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A B

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Maßschnitte und Passform: Schnittkonstruktion für Damenmode Band 2
Maßschnitte und Passform: Schnittkonstruktion für Damenmode Band 2
von Guido Hofenbitzer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 36,30

42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Band 2 ist endlich da!, 1. Dezember 2013
Nachdem ich ein Jahr lang mit dem ersten Band gearbeitet habe und bei Figurabweichungen immer herumtricksen musste, habe ich mich natürlich besonders auf den zweiten Band gefreut. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Ein paar kleine Schwächen und Hinweise, für wen dieses Buch im Speziellen geeignet ist, findet könnte ihr weiter unten bei "WICHTIG" nachlesen, aber ansonsten habe ich bisher nur Positives zu berichten.

Der zweite Band ist in der Aufmachung genauso gelungen wie der Erste. Das Layout ist übersichtlich, die Anleitungen knackig und verständlich. Der Autor wiederholt nochmals das richtige Maßnehmen und die wichtigsten Grundschnittkonstruktionen: Also Oberteil mit und ohne Brustabnäher, Standarthose, Rock und Ärmel.
Bei der Oberteilkonstruktion ist mir aufgefallen, dass sich die Anleitung leicht verändert hat. Gerade die Abnäherinhalte werden nun viel vernünftiger verteilt.

Zu Beginn werden kurz verschiedene Figurtypen analysiert, wobei auch Schwangerschaft, Alter, extremes Übergewicht und Kleinwüchsigkeit thematisiert werden und sogar die spezielle Haltung von Rollstuhlfahrerinnen. Hier werden sorgsam die Merkmale der Figurtypen analysiert und die gemessenen Werte in ein Verhältnis gesetzt.

Dann folgen die einzelnen Grundschnittkonstruktionen, zunächst mit der Anleitung für die Standart-Normalfigur und dann die Anleitungen für die einzelnen Passformprobleme. Hierbei sind die Anleitungen systematisch nach den jeweiligen Problemen sortiert: großer Bauch, dicke Hüfte, kleiner Busen, großer Busen, vorgekipptes Becken, asymmetrische Hüfte...
Die Abweichungen von der Normalfigur werden durch die Figurinen illustriert, die man aus dem ersten Band schon kennt.

Es gibt natürlich zwei Vorgehensweise bei der Erstellung von Maßschnitten:
Entweder man konstruiert mit dem Wissen um die Abweichungen einen neuen Schnitt.
Oder man näht von einem "normalen" Schnitt ein Probestück und verbessert die auftretenden Fehler.
Diese Methoden ergänzen sich natürlich auch.

Hier wird zunächst die Figur beobachtet und die daraus gezogenen Schlüsse und Maße als Schnitt umgesetzt. Das alles ist knapp und auf den Punkt gehalten, die Anleitungen sind verständlich und da meistens auf die normale Konstruktion aufgebaut wird, sind die Änderungen unkompliziert.

Dann gibt es aber noch einen Teil, der sich der Lösung von Problemen bei der Anprobe widmet.
Hierbei werden etwa verschiedene ungünstige Faltenzüge abgebildet, analysiert, ihre Ursache festgestellt und Lösungen vorgeschlagen.

WICHTIG 1:
Diese Vorgehensweise wird aber NUR dann verwendet, wenn die Maße allein keinen Aufschluss über eine Fehlhaltung geben.

WICHTIG 2:
Es handelt sich hier um ZEICHNUNGEN, KEINE FOTOS. Diese sind zwar gut gemacht, sind aber für Anfänger schwerer mit der Wirklichkeit vergleichbar, als Fotos. Also gibt es auch keine Vorher-Nachher-Abbildungen mit Probeteilen. Das finde ich ziemlich schade, weiß aber nicht, ob ich das dem Buch so direkt ankreiden kann, da es ja bewusst ein Konstruktions- und kein Anpassungsbuch ist.
Wer also eher daran interessiert ist, vorhandene Schnitte zu verbessern, als von Grund auf selbst zu konstruieren, ist mit einem Buch wie z.B. "The Complete Photo Guide to Perfect Fitting" von Sarah Veblem vermutlich besser beraten.

