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Rezensionen verfasst von
B. Hein (NRW)
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Brother
Brother
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit der Musik ist das ja so eine Sache..., 13. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brother (Audio CD)
In diesem Fall fällt mir auch nicht viel ein was ich zu "Brother" sagen könnte. Schon sehr lange bin ich großer Fan von a-ha und Morten Harket. Nach den großartigen Alben "Wild Seed" und "Vogts Villa", die wahrscheinlich immer die besten Soloplatten Harket's bleiben werden, folgte ein gutes "Letter From Egypt" im Singer/Songwriter Stil, ein nur durchschnittliches sehr kommerzielles "Out Of My Hands" und nun "Brother". Auf jüngstem Album "Brother" sind die Songs in jedem Fall wieder anspruchsvoller und vor allem gesanglich große Klasse. Die Instrumentierung setzt sich, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, wieder aus "echten" Instrumenten zusammen und ein Ohrwurm jagt praktisch den Nächsten. Aber trotz alle dem fragt man sich ob das reicht ein gutes Album zu sein?

Ich finde "Brother" um einiges besser als "Out Of My Hands" aber 3 Minuten Lieder verschenken immer auch ein bisschen Potential. Es stimmt, dass "Wild Seed" diesem neuen Werk musikalisch wieder etwas Näher kommt, seine musikalische Bandbreite dann aber doch nicht erreicht. Trotzdem sind die Songs, alles voran "Do You Remember Me", "Whispering Heart" und "Oh What A Night" gesanglich überdurchschnittlich und im Ganzen schön an zu hören.

Fazit: Ein schönes Album, wenn auch mit Potential nach oben!


Gravitas (Ltd.Digipak+Dvd)
Gravitas (Ltd.Digipak+Dvd)
Preis: EUR 17,99

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik kann wie ein Baum sein..., 21. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravitas (Ltd.Digipak+Dvd) (Audio CD)
Reich an Strukturen, allen äußeren Einflüssen trotzend, beständig und bodenständig, mal härter mal weicher aber manchmal auch hohl, alt und nicht dazu bereit oder fähig, neue Wurzeln zu schlagen.

Ähnlich ist es mit Asia. Am Anfang war noch alles gut. Erfolgreich kreierten „die Vier“ eine spannende Mischung aus Progressivem-Bombast Rock der einschlug wie eine Bombe. Mit ihrer zweiten Platte „Alpha“ dann der direkte Rückzug zu dem, was die Ursprungsbesetzung von Asia heute noch macht. Eingängige Rock/Pop Musik mit großen pathetischen Refrains, gesampelten Chören, Keyboard-Streichern, Steve Howe’s verschachtelten Gitarren-Soli und einem (leider nur) soliden Schlagzeugspiel von Geschwindigkeitsdrummer Carl Palmer. Wer die Solo-Alben von Icon bzw. Wetton & Downes während der Payne-Ära gehört hat weiß, dass sich an dem Grundgerüst der Musik Asia’s nicht viel geändert hat. Und genau das stört mich am neuen Album „Gravitas“. Es mag ja eher die Regel sein,
dass Bands sich nach so vielen Jahren nicht völlig neu erfinden aber das alles einfach nur gleich bleibt, wirkt dann doch irgendwann ermüdend.

Vom schlecht produzierten und irgendwie nicht ganz „fertigen“ Reunionalbum „Phoenix“ mal abgesehen, haben mich diese Abnutzungserscheinungen auf den letzten Alben noch nicht so gestört, aber beim neusten Werk machte sich nach den ersten Hördurchgängen schon eine gewisse Enttäuschung breit.
Das ‚Steve Howe’ keine große Lust mehr hatte über immer die gleiche Liedstruktur zu dudeln, wundert mich nicht. Auch die Tatsache, dass der wesentlich jüngere ‚Sam Coulson’ seinen Part übernommen hat, störte mich ebenfalls nicht besonders, aber nun fehlen mir ‚Howe’s’ kleine Spielereien doch ein ganzes Stück.
Vielleicht waren es auch gerade seine kleinen Beiträge, die die Asia Alben in den letzten Jahren noch etwas spannender machten.
Nichts gegen ‚Coulson’s’ Spiel aber seine Soloparts auf dem Album sind nur gewöhnlich und nur selten wirklich abwechslungsreich.
Er spielt gut und schnell und ich wäre froh wenn ich so auf der Gitarre zaubern könnte,
aber schnell ist nicht immer besser und an Steve Howe kommt er dann doch nicht heran.
Vor allem fehlen die kleinen feinen Solo-Einlagen, die Howe mit in den Asia-Sound gebracht hat.

