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Beiträge von Wolf-Reinhart ...
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Rezensionen verfasst von Wolf-Reinhart Kotzsch "wolfkotzsch" (Düsseldorf)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Local Business und musikalische Interkontinental-Rakete in einem, 19. November 2012
Kennengelernt hatte ich Titus Andronicus durch eine Kritik in der Visions. „ Monitor“ wurde für mich das Album des Jahres 2010. Mit Abstand! So ging ich auch davon aus, dass sich das Vorgängeralbum kaum toppen ließe. Richtig, das geht auch nicht! Aber dennoch: „Local Business“ ist mindestens genauso klasse. Mal rotzig und punkig, immer wieder mit herrlichen Springsteen-Attitüden, dann aber auch bombastisch und hin und wieder ausufernd lang. Manche Stücke dauern über 8 Minuten. Bei Monitor brachte mich die Gitarrenorgien und ein irrer Dudelsack fast dazu, mit gereckten Fäusten ohne Rücksicht auf Verluste durch Küche und Flur zu hüpfen. Local Business hält mich seit rund 8 Tagen davon ab, irgendetwas anderes hören zu wollen. Nicht im Mp3-Player und nicht in der CD-Schleuder. Eine Woche Dauerrotation, weil ich eben nicht genug kriegen kann von diesen wahnsinnigen Melodien zum Mitsingen, den Hooks und grandiosen Gitarrenläufen, ordentlich aufgepeppt mit Violine und Glockenspiel. Also Leute: Ihr steht auf die The Menzingers, The Hold Steady, Deer Tick oder liebt die Rolling Stones, Doors genauso wie Social Distortion? Dann gibt es nur eins: Local Business kaufen! Für alle anderen gilt: Wer auf gut gemachte Rockmusik mit eigenständigen Ideen steht - und somit vielleicht enttäuscht ist von der letzten Gaslight Anthem Cd: Lieber erst mal einhören und dann kaufen . Ist ja schließlich alles Geschmacksache. Für mich persönlich hat Local Business durchaus das Zeug, das Album 2012 zu werden - mit Option auf Verlängerung in 2013. Schluss mit Werbung. Kaufen!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Viele Sehenswürdigkeiten aus dem Reich der Suchmaschinen, 23. Oktober 2012
Eigentlich zähle ich ja nicht zur Zielgruppe des Video Trainings von Eric Kubitz. Es richtet sich wohl in erster Linie an Einsteiger. Ich hingegen beschäftige ich mich schon seit einigen Jahren mit Suchmaschinenoptimierung. In eigener Regie für meine Homepage, als Freelancer für die Internetauftritte meiner Kunden und seit 2009 hauptberuflich in Agenturen. Dennoch: Das SEO-Training von Galileo machte mich neugierig. Zum einen, weil ich Lust verspürte, die Sicht- und Arbeitsweise eines anderen erfahrenen SEOs, der ähnlich wie ich als Texter und Redakteur gearbeitet hat, kennenzulernen. Darüber hinaus nutzte ich das Video-Training, um mich kompakt über den neuesten Stand der Suchmaschinenoptimierung zu informieren – ohne nur wieder durch die üblichen Blogs und Foren geistern zu müssen. Top-aktuelles SEO-Training mit vielen relevanten Kapiteln Das Training beginnt mit einer ausführlichen Einführung in die SEO-Grundlagen: • Zieldefinitionen für eine Website wie Reichweite, Umsatz, Branding • Suchen in Google • Pagerank • Rankingfaktoren • Google-Richtlinien • SEO-Fehler Dann geht es in die Praxis mit den eigentlichen To-Do’s. Im Kapitel 2 kommen die Keyword-Recherche und Keyword-Priorisierung. Man erhält durchweg brauchbare Anleitungen. Dazu gehören vor allem: Keywords finden, differenzieren und empfehlen hinsichtlich des Geschäftsmodells eines Internetauftritts, das Suchverhalten und die Suchmotivation von Usern oder Keyworddaten bei Google-Adwords abfragen. Für