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Rezensionen verfasst von
A. Wache (Heidelberg)
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Death Magnetic
Death Magnetic
Wird angeboten von Orangtruthahn2011
Preis: EUR 11,99

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht der (wie immer) erhoffte Messias, aber eine Offenbarung!, 14. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Direkt vorweg, ich gehöre (leider) nicht zu denen, die mit Metallica in Echtzeit aufwachsen durften und stehe wahrscheinlich deshalb den Alben nach der Justice etwas offener bzw. freundlicher gesinnt gegenüber. Dennoch waren Kill 'em all, Ride the Lighning und Master of Puppets schon immer und heute noch meine "Best of all times".

Nach dem etwas enttäuschenden St.Anger waren meine Erwartungen relativ gering gesteckt. Trotz des allgemein bekannten Wandlungs- und Experimentierwillens der Band erwartete ich bestenfalls eine gelungene St. Anger.

Nun darf ich endlich Death Magnetic in den Händen halten und habe diese Scheibe in 4 Tagen öfter gehört als St. Anger in 5 Jahren.

Für alle Freunde des ewigen Vergleichs: Das Album klingt nach dem Besten von Load, Reload und St. Anger gepaart mit einer ordentlichen Portion "Back to the Roots". Death Magnetic dürfte wohl das erste Album seit der Justice oder Black sein, dass sofort und eindeutig nach Metallica klingt, auch wenn man sich Hetfields Vocals insgesamt etwas aggressiver gewünscht hätte.

Gerade "All Nightmare long" zeichnet sich mit allem aus, was diese Band groß gemacht hat. Geniales Riffing und Songwriting, ein 8 Minuten Track, der in keiner Sekunde Längen aufweist, ins Ohr geht und sich dort hartnäckig einnistet. Soli wie man sie von den Herren Hetfield und Hammett kennt und liebt. Meiner Meinung nach der stärkste und absolut herrausragende Track dieses Albums.

Unterm Strich ist Death Magnetic nicht der erhoffte Prophet, aber ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung: Modern und trotzdem Metallica. Endlich ist da, wo Metallica draufsteht auch wieder Metallica drin! Der erhoffte Messias könnte demnach in den nächsten Jahren aus dem Tonstudio hüpfen und viele Fans wieder versöhnen ;-)

Vier Sterne gibt es deshalb, weil ich innerhalb der Metallica Diskographie bewerte und für einen 5-Sterner das Ganze noch etwas härter und konsequenter sein müsste. ABER für mich ist das Album gleichauf mit einer Justice, aber hinter den drei Ersten.


Crysis - Special Edition
Crysis - Special Edition

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Crysis - Hardwarehunger trifft Innovation, 24. November 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Crysis - Special Edition (Computerspiel)
Crysis ... Ich persönlich habe seit Farcry (2004) sehnsüchtig auf das zweite Spiel von Crytek gewartet. Wo Farcry technisch noch eingeschränkt und auch nicht perfekt war, das macht Crysis richtig bzw. besser. Auch das ähnliche Szenario (Strandurlaub mal anders) war für mich reizvoll.

Nun, nach eingehender Begutachtung des Spiels, erlaube ich mir ein Urteil:

Crysis ist rundum perfekt! Ein technisches High-End Werk ohne Bugs mit vertrautem und dennoch innovativem GamePlay.

Aber der Reihe nach.

1. Technik

Crysis ist ein übler Hardwarestrapazierer, der sogar High-End Systeme ins Schwitzen bringt. Ich besitze folgendes:

Intel Core 2 Duo 2,6 ghz Prozessor
Nvidia Geforce 8800 GTX 768 MB
4,0 GB RAM (genaue Bezeichnung ist mir entfallen ;) jedenfalls adäquat zum restlichen System)

Das Spiel läuft unter Vista und DX10, Auflösung 1680x1050 auf sehr hoch so gerade eben flüssig. Allerdings ist Anitaliasing (Kantenglättung) komplett deaktiviert. Für volle Antialiasingqualität ist eine SLI-Kopplung 2er Grafikkarten dringend empfehlenswert.

Auf der anderen Seite muss man auch erwähnen, dass das Spiel, genau wie FarCry entsprechend intelligent programmiert wurde, sodass es mit entsprechend niedriger Einstellung durchaus auch auf schwächeren Systemen spielbar wird. Allerdings ist die Optik auch ein wichtiger Teil des Gesamtpaket Crysis.

Die Grafik präsentiert sich nahezu Photorealistisch, die Physik ist perfekt (z.bsp. lassen sich ganze Wälder physikalisch völlig korrekt mit Granaten, Raketen und MGs abholzen) und der Sound liefert sein übriges dazu bei, dass man förmlich in die intensive Atmosphäre des Spiels hineingezogen wird, was bereits zwei Minuten nach Spielstart zum ersten Herunterfallen der Kinnlade führt.

