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Rezensionen verfasst von
Robin

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Sanctuary EP
Sanctuary EP
Preis: EUR 5,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KOAN Sound & Asa - Sanctuary EP, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sanctuary EP (MP3-Download)
Ich hatte vorher nicht viel von KOAN Sound gehört, aber ich habe mir durch die ähnlichen Videos in youtube das offizielle Video zu "Sanctuary" angesehen und fand es einfach wunderschön und total entspannend. Ich habe mir dann blind die EP runtergeladen, wurde teilweise überrascht aber auf keinen Fall enttäuscht.

1. Sanctuary
War mir ja bereits durch youtube bekannt. Ein richtig schönes Lied, bei dem Streicher und atmosphärische Flächen zusammen mit einem mitreißendem und spannenden Beat perfekt zum Einsatz kommen.

2. Starlite
Vom Stil her sehr ähnlich wie Sanctuary und ebenso gelungen umgesetzt.

3. This Time Around
Am Anfang des Songs dachte ich "Okay so langsam klingt mir das ganze zu ähnlich", jedoch setzte dann die Strophe mit dem Gesang ein und dem doch sehr anderem Beat als in den vorherigen Songs und ich wurde abermals mitgerissen. Ein sehr tolles Lied!

4. Fuego
Hier schlägt der Stil doch sehr um, passt jedoch trotzdem noch zu dem Flair der vorherigen Songs. Hier hört man die Glitch Hop Elemente von KOAN Sound ganz deutlich und sie gliedern sich super in die Atmosphäre des Songs ein. Der Song hat einen richtig guten Groove und wenn man auf so etwas steht werden die Füße wohl kaum still bleiben können. ;)

5. Tetsuo's Redemption
Der letzte Song knüpft stilistisch an Fuego an, jedoch sind hier noch mehr Glitch Hop anteile vorhanden. Ein sehr geiles Lied, das von dem Feeling her schon eher düster ist. Schließt das Album irgendwie sehr gut wenn auch unerwartet ab.

Das Album ist von vorne bis hinten schlicht und einfach gelungen. Ich kann es gar nicht anders ausdrücken. Allein die Anordnung der Songs ist perfekt gewählt. Ich habe den Eindruck dass es von Song zu Song etwas "härter" (wenn man den Ausdruck bei dem Album überhaupt benutzen kann, denn hart ist was anderes) und "düsterer" werden. Das hinterlässt nach dem Durchhören einen echt tollen Eindruck und ich hatte sofort die Motivation es noch mal zu hören.
Ohne Diskussion: Volle Punktzahl!

Vielen Dank fürs Lesen!
RP


Phoenix
Phoenix
Preis: EUR 7,09

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arkasia - Phoenix, 29. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Phoenix (MP3-Download)
Ich habe lange auf dieses Album gewartet, heute am Erscheinungstag habe ich es direkt runtergeladen und begeistert angehört. Arkasia ist einer der besten Producer überhaupt, zumindest was elektronische Musik angeht. Seine Musik lässt sich als perfekte Symbiose aus atmosphärischen Trance Elementen und aggressiven Dubstep-Klängen beschreiben, (besonders auf diesem Album) alles recht düster gehalten und einfach genial. Zu diesen elektronischen Klängen kommen auch immer wieder Streicherklänge und ähnliches hinzu, was seine Stücke richtig episch macht und seinen einzigartigen Stil ausmacht. Ich finde absolut nichts vergleichbares, Arkasia ist einfach das beste, wenn man auf Elektronische Musik steht, bei der es auch härter zugehen darf.

1. Eternal Wonders
Wie ich es von Arkasia gewohnt bin wird das Stück mit atmosphärischen Sounds perfekt eingeleitet und es kommt ein mitreißender Drumbeat dazu. Zugegeben, das verwendet er oft in seinen Songs, aber es ist doch jedes Mal wieder anders zu hören (und vor allem jedes Mal sehr gut). Es folgt ein aggressiver Teil, der sehr gut ins Ohr geht. Der Bass ist so genial, es reißt einen einfach sofort mit und der Beat ist einfach perfekt. Besser hätte man das Album gar nicht eröffnen können. Es macht sofort Laune auf mehr. Beendet wird der Song mit sehr schönen und atmosphärischen, fast schon träumerischen Klängen.

2. Ignorance
Wieder eingeleitet mit atmosphärischen Klängen und einem guten Beat folgt in diesem Song ein aggressiverer und stürmischerer Part. Nach diesem recht schnellen Part folgt eine schöne Melodie und ein Aufbau zu einem epischen und lautem Teil in dem die Melodie fortgeführt wird. Nach noch einer Steigerung wird wieder der zuvor gekommene aggressive Part wiederholt. Die Übergänge sind wirklich perfekt gemacht in diesem Song und es klingt nicht sinnlos aneinandergereiht (wie ich es schon öfter bei anderen Künstlern gesehen habe).

