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Beiträge von Peter Uehling
Top-Rezensenten Rang: 291.389
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Rezensionen verfasst von
Peter Uehling "puehling" (Berlin)
(REAL NAME)   

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En Stjaerna Gick Pa Himlen Fra
En Stjaerna Gick Pa Himlen Fra
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 20,03

5.0 von 5 Sternen Schwedische Weihnachts-Volksmusik, 6. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: En Stjaerna Gick Pa Himlen Fra (Audio CD)
Das ist eine wunderbare CD mit schwedischer Weihnachtsmusik. Sie versetzt den Hörer in einen Raum zwischen Kirche und Markt, mitten in ein Erleben der Weihnachtszeit, das zugleich fremd und verzaubernd wirkt. Der Lunds Akademisch Kör und die musizierenden Volksmusiker (Gesang, Flöte, Bratsche) unter der jungen Chorleiterin Cecila-Martina Löf verschmelzen volkstümlich tänzerische Lieder mit bekannten Kirchenmelodien wie "Es ist ein Ros" oder "In dulci jubilo" zu ganz eigenen Stücken. Das wirkt wie improvisiert und ist dennoch großartig gesungen, diszipliniert und zugleich frei – dazu der starke Duft einer authentisch vorgetragenen Volksmusik: Das ergibt eine der schönsten Weihnachte-CDs ever!


Britten Streichquartette
Britten Streichquartette
Preis: EUR 34,36

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzaufnahme, 20. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Britten Streichquartette (Audio CD)
Ich habe diese CD vor über 20 Jahren gekauft und habe mit ihr spontan Zugang zu dieser Musik gefunden, sowohl zum betont meisterlichen Zweiten Quartett des mittleren Britten wie auch zum wunderlich gebrochenen Ton des späten Britten im Dritten Quartett. Mehr noch: Diese CD eröffnet den ganzen Kosmos dieses in Deutschland so sträflich unterschätzten Komponisten. Das Dritte bezieht sich vor allem im letzten Satz auf Brittens letzte Oper DEATH IN VENICE, eine Musik der Sehnsucht und des unglücklichen Begehrens, wie sie seit Wagner nicht geschrieben wurde. Die abschließende Passacaglia auf ein stilisiertes Glockenmotiv gehört zu den schönsten Musikstücken, die ich kenne. Das Zweite Quartett dagegen setzt sich mit den Vorbildern der Gattung auseinander, mit Beethoven, Bartok und, im letzten Satz erstaunlicherweise mit Purcell; auch hier schreibt Britten mit der Chacony eine Form über einen ostinaten Bass, allerdings in größten Dimensionen und Kontrasten.
Die Interpretation des Auryn-Quartetts ist grandios, sehr klar und mit großem Gespür für diesen besonderen Ausdruck, für das Festliche im Zweiten Quartett und für die verschatteten Farben, modrigen Düfte, welken Tönungen, die ganze untröstliche Anmut des Dritten Quartetts.


Joye - Les plaintes de Gilles de Bins dit Binchois (Chansons)
Joye - Les plaintes de Gilles de Bins dit Binchois (Chansons)
Preis: EUR 12,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik von damals? Musik von heute!, 13. Januar 2012
Das Ensemble Graindelavoix geht an die 600 Jahre alte Musik mit einem beeindruckenden Mut zur Verzierung, zur vokalen Farbe und zum Ausdruck heran. Hört man ähnliches Repertoire mit dem Hilliard Ensemble, kommt es einem monoton, marmorn, sinnlos vor. Graindelavoix verwandelt diese Partituren in bunt schillernde, aufregende Musik, die man sich ebensogut in Kathedralen wie in Chill out-Zonen vorstellen kann. Musik, die über den Abgrund der Epochen zu uns spricht.


Shutter - Sie sind unter uns
Shutter - Sie sind unter uns
DVD ~ Ananda Everingham
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 29,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zweierlei Schuld, 11. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Shutter - Sie sind unter uns (DVD)
Moooment! Schaut doch mal genau hin und nicht nur auf das, was ihr zu kennen meint! Natürlich ist "Shutter" den Konventionen asiatischer Horrorfilme verpflichtet, aber wie immer kommt es darauf an, was daraus gemacht wird, über gut platzierte Horroreffekte hinaus. Da ist also eine Tote, die aufgrund eines zu Lebzeiten erlittenen Unrechts herumspukt: Das ist das Übliche. Dann aber ist da Tun, der seine Schuld an diesem Mädchen erfolgreich verdrängt hat und nun sich widerwillig darüber aufklärt: Das ist das m.E. absolut Unübliche. Die Verbrechen, die etwa in Ju-on die Seelen umtreiben, sind länger her, stehen in keinem Verhältnis zu den Menschen, die unter ihrem Spuk leiden. Hier wird der Spuk als Gewissensqual aufgefasst und verlässt damit das Gebiet des Aberglaubens und wechselt in das der Psychologie. Das mit den Fotos ist gar nicht soo wichtig und eigentlich ein Ablenkungsmanöver. Es geht um die Schuld eines Menschen, der sich im kritischen Moment nicht entscheiden konnte, ob er zu seiner Geliebten oder zu seinen Freunden steht und im Zwiespalt erstarrt. Und diese Schuld, so sagt es der Film, ist größer als die von Tuns Freundin, die das späterhin spukende Mädchen überfahren und getötet hat. So sieht das aus! Und ihr regt euch angesichts derart interessanter Fragen über schwarze Haare auf...


