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nicigirl85 "Janine"
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Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben - Roman
Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben - Roman
von Joelle Charbonneau
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Auslese geht in die zweite Runde..., 4. Februar 2015
Nach dem gelungenen ersten Band wollte ich natürlich unbedingt wissen wie es mit Tomas und Cia weiter geht und begann mit großen Erwartungen zu lesen.

Cia und ihr Freund Tomas haben die Auslese überlebt und nun kann es ans Studieren gehen. Doch bevor es mit dem eigentlichen Studium los geht, warten neue Prüfungen auf unsere beiden. Werden sie diese bestehen? Und wird sich Cia irgendwann wieder vollständig an die Auslese erinnern können?

Auch dieser Teil wird uns aus der Ich-Perspektive näher gebracht und Cia ist unsere Erzählerin, die uns durch die Geschichte führt.

Dieser Teil startet genau da, wo der erste geendet hat. Obwohl die Lektüre des ersten Bandes schon eine ganze Weile her ist, habe ich mich schnell wieder in die Geschichte eingefuchst. Man merkt einfach, dass Frau Charbonneau schreiben kann.

Hier hat mir vor allem gefallen, dass Cia mal nicht immer Übermensch ist, sondern auch an ihre Grenzen gerät und das es andere Studenten gibt, die besser sind als sie.

Auch wenn dieser Teil weniger actionlastig war als sein Vorgänger, so hat er mich dennoch sehr gut unterhalten und steht dem ersten Band in nichts nach. Meist ist es ja so, dass der Mittelteil einer Trilogie etwas schwächelt, aber das trifft hier nicht zu.

Der Band endet wie zu erwarten war mit einem fiesen Cliffhanger, so dass es kaum auszuhalten ist bis zum Erscheinen des nächsten Buches.

Fazit: Gelungene Fortsetzung der Reihe, die mich wieder begeistern konnte und sich auch weiterhin von "Die Tribute von Panem" abgrenzt. Sie sind ähnlich, aber definitiv nicht gleich. Ich kann nur meine Leseempfehlung aussprechen!


Finstermoos - Aller Frevel Anfang: Band 1
Finstermoos - Aller Frevel Anfang: Band 1
von Janet Clark
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finstermoos erster Teil, 1. Februar 2015
Bei "Finstermoos - Aller Frevel Anfang" handelt es sich um den Auftaktband zur vierteiligen Finstermoos- Reihe. Es ist mein erstes Buch von Janet Clark.

Die Autorin entführt den interessierten Leser in den beliebten Ferienort Finstermoos, dessen Idylle durch den Fund einer Babyleiche gestört wird. Wodurch ist das Kind verstorben? War es Mord?

Im Buch begleiten wir die Jugendlichen Valentin, Basti, Nic, Luzie und Mascha und erfahren durch sie so einiges über das Dorf. Dabei wird schnell klar, dass die Idylle auch vorher bereits getrogen hat, denn einige der Bewohner sind sich schon seit langem nicht mehr grün. Was ist hier bloß vorgefallen?

Über unsere Protagonisten erfahren wir erst einmal eher wenig. Wir wissen wie sie aussehen und welche Verbindung sie zueinander haben, aber eine detaillierte Charakterisierung findet nicht statt, was ich bei einem Jugendbuch auch nicht zwingend erwarte. Ich konnte mich in alle gut hineinversetzen und habe die Mehrzahl davon auch gern.

Das Buch besticht vor allem durch spannende Situationen. Zudem werden viele Handlungsfäden gestreut, die erst in den Folgebänden aufgelöst werden.

Wie es sich für den Auftakt einer Thrillerreihe gehört, endet das Buch mit einem Cliffhanger.

Fazit: Mich konnte die Handlung um Finstermoos begeistern und ich bin sehr gespannt wie es mit unseren Freunden weitergeht. Solider Auftakt einer neuen spannenden Jugendbuchreihe. Lesenswert!


Geist des Bösen
Geist des Bösen
von Oliver Kern
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Daniel und Kristina ermitteln wieder…, 28. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Geist des Bösen (Taschenbuch)
Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den zweiten Teil um das Ermittlerduo Wolf/ Rittmeier, wobei ich den ersten Teil („Die Kälte in dir“) nicht kenne, was aber von mir nicht als störend empfunden wurde, da durch Rückblenden bisherige Ereignisse noch einmal kurz beleuchtet werden.

