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Beiträge von Buecherfreakadelle
Top-Rezensenten Rang: 122
Hilfreiche Bewertungen: 3068
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Rezensionen verfasst von Buecherfreakadelle (Erding, tiefstes Bayern)
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2.0 von 5 Sternen
Vor einer Buchung in diesem Hotel ist abzuraten, 16. Februar 2013
Im Gegensatz zu den meisten Nisthilfen erfolgten die Bohrungen im Holz hier korrekt, nämlich nicht im Hirnholz sondern parallel zur Holzfaser. Dadurch zieht das Holz nicht permanent Feuchtigkeit, die zu einer ausgeprägten Rissbildung führt. Gespaltene Gänge werden von solitären Hautflüglern aber so gut wie nie besiedelt, hier besteht eine erhöhte Gefahr des Eindringens von Parastioiden. Geradezu genial sind die quer gestapelten Schilfhalme im unteren Fach, die von einem ungemein tiefen Verständnis der Brutbiologie von solitären Wespen und Bienen zeugen. Logischerweise muß ein Hohlraum von der Öffnung her besiedelt werden, im Falle von verlassenen Käferfraßgängen im Totholz, einem der natürlichen Nistmöglichkeiten, sind diese Öffnungen frei zugänglich. Die Schilfhalme stoßen dagegen fast an den Kastenseiten an. Sollte die anfliegende Mauerbiene oder Wespe nicht zufällig eine Motorsäge zur Hand haben, dürfte sich ihr Einzug in die Brutröhre doch etwas schwierig gestalten.
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2.0 von 5 Sternen
Vor einer Buchung in diesem Hotel ist abzuraten, 16. Februar 2013
Im Gegensatz zu den meisten Nisthilfen erfolgten die Bohrungen im Holz hier korrekt, nämlich nicht im Hirnholz sondern parallel zur Holzfaser. Dadurch zieht das Holz nicht permanent Feuchtigkeit, die zu einer ausgeprägten Rissbildung führt. Gespaltene Gänge werden von solitären Hautflüglern aber so gut wie nie besiedelt, hier besteht eine erhöhte Gefahr des Eindringens von Parastioiden. Geradezu genial sind die quer gestapelten Schilfhalme im unteren Fach, die von einem ungemein tiefen Verständnis der Brutbiologie von solitären Wespen und Bienen zeugen. Logischerweise muß ein Hohlraum von der Öffnung her besiedelt werden, im Falle von verlassenen Käferfraßgängen im Totholz, einem der natürlichen Nistmöglichkeiten, sind diese Öffnungen frei zugänglich. Die Schilfhalme stoßen dagegen fast an den Kastenseiten an. Sollte die anfliegende Mauerbiene oder Wespe nicht zufällig eine Motorsäge zur Hand haben, dürfte sich ihr Einzug in die Brutröhre doch etwas schwierig gestalten.
