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Rezensionen verfasst von
Doreen

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Cordina's Royal Family
Cordina's Royal Family
von Nora Roberts
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

4.0 von 5 Sternen Action, Glamour und Kitsch und alles mit Happy End, 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Cordina's Royal Family (Taschenbuch)
Kurz gesagt: Wer seine romantische Ader noch mit ein wenig Action, Glamour und natürlich Kitsch bedienen möchte, der ist bei dieser Reihe an der richtigen Adresse. Denn es ist wirklich für alle etwas dabei. Denn es gibt Geheimagenten, Mordanschläge, Gedächtnisverlust, Verräter, Schürzenjäger, Pflicht und Liebe, Missverständnisse und Prinzessinnen und Prinzen soweit das Auge reicht.

Die Geschichten werden von Nora Roberts in einem seichten und detaillierten Schreibstil verfasst und sie erfasst die momentane Situation so genau, dass der Leser sich sehr gut vorstellen kann, dort zu sein. Sie schreibt sehr blumig und romantisch und schätzt den omnipotenten Erzählungsstil bei dem es einen Allwissenden Erzähler gibt, der die Gefühle und Gedanken jeder Person kennt. Ihr Augenmerk ist deutlich mehr auf die romantische Seite ihrer Geschichten gelegt, was aber nicht heißen soll, dass die Spannung und Action zu kurz kommt. Man fiebert ohne jede Frage mit, wenn die Protagonistin oder der Protagonist sich in Gefahr begibt und dabei vielleicht einigen Blessuren wieder herauskommt.

Es handelt sich bei diesem Exemplar um einen Sammelband von Nora Roberts. Enthalten sind alle vier Bände ihrer Cordina’s Royal Family Reihe. Diese Reihe beschäftigt sich mit den Prinzen und Prinzessinnen des fiktiven Königshauses von Cordina. Interessant bei der Reihenfolge der Geschichte ist, dass zwischen den einzelnen Bänden immer einige Jahre bis hin zu Jahrzehnten vergehen und die Charaktere damit von einem Band zum nächsten, bei dem die wichtigsten Personen wieder auftauchen, deutlich älter und reifer geworden sind. Die Paarkonstellationen und Geschehnisse wirkten zu Beginn zwar etwas aufgesetzt und erzwungen, aber dies blieb zum Glück auch nur mein erster Eindruck. Da man leicht in die Geschichten hineinkommt, darf man sich von der dicke des Buches und der relativ kleinen Schrift nicht abschrecken lassen. Irgendwie müssen ja vier Bücher auf 780 Seiten passen. Jedes Buch ist individuell und die Geschichten und Verhaltensweisen der Charaktere wiederholen sich zum Glück auch nicht.

Der Sammelband ist zwar etwas dicker als die Taschenbücher, aber dafür hat man schon die komplette Reihe zum kleinen Preis und kann ungehindert weiterlesen.


Kein Titel verfügbar

5.0 von 5 Sternen Etwas für echte Fans :), 2. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese dreier Kombination ist zu eineinem bunten Blickfang in meiner Wohnung geworden. Die Bilder werden mit einer mehr als ausreichenden Verpackung geliefert, sodass man noch nicht mal an Schäden denken muss. Es gibt Metallaufhängungen an den Rückseiten, sadass die Nägel nich auf dem Holz aufliegen und eventuell die Bilder beschädigen können. Der Preis ist meines Erachtens gerechtfertigt.


Töchter des Mondes - Sternenfluch
Töchter des Mondes - Sternenfluch
von Jessica Spotswood
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Böser Cliffhanger, 2. April 2014
Meinung

Zwischen dem ersten und zweiten Band ist für mich einige Zeit vergangen, aber es viel mir trotzdem nicht schwer in die Geschichte wieder einzusteigen. Cate ist zum Ende des ersten Buches unfreiwillig zur Schwesternschaft, dem Hexenbund, gegangen und hat ihre Schwestern und ihre Liebe Finn zurück gelassen. Die Lage der Frauen verschlimmert sich. Sie dürfen nicht mehr arbeiten und werden absichtlich dumm gehalten. Bücher werden verbrannt und Frauen ohne ersichtlichen Grund der Hexerei beschuldigt und weggesperrt. Die Bruderschaft lebt seine Macht aus und die Schwesternschaft scheint nichts dagegen zu unternehmen. Cate, die alle für die prophezeite Seherin halten, soll irgendwann den Orden führen, doch sie weiß nicht, ob es das ist was sie wirklich will und so befindet sie sich immer zwischen den Stühlen. Sie will einerseits ihre Schwestern in Sicherheit wissen und anderseits bei Finn sein.