WICHTIG 3:
Das Buch analysiert die Figurprobleme einzeln. Das bewirkt, dass das Buch sehr systematisch ist und auch gut als Nachschlagewerk geeignet ist.
Man muss aber schon recht genau wissen, welches Figurproblem man hat, um die richtige Anleitung zu finden. Das erfordert eine gute Beobachtungsgabe und/oder Erfahrung. Ich sage das, weil manche Figurprobleme ähnliche Auswirkungen auf die gemessenen Maße haben: Eine ungewöhnlich große Rückenlänge kann durch einen Buckel kommen, durch eine gekrümmte Haltung, eine Taillensenkung... Man muss da schon genau hinschauen. Die Zeichnungen sind hier sehr hilfreich, trotzdem ist es manchmal nicht einfach zu entscheiden, was genau zutrifft.
Noch etwas: In der Realität treten Figurprobleme oft zusammen auf oder verursachen sich gegenseitig. Ein großer Bauch verursacht z.B. oft eine Haltung mit Hohlkreuz. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass sich bestimmte Figurtypen bei dicken Leuten nochmal anders äußern, als bei dünnen. Hier wäre es wichtig gewesen, auf mögliche Zusammenhänge in den einzelnen Anleitungen hinzuweisen. Und hier könnten einige Fotos auch hilfreich sein.

Insgesamt ist es aber ein sehr hilfreiches und schön gemachtes Buch, das mit sehr viel System an die Sache herangeht. Einige nette Extras sind hinzu gekommen, die sogar (ausnahmsweise) mit Fotos illustriert werden. Für die Wichtigste halte ich die Abbildungen, die eine perfekte Passform bei unterschiedlicher Körperhaltung zeigen. Das hilft, um eine schlechte Passform von einer komischen Pose (noch keine Fehlhaltung!) zu unterscheiden. Aber es gibt auch ein paar Gimmicks, auf die ich gut hätte verzichten können, etwa die Schnittabnahme beim Rock durch Abstecken oder die Anleitung für eine individuelle Schneiderpuppe. Gerade die Schneiderpuppe mit dem zusätzlichen Videolink, der hier so groß beworben wird - also naja. Für mich ist das nichts.

Wer also den ersten Teil hat und Schwierigkeiten mit der Passform hatte, kann hier eine Fülle von Anpassungsmöglichkeiten finden.

Wer nur einen Grundschnitt konstruieren möchte und die Schnittabwandlungen nicht braucht, kommt sogar ohne den ersten Band zu brauchbaren Ergebnissen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2015 9:14 AM CET


Sól
Sól

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es war einmal... in Astropolis, 27. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Sól (Audio CD)
Eigentlich habe ich es nicht so mit der Rezension von so subjektiven Sachen, wie Musik. Aber diese Band ist mein Geheimtipp und hat eine größere Bekanntheit verdient - notfalls auch über Amazon. Man tut, was man kann. ;-)

Wem könnte Rigna Folk gefallen?
Auf ihrer Homepage schreiben die vier etwas von einer Inspiration durch Sigur Ros, Pink Floyd und Radiohead. Das ist sicher nicht falsch, aber man sollte ja bekanntlich vorsichtig mit solchen Vergleichen sein. Ich finde, dass man keine einzige dieser Bands direkt heraushört. Rigna Folk zieht hier etwas komplett Eigenständiges durch und der einzige Referenzpunkt ist vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit der Stimme des Sängers Viktor mit der von Brian Molko, dem Sänger von Placebo.

Jetzt muss ich aber wirklich subjektiv werden, denn jetzt geht es um die Songs. Wenn man nicht die die halbe Musikgeschichte als Vergleich heranziehen kann, muss man etwas erfinderisch sein und aus Musik erstmal Bilder und dann Worte machen.

Sol ist der Titelsong. Wer mit dem Konzept nicht vertraut ist - es geht um einen Planeten, dessen Bewohner sich wegen einer gigantischen roten Sonne unterirdisch in ihrem Planeten verstecken müssen.
Der Song dieses Namens hat nur eine einzige Zeile: "I've been looking for a thrill - but you made me feel my age." Genial. Klar, ist eher simpel als Aussage. Aber mir gefällt es, wie einfach mit einem Satz und einer Menge Melodie (unter 4 Minuten geht bei Rigna Folk eigentlich nichts) eine Geschichte erzählt wird.
Der Song entwickelt sich langsam, man meint, erst den Sonnenaufgang und dann die Flucht zu hören. Es gibt die ruhige Gesangsstelle (die mit dem Text) und gleich darauf den schwermütigen, brandenden Refrain. Es gibt Stellen, da klingt es, als versuche der Song, sich selbst zu überholen, als wälze sich der schwere Stern über den Horizont um alles unter seiner Last zu erdrücken.

