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Rezensionen verfasst von
Theodor Ickler
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Latein ist tot, es lebe Latein!: Kleine Geschichte einer großen Sprache
Latein ist tot, es lebe Latein!: Kleine Geschichte einer großen Sprache
von Wilfried Stroh
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet, 3. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Stroh trifft genau den richtigen Ton, sein Buch unterhält und belehrt und ist durch vollständige Übersetzung aller Beispiele grundsätzlich auch ohne Lateinkenntnisse verständlich. Mit etwas Latein aus der Schule hat man allerdings mehr davon.
Besonders angenehm fällt mir wieder (wie bei seinem Rhetorikbuch) auf, daß Stroh nicht unter dem vermeintlichen Zwang schreibt, den Leser zu missionieren und das Lateinische krampfhaft zu aktualisieren. Das Buch ist für intelligente Leser ein großer Bildungsgewinn. Es steht nun würdig neben dem älteren Werk von Jules Marouzeau.


Deutsche Grammatik für Dummies (Fur Dummies)
Deutsche Grammatik für Dummies (Fur Dummies)
von Matthias Wermke
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bedenklich, 1. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Band stellt Grundregeln der deutschen Grammatik dar und versucht – dem Charakter der Buchreihe entsprechend – den Gegenstand durch einen unterhaltsamen, auch humorvollen Ton schmackhafter zu machen. Trotzdem bleibt gerade hier das Problem, daß der muttersprachliche Leser nichts Neues lernt, denn er beherrscht ja seine Sprache, und die Stellen, an denen er über die schriftsprachliche Norm im Zweifel sein könnte, könnte er leichter anderswo nachschlagen. So ist kaum jemand vorstellbar, der diesen doch recht umfangreichen Band wirklich durchliest; zum Nachschlagen ist er aber auch wenig geeignet. Anhangsweise werden einige weitere Zweifelsfälle behandelt, aber mit dem Duden, Band 9, ist der Leser in dieser Hinsicht besser bedient.
„Ein Schweizer, nämlich der Genfer Sprachwissenschaftler Ferdinand de Saussure (1857-1913), war es auch, der als Erster darauf gekommen ist, Wörter als sprachliche Zeichen zu betrachten.“ - „Wie jedes Verkehrszeichen, Hinweisschild oder Warnsignal haben auch die sprachlichen Zeichen zwei Seiten, nämlich eine Ausdrucksseite und eine Inhaltsseite. Die Ausdrucksseite ist das, was Sie sehen oder hören. Die Inhaltsseite steht für die Bedeutung, weshalb sie auch Bedeutungsseite genannt wird. Beide Seiten sind untrennbar miteinander verbunden.“ (50)
Das Bild von den „zwei Seiten“ ist eher mystisch als wissenschaftlich. Und wie soll man sich das eigentlich vorstellen, daß die Inhaltsseite „für die Bedeutung steht“? Diese abstruse Theorie hätte nicht erwähnt werden müssen, bleibt auch folgenlos für das Buch. Natürlich hat auch nicht erst Saussure entdeckt, daß Wörter sprachliche Zeichen sind, das war seit Aristoteles gar keine Frage.
„Bei den trennbaren Verben wird das Partizip II mit ge- gebildet, bei den untrennbaren nicht: er hat aufgeschlossen, aber: hat beschlossen.“ (70)
Also ausgeradiert?
Der Gebrauch der Modalverben ist überhaupot unzulänglich dargestellt.
Der Ersatzinfinitiv wird zu Unrecht als obligatorisch vorgestellt: „Die Modalverben können kein Partizip II bilden. Es wird durch den Infinitiv ersetzt.“ (73, ähnlich 85)
Das Komma nach Halbmodalverben drohen, pflegen – auch scheinen? - wird ausdrücklich als möglich bezeichnet, eine vielleicht ungewollte Folge der Rechtschreibreform. (83)