Der allgemein etwas härtere Sound auf der Platte gefällt mir wiederum sehr gut.
John Wetton singt ebenfalls unglaublich frisch und kräftig. Beinahe besser als in den 80ern. Carl Palmer zeigt, neben seinem immer währenden kaum ausgefallenen 4/4 Takt Spiel, dass er doch hin und wieder anders kann. Auf „Valkyrie“ und „I will die for you“ hört man sogar eine seltene Double-Base. Wie dem auch sei, an sich ist bis auf einige Ausnahmen alles beim Alten. Das größte Problem sind aber die Songs an sich.
Natürlich jagt hier, wie immer, ein fetter Ohrwurm den Nächsten aber Asia’s Problem, jeden Chorus so lange und immer wieder durch zu nudeln, stört hier gewaltig. Songs wie: ‚Valkyrie’, ‚Nyctophobia’ oder ‚I would die for you’ kommen nur auf ihre Spielzeit, weil der Refrain einfach unheimlich lange wiederholt wird. Mal davon abgesehen, dass in obigen Songs im Refrain auch nur jene Worte verwendet werden, die im Namen des Titels vorkommen. Ich sage nicht, dass diese Songs schlecht sind, aber nach all dem was man von Wetton und Downes in den letzten zwei Jahrzehnten hören konnte auch absolut nichts Neues, was es diesmal schwierig macht. Das man jeden zweiten Titel am Ende ausblenden musste, finde ich auch irgendwie seltsam und inkonsequent. Wie dem auch sei, vielen wird es mit Sicherheit gefallen aber dennoch wird man zu schnell an andere Titel erinnert. So darf ein fast 2 1/2 Minuten langes Keyboard-Intro vom Tastenmaster ‚Downes’, zu hören im Titelstück, natürlich nicht fehlen. Sehr positiv ist diesmal die Produktion, bei der ‚It Bites’ Frontman John Mitchell an den Reglern gedreht hat. Der Sound hört sich im Großen und Ganzen sehr gelungen an. Natürlich lebt meine Rezension vom Meckern auf höchstem Niveau aber wenn man selbst Musiker ist und immer versucht neue Melodien und Rhythmen zu kreieren, fällt es einem schwer immer wieder das Gleiche zu hören, obwohl ich Wetton und Asia sehr mag. Machen Sie sich ein Bild vom neuen Album.

Fazit:
Mit ‚Garvitas’ bekommt man ein solides Asia Album mit einigen gelungenen Ohwürmern (The Closer I Get To You, Russien Dolls, I Would Die For You u.a.) und praktisch keinem Totalausfall zu hören. Sam Coulson spiet solide und gibt dem Sound einen etwas härteren Touch, Palmer trommelt endlich mal etwas ausgefallener, Downes legt kräftig Keyboardteppiche auf den Boden und Wetton singt fast besser als zu ‚Heat Of The Moment’ Zeiten. Die einzigen negativen Punkte sind schnell erklärt: Steve Howe’s gut positionierten Soloparts fehlen und die Songs mit deren Melodien und Ablauf, hat man einfach schon zu oft von Asia gehört, was mich einfach nicht mehr 100% zufrieden stimmt.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 9, 2014 1:12 PM MEST


Kein Titel verfügbar

19 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum zum Teufel, kommt der Film bei allen so gut weg?, 24. Mai 2013
Vor etwa genau einer halben Stunde habe ich mit zwei Kollegen das Kino verlassen. Mit fragenden-, leicht lächenden Blicken endete die Vorstellung vom "Tanz der Teufel" Remake "Evil Dead". Ich muss gestehen, dass ich gerade tatsächlich erhebliche Probleme haben diese Rezension irgendwie vernünftig weiter zu schreiben, bzw. den Anfang
zu finden.

Zu aller erst sollte man festhalten, dass das Original neben seiner trashigen Note gewiss nicht übermäßig Ernst rüberkommen sollte, was selbiges eben so sehenswert gemacht hat und nach wie vor macht. "Evil Dead" hingegen verkommt schnell zum klischeebehafteten und ungewollt komischen Tenniewaldhüttensplatterschlachtfest, welches mich und auch meine zwei Kollegen wenig beeindruckt hat, und den stressbelasteten Puls endlich mal wieder zur Ruhe hat kommen lassen.