Bemängeln muss ich - insgesamt - dass das Konzept leider nur wenig Verbindung zu den Songs aufweist. In der grafischen Gestaltung des Albums vielleicht (jedem Song ist ein Planet zugeordnet), auch ein bisschen in der Musik (wenn man es sich vorstellt), aber leider nicht in den Texten. Gar nicht. Überhaupt scheint mir diese Welt, die Rigna Folk da erschaffen noch ein bisschen vage, zu wenig ausgebaut und integriert. Vielleicht ändert sich das ja, wenn mal wieder ein Video rauskommt (man hört da so was munkeln).
Ach ja - Videos: Es lohnt sich unbedingt mal auf Youtube nach der Band zu sehen!

Isolation ist einer der rockigeren Songs. Was es mir textlich angetan hat, ist die Umkehrung dieses typischen Motivs, vor der Einsamkeit zu fliehen zu wollen. "I crave for Isolation" heißt es hier. Das klingt trotzig, hat hier aber eher etwas Bitteres, Kühles.

Pablum ist der ruhigste Song der Platte. Er wirkt trotzdem - denn hier ist es allein die Melodie, hauptsächlich des Refrains, die den Song trägt.
(Kennt ihr das auch, wenn ein Essen besonders gut schmeckt und ihr kriegt nicht raus, an welchem Gewürz es jetzt liegt? So gehts mir bei diesem Song. :D)
Insgesamt hat der Song für mich etwas Tänzerisches. An der Albumversion gefällt mir das Ende besonders; klangvoll und fragil auf der einen Seite, opulent auf der anderen.

Criminal gibt es als Doppelpack. Criminal 1 ist einer der schnelleren Songs, mit etwas unruhigerem Rhythmus. Sein Gegenstück ist dann ruhiger, eher eine Reflexion auf den ersten Teil. Am Schluss steigert er sich nochmal in der gefühlten Geschwindigkeit und kehrt wieder mehr zur Stimmung (und Melodie) des ersten Teils zurück. Täusch ich mich, oder hab ich hier ein bisschen Mogwai herausgehört? Irgendwo, vor und nach 3.33?

Paradox. Von diesem Song gibt es, glaube ich, schon drei Versionen. Und zwei davon auf Youtube, zum Reinhören. Mein Favorit ist der Ferance Remix. Hat was von Depeche Mode. Ist aber nicht der, der auf dem Album ist. ;-) Jedenfalls ein schönes Video für alle, die sich für schwankende Brücken und explodierende Zeppeline begeistern können. *spoil spoil*

Verträumt wird es dann mit Luxor. Hier gibt es keinen Text, aber Melodie so klar wie ein Alpensee, flirrende Wüstenhitze und einen astreinen musikalischen Orgasmus. :P

Aqua ist ebenfalls ein ruhigerer Song, aber mit einer richtig düsteren Wendung... "slowly the lights are fading". Aber, um es mal mit Terry Pratchetts fundamentalistischem Zwergenanführer zu sagen "Weißt du nicht, dass sich im Dunkeln die Augen stärker weiten?". In dem Moment, in dem im Text das Licht ausgeht, sieht man plötzlich die wundervolle Klanglandschaft.

Mein Liebling ist Hybrida. Auf jeden Fall war es eine gute Entscheidung, mit diesem Lied aufzuhören. Durch das Ausfaden hat es einen Nachhall, der noch stundenlang im Ohr bleibt.


Hartz IV Moebel.com. Build More Buy Less! Konstruieren statt konsumieren
Hartz IV Moebel.com. Build More Buy Less! Konstruieren statt konsumieren
von Van Bo Le-Mentzel
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fadenscheinig, 14. März 2013
Ich muss zu Beginn einfach mal sagen, dass ich grundsätzlich ein Problem damit habe, wenn irgendwer oder irgendwas sich versucht ein Image aufzubauen, da so überhaupt nicht der Realität entspricht. Das kann man gerne als meine persönliche Macke betrachten.

Ergo: Wenn irgendwo Hartz IV drauf steht, will ich, dass es auch drin ist. Also: Die Möbel sollten billig sein, die Anleitungen verständlich und möglichst ohne viel Spezialwerkzeug, denn das hat man weder als Hartzer noch als Student.(Und wahrscheinlich sind Studenten sogar eher die Zielgruppe, zumindest hatte ich so den Eindruck. ;-P)

Zum Thema billig: Für wirkliche Hartz-IV-Empfänger sind 20 Euro schon verdammt viel Geld. Für Studenten meistens auch.
Und meistens wird es doch mehr als in der Anleitung, denn Herr Van Bo geht einfach mal vom billigst möglichen, statt vom realistischsten Preis aus. (Zuschnitte im Bauhaus sind auch noch so ein Thema...)
Ich würde ihm ja verzeihen... wenn da nicht dieser Spruch wäre:

»Du hast kein Geld für Möbel? Dann bau Dir selber welche!«
Ja genau...
Der Titel "Hartz IV Möbel" ist in so einem Fall einfach nur reißerisch und daneben.

