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Rezensionen verfasst von
dhon (Im Norden)

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Feuchtgebiete
Feuchtgebiete
von Charlotte Roche
  Audio CD

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schundliteratur, 9. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Audio CD)
Dass das Buch schlecht ist, war mir vorher schon klar. Da aber alle Welt bei der Erscheinung von diesem "Meisterwerk" geredet hat, wollte ich zumindest wissen, worüber hier geredet wird. Habe mir daher die CD ausgeliehen, da ich meine Lesezeit nicht für diesen Schund opfern wollte.
Nach ca einer Stunde des Hörens hatte ich auch schon keine Lust mehr. Es wird auf niedrigstem Niveau die ganze Zeit über Fäkalien und dergleichen gebrabbelt. Wer hier versucht, irgendetwas hineininterpretieren zu wollen, sieht auch in jedem Hundehaufen noch Reste abstrakter Kunst.
Dieses Buch lebt ausschließlich von der Provokation des Lesenden. Der Inhalt ist keiner Rede wert. Den findet man auf jedem Bahnhofsklo umsonst.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 14, 2011 4:18 PM MEST


Battlefield: Bad Company 2 (uncut)
Battlefield: Bad Company 2 (uncut)

57 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trend in die falsche Richtung, 3. August 2010
Zuerst möchste ich sagen, dass ich jedem Fan von Shootern dieses Spiel vollstens empfehlen kann. Es ist auf jeden Fall die 37€ wert, die es momentan kostet.

Der Singleplayer ist abwechlungsreich und bietet einen netten ersten Blick in das Spiel.
Für mich liegt der Schwerpunkt des Spiels aber auf dem Multiplayer, und der ist nach mittlerweile fast einem halben Jahr absolut gelungen. Nach diversen Patches, die einige Bugs und ähnliches beseitigt haben, ist das Spiel (für mich jedenfalls) zu 100% spielbar. Ich muss dazu sagen, dass ich auch vorher nie grosse Probleme hatte, den Multiplayer zu spielen. Die schlechten Bewertungen, mit der Begründung, sie könnten nicht den Multiplayer spielen, sollte man nur bedingt Aufmerksamkeit schenken, da der Fehler sehr sehr häufig (nicht immer) beim Anwender selber zu suchen ist. Da ich auch die Foren des Entwicklers häufig lese, kann ich versichern, dass der Anteil an Leuten, die das Spiel überhaupt nicht zum Laufen bekommen, minimal ist. Auf jeden Fall sollte man sich die Systemvoraussetzungen durchlesen. Die Mindestanforderungen sind auch wirklich Mindestanforderungen. Erfüllt man diese nicht, sollte man sich auch nicht wundern, wenn das Spiel ab und zu abstürzt oder gar nicht erst läuft.
Auch der Grafik wegen ist ein leistungsstarker PC angebracht, denn diese ist wirklich gelungen, fordert aber einiges von der Grafikkarte.

Aber da ich nur 4 Sterne vergebe, gibt es auch Kritikpunkte. Der Titel deutet es schon an: Der Trend, den die Spieleentwickler mit diesem Spiel eigentlich auch nur konsequent fortsetzen, ist meiner Meinung nach für jeden PC-Spieler der falsche.
Man merkt dem Spiel einfach an, dass es ein Konsolenport ist (also für Konsole entwickelt und dann auf den PC umgeschrieben) und das typische Battlefield-Feeling, wie man es zum Beispiel bei BF2142 hat, stellt sich bei diesem Spiel einfach nicht ein.
So ist das Teamplay, typisch für ein Battlefield Spiel, auch nach einem halben Jahr nur marginal vorhanden. Überwiegend läuft jeder Spieler alleine von A nach B und niemand kümmert sich um den anderen. Dies ist dem Entwickler geschuldet, der ein Spiel haben möchte, bei dem jeder Anfänger sich durch die Reihen schiessen kann und so schnell Erfolgserlebnisse sammelt. Dies mag den kurzfristigen Spielspass in die Höhe treiben, langfristig leidet das Spiel aber an den vielen Spielern, die nur auf schnelle Kills aus sind und den verschiedenen Missionszielen keine Beachtung schenken.
Begünstigt wird dies durch die kleinen und engen Karten (untypisch für Battlefield), die keine wirklichen taktischen Variation erlauben, einer maximalen Spielerzahl von 32, dem Fehlen eines Comanders und der Squadleader (so macht jeder was er gerade will), schlechter Kommunikationsmöglichkeiten (unausgereifter Chat, VOIP immer noch verbugt) und schließlich dem Trend, seiner k/d ratio (Anzahl Kills zu Anzahl deaths) alles andere unterzuordnen.
Der Entschuldigung, dass die Bad Company-Reihe kein wirkliches Battlefield Spiel ist, kann ich nicht wirklich viel abgewinnen, denn ich denke, dass die kommenden Spiele (BF3) diesen Trend nicht mehr umkehren werden.

