Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY
Profil für Florian Rückert > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Florian Rückert
Top-Rezensenten Rang: 3.508.629
Hilfreiche Bewertungen: 57

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Florian Rückert "Student" (Naumburg)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Ego: Das Spiel des Lebens
Ego: Das Spiel des Lebens
von Frank Schirrmacher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Pseudowissenschaftlich, 12. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Ego: Das Spiel des Lebens (Gebundene Ausgabe)
Der Vater eines Freundes empfahl mir das Buch dringenst und gab es mir gleich mit. Ohne vorher etwas davon gehört zu haben, ging ich vorurteilslos ans Lesen dieses Werkes. Der Titel versprach mir eine wissenschaftlich-kritische Auseinandersetzung mit dem rational-egoistischen Menschenbild, welches sich in den letzten Jahren etabliert hat, und wie es so weit kommen konnte.

Nunja.

Das Thema finde ich noch immer interessant und Ego liefert bisweilen auch die ein oder andere Antwort. Mir gefallen die historischen Anspielungen, die Auseinandersetzung mit Rational-Choice-Theorie, Spieltheorie und dergleichen und wie diese Modelle Einfluss auf das heutige Menschenbild haben.
Warum muss ich aber nach zwei Seiten konzentrierten Lesens dieses Buch wieder zur Seite legen und wirklich jedesmall laut vor mich "Schwachsinn!" oder "Bulls***!" hinsagen?
Weil ich große Probleme haben, dem Autor zu folgen. Die Gedankensprünge, die teilweise allein auf einer Seite stattfinden, sind für mich schlicht nicht nachvollziehbar. Und ich denke, dass ich ein aufmerksamer Leser bin. Dann stören mich die endlosen Wiederholungen und Deutungen in Richtung der Argumentation des Autors. Immer wieder geht es um "Monster", FS verknüpft die Monsterfiktionen, die vor rund hundert Jahren stattfanden, mit den damaligen wirtschaftlichen Verhätlnissen, Ängsten und Menschenbildern und schließt aufgrund der Wiederkehr jener "Monster" in den Kinos auf dieselben Ängste, etc.
Tut mir sehr Leid, das finde ich hahnebüchen. Ebenso wie die immer-wiederkehrenden Verweise auf die Alchemie und Magie.

Zuletzt und mir am wichtigsten, empfinde ich das Buch als pseudowissenschaftlich. Zwar muss ich feststellen, dass im Anhang auf eindrucksvollen dreißig Seiten Quelltexte angegeben sind, und FS auch fleißig immer wieder einzelne Sätze aus jenen Quellen zitiert, doch wenn der wissenschaftliche Anspruch des Buches in einer guten Zitierweise besteht, verlangen ich auch, alle Quellen zu zitierten. Denn FS behauptet auch mal frei von der Leber weg, ohne zu zitieren. Ein Beispiel [S.232ff.]:

"Eine Million Worte hat man im Nachlass Sir Isaac Newton gefunden, [...], und sie alle sind, wie einer seiner Biografen feststellt, 'ohne substantiellen Wert'. Sie wurden 'alle in dem gleichen funfundzwanzigjährigen Zeitraum geschrieben, in dem Newton sene mathematischen Studien betrieb, und wären genauso vernünftig wie diese, wenn ihr gesamter Inhalt und ihre einzige Abischt nicht Magie wäre'."

Wörtlich zitiert, keine Quelle angegeben. Nervig und pseudowissenschatlich.

Fazit: FS liefert einige nette Denkansätze (deshalt 2 Sterne), wirklich ernst nehmen kann ich das Buch trotzdem nicht. Zu reißerisch, nicht wirklich wissenschaftlich und rethorisch unausgereift. Nach jedem Kapitel frage ich mich, was der Autor mir sagen wollte. Schade, ich hatte mehr erwartet.


Und übrigens noch was ...
Und übrigens noch was ...
von Eoin Colfer
  Gebundene Ausgabe

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht besser als Douglas Adams, aber besser als Terry Jones, 1. Februar 2010
Eoin Colfer ist nicht Douglas Adams. Aber er ist motiviert und scheint sich im Anhalter-Universum gut auszukennen. Mir jedenfalls hat er das Gefühl gegeben, wieder mit den echten Trillian, Arthur, Ford und Zaphod unterwegs zu sein. Die Story an sich ist ein wenig dünn, denn so viel scheint eigentlich nicht zu passieren. Na gut, die Erde wird zerstört - aber das kennen die Fans der Reihe ja bereits.

