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Rezensionen verfasst von
Hans-Günther Maitz
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Bergtatt
Bergtatt
Preis: EUR 20,08

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Folk Black Metal, 23. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Bergtatt (Audio CD)
Keine Trigger, keine "normalen" Songstrukturen, hörbare Bassspuren, 5 Songs auf etwas mehr als 35 Minuten Spielzeit - Bergtatt von Ulver macht so einiges anders als man vielleicht erwarten würde, und dabei alles richtig. Der Sound dieses Albums ist definitiv zeitlos, man kann alle Details heraushören, ohne dass es steril klingt; das Schlagzeug klingt wie ein Schlagzeug zu klingen hat, der Bass trägt immer wieder Melodielinien bei, der Gesang (sowohl geschrieen als auch klar gesungen) wird hervorragend in Szene gesetzt und die Gitarrenarbeit (clean wie verzerrt) könnte nicht besser im Sound untergebracht werden. Kein Instrument ist zu laut oder zu leise abgemischt, der Hörspaß wird also am Sound nicht scheitern. Für ein Black Metal-Album der ersten Hälfte der 90er Jahre ist dieser Sound mehr als nur überdurchschnittlich gut, und auch mit Produktionen aus anderen Genres kann das hier durchaus mithalten.
Das allein macht allerdings nicht mal ansatzweise ein gutes Album aus, dementsprechend ein paar Sätze zur Musik: Wer hier Songwriting nach dem Standard-Schema sucht, wird sich die Augen reiben. Die Songs entwickeln sich eher weiter, als dass sie sich immer um den selben Punkt drehen. Das ist nicht nur interessant und spannend so, es passt auch zum lyrischen Konzept. Songwriting und Darbietung sind sehr emotional, atmosphärisch dicht und fesselnd. Nicht unbedingt zum nebenbei hören geeignet.
Das Album beginnt mit dem sehr melodischen, verträumten "I Troldskog faren vild", das im Vergleich zu anderen Songs dieses Albums eher friedlich ist - keine Blastbeats, und Garm singt ausschließlich clean. Nach einem kurzen akustischen Zwischenspiel folgt ein langes Fade-Out. Gefolgt wird dieser Song von "Soelen gaaer bag Aase ned", das mit einem folkloristischen Akustikgitarrenintro, in dem Drummer AiwarikiaR Flöte spielt, sehr stimmungsvoll beginnt, dann aber überraschend umschlägt und in purer Aggression losbricht. Der Song schwankt auch weiterhin zwischen eher melodischen und aggressiven Parts hin und her, bevor er wiederum in einem schönen, melodischen Outro ausklingt. Daraufhin folgt mit "Graablick blev hun vaer" das wohl am schwersten verdauliche Stück des Albums. Wiederum mit einem akustischen Intro beginnend, geht es dann ähnlich wie bei dem vorherigen Track rabiat los. Blastbeats, Schreie, verstörende Bassmelodien. Es wird in eine Akustikgitarrenmelodie übergeblendet, diese verstummt dann auch irgendwann und man hört nur noch die Schritte einer Person, die durch den Wald rennt. Urplötzlich bricht das Inferno wieder los, diesmal jedoch mit ein paar cleanen Gesängen zwischen den Schreien. Der Ausklang klingt ein wenig versöhnlicher, nichtsdestotrotz verzweifelt. Das folgende "Een Stemme locker" fällt komplett aus dem Rahmen. Akustikgitarren, sehr tiefer Gesang von Garm und eine hohe weibliche Stimme. Ein kurzes Zwischenspiel, bevor mit "Bergtatt - ind i Fjeldkamrene" Das Finale des Albums ansteht. Wiederum sind sowohl die typischen Folk- als auch Black Metal-Merkmale vertreten, eine sehr emotionale Atmosphäre, und man merkt wiederum dass alle beteiligten Musiker Meister ihres Fachs sind. Mit einem sehr melodischen Akustikgitarrenoutro klingt eines der besten Black Metal-Alben, die ich jemals gehört habe, versöhnlich aus.
Ich möchte dieses Album allen ans Herz legen, die sich für Black Metal generell interessieren, aber auch jenen, die nach etwas anderem als den ewig gleichen Sauf- und Wikingerparty-Folk-CDs suchen. Dieses Album fällt aus dem Rahmen und verdient definitiv Aufmerksamkeit.