Das Vorfeld-es wird mit dem Korrelat-es (Vorgreifer-es) verwechselt: "Es wurde bei seiner Verabschiedung viel geweint." - „Weil dieses unpersönliche es eigentlich nur die Position des Subjekts besetzt, wird es auch Platzhalter-es genannt.“ (103)
"Er bedauerte seinen Ausraster" bedeutet keineswegs dasselbe wie "Er brachte sein Bedauern über seinen Ausraster zum Ausdruck." (105) Im ersten Fall fühlt er etwas, im zweiten Fall sagt er etwas.
Das Wort "Hausmeister" ist nicht aus "Haus" und "Service" zusammengesetzt. (112)
Die Kompositionsfuge ist nicht mit bestimmten „Buchstaben oder Buchstabenverbindungen besetzt“; es geht ja nicht um die Schrift. (112)
In "Willensstärke" liegt nicht das Fugenelement -ens- vor. (113)
"Wischmopp" ist nicht aus zwei Substantiven zusammengesetzt. (113)
Die besondere Betonung von Steigerungsbildungen ist nicht erwähnt (weder bei Adjektiven noch Substantiven), sie sind umstandslos mit andersartigen Zusammensetzungen zusammengeworfen.
Bei der Genusrektion der Substantive kann man nicht sagen, daß die regierenden Substantive das grammatische Geschlecht haben. Verben haben ja auch keinen Kasus, sondern regieren ihn eben. (120) (Auch 149 ist das Verhältnis wieder als „Übereinstimmung“ statt Rektion beschrieben.)
Wenn man den Artikel „Geschlechtswort“ nennt, kann man nicht sagen, das Englische habe „nur noch einen Artikel (ein Geschlechtswort)“. (124)
Die Artikellosigkeit tritt nicht nur bei „Paarformeln“ ("Mensch und Hund") ein, sondern bei Aufzählungen beliebigen Umfangs. (133)
Bei "unserer Oma ihr klein' Häuschen" liegt kein Genitiv vor, sondern Dativ. (141)
Eine Präpositionalgruppe besteht aus einer Präposition und einer Substantivgruppe (nicht einem Substantiv). (142)
Das Personalpronomen steht nicht für ein Nomen. (155)
Es wird einerseits (an mehreren Stellen) gesagt, der bestimmte Artikel sei der Form nach mit dem Demonstrativpronomen der identisch („gleichlautend“), aber aus der Tabelle (163) geht hervor, daß das nicht zutrifft; das ist verwirrend.
Der indirekte Fragesatz kann nicht als Relativsatz erklärt und umschrieben werden: „Ich sage euch, was Sache ist. (Anstelle von: Ich sage euch das, was Sache ist.)“ (171)
Der Gebrauch des starken und schwachen Adjektivs ist nicht durchgehend richtig dargestellt. (179)
Während Wermke nur „einiges altes Gerümpel“ gelten läßt, sagt der Dudenband 9, daß heute die schwache Deklination überwiegt: „einiges alte Gerümpel“.
Unter der „Grundzahl eins“ (188) verbergen sich verschiedene Dinge: erstens der unbestimmte Artikel ein, der auch zum Zählen benutzt wird – der unbestimmte Artikel wird an einer ganz anderen Stelle behandelt, obwohl das ganze Paradigma unter der „Grundzahl eins“ steht; zweitens das pronominale einer; drittens das Adjektiv: der eine usw. Daher stimmt es auch nicht, daß eins „keine Mehrzahl hat“ (189), vgl. "die einen".
selten gehört nicht in die Reihe der steigerbaren Adverbien, da es Adjektiv ist. (194)
In ab ersten Oktober regiert ab nicht den Akkusativ, der vielmehr adverbial zu verstehen ist. (201)
Wie könnten Subjekt und Prädikat nach der Person übereinstimmen, wenn das Subjekt eine Substantivgruppe ist? (221)
Nicht alle Sätze mit Verb-Erst-Stellung sind Fragesätze. (229)
Orson Wells hieß eigentlich Welles. (187)
Das lateinische Sprichwort „Wenn auch die Kräfte fehlen“ ist von Ovid und nicht von einem imaginären Sextus Propotius (240).
Dieselbe Anekdote aus einem Büchlein von Christian Stang wird zweimal erzählt.


