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Rezensionen verfasst von
Enzephalon (Bonn)

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Head of the Pack
Head of the Pack
Preis: EUR 17,31

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie erfrischend alt!, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Head of the Pack (Audio CD)
Okay. Ja. Ich geb es zu. Ich steh auf so "alten" Kram hin und wieder. Bands, die meinen, sie müssten heutzutage nochmal so klingen wie in den 80ern - ja warum denn nicht? Wenn ich mir einiges an dem Modernen Metal von heutzutage anhöre (teilweise ja wirklich... mies), ist das sogar sehr erfrischend für mich, nochmal gut gemachte (!) Old-School Mucke zu hören.
Jap, ich mag Suicidal Angels mit altem Thrash. Ja, ich mag auch Graveyard mit Retro-Rock. Und ebenfalls Hell, die ihr altes Zeugs eeendlich mal auf CD gepresst haben. Genauso Steelwing. Etc etc...
Und hier reihen sich "Skull Fist" wun-der-bar ein. Hach. Die Demos und EP haben mich schon erfreut, und nun ist endlich das Album da. Was erwartet uns hier?
Melodischer Speed Metal mit NWoBHM gepaart, wie frisch aus den 80ern hergeschleift, und klassischen, aber trotzdem sehr guten Sound. Punkt. Muss man natürlich mögen, keine Frage - aber jeder, der auch nur ein bisschen was mit dem "Metal von damals" anfangen kann, MUSS hier eigentlich mal reinhören - die ganzen positiven Reviews überall komomen nicht von ungefähr, ich versprechs euch. Ein bisschen konnt man im Vorfeld ja schon hören, und nun, wo die Scheibe überpünktlich gekommen ist, kann ich nur sagen: Macht unglaublich Spass! Der Name "Angel Witch" schallt zwar immer etwas im Hinterkopf, aber das heisst ja nix schlechtes!
Die Gitarrenarbeit und Solis sitzen genau da, wo sei sein müssen, die Rhythmusfraktion macht ihren Part genauso gut, aber was ich wirklich irgendwie sehr mag, ist der Gesang von Sänger und Gitarrist Jackie. Er klingt einfach nach... damals. Passt sich perfekt in die Songs ein, und auch die obligatorischen "Ausflüge nach oben" sind m.M.n. angenehmer als bei manch anderer Band.
Dazu ein Cover, dass auch von damals hätte stammen können, und fertig ist ein sehr geiles Komplettpacket!
Hoffe nur, dass die Jungs können dieses Niveau auch in Zukunft halten, ohne dass sich irgendwas abnutzt - wird sich aber auf jeden Fall lohnen, sie im Auge zu behalten.


Blood of the Saints
Blood of the Saints

4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerwartet gut!, 30. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Blood of the Saints (Audio CD)
Powerwolf... den Namen hatte ich schon zig mal gelesen, aber irgendwie hab ich mich nie wirklich damit beschäftigt. Ich hätte nich mal sagen können, was sie genau spielen.
Nunja, und jetzt weiss ichs! Und ärger mch, dass ich nicht schon früher reingehört hab!
Drauf gekommen bin ich über die Legacy, wo die Wölfe Platz 2 im Soundcheck erreicht haben, was mich ziemlich überrascht hat - da war Reinhören wohl doch mal Pflicht!
Tja, und was soll ich sagen... Powerweolf spielen, denke ich, in erster Linie Heavy Metal. Aber sehr hymnenhaft, mit leichten Old-School Touch hier und da, und eine Menge Bombast drin. Aber ich weiss nicht genau, wie ichs beschreiben soll, und frühere Werke kenne ich auch nicht - am Besten einfach mal selbst reinhören! Auf jeden Fall macht die Scheibe einfach jede Menge Spass; vor allem der sehr variable Gesang sagt mir zu, der Mensch hat schon was drauf! Und man sollte schon jemand sein, der sich nicht an Chören, Orgeln und so einen Kram stört, und auch keine Probleme mit - ganz offentlich absichtlichen - Klischeemetal hat! Dann hat man wirklich sehr viel Spass an der Scheibe.