Oder die Umwelt. Ach ja, die Umwelt. Ist der jetzt mehr damit gedient, wenn man selber neu baut anstatt zu recycln? Aber egal...

Zum Thema verständlich: Die Anleitungen sind grottig. Man kann danach bauen, ja. Aber es wird einem nicht gerade einfach gemacht. Über das Design der Anleitungen kann man diskutieren, aber nicht über ihren Inhalt. Jemand, der nie zuvor mit Holz gearbeitet hat, kommt damit normalerweise nicht klar. Hier wäre, ganz im demokratischen Sinne von "Jeder kann seine Möbel selber bauen" etwas mehr Entgegenkommen sehr, sehr wünschenswert. Es ist eben nicht jeder mit einer Bohrmaschine auf die Welt gekommen und man sollte die Leute vielleicht besser mal dort abholen, wo sie sind.
Übrigens: Ein ausgebildeter Schreiner den ich kenne, meinte, dass die Anleitungen streckenweise so gar nicht funktionieren. Bezog sich auf den Kreuzberg Chair, keine Ahnung, wie es mit den anderen aussieht. Das Biegen mit nur zwei Schraubzwingen, wie in der Anleitung gezeichnet, funktioniert so einfach nicht richtig.
Sein Zitat: "Ne, ich glaub nicht mal, dass er das selber gebaut hat. So wie die Anleitungen aussehen, hat er das garantiert nur gezeichnet und irgendwen nachbauen lassen, sonst wär da manches einfach besser durchdacht."

Zum Thema Werkzeug: Der Kreuzberg Chair benötigt einen überlangen Bohrer, den man nur im Fachhandel bekommt. Okay, Einzelfall. Aber bei vielen Anleitungen wäre eine Tischbohrmaschine schon verdammt nützlich, um irgendetwas gerade hin zu bekommen. Vielleicht gehts mit viel Tüfteln auch mit der elektrische Handbohrmaschine, aber die sollte man schon besser haben, bevor man mit der Brustleier ins Leimholz drillt. ;-) Und ne Japan- oder Fuchsschwanzsäge wär nicht schlecht. Man sollte einfach schon ein bisschen Kruscht haben, bevor man HartzIVler oder Student wird, sonst wird es eng. ;-)

Le Van Bo hat eine Menge Gedanken, die oberflächlich gut klingen - aber dann in der Umsetzung derart vor Inkonsequenz strotzen. Zum Beispiel dieser "Open Source"-Gedanke mit den gratis Anleitungen im Internet. Ja, sie sind gratis. Aber warum zur Hölle soll ich Herr Van Bo erzählen, was ich damit vorhabe und ihm meine Adresse und alles geben. Weil ein paar Leute sonst auf die Idee kommen könnten, Geld mit seinen Plänen zu machen? Nää.

Okay, das Gesamturteil:
Wer schon mal mit Holz gearbeitet hat, ein bisschen Werkzweug zu Hause hat und auch ein paar Moneten zu Seite, falls dann doch noch was gebraucht wird - kauft es euch meinetwegen.

Wer zwei linke Hände hat, ohne Bohrmaschine auf die Welt gekommen ist und wirklich nur 39,96 Euro im Monat für Freizeitaktivitäten bezieht (oder nur mikriges Bafög bekommt :-P), und auch ein Problem mit dem etwas fadenscheinig umgesetzter Konzept hat, sollte es sich eventuell nochmal überlegen.

Ein Wort zum Schluss, zitiert von hartzivmoebel de:

Please don't choose Amazon, they are exploiters!

Soviel zum Thema Konsequenz.


Puppen und Tiere aus Wolle und Stoff
Puppen und Tiere aus Wolle und Stoff
von Hedwig Kindler
  Pappbilderbuch

5.0 von 5 Sternen Goldig, 26. Februar 2013
Neulich ist mir doch tatsächlich wieder dieses uralte Buch eingefallen, mit dem ich sehr viel Vergnügen hatte. Dieses Buch hat so gar nichts mit den sachlichen und reichbebilderten Anleitungen aus heutiger Zeit zu tun, man hat keine Garantie auf das Gelingen der Basteleien, es gibt keine Musterbögen, keine Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Ähnliches. Einem heutigen Buch würde ich das dick ankreiden, aber dieses hat andere Qualitäten, es ist einfach liebevoll erzählt und steckt voller Zeitgeist und Witz.