Da das Buch aus der Egoperspektive verfasst ist, sieht der Leser alles aus Cates Augen. Man hat den gleichen Erkenntnisstand wie die Protagonistin und kann daher mit ihr denken und fühlen. Der Leser sieht auch wie sich Cates Charakter zu Ende immer mehr an Stärke gewinnt und sie aus sich herauskommt. Jedoch erkennt man zwischendurch immer wieder Charakterzüge eines jungen Mädchens, die Schwäche und Neid zeigt. Ihre Zauberei scheint ihr zunehmend zu gefallen und sie lernt recht schnell mit ihr umzugehen. Allerdings glaube ich auch, dass der Leser die richtige Cate noch nicht zu Gesicht bekommen hat und diese erst im dritten Teil ihre eigentliche Größe bekommt.

Ihre Schwestern Maura und Tess folgen Cate schon bald in die Schwesternschaft. Tess ist ein liebenswerter Charakter. Sie ist sehr intelligent für ihr Alter und wird oftmals unterschätzt. Trotz der Prophezeiung hält sie zu Cate und glaubt an die Familie. Wo hingegen Maura von ihrer Missgunst und Rache beherrscht wird. Sie lässt sich zu leicht beeinflussen, ist nachtragend und möchte unbedingt im Mittelpunkt stehen. Ihr Charakter hat sich weiter ins negative verwandelt. Sie ist im Grunde ein recht schwacher Charakter, der nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist.

Der Mittelteil hat sich meiner Meinung nach etwas zäh gestaltet. Man war zu Beginn neugierig, wie Cate sich bei der Schwesternschaft zu Recht findet und man bekam viele interessante Eindrücke von Leben in einer Hexengemeinschaft und zum Ende gab es die Spannung wegen der zunehmend gefährlichen Beeinflussung durch die Brüder. Allerdings fehlte dem Zwischenteil der gewisse Pepp. In erste Linie ging es der Autorin um die Darstellung der Frau unter der Herrschaft der Brüder, um die immer größer werdende Kluft zwischen den Schwestern und Cates teils naivem Verständnis der gefährlichen Situation. Aus meiner Sicht wurde nur der Beziehung von Cate zu Finn zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Was ich der Autorin im positiven Sinne wirklich übel nehme, ist der fiese Cliffhanger. (^.^)
Ich möchte wirklich gerne weiterlesen und wissen was nun passiert, denn so kann die Situation einfach nicht bleiben.

Fazit

Der zweite Teil hatte seine Höhen und seine Tiefen, aber diese wahren zum Glück nicht von Dauer. Die Lage um Cate spitzt sich immer mehr zu und das Ende hat mich schon ziehmlich überrascht. Daher muss ich unbedingt weiterlesen.


Angel City Love
Angel City Love
von Scott Speer
  Taschenbuch

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3.0 von 5 Sternen Interessant, aber oberflächlich, 10. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Angel City Love (Taschenbuch)
In dieser Erzählung sind Engel gleich Hollywood-Sternchen, die für ihre Rettungen Geld nehmen…

An diesen interessanten Aspekt der Geschichte musste ich mich zunächst einmal gewöhnen, aber nach und nach gefiel mir der Gedanke doch sehr. Aber wie kann es anders sein: ein schüchternes, unscheinbares Mädchen trifft auf einen dieser umschwärmten Hollywood-Engel, der auch nicht die Augen von ihr lassen kann. Zwar ist dies ein bisschen Klischeebehaftet, aber nebst der Komponente des Serienkillers, der es auf die göttlichen Wesen abgesehen hat, entwickelt sich eine gute und packende Geschichte.

Als Leser bemerkt man, dass Scott Speer viel Erfahrung im Schreiben von Drehbüchern hat. Der Roman ist wie ein Film aufgebaut, der zu Beginn eine spektakuläre Rettungsmission präsentiert und dadurch die Problematik der Gesellschaft einem direkt vor Augen wirft. Die Szenerien wechseln wie Kameraeinstellungen und man bekommt nur Häppchenweise Hinweise auf den wahren Mörder oder die vielleicht etwas zu kitschige Liebesgeschichte.

Die Geschichte hatte durchaus etwas Gesellschaftskritisches an sich. Engel, die dem Meistbietenden das Leben retten und nicht aus Nächstenliebe handeln, aber es als solche verkaufen, ist durchaus eine Art dem Leser zu veranschaulichen, wie es auch teilweise in unserer Welt zugeht. Ich finde es schade, dass solche Themen, wenn sie schon mal angeschnitten werden nicht viel tiefer behandelt werden. Ganz besonders, wenn die Protagonisten sich gegen die aufgestellten und Gewinnorientierten Werte stellen. Aber natürlich steht in einem Jugendbuch eher die Liebe im Vordergrund. Naja, ich bin ja auch nur ein Mädchen und kann es durchaus verstehen, dass nicht jeder Romanheld dazu geboren ist die Welt zu verbessern, denn er muss ja schließlich nur der Traumprinz sein.