ausgesprochen gelungen halte ich die Hinweise zum Aufbau einer Seitenstruktur für SEO und zur Optimierung von redaktionellen Seiten mit Keywords. Kapitel 3 beschäftigt sich mit den täglichen SEO-Werkzeugen für Google und Bing, einschließlich Streifzüge durch Google Analytics und das Google Webmastertool und zu einigen Plug-Ins. Der Autor stellt diverse interessante Tools für die tägliche SEO-Praxis vor, darunter auch einige, die ich bislang auch noch nicht im Einsatz hatte. In Kapitel 4 lernt man die Methoden der sogenannten OnSite (Page)-Optimierung kennen. Das sind seo-relevante Eingriffe, welche die zu optimierende Website selbst betreffen: Texte, Bilder, HTML-Struktur, Verwendung des sogenannten kanonischen Links zur Vermeidung von Duplicate Content usw. Ich finde, dass hier der technische SEO-Aspekt im Training etwas zu kurz kommt. Man muss als Onsite-Optimierer zwar kein perfekter Webprogrammierer sein, dennoch sollte man SEO-relevante Schraubstellen bearbeiten können. Solide HTML-Kenntnisse und etwas Wissen über CSS, Javascript oder manchmal auch PHP gehören dazu. Nun aber meine Meinung zum Flash-Risiko, das im Training diskutiert wird: Ab gesehen davon, dass die großen Jahre von Flash vorbei sind, waren bei mir die wenigsten Webseiten reine Flashseiten. Viel häufiger begegneten mir eingebundene Flashelemente (Bildwechsler, Karusselle), die allerdings auch prima für SEO genutzt werden können. Und dann zum Risiko-JavaScript: jQuery, Mootools etc., die inzwischen weitaus beliebteren JavaScript-Anwendungen sind eigentlich kein Problem, wenn der Webentwickler eine alternative Lösung, für den Fall, dass kein JavaScript aufgerufen kann, bereitgestellt hat. Viel kritischer bewerte ich die immer noch vorkommende Verwendung von Frames oder auch die Problematik mit AJAX-gesteuerten Webseiten, bei denen nicht die Tipps von Google umgesetzt werden. Wie dem auch sei: Als SEO werde ich mit unterschiedlichsten technischen Hürden konfrontiert, hierfür muss ich meinen Kunden Lösungen empfehlen und diese oft auch selbst umsetzen können. In Kapitel 5 ist der Autor wieder voll in seinem Element. Hier wird das „Schreiben für Google“ beschrieben, komplett alles nachvollziehbar, davon würde ich vieles genauso machen. Kapitel 6 behandelt den Linkaufbau und Offsite-Optimierung, worunter Backlink-Strategien zu verstehen sind – unter anderem auch mit Hilfe von Social Media Marketing. Das ist ein sehr spezielles Thema, womit ich mich bislang am Rand beschäftigt habe. Daher möchte ich nur erwähnen, dass ich gute Erfolge mit themenrelevanten Blogs erzielen konnte, wo ich Keywords in Textbeiträgen platziert hatte. Kapitel 7, in dem es um die Präsentation von Suchergebnisse geht, hat mich überzeugt. Die hierfür relevanten Maßnahmen werden gut und ausführlich beschrieben. Google Places, Google Shopping, Rich Snippets, Breadcrumbs findet man darunter und Tipps zur Optimierung der in den Suchergebnisseiten dargestellten Sitelinks. In Kapitel 8 wird die Google-Tool-Box Fortgeschrittene und die damit verbundenen Ziele erklärt. Hier ist allerdings auch viel technisches Know-how erforderlich – z. B. der Umgang mit einer htaccess-Datei für 301-weiterleitungen oder 404-Seiten etc. Ansonsten wird ein brandaktuelles, interessant wirkendes SEO-Werkzeug zur OnPage-Optimierung vorgestellt und es folgen nützlich Hinweise und Adressen zur Verwaltung von Backlinks und dann auch ein erster SEO-Report – dazu gleich noch mehr… Kapitel 9 beschäftigt sich mit Monitoring und Controlling – hier mit Hilfe von