Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16
Profil für waldschrat liest > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von waldschrat liest
Top-Rezensenten Rang: 6.123
Hilfreiche Bewertungen: 286

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
waldschrat liest

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-13
pixel
Im Glanz der Welten: In den Nordlanden 1
Im Glanz der Welten: In den Nordlanden 1
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen eine spannende Entführung in die nordische Mythenwelt, 25. Juni 2016
"Im Glanz der Welten" ist der Beginn eines mythischen Abenteuers und thematisiert neben der nordischen Mythologie noch ein sehr aktuelles Thema: Mobbing. Silke wird nämlich in der Schule gemobbt, weil sie etwas anders ist. Und dabei geht es nicht um die "üblichen Verdächtigen", nämlich dass sie die "falsche" Hautfarbe, Religion, sexuelle Orientierung oder Figur hat. Da ihre Mutter etwas speziell ist, Tarotkarten legt und ihrer Tochter unmodische Kleider anzieht, steht Silke bei einigen "beliebten" Schülern auf der Abschussliste. Wobei "beliebt" eher relativ ist. Manchmal geht es ja nur darum, wessen Eltern mehr Kohle haben oder wer die cooleren Klamotten trägt oder Sprüche bringt. Die dargestellten Situationen und Beweggründe machen sehr deutlich, wie sinnlos und grausam Mobbing sein kann und der Autorin ist es aus meiner Perspektive wirklich gelungen, den Leser in die Gedankenwelt Silkes zu entführen und das ganze aus ihrer Perspektive zu beleuchten.

Silke hat aber eine spezielle Gabe und kann sich mit etwas Anstrengung in eine Parallelwelt beamen bzw. porten oder so etwas ähnliches. Das konnte sie schon als Kind, hat es aber über die Jahre als kindische Erinnerung abgetan. Nach einer sehr heftigen Mobbingattacke flüchtet sie daher probeweise in diese andere Welt - und kann nicht zurück. Diese Welt scheint dem Mittelalter entsprungen und es herrschen daher ganz andere gesellschaftliche und hygienische Bedingungen. Aber es gibt noch etwas anderes, das Silke nicht erwartet hat: Mythenwesen. Es treten verschiedene nordische Fabelwesen auf, z.B. Draugar, Elfen, Grauvättar, Huldra, Nykr und Risator. Diese sind zum Teil freundlich und helfen Silke auf ihrer Reise, andere haben aber nur Schabernack oder sogar den Tod im Sinn. Und so muss Silke feststellen, dass es noch ganz andere Gefahren auf der Welt gibt und die Flucht vor ihren grausamen Mitschülern ihre Chance auf ein ruhiges Leben nicht unbedingt verbessert hat.

Zur Handlung will ich nicht mehr verraten, weil im Klappentext bzw. der Inhaltsangabe das wichtigste steht und ich das nur wiederholen würde. Mir das der Ausflug in die nordische Mythologie auf jeden Fall richtig gut gefallen, denn damit beschäftigt man sich ja eher selten. Klar kenne ich Loki, Freya und Thor, sowie viele andere Mythen, aber mit den gemeinen Fabelwesen habe ich bisher noch nie zu tun gehabt. Asa Böker ist es ganz wunderbar gelungen, das problematische Thema Mobbing mit einer sehr spannenden Geschichte zu verweben und dem Leser ganz nebenbei die nordischen Fabelwesen näher zu bringen. Eine kleine Liebesgeschichte gab es auch noch, aber die war schön dezent im Hintergrund und hat der Hauptstory viel Raum zur Entfaltung gegeben.

Insgesamt also ein toller Auftakt, den ich nur empfehlen kann. Ich für meinen Teil warte gespannt auf die Fortsetzung, denn auch wenn einige Probleme im ersten Band aufgelöst wurden, so ist doch noch viel offen geblieben und ich will unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht!