Stephen Fry - Wagner & Me
Stephen Fry - Wagner & Me
DVD ~ Stephen Fry
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen Sehr persönlich, 9. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stephen Fry - Wagner & Me (DVD)
Der sympathische Schauspieler führt auf sehr persönliche Weise in Wagners Welt ein, weniger in die Musik als in die Lebensumstände und das heutige Bayreuth.


Auna TBA-298 Plattenspieler mit integrierten Lautsprecher
Auna TBA-298 Plattenspieler mit integrierten Lautsprecher
Preis: EUR 43,59

5.0 von 5 Sternen Erstaunlich preiswert, 9. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Plattenspieler ermöglicht mir, die guten alten Aufnahmen wieder zu hören. Die Lautsprecher brauche ich nicht zu beurteilen, da ich ein paar gute Kopfhörer anschließe und damit eine sehr gute Klangqualität erreiche.


Akku (Li-Ion) für Minolta NP-200
Akku (Li-Ion) für Minolta NP-200
Wird angeboten von Giga Maxx Technik
Preis: EUR 4,93

5.0 von 5 Sternen Tadellos, 9. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Akku (Li-Ion) für Minolta NP-200
Für wenig Geld die alte Kamera wieder flottgemacht! Der Akku funktioniert tadellos. Mehr braucht man dazu ja nicht zu sagen.


Höhere Mathematik. Ein Begleiter durch das Studium
Höhere Mathematik. Ein Begleiter durch das Studium
von Karlheinz Spindler
  Gebundene Ausgabe

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nebenbei, 6. März 2015
Als Nichtmathematiker möchte ich beiläufig eine positive Seite des Buches hervorheben und zitiere aus der Einleitung:

"Ich betrachte die Rechtschreibreform der Jahre 1996 bis 2006 in ihren inhaltlichen Festlegungen und der Art ihrer politischen Durchsetzung als ein Symptom sprachlichen und kulturellen Niedergangs. Das Buch orientiert sich daher an den vor dieser Reform gültigen Regeln; die Lesbarkeit ist dadurch in keiner Weise gefährdet. Dem Verlag danke ich für die Bereitschaft, meinem ausdrücklichen Wunsch nach Verwendung der alten Rechtschreibung nachzukommen."
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 7, 2015 10:37 AM CET


Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache
Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache
von Katja Kessel
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bedenklich, 18. Februar 2015
Mich interessierte zuerst die Rezeption der Rechtschreibreform in diesem Buch:

„Die Rechtschreibreform brachte es mit sich, dass viele bisher einfache zweiteilige Prädikate im Infinitiv nicht mehr zusammengeschrieben werden; damit kommt es zu Änderungen in der Klassifikation: Du hackst die Kräuter klein. (alt: kleinhacken; neu: klein hacken.)“
„Die Beherrschung von Teilen der geltenden Orthografieregeln ist Voraussetzung zur korrekten Klassifikation des Prädikats.“
Man läßt sich also die grammatische Analyse von der amtlichen Rechtschreibung vorgeben., in diesem Fall von der seither überholten Reformschreibung von 1996 bzw. 2004.
Übrigens muß es statt „Prädikat“ hier jeweils „Verb“ bzw. „Verbkomplex“ heißen, denn Prädikate treten ja erst in Sätzen auf.
„Durch die neue Rechtschreibung hat sich besonders im Bereich der Getrennt- und Zusammenschreibung vieles geändert. Das betrifft vor allem Verben (alt: kennenlernen, neu: kennen lernen) und Adjektive (alt: kochendheiß, neu: kochend heiß). Diese ehemaligen Wörter und heutigen Wortgruppen fallen nun aus der Wortbildung heraus, da sich die deutsche Wortbildung an grafischen Wortgrenzen, d. h. an Leerzeichen vor und nach einem Wort, orientiert.“
Die Rechtschreibreform ihrerseits gründet aber die Getrennt- und Zusammenschreibung auf den Unterschied von Wortgruppe und Wort, setzt also eine schriftunabhängige Wortbildungslehre voraus: „Die Getrennt- und Zusammenschreibung betrifft Einheiten, die im Text unmittelbar benachbart und aufeinander bezogen sind. Handelt es sich um die Bestandteile von Wortgruppen, so schreibt man sie getrennt. Handelt es sich um die Bestandteile von Zusammensetzungen, so schreibt man sie zusammen.“ (Amtliche Fassung 2006)
„Als sekundäres, konstruiertes System kann die Rechtschreibung jederzeit verändert werden (vgl. Rechtschreibreform).“ (Und damit kann, wenn man alles zusammennimmt, auch die deutsche Grammatik jederzeit durch die Kultusminister verändert werden, denn die grammatische Analyse soll ja der Orthographie folgen!)
Die Verfasserinnen glauben, daß die Rechtschreibreform bei "selbstständig" die Einsparung von Buchstaben wieder aufgehoben habe. Sie sagen auch: „Nach der neuen Rechtschreibung sind in einigen Fällen auch eingedeutschte Plurale möglich, z. B. Atlas – Atlasse.“ Solche Dinge haben aber mit der Reform gar nichts zu tun.

Anderes: Das Buch übernimmt das „bilaterale Zeichenmodell“ Saussures, ohne auf die Mystik der zwei „Seiten“ einzugehen.
Die Verfasserinnen tun so, als habe erst die Valenzgrammatik die Prädikativergänzung entdeckt („Prädikatsnomenergänzung“) vgl. aber z. B. schon Sütterlin zum „Nominativobjekt“ usw.

Abtönungspartikeln sollen die „Sprechereinstellung bzw. die innere Befindlichkeit des Sprechers“ ausdrücken. Das ist ohne Berücksichtigung der Forschung hingeschrieben und sagt eigentlich gar nichts.