Wir befinden uns in Stuttgart und es wurde die Leiche eines Farbigen gefunden. Wurde hier ein Drogendealer um die Ecke gebracht? Oder haben gar Rechtsradikale unser Opfer auf dem Gewissen? Kristina und ihr Team ermitteln, aber die Spuren sind nicht schlüssig. Werden sie den Fall überhaupt lösen können?

Gut gefallen hat mir, dass Herr Kern ungemein viele Finten in die Geschichte eingewebt hat, so dass man von den Wendungen in der Geschichte überrascht wird und man die eigenen Vermutungen immer wieder über den Haufen wirft. Die Handlung ist klar strukturiert und mündet in einem schlüssigen und logisch nachvollziehbaren Ende. Der Fall ist spannend und die Beschreibungen der Ermittlertätigkeiten haben mir gut gefallen, allerdings würde ich das Buch eher im Krimibereich einordnen.

Die dargestellten Charaktere sind sehr unterschiedlich und teils außergewöhnlich. Kristina mochte ich ehrlich gesagt so gar nicht. Sicherlich befindet sie sich privat in einer schwierigen Lage, aber sie ist eine Zicke vor dem Herrn. Mit Daniel hatte ich anfänglich auch so meine Probleme, aber man merkt im Verlauf der Geschichte wie er sich entwickelt und das hat mir gut gefallen. Von Daniel würde ich in einer nächsten Geschichte gerne mehr erfahren, während Kristina gern durch jemand anderen ausgetauscht werden darf oder sie sich einfach extrem verändern muss, um zu gefallen.

Die Schreibe des Autors ließ sich angenehm lesen und es ist mal spannend einen Kriminalfall mit deutschem Setting zu lesen.

Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen und mich neugierig auf Teil eins werden lassen. Lesenswert!


Infinity Drake - Scarlattis Söhne: Band 1
Infinity Drake - Scarlattis Söhne: Band 1
von John McNally
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

4.0 von 5 Sternen Kleine Helden ganz GROSS, 20. Januar 2015
Bei dem stylischen Cover und der Ansage, dass Minihelden die Welt retten werden, da war mein Interesse sofort geweckt. Bei diesem vorliegenden Buch handelt es sich übrigens um den ersten Band einer Reihe.

Autor John McNally stellt uns den 13 jährigen Waisenjungen Finn vor, der unter dem Namen Infinity Drake unterwegs ist. Seitdem seine Wissenschaftlereltern tot sind, lebt er bei seiner Großmutter. Die Ferien will er mit seinem total coolen Onkel Al verbringen. Auf dem Weg in den Urlaub erhält Wissenschaftler Al jedoch einen dringenden Anruf, denn eine globale Katastrophe steht kurz bevor. Es gilt das mutierte Killerinsekt Scarlatti zu bekämpfen und plötzlich findet sich Finn im Agententeam wieder, in nur neun Millimeter Größe. Werden sie das Insekt killen und die Menschheit dadurch retten können?

Für meinen Geschmack richtet sich das Buch in erster Linie an Jungs und technikbegeisterte Mädchen, denn es ist immer mal wieder die Rede von wissenschaftlichen Experimenten und physikalischen Begebenheiten. Zudem kommen auch zahlreiche Fremdwörter wie Mandibel, subatomare Resonanz etc. vor, was für ein Jugendbuch ja doch eher ungewöhnlich ist.

Ein objektiver Erzähler schildert uns die Ereignisse. Finn und seine Teammitglieder sind gut in Szene gesetzt und ausreichend gezeichnet, die Nebencharaktere hingegen werden nur oberflächlich dargestellt, was ich bei einem Jugendbuch aber nicht schlimm finde.

Der Schreibstil des Autors ist immens rasant und ihm gelingt es, dass man sich als Leser sehr gut die Minihelden in Aktion vorstellen kann, wenn z. B. Regentropfen wie Basketbälle daher kommen, Spinnen so groß wie Hunde sind und Buchfinken einem wie Gozilla persönlich erscheinen.