Spirits and August Light/Steal
Spirits and August Light/Steal
Wird angeboten von First Box
Preis: EUR 23,21

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Debütalbum, tolle EP, 23. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Spirits and August Light/Steal (Audio CD)
Auf Spirits and August Light/Steal the Light bin ich eigentlich wirklich durch Zufall gestoßen. Ich erhielt es als Bonusgeschenk zu einer Mailorderbestellung mit dazu. Ein glücklicher Zufall, wie sich herausstellte. Über die Band war ich vorher zwar schon einmal gestolpert, doch hatte mich damals in erster Linie der Gesang ziemlich abgeschreckt. Antti Filppus Gesangsstil ist meiner Meinung nach wirklich gewöhnungsbedürftig, aber auch sehr gut zu erkennen, weil relativ ungewöhnlich. Seine Vocals klingen ein wenig wie ein röchelndes Bellen.
Wenn wir schon bei einem der offensichtlichsten und möglicherweise kritischsten Punkte dieses Albums sind, machen wir auch gleich bei Antti Filppu weiter - außer für den Gesang zeichnet er ja auch für die Lyrics verantwortlich. Diese sind zwar teilweise recht kryptisch, aber andererseits auch sehr direkt, persönlich, eigenständig. Vielleicht nicht von den Themen her, aber die Umsetzung in Worten ist meiner Meinung nach großartig. Äußerst interessante Bildsprache, wirklich lyrisch, sehr emotional - meist pessimistisch bis depressiv. Wie man merkt, habe ich an der Lyrik wirklich einen Narren gefressen. In Verbindung mit der Musik entfaltet sie natürlich eine noch bessere und großartigere Wirkung - Filppus Gesangsstil gibt dem ganzen dann noch eine weitere, finsterere Dimension.
A propos Musik: der Sound ist relativ warm, die Gitarren sind recht basslastig, und die Musik selbst ist großartig. Die Instrumentalisten beherrschen ihr Fach, und auch in Sachen Songwriting kann man nicht meckern: Die Songs sind vielschichtig und vielseitig, das Tempo variiert von ziemlich schnell (beispielsweise bei Cure a Wound) bis schleppend (beispielsweise der Schlusssong des regulären Albums, It Shines). Die musikalische Grundstimmung ist auch vielseitig, mal fast schon fröhlich wie im Opener Writhen, dann wieder dunkel bis depressiv (z.B. in Deathwhite oder wieder It Shines), verzweifelt wie in Cure a Wound - oder auch einfach mal schön und melodisch wie in The Perfumed Garden. Über große Teile ist das Feeling recht thrashig, jedoch werden immer wieder atmosphärische Parts eingeflochten, und zwischendurch gibt es auch mal mittels Blastbeats richtig was auf die Glocke. Das Songwriting selber ist großes Kino, auch die Keyboards werden gekonnt integriert. Melodischer Death Metal mit hohem Wiedererkennungswert und meiner Meinung nach auch sehr eigenständig.
Die Songs der EP Steal the Light werden danach noch angehängt - auch diese sind definitiv mehr als nur reine Bonustracks, sie hätten sich nämlich auch als reguläre Albumtracks hervorragend gemacht. Interessant ist hierbei, dass der Sound der Aufnahmen (und dementsprechend auch die Qualität) faktisch kaum von dem des Albums zu unterscheiden ist. Zwei Tracks (nämlich Son's Thoughts und Wastrel) sind auch auf dem Album vertreten - hier kann man ein paar kleine Veränderungen in der Darbietung beobachten, was interessant ist, aber die zusätzlichen Tracks nicht unbedingt rechtfertigt. Drei weitere Tracks bringt uns die EP aber auch noch: Candles for Giordano Bruno, Ammo und schlussendlich noch Lost and Found. Ich hatte den Eindruck, dass in diesen drei Songs ein dickerer Keyboardteppich zum Einsatz kommt als bei den Songs des eigentlichen Albums, ansonsten fügen sich diese Tracks aber nahtlos ins Gesamtbild ein.
Von meiner Seite gibt es eine definitive Kaufempfehlung für Spirits and August Light/Steal the Light, sofern man auf melodischen, leicht progressiven Death Metal steht. Ich empfehle trotzdem einen Probehörgang oder zumindest mal ein Hereinhören in ein oder zwei Tracks, um sich mit dem Gesangsstil von Antti Filppu vertraut zu machen.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass eigentlich alle Songs toll sind, hier ein noch paar Anspieltipps - diese Songs haben mich auch besonders schnell vom Hocker gehauen:
- Writhen
- The Perfumed Garden
- Cure A Wound
- Candles for Giordano Bruno