Die Autorin begann ihre ersten Basteleien während der Nachkriegszeit mit den spärlichen Materialien, die damals zugänglich waren: Zeitungspapier und Stoffreste. Aber auch bei den späteren Basteleien merkt man immer die Freude darüber, aus Restmaterialien neue Geschöpfe entstehen zu lassen. Ein absolutes Hightlight darüber hinaus sind die Anekdoten zu der Entstehung der Werke.

Man muss wirklich sagen, dass diese Anleitungen eher Anregungen sind; aber hier geht es auch nicht um Perfektion, sondern um Freude. Die meisten dieser kleinen Werke sind als Geschenke für Kinder gedacht und Hedwig Kindler ist eine gute Kinderkennerin.

Und wenn man dann tatsächlich eines der kleinen Wesen nachgebastelt hat... Naja, irgendwie versetzt einen das automatisch in die Zeit zurück, in der der Schlafkasper noch lebendig war und todunglücklich war, wenn er nicht mit ins Bett durfte.


Das BH - Buch von Beverly Johnson
Das BH - Buch von Beverly Johnson

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von einer, die auszog um das BH-Nähen zu lernen, 31. Januar 2013
Beverly Johnson gilt auf dem Gebiet des Bh-Nähens als eine Art Göttin, das Buch wird auf Elingeria in unendliche Höhen gehoben und landet in fast allen BH-Blogs oder Nähanleitungen hier im Internet in den Fußzeilen. Daher finde ich es erstaunlich, dass es auf Amazon offenbar noch keine Rezension dazu gibt und das ist der Grund, warum ich schreibe. Dieses Buch hat, wie ich finde, einen besseren Ruf, als es tatsächlich verdient und vor allem gemessen an dem stolzen Preis von 70 Euro für ein ringgebundenes Buch (heul!)
(Wer es dennoch erwerben möchte sei hier auf die preisgünstige CD-Version auf Elingeria verwiesen. edit: elingeria.de gibts nicht mehr).

Für mich fängt es schon damit an, dass es in der Elingeria-Beschreibung heißt: "Dies ist kein Anfänger-Buch."
Das ist für mich ein großes Problem, denn was soll es dann sein? Mir als Fortgeschrittener nützt es relativ wenig zu wissen, welche BH-Teil ich wohin nähen muss und in welcher Reihenfolge (außerdem gibt es dafür zahlreiche gute Anleitungen im Internet, etwa die von LaMona). Und für das Konstruieren eines BHs, was mich als Fortgeschrittene doch interessieren könnte, gibt dieses Buch, das muss leider gesagt werden, verdammt wenige und dann auch noch sehr halbherzige Hinweise. Da ist einerseits die Rede davon, man solle sich einen Fertigschnitt besorgen und diesen dann für sich abwandeln. Entschuldigung, aber dafür brauche ich kein Buch! Andererseits heißt es, man könne einen Schnitt von einem vorhandenen BH abnehmen. Das ist nett, aber es soll ja auch Frauen geben, für die der Markt erst gar keine passenden BHs bereitstellt. Dann hat man noch die Möglichkeit, die Brust direkt vom Körper abzuformen, was bei Frauen mit ausgeprägter Hängebrust bestimmt nicht zu DEM Traumschnitt schlechthin führt (trotz 45° Grad Winkel). Dann folgte noch der Hinweise auf die Möglichkeit einen Schnitt aus einem Sloper (Oberteilgrundschnitt) zu gewinnen, was aber "nur bei B-Körchen" funktioniert. Also auch nicht der Wahrheit letzter Schluss. Dabei kann es doch nicht soo schwer sein, ein System zur Schnitterstellung zu entwickeln.
Immerhin lernt man bei Beverly Johnson das Gradieren von Schnittmustern. Ist auch schon was.

Obwohl das Buch bei der Suche nach Konstruktionsanleitungen haarsträubend versagt, hat es doch einige interessante Stellen. Etwa die Anpassungsanleitungen für nicht richtig sitzende Probe-BHs. Das ist gut, damit lässt sich was anfangen. Leider fehlen hier die Bilder. Nein, eigentlich fehlen sie nicht, sie sind einfach nur ziemlich grottig. Das gezeichnete Beispielbild für verschiedene Modelle und auch für die Passformänderungen ist im Wesentlichen immer das Gleiche und zeigt immer einen Torso in einem BH, bei dem die Brüste auf etwas eigentümliche Weise seitlich über den Körper hinausragen. In echt mit Kleidung drüber sähe das... bizarr aus. Naja, ist wahrscheinlich nett gemeint, aber schlecht gezeichnet, ebenso wie die tappigen Faltenwürfe bei den Beispielen für schlechten Sitz.