kostenlosen Google-Tools und Search-Metrics-Essentials (als komplette Suite übrigens kostenpflichtig) oder auch CopyScape zur Identifizierung von Duplicate Content. Außerdem hätte sich eine Vorstellung bzw. ein Vergleich anderer professioneller Tools, die ebenfalls kostenpflichtig sind, aber nun mal zum SEO-Alltag gehören, gelohnt. Allerdings habe ich es noch nie geschafft, eine komplette Website in nur 15 Minuten, so wie im Video 9.3 behauptet wird, zu analysieren. Viel gelungener finde ich wieder die Beschreibung Organisation eines effizienten SEO-Workflows. Für wen eignet sich das Training nun am besten? Das Training finde ich im Ganzen sehr gut gelungen. Es setzt den Fokus auf SEO-Content und SEO-Strategien. Professionellen Einsteigern, Online-Redakteuren oder Webdesignern, die sich mehr mit SEO beschäftigen wollen, kann ich die Tutorials ohne Einschränkung empfehlen. Der Stoff ist auf dem heutigen Stand (was sich leider schneller ändern kann), die Kapitel behandeln – wie bereits gesagt - ausführlich die meisten wichtigen SEO-Themen und On-top gibt es interessante, praktische Tipps. So denke ich, dass Neulinge mit dem hier erlernten Wissen einen sehr guten Einstieg finden. Nach ein paar Wochen Übung können sie mit einer Website, die nicht gerade in einem hart umkämpften Wettbewerb mitmischen soll, auch Erfolge erzielen. Wer mehr optimieren will, benötigt Weiterführendes Wer aber als fortgeschrittener SEO auch das Ziel hat, ein größeres CMS (TYPO3, FirstSpirit etc.) oder gar Shops wie das im Training gezeigte Beispiel Zalando in Google & Co. nach oben zu bringen, sollte sich auf jeden Fall auch ein umfassendes Handbuch zum Thema Suchmaschinenoptimierung zulegen, um sich dann intensiv mit all den technischen Anforderungen, die Herr Kubitz nur angerissen hat, zu beschäftigen. Hierfür empfehle ich persönlich Suchmaschinen-Optimierung: Das umfassende Handbuch (Galileo Computing)von Sebastian Erlhofer oder auch Suchmaschinenoptimierung & Usability von Steven Broschart. Fazit: Suchmaschinenoptimierung ist ein facettenreiches und oftmals schwieriges Thema. Das Training hilft weiter und macht neugierig. Dafür ein großes Kompliment an den Autor und die Verantwortlichen bei Galileo.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannende Expedition zu den Social Media Plattformen - besonders für Einsteiger und Quereinsteiger, 30. Mai 2012
Von Social Media Marketing (SMM) haben wir, die beruflich im World Wide Web unterwegs sind, sicherlich schon zur Genüge erfahren. Über soziale Netzwerke, Empfehlungsmarketing, Social Sharing oder Reputation Management etc. liest man in der Presse ständig Berichte mit Ansätzen und Perspektiven für Unternehmen. Wenn dann aber der Tag kommt, an dem man selbst in Facebook, Google, Twitter und Co. aktiv werden will oder sogar muss, weil in der Firma frischer Wind aufkommen soll, dann wird man als Neu- oder Quereinsteiger vielleicht nach praktischen Ratgebern suchen, um sich schlau zu machen, welche Strategien und Methoden denn nun passend sein können. Da mir letztes Jahr Follow me!: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co. , das ebenfalls im Galileo-Verlag erschienene Buch von Anne Grabs und Karim-Patrick Bannour, sehr gut gefallen hatte, legte ich mir kürzlich das neue Lernvideo von Anne Grabs und der Social Media Expertin Expertin Nicole Simon zu. Mein Kaufgrund: Zunächst möchte ich sagen, dass ich Videotrainings grundsätzlich sehr mag, weil ich mir so leichter einen Überblick verschaffen kann, was ich später tatsächlich