The Bottom Deep
The Bottom Deep
Wird angeboten von Empor
Preis: EUR 7,58

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk intensiver Metalkunst!, 28. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: The Bottom Deep (Audio CD)
Communic sind zurück! Nach ihren dritten Album "Payment of Existance" haben sich die Norweger drei Jahre Zeit gelassen, wieder eine Scheibe aufzunehmen. Aber dies geschah nicht ohne Grund...
Denn der Hintergrund dafür war weder ein bandtechnischer, noch ein musikalischer, sondern ein tragischer: Die Tochter von Sänger und Gitarrist Oddleif Stensland war gestorben. Daraufhin hat er, wie in Interviews zu lesen war, Monatelang keine Musik oder sonst irgendetwas machen können, er war wirklich am "Bottom Deep". Als diese Phase - wenn man es so nennen kann - "überwunden" war, hat sich der Bandkopf die neue Scheibe quasi als Therapie kreiert, Zitat: "Das Album zu schreiben war dann nicht so schwer, aber er zu veröffentlichen." Zum Glück für die metallische Welt hat er es aber doch gemacht, denn was Communic uns hier präsentieren ist nicht weniger als eine der atmosphärischsten, ehrlichsten und besten Scheiben, die ich seit langem gehört habe. Mit dem wissen um das Thema des Albums ist die Intensität der Songs gradezu erdrückend, aber auch rein musikalisch bieten sie hier wieder Thrashig-angehauchten, progressiven Metal der Extraklasse. Die Gitarren sind nochmal etwas heruntergestimmt und düsterer, mit locker aus dem Ärmel geschüttelten Riffs, Hooks und Melodien, für die andere Bands töten würden; Oddleifs Gesang ist wieder im Vergleich zum Vorgänger weniger gedoppelt, was den Songs m.M.n. gut tut, die Rhythmusfraktion um Basser Erik und Drummer Tor Atle weiss wie gehabt, jeden Song zu tragen und im richtigen Moment die Führung zu übernehmen, und generell kommen die Songs im Vergleich zu den Vorgängern besser auf den Punkt, was sich auch auf die Spielzeit auswirkt, die nun mit nur 2 Songs über 7 Minuten merktbar kürzer ausfällt!
Als Anspieltipps könnte ich den grandiosen Opener "Facing Tomorrow", das irgendwie an Queensryche erinnernde "In Silence with my Scars", und die einfach nur emotional alles überragende "Wayward Soul" nennen, aber am besten hört man die Scheibe eh am Stück durch, ausfälle gibts nicht. Und man muss ihr etwas Zeit geben, aber ich kann schon versprechen, dass sie bei jedem Durchläuf wächst!
Kleine Kritikpunkte mag es zwar eventuell in einzelnen Songs hier und da geben, und ob man den Bonustrack (Overkill-Cover "In Union We Stand") nun mag, sei jedem selbst überlassen... Punktabzüge gibts auf jeden Fall keine, denn die Qualität ist einfach viel zu hoch dafür. Und um den nie verstummenden, und eigentlich gar nicht so angebrachten Nevermore Vergleich noch zu ziehen: "The Bottom Deep" gewinnt den Vergelich zu "The Obsidian Conspiracy" ziemlich locker! Reinhören und kaufen!


Legends of Brutality
Legends of Brutality
Preis: EUR 19,51

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungenes Fressbrettgeballer!, 29. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Legends of Brutality (Audio CD)
Dawn of Disease... jaja... Gegründet 2003, nur mit einer kleinen MCD im Gepäck aufeglöst 2007, Wiederbelebt 2009, und endlich 2011 das erste richtige Album! Danke dafür, wurd auch Zeit!
Ja, was soll man sagen... Die Jungs aus Osnabrück wissen, was der eingefleischte Fleisch-und Knochenbrecher will! Hier gibts ein Album lang durch und durch feinen Death, keine großen Kompromisse, keine Erholungsinterludes, und und alles in und unter Mid-Tempo ist eh nur was für kleine Mädchen! ;)
Dabei soll man aber nicht glauben, dass hier einfach nur wild drauflosgeknüppelt wird - hier steckt ne Menge durchdachtes Songwriting drin, und auch viele, immer in den Kontext passende Melodien, die aber nie zu aufdringlich werden, so dass man von Melodic Death sprechen könnte. Man hört bei den Jungs aber, wie sie auch selbst sagen, schwedische Einflüsse durchaus heraus, aber was soll man sagen... ich mag schwedischen Death eh! ;) Und Eigenständigkeit ist hier immer noch mehr als genug!
Also Leute, hier gibts eigentlich nix zu diskutieren, die Scheibe is einfach gut (v.a. für ein "Debut"), und ich freu mich auf ne schöne Live Performance aufm Metalfest und Party.San!