Märchenhaft erwählt (Die Märchenhaft-Trilogie)
Märchenhaft erwählt (Die Märchenhaft-Trilogie)
von Maya Shepherd
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,99

3.0 von 5 Sternen recht oberflächliches Geplänkel mit vielen unsympatischen Anwärterinnen, 4. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Durch den Hype hatte ich einige Erwartungen an das Buch, wurde aber ziemlich enttäuscht. Handlung und Charaktere bleiben oberflächlich, manchmal folgt man einem Mädchen über 7-10 Tage, dann kommt sie zurück und alle sind froh (oder neidisch), dass sie ihre Aufgabe gelöst hat. Man erfährt nicht, was in der Zwischenzeit passiert ist, eine Weiterentwicklung der Geschichte oder der Charaktere gab es jedenfalls nicht. Als ob sie einfach eingefroren wurden. Manchmal gab es ganz tolle märchenhafte Elemente, manchmal einfach nur Zickenterror. Das wurde leider nicht immer gut verknüpft, sondern oft ungeschickt aneinander gereiht. Außerdem musste immer alles golden sein, was ziemlich überladen wirkte (goldene Eier, Rosen, Feuervögel, Rösser, Äpfel - es gab nur die Farbe Gold und ich denke, dass Märchen da durchaus mehr Vielfalt bieten können). Die Mädchen fand ich im Großen und ganzen furchtbar: egoistisch, neidisch, halsstarrig/stur, angeberisch, wichtigtuerisch usw. Wenn es nach mir ginge, so sollte der Prinz einfach ungeküsst bleiben und damit glücklich werden. Wie gesagt, eine ziemliche Enttäuschung.


Geheimnis Nr. 32
Geheimnis Nr. 32
von Timm Milan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,95

3.0 von 5 Sternen leider ein recht seichtes Kinderbuch, 30. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Geheimnis Nr. 32 (Gebundene Ausgabe)
„Geheimnis Nr. 32“ ist ein von der Idee her spannendes Kinderbuch, wobei mir aber die Umsetzung nicht wirklich gefallen hat. Im Vordergrund stehen die zwei Jungen Daniel und David, die in ihrem Umfeld, v.a. in der Schule, immer mal auf Geheimnisse treffen und diese schriftlich festhalten. Die Geheimnisse hüten sie in einer Pringles-Dose. Im Laufe der Geschichte um das 32. Geheimnis werden immer Mal die vorangegangenen Geheimnisse erwähnt oder abgedruckt – manche davon waren auch recht spannend, andere empfand ich eher als Platzhalter. Die Idee mit dem Aufgreifen der vorangegangenen Geheimnisse fand ich aber sehr gut, da ich recht neugierig auf den geheimnisvollen Inhalt der Dose war.

Auch der Fall mit dem Diebstahl der Einnahmen für den Klassenausflug war grundsätzlich spannend. Nebenbei wurden zwei brisante Probleme angesprochen, nämlich Missbrauch bzw. Nötigung und der Umgang von Kindern mit der Scheidung ihrer Eltern. Aber leider wurden die Probleme wirklich nur aufgeworfen, aber nicht wirklich geklärt. Ich habe kein tiefschürfendes Kinderbuch erwartet, aber ich hatte schon das Gefühl, dass das Buch oberflächlich vor sich hin dümpelte und das war bei dem ganzen angesprochenen Potential sehr schade. Das Geheimnis selbst war durchaus spannend, aber die Auflösung durch völlig subjektive Selbstjustiz hat mir leider nicht gefallen und gibt auch kein wirklich gutes Beispiel dafür, wie man Konflikte lösen sollte.

Die Charaktere haben auf mich ebenfalls einen recht oberflächlichen Eindruck gemacht. Wenn mal etwas Tiefe eingeflochten wurde, z.B. ein Konflikt zwischen den Jungen oder eine Lüge, wurde das einfach so geklärt oder abgetan, ohne die Charaktere wirklich arbeiten zu lassen. Das ganze Buch war aus meiner Perspektive also schon etwas seicht, ich fand es weder besonders humorvoll oder spannend, weder pädagogisch wertvoll noch wurde mit den thematisierten Problemen etwas sinnvolles herausgearbeitet. Besonders sympathisch war mir keine der Figuren und so konnte ich nicht wirklich mitfiebern. Potential war also durchaus vorhanden, aber irgendwie ist daraus ein oberflächliches und seichtes Kinderbuch geworden und ich konnte nicht wirklich etwas damit anfangen.