Im Prinzip haben wir es mit einer relativ sinnvollen Weiterführung der Anhalter-Reihe zu tun. Wobei mich die Erdlinge bzw. Flüchtlinge auf dem Planeten Nano ein wenig an die Golgafrinchaner erinnert haben...
Daneben beschlich mich das Gefühl, dass Colfer unbedingt alle Figuren aus den vorangegangenen Anhalter-Romanen in dem Buch erwähnen wollte - egal ob Thor, Eccentria Galumbitis, Wowbagger oder Fenchurch. Das wäre doch nicht nötig gewesen!

Was mich zu Anfang noch genervt hat, war, das Colfer ständig "Anmerkungen" macht - das heisst, der Textfluss wird durch schräggeschriebene Passagen unterbrochen, die meist einen Sachverhalt, ein Wort oder eine (fremde) Person näher beleuchten. Zusätzlich kommt nach jeder Anmerkung ein Absatz. Hier hat man seine Schwierigkeiten. Und Colfer macht ziemlich viele Anmerkungen. Aber letztendlich ist "Und übrigens noch was" ein würdiger Nachfolger und Colfer kommt meiner unmaßgeblichen Meinung nach zumindest in die Nähe des großartigen Douglas Adams.

Für einen motivierten Autor, der in Douglas Adams ein Vorbild sieht, die Geschichte relativ sinnvoll weiterführt, die alten Charaktere wiedererkennbar bleiben lässt, aber zu viele Anmerkungen einstreut, vier Sterne.


Sony Ericsson W810i Handy
Sony Ericsson W810i Handy

5.0 von 5 Sternen Im Langzeittest, 23. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Sony Ericsson W810i Handy (Elektronik)
Das Sony-Ericsson W810i ist ein Spitzenhandy. Ich hatte es über zwei Jahre in Benutzung und habe praktisch keine Fehler feststellen können. Zugegeben, die Kamera ist nicht mehr auf dem neuesten Stand und hat auch eine etwas lange Reaktionszeit, aber die Bilder sehen trotzdem gut aus. Zwar hat das W810i keinen echten Blitz, sondern nur eine Art Momentbeleuchtung durch die (Taschen-)Lampe, dafür werden Gesichter gut ausgeleuchtet - besser, als beim K850i zum Beispiel.

Ein Freund von mir benutzt dieses handliche Gerät bereits seit 3 1/2 Jahren und vor kurzem löste sich eine Taste, was nach so langer Zeit verzeihbar ist, denke ich.

Daneben ist dieses Handy in seinen Ausmaßen sehr handlich, die Tasten sind für normale Hände gut zu erreichen, die Sprach- und Musikqualität ist hervorragend und das mitgelieferte Headset (mit 3 verschiedenen Ohraufsätzen für jede Größe) ist so ziemlich das Beste, das ich bisher gesehen (und gehört) habe.

Dafür 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung!


Sony Ericsson K850i Handy (5 MP-Kamera, UMTS/ HSDPA, Videotelefonie)
Sony Ericsson K850i Handy (5 MP-Kamera, UMTS/ HSDPA, Videotelefonie)
Wird angeboten von WestCom
Preis: EUR 299,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Im Langzeittest, 16. November 2009
Lieber potenzieller Käufer, lassen sie sich nicht durch die gute Technik, die dieses Handy zweifellos besitzt, täuschen. Dieses Handy ist schlicht nicht ausgereift und leidet (immer noch) unter Kinderkrankheiten.

In meinem speziellen Fall zum Beispiel gehen die Taste 9 und die *-Taste nur mal ab und zu, was es mir unmöglich macht, die automatische Tastensperre einzuschalten. SMS schreiben ist nur noch mit Tricks notwendig (so muss ich die "Kamera an"-Taste an der Seite drücken, damit die Tasten kurz wieder funktionieren). Trotz Software-Update keine Besserung. Außerdem hatte ich schon nach den ersten 4 Monaten bereits den BRoD - den sogenannten Blue-Ring of Death, der sich ebenfalls nur durch ein Software-Update beheben ließ - womit all meine Kontakte und SMS abermals weg waren. Ich besitze das Handy nun seit fast 1 1/2 Jahren und bin froh, wenn ich es wieder los bin. Dieses Handy ist der Grund, warum ich vom SonyEricsson Fan zum Ächter geworden bin. Nie wieder SonyEricsson.

