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Rezensionen verfasst von
Ahnungsloser?

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Benny: Psychothriller
Benny: Psychothriller
Preis: EUR 0,99

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewollte Geschmackssache, 22. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Benny: Psychothriller (Kindle Edition)
Das rtv-Magazin, das vielen Zeitungen beiliegt, dürfte aufgrund der hohen Reichweite vielen ein Begriff als TV-Zeitschrift sein. Dessen 3-Sterne-Skala hat im Laufe der Jahre immer mal eine Veränderung erfahren. Ich kann mich noch gut an die frühere 1-Sterne-Klassifizierung „Geschmackssache“ z.B. für polarisierende Low-Budget-Streifen erinnern, die in den Augen der Redaktion nicht an professionelle Filme heranreichten. Wäre „Benny“ ein Film, er würde unter diese Kategorie fallen.

Ich dagegen bewerte Bücher und andere Medien ganz gerne im Kontext bzw. anhand der Erwartungshaltung.
Ich bin Fan deutscher Fiktion (in der Erwartung hiesiger popkultureller Anspielungen), suche hier eher die Nische und fand meinen Geschmack im Genre (Psycho-)Thriller zuletzt am ehesten in Mauricio Borinskis Roman mit dem A-Wort (wodurch diese Rezension beim 1. Mal abgelehnt wurde :-) und vor allem den Büchern von Robin Felder bedient.

Als ich in einem Internetforum über den rezensierten Roman zufällig das ambivalente Urteil „psychothriller der härtesten art,über kinderschänder und vollpsychos.war stellenweise so derb und pervers das ichs e-book abschalten wollte.ich lese gerne thriller aber das war schon heftig.weiter empfehlen kann ich sowas nicht, eine wertung gebe ich da auch nicht.war ein harter kampf es bis zum ende fertig zu lesen.“ las, war zumindest meine Neugier erweckt. Und so kam ich erstmals in Berührung mit einem Selfpublisher-E-Book.

Was kann man nun erwarten von einem über 800-seitigem Roman, für den man keine 3 Euro hinlegt? Über Oke Gasters Erzählstil ist genug gesagt, man muss die Thematik eben mögen, sich auf seine Erzählweise einlassen.

Der Autor möchte polarisieren und liefert einen Hardcore-Thriller der Kategorie „gewollte Geschmackssache“. Das hat dann auch auf der Amazon-Skala viele im subjektiven Fall nachvollziehbare 1-Sterne-Bewertungen zur Folge. In meinem Fall sind die Erwartungen voll erfüllt bzw. übertroffen.

Ich verweise immer mal wieder auf Oliver Uschmann. Dieser bedient andere Genres als Oke Gaster, in seinem letzten „Hartmut und ich“ hat er sich mit Co-Autorin Sylvia Witt eine ausschweifende Erzählweise mit Perspektivwechseln zurechtgelegt. Das führte bei vielen, auch bei mir, durchaus zu Kritik. Bei Oke Gaster gehört dieser Stil wohl von Anfang an dazu, und das ist auch seine Stärke. Dass auch das von einigen als „Schwäche“ bzw. „langweilig“ bezeichnet wird, ist wiederum Geschmackssache.

Die objektive Schwäche von Oke Gasters Werk(en), das weiß er selber, ist schlampiges bzw. fehlendes (Selbst-)Lektorat. Darüber konnte ich aber hinwegsehen.

Ich freue mich aufs Lesen Gasters weiterer Bücher und natürlich einen 1-Sterne-Film zum Buch ;-). Uwe Boll, übernehmen Sie!


Ääh ist keine Antwort: Schlagfertige Sprüche für alle Lebenslagen
Ääh ist keine Antwort: Schlagfertige Sprüche für alle Lebenslagen
von Erik Haffner
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn man eine Rezension zu diesem Buch schreiben möchte, 24. April 2014
a) Sich ein pseudo-witziges Format im Stile des Buchs überlegen, in der Hoffnung der Erste mit dieser Idee zu sein
b) Einen Bezug zu "Kesslers Knigge" herstellen
c) Den überstrapazierten Satz "Meine Mitmenschen in Bus/Bahn haben mich komisch angeschaut, weil ich die ganze Zeit laut lachen musste" NICHT bringen
d) Nicht auf den Inhalt eingehen, der faule Rezensionsleser möge diese Informationen doch bitte der Kurzbeschreibung oder anderen Rezensionen entnehmen
e) Anhand grober Schätzungen irgendwelche Zahlen ins Spiel bringen
f) Kurz vor Schluss noch ein völlig subjektives, sehr positives Fazit anbringen, nicht ohne mithilfe von e) zu tadeln, dass bei mehreren hundert Situationen und tausenden Antworten natürlich nicht alles auf allerhöchstem Niveau sein kann
g) Berechtigte 5 Sterne vergeben, auch in der Hoffnung so die eine oder andere positive Rezensionsbewertung von den anderen Begeisterten abzustauben


