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"chaoskatze"

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Die Prophezeiung: Roman
Die Prophezeiung: Roman
von Wolfgang und Heike Hohlbein
  Taschenbuch

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das alte Ägypten lebt, 17. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Prophezeiung: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eines von W. Hohlbeins Meisterwerken. Spannend, fesselnd, komisch, tragisch aber auch lustig.
Es geht um einen Fluch den der sterbenden Pharao Echnaton vor 3.000 Jahren ausgesprochen hat und dessen Magie bis in die Gegenwart reicht. Aton, ein Internatsschüler dessen Eltern Archäologen sind, ist ausersehen die Phrophezeiung zu erfüllen. Alles beginnt damit, das ein ägyptischer Freund seiner Eltern Aton Hals über Kopf aus dem Internat abholt. Doch sie werden verfolgt. Der Freund bringt Aton zu seinen Eltern nach Hause. Doch schon bald geschehen auch dort seltsame Dinge. Atons Eltern reisen nach Ägypten und Aton sieht sich bald in einer Situation, in der er weder ein noch aus weis. Wem kann er noch trauen. Schließlich gelangt auch er nach Ägypten, doch seine Verfolger sind ihm auf den Fersen. Wird sich nun der Fluch erfüllen?
Selten habe ich ein derart spannendes Buch gelesen. Man wird von der ersten Seite an gleich in den Bann der Geschichte gezogen und mag gar nicht mehr aufhören zu lesen. Stellenweise ist die Handlung etwas kompliziert und das Lesen erfordert einige Konzentration, aber das tut dem Lesespass keinen Abbruch. Hohlbeins Interpretation über die alten ägyptischen Götter ist teilweise recht fantastisch, aber schließlich handelt es sich hierbei ja auch um einen Fantasyroman.
Mein Fazit: Unbedingt lesen, aber dabei viel Zeit mitbringen, denn wer einmal anfängt mag nicht mehr aufhören. Ich werde es sicherlich noch öfter lesen, denn auch beim zweiten oder dritten Mal wird es wohl nicht an Spannung verlieren.


Ich war Saddams Sohn: Als Doppelgänger im Dienst des irakischen Diktators Hussein
Ich war Saddams Sohn: Als Doppelgänger im Dienst des irakischen Diktators Hussein
von Latif Yahia
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternder Bericht eines Doppelgängers, 27. März 2003
Aus dem Hintergrund des aktuelles Krieges heraus, habe ich mir dieses Buch zugelegt. Ich wollte mehr erfahren über das Regime im Irak. Was man in diesem Buch zu lesen bekommt ist wirklich erschütternd und noch trauriger ist, dass ein solches Terrorregime nicht einmal ein Einzelfall ist. Es dürfte einige Staaten mehr in dieser Welt geben, in denen es ähnlich zugeht. Leider.
Latif Yahia ist der älteste Sohn einer wohlhabenden Bagdader Kaufmannsfamilie. Odai Saddam Hussein (Saddams ältesten Sohn) kennt er bereits aus Schulzeiten. Die beiden sehen sich verblüffend ähnlich. Nach Beendigung seines Studiums durchläuft Latif eine menschenverachtende Offiziersausbildung und wird an die Front des damals tobenden Irak/Iran-Krieges geschickt. Eines Tages erhält er den Befehl nach Bagdad zu kommen und trifft dort Odai, der von ihm verlangt sein Fidai (Doppelgänger, Leibwächter) zu werden. Latif hat keine Chance abzulehnen, man zwingt ihn Odais Doppelgänger zu werden. Er lernt sich so zu bewegen, so zu sprechen wie Odai. Kurzum er wird zu Odai. Selbst kosmetische Operationen werden zu diesem Zweck durchgeführt.
Gefällt Latif zuerst noch das Leben im Luxus, so beginnt es ihn schnell anzuwidern. Er erhält Einblicke in ein Regime, welches auf blankem Terror aufgebaut ist. Mord, Vergewaltigung und sonstige Repressalien sind an der Tagesordnung. Sie werden teilweise zum puren Vergnügen durchgeführt (z. B. Schüsse in Restaurants auf ägyptische Kellner). Odai (der kaum in der Lage ist seinen Namen zu schreiben) ist ein Choleriker, der seine Wut oft genug an seinem Fidai Latif ausläßt. Latifs Familie hat monatelang keine Ahnung ob ihr Sohn überhaupt noch lebt und was er macht. Als der Krieg mit Kuwait ausbricht, bereicht sich Odai durch Diebstahl in großem Stil an kuwaitischem Eigentum. Latif verschweigt auch nicht, dass er selbst sich auch bereichert hat. Am Ende gelingt ihm die Flucht nach Österreich, seine Familie aber muss er im Irak zurücklassen.
Neben den vielen, wenngleich oft grausamen, Informationen über das Leben Latifs und Odais, erhält der Leser auch viele Informationen über die Iraker und Saddams Aufstieg an die Macht.
Über den Aufbau von Saddams Armee und seine persönlichen Schutztruppen. Latif Yahia schildert auch, dass viele Iraker Saddams Terrorregime sehr wohl durchschauen, aber keine Möglichkeit haben, etwas dagegen zu unternehmen. Aufstände werden blutig niedergeschlagen. Politsche Gegner exekutiert.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, egal ob Kriegsgegner oder -befürworter.