3. Detonate
Einer meiner Lieblingssongs. Sehr Drum'n'Bass lastig wird der Song eingeleitet und steigert sich zu einem aggressiven Riff, das besser nicht sein könnte. Im folgenden wechselt sich dieses Riff immer wieder mit einem etwas zurückgenommenem Part ab, bis am Ende die letzte Steigerung des Riffs erreicht ist und das Stück mit dem Anfangsthema abgeschlossen wird.

4. Revelation
Nach einem sphärischen Intro folgt ein melancholischer Piano-Teil der anschließend durch Synths und aggressive Bässe abgelöst wird. Bevor der Song sich wieder zu einem gewaltigen und aggressiven Stück entwickelt finden sich Streichereinsätze. An diesem Song kann man sehr gut erkennen, was ich damit meine, dass Arkasia eine perfekte Symbiose aus ruhigeren und aggresiven Elementen schafft, die einfach richtig gut klingt.

5. Kill The Evil Bear
Ein sehr düsterer Part leitet den Song ein und es folgen Synthlastige Stimmen darüber. Danach kommt wieder ein sehr aggressiver Bass, der sich nun eine ganze weile durchzieht, mal etwas leiser, mal etwas lauter. Ab der 4 Minuten Marke kommt ein kurzer Umschwung und der Beat wird etwas hektischer. Ab dem folgenden Part baut sich der Song immer mehr ab bis man nur noch einen Synth ausklingen hört.

6. Ashes
Dieser Song ist nicht ganz so düster, wie der Rest des Albums. Er hat eine eher traurige, melancholische Stimmung. Man hört eine Akkordfolge, die von Arkasia zwar öfter verwendet wird, aber trotzdem ist der Song etwas neues und macht sehr viel Spaß zu hören. Nach einem Aufbau kommen wieder aggressivere Synths, welche auch von Arkasia so noch nicht gehört wurden. Es wird auch hier wieder ein sehr epischer Part aufgebaut, der richtig genial und bombastisch rüber kommt. Mit einem genialen Beat und folgenden atmosphärischen Synths klingt der Song aus.

7. Phoenix, Pt. 1
Nun kommen wir, meiner Meinung nach zu den Herzstücken des Albums. Genialere Songs aus diesem Bereich habe ich selten gehört. Eingeleitet wird dieser Song sehr mystisch und man weiß noch nicht genau worauf man sich einstellen soll, wenn man die ersten paar Sekunden hört. Es folgt ein sehr drückender Beat, der mich zum lächeln brachte, weil es einfach so genial kommt. Das ganze baut sich wieder auf und man hat danach einen sehr coolen und mitreißenden Song vor einem.
So richtig genial wird das Ganze dann bei 3:40. Dort ist ein kurzer break und Streicher spielen eine sehr episch klingende Akkordfolge und ein beat setzt daraufhin wieder ein. Nach alter Manier baut sich das Ganze wieder auf und man hat einen äußerst genialen und epischen Part vor einem. So etwas geiles habe ich wirklich selten gehört in diesem Genre.

8. Phoenix, Pt. 2
Abgeschlossen wird das Album mit einem eher Orchestral gehaltenem Stück, dass sich wirklich nicht in Worte fassen lässt. Man muss es einfach gehört haben. Es ist einfach wunderschön und hinterlässt einen sehr genialen Eindruck beim Hörer.

Es ist schwer dieses Album in Worten zu beschreiben, weil bei Arkasia einfach die Soundkulisse und die Art wie seine Musik geschrieben ist absolut einzigartig ist. Man muss es einfach gehört haben. Man wird sicherlich nicht enttäuscht werden, wenn man auf elektronische Musik steht, die auch einen gewissen Anspruch hat und nicht nur eine langweilige Tanzgrundlage bildet.
Ich kann dieses Album nur wärmstens empfehlen, für den Preis bekommt man wirklich äußerst geniale Musik. Ich hoffe, dass Arkasia in Zukunft mehr Ansehen erlangt. Er hat es allemal verdient.

Vielen Dank fürs Lesen!
RP


Dark Floors [Blu-ray]
Dark Floors [Blu-ray]
DVD ~ Ronald Pickup
Wird angeboten von Movie-Star
Preis: EUR 9,13

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dark Floors, 18. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Dark Floors [Blu-ray] (Blu-ray)
2006 gewannen Lordi den Eurovision Song Contest und, unter anderem mit mir, einen neuen Fan. Damals war ich 11 Jahre alt. Inzwischen bin ich 18 und höre Lordi nur noch selten. Ich finde sie jedoch trotzdem nicht schlecht, es ist alles nichts besonderes aber auch nichts schlechtes. Ich finde man kann die Songs im Gegensatz zu anderer (hier unerwähnt gebliebener ;)) Musik gut hören.
Aufbauend auf der Tatsache, dass ich kein "Die-Hard"-Lordi-Fan mehr bin und sie trotzdem nicht "zum-wegrennen" finde, denke ich, kann ich eine relativ unvoreingenommene Rezension zum Film selbst schreiben. Ich habe auch manchmal den Eindruck, teilweise bauen sich die Rezension auf dem Gefühl "Ach, das ist ja sowieso nur eine Rockband" auf. (Damit will ich niemandem etwas vorwerfen) Mein Tipp an jeden, der den Film sehen möchte: Geht unvoreingenommen an den Film ran.

