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Rezensionen verfasst von
M. Tatge
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Editions du Matagot 200738 - Kyklades
Editions du Matagot 200738 - Kyklades
Preis: EUR 42,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Falsche Sprachfassung, ansonsten gutes Spiel., 17. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kurz: Das Spiel ist gut, ich schließe mich der Meinung gängiger Spieletests gerne an. Hier wird auch nicht das Spiel bewertet, sondern der "Einkauf des Produkts und seine Folgen": es geschah leider, dass mir nicht die deutsche sondern eine italienische Version zugesandt wurde. Da die dt. Fassung momentan außer Druck ist, musste ich (über Umwege des dt. Vertriebs von Asmodee) erst den Verlag in Frankreich anschreiben, der mir freundlicherweise mit der Zusendung einer dt. Anleitung aushalf.

Leider fehlte nach deren Ankunft noch der Zettel mit der Kurzspielregel (eher unwichtig), auf dem allerdings auch die Liste mit den Fähigkeiten der im Spiel auftauchenden Kreaturen steht (sehr wichtig!) - diese ist nicht in der "normalen" Anleitung enthalten, auch hier versprach mir der frz. Kundendienst Abhilfe, bis heute ist dieser Zusatz allerdings noch nicht bei mir angekommen.

Gäbe es nicht einschlägige Foren wie z.B. Boardgamegeek.com, wo derartige Hilfsdateien erreichbar sind, wäre das Spiel für mich demnach unspielbar. Da ich für das Spiel allerdings den Preis von knapp 40€ bezahlt habe, erwarte ich einfach, dass das Spiel komplett ist. Also: ärgerlich.


Alles über Minecraft
Alles über Minecraft
von Josef Shanel
  Gebundene Ausgabe

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider nur zu zwei Dritteln gut..., 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles über Minecraft (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir dieses schön aufgemachte, 67 Seiten umfassende Buch gekauft, um zum einen Hintergrundinformationen über das Spiel Minecraft zu bekommen, zum anderen um ein paar Tipps zum Spielen zu erhalten. Auf den ersten 45 Seiten wird diese Erwartung noch erfüllt. Die Texte sind zwar eindeutig auf jüngere Leser zugeschnitten, aber recht gut lesbar, auch die (leider etwas oberflächlichen) Interviews mit Spielentwicklern sind stimmig.
Ab Seite 46 sind allerdings nur noch Lückenfüller zu finden, die ich für vollkommen nutzlos halte: Rätsel, Malen nach Zahlen, ein simples Würfelspiel...dieser Teil wirkt auf mich fehl am Platze und bläht das Buch unnötig auf, hier hätte ich mir noch mehr Bauanleitungen oder Inspirationen zum Ausprobieren gewünscht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 30, 2014 8:51 PM CET


Bobo Siebenschläfer wird nicht müde: Bildgeschichten für ganz Kleine
Bobo Siebenschläfer wird nicht müde: Bildgeschichten für ganz Kleine
von Markus Osterwalder
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nieder mit Bobo Siebenschläfer!, 26. November 2011
Vorab: ich lese gerne und viel vor, mein zweieinhalbjähriger Sohn hat eine Menge Bücher, die wir immer wieder lesen und die mir auch nach vielen Malen vorlesen eine Menge Spaß bereiten. Die Bobo Siebenschläfer-Bücher gehören beileibe nicht dazu, im Gegenteil: in der Masse gehen mir die banalen Geschichten um die allzu passive, weinerliche Schlafmütze gehörig auf den Zeiger.

Zum einen finde ich das Vorlesen der kurzen, abgehackten Texte bereits nach kurzer Zeit äußerst nervig, diese bieten kaum die Möglichkeit einer fließenden Erzählung: würde ich nur diese Einzeiler vorlesen, bräuchte ich für eine Doppelseite höchstens eine halbe Minute: also muss noch massig narrativ zugefüttert werden, was in jedem Fall aber immer eine Menge Improvisation verlangt, da die Texte so wie sie sind, weder mir noch meinem Sohn 'reichen'. Das erzählerische Ergänzen der schludrig gezeichneten, detailarmen Bilder ist somit stellenweise eher anstrengend.