Karaoke für Herta: Roman
Karaoke für Herta: Roman
von Matthias Keidtel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Holm Nr. 5, 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Karaoke für Herta: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es gibt Autoren, die an Reihen festhalten, innerhalb dieser aber verschiedene Richtungen einschlagen.
Oliver Uschmann ist hier ein Beispiel mit seinen sechs "Hartmut und ich"-Romanen.

Matthias Keidtel ist ein Gegenstück.

Nach der insgesamt unterhaltsamen "Holm"-Trilogie um einen Eigenbrötler um die 40 und "Wollmann widersetzt sich" unter dem Pseudonym Paul Beldt mit einem vergleichbaren Thema legt der Autor nun sein fünftes ähnliches Werk vor.

Bei Bands würde man längst von Stagnation sprechen und ob man nicht mal eine neue Richtung einschlagen könnte.
Herr Keidtel spielt, um im Bild zu bleiben, aber immer dieselben Lieder und wiederholt sich leider in seiner Art des Humors, ohne wirklich neue Noten hinzuzufügen.

Das ist stellenweise immer noch recht amüsant, reicht aber nicht für mehr als Mittelmaß, und das auch nur bei gutem Willen.
Keidtels Figuren entwickeln sich auch in mittlerem bis hohem Alter weiter, der Autor selbst sollte das auch hinbekommen.

Nächstes Mal bitte ein anderes Thema.


Überleben beim Fußball: Expeditionen am Ball
Überleben beim Fußball: Expeditionen am Ball
von Oliver Uschmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues aus dem Gemischtwarenhandel, 20. April 2014
Nun also ein Fußballbuch.

Grob kann man den Output des Autoren(duos) Oliver Uschmann (mal offiziell mit, sonst zumindest mit Unterstützung von Sylvia Witt) in die Kategorien
- "Männerroman" (Hartmut und ich-Reihe)
- "Jugendbücher" (Script5-Reihe)
- "Kinderbücher" (Finn)
- "humoristische Ratgeber" (Fehlermeldung, Wenn Männer baden gehen, Heyne Hardcore-Reihe)

einordnen, die Anführungszeichen sind hier aber mehr als angebracht. Wer noch kein Buch von Uschmann gelesen hat und ein klassisches Buch einer dieser vier Kategorien sucht, ist mit Tommy Jaud, Herrndorfs "Tschick", einem frühen Harry Potter und Dieter Nuhr wohl besser beraten, Werke und Autoren die auch mitunter zu empfehlen sind.

Wer Uschmann liest, sucht oder findet eher die Nische. Und Uschmann schreibt viel.
Das führt auch mal zu eher mittelmäßigen Büchern wie dem neuesten "Hartmut und ich" oder "Log Out", die aber im Wesentlichen nur im direkten Vergleich abfallen.

Und dann gibt's auch Perlen wie "Überleben beim Fußball" aus der Heyne Hardcore-Reihe. Hier verwebt Uschmann geschickter als in "Überleben auf Festivals" und "Überleben auf Partys" sein Fachwissen mit autobiographischen, oft rührenden und immer unterhaltsamen Erinnerungen, bissigen gesellschaftlichen Spitzen und seinen üblichen Übertreibungen, die aber angenehm dosierter als bei "Überleben auf Partys" ausfallen. Uschmanns Sprache ist wie immer über jeden Zweifel erhaben.

Mal filigran wie Messi, mal philosophisch-anspruchsvoll wie Thomas Broich, mal ohne Rücksicht auf Verluste wie Dieter Schlindwein.

Aber immer eine sichere Bank wie Jürgen Kohler - so schafft Uschmann im weitesten Sinne ein Fußballbuch.
Und noch viel mehr.


The Brink
The Brink
Preis: EUR 12,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Rande, 16. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Brink (Audio CD)
Um einen Einstieg in die Rezension zu finden, hat der Rezensent einfach einmal „brink“ in google eingegeben, wurde auf der ersten Seite gleich einmal mit dem Schlagersänger Bernhard Brink konfrontiert und ist dann schnell zu leo.org geflüchtet. Dort fand sich unter „on the brink“ die Übersetzung „am Rande“ oder auch „am Rande des Abgrunds“.