Mein bester Kumpel besitzt dasselbe Handy, bei ihm ist nach einem Jahr die Raute-Taste abgefallen - grundlos.

Zwei weitere bekannte haben das Handy aus Hüfthöhe auf harten Boden fallen lassen - und es zerbrach förmlich.

Bis jetzt ist mir noch niemand begegnet, der das Handy besitzt und der langfristig zufrieden damit ist, und ich kenne mindestens 5 oder 6 Personen, die ein solches Gerät besitzen.

Es gibt aber trotzdem 2 Sterne statt einen, da das Handy vom Technik (5-MP-Kamera, Bluetooth, UMTS/HSDPA etc.) und Software-Komfort (sprich: Menüführung) recht ansprechend ist.

Ich würde es aber nicht wieder kaufen.


Call of Duty: Modern Warfare 2 (Deutsch)
Call of Duty: Modern Warfare 2 (Deutsch)
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 7,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 21. August 2009
Als ein sehr großer Fan des ersten Teils Modern Warfare musste ich unbedingt Call of Duty: Modern Warfare 2 haben. Trotz der negativen Resonanz im Vorfeld der Veröffentlichung habe ich MW:2 vorbestellt und das bislang kaum bereut, trotzdem verbleiben gemischte Gefühle in mir. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Positives an Modern Warfare 2:
+ Actiongeladene Inszenierung der Solokampagne samt grandiosem Finale
+ Viele, sehr verschiedene Missionen mit 1A-Script Sequenzen
+ Immer wieder Überraschungen und Wendungen in der Story
+ Multiplayer besitzt viele Perks und Belohnungen (Erfahrungspunkte-System mit 70 Leveln), was sehr motivierend ist
+ Sehr motivierender Cooperative Modus für 2 Spieler

Negatives an Modern Warfare 2:
- Story ist lückenhaft und ergibt bisweilen keinen Sinn
- Multiplayer ohne dedicated server tötet das Community-Gefühl (man spielt immer mit anderen Mitspielern)
- Perks und Belohnungen überschütten einen förmlich in den ersten Stunden Online-Gaming
- Internet-Zugang ist zwingend notwendig, da die Aktivierung online über Valves Platform STEAM erfolgt
- Überflüssige Moscow-Flughafen Massaker Szene (die sehr gute Nahrung für Medien-Berichte à "Jugendliche trainieren mit Videospielen Amokläufe" bietet)
- Kampagne ist selbst für einen Ego-Shooter sehr kurz (ich hab 5 1/2 Stunden gebraucht auf dem zweitschwierigsten Grad)

CoD6:MW2 bietet in der Kampagne das, was jeder Action-Film mir verspricht: Nervenkitzel. Ob ich in Zeitlupe Geiselnehmer ausschalte, unter Zeitdruck über die Dächer Rio-de-Janeiros flüchte oder ich mit dem Schneemobil über Schluchten springe: Der Solopart ist wirklich gelungen. Wenn da nicht die Story und das Flughafen-Massaker wären. Ein Beispiel: Nachdem ich mich als Soldat in Afghanistan gut geschlagen habe, werde ich - aus welchem Grund auch immer - "befördert" und als Undercover-Agent in eine Terrorzelle eingeschleust (Soldaten werden nicht einfach so Agenten, bitte?!). Als dieser nehme ich an einem Flughafen-Massaker in Moskau teil (dass ich verhindern könnte, wenn ich meine "Kameraden" einfach vorher töten würde), dass dann wiederum Grund dafür ist, dass Russland in die USA einfällt. Mehr will ich nicht verraten, aber die Story ist einfach schlecht erdacht und unlogisch. Dass war mir bei MW1 nicht so sehr aufgefallen. Und wer die Flughafen-Mission nicht spielt, der wird auch nicht aufgeklärt, warum die Russen die USA angreifen. Dass die Kampagne dann auch noch nur 5 bis 6 Stunden lang ist, finde ich zu wenig (selbst für einen Ego-Shooter).

Der Multiplayer hingegen ist im Prinzip gut und motivierend, man freut sich über jeden Levelaufstieg und auf die damit freigeschaltete Belohnung ABER: sobald ich Level 70 erreicht habe, bleibt kaum ein Grund, den MP noch weiterzuspielen. Mir fehlt dann einfach die Identifikation mit den anderen Spielern, die auch auf meinem Server spielen - weil es "Meinen Lieblingsserver" schlicht nicht mehr gibt. Damit geht das ganze Zusammengehörigkeitsgefühl (Wir, die auf diesem Server regelmäßig spielen) bzw. Communitygefühl den Bach runter. Bekannte Leute trifft man mit VIEL Glück evtl. mal zufällig oder man lädt die "Freunde" per Steam auf den Server ein, trotzdem ist das nicht dasselbe. Schade. Wirklich Schade.

