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Rezensionen verfasst von
P. Pabst
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Hesitation Marks (Limited Deluxe Edition inkl. Bonus-CD)
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Preis: EUR 26,10

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie aus einem Guss, 30. August 2013
"Wie soll man ein Album von einer Band beurteilen, die schon so viel unterschiedliche Musik gemacht hat?"

Trent Reznor, der Mensch hinter Nine Inch Nails, liefert hier ein Album ab, dass deutlich geprägt ist von seinen Ausflügen mit How To Destroy Angels und seinen Soundtracks. Es ist ruhig, manchmal poppig, manchmal beinahe Trip-Hop, teilweise ziemlich schräg und ab und zu auch Rock/ Industrial.

Klingt gut aber warum nur 4 Sterne? Mein Problem mit dem Album ist, dass ich neben der eingangs gestellten Frage auch noch die Frage ergibt, wie bewerte ich ein Album, das zwar viele gute Lieder hat aber mich auf ganzer Länge nicht überzeugen kann?
Die Lieder auf dem Album sind nämlich ziemlich gut, nur für mich persönlich auf Albumlänge einfach zu homogen, zu glatt. Da sind so Perlen wie 'All Time Low', das mir mit seinem schiefen Gesang und der fast schon funkigen Melodie gefällt. Oder 'While I'm Still Here', das mir wegen der sehr minimalistischen Melodie und der Kombination aus Beats, tiefem Bassteppich und coolem Refrain gefällt - tolles Albumende. Aber gleichzeitig gehen diese Lieder für meinen Geschmack zu sehr in der Ähnlichkeit mit den restlichen Liedern unter.

Manchmal kommt es mir dann so vor, als würde ich ein Best-Of der ruhigeren Sachen von NIN hören. Und daraus ergibt sich dann mein anderes Problem mit dem Album: für meinen Geschmack tut sich einfach zu wenig. Mir fehlen Höhepunkte, Lieder mit Ecken und Kanten. Das höchste der Gefühle ist da wohl 'Everything' und 'Satellite', wobei 'Everything' eine so poppige Melodie mit richtigem fiesem Ohrwurmcharakter hat, dass mir Hören und Sehen vergeht.

Natürlich könnte ich jetzt rumheulen und nach einer zweiten 'Downward Spiral' rufen aber Trent ist mittlerweile eben clean und glücklich verheiratet und nicht mehr das seelische Wrack wie zu 1994. Andererseits muss er sich, wenn er ein Album unter dem Namen Nine Inch Nails veröffentlicht, auch den Vergleich mit seinen anderen Alben gefallen lassen (um nochmal die Brücke zur anfangs gestellten Frage zu schlagen).

So gesehen bleibt das Album nämlich mMn auch hinter aktuelleren Alben zurück. Vielleicht wäre es 'besser' gewesen, diese ganzen tollen Lieder auf mehrere Alben aufzuteilen und dafür ein bisschen mehr Dreck mit reinzunehmen.

3,5 Sterne mit Tendenz nach oben - trotz toller Lieder einfach zu glatt.

______________________________________________
Interessant für Audiofans ist übrigens das Mastering des Albums das 'zum ersten Mal' gleichzeitig doppelt gemastert wurde (haha… Steven Wilson lässt grüßen). So gibt es die Standard Version für Leute die ihre Musik unterwegs oder am Rechner hören und dann noch einen deutlich dynamischeren Mix. Dieser hat einen deutlich tieferen Frequenzbereich der beim normalen Master dem Kompressor zum Opfer gefallen ist. Der natürlich Mix ist natürlich auch sehr gut und für diejenigen die keine 3000€ Anlage daheimstehen haben völlig ausreichend.
Vinyl hat anscheinend auch einen eigenen Master spendiert bekommen - was Anderes hätt ich aber von dem Mensch nicht erwartet ;-)


Lights Out (Limitiertes Digi Sleeve im Vinyl-Look inkl. Patch)
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Preis: EUR 7,81

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide aber nicht so gut wie der Vorgänger, 8. November 2012
Vornewege, als Graveyard Die-Hard Fan war mir erstmal wurscht wie das neue Album werden sollte nachdem ich die Herren mittlerweile mehrmals live genießen durfte und die beiden Vorgänger zu meinen beiden Lieblingsalben der letzten Jahre gehören. Ergo war das Vinyl schon vor dem Hören bestellt.