Auch geht das Buch leider nicht so wirklich auf die verschiedenen Brustformen ein, und wenn, dann einfach so zwischendrin, während des netten, kurzweiligen Nähkästchengeplauders, aus dem die einzelnen Kapitel bestehen. Und die Bestimmungsmethode für die richtige BH-Größe ist auch eher Standart. Ich empfehle dazu den Blogeintrag auf drueberunddrunter mit dem Titel "Warum zwei Maße nicht ausreichen". Und die Busenfreundinnen haben bestimmt auch einige Tipps auf ihrer Seite.

Die Beispielfotos am Schluss sind leider auch eher so mäßig. Teilweise weisen sie sogar richtig drastische Fails auf, etwa deutlich zu breite Mittelstücke, merkwürdige Brustformen und sogar ein kleines Brötchen unter dem Arm bei einem von der Göttin selbst genähten Stück.

Fazit: Wäre das BH-Buch ein Film würde ich sagen: Naja, ist nett erzählt, die Story kennt man schon, sie bringt einen nicht so mega weiter aber hey - nette Specialeffects.
Das ist es. Die kleinen, im Geplauder versteckten Hinweise sind manchmal wirklich nützlich.
Auch als Nachschlagwerk ist das BH-Buch ganz gut geeignet und der Einstieg in die Geschichte des BHs ist auch ganz amüsant geschrieben. Nett sind die Stoffübersichten, die Bügeltabelle, die Specialeffects. Die Idee, wie man verschiedene Schnittführungen mittels Schaumstoff in andere umwandelt ist auch ganz nett, aber wirkt auf mich doch relativ planlos dafür, dass sie von einer professionellen Schneiderin kommt.

Zugute halten kann man der Autorin noch, dass sie eine der Ersten war, die ein Buch zu diesem Thema verfasste. Also eine Art Klassiker. Dafür 3 Sterne. Mehr aber auch nicht.

Dickes fettes EDIT:

Ich habe mittlerweile auch den zweiten Band des Buches (gibt es auf Elingeria als Buch oder CD) und dieser Teil ist, was das Konstruieren von BH-Schnitten betrifft, ziemlich solide. Hier wird endlich tatsächlich gemessen und darauf aufbauend konstruiert. Auch Schnittanpassungen und Gradieren werden gezeigt. Daneben werden auch (leider immer noch sehr oberflächlich) verschiedene Brustformen angesprochen und Schnittabwandlungen gezeigt. Die gezeigten Modellvorschläge sehen gut aus und nicht so "omamäßig" wie im ersten Teil und es gibt Fotos zu Illustration der Modellvorschläge bei denen die Modelle richtig sitzen.
Spannend finde ich auch die Erklärung zum Selbstherstellen von Schaumstoffkörbchen durch Hitzeformung, ist aber leider nichts für den Alltag und für größere Brüste.
Ich würde mir auch wünschen, dass die Anweisung für das Maßnehmen etwas detailierter wäre. Für Frauen mit großen, weichen oder hängenden Brüsten ist das Maßnahmen extrem schwierig. Das verschweigt das Buch auch nicht, gibt aber auch (dickes Minus!) keine Hilfestellung. Im Notfall muss man seine Maße eben doch wieder mit den Maßen eines passenden BHs vergleichen. Hätte die Autorin hier mehr Energie investiert, wäre womöglich ein grandioses Buch herausgekommen.

Die Schnittmusterabwandlungen sehen gut aus, obwohl auch hier ein paar mehr Hinweise sinnvoll wären, etwa, wie man das Schnittmuster bei starker Rundung verändert.

Also im Vergleich zum zweiten Teil ist der erste Teil leider nur Geplauder. ;-)
Großer Pluspunkt: Man kann den zweiten unabhängig vom ersten verwenden.

Ah, noch ein kleiner Hinweis, der Vollständigkeit halber: Beide Bände enthalten leider keine Schnitte oder Anleitungen für Höschen, Slips, etc. Ein bisschen schade ist das schon. Selbst ein minimales Randkapitel hätte ja genügt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2013 8:12 PM CET


Historische Schnitte DOB
Historische Schnitte DOB
von Deutsche Bekleidungs-Akademie München;Franz Xaver Müller GmbH
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr vielseitig, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Historische Schnitte DOB (Taschenbuch)
Sehr schön gemachtes, umfassendes Buch für historische Schnitte, BHS, Dirndl und Bodys.
Für die meisten Modelle sollte man sich allerdings schon mal mit Schnittmusterkonstruktion befasst haben.