Hier sind zunächst keine Spoiler vorhanden:

"Dark Floors" ist meiner Meinung nach ein guter Film, kein sehr guter, dennoch ein guter. Ich war beim schauen weder gelangweilt, noch hatte ich das Gefühl, es ist eine schlechte Produktion, nur um mal die Kostüme der Bandmitglieder zu zeigen. Diese tauchen nämlich unerwarteter Weise gar nicht so oft auf. Der Film erfindet nichts neu und ich meine, dies ist auch nicht die Intension des Regisseurs, aber die bekannten Horrorelemente werden, meiner Ansicht nach, gut in Szene gebracht. Die Schauspieler sind okay, darüber kann man sich nicht beschweren. Sie sind zwar keine hochklassigen Schauspieler, meines Erachtens trotzdem gut. Die Produktion ist ordentlich, der Sound übertönt weder die Gespräche noch ist er zu leise. Die Bildqualität ist ebenfalls in Ordnung. Auf dieser Ebene gibt es also, meiner Meinung nach, kaum etwas zu kritisieren.
Bens (Noah Huntley) Tochter Sarah (Skye Bennet) ist autistisch veranlagt und befindet sich im Krankenhaus, zusammen mit ihrem Vater. Im Krankenhaus stehen die Angestellten, darunter die Krankenschwester Emily (Dominique McElligott), ratlos der Krankheit gegenüber. Nach einem technischen Ausfall einer Maschine beschließt Ben seine Tochter aus dem Krankenhaus zu schaffen und sie in, seiner Ansicht nach, bessere Hände zu legen. Emily versucht Ben umzustimmen, da an Sarah, von ihm unbewusst, ein neues Medikament getestet wird, bei welchem eine abrupte Absetzung schlimmere Schäden hervorrufen kann. Zusammen mit dem Sicherheitsangestellten Rick (Leon Herbert), dem hochnäsigen Geschäftsmann Jon (William Hope) und dem alten, sich eigenartig verhaltendem Tobias (Ronald Pickup) steigen Ben, Sarah und Emily in einen Aufzug, der wegen eines erneuten technischen Defekts, stecken bleibt, ein. Für eine kurze Zeit bleibt es dunkel, doch als das Licht wieder angeht und sich die Aufzugtüren wieder öffnen, steht das Krankenhaus komplett leer und die Insassen versuchen aus dem Krankenhaus herauszufinden.
Soweit, so gut, doch wo der Film nicht ganz so gut abschneidet ist die Logik, beziehungsweise der Zusammenhang dieser Story.

Ab hier kommen Spoiler vor:

Folgendes ist mir nach dem Schauen des Filmes aufgefallen:

Soweit ich es verstanden habe, weiß Sarah immer im Vorraus, was passieren wird. Sie hat ihren Zeichenblock auf ihrem Schoß im Rollstuhl und zeichnet auf diesen äußerst düstere Bilder, welche die folgenden Geschehnisse zeigen. So zeichnete sie beispielsweise die Krallen eines Monsters, welches kurze Zeit darauf auftauchte. Außerdem hält sie sich schon vor dem Auftauchen eines schreienden Geistes die Ohren zu. Hier wird nur leider eine, wenigstens ansatzweise vorhandene, Erklärung außen vor gelassen.

Desweiteren scheint Tobias tot zu sein. Emily erwähnt, dass er im Aufzug keinen Puls mehr hatte und dennoch lebt. Später im Film sagt sie außerdem, es sei so, als wäre er schon 10 Jahre tot. Warum er trotzdem lebt wird nicht wirklich erklärt. Er scheint auch zu wissen, dass Sarah die Geschehnisse vorhersieht. Er blickt, kurz nachdem sie aus dem Fahrstuhl kamen, auf Sarahs Zeichenblock und wiederholt die Frage "Seht ihr es nicht?". Auch hier fehlt eine Erklärung.

Weiterhin wird in der Story die Tatsache eingebunden, dass eine Art parallele Welt existiert. Indirekt begegnen sich die Charaktere immer wieder selbst, so hört sich Emily zum Beispiel selbst durch ein Funkgerät Hilferufe sagen, welche sie vorher im Film durch ein anderes Funkgerät aussprach. Außerdem standen die Charaktere einmal an einem Geländer im Treppenhaus und hören einen Schuss, bei welchem sich später herausstellt, das Ben diesen, aus Angst vor den Geräuschen im Treppenhaus abgeschossen hat. Dieser Aspekt des Filmes ist unglaublich interessant, er wird aber weder weiter aufgegriffen, noch näher erklärt.