machen möchte. Und die Investition hat sich tatsächlich gelohnt: Die Autorinnen präsentieren die Facetten von Social Media Marketing sehr professionell. Ihre Beiträge fand ich so flüssig, unterhaltsam und praxisnah, dass ich das komplette Training von Anfang bis Ende durchschaute. Obwohl sich die Einführungen und manche Themen im Ganzen wohl eher an Einsteiger oder Quereinsteiger richten, wird nicht längst nur an der Oberfläche von SMM gekratzt. Einige Kapitel dürften sogar auch für diejenigen interessant sein, die auf Social-Media-Plattformen schon aktiv waren und ihre Strategien weiter ausbauen möchten. Wer allerdings nicht bei den Basics anfangen möchte, findet über die Suchfunktion und den A-Z Index schnell zu spezielleren Anregungen. Vor allem lohnt sich auch ein Blick in die Übungsmaterialien, wo eine Vielzahl an weiterführenden Links zu allen Kapitelthemen bereitliegt. Inhalte im Überblick: Die insgesamt 11 Lektionen (über 10 Stunden Spielzeit) beginnen mit einer knappen Einführung ins Thema. Hier werden die unterschiedlichen Zielgruppenansätze und mögliche Strategien anhand der Post-Formel (dahinter verstecken sich People > Objectives > Strategy > Technology )erörtert. In den folgenden 7 Kapiteln behandeln die Autorinnen die wichtigsten Potenziale und Risiken von Facebook, die Besonderheiten von Twitter, SEO und Google+, Xing und LinkedIn als Netzwerke für Professionals , Weblogs und lassen - was ich persönlich klasse finde - auch die Besonderheiten von Foren und Bewertungsportalen nicht zu kurz kommen. Die zahlreichen praktischen Fallbeispiele - darunter kleinere und mittlere Unternehmen (Freiland-Bauer und Safthersteller + Vertrieb), Journalisten und Selbständige, Künstlern und Kreative sowie eine Agentur und ein Konzern - geben einen guten Überblick , wie sich unterschiedliche Social Media Strategieansätze erfolgreich umsetzen lassen. Das Kapitel über Social Media Monitoring wendet sich an SMM-Praktiker in (größeren) Unternehmen: Dazu gehören die Beschreibung der Aufgaben eines Social Media-Koordinators (für Social CRM, Online Reputation etc.) ein Beispiel zu Social-Media-Guidelines (8 Schritte zur Social-Media-Firmenphilosophie) und das sensible Thema Krisen-PR . Zum Beispiel, wie ein Unternehmen massive Kritikwellen in Foren etc. (denn Fachausdruck hierfür kann ich an dieser Stelle nicht nennen) abwenden kann. Da Social-Media-Marketing Erfolge unbedingt gemessen werden sollten, stellen die Autorinnen kostenlose und kostenpflichtige Monitoring-Tools vor. Das Videotraning endet mit einem Blick auf die neuesten und kommenden Technologien und Trends, zum Beispiel Social Commerce (natürlich auch in Facebook) , Mobile Marketing (Apps, QR-codes ) Location Based Marketing und Crowd-Sourcing mit der Community. Fazit: Für SMM-Neulinge und Quereinsteiger ist Facebook, Twitter und Co. - das Videotraning unbedingt empfehlenswert! Denn wer zügig den kompletten Social-Media-Bereich erkunden möchte, kann sich super orientieren, wie die unterschiedlichen SMM-Plattformen und Applikationen funktionieren und erhält dazu wertvolle Tipps für die eigenen Strategien und zur weiteren Vertiefung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Strategien und sauberes Handwerk zur erfolgreichen Weboptimierung, 21. Oktober 2011