Doch mit dem neuen werd ich einfach nicht so recht warm. Der Grund: Das Album ist zu eintönig und seicht. Aber nur im Vergleich zu dem grandiosen Vorgänger.

Und hier gerät man als Rezensent in die Bredouille: Bewerte ich das Album an sich oder vergleiche ich es mit anderen Werken?
An sich ist das Album nicht schlecht. Die Stimmung des Albums ist gut und wird konstant aufrecht gehalten. Es gibt keine größeren Höhepunkte und nach 35min ist der Ausflug in die 70er eben vorbei.

Nach dem genialen Hsiingen Blues und dem (meiner Meinung nach sogar besseren) Graveyard fallen einem aber plötzlich noch Schnitzer auf die nicht hätten sein müssen.
Beispielsweise zeichnet sich hier ein dermaßen eintöniges Liedschema ab, dass man manchmal meint das gleiche Lied zum zweiten Mal zu hören. Vergleicht man Slow Motion Countdown, Hard Times Lovin und 20/20 Tunnel Vision hört man sofort dieses Bass Töne - Mitten Wechselspiel der Gitarre. Auch Endless Night und Goliath sind dermaßen ähnlich in ihrer Struktur. Wären die nicht technisch so anspruchsvoll hätten sie fast was von Punk ;)

Nichtsdesto trotz fügt sich das Album äußerst gut in die Graveyard Diskografie ein und wenn man die Lieder nicht evtl. auf einem Album verbraten hätte würde es mich vmtl. auch nicht so wurmen. Immerhin hat die Band trotz ihrem Ritt auf der Retro Schiene ihren eigenen Sound und mMn auch ihre Trademarks herausgearbeitet die einen Graveyard Song eben zu einem Graveyard Song machen und nicht Retro Band XY.

Wer die Band neu entdeckt sollten eher zum Vorgänger greifen (sollte eigentlich jeder der Musik hört), Fans von Retro Musik werden sowieso glücklich damit und Graveyard Fans ... warum lest ihr überhaupt noch eine Rezension?

3,5/5

Anspieltipps: An Industry of Murder, Hard Times Lovin, 20/20 Tunnel Vision
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 3, 2012 5:26 PM CET


Chuckles and Mr.Squeezy (Ltd.Digipak)
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Wird angeboten von redroserecords
Preis: EUR 16,75