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2.0 von 5 Sternen
Vor einer Buchung in diesem Hotel ist abzuraten, 16. Februar 2013
Im Gegensatz zu den meisten Nisthilfen erfolgten die Bohrungen im Holz hier korrekt, nämlich nicht im Hirnholz sondern parallel zur Holzfaser. Dadurch zieht das Holz nicht permanent Feuchtigkeit, die zu einer ausgeprägten Rissbildung führt. Gespaltene Gänge werden von solitären Hautflüglern aber so gut wie nie besiedelt, hier besteht eine erhöhte Gefahr des Eindringens von Parastioiden. Geradezu genial sind die quer gestapelten Schilfhalme im unteren Fach, die von einem ungemein tiefen Verständnis der Brutbiologie von solitären Wespen und Bienen zeugen. Logischerweise muß ein Hohlraum von der Öffnung her besiedelt werden, im Falle von verlassenen Käferfraßgängen im Totholz, einem der natürlichen Nistmöglichkeiten, sind diese Öffnungen frei zugänglich. Die Schilfhalme stoßen dagegen fast an den Kastenseiten an. Sollte die anfliegende Mauerbiene oder Wespe nicht zufällig eine Motorsäge zur Hand haben, dürfte sich ihr Einzug in die Brutröhre doch etwas schwierig gestalten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Vor einer Buchung in diesem Hotel ist abzuraten, 16. Februar 2013
Dieses Produkt ist ein klassisches Negativbeispiel zum Thema Nesthilfen,für die Besiedlung mit solitären Wildbienenleben oder Wespen ist es komplett ungeeignet. Die Hohlblocksteine im unteren Fach sind völlig sinnlos. Löcher mit einer solchen Größe und derart scharfen Kanten werden von keiner einzigen einheimischen Art besiedelt. Hier tummelt sich allenfalls die Loriot'sche Steinlaus (Petrophaga lorioti). Ungeachtet dieser Tatsache halten sich diese Steine hartnäckig in vielen Nesthilfen, ohne dass jemals ihr Sinn hinterfragt würde. Die mit Stroh und Zapfen gefüllten Fächer werden nur verschwindend wenige Insekten anlocken, jeder einigermaßen vielfältig strukturierte Garten bietet hundertmal mehr natürliche Versteckmöglichkeiten. Auch die markhaltigen, waagerecht gelagerten Stengel werden vermutlich kaum besiedelt. Es gibt zwar Wildbienen und Wespen die ihre Gänge in das Mark von Pflanzenstengeln nagen (zum Beispiel bei Brombeeren oder Königskerzen), in der Natur stehen diese Stengel aber immer aufrecht, daher sind die Insekten auf diese senkrechte Ausrichtung programmiert, nur in Ausnahmefällen werden auch waagerecht gelagerte Stengel angenommen. Falls es sich nicht um markhaltige Stängel sondern lediglich um zugeschnitten Äste ohne Bohrungen handelt, wäre das noch unsinniger. Wildbienen, die ihre Brutgänge selbst in das Holz nagen (z.B. die Holzbiene),benötigen vergleichsweise dicke Stämme, keine Äste.
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1.0 von 5 Sternen
Vor einer Buchung in diesem Hotel ist abzuraten, 16. Februar 2013
Dieses Produkt ist ein klassisches Negativbeispiel zum Thema Nesthilfen,für die Besiedlung mit solitären Wildbienenleben oder Wespen ist es komplett ungeeignet. Die Hohlblocksteine in den unteren Fächern sind völlig sinnlos. Löcher mit einer solchen Größe und derart scharfen Kanten werden von keiner einzigen einheimischen Art besiedelt. Hier tummelt sich allenfalls die Loriot'sche Steinlaus (Petrophaga lorioti). Ungeachtet dieser Tatsache halten sich diese Steine hartnäckig in vielen Nesthilfen, ohne dass jemals ihr Sinn hinterfragt würde. Die mit Stroh und Zapfen gefüllten Fächer werden nur verschwindend wenige Insekten anlocken, jeder einigermaßen vielfältig strukturierte Garten bietet hundertmal mehr natürliche Versteckmöglichkeiten. Auch die markhaltigen, waagerecht gelagerten Stengel werden vermutlich kaum besiedelt. Es gibt zwar Wildbienen und Wespen die ihre Gänge in das Mark von Pflanzenstengeln nagen (zum Beispiel bei Brombeeren oder Königskerzen), in der Natur stehen diese Stengel aber immer aufrecht, daher sind die Insekten auf diese senkrechte Ausrichtung programmiert, nur in Ausnahmefällen werden auch waagerecht gelagerte Stengel angenommen.