Die neue, und inzwischen 5. Auflage von Sebastian Erlhofers Handbuch zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist mit rund 200 neuen Seiten nicht nur viel umfassender geworden als der letzte Vorgänger, den ich mir 2009 zugelegt hatte. Auch das inhaltliche Konzept wurde neu umgestrickt und der Sprachstil ist für meinen Geschmack um einiges flüssiger geworden. Die 2011er Ausgabe besteht nicht mehr allein aus technischem Fachwissen über Suchmaschinenverfahren, Websuchen, Analysen etc., sondern leistet jetzt auch ganz hervorragende Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung als integrierter Bestandteil im Online-Marketing-Mix. Welche Zieldefinitionen sind realistisch und was ist dabei alles zu beachten? Vor den Kapiteln zu SEO-Maßnahmen und Webtechnologien stellt Herr Erlhofer eine Vielzahl an Rahmenbedingen vor, die selbst von "IT-Laien" in einer Marketingabteilung sicher problemlos nachvollzogen werden können. Zunächst kommen Zielmärkte, Zielgruppen und Budgets zur Sprache. Dazu folgen strategische Lösungsansätze für unterschiedliche Zieldefinitionen wie beispielsweise: Seo zur Steigerung des Traffics, SEO für mehr Transaktionen (Stichwort: Leads) oder auch SEO als Reputationsmanagement. Selbstverständlich müssen solche Ziele erreichbar sein, genauso müssen sie relevant sein für das betreffende Unternehmen und sie benötigen einen Zeitplan für den Optimierungsprozess. Zu guter Letzt sollte auch ein Fortschritt messbar und steuerbar sein, was - sehr praxisnah beschrieben - anhand entsprechender Key Performance Indikatoren (KPI) erreicht werden kann. Auf den ersten 75 Seiten bietet die neue Auflage schon einen echten Schatz an Basisinformation rund um SEO als Online-Marketing-Instrument - wie schon gesagt, bestens geeignet für Verantwortliche in Unternehmen 9 oder auch externe Freiberufler, die ihren Kunden eine ganzheitliche Beratung zur Weboptimierung bieten möchten. Danach geht es etwas tiefer in die SEO-Materie. Dem wichtigen Thema Keyword-Recherche widmet sich das 3.Kapitel, wo auf über 50 Seiten alle notwendigen Schritte ausführlich besprochen werden. Wer als Website-Betreiber zu einer erfolgreichen Keyword-Priorisierung finden will, erhält hier auf einen Schlag nahezu alle relevanten Tipps und Hinweise. Die Kapitel 4-6 beschreiben die Anatomie des World Wide Web, die Architektur von Suchmaschinen und deren Bewertungsverfahren in Form von Gewichtung und Relevanz. Diese drei Abschnitte sind zwar schon recht technisch, aber dennoch gut lesbar. Und für das bessere Verständnis von Datenaufbereitung und Dokumentenanalyse durch Google und Co. (Stichwort Algorithmen) sind sie durchaus eine Bereicherung. In einem späteren Teil des Buchs werden auch kleine Einblicke in Crawling Strategien und die Updates von Google gewährt. Interessant zu lesen ist hier die gesamte Update-Historie seit 2003 und die damit verbundenen Konsequenzen für eine Optimierung. Für Webdesigner und Webentwickler dürfte das neue 8. Kaptitel "Suchmaschinenoptimierte Website-Struktur" besonders interessant sein. Auf Basis heute gültiger Webstandards wird erklärt, worauf es bei einer Website, die User- und suchmaschinengerecht aufgestellt sein soll, definitiv ankommt, z.B.: Barrierefreiheit, Indexierbarkeit, Semantik, richtige Verzeichnisnamen oder Webhosting etc. Dazu kommen konkrete Tipps zu typischen SEO-Problemen wie: Duplicate Content oder ungünstigen Weiterleitungen, ungenügende Kontrolle von Webcrawlern und geschützten Bereichen Die nächsten Kapitel zur On-Page und Off-Page-Optimierung wurden vom Autor an die heute geltenden Google-Richtlinien angepasst. Sie erörtern Maßnahmen zum sinnvollen Content-Aufbau, Linkbuilding sowie zu Backlink-Strategien und Linkpartnerschaften. Genauso klären sie den Leser über mögliche