Damit ist man sehr schnell bei der Musik des Zweitalbums „The Brink“ der australischen Gruppe „The Jezabels“. Beim Vorboten "Beat to beat" hatte man die böse Vorahnung, die Band könnte eine ähnliche Entwicklung wie Tegan&Sara nehmen, die ihre immer noch starken Songs auf dem letzten Album totproduzieren ließen.
Doch die Befürchtung löst sich schon beim ersten kompletten Durchgang in Luft auf. Die Platte ist zwar stärker dem Pop zugewandt als das hervorragende Debüt „Prisoner“, im Gesamtbild stört das aber wenig. Sowohl Freunde der Popmusik als auch der alternativeren Schiene dürften ihre Freude haben. Die Songs auf „The Brink“ sind durchgehend gut geschrieben, stark instrumentiert und arrangiert und die Stimme der Sängerin kommt hervorragend zur Geltung. Somit bleibt die Diskographie der „Jezabels“ makellos, zum Vorgänger und der mindestens genauso starken EP „Dark Storm“ fallen auch die ersten beiden EPs kaum ab.

Man sollte allerdings darauf achten, sich weiterhin nur am Rande des Mainstreams zu bewegen. Nicht, dass man beim Eingeben von „The Jezabels“ irgendwann einmal auf Begriffe wie „Schlager“ trifft.


Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers: Roman
Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers: Roman
von Christian Ritter
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Joker schnell verbraucht, 6. Januar 2014
Ein guter Titel und einige gute Ansätze sorgen leider nicht immer für ein gutes Buch - "Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers" ist ein Beispiel dafür.

Von der Idee her könnte Christian Ritter sicher das Interesse einer breiten Leserschaft wecken. "Wer wird Millionär?", Junggesellen-WG, Promi-Zirkus - dankbare Gebiete, die man zu einer guten Story verareiten könnte. Leider bleibt's bei vielen okayen und wenigen wirklich zündenden Gags. Am Schluss ist die Story nur noch nervig, überkonstruiert und man wartet, bis das Ende, das man gleich nach Weglegen des Buches wieder vergesessen hat, erreicht ist.

Dabei hat Ritter einige Joker in der Hinterhand, verschießt aber viel Pulver ziemlich schnell. Er hat Herrn Jauch, um den sich ein Großteil der Story dreht, gut studiert, ebenso die Sendung "Wer wird Millionär?". Viel mehr gibt das Buch dann aber nicht mehr her. Den Zusatzjoker, die Story aus ihrer Bravheit zu befreien, hat der Autor entweder nicht genommen oder er hat's einfach nicht hinbekommen.

Christian Ritter geht auf Nummer sicher und schafft aus meiner Sicht gerade so die 32.000 Euro-Hürde, das ist knapp unterdurchschnittlich und damit aufgerundete drei Sterne.


In Rolling Waves
In Rolling Waves
Preis: EUR 15,49

5.0 von 5 Sternen Tolles Zweitalbum einer nicht zu unterschätzenden Band, 26. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: In Rolling Waves (Audio CD)
Zum Album nach dem Debüt gibt es Klischeesätze, die klingen wie:
- Das zweite Album ist immer das Schwerste
- Das zweite Album ist sehr wichtig für die zukünftige Karriere

Zu Satz 2 lässt sich, wenn man die nackten Zahlen (Chartpositionen laut Wikipedia) betrachtet, sagen: Wie viele Bands, deren erfolgreiches Debüt gehyped wurde, können "The Naked And Famous" speziell auch in Deutschland nicht an Album 1 anknüpfen. Die potentielle Hitsingle "Hearts Like Ours", die gegenüber "Young Blood" kaum abfällt, taucht gar nicht in den Top 100 auf, aber das hat Marketinggründe.

Musikalisch macht die neuseeländische Band sehr viel richtig.
Wer das erste Album als mindestens "gut" empfunden hat (wie der Rezensent, der die Band aber danach etwas aus den Augen verloren hatte), wird "In Rolling Waves" höchstwahrscheinlich lieben. Wenn man denn zufällig darüberstolpert wie der Rezensent, der wiederum über eine Rezension bei "plattentests.de" (dort Album der Woche) vom Album erfahren hat und es auf Anhieb gut bis sehr gut fand. Das Album fängt beim Opener stark an, macht mit der angeprochenen Single so weiter, zwischendurch gibt's den tollen Zweiminüter "Golden Girl" und "What We Want". "A Small Reunion" rundet die ganze Sache dann hervorragend ab.