Kikki Krümel und die verhexten Hexen
Kikki Krümel und die verhexten Hexen
Preis: EUR 3,99

3.0 von 5 Sternen süße Hexenwelt, aber inkonsequente Umsetzung der Geschichte, 28. Mai 2016
„Kikki Krümel und die verhexten Hexen“ ist die vierte Geschichte aus der Kikki-Krümel-Reihe. Dabei steht im Vordergrund die sympathische kleine Hexe Kikki Krümel, deren Stiefel in einer Gefahrensituation gerne mal weglaufen wollen und deren Lieblingsgetränk Froschaugentee ist. Ihr seht also, es handelt sich um ein Hexenmädchen, das viele Kinderherzen höher schlagen lässt! Diese Beschreibung von Kikki hatte mir auch schon im ersten Band sehr gefallen bzw. war dieser so zauberhaft und witzig, dass ich damals 5 von 5 Sternen vergeben habe.

Warum also dieses Mal nur drei Sterne? An der Geschichte lag es auf jeden Fall nicht, eher an der Umsetzung. Es findet der alljährliche Zaubertrankwettbewerb statt, bei dem Kikki aufgrund ihres Alters noch nicht mitmachen kann. Zum Glück, denn es geht etwas schief und ein gelber Regen verändert das Verhalten der guten Waldhexen und der fiesen Moorhexen, aber auch der menschlichen Bewohner von Waldheim. Die ehemals guten Hexen spielen plötzlich Streiche, die fiesen Waldhexen wollen Kikkis Freunde werden und bei den Menschen zwingen z.B. Eltern ihre Kinder die ganze Nacht aufzubleiben, die Schule findet nur noch im Freibad statt und der Polizist klaut Fahrräder. Grundsätzlich für Kinder bestimmt lustig, aber ich fand die Dinge, die ausgewählt wurden, um sie ins Gegenteil umzukehren, völlig willkürlich zusammen gestellt und dadurch hat die ganze Geschichte für mich viel an ihrer Glaubwürdigkeit verloren. Klar, es ist ein Kinderbuch und Kinder werden damit sicherlich ihren Spaß haben (obwohl auch Kinder Dinge hinterfragen können). Mich hat diese zufällige und inkonsequente Auswahl aber ziemlich gestört und dadurch hat mir dieses Abenteuer von Kikki weitaus weniger gefallen als andere. Trotzdem kann ich die Reihe v.a. jungen Lesern sehr empfehlen, da die Hexenwelt insgesamt schon recht süß und liebevoll gestaltet ist.


Ghostsitter, Band 01: Geister geerbt
Ghostsitter, Band 01: Geister geerbt
von Tommy Krappweis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen ein tolles Kinderbuch rund um eine abenteuerliche Geisterbahn, 20. Mai 2016
„Ghostsitter - Geister geerbt“ ist ein wundervoll witziges Kinderbuch mit Geistern, Zombies, Mumien, Werwölfen, Vampiren, gewürzt mit einem Schurken, viel Einfallsreichtum und ein wenig Grusel. Tom erbt nämlich eine Geisterbahn und damit sind einige merkwürdige Bedingungen verbunden. Ich fand Tom sehr sympathisch, denn er ist sehr korrekt, fair und hat eine tolle Auffassungsgabe. Das ist natürlich auch wichtig, denn Tom muss sehr bald feststellen, dass er einige „Monster“ mit dieser Geisterbahn geerbt hat und auf diese aufpassen muss. Sie haben zwar ganz tolle und praktische Fähigkeiten, aber jeder bringt auch seine Geheimnisse und Unzulänglichkeiten mit sich. Zum Beispiel ist der Zombie Wombie sehr stark, aber nun mal auch nicht der Hellste und sehr aufbrausend, v.a. was sein Kuschel-Häschen Odor angeht (drei mal dürft ihr raten, warum es so heißt).