Im Film bleiben alle Uhren auf 18:55 stehen. Als die Protagonisten einmal aus dem Fenster schauen, sehen sie Regentropfen in der Luft stehen bleiben. Die Zeit ist also komplett stehen geblieben. Später im Film laufen die Uhren plötzlich wieder und die Leichen, die auf dem Boden liegen fangen an zu leben. Und an diesem Punkt dachte ich mir "Was ist denn jetzt lost?". Warum laufen die Uhren plötzlich wieder? Das verstehe ich absolut nicht. Vor allem sieht man danach nochmal eine Uhr, die plötzlich wieder auf 18:55 steht. Sehr schade, dass dies nicht erklärt wird. Oder stehe ich hier einfach auf dem Schlauch?`

Es gibt eine Szene im Film, in der Ben durch eine Tür geht und dort urplötzlich Menschen sieht. Krankenhausangestellte, Patienten, und so weiter. Doch diese sehen Ben nicht. Er kann auch niemanden berühren. Er ist quasi wie ein Geist. Später in der Szene steht er vor einem Zimmer (203 war es glaube ich) und sagt Emily durch das Funkgerät, er stände vor Zimmer 203. Sie sagt, sie geht auch dort hin. Als Emily jedoch vor dem besagtem Zimmer steht sieht sie niemanden. Sie fragt wo er ist und er antwortet, er sei immer noch vor dem Zimmer. Die Beiden befinden sich nun also in den vorher erwähnten parallelen Welten. Aber ich frage mich halt, wie ist Ben da hingekommen und wieso? Als er durch die nächste Tür geht, befindet er sich wieder in der anderen Welt, wo alles leer steht.

Dies waren die größten Ungereimtheiten, die mir aufgefallen sind und tragen zu einem eher unverständlichem Ende bei. Es gibt keine wirkliche Auflösung, und man hat das Gefühl, den Film nur halb verstanden zu haben. Jedenfalls ging es mir so.

Trotz der genannten Punkte mag ich den Film. Die Atmosphäre ist gut und ich empfinde den Film als spannend. Sonderlich angsteinflößend ist er tatsächlich nicht unbedingt, aber trotzdem stimmig. Es gibt außerdem einige recht brutale Szenen, wo beispielsweise jemandem ein Herz herausgerissen wird und dies in Großaufnahme gezeigt wird. Jedoch auch das hält sich in Grenzen. Im gesamten bekommt man ein solides Gesamtes geliefert, das ich mir auf jedem Fall ein zweites Mal angucken werde.

Von mir gibt es eine Kaufempfehlung. Ich finde den Film jedenfalls besser, als in den Rezensionen anzunehmen ist. Und es gibt weitaus schlechtere Filme.

Vielen Dank fürs Lesen!
RP


Quarterpast
Quarterpast
Preis: EUR 7,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mayan - Quarterpast, 9. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Quarterpast (Audio CD)
Wo hier die ganzen eher schlechten bis mittelmäßigen Rezensionen herkommen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Hier liegt eines der wohl besten Symphonic Metal Alben vor, angefangen mit dem perfekten Cover, das das Album hat.
Auf Mayan bin ich, wie wohl viele andere auch, durch die Band Epica gekommen. Mayan ist jedoch härter, anspruchsvoller und vor allem komplexer. Anfangs hat mir nur der Song "Drown the Demon" gefallen, weil dieser noch einer der eingängigen ist. Nach mehrmaligem Hören erschließt sich das Album aber mehr und mehr. Es ist auf keinem Fall ein Album, das man im Hintergrund mal so nebenbei laufen hat. Man muss wirklich zuhören um die Genialität des Albums erfassen zu können, und es reicht auch nicht nur einmaliges Hören. Das Album war für mich jedenfalls ein Highlight in 2011. (Warum ich jetzt erst eine Rezension verfasse, liegt daran, dass ich erst vor kurzem 18 geworden bin ;))
Mark Jansen ist meiner Meinung nach ein absolut genialer Komponist, was sowohl Epica, als auch das hier vorliegende Werk angeht.

Symphony of Agression
Der Name ist Programm. Es donnert sofort aus den Boxen und ist dabei aber so differenziert produziert, dass man jedes Instrument klar hört. Der Song ist nicht klar strukturiert. Man hat also keine klar zu definierende Strophe oder einen Chorus, es wirkt jedoch trotzdem nicht wie einfach aneinandergereihte Parts.

Mainstay of Society
Auf das eher verspielte Intro folgt eine Strophe mit den Growls von Mark. Es setzt danach der Gesang von Simone Simons ein, die man auch von Epica kennt. Der folgende Chorus ist aggressiv, schnell und absolut genial anzuhören. Auch der Text hierzu ist absolut genial, meiner Meinung nach. Das Gitarrensolo in dem Song ist auch sehr gut gespielt und schön anzuhören.