Diese sind mein nächster Kritikpunkt: kaum zu glauben, dass Autor Osterwalder von Berufs wegen Grafiker und Illustrator ist. Im Laufe der Erscheinungsjahre der Bobo-Bücher werden die (ohnehin nie besonders gut ausgeführten) Zeichnungen immer flüchtiger und liebloser, zudem wechseln ständig die Größenverhältnisse: mal ist Bobo etwa halb so groß wie seine Mutter, wenig später ist er auf Armlänge geschrumpft, außerdem verändern sich oft, auch auf einer einzigen Doppelseite, die Körperproportionen (z.B. mal lange Arme, mal kurze Arme) und Gesichter der handelnden Personen bis zur Unkenntlichkeit. Mal sieht Bobo aus wie ein kleiner Mensch, manchmal wie das Nagetier, das er wohl sein soll. Auch fehl am Platze wirken ab und zu eingestreute Bildteile, die der Zeichner anscheinend irgendwo abgepaust hat und die nicht zu der Restgestaltung passen. (Als Beispiel hierfür sei im Kapitel 'Faulenzermorgen' der unnatürlich real dargestellte Hund genannt, so etwas passiert in der Buchreihe häufiger.) Diese Dinge sind dem Kind, das die Geschichten vorgelesen bekommt, sicher egal, doch für mich nicht gerade ein Zeichen kompetenter Anfertigung - da haben ausnahmslos alle anderen mir bekannten Illustratoren von Kinderbüchern mehr auf dem Kasten.

Die Geschichten selbst stellen Alltagssituationen dar, mit denen sich die Kleinen scheinbar identifizieren sollen - ein löbliches Unterfangen, doch viele "Handlungsfäden" wirken sehr gestreckt, es kommt mir so vor, als ob dem Autor hier häufig die zündenden Ideen ausgehen und die Seiten aber trotzdem mit Nichtigkeiten gefüllt werden mussten. Mir ist bewusst, dass in Geschichten für Kleinkinder nicht pausenlos die Fetzen fliegen müssen, aber was hier so dermaßen geballt an Inhaltslosigkeit geboten wird, ist kaum zu ertragen. Bis es zum Kern der Erzählung kommt, passiert zu oft viel Unnötiges (so geht es z.B. in der Erzählung 'Grillparty' auf nur 2 Doppelseiten von 8 tatsächlich um das Grillen) und auch Fragwürdiges (z.B. klettert die Mutter in der ersten Geschichte aus dem Fenster, jedes Mal muss ich ergänzen, dass das eigentlich niemand machen sollte, weil es gefährlich ist!).

Ich habe in vielen Episoden das Gefühl, dass die Erzählung überhaupt keiner klaren Linie folgt und sich zu oft verheddert, wie es unter anderem in der 'Großvater'-Geschichte geschieht, die in Opa-Monologform eine lose Ansammlung von willkürlichen Text- und Bildfetzen ist. Wie meine Vorrezensenten bereits bemerkten, sind die Rollenbilder arg eingefahren und veraltet, so etwas muss ich meinem Kind im Jahr 2011 nicht mehr antun, unsere Gesellschaft ist glücklicherweise nicht auf diesem Stand stehen geblieben. Anfangs waren diese Bücher bei meinem Kleinen noch sehr beliebt, zum Glück hat das Interesse mittlerweile stark nachgelassen und die Bobo-Bücher können alsbald ihren ewigen Winterschlaf auf unserem Dachboden antreten. Glücklicherweise gibt es noch massenweise andere Kinderbücher mit einem ähnlichen Ansatz, die aber von versierteren Erzählern und Illustratoren angefertigt worden sind. Mir ist bewusst, dass die Geschichte eher dem Kind gefallen soll, das diese vorgelesen bekommt, aber wenn im Laufe des Vorlesens einem das Buch so dermaßen zum Halse heraushängt, kann es das ja auch nicht sein. Dann greife ich lieber nochmals blind ins Regal und finde mit dieser Methode automatisch ein besseres Buch als dieses und alle anderen Siebenschläferschlaftabletten.


