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Beiträge von Marcel Aegerter
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Rezensionen verfasst von
Marcel Aegerter "Beatnik" (Zurich, Switzerland)
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Positive Vibrations
Positive Vibrations
Preis: EUR 17,98

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodieseligkeit statt Bluesbolzerei, 11. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Positive Vibrations (Audio CD)
Jeder, der sich die "Positive Vibrations" anhört, wird erstaunt sein, dass es ein Album von Ten Years After gibt, das fast ganz ohne den bekannten "I'm Goin' Home" Effekt auskommt. Hier wird Songwriting gemacht, das es auf keiner anderen TYA Platte in der Form zu hören gibt. Leider wurde das Album damals wie heute ignoriert, was sehr schade ist. Alvin Lee & Co. zeigten sich hier von einer ganz anderen musikalischen Seite. Seien es balladeske Sachen wie das wunderschöne Titelstück, oder cool groovende Songs wie "Stone Me", "Without You" oder gar das leicht ange-FUNK-te "Look Me Straight Into The Eyes": Hier wird jeder TYA-Afficionado sehr überrascht sein...und womöglich vorschnell negativ reagieren, weil eben der klassische Sound der Band wenig bis gar nicht vorhanden ist. Wer allerdings über den Blues-Tellerrand hinaus zu hören bemüht ist, der wird hier ein Werk finden, dass von A bis Z begeistert. Bei wem der grosse Aha-Effekt dann dennoch ausbleibt, der kriegt mit "Going Back To Birmingham" einen echt catchy Rock'n'Roll als Belohnung, der auf jeder anderen tollen TYA Scheibe auch hätte mit drauf sein können. Auch wenn ich Ten Years After immer schon eine Hammerband fand, habe ich spätestens bei "Positive Vibrations" den Beweis erhalten, dass man die Band keinesfalls nur auf die auf das Bluesschema beschränkten Gitarrenkünste von Alvin Lee reduzieren kann. Das hier ist ein echt tolles "Song"-Album. Give it a try!


So Called Friends
So Called Friends
Preis: EUR 15,55

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verneigung vor Frankie Miller, 12. August 2010
Rezension bezieht sich auf: So Called Friends (Audio CD)
Spike muss ein grosser Fan von Frankie Miller sein, denn er covert ihn immer wieder mal. Auf "So Called Friends" gleich viermal: "Cocaine", "A Bottle Of Whiskey", "Kiss Her For Me" und das Titelstück "So Called Friends". Musikalisch bewegt sich Spike hier zwischen 70er Rod Stewart und Frankie Miller. Die Stücke sind von einer wunderschönen Schunkeligkeit, und als Kontrapunkt wirft Spike (Leadsänger der Quireboys) seine Stimme, die sich irgendwo zwischen Reibeisen (Roddy) und Saatkrähe (Steve Marriott, Humble Pie) bewegt, ein. Diese Stimme bietet denn auch einen hohen Wiedererkennungswert, denn so abgesoffen bringt das keiner der Genannten. Und dass eine Rockerkehle nicht immer nur im harten musikalischen Umfeld zu suchen sein muss, sondern einen auch rauchig-zart (wie ein guter Whiskey nun mal hinunter rinnt!) umschmeicheln kann, beweist Spike hier ohne jeden musikalischen Ausfall. Einer der gemütlichsten Rocker, die ich kenne. Anspieltipp: "Cocaine" - genial, diese müden New Orlenas-ähnlichen Bläser! Sehr empfehlenswert.


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