Im Bereich der historischen Schnitte gibt es einen schönen Überblick über die Damenbekleidung der Renaissance, über Rockunterbauten, Empire-, Rokoko- und Biedermeiermode und die Kleidung der Gründerzeit. Allerdings setzt das Buch meistens einen schon vorhandenen Grundschnitt voraus, ist also in diesem Teil eher an fortgeschrittene Schnittkonstrukteure zu empfehlen. Es empfiehlt sich auch, einige Näherfahrung mitzubringen, schließlich sind viele der Schnitte mit Stäben verstärkt oder mit Schnürungen verschlossen.

Im Bereich der Dirndl kann ich es jedoch auch Konstruktionsanfängern (nicht unbedingt Nähanfängern) ans Herz zu legen. Der entsprechende Teil ist umfassend und bietet Anleitungen für alle Kleidungsstücke, die mit Dirndl zu zu haben, also auch Tanzhose, Schürze, Bluse. Außerdem startet die Konstruktionsanleitung für das Leiberl bei Null - man braucht also keinen vorherigen Grundschnitt, sondern bekommt im Buch direkt die Anleitung, wie man ihn erstellt (sogar mit Anleitung zum Maßnehmen, also ganz back to the roots). Beim Konstruktionssystem für das taillenkurze Leiberl kann es bei einigen Figurtypen eventuell zu Schwierigkeiten kommen, etwa bei großen Oberweiten und eventuell bei einem Hohlkreuz (Balanceproblem, bzw. hier Haltungsunterschied genannt). Da hilft dann Tricksen, beim vorderen Teil den mitunter extremen Schulterwinkel ausgleichen und eventuell den Brustabnäher vergrößern. Auf jeden Fall den Schnitt vor den Körper halten und prüfen und dann am besten ein Probeteil anfertigen! Bei ärmellosen Varianten gelingt das alles recht leicht, sollte man aber dann noch einen Ärmel einsetzen wollen, muss man wahrscheinlich wieder ein bisschen tricksen.
Sehr schön sind die drei Seiten mit Anleitungen für verschiedene Rüschen und Borten, die man zu Dekoration des Dirndls selbst anfertigen kann.

Der Wäscheteil gibt eine schöne Einführung in die Schnittkonstruktion bei dehnbaren Stoffen und einige schöne Anleitungen für T-Shirts, eine Leggings und verschiedene Slipvariatioen. In diesem Teil wird auch kein vorhandener Grundschnitt vorausgesetzt, was Konstruktionsanfängern entgegenkommt.
Für BHs und Bodys gibt dieser Teil schöne Anregungen, nur leider lassen sich die Anleitungen für BH- und Bodyschnitte mit Cups nur für kleine Cupgrößen anwenden, etwa bis B.

Alles in allem aber ein Buch, das seinen Anschaffungspreis wert ist.


Bekleidung Schnittkonstruktion für Damenmode: Grundlagen Band 1
Bekleidung Schnittkonstruktion für Damenmode: Grundlagen Band 1
von Guido Hofenbitzer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 50,00

45 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Anleitungen aber nicht für alle Figuren perfekt geeignet., 24. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Buch vor Kurzem gekauft und bin sehr damit zufrieden. Dieses Buch ist wärmstens zu empfehlen, für alle, die eine klare, verständliche und detaillierte Anleitung zur Schnittkonstruktion suchen, ich behaupte, sogar interessierte Anfänger können damit etwas anfangen (müssen aber einige Begriffe nachschlagen und ein bisschen Talent für Geometrie und präzises Zeichnen mitbringen ;-) ).

Wer aber aus dem zugrundeliegenden Proportionsschema fällt, der muss eventuell selber viel ausprobieren. Probleme treten etwa dann auf, wenn die Vorderlänge (die Strecke von Halspunkt bis Taille) deutlich größer ist, als die Rückenlänge (7. Halswirbel bis Taille). Dies ist etwa der Fall bei einem sehr starken Hohlkreuz, aber auch bei einem großen Busen im Verhältnis zu einer schmalen Taille.

Denn leider deckt das hier verwendete Schnittsystem bei den Oberteilen nur Figuren mit durchschnittlichen Proportionen wirklich perfekt ab. Bei Hosen und Röcken ist das anders, da wird (sehr vorbildlich) auf verschiedene Gesäß und Hüftformen eingegangen. Man merkt aber zwischen den Zeilen, dass das Buch wohl mehr für die serielle Produktion von Schnitten geschrieben ist, als für die individuelle Schneiderei. Ist etwa das Verhältnis von Vorder- und Rückenlänge unausgewogen, spricht der Autor von einer "Fehlhaltung" (Balanceproblem). Man erhält keine Hinweise, wie man weiter vorgehen soll, nur den Tipp, dass "Problemfiguren" im zweiten Band genauer behandelt würden.