Risiken bei Verwendung alter Blackhat-Methoden auf. Diese werden inzwischen von Google schnell identifiziert und empfindlich abgestraft. Dazu gehören vor allem Keyword-Stuffing, unsichtbarer Text, Meta-Spam und versteckte Links genauso wie Doorway-Pages, welche der Suchmaschine relevante Inhalte vorgaukeln , die auf die eigentliche Website verlinken und die auch häufig von käuflicher SEO-Software zur Optimierung eingesetzt werden. Das wird von Google längst als Spam angesehen genauso übrigens wie Cloaking, Bait-and-Switch oder Domain-Dubletten. Ganz aktuell nimmt Sebastian Erlhofer auch Universal-Search unter die Lupe - so heißt die Einblendung von Detailinformation zu Suchtreffern, die verschiedenen Universal-Search-Typen wie Fotos Videos. News, Maps, Rich Snippets etc. - und erklärt das hiermit verbundene Potenzial für eine Optimierung und die Bedeutung von Weblogs (RSS, XML-Feeds), Twitter (Kurznachrichten). Das Kapitel zur Suchmaschinenoptimierung für Content Management Systeme (TYPO3) und E-Shop-Optimierung bieten in der aktuelle Ausgabe weniger Neues, vornehmlich geht um suchmaschinenfreundliche Urls, die Optimierung der Meta-Tags, den Vorteil einer Breadcrumb-Navigation und die Erstellung und Anmeldung einer Google-Sitemap in den Google-Webmaster-Toos sowie bei Shops die Optimierung der unterschiedlichen Funktionsbereiche (Kategorieseiten, Produktlisten, Detailseiten etc). Vielleicht hätte man in diesem Zusammenhang die Duplicate-Content-Gefahr und die Problematik mit nicht mehr vorhandenen Inhalten (Stichwort 404-Fehlerseite) etwas mehr herausstellen können, zumal hierfür in den Google-Webmaster-Tools nützliche Stellschrauben angeboten werden. Fazit: Für mich ist Sebastian Erlhofers aktuelles Handbuch zur Suchmaschinenoptimierung ein rundum gelungenes Standardwerk zum Nachschlagen und sicher auch eine gute Quelle für überzeugende Argumente in Kunden-Meetings.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Als CSS-Buch eine Klasse für sich und perfekt für die Praxis, 21. August 2011
Ich schließe mich den vorherigen und zu Recht durchweg positiven Rezensionen an. "Modernes Webdesign mit CSS" von Heiko Stiegert ist derzeit auch für mich das CSS-Buch mit der besten Praxistauglichkeit. Sogar mit Abstand, denn es bietet in der Tat mehr als nur eine Kollektion von spannenden CSS3-Anwendungen. Solche sind als Insel-Tutorials eh zur Genüge im Web auffindbar. Das Buch von Herr Stiegert stellt vielmehr eine eigenständige Ressource dar, weil die enthaltenen CSS3-Tutorials wunderbar in ganzheitliche Konzepte zur Verbesserung der Performance insgesamt und für ein benutzerfreundliches Webdesign integriert wurden. Und das sogar für unterschiedliche Zielgruppen: Es gibt spezielle Workshops für Weblogger, Freelancer, Firmen und sogar Zutaten für einen Online-Shop. Heiko Steigert bringt auch Aspekte mit wirtschaftlicher Relevanz zur Sprache, die zu berücksichtigen sind, wenn mit einer Website später gezielt Kunden gewonnen und Geld verdient werden soll. Zu derartigen Anforderungen gehören SEO (Suchmaschinenoptimierung), Accessibility (Zugänglichkeit) Usability (Bedienbarkeit) - und nicht zuletzt eine optimale User-Erfahrung durch ein einladendes Webdesign, das überschaubar ist, Vertrauen aufbaut und so die Aufmerksamkeit der Besucher erhöht. Hierzu gibt es wertvolle Informationen, welche das Herz eines motivierten Webdesigners erfreuen, aber schließlich zu Ergebnissen führen, die später auch die Kunden zufrieden stimmen, wenn sich auf deren Webseiten die Absprungraten