Zu dem „normalen“ Monster-Chaos muss Tom auch die Geisterbahn zum Laufen bringen und mit ihr reisen. Außerdem gibt es da einen Bösewicht, der einen lustigen Sprachfehler hat, davon abgesehen aber scharf auf die Geisterbahn ist und daher hinterhältige Pläne ausheckt. Doch zum Glück gewöhnt sich Tom recht schnell an seine neue Aufgabe und kann mit den „Monstern“ vorerst das Unglück abwenden.

Was aus meiner Perspektive (als Erwachsene) etwas besser sein könnte, sind die Erklärungen. Klar sehen Kinder über manche Vorgänge eher hinweg und manches wird in den Folgebänden geklärt, aber ich hätte manche Details gern etwas ausführlicher gehabt. Ich bin eben neugierig und will alles über die Gestalten, Erfindungen und Beschwörungen wissen!

Mir hat das Büchlein insgesamt aber sehr gut gefallen und ich werde die Reihe auch weiterhin verfolgen, da ich wissen will, wie es mit der Chaotentruppe weitergeht und ob es ihnen gelingt, mit der alten Geisterbahn andere Menschen zu erschrecken bzw. Kindern eine Freude zu bereiten.


Geteiltes Blut dot Com (Geteiltes Blut 1)
Geteiltes Blut dot Com (Geteiltes Blut 1)
Preis: EUR 3,99

5.0 von 5 Sternen Neuinterpretaion eines sehr alten Konflikts, 19. Mai 2016
"Geteiltes Blut dot Com" ist ein Vampirroman, der einige bekannte Elemente von Vampirromanen aufgreift, aber dann doch ganz anders ist. Für mich war die Geschichte dadurch sehr erfrischend, v.a. da die Heldin weder ein unschuldiges kleines Ding ist, das man ständig retten muss, noch eine knallharte Kick-Ass Jägerin, sondern eine Hackerin. Das ergibt auf jeden Fall ganz andere Möglichkeiten für eine Vampir-Story.

Besagte Hackerin heißt Julie und würde gerne von den Vampir-Jägern aufgenommen werden. Da sie ein Dhampir ist und aus einer Jäger-Familie kommt, erfüllt sie eigentlich alle Voraussetzungen um selbst Vampire zu jagen. Doch ihre Eltern wurden von den Jägern ausgeschlossen und man wird lange über die Gründe dafür im Dunkeln gelassen. Julie gelingt es dann jedoch, denn sie ist ja eine Hackerin und kann sich Zugang zu dem geheimen Netzwerk "Geteiltes Blut" verschaffen. In dieser Story ist es nämlich so, dass Vampire nicht mehr wirklich gejagt werden, da sie einen Pakt unterzeichnet haben und dieser beinhaltet unter anderem den Verzicht auf Blut. Klingt nach einem recht einfachen und fairen Frieden oder?

Tja, so einfach ist das für die Vampire aber nicht und das Vampirjäger-Dasein ist weitaus weniger glorreich und edel als man zu Beginn noch glaubt. Um sich mit Blut zu versorgen gibt es daher das illegale Netzwerk und Julie tritt auf den Plan. Nach und nach deckt sie aber die Geheimnisse und Verstrickungen rund um ihre Familiengeschichte, die Jäger und die Untergrundorganisation der Vampire auf.

Ich fand, dass die Autorinnen dabei wunderbar den Spannungsbogen aufrecht erhalten haben und es sich nicht um eine 08/15 Vampir-Lovestory handelt. Man lernt die Charaktere mit all ihren grausamen Geheimnissen Stück für Stück kennen und lieben. Also keine rosarote Liebesgeschichte, sondern ein spannender und aufwändig gestrickter Jugendroman.