Alles in allem sollte sich aber jeder Fan des Genres selber eine Meinung bilden, denn ein Fehlkauf ist dieses Spiel auf keinen Fall.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 22, 2011 9:11 PM MEST


Verblendung (1): Roman
Verblendung (1): Roman
von Stieg Larsson
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Krimi, 30. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (1): Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich voll überzeugt. Es ist wirklich ein Genuss, dieses Buch zu lesen.

Die Erzählweise des Autors hat mir besondes gut gefallen. Die Charaktere werden ausführlich und detailliert beschrieben aber in einer Weise, die zu keinem Zeitpunkt langweilig zu werden droht. So haben die Nebenhandlungen wie etwa die Auseinandersetzung von Blomkvist mit dem Industriellen Wennerström oder der Kampf von Lisbeth Salander gegen ihren Vormund zwar (auf den ersten Blick) wenig mit der eigentlichen Handlung zu tun. Sie machen das Buch aber gleich doppelt lesenswert, denn dadurch gewinnt die gesamte Handlung unheimlich an Tiefe.

Auch die Kriminalgeschichte selber, Blomkvist soll das spurlose Verschwinden einer Nichte von Henrik Vanger, das 40 Jahre zurüpckliegt, aufklären, bietet viel Spannung und der Autor nutzt dies auch sehr gut aus. Zwar hat man in der Mitte des Geschehens ab und zu das Gefühl in einem Agatha Christie Roman gelandet zu sein (die Tat kann nur einer aus einer abgeschlossen Gruppe von Personen begangen haben), das Ende macht aber Lust auf die Fortsetzungen des Buches.

Kleine Warnung: Sollte jemand vorhaben die skandinavische Verfilmung des Ganzen anzuschauen, unbedingt vorher das Buch lesen. Ich fand den Film um Längen schlechter und man ruiniert sich durch die Kenntnis einiger Fakten das Lesen des Buches.


Jesus liebt mich
Jesus liebt mich
von David Safier
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kitschig, kitschig und ein bisschen unterhaltsam, 13. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Taschenbuch)
Da ich einige Tage nichts zu lesen hattte, habe ich mich mal bei meiner Freundin bedient. Und ich muss sofort sagen, dass das Buch absolut nicht jedem zu empfehlen ist.
Zwar ist die Idee des Buches wirklich ausgefallen und macht neugierig, aber die Entwicklung der Handlung ist absolut zweitklassig.
Auf den ersten Seiten wird noch alles sehr interessant erzählt und einige Handlungsstränge aufgebaut, die wirklich Potential zu einer sehr guten Geschichte haben. Aber ab der Mitte des Buches wird das Buch immer romantischer (was ich nicht kritisieren möchte) bis es sich zu einem epochal kitschigem Ende zuspitzt. Die letzten ungefähr 50 Seiten musste ich mich zwingen weiterzulesen, in der Hoffnung ein gelungenes Ende vorzufinden, doch ist gerade der Teil mit dem Jüngsten Gericht wirklich ein harte Probe.

Wem es also in erster Linie auf eine schmalzig kitschige und romantische Geschichte ankommt, bei der man nichts hinterfragen sollte, dem kann man das Buch empfehlen. Da es aber von solchen Büchern bereits unendlich viele gibt, ist dieses Buch nur eines unter vielen.