Maddy und Jackson sind in grundverschiedenen Schichten aufgewachsen. Maddy ist in etwas einfacheren Umständen aufgewachsen und macht alles für eine gute Ausbildung und eine gewisse Unabhängigkeit. Neben der Schule arbeitet sie bei ihrem Onkel im Restaurant und ist nicht im Geringsten an dem Engelhype interessiert.
Jackson, der selbst unter den Engeln, als eine Art Überflieger präsentiert wird, ist mit dem Reichtum seiner Familie aufgewachsen und musste sich schon früh an den Druck der auf seinem Namen und seiner Herkunft liegt, gewöhnen. Man hat schon von Kindertagen an viel von ihm erwartet und ihn auch dahin erzogen immer der Beste sein zu wollen.
Ab dem Zeitpunkt ihres ersten aufeinander Treffens kommen sie nicht von einander los, ob nun durch Überzeugung oder Schicksal. Und das obwohl gefährliche Dinge in ihrer näheren Umgebung passieren.

Scott Speer benutzt eine einfache Jugendsprache um seine Geschichte zu erzählen. Es sind immer kurze Sätze mit fast schon groben Detailbeschreibungen der Umgebung. Die Erzählungen erfolgen durch den „allwissenden Erzähler“, der selbst die Gefühle und Gedanken seiner Figuren kennt und sie ab und an bei den richtigen Szenen preisgibt.
Über sonstige Nebendarsteller außer Detektive Sylvester, der selbst einmal ein Engel war, erfährt der Leser nicht viel.

Alles in allem kann man sagen, dass die Geschichte interessant ist und die Kombination aus Fantasy und Kriminalroman immer etwas ist, was man als Leser mit Spannung verfolgt, aber mir war es nicht tiefgründig genug. Man hatte das Gefühl als Leser nur etwas an der Oberfläche zu kratzen, was ich sehr schade fand. Die Nebenrollen hat man nicht wirklich kennen gelernt und es gab nicht genügend Informationen zu den Protagonisten, sodass man sich mit ihnen hätte identifizieren können. Auch wirkte die Geschichte eher schnell niedergeschrieben, als ausgereift. Aber das soll nicht heißen, dass ich die Geschichte nicht schnell in einen durch hatte und sie mir nicht gefallen hätte, sondern nur, dass ich mehr davon gewollt hätte. Allerdings gibt es noch Hoffnung durch den folgenden Teil der Reihe.


CRASH - Ins falsche Leben: Thriller
CRASH - Ins falsche Leben: Thriller
von Martyn Bedford
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,90

3.0 von 5 Sternen Crash ins falsche Leben, 6. Mai 2013
Meinung

Alex wacht in einem anderem Körper auf und weiß, verständlicher Weise, zunächst nicht wie er damit umgehen soll. Nur eins ist ihm klar, wenn er jemandem erzählt, was mit ihm passiert ist, würde ihm kein Glauben geschenkt werden, sondern es würde an seinem Geisteszustand gezweifelt werden. Er ist überfordert mit der Situation und wird mit seiner neuen Familie und deren Alltag schneller konfrontiert, als ihm lieb ist. Er ist in allen Augen jemand anderes. Er ist Philip.

Alex ist gerade mal 14 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Sein einstiges Ich war der zurückgezogene, Schach und Klarinette spielende Strebertyp. Nun ist er in einem neuen Körper gefangen, der nicht mehr durch Asthmaanfälle eingeschränkt und an sich sehr sportlich ist. Als Phillip muss er sich den Problemen des Alltags und seinen eigenen Stellen. Er wirkt für sein Alter sehr erwachsen und wird, dadurch dass er in einem neuen Körper ist, selbstbewusster als sein altes Ich.

Das Buch beginnt mit an der Stelle an der Alex in einem ihm fremden Zimmer aufwacht. Der Leser besitzt genauso wenige Informationen wie Alex selbst und muss abwarten bis dieser seine Fragen beantwortet bekommt. Man hängt quasi an den Worten des Autors und will im Grunde genommen nur eine plausible Antwort für die schon sehr merkwürdige Situation haben. Dem zu Folge muss man allerdings manche Situationen aussitzen bei denen auch Alex/Philip nicht weiter kommt.