Privilegivm
Privilegivm
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wohl ein typischer Grower, 22. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Privilegivm (Audio CD)
Anfangs war ich wirklich etwas enttäuscht, als ich mich durch Privilegivm hörte. Der Sound erschien mir kälter und weniger druckvoll als auf Antithesis, der Bass war nicht als Instrument herauszuhören und die Bassdrum klang für mich eindeutig zu höhenlastig. Dazu noch Songs, die mich nicht gerade auf Anhieb vom Hocker hauten. Gut, Sound ist Geschmackssache, und man darf nicht vergessen zu erwähnen dass der Klang des Albums nach allgemeinen Maßstäben ein wirklich guter ist und bei modernen Produktionen ein solcher Bass- und Bassdrum-Sound ja nicht gerade ungewöhnlich bzw. teils sogar gewollt ist. Druckvoll ist der Sound ja schlussendlich, Gitarre, Gesang und Schlagzeug sind gut und differenziert herauszuhören - und der Bassdruck ist ja durchaus da, nur ist der Bass als Instrument nicht herauszuhören.
Nach einigen Durchläufen ändert sich das Bild ein wenig; die Songs brauchen wirklich ein paar Durchläufe um sich entfalten zu können, und das tun sie dann auch. Es finden sich dann doch ein paar Perlen, Queen among Rats, Black Halo, For They Know Not... eigentlich entfalten alle Songs irgendwann ihren Zauber, sie benötigen halt (wie das bei Secrets of the Moon in der Regel so ist) Zeit.
Wie das andere Rezensenten auch schon erwähnt haben ist auch mir aufgefallen, dass Privilegivm auf der lyrischen Seite weniger diskret zu Werke geht - Geschmacksache, hat aber durchaus auch seinen Reiz. Passend dazu gibt es viele relativ rockige Passagen, die sich recht schnell im Gehirn festsetzen. Auf der anderen Seite ist das Songwriting durchaus komplex und vielschichtig (was wohl auch dazu beiträgt, dass Privilegivm nicht besonders eingängig ist) und wirkt teilweise durchaus spontaner als auf dem Vorgängeralbum Antithesis. Musikalisch ist das alles hervorragend umgesetzt, und speziell Thelemnars Schlagzeugarbeit ist immer wieder beeindruckend anzuhören.
Mir persönlich gefällt Privilegivm eigentlich recht gut, allerdings kommt es auch meiner Meinung nach nicht an Antithesis heran, das es nicht so in sich geschlossen und weniger zugänglich ist - nicht zu vergessen, dass die großen emotionalen Momente weniger geworden zu sein scheinen.
Noch ein Wort zum Layout: Ich finde, dass Artwork und Layout gut gelungen sind - in der Digipak-Version kommt das Coverartwork wirklich cool rüber.