Quarterpast
Der Titelsong auf der Platte ist eigentlich gar kein Song, sondern eher ein Orchestraler Übergang zum nächsten Song. Man hört nach einer Minute einen Chor einsetzen. Die Atmosphäre ist einfach genial.

Course of Life
Dieser Song ist einer meiner persönlichen Highlights. In der Strophe setzt der, meiner Ansicht nach, sehr geile Gesang von Henning Basse ein. Besonders hervorheben möchte ich in diesem Song den Chorus. Er ist düster und episch. Die Screams reihen sich perfekt in den Song ein. In der Mitte des Songs setzt eine kurze ruhige Version des Chorus' ein, auf welchen wieder ein aggressiver Teil folgt. Ich finde das Gesamtgebilde einfach absolut stimmig und genial. Beendet wird der Song mit einem ruhigen, düsteren Symphonischen Part.

The Savage Massacre
Das Intro ist relativ komplex gestaltet mit einem 9/4 Takt. Es folgt ein schnelles Gitarrenriff, worüber dann auch die Strophe läuft. Der Chorus hat eine tolle und einprägsame Gesangsmelodie, wieder gesungen von Henning Basse. Nach einer Wiederholung der Strophe und des Chorus' verliert der Song etwas an Geschwindigkeit, aber nicht im negativen Sinne. Es folgt ein Gesang von Laura Macrì und das gesamte wird immer ruhiger, bis nur noch eine cleane Gitarre zu hören ist. Hierüber wird eine Rede (oder ähnliches, ich weiß nicht genau was es ist) eingespielt und es folgt wieder das schnelle, aggressive Gitarrenriff. Der Chorus wird nochmal wiederholt und der Song endet.

Essenza Di Te
Dieser Song ist absolut genial und schön. Es ist rein Orchestral mit dem Gesang von Laura Macrì. Es könnte direkt aus der Epoche der Romantik stammen.

Bite The Bullet
Der Song ist wieder aggressiv. Angeführt wird er zunächst wieder mit dem Gesang von Henning Basse und der Chorus ist sowohl von der Gesangslinie als auch vom Text her sehr gut. Es folgt eine Wiederholung der Strophe und des Chorus'. Danach setzt ein Intrumentaler Part ein, der zunächst relativ hart ist, dann aber etwas ruhiger wird. Über das ruhige wird ein tolles Gitarrensolo gespielt. Danach setzt der Gesang von Floor Jansen ein und es leitet wieder zum Chorus hin.

Drown The Demon
Zunächst wird das Thema (oder Riff) Orchestral vorgestellt. Es brechen danach die Instrumente ein und spielen das Riff. Die Strophe zeichnet sich durch abwechselnden Growls und dem Gesang von Floor Jansen aus. Der Chorus ist aggressiv und vorantreibend. Später wird über den Chorus ein schnelles Solo gespielt. Über den folgenden Part wird etwas gesprochen. "Your self-pity is just another excuse to shift the blame".

Celibate Aphrodite
Das Riff hier ist dissonant und hart. Der Chorus ist wieder recht düster, wieder mit dem Gesang von Henning Basse. In der Mitte wird der Song etwas ruhiger, worauf der Gesang von Larui Macrì liegt. Das Gitarrensolo hier ist recht schnell und komplex. Auf das Solo folgt ein eher progressiver Part. Ein schnelles Riff wird gespielt, worauf eine geniale Gesangslinie liegt. Insgesamt würde ich sagen, das ist der komplexeste Song.

War On Terror
Eröffnet wird der "War On Terror" mit einem Walzer, jedoch passend zum Rest des Albums sehr düster. Was aber danach folgt, ist wohl der schnellste Song des Albums. Schnelle und hektische Riffs worauf Mark growlt. Der Song bietet auch keine Pause. Er geht konstant voran. Immer wieder werden Blast Beats gespielt über schnelle und aggressive Gitarrenriffs gespielt. Wenn man den Song hört, ist es wie, wenn man auf einer Autobahn 250 km/h fährt. ;)

Tithe
Hier wird nochmal das Thema aus "War On Terror" auf dem Klavier wiederholt, während im Hintergrund Stimmen flüstern.

Sinner's Last Retreat
Ein schnelles Gitarrenriff mit einem Chor eröffnet den Song, worauf eine Strophe mit Marks Growls folgt. Der Chorus ist wieder sehr melodisch und einprägsam. Später im Song hört man ein Keyboardsolo worauf ein Gitarrensolo folgt. Beide sind absolut genial. Ab ca. Minute 5 kommt ein kurzer ruhigerer Part auf welchen aber ein harter und epischer Part folgt. Das ganze steigert sich weiter bis wieder ein Blast Beat und ein schnelles Riff gespielt wird. Abgeschlossen wird der Song mit dem Chorus, diesmal aber in einer anderen Tonart als vorher. Am Schluss hört man nur noch Streicher und darüber Screams. Eine sehr interessante Mischung, die man so eigentlich nicht hört, die den Song aber meiner Meinung nach perfekt abrundet.