Zombies für Zombies: Ein Ratgeber für Untote
Zombies für Zombies: Ein Ratgeber für Untote
von David Murphy
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Humor nutzt sich schneller ab, als das Hirrrrrrn schmeckt..., 12. November 2011
Das Buch verfolgt einen witzigen Grundansatz, meine Vorredner haben diesen ausgiebig rezitiert - meiner Meinung nach ist es dem Autor aber nicht gelungen, diesen Ratgeber durchgehend auf einem unterhaltsamen humoristischen Niveau zu halten. Allzu schnell wiederholt er sich selbst in seinen Ausführungen. Das Vorhaben, einen Ratgeber für Infizierte zu schreiben, ist ein hehres und auch innovatives, funktioniert aber so, wie es David Murphy darstellt, nicht über fast 300 Seiten. Dies sehe ich auch daran, dass das Buch mit zu viel Überflüssigem gestreckt ist, welche pars pro (un-)toto - für das Gesamtwerk stehen, z.B. Kochrezepte mit Hirrrrn, witzig, dass sie im Buch sind, man liest sich aber spätestens das dritte (von vielen) nicht mehr aufmerksam durch - genau wie es mir dann auch mit einem Großteil des Buchs ging. Ich habe häufiger den Wunsch verspürt, Seiten zu überspringen, um endlich zum Ende zu gelangen. Als Flyer wäre dieses Buch sicher gehaltvoller geworden...


Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie
Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie
von Vince Ebert
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hatte mehr erwartet: Humor: ja, Wissenszuwachs: nein., 16. Februar 2009
Ich kenne den Autoren nicht aus dem TV, daher bin ich unbelastet an die Lektüre gegangen. In der Hoffnung, ein Buch zu lesen, welches mir wissenschaftliche Zusammenhänge des Alltagslebens mit einer gehörigen Prise Humor erklärt. Kurz: ich wollte etwas lernen. Nach Lektüre des Buchs bin ich aber was dies angeht, weder in Physik, Chemie, Psychologie oder irgendeiner Fachdisziplin schlauer geworden. Der Klappentext verspricht das Gegenteil: "Vince Ebert klärt schonungslos auf" - nein, tut er leider nicht. Zwar werden viele Fragen gestellt, diese aber nicht beantwortet - und wenn, dann nur flapsig, fundiert und befriedigend erklärt wird hier nichts, schon gar keine Zusammenhänge. Zwar ist Eberts Schreibstil ganz witzig, aber besonders wissenschaftlich finde ich seine Andekdötchen nie - schade, da wäre mehr drin gewesen. Auch die kleinen Ankreuztests am Ende jedes Kapitels sind eher dämlich als unterhaltsam...

Was mich im sprachlichen Feld während des Lesens dann doch genervt hat, sind manche immer wiederkehrenden Phrasen, die ich irgendwann mal in die Schublade "mieses Deutsch" einsortiert hatte: man muss nicht 20x "im Endeffekt" schreiben, diese dämliche Schwallphrase sollte gerade bei einem Wissenschaftler (zumindest verweist Ebert den Leser ständig darauf, dass er einer ist - mir stellte sich hier nur die Frage, warum er keinen Doktortitel trägt, war das dann doch zu anspruchsvoll?), der mit realen "Effekten" genug zu tun haben sollte, nicht vorkommen. Und auch das Verb "realisieren" taucht allzu häufig im falschen, denglischen Kontext auf - Lektor, hilf.

Und, ach, ja: geliehen hat sich der Autor anscheinend auch noch etwas bei Humorkollegen: dass "eintrudeln" eine Tätigkeit ist, welche nur Besuch zu tun pflegt, nicht aber die Nazis in Polen, durfte man einige Jahre zuvor schon nahezu wortwörtlich bei Max Goldt lesen...

Übrig bleibt ein mäßig witziges Buch, welches meine Erwartungen nicht erfüllte, durch einige Dinge mehr nervte als unterhielt und letztendlich sein Geld nicht wert ist. Wer die Kombination Humor + echte Wissenschaft schätzt, dem empfehle ich die Bücher, die Terry Pratchett zusammen mit Ian Stewart und Jack Cohen geschrieben hat.