Gelungen ist, dass bestimmte Abschnitte mit anderer Schriftart versehen sind. So sind die Gefühle des Killerinsektes fett gedruckt, der Bösewicht teilt uns seine Gedanken kursiv mit und die eigentliche Handlung ist im Normaldruck zu lesen. So kann man sich als Leser besser orientieren.

Mir hat vor allem gefallen, dass die Ideen des Autors recht abgedreht sind, so etwas hat man definitiv noch nicht gelesen. Unser Held Finn war mir zudem sehr sympathisch und auch Oma mit Hund Jo-Jo hat mein Herz erreicht.

Für mich ein guter Agentenroman für Jugendliche ab 12 Jahren, nicht zwingend ein All- Ager, aber auch für Erwachsene durchaus lesenswert!

Fazit: Ein gelungener Startband. Ich bin jetzt schon gespannt was Finn noch so erleben wird...


Der Club der Traumtänzer: Roman
Der Club der Traumtänzer: Roman
von Andreas Izquierdo
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Leben ist manchmal gar nicht so einfach..., 18. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Der Club der Traumtänzer: Roman (Broschiert)
"Der Club der Traumtänzer" ist mein erster Roman von Andreas Izquierdo, den ich aufgrund der zahlreichen positiven Bewertungen einfach lesen wollte.

Im Buch geht es um den erfolgreichen Unternehmensberater Gabor Schöning, der sein Leben fest im Griff hat. Wechselnde Liebschaften und das Tanzen versüßen ihm den Alltag, bis er plötzlich in einen Unfall verwickelt ist. Um seine Schuld zu vertuschen, lässt er sich auf eine Erpressung ein. Er soll Kids einer Sonderschule das Tanzen beibringen, nur hat dies fatale Folgen. Ob das ein gutes Ende nehmen wird?

Mit Gabor als Protagonisten hatte ich im Buch konstant meine Schwierigkeiten, da ich sein Tun oft einfach nicht nachvollziehen konnte. Er handelt einfach zu impulsiv und ohne nachzudenken. Ganz im Gegensatz dazu stehen die Kinder aus der Förderschule, die jeder ihr Päckchen zu tragen haben. Die Kids haben mir wirklich sehr gut gefallen, allen voran Felix, den ich tief in mein Herz eingeschlossen habe. Aber auch in Jennifer konnte ich mich sehr gut hineinversetzen.

Die Geschichte wird uns ansonsten aus der dritten Person geschildert, so dass wir jede Person mal begleiten.

Dass Gabor sein Leben für die Kids komplett umkrempelt, hat mir sehr gut gefallen, allerdings war der Weg dorthin für mein Empfinden ein wenig an der Realität vorbei. Zudem waren die Probleme aller handelnden Akteure doch sehr viel, fast wirkte die Geschichte überfrachtet von menschlichen Problemen.

Die Geschichte hat mich ansonsten mit kleinen Abstrichen gut unterhalten, ich konnte mal lachen und mal weinen.

Fazit: Unterhaltsame Lektüre. Lesenswert!


Die Wächterin der Krone: Roman
Die Wächterin der Krone: Roman
von Beate Sauer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Kann man seinen Feind wirklich lieben?, 17. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Wächterin der Krone: Roman (Taschenbuch)
Bei "Die Wächterin der Krone" handelt es sich um den dritten Teil einer Trilogie. Die Vorgängerbände lauten "Am Hofe der Löwin" und "Die Rache der Heilerin". Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen und kenne demnach auch nicht die Vorgängerromane, aber das Buch war auch ohne Kenntnis der vorherigen Geschichten gut verständlich.

Beate Sauer entführt uns nach England im 12. Jahrhundert und wir begleiten die junge Robin, eine wirklich sympathische und vor allem mutige Protagonistin, die bereits auf den ersten Seiten mein Herz erreicht hat. Robin gerät zusammen mit ihrem Bruder in den Bruderkrieg um Edward de Thorigny, ihr Erzfeind. Und zu allem Überfluss verliebt sich Robin in den Bruder ihres Erzfeindes. Hat ihre Liebe da überhaupt eine Chance?