Ein Satz wie "Peter kauft Gesundheit" sei semantisch eigentlich nicht möglich, weil Abstrakta keine käuflichen Produkte seien. Das ist nicht richtig, denn Abstrakta sind „Namen von Satzinhalten“ (Porzig), und man kann sich durchaus kaufen, daß man gesund, befördert oder gewählt wird usw.

Das Stemma mit dem Satz-Symbol an der Spitze ist eigentlich vom Valenz-Ansatz her nicht zu erwarten. Die syntaktische Abhängigkeit ist nicht in diesem Sinn erklärt. Man würde das Verb an der Spitze erwarten, denn der Satz ist vom Verb her strukturiert. „Als strukturelles Zentrum ist dem Satz das Prädikat untergeordnet.“ Was heißt das? Die Angaben sollen nicht vom Verb, sondern direkt vom Satz abhängig sein.

„Morpheme sind abstrakte Einheiten.“ Aber eine Seite weiter werden Morpheme in gebundene und freie eingeteilt, letztere sollen als Wörter vorkommen. „Tisch, lang (...) sind sowohl Wörter als auch Morpheme.“

lier- in "verlieren" soll Pseudomorphem sein, weil keine Bedeutung mehr zu erkennen sei. „Bei einer Wortbildungsanalyse sollten Sie angeben, dass das Pseudomorphem zwar formal abtrennbar ist, jedoch nicht semantisch, da dessen Bedeutung (heute) nicht mehr erkennbar ist.“
Das ist widersprüchlich. Ich muß zunächst ver- als Morphem erkennen, d. h. als Einheit von Form und Bedeutung, damit ich überhaupt auf lier- komme. Dann ist aber lier(en) nicht mehr verschieden von anderen Simplizia ohne weiteren Anschluß, z. B. Kirsche. Vgl. auch verloren, Verlust.

„So ist etwa eine Brombeere auf jeden Fall eine Beere, die sich von anderen Beeren wie der Erdbeere oder der Blaubeere klar durch den Zusatz Brom unterscheidet. Was jedoch dieses Brom genau bedeutet, wissen wir heute nicht mehr.“ Aber man muß doch die Etymologie nicht kennen, um zu wissen, was ein Simplex bedeutet! Würde sich der Teil -beere verlieren, dann wäre kein Grund mehr gegeben, die Undurchsichtigkeit von Brom (oder dann vielleicht Bromme) zu vermerken. Vgl. die Feger des Schorn im bekannten Klapphornvers.

In "nicht ohne meine Tochter" soll "nicht" Attribut sein, ziemlich ungewöhnlich.

„Eine ideale Schrift wäre eine phonetische, eine, in der jeder einzelne Buchstabe genau einem Phonem entspricht.“ Das wäre allerdings eine phonologische und keine phonetische, und außerdem wird nicht gesagt, warum das eine ideale Schrift sein sollte. Wenig später bestehen die Verfasserinnen ausdrücklich darauf, daß es das Ideal einer Schriftsprache wäre, phonetisch und nicht phonologisch den Wortlaut abzubilden.

Lispler würden wohl kaum Thusi und thüße (statt Susi und süße) sagen, denn das s im Wortinneren macht ihnen ja dieselben Schwierigkeiten.

"Nimmersatt" enthält keinen alten Imperativ.

Daß bei der Reduplikation „bestimmte Aspekte“ (!) eines Wortes verdoppelt werden, ist ziemlich ungeschickt ausgedrückt.

Gr. synonymia heißt zwar auch „Namensgleichheit“, aber wie man daraus die heutige, gerade gegenteilige Bedeutung ableiten soll, bleibt rätselhaft.

Die Tabelle zu einer Semanalyse von Fahrzeugen ist sehr oberflächlich. Wer würde darauf kommen, daß Fahrräder, Flugzeuge und Schiffe das Merkmal „mit Lenkrad“ teilen? Eine Folge der künstlich angesetzten Wortfelder.

"Er fährt Schlittschuhe" soll unmöglich sein – aber nicht wegen der Pluralform, sondern weil "Schlittschuhe" nicht mit "fahren" kombinierbar sei. Gerade diese Verbindung steht mit Recht in jedem Wörterbuch.

"Wellness-Hotel" ist kein Mischwort aus deutschem und fremdsprachlichem Wortmaterial.

Eike von Savigny ist nicht die „Bearbeiterin“ von Austins Theorie der Sprechakte, sondern der Bearbeiter.