Die Chemie des Todes: David Hunters 1. Fall
Die Chemie des Todes: David Hunters 1. Fall
von Simon Beckett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweilig aber zu viel Durchschnitt, 13. Juli 2010
Ich kann dieses Buch jedem weiterempfehlen, der auf spannende Unterhaltung und ein wenig Nervenkitzel aus ist. Auch wenn das Buch relativ schnell durchgelesen ist, ist es durchaus sein Geld wert.

Allerdings gibt es einige Details, die ich noch erwähnen möchte, die zu einem Abzug in der Bewertung geführt haben. Zum einen wird die gute Idee, einen Forensiker als Hauptdarsteller zu wählen, viel zu wenig ausgebaut. Es wird viel mit ein paar medizinischen Fachbegriffen und Fremdwörtern um sich geschmissen, sodass man das Gefühl nicht los wird, hier möchte man den Leser eher imponieren und in ihm ein Gefühl wie "Das muss ja schreklich kompliziert sein" erzeugen, als die Handlung zu unterstützen. Dies möchte ich auch mit folgendem belegen:

**SPOILER**
Zum Beispiel ist das einzige, dass der Hauptakteur durch die Untersuchungen zur Handlung beiträgt, die Tatsache, dass die Opfer noch drei Tage am Leben gelassen werden. Dies ist für die Handlung völlig irrelevant. Auch zur Überführung des Mörders kommt es nur durch einen grossen Zufall: Der Hauptcharakter möchte einem seiner Patienten ein Hausbesuch abstatten und findet sich plötzlich beim Hauptquartier des Mörders wieder. Das ihm hier das Auffinden einer mehrere Tage alten Leiche kalt lässt, er aber bei dem Finden des Bitumens sich an den unteruschten Knochen erinnert und ihm auf einmal alles klar wird, ist fast schon lächerlich.
**SPOILER ENDE**

Auch das Ende ist meiner Meinung nach total in die Hose gegangen. Zwar spitzen sich die Wendungen interessant zu und die Identität der Mörder lässt einen schon kurz staunen, aber das "heile Welt"-Ende nervt nur. Hier hat es der Autor verpasst, seinem Hauptakteur durch ein wirklich glaubhaftes Ende Charakter zu verleihen. So aber bleibt ein Ende, dass jedem Groschenroman entnommen sein könnte.


Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null
Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null
von Charles Seife
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Falscher Titel, 22. Januar 2010
Der erste Teil des Buches ist, wie schon öfter erwähnt, an sich durchaus gelungen. Die geschichtliche Entwicklung der Null ist gut erzählt und sehr informativ. Hier werden sogar mathematische Grundlagen in der Mathematik der Reihen, Folgen und Mengen erklärt, wobei es dabei absolut nie langweilig zu werden droht.
In Bezug auf die Aussagen zur Kalenderrechnung muss ich einen Rezensenten widersprechen: Der Autor hat schon Recht mit dem was er in Bezug auf den Jahrtausendwechsel sagt. Um beim Beispiel des Kindes zu bleiben: Ein Kind wird nach Ablauf des ersten Jahres tatsächlich ein Jahr alt. Das erste Jahr ist aber der Zeitraum von null bis eins. So wird das Kind nach hundert Jahren nach dem hundertsten Jahr (99-100) auch hundert Jahre alt. Auf den Kalender übertragen bedeutet dies: Würde man bei Null anfangen zu zählen, hätte der Jahrtausendwechsel tatsächlich im Jahre 2000 stattgefunden, da dann das zweitausendste Jahr (1999-2000) zu Ende gegangen wäre. Fängt man aber, wie im Gregorianischen Kalender üblich, bei eins an zu zählen, war der Jahrtausendwechsel wirklich nach Ablauf des Jahres 2001.
Später versucht der Autor die Null in der Kunst zu finden: Dass ein Punkt nulldimensional ist und in der Kunst der Fluchtpunkt verwendet wird, hat erstmal wenig miteinander zu tun. Hier zwangsweise eine Verbindung zu konstruieren ist in der Tat abenteurlich.
Im Laufe der folgenden Kapitel werden noch Themen wir die Differential, Infinitesimalrechnung, imaginäre Zahlen und Mengenlehre aufgegriffen. Diese Themen werden auch sehr gefällig beschrieben.
Überhaupt nicht gefallen hat mir hingegen der letzte Abschnitt des Buches, indem die üblichen Verdächtigen der Physik (Relativitätstheorie, Quantenmechanik und Stringtheorie) beschrieben werden. Dass ein weiteres Buch sich diesen Themen widmet, ist an sich ja nicht verwerflich (obwohl diese Themen nur sehr sehr oberflächlich behandelt werden und gerade soviel gesagt wird, dass man meint alles verstanden zu haben). Die Rolle der Null wird auch hier überbewertet. So wird zum Beispiel von der Null im Zusammenhang mit schwarzen Löchern berichtet. Niemand weiss wirklich, was sich in einem schwarzen Loch genau abspielt. Alle Theorien in der Physik haben einen Gültigkeitsbereich. Und bisher ist es nicht gelungen, eine Theorie zu entwerfen, die im Zentrum eines schwarzen Loches gültig bleibt. Die Ungültigkeit der Theorien äussern sich meistens in divergierenden Termen, sodass am Ende unendlich oder eben null herauskommt. Hier aber der Null eine Bedeutung bei der Beschreibung eines schwarzen Loches zuzuschreiben, ist weit hergeholt. Die Null muss auf diese Weise gleich an mehrern Stellen ihren Kopf hinhalten (Urknall, Masse des Elektrons, Nullpunktsenergie), was zum Ende hin einfach nur noch so wirkt, als wären dem Autoren die Themen rund um die Null ausgegangen. Das auch noch die dubiose Theorie der Nutzung der Vakuumenergie als Energiequelle der Zukunft aufgegriffen wird, verstärkt diesen Eindruck erheblich.
Wer sich zudem für die (nebenbei bemerkt: sehr kontrovers diskutierte) Stringtheorie interssiert, findet auch dazu weitaus bessere Bücher. Hier sie auf das Buch von Brian Greene verwiesen.