Rückblickend muss ich sagen, dass es mir recht schwer gefallen ist, hierzu eine Rezension zu schreiben, da die Songs sehr komplex sind und man muss sie einfach gehört haben. Meiner Meinung nach hat das Album eine viel bessere Wertung verdient, als hier angegeben. Ich bezeichne es sogar als Meisterwerk. Es ist perfekt produziert und eingespielt. Von mir also eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle Symphonic Metal Liebhaber.

Vielen Dank fürs Lesen!
RP


The Raven That Refused to Sing (Limited Edition)
The Raven That Refused to Sing (Limited Edition)

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steven Wilson - The Raven That Refused To Sing (and other stories), 5. März 2013
Steven Wilson ist einer meiner absoluten Lieblingsmusiker. Ich kenne ihn von Porcupine Tree, zunächst kennengelernt durch das Album "The Incident", welches auch ein absolutes Meisterwerk ist. Nach diesem Album hörte ich mir mehr Alben von Porcupine Tree an und war immer begeisterter von der Band. Sie hatte etwas an ihrem Sound, dass ich nie vorher hörte und das mich sehr faszinierte (Es werden ja oft Vergleiche zu Pink Floyd gezogen, jedoch finde ich nicht, dass man die beiden Bands gut vergleichen kann, was den Sound der Bands angeht. Das ist aber nur eine subjektive Meinung. Aber nicht falsch verstehen. Auch Pink Floyd finde ich absolut genial). Als Wilsons erstes Soloalbum "Insurgentes" rauskam hatte ich zunächst gemischte Gefühle. Mir gefiel "Harmony Korine" sehr gut, konnte aber mit dem Rest des Albums wenig anfangen. Es war mir etwas zu experimentell. Sein zweites Soloalbum "Grace for Drowning" ging mir, aus irgendeinem Grund, besser ins Ohr, obwohl es nicht weniger experimentell ist. Daraufhin hörte ich mir auch "Insurgentes" nochmal genauer an und es gefiel mir sehr.

Nun besitze ich endlich das lang erwartete Album "The Raven That Refused To Sing (And other stories)" seit 5 Tagen in der Limited Edition mit Buch, Blu-Ray, DVD sowie einer CD mit Demo Aufnahmen. Seit ich "Luminol" zum ersten Mal von der Band Live auf einem Konzert hörte war ich hin und weg und konnte das Album kaum erwarten. Alleine die Tatsache, dass einer meiner Lieblingsdrummer, Marco Minnemann, mitwirkt lies mich ungeduldig werden. Ich schaute mir immer wieder die Videos in Youtube and, welche die Arbeit an den Songs zeigte. Nun endlich rotiert die CD in meinem Player und das täglich mindestens ein Mal. Das Album ist einfach von vorne bis hinten genial und es gibt keinen einzigen Ausfall. Die Musiker sind allesamt absolut genial und setzen die Songs perfekt in Szene. Auch schön an dem Album ist die Tatsache, dass es größtenteils Live eingespielt wurde.

Luminol
Ich kenne den Song seit ca. einem Jahr und höre ihn, seit dem Erscheinen der Blu-Ray "Get All You Deserve", auf welchem er vertreten ist. Und trotzdem habe ich noch nicht genug von dem Song. Es ist Progrock vom allerfeinsten. Der Song gliedert sich in 3 Teilen. Eine 4-minütige Einleitung, ein ruhiger Teil und eine Wiederholung der Themen aus der Einleitung. Er ist wirklich sehr facettenreich und bietet viel Abwechslung, sodass die 12 Minuten verdammt schnell vergehen. Ihn an die erste Stelle zu setzen war eine perfekte Entscheidung. Man hat nach dem Song sehr viel Lust, mehr zu hören.

Drive Home
Dies ist der eingängigste Song des Albums, jedoch ist das keineswegs negativ. Im Gegenteil: Der Song fällt durch eine geniale Atmosphäre, eine schöne Gesangslinie und ein absolut geniales Gitarrensolo am Ende auf. Dieses Solo möchte ich besonders hervorheben, weil es eines der gefühlvollsten Soli ist, die ich je gehört habe. Es ist vielleicht technisch nicht das anspruchsvollste, aber das ist auch gar nicht nötig. Ein Solo muss nicht immer mit möglichst vielen schnellen Läufen bestückt sein. Es ist viel wichtiger, dass viel Gefühl darin steckt, und das ist hier definitiv der Fall.