Enwor 02. Die brennende Stadt
Enwor 02. Die brennende Stadt
von Wolfgang Hohlbein
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Denn er wußte nicht was er tat...., 10. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Enwor 02. Die brennende Stadt (Taschenbuch)
W. Hohlbein katapultiert den Leser direkt mitten in die Handlung hinein. Zuerst versteht man gar nicht so recht, was zwischenzeitlich alles geschehen ist. Denn Skar ist mit einer Gruppe der verschiedensten Lebewesen unterwegs nach Combat, der brennenden Stadt. Hier soll er für Vela (eine Errish) den Stein der Macht holen. Das er dies nicht freiwillig tut, erfährt der Leser im Verlauf der Handlung in kleinen Rückblicken, die immer wieder das laufende Geschehen unterbrechen. Skar und Del haben die Nonakesh hinter sich gelassen und Ikne erreicht, wo sie sich für einen Schaukampf anheuern lassen. Völlig unerwartet verlieren sie diesen und Vela zwingt Skar in ihre Dienste zu treten. Dabei wird er von Del getrennt. Skar schwört sich insgeheim, Vela den Stein der Macht niemals zu geben. Die Gruppe erreicht schließlich Combat und Skar nimmt den Stein der Macht an sich, doch dann kommt alles doch wieder ganz anders.....
Skar muss erkennen das der Stein der Macht, in der Lage ist das Schicksal Enwors zu bestimmen.
Neben Skar und Del treten in diesem zweiten Band weitere Charaktere zu Tage, die für den Verlauf des weiteren Geschehens ungemein wichtig sind. So zum Beispiel Gowenna, El-Tra oder der Zwerg Tanntor, die auch in weiteren Bänden vorkommen.
Hohlbein ist es auch hier wieder gelungen, durch seinen flüssigen und ungleich faszinierenden Schreibstil den Leser in eine so völlig andere Welt zu entführen.
War Band 1 noch eine Art Vorgeschichte, so begreift man bald, dass der Stein der Macht und Skar über das künftige Schicksal Enwors enscheiden werden.
Trotzdem habe ich dem Buch nur vier Sterne gegeben, da mich die ständigen Rückblenden, welche die laufende Handlung immer wieder unterbrechen, doch sehr gestört haben. Dies hätte man besser lösen können.
Ich kann aber jedem nur empfehlen Band 3 griffbereit zu haben, wenn man Band 2 gelesen hat, denn man will unbedingt wissen wie es weitergeht.