Teilweise trennt sich auch erst beim dritten Album oder noch später die Spreu vom Weizen. Um "The Naked And Famous" muss man sich da hoffentlich keine große Sorgen machen.


Grand Theft Auto V - [Xbox 360]
Grand Theft Auto V - [Xbox 360]
Wird angeboten von Laservideo24-Preise inkl. Mwst
Preis: EUR 27,48

5.0 von 5 Sternen Alles kann, nichts muss, 12. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto V - [Xbox 360] (Videospiel)
Um eine Rezension zu einem GTA-Spiel zu schreiben, muss ich weit ausholen.

Wir schreiben das Jahr 1998, das erste GTA ist vor kurzem erschienen. Ich war damals elf Jahre alt und habe über Freunde mitbekommen, dass es da so ein Spiel mit völlig neuem Spielprinzip gibt. In einer Stadt herumfahren und Aufträge erledigen, die Idee hat mich sofort fasziniert.
Ich hatte aber nie die Gelegenheit, Teil 1 und 2 zu spielen.

So gingen die Jahre ins Land, Teil 3 erschien von mir unbemerkt. Irgendwann Mitte der 00er hatte ich dann mal ein paar Wochen Zeit und erinnerte mich wieder an diese Spieleserie.
Ich kaufte mir GTA 3 für PC, das Spiel war schlichtweg überwältigend für mich. GTA Vice City - für mich genauso gut oder leicht besser.

Beide Spiele habe ich drei (?) Mal durchgespielt, genau wie GTA San Andreas, das dann für mich einen absoluten Höhepunkt der Serie dargestellt hat. Erstmals konnte man raus aus dem Stadtgebiet, die Detailverliebtheit der Landschaften hat mich umgehauen. Die Städte waren natürlich auch supertoll. Über das Szenario und die nervigen "Bandenkriege" konnte ich hinwegsehen.

GTA 4 war dann für die Wünsche, die ich seitdem an diese Spielereihe habe, ein Rückschlag. Nur Stadt, aus meiner Sicht entsprechend langweilige Missionen - die beiden Zusatzepisoden habe ich nur einmal durchgespielt, den Hauptteil glaube ich zweimal.
Bin mir aber nicht einmal sicher - fast gar nichts ist hängengeblieben. Werde ich auch nicht mehr spielen.

Umso größer dann die Erwartungen an GTA 5. Beim Blick auf die beigelegte Karte: Riesige Spielewelt, viele unterschiedliche Landschaften.
Drei größere Neuerungen gab es für mich:
1. Zum ersten Mal spiele ich überhaupt ein Spiel auf Konsole -> nach kürzeren Anfangsschwierigkeiten als ich dachte kein Problem mehr
2. Die Karte, die man "freifahren" muss -> fand ich am Anfang doof, hat sich aber schnell ins Gegenteil verkehrt.
3. Switchen zwischen den Charakteren: Auch das Prinzip klang für mich als Liebhaber klassischer "Ein-Mann-Steuerung-Spiele" eher negativ. Aber das hat man hervorragend gelöst.

Fazit zu Punkt 2 und 3: Es hält immer mehr das Prinzip "Alles kann, nichts muss" Einzug. Man kann gewisse Teile der Welt sofort erkunden, muss aber nicht und kann das dem Spielverlauf überlassen. Man kann switchen, muss aber nicht. Besonders klasse finde ich die Szenen, bei denen Trevor an den unmöglichsten Orten aufwacht.

Nach 17 Missionen ist der Schwierigkeitsgrad bisher eher gering. Aber auch wenn das so bleibt - mir egal, die (Pflicht-)Missionen sind für mich fast mehr Beiwerk, bisher inhaltlich und vom Spaßfaktor aber überwiegend sehr überzeugend.
Wichtig sind die Hauptmissionen natürlich als roter Faden, das wird bei GTA mit Sicherheit immer so bleiben und ist auch gut so. Sehr gut gesetzt sind hierbei die Checkpoints, an denen man bei "Versagen" wiederstartet.

Ich bin erst bei 17%, kann aber jetzt schon sagen: Weitere Durchgänge werden folgen. So kann es in der Reihe weitergehen, das Prinzip trifft voll meinen Geschmack. Manchen mögen das anders sehen, ich bin aber der Meinung: bitte keine reinen "Städte"-Spiele mehr.
Ein schönes Detail für GTA-Landschaftsfreaks wie mich möchte ich noch nennen: Tiere sind jetzt ins Spiel integriert. Als Wunsch für die weitere Entwicklung hätte ich wie viele Andere noch das Thema "Jahreszeiten".