The Holy Drinker
Das ist ein Song ganz nach meinem Geschmack. Progressiv, düster, rockig und atmosphärisch. Eingeleitet wird der Song mit einer Rock-Orgel. Nach und nach kommen die weiteren Instrumente hinzu. Hier ensteht eindeutig ein Jamfeeling, was mir sehr gut gefällt. Es erinnert mich leicht an "No Twilight Within The Courts Of The Sun" aus "Insurgentes". Das Ende ist besonders genial, hier bauen sich alle Instrumente, eines nach dem anderen nacheinander zu einem großen Finale auf.

The Pin Drop
Eher fröhlicher gehalten bietet dieser Song erneut Abwechslung zu den Vorangegangenen. Ich finde den Gesang in diesem Song perfekt eingesetzt, es ist mal etwas anderes, als das, was man üblicherweise hört und ich empfinde es als sehr erfrischend.

The Watchmaker
Selten habe ich einen so genialen Song gehört, es stimmt einfach alles. Die Atmosphäre in diesem Song ist meiner Meinung nach unschlagbar. Die Stimmung wechselt von traurig/melancholisch über Hoffnungsvoll zu düster und bedrückend. Man merkt jedoch den Übergang zwischen diesen Stimmungen so gut wie gar nicht. Es wird so geschickt umspielt und plötzlich steht am Ende eine düstere Atmosphäre vor einem. Ich hatte nach dem Song Gänsehaut und kriegte mich vor Begeisterung kaum ein. Worte können meiner Meinung nach die Genialität dieses Songs gar nicht beschreiben, man muss ihn einfach gehört haben.

The Raven That Refused To Sing
Wir sind schon am letzten Song angekommen? Die Zeit verging so schnell während des Hörens. Dieser Song ist jedenfalls nochmal ein Meisterwerk in sich. Er ist traurig und gleichzeitig aber wunderschön. Er baut sich über die 7 Minuten sehr genial auf, angefangen mit einem Piano. Die Gefühle die hier vermittelt werden sind unbeschreiblich schön und ich habe jedes mal wieder eine Gänsehaut wenn ich den Song höre.

Auch wenn ich das Album inzwischen schon bestimmt 20 mal hörte, bekomme ich immer noch nicht genug davon. Es ist einfach DAS perfekte Album. Ich gebe von daher natürlich eine absolut uneingeschränkte Kaufempfehlung. Man bekommt hier wirklich ein genial komponiertes, eingespieltes und produziertes Werk.

Letztendlich bleibt mir eigentlich nur noch ein Wort zu wiederholen:
Genial!

Vielen Dank fürs Lesen!
RP
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2013 7:53 PM CET


Evolution
Evolution
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arkasia - Evolution, 7. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evolution (MP3-Download)
Man benötigt eigentlich nur ein Wort um die Musik von Arkasia zu beschreiben: 'Genial'
Ich habe seine Musik vor ein paar Tagen durch Zufall im Internet und war sofort von der einzigartigen Atmosphäre der Songs fasziniert und konnte nicht aufhören, die Alben rauf und runter zu hören. Meiner Meinung nach findet sich hier die perfekte Mischung aus den aggressiven Elektroklängen und einer einzigartigen epischen Atmosphäre. Oft vermitteln die Songs eine eher traurigere Stimmung, jedoch findet sich immer ein gewisser Anteil an Hoffnung wieder. In diesem Album werden oft politische Reden / Statements eingespielt, welche sich hervorragend in das Gesamtkonzept einordnen und auch zur epischen Grundstimmung beitragen.
Eins noch vorneweg: Ich werde hier sehr oft das gleiche Schreiben, zu den verschiedenen Songs, weil ich einfach immer wieder aufs neue begeistert war. Bei jedem einzelnen Song. Vor allem das Wort "Atmosphäre" wird man vielleicht etwas öfter lesen. ;)

1. Destiny
Ich war sofort von dem Anfang fasziniert. Der elektronische Beat harmoniert wunderbar mit den sehr atmosphärischen Klängen. Beim ersten Mal hören, war ich der Meinung, dass es zu schnell abgeht (denn nach ca. 27 Sekunden beginnt bereits der "Drop"), da hätte man durchaus einen etwas längeren Build-Up machen können, aber inzwischen finde ich es auch so gut. Eingeleitet wird der Drop mit einem sehr stimmigen "We are taking our destiny back!". ;) Nicht ganz so Basslastig wie andere Songs des Albums, kriegt man hier einen Drop serviert, der nicht '0815' klingt. Der Song steigert sich immer weiter, bis am Ende sogar Streichersounds hinzugefügt werden. Es klingt wirklich sehr episch, meiner Meinung nach.

2. Act Now
Wieder ein sehr atmosphärischer Anfang, mit einer schönen einprägsamen Melodie. Absolut im Gegensatz dazu steht der folgende Drop, welcher mit seinen teilweise Triolischen Klängen sehr hektisch und aggressiv ist. Es macht sehr viel Spaß anzuhören, wie ich finde. Gegen Ende findet man einen wirklich sehr eindrucksvollen Höhepunkt des Stückes, wo die Synthmelodie mit sehr epischer Begleitung gespielt wird.