Enwor 01. Der wandernde Wald
Enwor 01. Der wandernde Wald
von Wolfgang Hohlbein
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantasy vom feinsten..., 10. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Enwor 01. Der wandernde Wald (Taschenbuch)
Nachdem ich bereits einige andere Romane von W. Hohlbein gelesen hatte, wagte ich mich an die Enwor-Saga heran. Hier wird Fantasy vom Feinsten geboten. Hohlbein erschuff mit dieser Saga eine Welt, wie sie spannender und faszinierender nicht sein könnte. Nach der Beendigung eines jeden Bandes bleiben so viele Fragen offen, dass man es gar nicht abwarten kann den nächsten Band zu lesen.
Zur Handlung:
Skar und Del, zwei Satai (Krieger) sind auf dem Weg durch die Nonakesh-Wüste. Sie werden von Quorrl (echsenartigen Wesen) verfolgt und drohen zu verdursten. Da stoßen sie völlig unerwartet auf einen Wald mitten in dieser unerbittlichen Wüste. Der Wald wird bewohnt von einem vergessenen Volk, das in ihm gefangen ist und seit Jahrtausenden versucht wieder seine ursprüngliche Heimat zu erreichen. Während dieser Zeit ist der Wald ihr Lebensraum, welcher jedoch nicht frei von Gefahren ist. Skar und Del machen Bekanntschaft mit den gefährlichen Hogern und den noch schlimmeren Khtaam. Bei dem Versuch diesen Menschen zu helfen, dringen Skar und Del in die Höhlen in der Wüste ein. Hier sollen die Hoger leben. Sie entdecken das etwas Sonderbares dort lebt und sie stellen fest, dass es einen Weg aus dem Wald gibt und die Könige von Cearn (dem vergessenen Volk) ihre Untertanen seit ewigen Zeiten belügen. Aber warum?
Hohlbeins Schreibstil ist derart flüssig und faszinierend, dass es mir nicht schwergefallen ist, mir die Wüste und den Wald vorzustellen. Man fiebert mit Skar und Del mit und stellt fest, dass wieder einmal alles ganz anders ist, als man es erwartet hat. Am Schluss bleiben eine Menge Fragen offen, welche aber nach und nach in den weiteren Romanen um Enwor geklärt werden.
Das einzig Negative was zu erwähnen wäre, sind die ständigen Wiederholungen, die Hohlbein nun einmal an sich hat. Aber darüber kann man, angesichts dieser faszinierenden Handlung, leicht hinwegsehen.
Enwor 1 - Der wandernde Wald ist der Auftakt einer Saga, wie sie faszinierender nicht sein könnte.


Die Rückkehr der Zauberer
Die Rückkehr der Zauberer
von Wolfgang Hohlbein
  Taschenbuch