Das Balanceproblem bei großer Oberweite ist allerdings typisch für das Müller&Sohn-Schnittsystem, auf das der Autor ja aufbaut.

Hilfreich sind die Anleitungen zur Schnittabwandlung, wobei die Abbildungen leider oft nicht viel mit der Realität zu tun haben und daher manchmal weniger hilfreich sind, als das wünschenswert wäre. Beispielsweise habe ich mithilfe der Anleitung einen Puffärmel konstruiert - aber was das für ein Monstrum sein würde, das wurde aus dem angefügten Beispielbild nicht ersichtlich. :-D Bei Krägen fällt mir das auch auf. Klar, hier kommt es noch dazu extrem auf den Halsansatz an, auf die Weite des Halslochs, kurzum auf jede Menge Krimskrams. Aber ein kleiner Hinweis (gerne in Form einer Zeichnung) was jetzt die Auswirkungen von 2-6 cm (halsferner Stehkragen) oder 3-8 cm beim Keulenärmel sein könnten, würde mich manchmal freuen (und mich weniger Papier kosten >:-D).

Auch bei der Grundschnittkonstruktion tauchen manchmal so (relativ) vage Angaben auf wie "1,5 - 2 cm abtragen" oder "0,3 - 1,8 cm abtragen". Da würde mich manchmal auch ein kurzer Hinweis interessieren, was sich eigentlich verändert, je nachdem, welche Strecke ich jetzt wähle, weil mir das oft so willkürlich vorkommt. Ich als Semiperfektionist denke schon, dass so eine Kleinigkeit etwas ändern könnte, vor allem da solche Hinweise in den Konstruktionsanleitungen mehrfach auftauchen und sich quasi summieren. Ich motze aber gerade auch ziemlich hohem Niveau, schließlich ist mir die Konstruktion einer perfekt sitzenden Hose trotzdem auf Anhieb gelungen, mithilfe dieses Buches.

Zusammengefasst: Dieses Buch hat mich zum Nerd gemacht. Dafür 100 Sterne. :D

Warum dieses Buch von mir jetzt trotzdem nur 4 Sterne bekommt, hat folgende Gründe. Erstens, dass es einen bei den Oberteilkonstruktionen bei bestimmten Figurtypen arg im Stich lässt und zweitens, dass diese Rezension von den kritischen Leuten, die damit etwas anfangen können, besser gefunden wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 1, 2013 4:04 PM CET


Systemschnitt, Bd.1, Modeschnitte für Röcke, Blusen, Hemden, Kleider, Jacken, Hosen
Systemschnitt, Bd.1, Modeschnitte für Röcke, Blusen, Hemden, Kleider, Jacken, Hosen
von Jutta Jansen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 96,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Systemschnitt, 24. Oktober 2012
Systemschnitt ist ein Buch, zu dem ich irgendwie gespaltener Ansicht bin. Ich versuche mal mit einer Negativ-Positiv-Tabelle zu erklären, warum:

Positiv:
schöne schwarz-weiß Illustrationen
einfach nachzuarbeiten
Zeigt bei der Abwandlung von Grundschnitten verständlich alle wichtigen Mechanismen auf und das ohne viele Worte
enthält auch Männerschnitte
enthält im Gegensatz zu Hofenbitzer Anleitung für Raglanärmelkonstruktion, BHs, bzw. Bikinis (im Band 2, wenn auch keine besonders gute Anleitung), Kapuze und Overall (auch in Band 2(?))
In Band zwei behandelt Systemschnitt auch Kinderkleidung
Die Anleitungen für die Abwandlungen können auch für Grundschnitte aus anderen Systemen verwendet werden

Negativ:
Das Schnittsystem der Oberteilgrundschnitte ist ziemlich eigen (Der Abnäher wird zunächst in der Vorderteilmitte konstruiert, was irgendwie wenig Sinn macht)
Sehr vage bei den Begründungen, warum welcher Schritt vollzogen wird
Für viele Figurtypen ist das Schnittsystem schlicht ungeeignet
Es wird nicht differenziert nach Passformklasse, Bequemlichkeitszugaben werden einfach pauschal verwendet
keinerlei Hinweise zur Anpassung des Schnittes bei Passformproblemen
Die gezeigten Modelle wirken etwas altmodisch (Stichwort "zu breite Schultern" aus einer anderen Rezension ;-) )
Der Preis der beiden Bände ist ziiiemlich happig, bzw. für den Preis gibt es deutlich bessere Schnittbücher (leider jedoch ohne Herrenschnitte zusätzlich)


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