Zum Glück handelt es sich um den ersten Teil und ich freue mich schon sehr darauf, wie das finstere Netz weiter gestrickt wird und wie sich die Konflikte zwischen Vampiren und Jägern letzten Endes auflösen werden. Denn diese Welt ist nicht nur schwarz-weiß, sondern hat viele Grautöne, die eine allzu leichte Lösung verhindern werden (50 Shades of Blood ^^). Wer also auf der Suche nach einer etwas anderen Vampir-Story ist, der sollte unbedingt einen Blick auf diese Geschichte werfen!


Kitty Kathstone: Band 1
Kitty Kathstone: Band 1
von Sandra Öhl
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein leider nur mittelmäßiges Fantasy-Jugendbuch, 15. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Kitty Kathstone: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Nach den einleitenden Worten von Sir Larry Oehl in der Inhaltsangabe weiß man eigentlich schon, dass wir es mit einer Heldin zu tun haben, die nichts von ihren Gaben bzw. über die Welt voller magischer Wesen weiß. Das ist grundsätzlich nicht weiter schlimm – Harry Potter ist dann ja auch relativ gut zurecht gekommen. Beide gingen auf eine Schule voller magischer Wesen und mussten einem Fiesling den Kampf ansagen. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf. Nun muss nicht jedes Buch wie Harry Potter sein, aber ich hätte mir gewünscht, dass sich die Schule bzw. die Lehrer und Mitschüler um ihren Neuzugang kümmern, weil man das einfach erwartet, wenn man einen unwissenden Neuzugang hat.

Leider wurde Kitty die ganze Zeit über von allen Seiten angekäst, weil sie von nichts einen Plan hat, aber es hat auch nie jemand mit ihr wirklich gesprochen: nach der großen Eröffnung haben weder Mutter, noch Großmutter ihr ein paar Dinge erklärt, noch der Schulleiter, die Lehrer oder Mitschüler. Alle haben sie immer nur dumm von der Seite angemacht, dass sie nichts wisse, aber richtige Erklärungen gab es nicht. Das hat natürlich nicht nur Kitty frustriert, sondern auch mich als Lehrer. Daraufhin reagierte Kitty logischerweise genervt, aber sie ist im allgemeinen auch eine relativ zickige Natur und manchmal konnte ich ihr Gehabe leider nicht nachvollziehen. Auch ihre Mitbewohnerin und spätere Freundin verhielt sich nicht wirklich nachvollziehbar, denn sie will später Botschafterin werden, ist aber mit jeder Situation oder Konversation restlos überfordert, hat keine Geduld oder diplomatisches Geschick. Ich habe keine Ahnung, wie sie sich das Leben als Botschafterin vorstellt.

Da niemand wirklich mit Kitty spricht, wird man als Leser natürlich ebenfalls relativ oft im Dunkeln gelassen, was sehr schade ist, denn diese Welt mit all ihren magischen Wesen und Artefakten ist sehr komplex und es wäre sicherlich interessant gewesen, man man mehr erfahren hätte. Statt dessen stolpert man mit diesem zickigen Teenager die ganze Zeit durch das Abenteuer und weiß am Ende von jedem nur ein wenig.

Ebenfalls ein wenig nervig empfand ich den Erzähler (siehe Klappentext/ Inhaltsangabe), da dieser sich überall ziemlich naseweis einmischt, was möglicherweise charmant erscheinen soll. Ich fand ihn ziemlich neunmalklug und seine Ausführungen haben mich eher aus dem Lesefluss gerissen, als ihn zu bereichern.