2. Gameplay

Das Gameplay ist vertraut und doch innovativ bis unkonventionell. Der Protagonist wird wie in jedem anderen Shooter gesteuert. Vom Laufen bis zum Schiessen findet man sich sehr schnell zurecht, auch die Steuerung des Nanosuits ist sehr gut gelungen, da intuitiv.
Die KI reagiert äußerst gerissen und der Protagonist ist alles andere als ein Held der ein Vielfaches dessen einstecken kann, was die Gegner aushalten. Diese Umstände zwingen den Spieler dazu nachzudenken, intelligent und überlegt vorzugehen, seine Umwelt zu nutzen und mit Köpfchen zuzuschlagen. Das Shooter-typische "Mit dem Kopf durch die Wand" Prinzip funktioniert überhaupt nicht, oder zumindest nicht lange. Crysis sieht nicht nur realistisch aus, es spielt sich auch realistisch.
Das Verhalten von feuernden Waffen (Korrektur des Ziels während dem Feuern), die Streuung unter Dauerfeuer sowie Distanz zum Ziel macht das typische Herumhüpfen, wie wild herumdrehen und um sich schießen unmöglich bzw. völlig erfolglos. Man muss sich für jeden Schuss Zeit nehmen, da es auch wichtig ist, wo die Kugel den Gegner trifft. Bei Dauerfeuer auf die kugelsichere Weste muss man schon ein halbes Magazin investieren bis man den Störenfried los ist. Das wiederrum kostet Zeit und Bewegungsspielraum und bringt den Spieler je nach dem in noch größere Bedrängnis.
Eine ballistische Simulation der Kugelflugbahnen existiert allerdings nicht.
Mit Hilfe des Nanosuits eröffnet sich dem Spieler allerdings ein ungeahnt großes Spektrum an Möglichkeiten und Strategien zur Situationsbewältigung.

3. Story

Die Story wird nach dem Motto "Active Story Telling" erzählt. Man wird in ein Szenario mit einem einfachen Auftrag geworfen und weiss ab dann genauso viel wie der Protagonist. Alles weitere erlebt man mit. Wenn man sich darauf einlässt und keine Hollywoodstory erwartet trägt dieser Stil durchaus zur Intensivierung der Atmosphäre dabei.

4. Bugs & Schwächen

Crytek hat, wie bereits bei FarCry, ein qualitativ absolut makelloses Produkt abgeliefert. Bugs sind ein Fremdwort, das Spiel funktioniert tadellos. Das bezieht sich jetzt auf das Spiel an sich. Konflikte mit verschiedenen Versionen von Betriebssystemen und/oder Treibern sind mir nicht bekannt.
Allerdings hat Crysis auch einen Haken:
Aufgrund des oben beschriebenen Gameplays besitzt Crysis einen saftigen Schwierigkeitsgrad und ist meiner Meinung nach relativ Einsteigerunfreundlich, da man schon sehr früh in allem gefordert wird, was man hat. Auf der anderen Seite würde ich sagen, dass man fehlende Shooter-Routine sehr gut mit intelligentem Einsetzen des Nanosuits kompensieren kann.

Fazit:

Crysis ist technisch die absolute Referenz in der Shooterbranche und jeder, der auf einen Mix aus FarCry und Operation Flashpoint mit noch spannenderer Atmosphäre steht, ist mit Crysis am vorläufigen Ziel seiner Träume angekommen! Crysis ist ein Taktik-Shooter, der sich wie ein vollblutiges Actiongame anfühlt. Trotz überlegtem Vorgehen und kalkulieren ist das Spiel eine einzige Adrenalinpumpe und hält sein Niveau konstant über die gesamte (relativ kurze) Spielzeit von knappen 10 Stunden.

Abschließend kann man zur Special Edition noch sagen, dass das Making of, die Artworks und der Soundtrack nur für Leute geeignet ist, die entsprechende Vorlieben in Punkto Kunst und Musik haben. Ich persönlich habe mir die Special Edition zugelegt, da ich Game Entwicklung studiere und es für lohnend gehalten habe, da mal einen Blick hineinzuwerfen. Es hätten zwar tiefere Einblicke sein dürfen, aber interessant war es von diesem Standpunkt allemal!


World of WarCraft - GameCard (60 Tage Pre-Paid)
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Preis: EUR 24,99

91 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen praktisch und fair im preis, 1. Februar 2006
Ich finde die GameCard prima. Man braucht keinerlei Zugriffe auf sein Konto authorisieren und kann einfach kontrollieren, was man für das Spiel bezahlt. Anwendung und Aktivierung funktionieren einfach und schnell.
Das Argument der Überteuerung lässt sich entkräftigen. Denn teilt man den Preis der Gamecard (24,85€) durch 2 Monate, erhält man 12,42€, was ziemlich genau das Mittelding zwischen einem einmonatigen Abonnement (12,99) und einem dreimonatigen Abonemment (11.99€/monat) darstellt.
Ob das nun für ein Computerspiel zu teuer ist, darüber kann man streiten, aber man muss es ja auch nicht bezahlen :) Ansonsten bleibt einem ja nur das 6 Monate Abonnement per Lastschrift um "richtig" zu sparen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 27, 2011 2:16 PM MEST


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