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1.0 von 5 Sternen
Bienengerechte Motorsäge im Preis inbegriffen?, 16. Februar 2013
Selbst jemandem, der sich nur eine Viertelstunde mit der Thematik befaßt hat, sollte die völlige Unsinnigkeit des untersten Faches einleuchten. Schilfhalme, Naturstrohhalme und Bohrungen im Holz müssen zwangsläufig von der Öffnung her besiedelt werden. Schilfhalme quer auszurichten, so daß eine nistplatzsuchende solitäre Wildbiene oder Wespe nicht den Hauch einer Chance hat ins Innere zu gelangen zeugt von einem ungemein tiefem biologischen Verständnis. Falls die Wildbiene mit einem Biber oder einem Specht zusammenarbeitet, hätte sie noch Chancen, anderenfalls wäre das gleichzeitige Angebot bienengerechter, winziger Motorsägen zwingend erforderlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Maßlos überteuert, 16. Februar 2013
Bezogen auf die Qualität der Verarbeitung ist dieser Preis wirklich erfrischend und mutig. Wer sich zum unmittelbaren Vergleich professionell verarbeitete Nisthilfen anschauen möchte, möge bitte nach wildbienenschreiner googeln. Obwohl diese Nisthilfen qualitätsmäßig Lichtjahre über dem hier vorgestellten Produkt liegen, sind sie preislich deutlich günstiger. Der herausziehbare Beobachtungnistkasten besteht im Gegensatz zu hier aus einer Kombination von Holz und Plexiglas, der Gasaustausch und die Atmungsaktivität bleiben daher gewahrt. Der Einsatz von Beobachtungsröhrchen aus reinem Acrylglas ist biologisch nicht sinnvoll. Durch den mangelnden Gasaustausch und die Bildung von Kondenswasser fällt die Bienenbrut über kurz oder lang Schimmelpilzen zum Opfer, die das gesamte Pollen-Nektar-Gemisch durchwuchern und die Larve zum Absterben bringen. Das mag ein oder zwei Sommer gut gehen, aber irgendwann sind alle Röhrchen voll mit braun verfärbter, abgestorbener Brut. Das gleiche Prinzip verwendet der Beobachtungnistkasten der Firma Schwegler, der immer wieder auf massive Kritik in Fachkreisen stößt. Statt Wildbienenschutz erwirbt man hier ein Wildbienenmausoleum
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5.0 von 5 Sternen
Ein wahrer Datenschatz, 16. Februar 2013
Wissenschaftliche Veröffentlichungen haben einen entscheidenden Nachteil: Die vermittelten Erkenntnisse kursieren in der Regel nur innerhalb eines sehr kleinen Kreises von Fachleuten. Die Forschung hat sich in den letzten Jahren auch mit dem Thema Wildbienen intensiv auseinandergesetzt. Auf diese Originalarbeiten zurückzugreifen und sich damit wertvolle Informationsquelle zu erschließen, ist aber für einen Laien extrem mühsam. Häufig wird daher in Sachen Naturschutz mehr aus dem Bauch heraus argumentiert, konkrete Ergebnisse und Fakten können nicht zitiert werden, weil sie schlicht und ergreifend nicht bekannt sind. Diese Lücke wollen die Autoren schließen. Sie habe sich schwerpunktmäßig mit der Wildbienenforschung der letzten 20 Jahre auseinandergesetzt, wie das Literaturverzeichnis mit knapp 400 Originalarbeiten eindrucksvoll belegt. Die Ergebnisse wurden in anschaulicher und allgemein verständlicher Form zusammengefasst. Eine solche Sisyphus-Arbeit ist höchsten Lobes würdig. Das Buch gliedert sich in zehn Kapitel: 1. Einleitung 2. Wichtige Blütenpflanzen als Nahrungsquellen 3. Quantitativer Blütenbedarf 4. Wichtige Kleinstrukturen als Nistplätze 5. Räumliche Anordnung von Nist- und Nahrungshabitaten 6. Landschaftstrukturen als Hindernisse für nahrungssammelnde Wildbienen. 