17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider wieder nichts für mich, 29. April 2011
Vorab, ich bin Fan vieler unterschiedlicher Musikrichtungen und wenn bei mir im einen Moment noch Slayer oder Meshuggah läuft kann im nächsten auch Little Dragon, Paul Kalkbrenner oder Beastie Boys laufen ' Hauptsache die Musik ist interessant und gut.
Es ist also hoffentlich klar, dass ich nicht einfach enttäuscht bin weil das Album nur die logische Weiterführung von der schon recht schwachen Pariah, Parrot, Delusion ist, sondern weil das Album einfach insgesamt langweilig, uninspiriert und halbherzig klingt.
Das Problem ist, dass Dredg mal angefangen haben mit Progressive Rock und sich dann immer weiter in Richtung Pop Rock begeben haben. So ist es zwar eigentlich ein logischer Schritt sich mit einem Hip-Hop Produzenten zusammen zu tun. Dass die Wurzeln aus einer anderen Richtung kommen, können aber selbst die Herren um Gavin Hayes nicht verbergen und so ist das Album weder Rock noch Pop sondern irgendein Bastard der keinem der beiden Lager so recht gefallen will.
Textlich gerät man auch in recht grenzwertige Gewässer: Als Beispiel The Thought of Losing You ist so dermaßen kitschig:
Today, Today is a new day ' put the pain away, today
Tomorrows a new day, the scars will fade someday (someday)
The thought of losing you is not an option
Etc.
Reim dich oder ich fress dich! Vom Inhalt mal ganz zu schweigen wenn man als Referenzwerk die El Cielo herzieht (und wenn man so ein Album wie El Cielo veröffentlicht dann muss man sich den Vergleich einfach gefallen lassen ' Entwicklung hin oder her) ist das einfach unterste Schublade. Solche Texte erwarte ich von post-pubertierenden Schmalzsängern aber nicht von Dredg.
Um nochmal auf die Musik zurück zu kommen: Als ich das Album das erste Mal gehört habe ich mich ernsthaft gefragt ob sie sich vom Drummer getrennt haben (wer die Band schon mal live erlebt hat, oder sich zumindest das Video zu Bug Eyes angeschaut hat weiß was der Kerl für ein Tier ist). Die Lieder haben alle einen ziemlich einfallslosen Beat. Sofern es denn ein Lied mit echten Drums ist, ansonsten sind es nämlich recht einfallslose Plastik Pop Beats die teilweise Hobbymusiker besser hinbekommen.
Wenn wir schon bei den Beats sind: die sind teilweise ziemlich trashig, teilweise aber auch noch akzeptabel. The Tent hat was Dub-mäßiges, Down Without a Fight hat einen Techno Einschlag, der Opener Another Tribe erinnert mich schwer an Gangsta's Paradise (find ich nicht so gut aber wem's gefällt').
Aus dem ganzen Album sticht die Akustik Ballade Kalathat und das letzte Lied Before It Began heraus aber bevor man sich an diese Strohhalme klammert ' so wirklich besonders ist die Ballade auch nicht. Ich mein ein Lied auf einer Akustikgitarre und dazu Gesang ' gab's ja noch nieee. Before It Began ist hingegen deutlich interessanter weil hier Dredgs progressive Seite rauskommt. Das Lied geht Richtung World Music aus dem Orient und vereint die übrigens immer noch sehr schöne Stimme mit einem orientalischen Feeling was meines Erachtens wirklich gut klingt.

Abschließend kann man aber auch die ein oder andere 'gute' Sache über das Album sagen:
Die Lieder sind, sofern man kein Dredg Album erwartet, sicherlich nicht so schlecht aber da soll dann bitte jemand eine Rezension schreiben der vorher nicht Leitmotif und El Cielo gehört hat.
Das ganze Album ist in sich geschlossen, d.h. Dredg spielen auf dem Album eben Pop Rock aber dafür auch nur Pop Rock.
Was ich dem Album persönlich am meisten zugutehalte ist etwas, dass ich in einem Interview mit dem Gitarristen gelesen habe. Dieser meinte, auf dem Album sollte eigentlich Dan the Automator feat. Dredg stehen und er versteht wenn Fans nichts damit anfangen können. Die Einstellung zu dem Album finde ich sehr gut, rechtfertigt aber keine gute Wertung denn ich gehöre zu genau den Fans die damit nichts anfangen können.
2 Sterne gibt's für ein durchwachsenes Album das gegen Ende ein bisschen besser wird aber im Dredg Repertoire einfach den absoluten Tiefpunkt darstellt

Nachtrag:
Habe jetzt im Rahmen von Rock im Park mir die Band wiedermal angeschaut und bin sehr erleichtert was die neuen Lieder angeht.
Live fügen sich diese nämlich nahtlos in eine dredg Setlist ein da hier endlich mal der Drummer mitspielt und den Liedern so dieses Pop Feeling genommen wird, das mich so an dem Album stört.


Fortress
Fortress
Wird angeboten von westworld-
Preis: EUR 15,92

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einstampfen für Fortgeschrittene, 12. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
Seit zwei Jahren verfolgt mich dieses Album jetzt und seit zwei Jahren stampft dieses Album immer noch ziemlich viel vergleichbare Mucke mühelos ein!
Warum ist schnell erklärt: Fähige Musiker.
Ob das das Gefrickel der Gitarristen, die Rhythmusarbeit des Drummers oder die Gesang-Geschrei-Gegrowl-Künste des Sängers sind - alle beherrschen ihr Instrument nahezu perfekt. Einzig die Growls lassen zu wünschen übrig, da diese aber vergleichweise wenig genutzt werden ist mir das nichtmal einen halben Punkt Abzug wert.