Zusammenfassend wird das Buch einer Biographie der Null bei weitem nicht gerecht. Allerding lädt der mathematische und geschichtliche Teil des Buches doch zum Schmökern ein. Den physikalischen Teil kann man hingegen ruhig auslassen. Zu den dort behandelten Themen gibt es genügend und auch genügend bessere Bücher.


Crysis [PC]
Crysis [PC]
Wird angeboten von Games_and_Guides (Preise inkl. MwSt.)
Preis: EUR 24,99

4.0 von 5 Sternen Großartig mit kleinen Schwächen, 14. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Crysis [PC] (DVD-ROM)
Ich habe mir auch die Classic Edition von Crysis zugelegt und kann das Spiel jedem Shooter-Fan nur empfehlen. Die Missionen sind bis zu einem gewissen Punkt absolut spannend und durch den Nanosuit werden verschiedene Taktiken erlaubt, die einzelnen Missionen erfolgreich zu beenden. Allerdings wird das Spiel zum Ende hin im Vergleich zu den bis dahin gespielten Missionen etwas langweiliger. Die Missionen gehen in ein Shoot'N Run über, sodass die Freiheit, die man bis dahin genossen hatte, etwas verloren geht. Auch wirken die Missionen ab diesem Zeitpunkt sehr linear. Hier hätte man vielleicht noch etwas kreativer in der Gestaltung der Missionen sein können. Allerdings hat man bis dahin auch viel Action erlebt, sodass es dafür nur einen halben Stern Abzug gibt.
Ein größeres Problem habe ich mit dem Multplayer. Diesen bekomme ich absolut nicht stabil zum Laufen. Soviel sei gesagt: Das ist das erste Spiel, bei dem ich wirklich verzweifelt aufgegeben habe, es zum Laufen zu bringen. Alle gängigen Tipps und Tricks haben hier versagt. Allerdings besitze ich das Betriebssystem Win7 in der 64Bit Variante, sodass ich vielleicht darauf die Schuld schieben kann (oder ganz vielleicht auch auf mich) und auch hier nur einen halben Stern abziehe.