verringern und Konversionsraten erhöhen. Zukunftsweisend und kreativ wird es dann im letzten Teil des Buchs, wo "Responsive (reagierendes) Webdesign" in verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt wird - natürlich auch für mobile Endgeräte und beim Einsatz von Mikroformaten für das semantischen Web. Da fast alles Wichtige zu den Inhalten von Modernes Webdesign mit CSS bereits geschrieben wurde, möchte ich an dieser Stelle noch einmal allen, die sich heute schon mit den Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten von CSS3 beschäftigen wollen, empfehlen, in dieses Buch einzutauchen. Je tiefer, desto besser.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die schönste Punk-Oper, die geht...., 5. Juni 2011
Ok, ok, Du musst schon etwas auf die härtere Gangart stehen. Dabei darfst Du ruhig anspruchsvoll, nur vielleicht, äh..nun ja, nicht unbedingt der pure Gesangsästhet sein. Doch wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, dürfte das neue Fucked Up Album für Dich - genauso wie für mich - schon jetzt die Platte des Jahres sein, wenn nicht sogar der nächste Klassiker, der unbedingt mit auf die Insel muss. Absolut frisch und einfallsreich verpackt werden 18 Songs auf 77 Minuten Laufzeit verteilt - das allein ist schon eine sportliche Leistung. Und jeder Song geht durch Mark und Bein. Allein bei den irre-melodischen Gitarrenbögen steigt die Sonne so dermaßen schnell und brutal hoch, dass man für jeden Schatten wieder dankbar ist. Diese liefert (Gott sei Dank:-) Fucked-up-Shouter Damian Abraham mit seinem grandios wüsten Sprechgesang. David Comes to Life ist ein durch und durch punkig-progressives Musikdrama mit Plots und düsterer Handlung rund um einen verzweifelt kämpfenden Helden, somit das musikalisch abgefahrenste Ergebnis, was die Band bislang zuwege gebracht hat. Endgenial!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Titel ist Programm: ein super Praxisbuch, 22. März 2011
Nachdem ich während eines Javascript-Kurses mit jQuery in Berührung kam, fand ich die Möglichkeiten, die das Framework bietet, einfach nur klasse. Egal, ob kleine Tooltipps, dynamische Navis oder Galerien - mit jQuery lassen sich ohne langwieriges Coden ziemlich schicke und nützliche Features in Webseiten einbinden, welche in der Regel browserübergreifend funktionieren. Da ich aber die offizielle jQuey-website recht verwirrend fand und nicht der große Forenstürmer bin, suchte ich lange nach einem Buch oder Video, das meine Motivation weiter ankurbelt. Richtig gelungen finde ich erstmalig das Praxisbuch von Maximilian Vollendorf und Frank Bongers. Warum? Nun, die Autoren lassen einfach nichts aus, was man zum Arbeiten mit Jquery braucht. Sie vermitteln die Grundlagen bis ins kleinste Detail, so dass selbst Leute wie ich, die mit Javascript nicht so viel am Hut haben, kapieren können, was im Code passiert. Und nicht zuletzt punktet das Buch mit einem regelrechten Rundumschlag an Praxisbeispielen, die wohl das meiste abdecken, was Jquery heute bietet. Zum Beispiel: * Ajax Anwendungen * Browserspefisches * Content * Formulare * Galerien * jQTouch * jQuery-UI * Navigationen * Tabellen Logisch, dass diese Liste morgen schon doppelt so lang sein kann. Aber wer sich das Praxisbuch einverleibt hat, wird sicher auch den Anschluss nicht mehr verlieren. Last but not least: Die DVD zum Buch enthält alle Quellcodes, ordentlich strukturiert und sorgfältig verknüpft mit CSS und Bildern, so dass die Anwendungen problemlos getestet werden können. Was will man mehr?