Wagners Welt: Oder wie Deutschland zur Oper wurde
Wagners Welt: Oder wie Deutschland zur Oper wurde
von Axel Brüggemann
  Gebundene Ausgabe

22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keinen Schuss Pulver wert, 20. Juli 2009
Ja, auch ich hasse Rezensionen, die geschrieben werden, bevor jemand das, worüber er schreibt, überhaupt vollständig zur Kenntnis genommen hat. Aber der Schwachsinn nimmt hier auf den ersten Seiten schon derart überhand, dass man bereits nach kurzer Lektüre berechtigte Warnungen aussprechen kann. Es beginnt mit Details wie dem falsch wiedergegebenen Walkürenruf "Hojotoho" als "Hojatoho", und das ist kein Druckfehler, das kommt mehrfach vor! Dann weiß Brüggemann nicht, oder es ist ihm egal, dass die Thomaskirche nicht in Dresden, sondern in Leipzig steht. Und Karl Marx nannte die Bayreuther Festspiele nicht "Narrenfest der Stadtmusikanten", sondern "Narrenfest des Staatsmusikanten" und meinte damit, Wagner sei nach seinen revolutionären Anfängen zum königlich subventionierten Hofcompositeur heruntergekommen.
Das reicht wohl als Nachweis, dass diese brutal überteuerte Broschüre inhaltlich vollkommen unzuverlässig und unbrauchbar ist (und das dass in einem Musikverlag wie Bärenreiter niemand merkt, ist auch ein Skandal). Dann dieser grauenhaft gequirlte Stil, den Brüggemann offenbar für elegant, feuilletonistisch oder sonstwas hält: Vertreter aller politischen Strömungen "sonnen sich in strahlenden Leitmotiven". Er faselt von der "Wagner-Factory", als hätte das demiurgische Vorgehen Wagners mit dem industriellen Warhols und seiner Freunde auch nur das geringste zu tun. Nichts stimmt, aber Hauptsache, es klingt frisch, poppig, respektlos.
"Aber wer war Richard Wagner? Ein nationaler Visionär oder doch nur ein kleiner neurotischer Privatmann..." fragt Brüggemann, und die vorgeschlagene Alternative ist bereits so atemberaubend dumm, dass man sich von der Beantwortung nichts mehr verspricht. Schlimm. Ganz schlimm.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2013 4:17 PM MEST


Häschenparty/Basic
Häschenparty/Basic
Preis: EUR 9,38

5.0 von 5 Sternen Groß, 29. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Häschenparty/Basic (Audio CD)
"Häschenparty" ist definitiv das surrealste Lied des Jahres. Ich versteh gar nicht, was das sein soll, ist das für Kinder, für Erwachsene, für dancefloor-Deppen? Egal, eine solche Mischung aus Abstoßendem, Idiotischem und Mitreißendem habe ich noch nie gehört, in ein paar Jahren könnte dieses Lied als Polonäse Blankenese der Nuller Jahre gewertet werden, als auf den Punkt gebrachter Schwachsinn der Gegenwart. Das muss man aber erstmal hinbekommen, mit einer Mischung aus Verwickeltsein, Zynismus und Distanz. Solche Gestaltungskraft und Fantasie hätte ich Wendler nie zugetraut. Ich meine es wirklich nicht ironisch: Das Ding ist großartig!!


Requiem for a Dream
Requiem for a Dream
DVD ~ Ellen Burstyn
Preis: EUR 6,99

12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Art deco, 16. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Ein Drogenfilm dient gewiss nicht dazu, "abzuschrecken", sondern hat erst mal Anspruch darauf, als Kunstwerk zu gelten und nicht als sozialpädagogisches Traktat. Ich fürchte, dass Christiane F., Film und Buch, einige Drogentote auf dem Gewissen hat, der Abgrund hat für genug Menschen auch einen starken Reiz, will sagen: Wie ein Film beschaffen sein müsste, der wirklich "abschreckende" Wirkung hat, ist gar nicht zu sagen, denn es ist eben Kunst, die sich auf einen Nenner nicht bringen lässt. Als Kunstwerk allerdings finde ich diesen Film ganz und gar nicht toll. Ein großes Interesse für seine Figuren bringt er nicht auf, die Trips sind kaum mehr als Anlass zu kinematografischen Experimenten, und das Häufen von Extremen (Arm ab, Vergewaltigung, Elektroschocks) ist mir allzu durchsichtig auf das Schocken des Zuschauers berechnet. "Pi" war noch wirklich originell, aber gerade auch mit dem grässlichen "The Fountain" im Hinterkopf ist Darren Aronofsky für mich ein Regisseur von zweifelhafter intellektueller Konstitution auf abschüssiger Bahn.