In der Wendung "den ganzen Teller aufessen" steht nicht totum pro parte (denn der Teller wird ja nicht mitgegessen), sondern die Figur ist allenfalls metonymisch.

Es gibt viele Druckfehler und orthographische Unstimmigkeiten.


The Sense of Style: The Thinking Person's Guide to Writing in the 21st Century
The Sense of Style: The Thinking Person's Guide to Writing in the 21st Century
Preis: EUR 14,99

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht umwerfend, 1. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
„People already know how to use grammar, of course; they’ve been doing it since they were two. But the unconscious mastery of language that is our birthright as humans is not enough to allow us to write good sentences. (...) By understanding how the various features of grammar are designed to make sharing possible, we can put them to use in writing more clearly, correctly, and gracefully.“ (78f.)
Pinker nimmt also an, daß jemand, der sich mit Grammatik beschäftigt hat, besser schreiben kann. Die Erfahrung spricht nicht dafür. Linguisten schreiben nicht besser als andere Leute, und die größten Schriftsteller wußten meistens gar nichts von Grammatik. Man hat gesagt: „Wenn Pascal, La Fontaine, Bossuet, Voltaire so wunderbares Französisch geschrieben haben, dann nur dank der Tatsache, daß sie keine Grammatik lernen mußten.“ Weder Homer noch Platon wußten etwas von Grammatik, denn es gab keine. Auf der wohlmeinenden Annahme ruht aber das umfangreiche Kapitel, in dem Pinker die Generative Grammatik vorstellt, wie er sie von Chomsky gelernt hat, mit den bekannten Strukturbäumchen usw. (Ob die begeisterten Rezensenten das alles durchgearbeitet haben?)
Pinker vertritt zugleich eine traditionelle naive Psychologie, wonach unser Wissen ein assoziatives Netzwerk von Begriffen und Gedanken ist, dem seinerseits die Sprache zugeordnet ist: „We have learned to associate each thought with a little stretch of sound called a word, and can cause each other to think that thought by uttering the sound. But of course we need to do more than just blurt out individual words.“ Aber selbst wenn dies so wäre, würde es nicht beim Formulieren helfen.
Das umfangreichste Kapitel ist das sechste: „Telling right from wrong“. Es geht um präskriptive vs. deskriptive Grammatik, und Pinker breitet in der üblichen Weise viele Vorschriften der Schulgrammatik und normativen Stilistik aus, um dann zu zeigen, daß sie wirklichkeitsfremd sind. Der Gegner sind also die „Puristen“ mit ihrem Mythos vom Sprachverfall, gegen den es zu kämpfen gelte.
An einigen Stellen entsteht der Eindruck, als beginne das Normative erst bei den Sprachkonventionen kleinerer Zirkel. Aber auch die scheinbar natürlich gewachsene Alltagssprache wird als Norm beigebracht, mit vielen Sanktionen seit frühester Kindheit. Außerdem folgt jedes Schreiben bestimmten Konventionen, die nicht naturwüchsig sind.
Als Beispiel eines deskriptiven Satzes, wie ihn die Linguisten aus der Beobachtung gewinnen, führt er an: „The subject of a tensed verb must be in nominative case, such as I, he, she, and they.“ Der Satz ist eindeutig präskriptiv. In diesem Kapitel werden hundert herkömmliche Zweifelsfälle des Englischen besprochen (who oder whom usw.), gegenüber anderen Stilbüchern ergeben sich keine neuen Gesichtspunkte. Der bekannte Zirkel, daß der gute Stil aus guten Autoren stammt, diese jedoch aufgrund ihres guten Stils als gute Autoren gelten, wird nicht aufgelöst.
Pinker kümmert sich vornehmlich um solche Autoren, die sich nicht hinreichend in ihre Leser einfühlen können; weniger um die, die es gar nicht wollen – oder nur zu gut wollen, nämlich um ihnen zu imponieren. Der ganze Komplex, den Sokal bloßgestellt hat, wird hier nur gestreift, obwohl Pinker den postmodernen Unsinn verabscheut und den automatischen Phrasengenerator kennt.
Manche Maßstäbe werden undiskutiert übernommen. So übernimmt Pinker ganz nebenbei die Ansicht, daß Wiederholungen ein „tedium“ seien, kümmert sich aber weder um die Umstände noch überhaupt um die Herkunft und Berechtigung dieses Stilgebots.
Das Buch ist nicht besser und nicht schlechter als viele andere Ratgeber, allerdings recht weitschweifig. Pinker geht immer wieder auf White/Strunk ein, erwähnt aber nie einen so verbreiteten Autor wie William Zinsser, der für meinen Geschmack auch besser schreibt. Ein paar gut abgehangene Witze und Karikaturen lockern den Text auf. (Viele Pinker-Leser, die sich für seine anderen Bücher begeistert haben, finden anscheinend auch dieses überragend gut, weil sie nicht merken, wie unoriginell das alles ist.)
Erschwert wird die Lektüre durch die feministische Beflissenheit, die hier folgende Form annimmt: Kap. 2: „To avoid the awkwardness of strings of he or she, I have borrowed a convention from linguistics and will consistently refer to a generic writer of one sex and a generic reader of the other. The male gender won the coin toss, and will represent the writer in this chapter; the roles will alternate in subsequent ones.“ Im 3. Kapitel erinnert eine Fußnote dann: „In this chapter, it's the female gender's turn to be the generic writer.“ Lesbarer wird das Buch dadurch nicht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2015 6:48 PM CET