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Perfekter Kurs für den Einstieg in Contao, 31. Januar 2011
Contao(früher TYPOlight) ist ein ziemlich geniales CMS, das sich allerdings nicht mal so eben durchschauen lässt wie vielleicht andere Systeme. Bis ich das Prinzip und den Aufbau des Systems richtig verstanden hatte, um es für meine ersten Projekten nutzen zu können, vergingen nicht nur einige Stunden. Wenn ich nicht weiter kam, weil mir mal wieder das passende Puzzle fehlte oder der nächste Schritt vor den müden Augen verschwamm, war mir das Lernvideo von Harry Boldt eine großartige Hilfe. Denn es behandelt wirklich Contao (Version 2.9) von A-Z und verspricht es nicht nur. Der Autor hat nämlich sein früheres Training zu TypoLight nicht nur ergänzt, sondern komplett neu überarbeitet, sodass jeder Schritt ruckzuck nachvollziehbar ist. Inzwischen gibt es eine Menge Literatur zum Thema Contao, wobei jeder Ansatz seine Berechtigung hat. Aber für den ersten Kontakt mit dem CMS (als Webdesigner oder Administrator) halte ich das Training von Herrn Boldt für äußerst gelungen - übrigens genauso wie das Buch von Peter Müller.
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Drown Your Heart Again
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| Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 14,99 |
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Sturm der Gefühle - einfach klasse!, 2. November 2010
Für Künstler wie The Strange Death Of Liberal England, kurz TSDOLE, scheint die Laufbahn eher zum Marathon werden, während anderen von Anfang an alles gelingt. So wie im Fall von Arcade Fire, die nach 3 1/2 Alben bereits Arenen ausverkaufen. TSDOLE hingegen touren bald in unseren Landen durch kleine Clubs. Als Vorgruppe! Trotzdem: Die künstlerische Nähe zu Arcade Fire wurde in der Musikpresse mehrfach bescheinigt - und das kommt gewiss nicht von ungefähr: Bereits die Debüt-EP "Marching Forward!" bot Ähnliches wie AF, nur klangen die Songs um einiges stürmischer. Drown your Heart Again macht jetzt auf großartigste Weise an der Stelle weiter, von der sich Arcade Fire verabschiedeten, als sie massenkompatibel werden wollten. Zu hören gibt es herrlich dramatische Melodien, euphorische Gesangswogen und orchestrale Wucht, da tobt ein Sturm der Harmonien durch die ganze CD - der allerdings niemals die Orientierung verliert. Kurzum: The Strange Death Of Liberal England neustes Werk ist eine willkommene Ersatzdroge nicht nur für "Suburbs-Frustrierte" wie meine Wenigkeit, sondern wahre Bereicherung für die heutige Indie-Musik. Einziges Manko: Es fehlen die Texte und überhaupt wurde am Booklet-Design kräftig gespart. Das sei aber verziehen, es gibt die volle Punktzahl.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Mega-Monster für Herz und Seele und besser als 1, 15. September 2010
Bei den drei Vorrednern, die ja schon einiges, was Grinderman 2 auslösen kann, ziemlich genau auf den Punkt gebracht haben, ergänze ich mal ganz trivial, dass - selbst mir altem Cave-Jünger - beim 1. Hören von Grinderman 2 fast die Pumpe überdrehte, immer wieder die Luft wegblieb und es heiß und kalt durch alle Glieder schoss, bis dann zum Ende die noch vorhandene Haarpracht aufrecht stand wie der Rasen eines englischen Gartens. Grinderman ist - wenigstens für mich - definitiv ganz ein heißer Kandidat für die CD des Jahres - sofern im anbrechenden Winter nicht doch noch höllischere Monster an den Start gehen. An dieser Stelle gibt's die volle Punktzahl*****
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