Man nehme eine großen Topf, schütte ein bisschen Poltergeistsaft, Exorzismusschleim, ein paar Teenies, viel Blut, alle nur erdenklichen Werkzeuge (Fleischmesser, Cutter, Nagelpistole, Motorsäge, Kanonen etc.), ein verfluchtes Buch, eine Holzhütte aus Holz und eine solide bis schwachsinnige Story, rühre das Ganze bis zur absoluten Verstümmelung zusammen und heraus kommt "Evil Dead", der wohl schockierendste Film aller Zeiten.

Sicherlich gut gemeint, die Macher haben sich was dabei gedacht aber vergessen, dem ganzen Karussell den frischen und nötigen Wind in die Ketten zu pusten. Alles schonmal da gewesen, ein Horrorklischee jagt das nächste. Selbst die meist guten Splatterszene habe ich schon drastischer und verstörender gesehen, was schlussendlich nicht wichtig ist, aber den Film eben so aussergewöhnlich machen soll. Da können auch die vielen zuknallenden Türen den Streifen nicht retten. Darstellerisch meist gelungen, aber viel zu oft an der Grenze zum komischen haben viele Wendungen trotz des Genres absoluten "Kopfschüttelcharakter", der am heutigen Abend so manchen Kinobesucher hat raunen lassen.

Vieles wird heißer gekocht als es ist. Dieser Film leider auch. Vielen Menschen wird er das geben, was er geben soll aber neu, innovativ, spannend und einzigartig ist er bei weitem nicht. Unabhängig vom guten Original macht dieser Hüttenzauber, den man im Übrigen auch schon tausend Mal gesehen hat, nicht sonderlich Spaß. Zumindest nicht mir. Gar nicht auszudenken wie das Remake von "Poltergeist" aussehen wird...!
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 30, 2013 8:14 AM MEST


Vultures
Vultures
Preis: EUR 18,41

5.0 von 5 Sternen Ich hätte es ja fast nicht für möglich gehalten..., 26. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Vultures (Audio CD)
...aber auch dieser "moderne" und "kurze" Rock gefällt mir. Eigentlich ist mir AOR Rock oder
12 Minuten Stücke, wo die Musiker alles geben, besser gesinnt aber Kensington haben es tatsächlich geschafft.
Alle Songs des Albums sind abwechslungsreich und in ihrer Machart anspruchsvoll eingespielt.
Für die Autobahn oder allgemein die Autofahrt bestens geeignet.

Home Again und Ghost möchte ich mal gesondert als sehr gut herausfiltern.


mumbi X-TPU Schutzhülle HTC One Hülle transparent weiss (NICHT HTC One M8)
mumbi X-TPU Schutzhülle HTC One Hülle transparent weiss (NICHT HTC One M8)
Preis: EUR 5,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passt ganz gut, aber..., 5. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
...oben und unten sitzt zumindest bei mir die Hülle nicht "gerade" und "perfekt".
Schade!! Wobei es durchaus sein kann, dass dies eine Ausnahme ist.


Resonance (The Omega Tour 2010) [Live]
Resonance (The Omega Tour 2010) [Live]
Preis: EUR 9,49

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie fast immer ein reines Soundproblem...!, 23. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das eigentliche Konzert ist wie immer spitze. Die alten Hasen können es nach wie vor aber wie schon bei den letzten Live und auch Studioalben fehlt der Produktion der richtiger Produzent. Die Keyboards zu laut, Wetton geht im Hall unter und das wichtige Schlagzeug von Meister Palmer ist einfach (wie so oft) viel zu leise und ohne vernünftigen Klang. Wieso ist das bei den letzten Asia Alben immer schon ein Problem gewesen? Schade, dass hätte ein Top Album werden können aber könnt ihr euch nicht endlich mal einen fähigeren Produzenten gönnen?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2012 9:52 AM CET


Schein & Sein
Schein & Sein
Wird angeboten von ZUMM31
Preis: EUR 7,60

21 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo sind all die guten Lieder hin?, 16. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Schein & Sein (Audio CD)
Vorwort:
Seit "Abenteuerland" bin ich mal mehr, mal weniger großer Pur Fan und habe der Band vor allen möglichen Kritikern aus meinem Umfeld den Rücken freigemacht. Die Meinung, dass Pur reinster Schlager ist, konnte ich mit Text- und Musikbeispielen stets neutralisieren oder zumindest sänftigen. Aber nun zum neuen Album!