Granatsplitter: Eine Erzählung
Granatsplitter: Eine Erzählung
von Karl Heinz Bohrer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fast gelungen, 8. November 2014
„Dies ist nicht Teil einer Autobiographie, sondern Phantasie einer Jugend. Der Erzähler sagt nicht das, was er über seinen Helden weiß, sondern das, was sein Held selbst wissen und denken kann - je nach seinen Jahren. Die Neugier des Lesers wird auch nicht durch eine biographische Identifizierung der übrigen Charaktere und Schauplätze befriedigt, sondern ausschließlich durch die Darstellung der Atmosphäre und der Gedanken einer vergangenen Zeit.“ (Postscriptum)
Insbesondere die Kindheit wird also aus der Sicht des Kindes selbst dargestellt, wobei Bohrer, wie er mit Recht sagt, seiner Phantasie vertrauen muß, denn die Erlebniswelt des Kindes ist dem achtzigjährigen Mann nicht mehr unmittelbar zugänglich. Aber das ist für Autobiographien nichts Besonderes. In einem Interview sagte Bohrer: „In der Autobiographie wird von dem Ich-Erzähler erwartet, dass die Zeiten einer langen Vergangenheit von einem jetzigen Bewusstsein kommentiert werden. Diesen permanenten Eingriff des Erzählers wollte ich vermeiden. Ich wollte das Fremde, auch im Jungen.“ Wird das wirklich von einer Autobiographie erwartet? Woher weiß er das, wo er doch nach eigener Aussage kaum Autobiographien gelesen hat? Es gibt zahllose Autobiographien, die trotz entschiedener Subjektivität des Verfassers, wenn nicht gerade deshalb, ein unvergeßliches Bild der Zeit und der Gesellschaft entstehen lassen.
Auch ist die kindliche Perspektive nicht überzeugend durchgehalten; es ist eben doch der erwachsene Theoretiker der Ästhetik, der das Wohlgefallen an aufgelesenen Granatsplittern usw. rekonstruiert und deutet. Diese Granatsplitter geben dem Buch den dramatischen Titel, der in einem fast enttäuschenden Gegensatz zur ereignisarmen Darstellung der ersten zwei Jahrzehnte von Bohrers Leben steht. Dessen Höhepunkte scheinen Schultheateraufführungen gewesen zu sein, sie werden jedenfalls am ausführlichsten besprochen und passen kaum zum erklärten Anspruch, die „Atmosphäre einer vergangenen Zeit“ zu beschwören. Tatsächlich gehören sie zum Austauschbaren, denn ähnliches wüßten wohl viele zu berichten. Damit komme ich zum heikelsten Punkt: Der Verfasser wünscht nicht, daß die Charaktere und Schauplätze identifiziert werden, er nennt sie darum nicht einmal beim Namen. Welchen Grund könnte diese Verpixelung haben? Soll es auf die Identität der Personen nicht ankommen, sollen sie als austauschbare Vertreter ihrer Epoche, ihrer Gesellschaftsschicht gelten? Das leuchtet nicht ein. Georg Picht zum Beispiel ist eine scharf umrissene Gestalt der jüngsten deutschen Geschichte; der George-Kreis – gerade als „Kreis ohne Meister“ (Raulff) – ist nicht beliebig austauschbar. Das Internat, das Dorf, die badische Hauptstadt, die Heimatstadt - ist es gleichgültig, daß es sich um den Birklehof, Hinterzarten, Freiburg, Köln, handelt? Ich glaube nicht, aber das ist eben die Entscheidung Bohrers. Andererseits legt er genug Hinweise aus, die dem einigermaßen gebildeten Leser die Identifikation leicht machen. Pichts Frau ist die Pianistin Edith Picht-Axenfeld. Die Lehrer werden, weil sie keinen Namen haben dürfen, durch unermüdlich wiederholte Antonomasien zu bloßen Schemen: „der interessante Griechischlehrer“, „der ernste Griechischlehrer“ usw. Die „Witwe eines der Verschwörer, die in jenem Sommer 1944 nach dem Attentat auf Hitler hingerichtet worden waren“ (176) könnte ohne weiteres beim Namen genannnt werden, aber sie heißt im weiteren Verlauf „die Frau des 20.-Juli-Mannes“, „Frau des 20.Juli-Verschwörers“; der Hingerichtete heißt infolgedessen „der Mann der Witwe“, was schon ans Lächerliche grenzt. (Es handelt sich um Charlotte von der Schulenburg, deren Tochter Angela der Verfasser nach dem Tod seiner ersten Frau Undine Gruenter heiratete.)
Die Mitschüler haben nur Vornamen, aber Bohrer sorgt durch Kennzeichnungen, die nichts mit ihrer Rolle im Buch zu tun haben, dennoch dafür, daß wir sie erkennen:
„Alex war der Neffe einer hochangesehenen politischen Publizistin, die mit einem Buch über den Verrat im 20. Jahrhundert große Bekanntheit und Anerkennung gefunden hatte.“ (155) Der ungeduldige Leser fragt sich, warum der bekannte Buchtitel, nicht aber die Verfasserin genannt werden darf, und mit dem Neffen hat das Ganze gar nichts zu tun.
Der Vater des Primus Konrad war der „bekannteste Juraprofessor seiner Zeit“ gewesen (der Nazizeit nämlich). (151)
„ein Sohn aus einer bekannten Adelsfamilie, die einst den Chef des preußischen Generalstabs gestellt hatte“ (150)
Die Scheu vor Eigennamen geht so weit, daß im Birklehof eine Büste des Mannes steht, „der sich Platon nannte“, später wird der Philosoph erwähnt, „der Platon hieß“. Dabei kehrt der bereits 15jährige Bohrer nur in das Internat zurück, in dem er früher schon einige Zeit verbracht hatte; Platon war dank Picht allgegenwärtig.
Der Entschluß, nicht von sich selbst in der natürlicheren Ich-Form zu sprechen, sorgt für ein weiteres erzähltechnisches Problem. Er ist „der Junge“; im kurzen dritten Teil, der den Studenten nach England führt, geht das natürlich nicht mehr, da ist er nur noch „er“. Das führt bei den vielen anderen „er“ gelegentlich zu Unklarheiten: „Der evangelische Pfarrer hatte es ihm mündlich erlaubt, als er von seinem Glaubensunglück erzählte. Aber er fühlte sich nicht wohl.“ (149) Wer? Gemeint ist „der Junge“. Übrigens hätte man von diesem Glaubensunglück gern mehr erfahren: Wie hat der begeistert katholische Junge seinen Glauben verloren? Die schamlos-zudringlichen Fragen eines Kaplans im Beichtstuhl können kaum der einzige Grund gewesen sein.
Es gibt keine wörtliche Rede, also auch keine Dialoge, sondern nur sehr viel indirekte Rede mit entsprechend vielen Konjunktiven. Natürlich kann sich ein Mann nach 60 oder 70 Jahren nicht mehr genau erinnern, das betrifft aber nicht nur den Wortlaut der Gespräche, sondern auch den Inhalt und vieles andere. Der Hauptteil des Buches, die ohnehin nicht sehr aufregende Internatsgeschichte, liest sich daher reichlich zäh. Keine Zeile legt – entgegen der Selbstaussage – den Verdacht nahe, sie sei fiktional. Nur daß die adeligen Schüler immer wieder an ihren wappengeschmückten Ringen gedreht hätten, dürfte ein wenig übertrieben sein. Der elitäre Charakter der Landschulerziehung wird kaum gestreift, auch nicht das Thema der Seilschaften. (Schloß Salem, von dem aus der Birklehof gegründet wurde, ist erwähnt, aber natürlich nicht namentlich.) Abgesehen vom Theater („Agamemnon“) und den allgegenwärtigen antiken Büsten bleibt die humanistische Ausrichtung des Birklehofs samt Platon recht undeutlich.
Die Darstellung ist oft nachlässig, auffallend häufig wird das hilflose Wort „irgendwie“ gebraucht. „Erika (...) war die Tochter eines berühmten Göttinger Professors für Geschichte und sah aus, als sei sie eine Schönheit aus dem Mittelalter.“ (153; gemeint ist Erika Heimpel.) Wie sieht eine solche Schönheit aus? Wie von Cranach oder wie eine gotische Madonna? Von Bohrers Freund Adrian (sc. Braunbehrens) wird gesagt, er sei der „erstaunlichste Klassenkamerad“ gewesen – aber wieso? Das wird nicht erkennbar.
Der kurze dritte Teil über Bohrers ersten Aufenthalt in England, ist deutlich besser geschrieben, ohne die krampfhafte Anstrengung der beiden anderen Teile. Nun endlich ist der erwachsene Bohrer ganz bei sich und fesselt dadurch auch den Leser.
(Ein paar Ungenauigkeiten: Reibekuchen werden nicht „aus“ dem Öl der selbstgesammelten Bucheckern gemacht, sondern in ihm gebacken (109). Auch die „Erwartung auf irgendetwas Ungeheures“ (49) enthält eine falsche Präposition.
Die Schule ist griechisch orientiert, aber gleich zu Beginn kommt es zu falschen griechischen Schreibweisen und etwas obskuren Ausführungen des Verfassers (140 und 143). Auch ein französischer Buchtitel enthält einen Druckfehler, S. 255. Einmal steht „Schuldordnung“ statt „Schulordnung“ (264); es gibt weitere kleine Versehen.)
Das Buch ist nicht schlecht, wäre aber ohne die gekünstelt wirkende, den Leser strapazierende und ständig ablenkende Schreibweise noch besser geworden.