En Kvest for de Hellige Gral (Ltd. Digipak)
En Kvest for de Hellige Gral (Ltd. Digipak)
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 21,92

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen True Norwegian Balkan Metal, 29. April 2011
Das steht als Beschriebung auf deren MySpace Seite. True Norwegian Balkan Metal. Tja, damit ist fast alles gesagt!
Ich hatte von der Band zugegebenerweise noch nichts gehört (deswegen kann ich auch nichts zu eventuellen Vorgängern sagen), bis mir ein Kumpel gesgat hatte, des könnte doch eventuell was für mich sein. Hat mich etwas gewundert, weil ich beim Namen an reines Spass-Hummppa-Gepolter gedacht habe! Stimmte aber nich so ganz... ein klein bisschen vielleicht! ;)
Fakt ist jedenfalls, dass wir es hier mit einer Band zu tun haben, wie ich gelesen habe, die zum Teil aus Mitgliedern von Urgehal, Sarkom und Pantheon I besteht - und damit ist wohl schon bewiesen, dass sie zumindest technisch wissen, was sie tun! ;)
Die Musik ist, wie ich finde, eindeutig von Finntroll inspiriert (deswegen meinte mein Kumpel wohl auch, dass sie mir gefallen, denn Finntroll rocken ja wohl!), und deren Fans werden sich auch bei Trollfest ganz bestimmt wohl fühlen, aber ergänzt durch einen Hauch größerer, instrumentierter Abgedrehtheit! Da steckt mehr, ja, Folk oder Hummppa, oder was auch immer drin! Macht auf jeden Fall gewaltig viel Laune, und ich bin gespannt, wie die live rüberkommen!
Also, Freunde der Trolle und des Folk-Metal, und alle, die gerne Hartes mit etwas Abgedrehten gemischt mögen, sollten hier mal mehr als nur ein Ohr riskieren! Lohnt sich auf jeden Fall!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 7, 2011 2:29 PM MEST


Wolfskult (2cd Digipak)
Wolfskult (2cd Digipak)

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stock ausm... Hintern ziehen und Matte schütteln!, 4. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Wolfskult (2cd Digipak) (Audio CD)
Varg... Ich mochte sie mal, dann mochte ich sie nicht mehr, jetz wollte ich sie nicht mehr mögen, aber ich tu es trotzdem! Warum?

Zuerst einmal: Was sind Varg überhaupt? Pagan? Death? Viking? Mit Black und Rock anteilen? Ich könnte es echt nicht genau sagen. Varg sind für mich einfach Varg. Die Kritik in der RockHard benutzte den schönen Begriff der Musik für "Pausenhofgermanen". Mag sich lustig und etwas beleidigend anhören, aber irgendwo, mit einem Augenzwinkern, stimmt das.
Aber ich definiere das jetzt nicht negativ. Sondern eher als Synonym für Massentauglichkeit. Und DAS sind Varg definitiv! Und zwar auch hier im positiven Sinne!
Klar, Varg sind vom Songwriting her keine Götter wie Opeth, haben keine Geschwindigkeit und Technik wie Nile, und keine tiefer gehenden Texte wie Paradise Lost. Brauchen sie auch nicht. Varg sind einfach Varg.
Das bedeutet: den sprichwörtlichen Stock ausm Hintern ziehen, vielleicht ein Bierchen aufmachen, und Matte schütteln! Ihr Händchen für eingängige Riffs und den wohlbekannten Mitgröhlfaktor ist unglaublich und respektabel hoch! Bei Liedern wie dem klasse Opener "Wir sind die Wölfe", wo es darum geht, dass es die Band immernoch gibt und sie wietermachen, egal was gesagt wurde und wem sie ein Dorn im Auge sind oder waren, dürfte niemand live still in der Ecke stehn können! Auch Tracks wie "Schwertzeit" oder "Wolfskult" fahrn mit grandios-mosh-und-bang-baren Riffs auf, dass es eine Freude ist. Man merkt dabei, es muss nicht immer extrem komplex sein, um so zu funktionieren, wie es gedacht ist!
Aber auch die davon etwas stilistisch herausfallende Tracks wie "Nagelfar", das schwärzer rüberkommt, oder das lange, epochale und sogar atmosphärische "Sehnsucht", welche über die ganze Zeit so wächst und Spannung aufbaut, wie ichs den Jungs nicht zugetraut hätte, wissen zu gefallen und setzen auch schon ein bisschen die Weichen für eventuelle neue Sachen, die auch in ein bisschen andere Richtungen gehn könnten. Man darf gespannt sein!
Über die Texte will ich nicht groß reden, sie gehen von Pagan/Wikinger-ähnlichem bis zu modernem und persönlichem und laden schon wegen ihrer - trotz verzerrten Stimme - guten Verständlichkeit und natürlich der deutschen Sprache zum mitgröhlen ein!