Kabinett physikalischer Raritäten
Kabinett physikalischer Raritäten
von Robert L.Weber
  Taschenbuch
Preis: EUR 54,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Liebhaber, 14. Januar 2010
Das Buch ist ein Sammelsurium an Anekdoten, populärwissenschaftlichen und humoristischen Texten sowie Gedichten über und von Physikern. Dabei liegt die Betonung auf "Physiker": Jemand der mit der Materie nicht vertraut ist, wird mit dem Buch wohl nicht viel anfangen können. Das liegt zum einen an der sehr speziellen Thematik des Buches (Physik aus allen möglichen Blickwinkeln), zum anderen auch daran, dass zum Teil einiges an physikalischem Wissen vorausgesetzt wird, um den Humor der Texte auch zu verstehen. So sind z.B. die Texte "Über die Stabilität von Hebeoperatoren gegen Störungen:LVII" und "Quantenmechanik und Geistererscheinungen - Eine Theorie betreffend Geister" wohl nur was für Kenner.
Aber auch ganz interessante Anekdoten über z.B. Faraday und Newton, die Entstehung des Bunsenbrenners oder das Zustandekommen des Papers von Alpher, Bethe und Gamow lassen sich in dem Buch finden und laden zum Schmökern förmlich ein.
An einigen Stellen wirken die Texte zwar sehr willkürlilch ausgewählt, das Buch ist aber auf jeden Fall eine Empfehlung wert.


Also sprach GOLEM (suhrkamp taschenbuch)
Also sprach GOLEM (suhrkamp taschenbuch)
von Stanislaw Lem
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwierig, aber interessant, 14. Januar 2010
Eines vorweg: Wer einen spannenden Roman mit Agenten und einem Supercomputer erwartet, der liegt mit diesem Buch sehr weit daneben. Vielmehr wird in dem Buch eine Vorlesungsreihe eines superintelligenten (fast schon allwissenden) Computers der fernen Zukunft erzählt, der mit der Menschheit an sich abrechnet. Lem schafft es dabei, ein absolut glaubwürdiges Szenario zu erstellen, das erklärt, wie solch ein Computer einmal entstehen könnte. Dabei gerät der Text bzw. Golem (es wird aus der Sicht des Supercomputers Golem erzählt) jedoch an einigen Stellen sehr ins Philosophieren. Wer schon einmal irgendeinen philosophischen Text gelesen hat, weiss also was auf ihn zukommt.
Trotzdem ist das Buch, wenn man sich mit der Erzählweise erstmal anfreundet, unheimlich interessant und regt zum Nachdenken an. Es werden einige Thesen von Golem in Bezug auf die Menschheit aufgestellt (Evolution, Daseinsberechtigung der Menscheit) die den eigenen Horizont (zumindest meinen) doch um einige Aspekte erweitern. Wer also schon immer wissen wollte, warum die Menschheit purer Zufall und eine Sackgasse zugleich ist, sollte zugreifen.


Anstoss 2007: Der Fußballmanager - Jubiläumsedition
Anstoss 2007: Der Fußballmanager - Jubiläumsedition
Wird angeboten von gameshop_fuerth - Alle Preise inkl. MwSt
Preis: EUR 49,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nie wieder Anstoss, 14. Januar 2010
Wie aus den Kommentaren der übrigen User ersichtlich, hat es Ascaron mit Anstoss 2007 einfach vergurkt. Das Spiel ist absolut unfertig auf den Martk geschmissen worden, mit dem Versprechen, alle Fehler mit Patches zu beheben. Als Anstoss-Spieler der ersten Stunde tut es mir Leid, was aus dem Spiel geworden ist.
Trotz einiger viel versprechender Neuerungen in Anstoss 2007 (z.B. Scouting), ist das Spiel eine grosse Enttäuschung. Und das aus dem einfachen Grund, dass es unspielbar ist. Einige Feautures funktionieren trotz Patches nicht und über allem schwebt das Damoklesschwert des Spielabsturzes: Was nutzt ein Managerspiel, dass ja darauf ausgelegt sein sollte über viele Saisons spielbar zu sein, wenn man gerade seine Lieblingsmannschaft aufgebaut hat und dann irgendwann kein Weiterkommen ist, weil das Spiel aus irgendwelchen Gründen immer an der selben Stelle abstürzt.
Mit dem zeitlichen Abstand von 4 Jahren (Ascaron ist inzwischen insolvent und es wird wohl keinen neuen Anstoss mehr geben) kann man sagen: Schade um die Anstoss-Reihe!


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