Horror: Alle Meisterwerke des Grauens von Alien bis Zombie
Horror: Alle Meisterwerke des Grauens von Alien bis Zombie
von James Marriott
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Überblick, teilweise aber mies beschrieben & übersetzt..., 16. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch bietet in der Tat einen guten Überblick über das Genre, verweilt aber in ein paar Bereichen zu lange auf gleichen Regisseuren - warum werden mehr als 10 Filme von Mario Bava besprochen? Hier wäre etwas mehr Abwechslung wünschenswert gewesen. Ansonsten aber ein gelungener "Rundumschlag", da kann ich mich meinen Vorrezensenten anschließen. In puncto Materialqualität lässt das Buch nichts zu wünschen übrig, der solide Hardcoverumschlag und gute Filmstills schaffen ein rundes Bild. Einige der Rezensionen in dem Buch sind für mich nicht nachvollziehbar, was nichts mit der Güte des Films zu tun hat, sondern mit der Art und Weise, wie der jeweilige Autor an den Film heranführt: eine kurze Einleitung in den Inhalt ist immer hilfreich, einige Filmbesprechungen fallen zu sehr mit der Tür ins Haus und fangen mit Bemängelung der kleinsten Details an, bevor man als Leser überhaupt weiß, worum es geht...Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, ist die lieblose Übersetzung aus dem Englischen, hier wurde keine gute Arbeit geleistet, denn viele Phrasen sind anscheinend 1:1 übersetzt worden, ohne dass sich um eine sinnvolle (z.B. "Kill Bill Bd. II" als eines von vielen Beispielen, außerdem wusste ich nur selten, ob Worte wie "schlimm, furchtbar, grässlich" nun als Lob oder Kritik gemeint waren - bei Horrorfilmen sollte damit sensibel umgegangen werden und ich bin sicher, in der engl. Fassung ist dies eindeutiger differenziert worden!) oder elegante deutsche Übersetzung Gedanken gemacht wurde, weiterhin sollte der Verlag seinen Lektor feuern, so er denn überhaupt einen hat: die gewaltige Ansammlung von Rechtschreib- und Grammatikfehlern ist geradezu peinlich...die Originalausgabe bekommt von mir daher 4 Sterne, diese gehetzte Überarbeitung aber nur 3.


Kein Titel verfügbar

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein weiterer Film, der nicht weiss, wohin er will..., 29. Dezember 2008
Nach Blindkauf und Ansehen dieses Films bleibt ein fader Nachgeschmack - das Cover verspricht eine Psychopathenkomödie, der Klappentext überschlägt sich vor (Eigen-)Lob ob der "Starriege" - wer zum Teufel sind überhaupt diese Schauspieler? Weiterhin wird der Film als Slasherfilm und Horrorfilm bezeichnet - weder noch! "Geslasht" wird hier kaum und Horror kommt zu keiner Minute auf. Komik, ja, manchmal - leider auch z.T. unfreiwillige, denn für eine Komödie fehlen hier die regelmäßigen Lacher, hier und da wird die Handlung mal etwas skurril und situativ-abgedreht, reicht aber nicht an seine offensichtlichen Vorbilder heran. Mit dem Schwergewicht Otis wird ein frisches Gesicht in der Psychopathen-Galerie serviert, der Charakter fällt aber durch seine inkonsequente Gestaltung eher negativ auf. Die Handlung ist schnell erzählt: der klobige Otis kriegt beim anderen Geschlecht kein Bein an die Erde und entführt kurzerhand eine blonde Cheerleaderin nach der anderen, um sie in seinem Kellerverlies zu zermürben und nach einiger Zeit auf eine selbstinszenierte Prom Night "einzuladen" - spielt das Mädel nicht mit, wird sie entsorgt. Etwas zu sorglos wird mit der angedeuteten Vergewaltigung der Opfer umgegangen, ich finde dass der Spaß hier ganz entschieden aufhört. Bei Opfer #5 läuft der Hase etwas anders, ihr gelingt die Flucht und sie kann den Aufenthaltsort von Otis ihrer Familie mitteilen. Diese entschließt sich darauf kurzerhand, Selbstjustiz walten zu lassen...das fragwürdige Verhalten stellt der Film allerdings recht unreflektiert dar - nicht ironisch genug, als dass beim Ansehen des Films der Gedanke aufkommt, ob der Regisseur nicht so recht wusste, was er mit seiner Darstellerriege eigentlich anfangen soll, bzw. welchem Genre sein Machwerk eigentlich angehört. Dem Film fehlt der nötige Schwung, das Erzähltempo schleppt sich dahin und wird gelegentlich vom gelungenen Soundtrack ezwas angeheizt - die Grundidee des Films ist nett, die Ausführung allerdings so ungeschliffen wie sein Titelheld.