The Game [Special Edition]
The Game [Special Edition]
DVD ~ Michael Douglas
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 6,49

13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum ist dieses Ende gut?, 29. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: The Game [Special Edition] (DVD)
"The Game" wird wegen seines Endes immer wieder kritisiert: Es sei zu versöhnlich, zu unwahrscheinlich, zu konventionell. Ich denke, der Ärger ist kalkuliert und gehört zur vom Regisseur beabsichtigten Wirkung des Films. Nur sollte man sich fragen, was das Ende bedeuten könnte, statt einem Regisseur, der so intelligent ist wie Fincher, einen albernen Vorwurf zu machen. Damit unterschätzt man den Film. So viel Unwahrscheinliches ist bis dahin geschehen, vor allem hat sich die Sicht auf das, was Realität und was Spiel ist, so oft gedreht, dass mich der Sturz von Michael Douglas am Ende immer wieder an das Glücksrad eines Automaten erinnert, das irgendwo stehen bleibt: Hier zufällig auf dem guten Ende. Aber das hat im Grunde keine Bedeutung mehr. Er könnte genauso gut im Totenreich angelangt sein; gerade weil das Ende so unrealistisch ist, hat die Szene im warm golden ausgeleuchteten Restaurant auch etwas von einer irrealen Welt. Wahrheit und Spiel sind nicht mehr unterscheidbar. Hätte der Film mit einem Tod geendet, man müsste das sofort wörtlich nehmen: Da hätte man dann ein hartes Faktum. Aber der ganze Film dreht sich um die Auflösung derartiger harter Fakten. Nur das happy end in seiner (durchschaubaren) Konventionalität erlaubt Mehrdeutigkeit im Sinne des Films.


Hannibal Rising
Hannibal Rising
von Thomas Harris
  Gebundene Ausgabe

25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrott, 26. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Hannibal Rising (Gebundene Ausgabe)
Was ist nur mit Thomas Harris los? Die ersten Lecter-Romane waren doch wirklich gut, originell, interessant. Der hier jedoch ist Müll und hat mit Psychologie so viel zu tun wie eine Steuererklärung mit Liebeslyrik. der junge Hannibal wird zum Mörder, weil er den Tod seiner Schwester im Kriegswinter an ihren vier Mördern rächen will. Zwischen dieser Motivation und seiner späteren Karriere als Kannibale besteht kein, ich wiederhole: gar kein Zusammenhang. Es mangelt diesem Rachefeldzug eklatant an Abartigkeit, ein bisschen Messerstecherei, ein bisschen lebend in Formalin einlegen, das ist schon alles, kein Hinweis auf den Zwang, Menschen zu verspeisen. Peinlich ist das schiefgegangene Bildungsgetue, das schon in "Hannibal" bedenklich Richtung substanzlosen Lifestyle (Wein und gutes Essen) abdriftete, hier aber Schwachsinn hervorbringt wie DDR-Flaggen im Jahr 1946 (also drei jahre vor Gründung des Staates) und Streichquartette von Bach (gibt es nicht). Dazu ist das Buch erzählerisch leblos, ein kurzatmiges Rinnsal, das den Leser mit billigsten Spannungstechniken zum Weiterlesen zwingt. Filmisches Denken stinkt bei diesen knappen Schnitten aus allen Ecken, ohne dass dabei jedoch eine funktionierende Form herauskäme. Wahnsinnig schlecht.


Neonlicht - Die Kraftwerk Story
Neonlicht - Die Kraftwerk Story
von Pascal Bussy
  Taschenbuch
Preis: EUR 4,95

33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dass man auf so was angewiesen ist..., 26. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Neonlicht - Die Kraftwerk Story (Taschenbuch)
Im Grunde ist das ein knalldummes Buch, in ein schauderhaftes Deutsch übersetzt, ständig beklagend, dass man über Kraftwerk so schwer etwas in Erfahrung bringen kann, und das auf jeder Seite belegend durch schieres Blabla. Nicht, dass man nicht jeden Brosamen private Information gierig aufsaugte. Aber es hat ja auch seinen guten Sinn, wenn Künstler beschließen, ihre Personen aus der Öffentlichkeit herauszuhalten: Man soll sich auf das Werk konzentrieren, es beschreiben, auslegen, einordnen. Dazu erweist sich Pascal Bussy als geistig komplett außerstande. Gerade mal vermag er einen über die deutsche Szene Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre zu informieren, eine musikalische Erfahrung vermag er nicht in Worte zu kleiden, es bleibt beim nackten name-dropping. Der Mann hat von Musik elementar keine Ahnung, und eine Theorie über Pop hat er auch nicht zu bieten. Was ist denn "vielschichtig" an diesen Alben? Erklär's mir, wenn du es behauptest! Ich glaube das ja nicht, ich halte die Kraftwerk-Musik für ein elementares, sauber abgeschliffenes Design-Produkt. Nun widersprich mir doch! Einen Stern über der Mindestwertung, weil es ohne dieses Mist-Buch gar nichts über Kraftwerk zu lesen gäbe.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 25, 2009 11:53 PM MEST


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