Fashion Sale Hier klicken indie-bücher Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More sommer2016 Hier klicken Jetzt informieren Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für blap > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von blap
Top-Rezensenten Rang: 1.083.926
Hilfreiche Bewertungen: 9

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
blap (OVP)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Löwentatze
Löwentatze
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen heute und in der zukunft spannend ... und für heutige tage außergewöhnlich sprachgewandt, 10. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Löwentatze (Kindle Edition)
bin überrascht, wie gut sich dieses buch liest. es ist relativ anspruchsvoll, keinesfalls seicht. und aktueller denn je... auch wenn es gut 200 jahre in der zukunft spielt. die protagonisten sind wunderbar beschrieben, die landschaft im detail vorstellbar. und was sich die autoren als konflikt ausgedacht haben... nun, soweit ist das gar nicht hergeholt.
kann das buch wärmstens empfehlen. es hebt sich wohltuend von der masse ab.
klare kaufempfehlung und glatte 5 sterne für dieses lesevergnügen!


Hase und Wolf - Alle 24 Folgen
Hase und Wolf - Alle 24 Folgen
DVD ~ Hase & Wolf

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kindheitsträume, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hase und Wolf - Alle 24 Folgen (DVD)
ach ja, wer erinnert sich nicht (aus meinem jahrgang 70)? hase und wolf, gern gesehen. eine generation später (oder auch anderthalb) immer noch ein klassiker, der bei uns rauf und runter läuft. macht immer noch spaß.


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lecker und zahnfreundlich(er), 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich find's eine gute alternative zu zucker. mit diesen drops kann ich den kiddies dinge zum naschen anbieten, ohne gleich einen erhobenen zeigefinger im nacken zu spüren (doch natürlich macht's auch hier die dosis). finde sie außerdem lecker.


Bibi Blocksberg: Grundschule Mathe Klassen 1 - 4 - [Nintendo DS]
Bibi Blocksberg: Grundschule Mathe Klassen 1 - 4 - [Nintendo DS]

5.0 von 5 Sternen schönes spiel für grundschüler, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
kinder verbringen m.e. viel zu viel zeit mit (sinnlosen) spielen, entweder am pc oder nintendo etc. (anstatt raus zu gehen), jedoch mach ich hier mal abstriche. töchting ist in der 1. klasse und liebt es (als bibi-fan, na klar), zwischendurch die ein oder andere aufgabe zu lösen. sie freut sich, wenn sie die volle punktzahl erhält und sieht das als ansporn weiterzumachen. insofern hat das spiel meine anforderungen (üben auch mal außerhalb der schule) voll erfüllt. für mich wichtig außerdem: erstklässler kommen ohne lesekenntnisse (mit den altersentsprechenden aufgaben) klar.


Fifteen Animals!
Fifteen Animals!
von Sandra Boynton
  Pappbilderbuch
Preis: EUR 6,70

5.0 von 5 Sternen tolles buch, 18. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Fifteen Animals! (Pappbilderbuch)
unsere tochter (3) hat das büchlein zum geburtstag von freunden geschenkt bekommen ... wir müssen es ihr jeden abend vorlesen, sie LIEBT es ... und spricht schon fleißig mit. eine unglaublich schöne art, seinem kind eine fremde sprache näher zu bringen. die zeichnungen sind knuffig, der text einfach ... und umwerfend, vor allem die letzte seite, aber die verrate ich jetzt nicht :)


Ein Gerechter unter den Völkern: Hans Calmeyer in seiner Zeit (1903-1972)
Ein Gerechter unter den Völkern: Hans Calmeyer in seiner Zeit (1903-1972)
von Rolf Düsterberg
  Taschenbuch