Fazit: Bier auf, Varg an! Eine Scheibe, bei der man absolut Spass haben und mitmachen kann, und auch nicht-Varg-Fans mal ganz unverkopft reinhörn könnten!


Metamorphosis
Metamorphosis
Preis: EUR 16,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gar nichts faul im Staate Dämemark!, 25. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Metamorphosis (Audio CD)
Zugegeben, ich bin kein Leser oder Fan der Metal-Bild, ähm, Metal-Mammer! Aber als ich gehört habe, dass auf deren Homepage das komplette neue Album von Mercenary gestreamt wird, fand ich das schon... cool!

Auf diese Scheibe war bzw. bin ich ja besonders gespannt - denn nach dem Ausstieg von gleich 3 Bandmitgliedern aufgrund von musikalischer Differenzen (?), konnte das ja alles mögliche an musikalischem Ergebnis bedeuten, grade auch bei dem Titel "metamorphosis"...
Nachdem ich nun das ganze Album gehört habe, ist meine Meinung dazu aber eindeutig: Mercenary sind imemrnoch Mercenary! Und dazu auch richtig richtig gut!

Auf dem Album gibts also wunderbar treibendes, modernes Riffing, tolle Melodien, und sowohl gute Growls/Shouts, wie auch guten Cleangesang! Letzteres überrascht mich tatsächlich am ehesten positiv, weil Mikkel ein verdammt guter Sänger war und ich nicht geglaubt hätte, dass Basser und Schrammelhals René das qualitativ auffangen könnte - danke fürs belehren, er macht einen wirklich verdammt guten Job!
Was mir aber an der Scheibe am meisten gefällt, ist die unglaubliche Kreativität in den Songs - als hätten sich die übrigen Jungs nun alle Ideen, die sie evtl vorher nicht umsetzen konnte, von der Seele geschrieben! Und das sage ich als Fan der alten Sachen. in Jedem Song steckt verdammt viel drin und jeder Song hat irgendwas besonderes. Man kennt das: Irgendeine Melodie, oder auch nur ein Ton, ein Sample, eine Hook, eine Gesangslinie, irgendwas, was einem auffällt, und einen Song von gut zu sehr gut werden lässt - z.B. am deutlichsten bei "In a River of Madness"! Und sowas finde ich - für mich - hier in jedem-verdammten-Lied! Das ist schon großes Kino!
Manch einer wird vielleicht die Scheibe zu... eingängig finden, und manchmal kratzen sie auch hier und da an der Kante zu dem teils schrecklichen, "modernen", "jungen" Sesamstraßen-Metal unserer Zeit - aber meiner Meinung nach bekommen sie stets noch die Kurve.
Über die Produktion will ich jetzt noch nicht urteilen, der Stream-Sound ist ja doch nicht immer der Beste, aber es klang dort doch schon ordentich, deswegen mach ich mir da wenig Sorgen.

Daher mein Fazit:

Mercenary sind auch 2011 noch Mercenary und legen mit neuer Besetzung eine unglaubliche starke, eingängige, Kreativbombe von modernem Melodic-Death / Power Metal vor, an die man als Fan der Band und generell als Freund gutem Metals nicht vorbei kommen wird oder sollte!


For Battles Once Fought
For Battles Once Fought
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 9,80

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da Battlet man doch gern!, 2. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: For Battles Once Fought (Audio CD)
Zugegeben, ich hatte bis vor kurzem noch nie von der Band gehört, bis ex-Equilibrium-Schreihals Helge hier eingesteigen ist... Und nun erscheint das erste Album mit ihm: "For Battles once fought", und hat mit letztgenannter Band wirklich nicht viel zu tun, deswegen sollten Helge Fans erstmal reinhören!

Arafel sind auf dieser Scheibe eine sehr angenehme und abwechslungsreiche (ohne dabei vermatscht zu klingen) Band zwischen melodischem, aber treibenden Black Metal, Death Metal, einem Schuss Pagan und Folk-Einflüssen. Das geht absolut gut auf: die Breaks, die Handbang-Parts, die Melodien, die Härte, der immer wieder auftauchende Schuss Epik etc., alles wirkt gut durchdacht eingebaut und sorgen dafür, das niemals Monotonie aufkommt - sauberes Songwriting! Positiv finde ich auch bei der ganzen CD, dass die Stimmung niemals kippt, zumindets bei mir. Die Scheibe macht einfach... Spass, und hört hört nicht damit auf. Schwer zu beschreiben - vielleicht ist das die Gemeinsamkeit mit den frühen Equilibrium!