Ich kann mir vorstellen, dass einige diese Geschichte interessant finden werden, aber mir waren es viel zu wenig Informationen und zu viel blindes und zickiges Herumgestolpere seitens der „Heldin“.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 10, 2016 10:30 PM MEST


Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel (Das wilde Mäh)
Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel (Das wilde Mäh)
von Vanessa Walder
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen ein gelungener Abschluss für eine ganz tolle Kinderbuch-Reihe, 13. Mai 2016
Dies ist das dritte und letzte Abenteuer für Ham und seine Freunde, daher hier zunächst ein kleiner Rückblick –> Im ersten Band hat man das wilde Määäh kennen gelernt: Ham sieht zwar wie ein schwarzes Schaf aus, wächst aber bei Wölfen auf und fühlt sich auch als solcher. Doch gleich zu Beginn vom ersten Band platzt die Bombe und Ham begibt sich auf die Suche nach seinen biologischen Eltern. In Band 2 dringen dann stählerne Monster in den Wald ein und es wartete ein neues Abenteuer auf Ham und seine Freunde, denn sie wollten ihren Wald unbedingt beschützen.

Nach zwei Büchern voller Abenteuer und vieler neuer Freunde startete jetzt also der letzte Band mit weiteren Sorgen und Enthüllungen. Außerdem müssen die Helden langsam erwachsen werden und bis dahin noch einige Fragen des Lebens klären. Ham, Flöckchen, Grazia und Tupfer begeben sich daher auf die Suche nach der Irgendwo-Insel, lernen neue, verrückte Tiere kennen, müssen ihren Mut beweisen und ihr Freundschaft wird auf die Probe gestellt. Wobei der Anlass für die letzte Reise ziemlich traurig ist, weil sie die Insel suchen, auf die alle irgendwann einmal hingehen und nicht wieder kommen. Dort muss es also ziemlich schön sein, denn sonst würde irgendwer sich ja wieder loseisen können, um den anderen davon zu erzählen!?

Für mich war es wieder eine sehr tolle Geschichte und ein sehr gelungener Abschluss für die Reihe. Obwohl ich wirklich traurig bin, weil ich gerne noch viele Abenteuer mit Ham und seinen Freunden erlebt hätte! Wie in den Bänden zuvor, gibt es wieder ganz süße Zeichnungen und liebevoll beschriebene Charaktere. Ich finde die Umsetzung der Tiere einfach großartig, weil bei jeder Gestalt die tierische Eigenart und die dazugehörigen Laute perfekt und humorvoll ungesetzt wurden.

Das wilde Määäh ist wirklich eine ganz tolle Kinderbuchreihe, die ich jedem wirklich wärmstens ans Herz legen kann. Denn auch Jugendliche und Erwachsene werden Ham ins Herz schließen und am Ende sicher auch ein paar Tränen vergießen. *schnief*


Beautiful Secret
Beautiful Secret
von Christina Lauren
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen eins der erotischsten Bücher, die ich jemals gelesen habe!, 7. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Beautiful Secret (Broschiert)
„Beautiful Secret“ ist der vierte Band erotischer Lovestorys aus der Feder von Christiana Lauren und meiner Meinung nach auch der beste!

Wieder geht es um einen Freund aus der bereits bekannten Männerrunde und zwar um Niall Stella, den Bruder Max Stellas, um den sich der zweite Band drehte. Dieser ist allerdings wesentlich zugeknöpfter als sein Bruder und – hört, hört – war bisher nur mit einer einzigen Frau zusammen und zwar mit seiner Ehefrau. Dieses Mal gibt es also keinen Bastard, Stranger oder Player, sondern einen ganz lieben, aber geschiedenen Briten.

In seiner Firma arbeitet Ruby als Praktikantin, allerdings ist sie keine Praktikantin, bei der sie nur Kaffee kocht und die Post verteilt, sondern sie hat ordentlich was auf dem Kasten! Ruby ist seit Längerem verknallt in Niall und kann ihr Glück kaum fassen, als sie mit ihrem Schwarm auf eine mehrwöchige Geschäftsreise fahren soll. Doch kann sie ihn weichkochen?