Total Brutal
Total Brutal
Preis: EUR 9,97

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brutal gut!, 19. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Total Brutal (Audio CD)
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, diese CD hat sich in meinem Player ob ihrer Qualitäten erst einmal hartnäckig festgefressen. Humor und versiertes Geballer scheinen ja im musikalischen Sektor zwei Paar Schuhe zu sein, hier stimmt die Fusion aber vollkommen, es ist Tim Lambesis gelungen, einerseits eine Hommage an den Gouvernator und sein filmisches Lebenswerk zu schaffen und das Material andererseits mächtigst durch den Kakao zu ziehen. Dabei ist das dolle, dass sich die gesamte Scheibe innerhalb des Genres musikalisch auf hohem Niveau befindet.


Gondolyn
Gondolyn
Wird angeboten von CDdisc
Preis: EUR 4,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein atmosphärisches Album namens "Gondolyn" - Artikel falsch ausgezeichnet?, 18. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gondolyn (Audio CD)
Es handelt sich entgegen obiger Rezension hierbei nicht um die Gruppe "Morgart", sondern um die schweizer Epicfolkfantasymetalband (oder wieauchimmer) namens "Minhyriath". Das Album heisst auch nicht "Behind the Gate of Darkness", sondern "Gondolyn". Hierbei handelt es sich um eine feine Scheibe aus dem Tolkienuniversum, die das Rad dieser Musikrichtung zwar nicht neu erfindet, aber einen soliden Beitrag im Sektor des epischen Pagan/Folkmetal leistet. Auf den Spuren ihrer Landsleute Eluveite treffen hier rohe, metallische Töne auf epische (Synthie-)Chöre und folkloristische Elemente (Dudelsack, Flöten & Co.). Der Gesang ist angenehm tief, rauh und kratzig, die Kompositionen dicht und atmosphärisch. Wer ein Faible für Mittelerde und Metalklänge hat, darf eintreten.


Una de Zombies (Uncut Version)
Una de Zombies (Uncut Version)
DVD ~ Miguel Angel Aijon
Wird angeboten von toysmania
Preis: EUR 5,84

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warnung, filmischer Rotz!, 30. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Una de Zombies (Uncut Version) (DVD)
Die Macher dieses Films wussten offenbar nicht, wohin es gehen soll. Komödie? Naja, zum Brüllen komisch ist es beileibe nicht, oft eher unfreiwillig komisch. Zombies? Ja, hier und da gibt es ein paar Untote, aber einen "Zombiefilm" würde ich es deshalb nicht nennen. Wo gibt es denn bitte sprechende und herumballernde Zombies, anscheinend in Spanien - das widerspricht aber meinem klassischen Anspruch an das Genre. Gangsterfilm? Tsss, naja. Dafür ist die Handlung zu konfus, zwar tauchen hier und dort einige zwielichtige Gestalten auf, deren Hintergünde und Motivationen wirken aber wie aus dem Zaubererhut gezogen. Kultfilm? Trashfilm? Zwangsweise, aber kein guter. Und auch hier widerspreche ich meinen Vorrednern: es ist eben nicht alles "kult", was nicht gut ist.

Neben einer lausigen Synchronisation finden sich hier vor allem erzählerische Schwächen. Ach ja: Handlung? Nope, sprunghaft torkeln die Helden durch öde Kulissen, lassen gewollt coole und ungewollt lächerliche Einzeiler los, die Schauspiel"kunst" wird vom Volkstheater um Längen übertroffen, vieles wirkt zusammengeschustert und schlecht improvisiert. So treffen die beiden unsympathischen Hauptcharaktere diese und jene "voll abgefahrenen Typen", die auch nur verbalen Unsinn von sich geben und sich dann (huch!) als ganz andere, wichtige und megamystische Charaktere entpuppen, eine Prise Pseudohokuspokus und Selfmademystik zur Erzählung hinzu...huiii, wie einfallsreich.

Mir ist selbst als hartgesottenem Zombiefreund, der schon viele Genrekatastrophen mit einem wohlwollenden Auge beschielt hat, wirklich schwer gefallen, diesen Film bis zum Ende durchzuhalten, aber selbst als dann endlich der Abspann lief, stellte sich keine Erleichterung ein - 1,5 Std. verschwendete Lebenszeit, die es nicht zurück gibt - höchstens als Untoter, dann aber in Filmen, die sich lohnen, da gibts eine Menge besseres.


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