Die Geschichte wird uns aus der dritten Person geschildert, so dass wir über alle Charaktere etwas erfahren. Die handelnden Akteure sind alle sehr gut gezeichnet und es gibt nicht nur gut oder böse, denn auch für die weniger beliebten Protagonisten hat man durchaus Verständnis.

Mir hat vor allem gefallen, dass mir dieser Roman eine Zeit näher gebracht hat, von der ich bisher gar nicht so viel wusste.

Ebenfalls klasse fand ich die Parallele zu Robin Hood, das hat hier einfach gepasst.

Fazit: Ein überaus unterhaltsamer historischer Roman, der Lust auf die anderen Bände macht, die von Robins Mutter und Großmutter handeln. Lesenswert und uneingeschränkt zu empfehlen.


Die Tuchvilla: Roman
Die Tuchvilla: Roman
von Anne Jacobs
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Augsburg vor dem 1. Weltkrieg, 12. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tuchvilla: Roman (Taschenbuch)
Als Fan von Romanen mit historischem Hintergrund freute ich mich sehr auf dieses Werk, habe ich doch bisher noch kein Buch über Augsburg gelesen und war es auch das erste Buch der Autorin für mich.

Anne Jacobs entführt uns in die Augsburger Tuchvilla der Industriellenfamilie Melzer um 1913. In dieses Haus zieht die 18 jährige Marie Hofgartner als Küchenhilfe ein. Warum hat man gerade sie eingestellt, wo sie doch bei anderen Herrschaften ein schlechtes Arbeitszeugnis ausgestellt bekam? Und dann begibt sich Vollwaise Marie auf die Spuren ihrer Eltern und deckt dabei Geheimnisse auf, die in direkter Verbindung mit ihrem neuen Arbeitgeber stehen. Wird sie ihr Glück machen oder bald wieder auf der Straße stehen? Und vor allem: Warum schaut der junge Hausherr sie immer so komisch an?

Der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm flüssig und leicht lesen, allerdings beschreibt sie oft Kleinigkeiten sehr detailliert, was den Roman zeitweise langatmig wirken lässt. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da ich mit Marie als Protagonistin lange nicht warm wurde. Aber im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich zum Positiven.

Ansonsten sind die handelnden Akteure in überschaubarer Form vorhanden, so dass man niemanden verwechselt oder Zusammenhänge nicht erkennen würde. Die Hauptprotagonisten sind ausreichend beschrieben, um sich ein Bild von ihnen zu machen. Hier findet sicher jeder Leser seinen Lieblingscharakter. Ich mochte am meisten den Pfarrer, der die Geschichte mit seinem Geschick in die richtigen Bahnen lenkte, aber auch das Hickhack zwischen den ungleichen Melzer- Schwestern gefiel mir gut.

Der Roman spielt zwar zwischen 1913 und 1914, erwähnt aber historische Ereignisse wenig bis gar nicht. Dennoch ist der Charme der Zeit für den Leser spürbar.

Als es dann so langsam ans Aufdecken der Geheimnisse ging, da konnte ich dann auch nicht mehr mit dem Lesen aufhören und die Geschichte endete dann für mich auch noch recht überraschend. Zu „Die Tuchvilla“ wird es eine Fortsetzung geben, die ich dann sicher auch wieder lesen werde.

Übrigens erinnerte mich der Roman häufig an die TV- Serie „Downton Abbey“, also wer diese mag, der liest sicher auch gern diesen Roman.

Fazit: Ein gelungener Schmöker, der für gute Unterhaltung sorgt. Lesenswert!


Glückliche Menschen küssen auch im Regen: Roman
Glückliche Menschen küssen auch im Regen: Roman
von Agnès Martin-Lugand
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was tun, wenn dir das Liebste genommen wurde?, 11. Januar 2015
"Glückliche Menschen küssen auch im Regen" hat meine Aufmerksamkeit aufgrund des Titels und des romantischen Covers gewonnen.

Das Debüt von Agnès Martin-Lugand ist ein ideales Buch für ein Wochenende oder einen langen Lesenachmittag.

Das Buch startet direkt in der tiefsten Trauer der Protagonistin Diane, die das Liebste auf der Welt verloren hat, ihren Mann und ihre kleine Tochter Clara. Wie soll man so einen Verlust nur überwinden? Ist Verkriechen da nicht die beste Lösung?

