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"centrexx2"

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Damnation and a Day
Damnation and a Day
Preis: EUR 8,97

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine meiner wichtigsten Scheiben ..., 23. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Also dieses Album hab ich schon länger, allerdings hab ich gelernt, nicht nach dem ersten reinhören gleich ne Rezension zu schreiben, denn es kann sich nach ner Weile sehr viel ändern !
"Damnation and a Day" hat ein spezielles Problem, dass mir den Anfänglichen Zugang erschwert hatte und zwar ist das Itro und der erste Song nicht gerade das gelbe vom Ei. Ich brauchte generell mal 2 Wochen um es wirklich als eines der Lieblingsalben aufzunehmen, aber durchaus berechtigt ! Das 3. Lied Namens "Hurt and Virtue" ist dann schonmal eines der Highlights des Albums und daruf folgt auch schon "An Enemy Led the Tempest", dass eher nach längerer Zeit wirklich gefällt. Generell braucht das Album länger um sich mal reinzuhören, weil es wirklich eher wie eine ganze Einheit wirkt und das muss man erst mal akzeptieren. Es ist ja auch in 4 Kapiteln unterteilt die alle jeweils 3 Songs und einen Introsong enthalten und eine durchaus Interessante Geschichte erzählen (Erzengel Michael um mal vorwegzuspoilern).
Neu ist auch das Endgeniale Coverartwork vorne und hinten und das schöne Booklet (Ihr solltet euch echt die Songtexte durchlesen um auch die Story zu verstehen) ...
Ok, bevor ich hier weiter abdrifte nun gleich mal zu "Better to Reign in Hell", dass gerade am Anfang wie "Hurt and Virtue" eine Ohrwurmanlaufstelle ist und durchaus gefällt mit dem hohen Tempo, dem geilen Hoch-Tief Spielchen des Sängers und dem Orchester oder auch dem Orgeleffekt. Generell aber hält sich das Orchester eher im Hintergrund und spielt auch nicht enorm melidiöse Stücke sondern lässt mehr der Band das wesentliche. Selten, dass mehr von ihnen kommt (leider, aber das können sie ja mal nachholen dieses oder nächstes Jahr). "Serpent Tongue" und "Carrion" haben sehr interessante Neuartige Klänge und sind auch komplizierter und teils komplexer Aufgebaut (Im Intro des 2. Kapitels kommt erstmals der Erzähler (eh nur ein paar Sätze) zu Wort und es ist auch vom Orchester her das beste, denn die Intros sind genrell nur aus Orchesterinstrumentalklängen !).
"Presents from the Poison Hearted" bleibt lange ziemlich kalt und teiweise karg, aber es hat gegen Schluss einen langen und schönen ruhig-verträumten Part, der dem Lied seine ganz eigene Würz gibt. Dass mit leicht orientalischen Klängen bestückte "Doberman Pharaoh" ist eher überdurchschnittlich und bietet kaum negatives zu bmängeln. Mit "Babalon A.D" peppten sie das 3. Kapitel gehörig auf und es ist einfach nur geil. Vor allem mit dem Chorgesang der Gastsängerin, deren Stimme nur durch Töne (kein Gesang) zur Verfeinerung beisteuert. Im Finalen Kapitel (2. bestes Kapitelintro) legt die Auskopplung "Mannequin" so richtig los und das ganze Lied wird wieder von der Gastsängering begleitet (die wieder nur Töne aus ihrer tollen Stimme beisteuert, gut gelungen). Auch eines der ersten Ohrwurmhighlights.
Das Vorletzte Lied vor dem imposanten Outro ist "Thank God for the Suffering" und besticht durch eher Cradle ungewöhnlichen langsamen Stil (wechselt aber regelmäßig zu einem schnellerem Verlauf), aber erstmals hat das Orchester viel an Oberhand im Lied und das ist auch extrem nötig gewesen. In dem Lied zeigt das Orchester eigentlich zu was ein solcher Mix zu Stande ist und man wünscht sich eigentlich mehr *sabber* Ein wirklich schönes Lied ...
Final vor dem Outro kommt "The Smoke of Her Burning", dass ziemlich viel Druck rauslässt und als Finalsong ziemlich würdig ist ! Gut gelungen ist der düster-traurige und ruhigere Schluss der eine nahtlose Verbindung zum Outro erstellt.
So im Großen und Ganzen eines meiner besten Alben. Das Album ist nunmal eine geschlossene Einheit und es ist auch eine tolle Abwechslung ! An Midian kommts nicht ran, aber es ist ein mehr als würdiger Nachfolger, denn wie soll man sowas mit einem Nachfolgeralbum toppen ... (Midian ist nunmal eines der Besten Alben die je gemacht wurden und hat auch von mir 7 von 5 (!!!) Sterne bekommen um eben zu verdeutlichen wie Genial es ist).
Ich persönlich bin ja nicht so der Nymphetamine Fan und hoffe ehrlich gesagt, dass 2006 wieder ein Midian/Damnation and a Day Cradle of Filth Album kommt !
5 verdiente Sterne, auch wenn teilweise mehr drin hätte sein können/müssen und leider braucht es eine gewisse Zeit um sich zu entfalten, aber wehe wenn ... btw sind 10 Euro eh ein Geschenk für ein 77 (!!!) Minuten Meisterwerk !
Kaufempfehlung pur !