Ich möchte keine großen Worte über "Schein und Sein" verlieren, nur folgende Fragen würde ich gerne beantwortet haben:

Wo sind die E-Gitarren von der selbsternannten "Rockband" aus Bietigheim?
Warum wurde dieses Album zu 70% so schrecklich (über-)modern "überladen" produziert?
Weshalb wurde Hartmut Englers Stimme so häufig mit irgendwelchen Effekten überzogen?
Warum erinnern mich einige Songs textlich und musikalisch sehr an das eher enttäuschende und platte Album "Es ist wie es ist"?
Warum bleiben mir beim zweiten anhören nur unfassbare 3 Songs im Kopf? (Beim letzten Album "Wünsche" waren es locker "10")
Wofür gleich 14 Tracks? 10 richtig gute hätten dem Album mehr gebracht.

Und als letzte Frage:
Warum wurde der akustische Knaller "Der Trick dabei" so mit Keyboard-Panflöten verschachtelt,
dass es keinen Spaß mehr macht diesen Song zu hören?

Fazit:
Alles in allem bleibt mir bei diesem durch und durch Pop-Lastigen und überproduzierten Pur Album, mit teils sehr platten Texte, nur eins zu sagen: Mich hat noch kein Pur-Album so fragend und enttäuscht zurückgelassen wie "Schein und Sein"!
Ich weiß nicht ob sich da nach weiteren Durchgängen etwas dran ändert, aber derzeit hängen mir von 14 Songs noch nicht mal eine Handvoll im Ohr. Und das irritiert mich als Musikliebhaber, Pur-Freund und Songwriter meiner eigenen Band zu sehr. Schade...!

Schlusswort:
Musik ist in der Regel völlig subjektiv aber wenn in meinen Ohren, und damit spreche ich nicht für andere, nicht das Minimum
meines Geschmacks oder ein Qualitätstandard einer Band aus benannten Gründen beibehalten wird, kommt solch eine Rezension zustande!


Skyfall
Skyfall
Preis: EUR 0,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Diamonds Are Forever" lässt grüßen...!, 13. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Skyfall (MP3-Download)
Nach dem ersten Hören im Radio war ich zunächst begeistert. Endlich wieder ein klassischer Bond-Song der sich durch Adele's Stimme auch noch "besonders" anhörte.

Das zweite Hören ließ mich ein wenig an Shirley Bassey's "Diamonds are forever" erinnern.
Allerdings plätschert eben jener Bond-Klassiker so nicht vier Minutenohne große Steigerungen vor sich hin,
was mich der dritte Durchgang erkennen ließ.

Mein Fazit befindet sich also irgendwo zwischen Klasse und Durchschnitt.Es passiert mir bei diesem Song, unabhängig von Adele, einfach zu wenig. Positiv ist aber, dass der Titel ein wasch echter 007 Song ist,was ich ein wenig vermisst habe die letzten Jahre.


XXX (Ltd.Digipak+Dvd)
XXX (Ltd.Digipak+Dvd)
Preis: EUR 21,90

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pheonix, Omega, XXX, 29. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: XXX (Ltd.Digipak+Dvd) (Audio CD)
Nach dem doch eher ruhigen und klanglich nur durchwachsen produzierten ersten Reunion Album 'Pheonix' von 2008, waren die Erwartungen an den Nachfolger 'Omega' hoch. Würden es die alten Knaben nochmal schaffen musikalisch etwas Asia-Typischer und rockiger zu agieren oder doch als belanglos in der Schublade der banalen achtziger Revivals landen? Die Antwort viel positiv aus. Fast alles Songs auf 'Omega' waren von der Inszenierung facettenreicher und interessanter als ihr etwas unschlüssiger Vorgänger. Die Kritik viel dementsprechend gut aus und alle waren sich einig: Das Original Line-Up von 'Asia' war wieder da und ließ die John Payne Ära fast vergessen.

Die Spannung stieg als man plötzlich vom Jubiläums-Album 'XXX' lesen konnte. Die Bandmitglieder selbst lobhudelten ihr neues Werk im Vorfeld als das Beste Album seit 'Astra'. Und um es kurz zu machen: Sie hatten Recht! Die Facetten wurden im Vergleich zu 'Omega' um ein vielfaches erweitert und das Ohrwurm-Potential gesteigert. Steve Howe klampft exzentrischer, progressiver und vor allem öfter als auf dem Vorgänger. Wetton sing wie eh und je, Carl Palmer verzückt mit seinem 'straight'en' und schnellen Spiel und Downes legt alle nur erdenklichen Keyboard-Teppiche unter die Songs. Wie man Asia kennt!

