicht vorhanden ist. Auf das Friedensgeschrei bezogen heißt dies, dass es ungefähr so authentisch scheint wie die Bemühungen der ehemaligen DDR um jene "Demokratie" die sie stolz im Namen trug. Und man frägt sich ferner zu Recht , ob die, die da derart aggressiv nur den Westen bzw. die USA zum Frieden gemahnen, vielleicht nicht tatsächlich jenen Krieg wollen, den der einseitiger Pazifismus ganz genauso zeitigen kann wie die gegenseitige Bedrohung den langen Frieden ohne Vertrag. Dass sich letzterer nicht unbedingt mit Palmzweigen herbeiwedeln lässt sei an einem kleinen Beispiel verdeutlicht: Wie wäre wohl der 2. Weltkrieg für die sich im Zweifelsfalle ergebende Schweiz verlaufen, wenn die schweizer Presse und wichtige Persönlichkeiten anstatt zur "Geistigen Landesverteidigung" der Schweiz gegen den möglichen Unterdrücker Hitler (3) , die Alliierten lautstark in öffentlichen Kundgebungen zum Frieden ermahnt hätten.

Ob letzteres Hitler zum Einmarsch ermuntert und die Schweiz somit in den Krieg gezogen hätte wissen wir nicht. Aber gefallen hätte es ihm schon....,den Alliierten eher weniger. Was auch immer, gefördert hätte eine derart "kommentierende" Klasse den Frieden sicherlich nicht, weder mit den Alliierten, noch mit Hitler. Hinzu kommt noch an allererster Stelle: dass es mit den rauchenden Krematorien von Ausschwitz ohnehin keinen Frieden geben kann.....

(1) Die im Neuen Testament gelehrte Feindesliebe geht nicht über das Alte Testament hinaus sondern darauf zurück.
(2) Die Einsicht in die Bedeutung der Empathiefähigkeit als Grundvoraussetzung menschlicher Kommunikation verdanke ich dem wichtigen Werk von George Herbert Mead
(3) [...]


WorldPerfect: The Jewish Impact on Civilization
WorldPerfect: The Jewish Impact on Civilization
von Ken Spiro
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,96

5.0 von 5 Sternen A Jewel of its kind....., 10. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
is this book on the impact of Judaism on Civilization. This page turner is much more than just a plain history book. The author beautifully draws the strings together when juxtaposing values and mores of different cultures to those that spring from Ethical Monotheism. The analyses, insights, thoughts and comments of the author I found just excellent. WorldPerfect is an xtremely important and timely read particularly for those who through their words and deeds influence the course of their respective society. It reminds us that in order to truly move ahead, we need to know where we come from lest our dreams about a better future become the nightmares of the past...


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