Die Geschichte wird uns aus der Ich- Perspektive geschildert und lässt uns so Dianes Gefühle live miterleben. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Das Thema Trauer wird hier auf recht einfache Weise angepackt, was aber dennoch berührt und nachvollziehbar war.

Ich habe die Geschichte mit einem ordentlichen Spritzer Liebe richtig genossen.

Einen Punkt Abzug bekommt das Buch von mir nur, weil mich die Protagonistin mit ihrem Dauerzigarettenkonsum etwas genervt hat und ich nicht gerne von Protagonisten lesen, die betrunken Auto fahren.

Fazit: Leichte Geschichte über Trauer und Liebe, ein durchaus gelungenes Debüt. Lesenswert!


Endgame: Die Auserwählten
Endgame: Die Auserwählten
von James Frey
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftaktband einer besonderen Trilogie, 11. Januar 2015
Dieses Buch hat es bei mir wirklich nicht leicht gehabt. Überall gehypt wollte ich natürlich wissen, worum es denn in Endgame gehen würde. Die zahlreichen negativen Bewertungen schreckten mich ab und wollten den anderen beinahe Recht geben, denn ich brauchte zwei Anläufe, eh ich gut ins Buch einstieg.

"Endgame - Die Auserwählten" startet ungemein brutal und mit unzähligen Protagonisten, so dass es mir erst einmal schwer fiel zu verstehen und die Zusammenhänge zu erkennen.

Die Geschichte wird uns von einem beobachtenden Erzähler näher gebracht, der immer mal bei einem der zwölf Auserwählten zugegen ist und dessen Schicksal wir dann mit verfolgen dürfen.

Die Kapitelüberschriften zeigen, wen wir gerade begleiten und wo sich derjenige derzeit befindet. Dies wird noch unterstrichen durch die Geschlechterzeichen der handelnden Protagonisten.

Hat man den Einstieg dann erst einmal geschafft (50 Seiten braucht es mindestens), saugt einen der schnörkellose Schreibstil des Autors förmlich ins Buch.

Beim Lesen kam ich mir immer mehr vor als würde ich einen total genialen Actionfilm sehen, rasche Szenenwechsel, Verfolgungsjagden, coole Autos, Flugzeugabstürze...

Als Protagonisten haben mir am besten Sarah Alopay und Chiyoko Takeda gefallen, da ich mich in sie am besten hineinversetzen konnte.

In meinen Augen ist das Buch zwar von der Aufmachung her ein Jugendbuch, sollte aber auf keinen Fall von Jugendlichen unter 16 gelesen werden, da zum einen die Handlung sehr komplex ist und eben rohe Gewalt mit jeder Menge Blut im Mittelpunkt stehen.

Fazit: Ein gelungener Auftakt, der mich nach anfänglichen Startschwierigkeiten überzeugt hat. Gespannt warte ich nun auf Teil zwei. Lesenswert!


Wie im Wald
Wie im Wald
von Elisabeth Klar
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Familie ohne Liebe..., 11. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Wie im Wald (Gebundene Ausgabe)
"Wie im Wald" ist keine leichte Kost, die man mal schnell zwischendurch lesen kann und es ist auch kein Buch, um sich den Tag zu versüßen, denn es lässt uns in menschliche Abgründe blicken. Man liest es viel mehr mit Bedacht, streut kleine Pausen ein, um die Handlung verdauen zu können.

Beim Lesen wird schnell klar, dass mit der Familie etwas nicht stimmt. Sie haben ein Geheimnis, was zu den Zerwürfnissen innerhalb der Familie geführt hat. Man ahnt sehr schnell, was es sein könnte, aber erst ganz zum Schluss wird aufgelöst und man ist dennoch geschockt.

Elisabeth Klar hat hier Charaktere geschaffen, die man gern verstehen wollen würde, aber wie soll man dies, bei dem was sie tun und erst recht, wenn man sie nicht mag?

Ich fand die Geschichte wirklich sehr spannend, aber man muss in der Stimmung für das Buch sein, denn es zieht einen extrem nach unten, bedrückt einen und macht traurig.

Fazit: Anspruchsvoller Roman, der einen in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt. Schwere Kost und daher nur bedingt empfehlenswert.


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