Midian
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Preis: EUR 9,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, der besonderen Sorte, 5. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Midian (Audio CD)
Also gleich mal vorweg, ich hab cradle of filth erst mit damnation and a day und Nymphetamine kennengelernt, allerdings hab ich immer öfters wo gelesen oder gehört, dass immer noch Midian ihr bestes Album sei. Dem wollte ich auf den Zahn fühlen und habe mir es dann auch bestellt ...
CD in die Anlage reingelegt, mal saftig aufgedreht, zurückgelehnt und gleich mal das Intro reinrauschen lassen. "At the Gates of Midian" (Das Intro) ist rein Keyboard und knüpft mit seinen guten anderthalb minuten und mit einer tollen Melodie gleich mal an das erste richtige Lied "Cthulhu Dawn" an. Dieses Lied lässt es schön krachen und es reisst einen sofort mit, allerdings ist es wie mein Vorgänger schon bemängelt hat, zu kurz, aber gut !
Weiter gehts mit "Saffrons Curse", dass mich auch recht begeistert hat, gerade mit dem speziellen part nach der Mitte des Lieds. Danach folgt "Death Magick for Adepts" Das auch gleich gut loslegt und zum Schluss mit einem Gastsänger und einem reinem Gitarrenpart endet. Weiter geht es mit "Lord Abortion", dass einen schönen düsteren Klang aufbaut und auch gefällt ! Danach kommt "Amon E Morte", dass eher wenig festen Gitarreneinsatz bietet, aber durchaus durch spezielle Athmosphäre gefällt ! Danach kommt der 2. Instrumentalpart namens "In Cold Mirrors" der einen auf das geniale "Her ghost in the Fog" durchschnaufen lässt ! Her ghost in the fog startet gleich mal wieder mit diesem düsteren Gastsänger und geht dann erst so richtig los ! Die Gastsängerin hat eine tolle Stimme und mit Dani in den Refrains im Duett kommt ein tolles Lied raus ! Danach folgt das "Satanic Mantra" (auch eher mehr was zum durchschnaufen mit einer Minute SPielzeit), dem Vorboten auf das wohl beste Lied des Albums ! "Tearing the Veil from Grace" nennt sich das Meisterwerk und bietet am Anfang einen guten Chorus, der aber recht ungewöhnlich ist, endet aber dann vorerst und die Gitarren plus Dani legen mal lautkrachend los ! Im letzten Drittel des Songs kommt dann wieder der Choruspart der dann durch noch mehr Gitarrneinsatz usw. so richtig aufblüht und dann wirklich toll endet ! Dieser Song alleine ist das Album schon wert. Glücklicherweise haben Cradle of Filth es auch noch geschafft ein verdammt gutes Abschlusslied dranzuhängen. "Tortured soul Asylum" nennt sich dieses gute Stück und bietet auch eine sehr gute Athmosphäre, gerade zum Schluss, kommt aber an das vorige Lied Athmosphärisch und Gesamttechnisch nicht ran, ist aber mehr als würdig den Abschluss zu bieten !
Dieses Album ist fast schon wie Damnation and a Day eine geschlossene Einheit, aber nur fast und hat eine wirklich erstklassige Athmosphäre und bietet wirklich Gewaltiges !
Das beste, dass ich je gehört habe (und wahrscheinlich werde). Das Meisterwerk von Cradle of Filth !!! 7 Sterne !


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