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Rezensionen verfasst von
Connor Gäde
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Straight Out of Hell (Limited Premium Edition)
Straight Out of Hell (Limited Premium Edition)
Preis: EUR 17,97

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Happy Happy Helloween, 19. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst war ich aufgrund einiger Previews, die wirklich fragwürdig gewählt waren, eher skeptisch, aber letzten Endes ist Straight Out of Hell ein geniales Helloween Album geworden, was stilistisch, wie bereits vorher von der Band angekündigt, eine Fortführung mit positiver Stimmung der letzten beiden Alben ist, welche ich zu ihren besten Alben zähle.

Das Design des Albums ist Geschmackssache. Mein Bruder meint, dass es wie MediEvil für Playstation 1 aussieht. Ich persönlich mag es. (Und gegen MediEvil hab ich auch nichts :D)
Positiv anzumerken ist auf jeden Fall, dass diesmal wieder ein Booklet mit Songtexten dabei ist.

Wie schon in 7 Sinners sind alle Songs (mit einer Ausnahme) nur von jeweils einer Person geschrieben. Die Songs wissen zu gefallen und bieten die volle Palette an dem, was die einzelnen Songwriter hergeben, von den Gerstnertypischen eher gesellschaftskritischen (World of War) bis zu den fröhlichen Grosskopf Songs (Straight Out of Hell). Einzig Daniel Löble war wiedereinmal nicht am Songwriting beteiligt.

Besonders überascht hat mich der Song Live Now!, welcher als einziger aus mehreren Ferdern stammt. Ursprünglich war dies ein von Deris komponierter Pop-Rock/Melodic-Rock Song, welcher von Sascha Gerstner ein wenig ummodeliert wurde. Das Ergebnis kann sich sehen bzw. hören lassen. Für mich einer der besten Songs des Albums.

Nicht Jedermanns Sache dürfte das an Freddie Mercury gerichtete Wanna Be God von Andi Deris sein, welches eine Art We Will Rock You im Helloween Stil ist und somit erst am Ende einen kurzen Gitarrenpart hat, ansonsten aber nur aus Schlagzeug und Stimme besteht (und beide Songs sind gleich lang). Mir gefällts.

Welcher Song mich allerdings nicht so richtig überzeugt hat, war Years von Weikath. Er ist nicht schlecht, aber deutlich unter dem restlichen Niveau und wirkt mit seinen diversen Keyboard-Effekten ziemlich überladen. Aber das macht Weiki mit Burning Sun mehr als wieder gut, von dem auf der Premium Edition gleich zwei Versionen vorliegen, wobei bei der zweiten Version lediglich eine Gitarre durch eine Hammond Orgel ersetzt wurde, um an den letztes Jahr verstorbenen Jon Lord zu erinnern.

Dark Ride Fans dürften besonders viel Spaß mit Deris' Waiting for the Thunder haben, welches ein wenig an If I Could Fly erinnert, und für Balladenfreunde gibt es noch Hold Me in Your Arms, eine Ballade aus Sascha Gerstners Feder.

Insgesamt ist Straight Out of Hell ein durch und durch überzeugendes Album mit einem etwas schwächeren Song, welcher aber keinen Sternabzug rechtfertigen würde.


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