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk mit kleinen Abstrichen, 17. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Rückkehr der Zauberer (Taschenbuch)
Dieses Buch ist meiner Meinung nach eines der besten von W. Hohlbeins Werken. Der Titel ist allerdings etwas irreführend, wie bereits ein Rezensent vor mir bereits anmerkte.
In der Weite Sibiriens ereignet sich eine gewaltige Explosion. Auch Jahrzehnte später kann nicht geklärt werden, was genau damals geschah.
Der Journalist Hendrik Vandermeer verbrennt sich auf einer Esoterikmesse an einem seltsamen Stein, den er daraufhin geschenkt bekommt. Damit fangen seine Probleme so richtig an. Ein Russe namens Wassili will den Stein zurückhaben und setzt den EX-KGBler Michail auf Hendrik an. Hendriks Freund Bergholz, der beim MAD arbeitet, scheint zu wissen, was es mit jenem geheimnisvollen Stein auf sich hat. Aber bevor er es Hendrik erzählen kann, befindet sich Hendrik zusammen mit Ines und Anja (Zwillinge, die ebenfalls auf der Esoterikmesse waren) und einer weiteren Frau namens Gwyneth auf dem Weg in die Türkei. Wassili scheint fest entschlossen ihn nach Sibirien zu verschleppen, um das Rätsel um jene gewaltige Explosion von damals zu lösen. Zudem muss Hendrik zu seinem Entsetzen feststellen, dass er irgendwelche außergewöhnlichen Fähigkeiten besitzt. Er scheint in der Lage zu sein, jede Menge Zufälle auslösen zu können (praktisch wenn man Zigaretten benötigt oder im Stau steht). Ebenfalls zu Wassilis Truppe scheint der blinde Haiko zu gehören, der behauptet Odgy sei gekommen, um die Welt zu vernichten. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten...
Die Rückkehr der Zauberer ist eine Mischung aus Kriminalgeschichte und Fantasy, gewürzt mit jeder Menge Humor des Autors. Ich habe noch bei keinem Roman von Hohlbein so lachen können wie bei diesem (Wir können nicht tot sein, dachte Vandermeer spöttisch. Sonst hätte ich nicht solche Angst zu sterben). Nur eines von vielen Beispielen, die den Leser zum Schmunzeln bringen.
Wohltuend ist auch, dass nicht wie sonst oft, irgendetwas Dunkles und Böses hinter dem Helden her zu sein scheint. Nichts ist verschwunden oder seltsame Personen sind aufgetaucht, die Fantasy ist anders; vielleicht ist subtiler das treffende Wort hierfür. Auch regnet es nicht dauert oder das Wetter verbreitet sonstige Weltuntergangsstimmung, wie man das aus anderen Romanen Hohlbeins gewohnt ist.
Der Schluss ist nicht so kurz, wie es sonst bei Hohlbein der Fall ist. Die Spannung steigert sich während des gesamten Buches unaufhörlich, um am Schluss in einem großen Finale zu enden.
Es gibt auch kleine Verbindungen zu anderen Büchern Hohlbeins. Es ist immer wieder von der Tir Nan Og die Rede, welche bei dem Buch Avalon-Projekt eine zentrale Rolle spielt. Man muss aber dieses Buch nicht gelesen haben, um zu verstehen, worum es sich bei der Tir Nan Og handelt.
Leider hat der Roman auch einige kleine Mankos:
Man erfährt nie, was es mit dem ersten Treffen von Michail und Hendrik auf sich hatte (der Russe hätte Hendrik damals fast erschossen). Ich hielt diese Begegnung doch für so wichtig, dass ich dachte, sie würde im Laufe des Buches aufgeklärt. Aber es scheint fast so, als hätte Hohlbein es einfach vergessen. Schade.
Desweiteren bleibt völlig undurchsichtig woher Hendriks Freund Bergholz zu wissen scheint über welche Kräfte Hendrik verfügt. Das hätte der Autor auch etwas besser herausarbeiten können.
Ebenfalls etwas unbefriedigt bleibt der Leser wie Wassili, Michail und Anja die Explosion überleben konnten und danach auch noch so schnell zu Hendrik und Ines gelangt sind. Näheres will ich hierzu nicht sagen, um nichts vorwegzunehmen.
Diese kleinen Mankos trüben das Lesevergnügen aber nur unwesentlich. Hohlbein ist mit diesem Buch ein Meisterwerk gelungen, dass man öfter als einmal lesen kann und sollte, allein schon um alle Aspekte der Handlung zu verstehen.