7. Wildbienenreiche Landschaften und wertvolle Wildbienenlebensräume 8. Wildbienen im Siedlungsraum 9. Nahrungskonkurrenz zwischen Honigbiene und Wildbienen 10. Synthese Eine wesentliche Erkenntnis ist die Rolle unserer Siedlungsflächen in einer zunehmend verarmenden Landschaft. So wurden in Gärten, die sowohl geeignete Pollen- und Nektarquellen in Form einheimischer Blütenpflanzen, als auch vielfältige Nistmöglichkeiten anbieten, über 100 verschiedene Wildbienenarten bestimmt. Die Rolle des Naturschutzes im eigenen Garten sollte daher nicht unterschätzt werden. Für alle Wildbieneninteressenten ist dieses Buch eine Fundgrube an wissenschaftlich abgesicherten Fakten, die man in dieser Dichte wohl nur sehr selten findet. Hochwertige Fotografien runden das Thema an und machen das Buch auch zu einem optischen Genuss. Derzeit gibt es wohl nur wenig ähnlich umfassende Informationsquellen zum Thema Wildbienen, jedem Naturliebhaber kann dieses Werk nur wärmstens empfohlen werden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Offen für alles?, 16. Februar 2013
Eine Nisthilfe für solitäre Wildbienen und Wespen anzubieten bei der die Brutröhren auf beiden Seiten offen sind, zeugt von einer sehr intensiven Beschäftigung mit dieser Thematik.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Buchen Sie hier besser nicht., 13. Februar 2013
Diese Nisthilfe für solitäre Bienen und Wespen ist eines der klassischen Negativbeispiele wie man es besser nicht machen sollte. Die Verarbeitung ist unsauber und lieblos. Das mit Stroh gefüllte mittlere Fach dürfte wohl nur wenige Insekten in Ekstase versetzen, jeder einigermaßen vielfältig strukturierte Garten bietet wesentlich sinnvollere natürliche Versteckmöglichkeiten. Im Gegensatz zu den meisten Nisthilfen erfolgten die Bohrungen im Holz hier korrekt, nämlich nicht im Hirnholz sondern parallel zur Holzfaser. Dadurch zieht das Holz nicht permanent Feuchtigkeit, die zu einer ausgeprägten Rissbildung führt. Gespaltene Gänge werden von solitären Hautflüglern aber so gut wie nie besiedelt, hier besteht eine erhöhte Gefahr des Eindringens von Parastioiden. Die Bohrungen selbst sind allerdings so dilletantisch ausgeführt, daß es jedem Handwerker die Schamröte in die Wangen treibt. Zahlreiche Holzfasern ragen in sämtliche Bohrgänge. Solche Gänge werden von den Insekten gemieden, da hier eine hohe Gefahr besteht die empfindlichen Flügel zu verletzen. Bohrlöcher müssen glatt und sauber sein, am besten schleift man nach dem Bohren vorsichtshalber mit Sandpapier nach. Geradezu genial sind die quer gestapelten Schilfhalme im unteren Fach, die von einem ungemein tiefen Verständnis der Brutbiologie von solitären Wespen und Bienen zeugen. Logischerweise muß ein Hohlraum von der Öffnung her besiedelt werden, im Falle von verlassenen Käferfraßgängen im Totholz, einem der natürlichen Nistmöglichkeiten, sind diese Öffnungen frei zugänglich. Die Schilfhalme stoßen dagegen fast an den Kastenseiten an. Sollte die anfliegende Mauerbiene oder Wespe nicht zufällig eine Motorsäge zur Hand haben, dürfte sich ihr Einzug in die Brutröhre doch etwas schwierig gestalten. Fazit: Wer immer diese Nisthilfe konstruiert hat, hat keine Sekunde Zeit darauf verschwendet, sich mit der Lebensweise und den Bedürfnissen der potentiellen Bewohner auseinanderzusetzen, sondern wollte lediglich auf der gegenwärtigen Trendwelle mitreiten. Wer sich ein Bild machen will, wie solide handwerkliche Qualität und eine sinnvolle Umsetzung des Themas aussehen sollte, möge nach Wildbienenschreiner googeln. Diese Nisthilfe ist nur eines: Rausgeschmissenes Geld! Die Tatsache, daß selbst solche Nisthilfen wenigstens teilweise besiedelt werden, spricht nicht für deren Qualität sondern lediglich für den hohen "Wohnungsdruck" der Insekten. Wertvolle Tipps für die Konstruktion biologisch sinnvoller Nisthilfen finden sich beispielsweise in dem Buch des Wildbienenbiologen Dr. Paul Westrich, Wildbienen - die anderen Bienen und auf seiner Website.
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