GTA ist für mich mit Teil 5 mehr denn je Freiheit, Abschalten vom Alltag und Spaß - und damit kann ich natürlich nur die volle Punktzahl vergeben.

Ach ja: Irgendwann vor GTA 4 habe ich mal Teil 1 oder 2 ausprobiert - ist nichts für mich :-)


Sadnecessary
Sadnecessary
Preis: EUR 9,49

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Einstiegsdroge, 9. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Sadnecessary (MP3-Download)
Nach 39 Rezensionen, davon 38 Fünf-Sterne-Lobeshymnen, ist man als Rezensent bemüht, eine neue Sichtweise aufzuzeigen.
Daher nun die Sicht eines Mittzwanzigers, dem "Milky Chance" von der kleinen Schwester, die - gerade noch im Teenageralter - nun erstmals in die DIY-Indiewelt eintaucht, empfohlen wurde.

Neben alternativeren Einflüssen wie den Arctic Monkeys, die bei "Sweet Sun" um die Ecke schielen, ist z.B. andererseits beim Duo "Milky Chance" der Sound von Asaf Avidans "One Day" (als geremixte Version) zumindest bei "Stolen Dance" allgegenwärtig. Somit schlagen "Milky Chance" eine Brücke zwischen der alternativen und kommerziellen Musikwelt. Und das machen sie insgesamt gut, als Highlights sehe ich neben "Sweet Sun" "Flashed Junk Mind", "Running" und "Stunner". Aber auch der Rest des Albums ist über durchschnittlichem Radio-Niveau und dient daher wunderbar als "Einstiegsdroge" in die Indiewelt.

Für fünf Sterne reicht es aus meiner Sicht noch nicht, das Potential ist aber durchaus vorhanden.


Spieltage: Die andere Geschichte der Bundesliga
Spieltage: Die andere Geschichte der Bundesliga
von Ronald Reng
  Gebundene Ausgabe

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartiges Buch eines einzigartigen Autors, 4. August 2013
Die Erwartungen, wenn man ein neues Buch von Ronald Reng liest, sind groß.

In seinen vorherigen Werken „Der Traumhüter“ und auch Moritz Volz‘ „Unser Mann in London“, das unter Mithilfe des Autors entstand, hat Reng den Lesern den englischen Fußball und das dortige Leben der beiden einzigartigen Protagonisten auf großartige Weise nähergebracht. In seinem bekanntesten und wohl auch knapp besten Buch „Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben“ begleitete er den auf tragische Weise aus dem Leben geschiedenen Torwart auf allen seinen Stationen.

Nun also ein Buch über Heinz Höher, ein Kind der Bundesliga. Diesmal schafft es Reng, entlang des roten Fadens der Karriere eines weder besonders bekannten noch unbekannten Ex-Spielers und -Trainers die Geschichte und den Wandel des deutschen Fußballs und auch der Deutschen selbst in den letzten 50 Jahre nachzuerzählen.
Der Unterschied zu einem Großteil „vergleichbarer“ Bücher: Heinz Höher und Ronald Reng haben etwas zu erzählen, von daher ist „Spieltage“ inhaltlich und stilistisch absolut nicht mit diesen Büchern zu vergleichen. Reng reiht nicht Anekdote an Anekdote, er arbeitet geschickt die doch zahlreich vorhandenen, fast ausnahmslos unbekannten und höchst interessanten sowie amüsanten Anekdoten in seine Erzählung ein.
Wie schon in seinen Vorgängerwerken bringt er den Lesern in kurzen Episoden auch eine Vielzahl weiterer bekannter und unbekannter Personen nahe, hier seien unter Vielen nur Carmen Thomas, Rudi Kargus und Dettmar Cramer genannt. Der Leser erfährt beispielsweise, wie sich die Geschichte um Carmen Thomas („Schalke 05“) wirklich zugetragen hat.

Somit kann sich der anspruchsvolle Fußballfan zufrieden das vierte Buch von und mit Ronald Reng ins Regal stellen und denkt jetzt schon darüber nach, wem er dieses Buch leihen und schenken kann. Denjenigen, die noch nicht alle Fußballbücher Rengs gelesen haben, kann man diese uneingeschränkt empfehlen.


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