Warum ich so viel von der Band halte zeigt sich eigentlich gleich beim Opener des Albums bei dem zwar ein Strophe-Refrain-Strophe-Schema genutzt wird, gleichzeitig wird aber während der Strophe Tempo und Rhythmus über den Haufen geschmissen, aber nicht nur einmal. Das Ganze wird dann für jede Strophe nochmal neu erfunden, was letztendlich EIN Lied ergibt das so vielschichtig ist wie bei anderen Bands ein ganzes Album.

Natürlich kann man (wenn man will) genau das der Band als Kritik anbringen, dass sie es nicht schaffen eine Struktur in die Lieder zu bringen und diese deshalb willkürlich zusammengewürfelt klingen, bzw. das sich aufgrund der Unstrukturiertheit die Lieder zu ähnlich klingen, jedoch merkt man nach mehrmaligen Hören der Platte in den Liedern ein wiederkehrendes Thema. Jedoch kann selbst ich als Fan des Albums diesen Kritikpunkt nicht völlig zurückweisen, was mir einen Punkt Abzug wert wäre, wenn es mehr als 10 Sterne gäbe.

Zum Klang des Albums braucht man nicht viel sagen: der Sound ist sauber, die Soli gut, die Basedrum stampft, die Vocals sind deutlich (vielleicht eine Spur zu laut) und was mich immer besonders freut, wenn die Bassgitarre nicht nur im Hintergrund dudelt, sondern auch hörbar in die Lieder gemischt wurde.

Wer auf der Suche nach einer sperriger Soundwand mit fähigem Sänger und viel, viel, seeeeehr viel Gefrickel ist: Wie konnte dieses Album an euch vorbeiziehen?!
Wer auf der Suche nach straighteren in-die-Fresse-Metal ist, sollte einen Bogen um dieses Album machen und auf dem Weg mal bei Pantera, Slayer oder von mir aus auch Metallica vorbeischauen.


Option Paralysis
Option Paralysis
Wird angeboten von skyvo-direct
Preis: EUR 11,42

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zu kurz und doch lang genug, 23. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Option Paralysis (Audio CD)
seit ein paar Tagen läuft das Album bei mri rauf und runter und jetzt ist auch endlich der echte Tonträger eingetrudelt.

Das Album öffnet mit der Ersten Auskopplung Farewell, Mona Lisa und zeigt gleich in welche Richtung die nächsten guten 40 Minuten gehen werden. Zwei Minuten erstmal nur Geschredder und Gedtrommle als wüsste keiner von den Jungs was Rhythmus, Takt oder Melodie bedeutet. Zum Glück wissen sie aber sehr genau was sie da machen, nicht umsonst ist es eine Mathcore Platte. Dann kommt jedenfalls der Refrain und es wird sehr schnell deutlich dass hinter DEP auch Leute stecken die Ahnung von Melodik und auch Gesang haben. Ein Song mit Ohrwurmcharakter.
Good Neighbour besticht auch wieder durch seine durchweg harte Gangart. Diesmal gibt es keinen gesang sondern durchgängige Shouts und Screams. Richtig schön ist das fiese 'Suiciiide' das das Lied unter Garantie zu einem Livegaranten werden lässt.
Gold Teeth on a Bum ist dann 'ruhiger' aber deswegen nicht minder schlecht. Das Lied leidet im Mittelteil zwar unter etwas Einfallslosigkeit dafür ist das schöne Solo am Ende dezent untergemischt worden.
Mit Crystal Morning setzt die Band ihren nächsten Chaoscore-Schatz in die Welt. Hart, schnell, erbarmungslos ;-)
Auch Endless Endings fängt rabiat an, wird dann im Mittelteil etwas ruhiger und bäumt sich aber am Ende nochmal auf.
Auf der Ballade Widower ist die Band dann das erste Mal auf Klavier zu hören. Mr. Puciato demonstriert seine Gesangskünste und zum Ende des Lieds geht's auch nochmal ab. Das Lied gipfelt dann nach einer einminütigen Klavier Jazzeinlage nochmal im Refrain.
Room Full of Eyes ist bis zu Mitte ein typisches DEP Brett, danach vertrackt sich das Lied in einem langsamen Rhythmus.
Chinese Whispers ist abwechslungsreich. Das Lied fängt wieder mal hart an und wird später immer mal wieder ziemlich ruhig. Im Refrain arbeitet hier ne schöne DoubleBase die und auch der gediegene Hörer kommt mal wieder in den Genuss von Gregs Gesangskünsten.
Bei I Wouldn't If You Didn't gibt's dann wieder Klavier. Ansonsten ist das Lied eher guter Durchschnitt.
Parasitic Twins beendet dann (zumindest bei der regulären Edition) das Abenteuer und besticht ganz deutig als Abschluss des Albums. Am Anfang gibt's erst ein paar Streicher und das Lied erinnert eher an einen NIN Song. Interessant an dem Lied ist auch, dass Greg hier nur als Gastsänger fungiert. Der Hauptteil des Liedes wurde von einem Freund der Band eingesungen. Das Lied ist generell ruhiger als die Lieder davor und saugt sich in den Gehörgängen des Hörers fest.