Fazit: MW2 ist solo oder zu zweit ein actiongeladenes Glanzstück - jedoch ohne Hirn. Der Multiplayer motiviert, bleibt aber weitestgehend anonym. Und die Flughafen-"Mission" ist schlicht unnötig wie unlogisch (und im Prinzip nur ein Werbegag). Schade. Deshalb nur drei Sterne von einem etwas enttäuschten Fan der Reihe.


Canon Pixma mp 520 Multifunktionsgerät
Canon Pixma mp 520 Multifunktionsgerät

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den alltäglichen Gebrauch super!, 13. Februar 2009
Der Canon MP 520 überzeugt durch einfache Handhabung bei großer Qualität und guter Verarbeitung. Sicher - für Profi-Fotografen mag die Bildqualität nicht ausreichen, aber wer für sich zuhause die Bilder der Digitalkamera ausdrucken will, der kann hier zugreifen. Die Druckzeiten sind angenehm (eine Text-A4-Seite in 5 Sekunden), die Warmlaufzeit von bis zu 2 min ist zu verkraften.

Ebenso überzeugend ist der Scanner, der schnell konfigurierbar ist und mit der enthaltenen Software "Omnisoft" gute Bilder liefert und Text größtenteils fehlerfrei zu erkennen und verwerten weiss.

Warum dann nur 4 Sterne? Nun, die Druckertinte ist schwierig nachzufüllen, wenn man nicht jedes Mal eine neue Patrone kaufen will. In der Beschreibung der zugehörigen Nachfüllbehälter steht, man solle in die leere Patrone ein Loch bohren, die Patrone zu maximal 65 % füllen und dann mit Heißkleber verschließen. Klingt im ersten Moment einfach, ist es aber nicht. Zumindest beim ersten Mal und nicht jeder besitzt eine Heißklebepistole.
Ein weiteres Manko: Ist eine Patrone leer, verweigert mir der Multifunktionsdrucker alle anderen Dienste ebenfalls. Kein Scannen, kein Kartenlesen, nichts. Ärgerlich, was hat der Füllstand meiner Patronen mit dem Scanner zu tun? Das hätte man sicher besser machen können.


8MM - Acht Millimeter
8MM - Acht Millimeter
DVD ~ Nicolas Cage
Preis: EUR 4,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am Rande der Gesellschaft, 15. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: 8MM - Acht Millimeter (DVD)
"8-mm" ist düster, schmierig, dramatisch, spannend und beängstigend.

Die Story: Der Privatdetektiv Tom Welles (Nicholas Cage) wird von einer reichen Witwe angeheuert, um die Herkunft eines mysteriösen Filmes zu klären, welcher im Safe ihres verstorbenen Mannes verwahrt war. Dabei handelt es sich um einen sogenannten "Snuff"-Film, in dem ein Mädchen von einem Mann misshandelt und schließlich getötet wird.
Welles soll nun herausfinden, ob der Film echt ist und gerät mit der Hilfe des Sexshopangestellten und Szenekenners Max (Joaquin Phoenix) in eine Parallelwelt, die von düsteren Gelüsten regiert wird und nur in Hintergassen und leerstehenden Fabrikgebäuden existiert. Ein einzigartiges Szenario!

Nicholas Cage spielt seine Rolle als Tom Welles hierbei stets nachvollziehbar, auch dann, wenn sich die Ereignisse dramatisch zuspitzen... großartig!
Ebenso - sie mögen mir die Dopplung verzeihen - großartig spielt Joaquin Phoenix die Rolle des Max California und ebnet sich so den Weg für Hauptrollen wie in "Gladiator", "Im Feuer" oder "Walk the Line".

Fazit: Die DVD "8-mm" liefert einen nahezu brillianten wie düsteren Film mit hochkarätigen Schauspielern und einer nachvollziehbaren Story.