Der Opener 'Tomorrow The World' knallt einem mit schnellen Beats, Keyboard Synthesizern und satten Gitarren-Soli um die Ohren.
So muss Asia klingen. Kein klassischer Ohrwurm aber verdammt spannend anzuhören weil alle Vier musikalisch was zu sagen haben.
Der vielleicht beste Titel des Albums 'Bury Me In Willow' kommt direkt als zweites. Eine geniale Pop-Nummer die sich sowas von ins Ohr beißt, dass man den Rest des Album fast vergessen möchte, aber nicht sollte. Auch die orchestrale Keyboardeinlage von Downes lässt diesen Up-Tempo Bomber nach Asia klingen. 'No Religion' ist ein typischer Asia-Rock-Hammer mit eingängigem Refrain. Guter Song. Mit dem vierten Titel 'Faithful' kommt die erste Bombast-Ballade, die sich im zweiten Drittel ebenfalls wieder zum 'Wall-Of-Sound' Kracher mit großartigen Steve Howe Parts arrangiert. Bislang jeder Schuss ein Treffer. 'I Know How You Feel' hat zwar einen netten Beat, kommt aber nicht ganz an die Titel 1-4 heran. Die Melodie schiebt sich so dahin. Kein wirklicher Einbruch aber auch nicht der beste Titel, wobei man festhalten sollte das die Hitdichte auf 'XXX' sehr hoch ist. Die erste Singleauskopplung 'Face On The Bridge' hingegen kann dann wieder zu 100% überzeugen. Ein Hit der sich schon in die verschiedenste Charts eingearbeitet hat. Steve Howe's Solo am Ende des Songs soll hier auch kurz erwähnt werden. 'All Gatto Nero' überzeugt wieder mit einem genialen Refrain ala' 'Don't Go Out Tonight' vom dritten Wetton/Downes Album. Der siebte Song 'Judas' gehört wieder in die gängige Rock-Schublade. Lässt sich hören. Einfach und gut verdaulich. Mit 'Ghost Of A Chance' neigt sich die Platte dann nach acht starken Songs dem Ende zu. Downes und Wetton kämpfen sich in alter 'The Smile Has Left Your Eyes' Manier durch das erste Drittel, bevor die musikalische Bombe (mal wieder) platzt und 'die Wand' aus den Lautsprechern knallt. Großartig. Auch der Bonus-Track 'Reno', der auf der Deluxe-Edition zu finden ist, könnte man als kleine Perle bezeichen.

Was bleibt ist ein großartiges Album. Besser als 'Phoenix' und 'Omega' und enorm abwechslungsreich. Sollten die alten Herren noch ein weiteres Album herausbringen wird es immer schwerer dieses Niveau beizubehalten. Nur 'I Know How You Feel' geht auf der gut produzierten Platte ein wenig unter. Vielleicht muss sich dieser aber genau wie 'Emily' vom letzten Album noch entwickeln. Das warten hat sich aber in jedem Fall gelohnt. Absolut empfehlenswert!

Update^:
Wie schon auf Omega sind die Drums mal wieder extrem seicht und leise abgemischt. Ganz besonders merkt man dies bei: Tomorrow The World.
Hier hört man sogar Lautstärke Unterschiede. Das kann nicht sein und ist echt schade, da Palmer in der Menge sehr unter geht!


Blair's After Death Sauce XXXX Hot
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Wird angeboten von PepperCity (versandfrei ab 40¤)
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Scharf ja, aber..., 11. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
...der sehr essighaltige Geschmack lässt zu wünschen übrig. Am Anfang war ich begeistert aber
mittlerweile rühre ich das Fläschchen kaum noch an, da der Geschmack sein übriges tut.
Vermischt mit anderen Saucen ganz Ok, aber alleine viel zu stark konzentriert.
Auch die anfangs sehr scharfe Note hat sich ein wenig verflüchtigt. Jetzt werde ich
erst mal ein paar scharfe Gewürze probieren bevor ich wieder zur Flasche greife ;)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 14, 2013 11:10 PM CET


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