Der Sound vom Album geht in Ordnung. Die Gitarrensoli hätte ich mir ein bisschen klarer und deutlicher gewünscht aber das ist wohl Geschmackssache.
Das Album ist mit guten 40min nicht gerade lang aber viel mehr von so einer Musik kann nicht gesund sein ;-) Außerdem sind mir 10 gute Lieder wesentlich lieber als 17 halbgare. So ein Niveau zu halten ist mMn beachtlich.

Letztendlich komme ich zu dem Schluss, dass das Album für jeden DEP Fan ein Pflichkauf ist und für Leute die auch mal was ganz neues ausprobieren wollen, die sollten der Musik auch eine Chance geben. Ich persönlich habe fast ein jahr gebraucht bis ich Dillinger Escape Plan mochte aber dafür jetzt umso mehr.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 28, 2010 7:49 PM MEST


An Endless Sporadic
An Endless Sporadic
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progressive Rock zum Träumen, 31. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: An Endless Sporadic (MP3-Download)
Nach der ziemlich rockigen Download-EP 'Ameliorate' legen die zwei Studenten aus den USA jetzt ihren ersten Longplayer vor. Nachdem ich von den beiden Metal Liedern 'Impulse' und 'Anything' doch recht angetan war hab ich mir die Scheibe mal importiert (paypal sei Dank) und ich bin hellauf begeistert.
Von vornherein sei gesagt, dass 'An Endless Sporadic' nicht mit der Härte von 'Impulse' oder 'Anything' aufwarten kann.

Zwar fällt das Album mit 33 Minuten ziemlich kurz aus aber die halbe Stunde macht es wirklich Spaß.
Die Gitarre, bzw. das Keyboard spielt immer schöne Melodien und das Schlagzeug gibt einen herrlichen Rhythmus. Unterstützend hat sich das Duo noch den Schweden Jonas Reingold ins Boot geholt der das Album nicht nur produziert hat sondern auch den Bass eingespielt hat.
Das Album an sich ist wesentlich ruhiger als die Lieder wegen denen ich mir das Album geholt habe und hört sich viel eher nach den beiden anderen Liedern (Sun of Pearl, The Adventures of Jabubu) der 'Ameliorate' EP an.
D.h. die Lieder bewegen sich meistens zwischen Jazz, Psychedelic, Chill-Out und Prog-Rock. Das Album klingt unbeschwert und nie aufdringlich oder überladen. Generell rollt das Album einen nicht enden wollenden atmosphärischen Soundteppich aus der mal laut, mal leise, mal langsam, mal schnell ist.
Coole Klavierpassagen wechseln sich mit schnellen Gitarrensoli ab.

Der Mix des Album gefällt mir persönlich hervoragend da kein Instrument eine zu dominierende Rolle einnimmt und eben auch der Bass sehr gut zur Geltung kommt.
Einzig die Overheads der Drums hätte ich mir manchmal ein bisschen lauter gewünscht.