A propos, da viele, denke ich mal, auch wegen Helge erst auf die Band aufmerksam wurden, kurzes Statement zu ihm: Starke Leistung. Er wirkt hier, finde ich, dreckiger, böser, als noch zuletzt bei Eq., und die verstärken Death Passagen stehn ihm dabei gut! Daumen hoch!

Ich kann jedem Fan von Pagan, Melo Death/Black ohne Angst für Folk Einflüssen, und generell jedem offenherzigen Metaller nur mal anraten reinzuhören. Hier bei Amazon sind die Soundschnipsel für nen ersten, kurzen Eindruck schon okay!

Das Cover ist okay, genau wie die Aufmachung, hier gibts keie Abzüge... Mir gefällts einfach, macht absolut Laune, und ich hoffe, dass wir von der Band noch ein bisschen was zu hören oder sehen bekommen!


In War and Pieces/Ltd./Ausverkauft
In War and Pieces/Ltd./Ausverkauft
Preis: EUR 18,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spät entfachte Liebe!, 22. November 2010
Rezension bezieht sich auf: In War and Pieces/Ltd./Ausverkauft (Audio CD)
Okay, ich muss ehrlich sein... Ich bin nich grad soo alt, aber doch schon alt genug um viele schöne Metal-Jahre hinter mir zu haben, ne CD-Sammlung im Schrank stehn zu haben, die sich doch sehn lassen kann, und auch verdammt viele Bands gesehn zu haben. Auch im Thrash Bereich... aber irgendwie, aus irgendeinem Grund, lief Sodom bis jetz fast vollständig an mir vorbei. Ich hab keine CD von ihnen hier, und hab mich auch nie wirklich mit denen beschäftigt. Live schon n paar mal gesehn (auf Festivals), des war immer sehr ordentlich, aber dat wars.

Warum ich des so ausführlich ausbreite? Weil's vielleicht andere wie mich gibt! Die auch nicht diese CD mit älteren Scheiben oder Klassikern von Sodom vergleichen können. ;)

Und denen kann gesagt sein: Also wenn die alten Sachen auch so geil sind, wie das Album hier, dann haben wir echt was nachzuholen! Kinder Kinder, hier geht ja einiges ab! Der Sound is sehr gut und kanickig, die Riffs laden wunderbar mit mitbangen ein, generell feines Songwriting... Agression und Speed is genug vorhanden.... was will man denn mehr von ner Thrash Scheibe?

Nach dem generell schon sehr guten Thrash Jahrgang eine für mich persönlich zu spät entdeckte Liebe! ^^

Artwork, Aufmachung etc. sind auch fein... obs Abstriche durch den Vergleich zu früheren Alben gibt, weiss ich wie gesagt nich - des Ding hier für sich allein genommen ist jedenfalls absolut 5 Punkte wert!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 5, 2011 9:36 AM MEST


Dead Again (Ltd)
Dead Again (Ltd)
Preis: EUR 18,31

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuer Thrash der alten Schule - oder umgekehrt!, 20. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Ltd) (Audio CD)
Es neigt sich langsam ein verdammt guter Thrash Jahrgang zu Ende - mit sehr starken Alben der alt-etablierten Bands wie Exodus, Death Angel, Heathen, Overkill und Accu$er, und ganz frisch auch Sodom, ist man eigentlich vollends bedient!
Eigentlich!
Denn dann kommen diese jungen Griechen mit ihrem 3. Album, und fangen auf einmal an, bei den großen Mitzuspielen!
Fand ich das letzte Album schon sehr ordentlich, so ist das hier eine konsequente Weiterentwicklung, wie sie sein sollte! In so ziemlich allen Belangen ist eine klare Steigerung zu erkennen: Angefangen bei den nun viel präsenteren Vocals, dem Songwriting, Sound, alles klingt besser und dabei noch wunderschön Old-Schoolig, wie ein uneheliches Kind von Slayer, Sodom und Destruction - wobei aber auch die eigene Note zu erkennen ist, v.a. in den etwas vertrackteren Lieder, wie Beggar of Scorn.
Wie woanders schon gesagt, mir persönlich is bei nem guten Thrash Album die Geschwindighkeit, Agression, und gutes Songwriting wichtig, noch wichtiger als Innovation.
Dies ist hier alles auf einem so hohem Niveau vorhanden, dass sich die Jungs vor den "großen Alten" definitiv nicht zu verstecken brauchen!
Dazu ist das Cover/Artwork gewiss Geschmackssache, aber ich mag den Stil.
In der Summe ergibt das verdiente 5 Sterne, und ich bin gespannt, was von den Jungs in Zukunft noch kommt!

Anspieltipps:
Reborn in Violence, Suicide Solution, Beggar of Scorn


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