PONS Wörterbuch der verwechselten Wörter: 1000 Zweifelsfälle verständlich erklärt
PONS Wörterbuch der verwechselten Wörter: 1000 Zweifelsfälle verständlich erklärt
von Christoph Pollmann
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unbrauchbar, 23. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Büchlein enthält viele Wortpaare und -gruppen, bei denen es wohl noch nie zu Verwechslungen gekommen ist, z. B. Baobab und Bebop, baff und Bass, delegieren und delirieren, Dilettant und Debütant, Finte und Flinte, notorisch und motorisch, Wrack und Frack, Visier und Vizir (!). Wer verwechselt denn „Torso“ und „Korso“?
Die Bedeutungserklärungen sind eher munter als korrekt. Darauf gehe ich nicht näher ein; jedes gewöhnliche Wörterbuch ist in dieser Hinsicht ergiebiger.
Es unterlaufen unglaubliche Rechtschreibfehler: „Widererkennbarkeit“, „Erwiederung“, „Glückseeligkeit“... Unter „Ekzem“ steht „dass“ als Pronomen. „auf gut neudeutsch“ (nach der Reform groß zu schreiben). „Cappucchino“. Unter „potenziell“ geht es gleich viermal mit „potentiell“ weiter. Außerdem zahlreiche Kommafehler.
Man kann „bäuerlich“ nicht durch „rustikal“ erklären.
Die Unterscheidung von „canceln“ und „kanzeln“ ist überflüssig, weil man nicht „meistens“, wie vermerkt ist, sondern immer „abkanzeln“ sagt.
„desperat“ und „disparat“ zu unterscheiden ist richtig, aber das zweite bedeutet nicht nur „sich widersprechende Meinungen“.
„Elektion“ und „Erektion“ kenne ich nur aus einem englischen Chinesenwitz, ansonsten steht das erste nicht einmal im Duden.
Zu „Emigrant“ und „Immigrant“ gibt es ausschweifende Erklärungen statt der einfachen Übersetzungen Aus- und Einwanderer.
„Emission“ und „Immission“ sind zweimal (mit verschiedenen Worten) erklärt, nämlich unter jedem der beiden Stichworte.
„was den (!) Ethos betrifft“
Statt „Geste/Gestus“ wäre eine Unterscheidung „Geste/Gebärde“ angebracht.
Grillen reiben nicht die Beine aneinander, sondern die Flügel.
Warum sollte die Intension eines Begriffs die „Schnittmenge“ seiner Merkmale ausmachen?
Das männliche Gegenstück einer Muslima soll „Moslem“ heißen. Warum nicht „Muslim“?
„Meditation ist die Hinwendung zur eigenen Mitte“ - hier wird die volksetymologische Deutung zugrunde gelegt; „meditieren“ aber hat nichts mit „medium“ zu tun.
„des Magister Artiums“ ist auch bedenklich.
Druckfehler: „Glaubessätze“, „ein tiefe Öffnung“, „Haartröckner“, „laufen Gänsen gemeinsam am Boden...“
Unter „stilistisch“, „Tapet“ und „Transkription“ geht die Grammatik durcheinander.
„wem ... gelüstet“ ist grammatisch falsch.

Ich habe nicht alle Schnitzer erwähnt. So geht es wirklich nicht!


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