Hancock
Hancock
DVD ~ Charlize Theron
Preis: EUR 5,23

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Potential verschenkt..., 12. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Hancock (DVD)
"Hancock" in kurz: Ständig betrunkener, erfolgloser Superheld poliert mit Hilfe eines Imageberaters, den er kurz zuvor gerettet hat, sein Ansehen auf und erfährt nebenbei, welche Herkunft er besitzt.

Will Smith gibt den Superhelden. Nur mal anders - was teils spannend, meistens lustig daherkommt, z.B. wenn Hancock einen angespülten Wal zurück ins Meer wirft und dabei versehentlich noch ein Segelschiff versenkt... Das ist toll und gibt sattes Futter für die Lachmuskeln. Hier liegen die Stärken des Films - kurzweilige Unterhaltung mit einem kantigen Hauptdarsteller und dessen "Heldentaten" - insgesamt ein aberwitziges Szenario.

Doch dann kommt der zweite Teil des (insgesamt sehr kurzen) Films, in dem geklärt wird, warum Will Smith eigentlich ein "Superheld" ist... und das ist im Endeffekt ziemlich banal. Hier wurde viel Potential verschenkt, musste wohl Tiefgang der Unterhaltung und Kurzweiligkeit weichen. Schade! Hatte ich mir doch eine intelligente Auflösung erhofft.

Insgesamt gesehen ist der Film gut, jedoch mit 88 Minuten zu kurz und bleibt daher relativ platt. Für Will Smith Fans ein Muss, für alle Anderen ein netter Film für den gemeinsamen DVD-Abend mit Freunden, aber mehr nicht. Deshalb 3 Sterne.


Y-Reisen: Der kleine Bundeswehr-Ratgeber
Y-Reisen: Der kleine Bundeswehr-Ratgeber
von Christian Dewitz
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber ... ziemlich platt, 11. Januar 2009
Lassen sie sich von dem Untertitel "Der kleine Bundeswehr-Ratgeber" nicht täuschen, ein Ratgeber ist dieses Buch wahrlich nicht. "Y-Reisen" ist eine Sammlung von Witzen, Anekdoten, Sprüchen, die wohl für den "einfachen" Soldaten geschrieben sind, so platt muten diese zum größten Teil an.

Auch lässt die Aktualität von "Y-Reisen" im Angesicht der bereits seit 2000 laufenden Umstrukturierung der Bundeswehr von der Verteidigungsarmee hin zur Einsatzarmee zu wünschen übrig. Wer nach 2000 gedient hat, wird sich nur bedingt wiederfinden. Wer die Bundeswehr vorher besuchen durfte und sich gerne zurückerinnern möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.
Diejenigen, die allerdings nicht gedient haben und kein Vorwissen besitzen, trotzdem über die Bundeswehr lachen möchten, die sollten nicht unbedingt zu "Y-Reisen. Der kleine Bundeswehr-Ratgeber" greifen.


Walk the line (Einzel-DVD)
Walk the line (Einzel-DVD)
DVD ~ Joaquin Phoenix
Preis: EUR 6,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bigger than Elvis, 8. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)
"Walk the Line" ist sicher nicht die leichteste Unterhaltung aus Hollywood, aber dennoch... dieser Film fasziniert. Nicht zuletzt durch den brillianten Joaquin Phoenix (8mm, Im Feuer, Gladiator) und der wunderbaren Reese Witherspoon (Pleasentville, American Psycho), die für ihre Leistung in diesem Film den Oscar erhielt. Nach einem Film wie "Natürlich Blond" hätte ich ihr das ehrlich gesagt nicht zu getraut. Um so positiver war ich von ihr in der Rolle der June Carter überrascht.

"Walk the Line" portraitiert einfühlsam das Leben des Musikers Johnny Cash, der hierzulande vor allem durch den Titel "Ring of Fire" bekannt wurde und uns kurz vor seinem Tod am 12.September 2003 noch einmal mit dem Titel "Hurt" ins Gedächtnis rückte.

Die gesanglichen Leistungen, die Phoenix und Witherspoon in diesem Film abliefern sind wirklich authentisch und bieten ein gutes Pendant zum Original. Das bewegte Leben des wahren "Men in Black" besteht aus Ups and Downs, aus Erfolg, Liebe, Drogen, endet ohne große Pointe und ohne Johnny Cashs Leben zu bewerten oder den Zuschauer belehren zu wollen.

Mich jedenfalls hat "Walk the Line" sehr überzeugt. So sehr, dass ich heute Johnny Cash nur mit einem Satz beschreiben will: "Größer als Elvis..."


Seite: 1 | 2