3. New World Disorder
Eines meiner persönlichen Lieblingsstücke. Es fängt (wie eigentlich alles von Arkasia ;)) mit einer sehr eindrucksvollen Atmosphäre ein, und geht wieder in einen sehr schönen (nicht ganz so aggressiven) Drop. Warum mir dieses Stück aber besonders gefällt ist, dass sich durch das ganze Stück ein Aufbau zieht. Das heißt es ist aufgebaut wie jedes andere Stück (Ruhiger Teil, Drop, Ruhiger Teil, Drop usw.) jedoch kommt bei jeder Wiederholung etwas neues dazu. Das ganze endet dann in einem einzigen Bombast. Kaum zu glauben, dass solche Emotionen mit Elektronik erzeugt werden kann.

4. Fall of the Republic
Der erste Song, den ich von Arkasia hörte. Er besticht ebenfalls durch eine sehr melancholische Atmosphäre. Mir gefällt besonders dass leicht orchestrale Arrangement in den Songs und besonders hier, ist dieses besonders gut umgesetzt.

5. The Awakening
Hier sehr schön eingesetzt: ein Piano Sound. Gemischt mit den Synths ergibt das ein sehr schönes und traurig klingendes Gesamtbild. Zusammen mit einem gesprochenen Passagen, wieder ein sehr atmosphärisches Erlebnis. Danach setzt ein Gesang ein, der sich bis zum Ende hin zu einem äußerst Leidvollen Gebrüll aufbaut. Sehr, sehr eindrucksvoll wie ich finde. Beim ersten mal hatte ich intuitiv die Augen geschlossen und einfach nur die Emotionen genossen. Auch wenn das jetzt vielleicht etwas kitschig klingt. ;)

6. Evolution
Dies ist das Herzstück des Albums. Mit seinen 9 Minuten ist es ein eher ungewöhnliches Beispiel des Genres. So gefällt mir das ;) Die ersten 2-3 Minuten vergehen im Flug, mit dem (bei mir) permanent bestehen bleibendem "Wow"-Gedanken. So etwas schön-melancholisches habe ich selten gehört. Das ganze ist auch noch mit einem sehr spannenden Drumbeat unterlegt: Was will man mehr? Es folgt wieder ein sehr genialer Drop. Ab Minute 5:36 wird es aber erst richtig genial. Hier hört man wieder eine sehr schöne und mitreißende Melodie, die sich immer weiter aufbaut. Zunächst ein sehr cooles Schlagzeug, danach weitere Synths und wieder ein gesprochener Einspieler, was das ganze zu einem riesigem Arrangement aufbaut. Man hat das Gefühl in einer komplett anderen Welt zu sein, während man diese fesselnde Soundkulisse wahrnimmt. Dies zieht sich bis zum Ende durch, wobei hier dann auch noch Streicher zum Einsatz kommen. Ich weiß gar nicht, wie ich diese Musik noch loben soll. Ich kann mich eigentlich nur immer wieder wiederholen: Sehr genial, atmosphärisch und fesselnd.

7. Pandemonium
Ein sehr angenehmer Synthsound leitet den Song ein, der langsam mit einem Schlagzeug unterlegt wird. Auch hier baut sich das ganze wieder sehr gekonnt auf.

8. The Uprising Freedom
Dieser Song fängt mit einem Drumbeat an und eine Melodie wird eingefaded. Es folgt relativ schnell ein Drop, der auch weiterhin mit einem Anteil an Melodie unterlegt ist. Sehr stimmig, wie ich finde. Auch hier wird wieder sehr viel mit einem Orchestralem Arrangement gearbeitet. Als Schluss wird nochmal die sehr schöne Hauptmelodie wiederholt.

9. Hope(less)
Der Abschlusssong ist wieder ein kleines Meisterwerk. Auch eines meiner Favoriten. Hier stimmt so gut wie alles. Sehr gute Einführung, die dann durch ein mystisches Piano abgelöst wird. Unterlegt wird dieses mit der unglaublich guten Textzeile: "I believe in something greater than myself. A better world. A world without sin. I'm not going to live there. There's no place for me there, any more than there is for you. I have no illusions about it. I'm sorry..." Und auf das "I'm sorry" folgt ein sehr aggressiver Drop. Es ist wirklich sehr genial, was hier an Gefühlen und Emotionen vermittelt wird.

Abschließend lässt sich für mich sagen, dass das komplette Album wirklich sehr stimmig ist. Atmosphäre ohne Ende, sehr gute Drops und vor allem die Drumbeats sind sehr gut ausgearbeitet. Ich hätte auch niemals gedacht, dass elektronische Musik so viele Emotionen vermitteln können. Mir gefällt vor allem auch der regelmäßige Einsatz von Streicher-Sounds, Pianos und sonstigen atmosphärischen Sounds.

Vielen Dank fürs Lesen!
RP


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