The Exhibitions E.P
The Exhibitions E.P
Preis: EUR 14,08

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertig verpackt, Preis Geschmackssache, 10. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: The Exhibitions E.P (Audio CD)
Zuerst einmal zur Verpackung:
Sehr schöne Aufmachung im Digipak, elegantes Artwork. Die Texte sind auf die Klappen des Digipaks aufgedruckt. Wer die Unterseite der CD betrachtet wird bemerken, dass sie nach außen hin eine Art Muster aufweist. Zwar nicht wichtig oder notwendig für die Funktion, schick ist es aber allemal, und es hebt diese EP auch bezüglich des Layouts aus der grauen Masse der Veröffentlichungen heraus.
Die Musik selbst ist durchaus gut anzuhören; der Sound ist wirklich gut, kalt, transparent und druckvoll, ohne zu steril zu wirken. Generell ist diese EP in Hinsicht auf Sound und Stilistik durchaus ähnlich geartet wie das mit dem selben Line-Up eingespielte Secrets of the Moon-Album "Antithesis". Leider kann man den Bass nur dann wirklich heraushören, wenn die Gitarren gerade Funkstille haben, was allerdings im Endeffekt nur am anfang von "Bleakstar" der Fall ist. Musikalisch zeigen sich Secrets of the Moon vielseitig und modern; elektronische Spielereien hier und da, ab und zu rhythmisch komplexere Passagen, als man es von Black Metal-Songs generell gewohnt ist, dynamische, vielschichtige und emotionale Songs, die doch immer als Black Metal-Songs zu erkennen sind. Dass Secrets of the Moon in technischer und musikalischer Hinsicht vielen anderen Vertretern einiges voraus haben zeigt sich des öfteren, nicht zuletzt im vielseitigen und interessanten Schlagzeugspiel von T. Thelemnar. Die beiden Eigenkompositionen dieser EP bewegen sich tempomäßig in der Regel im schleppenden bis mittleren Tempobereich, wobei allerdings auch mal Gravity-Blasts und Blastbeats zum Einsatz kommen (zumindest bei "Exhibitions in the Grey Zone").
Ein Cover des Darkthrone-Klassikers "Under a Funeral Moon" setzt den Schlusspunkt unter diese beiden Kompositionen. Dieser Song wurde etwas roher abgemischt als die beiden anderen Songs, was dem Song allerdings nur gerecht wird. Technisch wie zu erwarten hervorragend umgesetzt, und prinzipiell recht nah am Original gehalten. Macht auf jeden Fall Laune.
Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, ob man für ca. 17:20 Min in drei Songs, von denen einer eine Coverversion ist, den Kaufpreis eines Albums entrichtet und dafür eine schicke, wertig verpackte CD erhält, oder ob doch die Download-Variante sinnvoller ist.


Nattens Madrigal (Lp+CD+T-Shirt) [Vinyl LP]
Nattens Madrigal (Lp+CD+T-Shirt) [Vinyl LP]

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schickes Package, preislich durchaus im Rahmen, 10. Mai 2010
Ich habe mir dieses Boxset in erster Linie deshalb zugelegt, weil es meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für dieses Album bot. Schließlich bekommt man ja selten ein Album in der CD- und in der Vinylversion gleichzeitig - und dass der Markt nicht gerade von Ulver-T-Shirts (speziell zu den alten Alben) überschwemmt wird, ist ja schließlich sowieso klar.
Das ganze wird in einer schönen Pappbox geliefert, auf die vorne das Artwork aufgedruckt ist und hinten die Tracklist (auf Englisch) und das ebenfalls auf dem T-Shirt abgedruckte Bild. In die innere Klappe der Box sind die letzten 8 Verse des Textes zu "Hymne VI - Wolf and Passion" abgedruckt. Hinter die so bedruckte Seite der Box ist die LP eingeschoben, ebenso die CD. Die LP ist noch einmal separat verpackt, mit Artwork auf der Vorder- und Tracklist + Fotos der Bandmitglieder auf der Rückseite; auf das Einschubpapier, in dem die LP steckt, sind auf einer Seite die Songtexte von Garm und Linernotes von AiwarikiaR auf Englisch, auf der anderen Seite in archaischem Dänisch aufgedruckt. Sehr wertige und schöne Verarbeitung soweit.
Die CD liegt in einer Plastikhülle bei, hier wurde weniger Aufwand betrieben, was aber bei dem restlichen Package nicht weiter ins Gewicht fällt. Der Sound ist jedenfalls um Welten besser als man es von den einschlägigen Videoportalen etc. kennt und gewohnt ist.
Das beiliegende T-Shirt ist übrigens in Größe L! Vorne aufgedruckt ist das Ulver-Logo und ein Bild von einem Werwolf, das aussieht wie ein alter Kupferstich. Hinten noch die von Ulver benützte, verzierte Rune.

Eine Beschreibung der Musik spare ich mir hier, da ich glaube dass dieses Package in erster Linie sowieso diejenigen anspricht die die Musik der Band sowieso schon kennen.


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