Dunkel: Roman
Dunkel: Roman
von Wolfgang Hohlbein
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vampire mal ganz anders...., 15. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Dunkel: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich dieses Buch zu Ende gelesen hatte, war ich mir zunächst nicht sicher ob es nur durchschnittlich oder doch richtig gut ist. Es ist ein Buch, über das man sich auch im Nachhinein noch seine Gedanken machen kann. Die Geschichte ist nicht vorbei, wenn man das Buch beiseite gelegt hat. Jetzt nach einigen Tagen stelle ich fest: Doch das Buch ist wirklich gut....man braucht vielleicht nur ein bisschen mehr Zeit um es richtig nachwirken lassen zu können.
Zur Handlung:
Jan wird im Kino schlecht und er geht zur Toilette. Dort begegnet ihm ein Sterbender und auch er selbst erleidet einen Herzanfall. Doch sie sind nicht die einzigen, die sich in der Toilette aufhalten....etwas Dunkles ist auch noch da und greift nach Jan.
Ein Arzt kann sein Leben retten. Doch schon am nächsten Tag flieht Jan aus dem Krankenhaus, denn er spürt dort eine große Bedrohung. Nach einem weiteren Arztbesuch hat er wieder ein seltsames Gefühl und läuft fast vor eine Straßenbahn. In letzter Sekunde rettet ihm eine obdachlose Punkerin das Leben. Sie heißt Veecha und ist bereits über 900 Jahre alt. Jan gewährt ihr aus Dankbarkeit ein paar Tage Asyl in seiner Wohnung. In dieser Zeit ereignen sich in seiner Umgebung ungewöhnlich viele Todesfälle. Er sieht die dunkle Gestalt aus dem Kino wieder. Sie scheint ihn zu verfolgen...und warum benimmt sich seine Freundin plötzlich so ungewöhnlich. Mehr sei hier nicht verraten.
Ein wohltuend anderer Vampirroman, in dem die Opfer mal nicht in den Hals gebissen werden und in dem Holzpflöcke ebenfalls keine Wirkung zeigen.
Was gibt es Negatives zu sagen: Es wird auffallend oft gekämpft und Jan (der eigentlich sehr friedfertig ist) scheint ständig am Rande einer weiteren Ohnmacht zu stehen. Das nervt zeitweise ein kleines bisschen.
Es wird auch nie geklärt warum der Dunkle außgerechnet im Kino zuschlägt. Hier ist des Lesers eigene Fantasie gefragt, aber zumindest ein Ansatz von Seiten des Autors wäre nicht schlecht gewesen.
Des weiteren hätte man auch den kleinen Jungen ein wenig mehr beleuchten können. Er scheint immer dann aufzutauchen wenn Jan ihn braucht, aber mehr erfährt man nicht. Schade.
Auch die Sippe, auf die Jan ziemlich am Ende trifft, wird nicht näher beschrieben. Ich hätte zu gerne gewußt, was denn nun ein Läufer ist. Auch erscheint es doch ein wenig unwahrscheinlich, das so viele von ihnen unterhalb von Neuss leben.....aber vielleicht erfährt man dies im zweiten Teil, der in Kürze auf den Markt kommen soll.
Auch der Showdown mit dem Dunklen ist nicht ganz überzeugend dargestellt. Jan kann ihn relativ schnell besiegen. Andererseits hat er ja auch Veecha an seiner Seite, die weit älter zu sein scheint als der Dunkle. Vielleicht verhilft sie Jan zu einer solchen Macht.
Zusammenfassend gesagt hat mir Dunkel doch sehr gut gefallen. Was manche Ungereimtheiten angeht....nun ja: W. Hohlbein schreibt Fantasy-Romane,es ist wohl kein Zufall, wenn da vieles der Fantasy des Lesers überlassen bleiben soll. Damit muss sich der geneigte Leser schon abfinden oder doch lieber zu einem Sachbuch oder einer Autobiografie greifen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2009 2:06 PM MEST


Der Widersacher: Roman
Der Widersacher: Roman
von Wolfgang Hohlbein
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verwirrend, mit Ekelfaktor aber trotzdem packend, 12. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Widersacher: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch von W. Hohlbein hat ja nun schon die unterschiedlichsten Rezensionen bekommen. Von grottenschlecht bis supergut war alles vertreten. Dies machte mich entsprechend neugierig und so legte ich mir das Buch zu und wurde nicht entäuscht.
Zugegebenermaßen war der Anfang auch nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber dann entwickelte sich die Handlung erst so richtig und zog mich voll in ihren Bann.
Zur Handlung:
Der Versicherungsagent Brenner bleibt mit seinem Wagen auf einer einsamen Landstraße stehen. Zusammen mit der Anhalterin Astrid, die er zuvor aufgelesen hatte, macht er sich auf den Weg um Hilfe zu bekommen. Die beiden stoßen in einem Wald auf ein gut gesichtertes Kloster, in dem sie nicht eben willkommen sind. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Zwei amerikanische Hubschrauber liefern sich über den Kloster ein Gefecht, stürzen ab und explodieren beide. Die Explosion zerstört das Kloster und läßt etwas entfliehen, dessen Hüter die Mönche des Kloster waren. Brenner scheint als einziger überlebt zu haben und wacht in einem mysteriösen Krankenhaus wieder auf.
Hier sucht in ein merkwürdiger Priester auf, der ihm von der beginnenden Apokalypse erzählt und als Krönung erscheint dann auch noch der Topterrorist Salid, der in einem der beiden Hubschrauber saß und auf wundersame Weise überlebt hat. Salid hilft Brenner aus dem seltsamen Krankenhaus zu fliehen und auch der Priester Johannes schließt sich ihnen an. Sehr bald stellen sie fest, das die deutsche Polizei, das CIA und noch andere Mächte hinter ihnen her sind. Auch sonst geschieht seltsames Tote erwachen wieder zum Leben und eine Insektenplage legt sich über die Stadt in der sich die drei aufhalten. Die Geschichte findet ihr Showdown in jenem merkwürdigen Kloster und ist Hohlbein-typisch wieder mal völlig anders, als man vorher vielleicht noch dachte.
Für religiöse Menschen ist der Schluss wohl etwas sehr haarsträubend, aber immerhin schreibt W. Hohlbein Fantasyromane und da ist nun mal alles möglich und wer sagt uns schon, das es nicht auch genauso sein könnte.
Ich habe dem Buch nur vier Sterne gegeben, da manche Personen zwischenzeitlich verschwinden, um plötzlich wieder aufzutauchen. Dies ist manchmal nicht so ganz nachzuvollziehen und hätte besser herausgearbeitet werden können. Es schmälert aber den Lesespass keineswegs. Ein gelungenes Buch, welches ich nur weiterempfehlen kann.