Um Niall tatsächlich zu verführen ist Ruby ein wenig zu schüchtern. Dafür knistert es zwischen den beiden so richtig und ich muss sagen, ich habe noch nie so unfassbar erotische Nicht-Sex-Szenen bzw. Vorspiele gelesen, wie in diesem Buch. 2/3 des Buches gibt es nämlich keinen richtigen Sex, aber dieser Nicht-Sex und das Knistern drumherum ist dermaßen heiß, dass ich die 380 Seiten an einem Tag gelesen habe, zum Teil atemlos. UNGLAUBLICH spannend geschrieben!!! Daher kann ich die Beautiful-Reihe von Christina Lauren jedem Fan von Erotikromanen nur wärmstens und vertrauensvoll ans Herz legen und diesen Band ganz besonders!


Verschwundene Seelen: die Vergessenen der Wirklichkeit
Verschwundene Seelen: die Vergessenen der Wirklichkeit
von Annika Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen mit vielen Fantasy-Elementen und Beinahe-Tode überladen und leider viele Ungereimtheiten in der Handlung, 26. April 2016
Mit diesem Jugendbuch konnte ich leider sehr wenig anfangen. Dies liegt zum einen an einigen Logikproblemen, zum anderen war es völlig überladen mit Fantasy-Elementen, dass ich mich zum Schluss nur noch fragte, was eigentlich das Problem bei der Verteidigung des geheimnisvollen Zauberbuches war. Aber der Reihe nach!

Zunächst zu meinen Logikproblemen: Erst wird erzählt, dass die Auserwählten das Blut der jetzigen Wächter in sich haben, aber durch die Vermischung des Blutes viel stärker sind und daher das Zauberbuch besser verteidigen können. Da frage ich mich aber, wie es denn der Zufall will, dass die Auserwählten alle in dem gleichen Nest wohnen und sogar auf die gleiche Schule gingen. Später hieß es dann, dass sie ausgewählt wurden, weil sie besonders sportlich waren usw. Was denn nun? So richtig geklärt wurde die Auswahl leider nicht. Weiter ging es damit, dass die Zeitangaben nicht immer stimmten: am Anfang haben sie trainiert und eine Nacht im Wald übernachtet, es wurde aber von mehreren Tagen gesprochen und auch später gab es noch mehrere Situationen, in der erst das eine und dann das andere geschrieben wurde. Und wie in der Inhaltsangabe beschrieben, verlieren die Menschen, also Mitschüler, Familienmitglieder usw. ihre Erinnerung an die Auserwählten. Aber diese sind gar nicht immer in der Parallelwelt (bzw. weiß man manchmal gar nicht, in welcher Welt man eigentlich ist, weil immer nur Dinge auftauchen und es weiter geht und weiter und weiter und im Grunde genommen sich nie wirklich Zeit gelassen wurde, um mal etwas zu klären), sondern kämpfen hin und wieder auch in der normalen Welt gegen die Schattenmenschen. Auch beim Kampf gegen die Schattenmenschen verlieren die Menschen ihre Erinnerungen. Was ist das denn für ein Unsinn? Immer, wenn man kämpft, kann sich niemand erinnern und jedes Mal, wenn man wieder in die Schule geht, braucht man Karteikarten um zu wissen, was in der Zwischenzeit mit einem passiert ist. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ein wenig unsinnig ist das schon. Genauso wie alle die Erinnerung verlieren, wenn man mit den Schattenmenschen kämpft, aber scheinbar nicht, wenn man nur mit ihnen redet, denn das tun die Schattenmenschen ab und an und hetzen dann schon mal jmd. gegen die Auserwählten auf.
Komisch war ebenfalls, dass die Auserwählten erst erfahren, dass sie spezielle Fähigkeiten haben und einen Schutzschild aus sich herausholen können, dann Nahkampf und die speziellen Fähigkeiten bis aufs letzte Blut geübt werden und auch im Kampf angewendet werden und alle, selbst die uralte Hüterin aus der komischen Blüte, einfach vergessen haben, dass es noch diesen Schutzschild gibt, worauf erst die Heldin in den letzten paar Kapiteln kommt. Nehmt es mir nicht übel, aber da fühle ich mich als Leser für dumm verkauft!