Eindeutige Anspieltipps sind das wunderschöne 'Eternal Bloom' und 'From the Blue' (eins der "wildesten" Lieder des Albums ;-) ).


Billy Talent III
Billy Talent III
Preis: EUR 14,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hooker With A Penis, 11. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Billy Talent III (Audio CD)
Frei nach dem Motto: "Was sich verkauft kann nicht schlecht sein" veröffentlichen Billy Talent ihr drittes Album.

Da wären zuerst ein paar Sachen die mir gut gefallen:
So ist mir vorallem der wunderbare Mix aufgefallen, in dem Bass und Gitarre perfekt zusammengemischt wurden.
Doch auch hier merkt man dem Album eine Schwäche an. Es klingt einfach zu sauber. Wo ist der Dreck, die Kanten, der R!ot der damals noch in Red Flag gescreamt wurde?
Stattdessen hat man das Gefühl als hätte die Band das Lied nie zusammen gespielt sondern sich einfach jeder seinen Teil zu der Drumspur einfallen lassen. Klingt zwar an sich schön, nicht zuletzt weil die Spielfreude immer noch da ist (relative einfache Songstrukturen aber nette Fill-Ins), aber nicht nach den Billy Talent die ich so gerne höre.

Das größte Problem der CD ist aber, dass jedes Lied anstelle von Surrender auf BT 2 hätte sein können.
Die Lieder sind langsamer als gewohnt und auch durch die fehlenden Screams wesentlich ruhiger. Es ist fast als hätte sich die Band hingesetzt und gesagt: "Unser zweites Album ist ruhiger als das erste und es war erfolgreich. Wenn wir jetzt n soften Pop-Rock raushauen wird das bestimmt echt gut ankommen."
Doch auch diese ruhigen Lieder haben natürlich ihren Vorteil und den sehe ich persönlich im Live Bereich. Billy Talent sind Live schre... (ich halte jedenfalls nichts von Bejamins Screams ...).
Dadurch, dass jedoch auf dem Album sozusagen nur Gesangslieder sind, werden ihre Auftritte und in erster Linie die Stimme bestimmt davon profitieren.

Um noch kurz bei einzelnen Liedern ins Detail zu gehen:
Devil on My Shoulder - total fieser Hall auf Benjamins Stimme. Regt mcih jedesmal tierisch auf.
Rusted from the Rain - Innerhalb einer Woche dank der Single tot-gehört (Qualiät der Musik?).
Tears into Wine - mMn das beste Lied auf der CD da es schneller als der Rest ist.
Pocketful of Dreams - Nicht schlecht aber wohl auch schnell tot-gehört dank Single Auskopplung.
Diamond on a Landmine - der andere Höhepunkt des Albums. Sticht heraus.
Sudden Movements - eindeutiger Tiefpunkt des Albums.

Fazit:
Wenn mich jetzt jemand nach dem Album fragt, dann sage ich: "Solides Album ohne großartige Höhepunkte. Hör dir lieber mal das erste Album an."

Schlussendlich bleibt zu sagen, dass die Leute in der Chefetage bei Warner erkannt haben, dass Billy Talent eine eierlegende Wollmilchsau ist, die gemolken werden muss. Der Ausverkauf hat begonnen. Danke für das Lesen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 5, 2011 12:35 PM MEST


Welcome To The N.H.K., Band 1
Welcome To The N.H.K., Band 1
von Tatsuhiko Takimoto
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen abseits des Mainstream, 6. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Welcome To The N.H.K., Band 1 (Taschenbuch)
Stimme meinem Vorredner weitest gehend zu allerdings denke ich, dass gerade die Überzeichnung Satos Charakter den Witz ausmacht.
Die ständigen Fratzen verstärken viel mehr das Bild des Hikimori.