Schuld war nur die Badewanne
Schuld war nur die Badewanne
von Evelyn Sanders
  Gebundene Ausgabe

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quirlig und unterhaltsam., 30. Januar 2003
Ein weiteres Buch über das Leben der Familie Sanders. Evelyn Sanders beschreibt unterhaltsam und witzig weitere Episoden aus dem Leben ihrer Familie.
Worum geht es:
Die Zwillinge Katja und Nicole machen ihr Examen und begeben sich auf Wohnungssuche. Tochter Steffi trennt sich von Dauerfreund Horst Hermann und benötigt ebenfalls eine Wohnung. Sohn Sascha reicht die Scheidung von Vicky ein und dann ist da auch noch die undichte Badewanne. Sie ist schuld an dem, was dann folgt: einer Hochzeit. Aber wer hier nun wen heiratet, sei nicht verraten.
Ein Muss für alle Evelyn-Sanders-Fans und solche die es werden wollen.


Krone der Liebe
Krone der Liebe
von Jean Plaidy (= Victoria Holt)
  Broschiert

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr informativ, 30. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Krone der Liebe (Broschiert)
Victoria von England, nach der ein ganzes Zeitalter benannt wurde, war Herrscherin über ein Fünftel der Erde. Sie galt als große Kupplerin und liebte es die Ehen für ihre Kinder zu arrangieren. Von ihr sollen ihre Töchter auch folgenden Rat betreffend für das Verhalten im Ehebett erhalten haben: "Schließe die Augen mein Kind und denk an England".
Victoria Holt vollzieht in diesem Roman das Leben dieser großen Königin (und Kaiserin von Indien)nach. Der Roman besitzt keinen Höhepunkt oder einen ansteigenden Spannungsverlauf, aber er ist sehr informativ geschrieben und vermag auf diese Art zu fesseln.
Viktoria Holt Fans wird dieser Roman sicher sehr gut gefallen, aber auch für alle anderen die sich für Geschichte interessieren, ist er sehr zu empfehlen.


Die Königin
Die Königin
von Susan Kay
  Taschenbuch

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben einer großen Königin....., 30. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Königin (Taschenbuch)
....wird in diesem Roman beschrieben. Elisabeth die I, Tochter von Heinrich dem VII und Anne Boleyn, hatte zuerst keine Aussichten den englischen Thron zu besteigen. Doch als sie es dann dennoch tat, begann eine lange Regentschaft. Elisabeth, auch die jungfräuliche Königin genannt, heiratete nie. Zum einen weil sie in ihrer Kindheit mitansehen musste, wie ihr Vater mit seinen unliebsam gewordenen Ehefrauen verfuhr, zum anderen, weil politisch klüger war.
Das Buch hat keinen großen Spannungsbogen, aber die anschauliche Schreibweise läßt einem trotzdem nicht los. Man erfährt viele Details, die zumindest mir in dieser Weise bisher nicht bekannt waren.
Wirklich ein sehr empfehlenswerter Roman.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 17, 2008 11:56 AM MEST


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