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, authentisch, erschütternd, 7. Mai 2003
„Derjenige, der ein Menschenleben rettet, rettet eine ganze Welt"
Die Worte des Talmud.
Diese Sammlung der Gesetze, der Lehren und religiösen Überlieferungen des nachbiblischen Judentums - kann uns das heute noch berühren? Hat das heute noch eine Bedeutung?
Wie können wir das HEUTE am Beginn des 21. Jahrhunderts beurteilen, wenn wir nicht die VERGANGENHEIT - besonders die dreißiger und vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts - verstehen? Verstehen, ist das überhaupt möglich?
Peter Niebaum läßt uns diese Zeit mit den Augen eines Hans Calmeyer sehen, ein Stück Weg in seinen Schuhen gehen ... und wir empfinden Hilflosigkeit und Zorn. Warum, so fragen wir uns, waren so viele Menschen feige ... oder war es nur die Sucht, in der „Behaglichkeitszone" zu bleiben? Also Bequemlichkeit? Die Behaglichkeitszone hat enge Grenzen. Das Gewohnte möchte unangetastet bleiben; fordert das Umfeld neue Aktivitäten, soll gar ein offensichtlicher Mißstand beseitigt werden ... welche Gefahren könnten da für die Behaglichkeitszone auftreten! Lassen wir lieber die Finger davon, sollen sich andere kümmern. Ein paar Verrückte gibts ja - Gott sei Dank - immer.
In der Tat. Ein paar Verrückte ... jetzt sind wir sogar stolz auf sie ... sie nahmen alle Risiken auf sich, wirkliche Risiken, deren Ausmaß für uns heute nicht mehr vorstellbar ist, höchstens der Generation der Geburtenjahrgänge um 1920.
So ein „Verrückter" war Hans Georg Calmeyer.
Von ihm soll die Rede sein.
Dr. Hans Georg Calmeyer, geboren 1903, gestorben 1972 - was für ein Mensch war er?
Fragen wir Horst Vierkötter:
„Hans Calmeyer war Gefühlsmensch durch und durch, ein Mann des dauernden Über-schwanges, ein Enthusiast, ein Mensch, der als Liebhaber oder als Sohn seiner sehr geliebten Mutter, als zuverlässig selbstlos treuer Freund, aber sogar auch als Tourist, ja als Zinnsoldatensammler oder Dackelhalter, als Autofahrer, Gelegenheitsdichter oder Fußballfreund, ja wohl gar als Raucher jederzeit mit Hingabe, mit Passion, mit - dieses sein Herzenswort: - Zärtlichkeit bei den Menschen, bei den Sachen war."
Wir sehen die Person Hans Calmeyer vor uns, einen Herrn mit großer Noblesse, der seine sozialen und beruflichen Privilegien geschickt für die Bedrängten seiner Zeit einzusetzen versteht, und das mit allem Engagement, mit dem denkbar höchsten Einsatz: seinem Leben.
Nicht mehr daran rühren, wollten viele. Vergangenheit soll vergangen bleiben.
Doch das konnte und wollte Peter Niebaum nicht gelten lassen.
„Das Vergessenwollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung." Israel ben Elieser Ba`al Schem Tov (1698 - 1760); Motto der Gedenkstätte Yad Vas-hem und Leitfaden für fast zwanzig Jahre Studium, Befragungen, Auswertungen.
„Du musst es ihnen sagen ...", diese Worte Hans Calmeyers nach einem Zitat aus Ezechiel 3.7 ff. ließen Peter Niebaum offenbar nicht mehr los.
In sehr persönlicher Art, wissenschaftlich exakt und mit künstlerisch hohem Anspruch schuf Peter Niebaum in diesen zwanzig Jahren gründlicher Recherche und Aufarbeitung des gewon-nenen Materials sein unvergleichliches Werk: „Ein Gerechter unter den Völkern" - herausgegeben von den Wissenschaftlern Dr. Ralf Düsterberg, Siegfried Hummel und Prof. Dr. Tilman Westphalen vom Universitätsverlag Rasch Osnabrück.