Anmerkend zu der anderen Rezension möchte ich sagen, dass der Manga vorallem die "nerdigeren" unter den Lesern anspricht. Zwar sind die Begriffe erklärt aber es stört den Lesefluss ungemein wenn man erst hinten nachschlagen muss was denn jetzt z.B. Hentai, Otaku o.Ä. heisst.
Das Schöne am Manga ist auch, dass ein Witzfeuerwerk abgebrannt wird, dass ich seit Love Hina nicht mehr erlebt habe. Ich habe mich zum Kauf entschlossen nachdem ich im Bücherladen die Szene gelesen hatte, in der Sato beschreibt, dass er seit vier Jahren das Haus nicht verlassen hat und der erste Mensch den er sieht ist ein Zeuge Jehovas.

Ich persönlich hatte mit dem Manga den besten Spaß seit langem da er sich abseits des Maintream befindet und endlich mal wieder etwas Außergewöhnliches im deutschen Mangadümpel ist.

Zeichenstil und Humor sind aber zum Glück Geschmackssache deswegen sollte man auf alle Fälle vorher nochmal reinlesen bevor man sich für einen Kauf entscheidet.


Invaders Must Die (Ltd.Deluxe Box Set)
Invaders Must Die (Ltd.Deluxe Box Set)

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist Special am Boxset?, 25. Februar 2009
Wer hier eine Rezension des Albums sucht, ist hier falsch. Ich will nur auf die Boni eingehen die dieses Boxset ausmachen.

Zur EP "the Lost Beats":
Zwei der Lieder sind ja auch auf einer anderen Special Edition enthalten, leider die beiden schlechten der vier. "The Gun Down" und "Wild West" rocken richtig und lassen keinen Fuss ruhig.

Die Sticker:
Es handelt sich um einen Bogen mit sechs Stickern (alle auf schwarzem Grund): die Ameise, das Album Symbol, der IMD "The Prodigy" Schriftzug, der Bilderrahmen mit "Take Me To The Hospital", ein Viereck mit einem umgedrehten Kreuz und ein Karikaturartiger Totenkopf mit Knochen über dem "Let The Noone Take It" steht.

Die Schablonen:
Sie sind schön und eigenen sich perfekt um den Prodigy Schriftzug, bzw. das IMD Motiv irgendwohin zu sprayen/ malen.

Das Poster:
Es ist einseitig bedruckt und es ist das Albumcover in erweiterer Form abgebildet. Es ist etwas größer als DinA3.

Die Vinyls:
Sie sind orange und haben eben auch eine entsprechende Qualität (Soundpuristen sagen "Nein Danke", alle anderen können bedenkenlos zugreifen). Jedes Vinyl ist in einer einzelnen Papphülle die sich zu dem Motiv, dass für die erste Minitour zum Album in England benutzt wurde (dieser Lautsprecherturm), zusammenlegen lassen. Bei mir war ein Vinyl sogar doppelt drin.

Fazit:
Ich bereue es in keinster Weise mir die Special Edition gekauft zu haben da die 15Euro mehr, allein die 5 Vinyls schon wieder wett machen. Zudem ist das Boxset ein schwarzer Pappkarton der sich weder leer anfühlt noch, dass irgendwas drin klappert da er wirklich bis zum Rand voll ist.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2009 11:59 PM CET


Battle Angel Alita. Last Order 8
Battle Angel Alita. Last Order 8
von Yukito Kishiro
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Battle Angel Cealla Sanguise?, 17. April 2007
Wie immer ein beinahe perfekter Manga.

Allerdings ist der Name Battle Angel Altia diesmal untreffend da sich 95% vom Band um Cealla Sanguise drehen. Deswegen nur 4 Sterne. Ansonsten wird der Leser wieder gut bedient, mit einer düsteren Geschichte um das Zusammenleben zwischen Mensch und Vampir. Intrigen und Verrat.

Natürlich kommt auch die Action nicht zu kurz und über den Band verstreut kommen immer wieder mal wunderschöne Kampfeinlagen mit Splatter.

Empfehlenswert für alle die sowieso Battle Angel Alita Fans sind und für alle, die Vampire mögen oder wieder mal für gute zwei Stunden (und länger) in den Bann eines faszinierenden Mangas gezogen werden wollen


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