Zu der Überladung mit blühenden Fantasy-Elementen: Die Auserwählten wechseln ständig ihre Augenfarbe von Orange zu Grün, Braun oder Weiß. (Was ich mir schon etwas seltsam vorgestellt habe. Den sinnvollen Grund für das Wechseln hat man nicht erfahren. Sobald man sich verliebt, wechseln die Farben der Verliebten dann nicht mehr. Aber das können nur diese erkennen. Zum Thema Logik sage ich aber nichts mehr). Die Anführerin der Beschützer des Zauberbuches kommt aus einer Blüte aus dem Boden. Die Beschützer können scheinbar alles entstehen lassen, von Heilmitteln über Waffen, Klamotten, Baumhäusern, Essen und auch gezähmte Wesen, gegen die man dann trainieren kann. Meistens muss man dazu auf irgendwelche Blüten drücken. Oder es passiert einfach so durch den bloßen Willen. Auf jeder Seite kommt etwas neues, was diese einfach herbeizaubern können. Mal ganz ehrlich, wenn ich ein Waffenarsenal herbeizaubern kann und mich in irgendwelche Parallelwelten beamen und sogar gezähmte Wesen zum Training herbeirufen kann, was genau ist dann so schwierig daran, das Buch vor den Schattenwesen zu verteidigen? Aber gut, wenn sogar alle Trainer und die Chefin vergessen, dass ihre Schützlinge einen Schutzschild haben, der sie vor allem schützen könnte, dann ist das auch irgendwie klar.

Ebenfalls gestört hat mich, dass die Heldin eigentlich auf jeder 10. Seite dem Tode nahe ist und eigentlich fast stirbt, dann aber jedes Mal ein Wunder geschieht und sie gerettet wird. Muss man denn so übertreiben? Und auch hier komme ich wieder zu dem Punkt: wenn ständig irgendein Fantasy-Element aus dem nichts auftaucht, dann ist das zwar toll, dass die Autorin so viel Fantasie hat, aber dadurch wirkt die Geschichte völlig übertrieben und unglaubwürdig.

Oft musste ich das Buch weglegen und mir sagen “Was für ein Blödsinn”. Eigentlich bin ich selten so unfair gegenüber Büchern, weil sich jemand Mühe gegeben und sein Herzblut dafür gegeben hat. Und auch wenn es sich um den Debütroman einer sehr jungen Autorin handelt, so hätte noch zumindest das Lektorat hier oder da Ungereimtheiten lösen können. Statt dessen steht aber dann auf dem Klappentext, dass sich Alinas beste Freundin mit den Schattenmenschen verbündet hat und es zum Kampf auf Leben und Tod kommt. Also erstens passiert das erst auf den letzten Seiten und zweitens ist Alina vorher schon 25 Mal fast gestorben. Der Klappentext ist also völlig nebensächlich und bei dem ganzen Potential des Buches wäre dieser Handlungsstrang, der sowieso recht schwach ist, eigentlich hinfällig gewesen. Nach dem Tod von Yvonne ist der Kampf dann auch plötzlich vorbei, dabei war sie nur eine kleine Helferin der Schattenwesen. Warum das mit denen dann plötzlich vorbei war, kann ich mir nicht erklären. Das Buch wirbt übrigens mit dem Spruch “Nichts für Feiglinge – Fitzek für Jugendliche”, wobei mir nicht klar ist, was dieses Fantasy-Werk mit 1000den von unzusammenhängenden Fantasy-Elementen mit Fitzek zu tun hat.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass es schade ist, dass sich niemand die Zeit genommen hat mal einige von den überzähligen Fantasy-Elementen zu streichen und der recht schwachen und oberflächlichen Handlung statt dessen mehr Sinn gegeben hätte. Denn die Geschichte, die erzählt wurde, hätte locker drei Bände füllen können. Aber dadurch, dass sich nie Zeit für Erklärungen gegeben wurde und einfach ein Event nach dem nächsten aneinander gereiht wurde, ist das Buch insgesamt schwer lesbar und macht aus meiner Perspektive wenig Spaß. Empfehlen kann ich es daher leider nicht!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-13