Die Gedenkstätte für Holocaust und Heldentum Yad Vashem nahm den Osnabrücker Rechts-anwalt Hans Calmeyer am 27. Oktober 1992 in die Ehrenliste „Gerechter unter den Völkern" auf. Der israelische Botschafter in Deutschland, Benjamin Navon, überreichte zwei Jahrzehnte nach dem Tode Hans Calmeyers diese Auszeichnung postum an den Sohn Peter Calmeyer.
Warum so spät und warum überhaupt?
Hans Calmeyer übernahm von 1942 bis 1944 freiwillig in der Zivilverwaltung der Niederlan-den, Innere Abteilung, die Aufgabe, zweifelhafte Abstammungsfragen zu klären. Die Aufnahme in seine „Rückstellungslisten" erwies sich als Rettung für viele Juden.
Mit Grauen registrierte er die ständig umfangreicher werdenden Verbote für Juden, wie z.B. ein Theater zu besuchen, ein Cafè, ein Kino, die öffentlichen Parks, das Radfahren - für Nieder-länder besonders schlimm...
Er wollte als Anti-Nazi von Anfang an „... Sand in das Getriebe der Mordmaschinerie des Na-ziregimes ..." streuen, wie er in einer Vernehmung nach Kriegsende zu Protokoll gab. Es steht zweifelsfrei fest: er rettete etwa 6000 Menschen - Juden - das Leben. Die Mitarbeiter nannten das „calmeyern", was bedeutete, den Beschluss der Wannsee-Konferenz von 1942, der die endgültige Ausrottung der Juden zum Inhalt hatte, mit bürokratischen Mitteln zu unterlaufen.
Es handelte sich um ein Verfahren, das aus Juden mittels frei erfundener Geschichten oder un-gehemmt freier Auslegung einzelner Fakten wieder Arier machte. Die sorgfältige und peinlich genaue Untersuchung der detaillierten Angaben „meldefreudiger" niederländischer Juden ent-sprach dem Bilde des „ordentlichen und korrekten Deutschen" , der Calmeyer nun einmal war und auf den jeder stolz zu sein hatte. Er sprach deshalb von seiner „Narrenfreiheit" und der „Nutzung eines Rettungsbootes", dem er immer mehr Stämme zufügte und meinte, es sei relativ leicht, Sabotage an Staatsverbrechen zu betreiben, wenn kein Rechtssystem herrsche.
Peter Niebaum untersuchte äußerst kritisch die vorliegenden Dokumente, gab jeder Meinungsäußerung genügend Raum, was letztlich der Wahrheitsfindung zugute kam.
Das Verhör von Calmeyer am 17.4.1946 während seiner Inhaftierung als „Kriegsverbrecher" ließ keine Zweifel: mindestens 17000 Menschen mehr wären ohne Hans Calmeyer in das Zwi-schenlager Westerborg transportiert worden. Den Endtransport nach Polen / Theresienstadt überlebten dann die wenigsten.
Hans Calmeyer war ab 15.9.1946 in Osnabrück wieder als freier Anwalt tätig.
Die Last der Erinnerungen drückte ihn mit den Jahren immer schwerer. Die lebendige Vorstellung der Massenvernichtung, die Perfektion des Unfassbaren, verursachte ihm Depressionen. Er flüchtete sich zuletzt in Mystik und Esoterik.
Die Schuldgefühle verließen ihn nie.
Peter Niebaum sammelte Erinnerungen, Dokumente und Lebensgeschichten der Menschen um Hans Calmeyer in einer Zeit der politischen und gesellschaftlichen Ausnahmesituation - so in-tensiv verdichtet, so eindringlich und nüchtern beschrieben, daß niemand, der dieses Werk zur Hand nimmt, unberührt bleiben kann.
Ist ein Verstehen dieser Zeit überhaupt möglich?
Das Buch zeigt nicht nur Fakten auf, es hilft, Einsichten zu gewinnen - eine Pflichtlektüre für Jedermann.


Seite: 1