Zunächst konnte ich den Jugendroman nicht in das Thriller-Genre einordnen, weil ich das Genre im Zusammenhang mit einem Krimi oder als Art einer Horror-Inszenierung betrachtet habe. Daher habe ich mich mal etwas schlau gemacht. Charaktertypisch für einen Thriller ist das Erzeugen einer kontinuierlichen Spannung, also eines „thrills“. Dieser kann durch verschiedene Stilmittel abgeschwächt oder verstärkt werden. Auch typisch für diese Art des Genres ist die Benutzung von Cliffhangern, Spannungsbögen oder Red Herrings (Täuschungsmanövern).

Martyn Bedford erschafft mit den Voraussetzungen, die ein Jugendbuch erfüllt einen solchen Thriller. Es besteht eine kontinuierliche Spannung, die durch fehlende Informationen und Neugier erzeugt wird. Außerdem besteht immer eine gewisse „Lebensgefahr“ durch einen nicht kontrollierbaren Faktor…

Insgesamt hat mich die Geschichte positiv überrascht. Da ich zu Beginn etwas skeptisch dem ganzen gegenüber stand, kam ich doch ganz gut in den Geschichtsverlauf hinein. Teilweise gab es einige logische Komponenten und Schwierigkeiten, die ich sehr gut nachvollziehen konnte und auch der mystische Teil war interessant, hätte meiner Meinung jedoch mehr ausgebaut werden können.

Fazit

Alles in allem, war dieser Jugendthriller eine interessante, spannende Geschichte für zwischendurch und ist definitiv der Altersgruppe zu empfehlen.


Das letzte Zeichen
Das letzte Zeichen
von Gemma Malley
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Es fehlt das gewisse Etwas, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Zeichen (Taschenbuch)
Inhalt

Die Protagonistin Evie lebt in einer Welt, die durch Kriege soweit zerstört wurde, sodass der einzig sichere Platz die von Mauern umzäunte Stadt ist. Die Bewohner dieser Stadt müssen sich der Neutaufe unterziehen, wo ihnen ein Teil des Gehirns entfernt wird, der angeblich die negativen Gedanken und Triebe beinhaltet. Fortan werden sie in Klassen unterteilt, die ihnen das Leben laut dem Bruder, dem Anführer, leichter macht. Denn nur wer sich an die Regeln des Bruders hält ist „rein“. Evie verbirgt ein Geheimnis, denn obwohl sie Lukas, ein „A“, heiraten soll, hegt sie Gefühle für seinen Bruder Raffy. Als Raffy dann das Zeichen „K“ erhält ändert sich die Welt für Evie völlig. Soll sie sich als gute Tochter der Stadt erweisen oder wechselt sie auf die Seite der Bösen.

Meinung

Zurzeit gibt es wieder eine Flut von Dystopien und ich fragte mich zunächst, wie diese sich von den anderen unterscheidet und war doch erstaunt, dass sie einige neue Aspekte aufwirft, wie das Entfernen eines Teils des Gehirns. Auch darf hierbei eine ausgeklügelte Intrige natürlich nicht fehlen.
Evie hält sich schon längere Zeit für Böse, weil sie sich heimlich nachts mit Raffy in einem verlassenen Baum trifft. Sie versteht zunächst nicht warum sie Gefühle besitzt, wobei andere in ihrer Umgebung keine zu haben scheinen, aber als sie dem ganzen auf die Schliche kommt, macht sie einen gewagten Schritt und lässt ihren Gefühlen freien Lauf.
Raffy ist sehr temperamentvoll, was in den Augen des Bruders, da Gefühle verpönt sind, ein Problem darstellt. Er hasst das System und alle die damit einverstanden sind.
Lucas scheint nach außen emotionslos und kalt zu sein. Er ist die rechte Hand des Anführers, was auf sein anpassungsfähiges Verhalten zurück zuführen ist. Er hält versucht seinen Bruder so gut es geht zu beschützen, doch dieser erkennt die Hilfe nicht. Hinter Lukas Fassade verstecken sich extreme Gefühle.
Für welchen Bruder wird sich Evie entscheiden?
Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Als Einleitung wählt Gemma Malley eine medizinische Abhandlung bei der die Entfernung des Gehirnteils und die damit verbundene Auslöschung der Gefühle beschrieben werden. Meiner Meinung nach ist dies ein sehr eleganter Einstieg um den Leser in die Geschichte hineinzuführen.

Fazit

Obwohl sich diese Dystopie ein wenig von den anderen unterscheiden mag, ist es doch vorhersehbar, wie die Handlung ihren Lauf nehmen wird. Auch wird schon im ersten Teil eine mittlerweile typische Dreiecksbeziehung angedeutet, die in den nächsten Bänden vermutlich ihren Lauf nimmt. Der Roman war schon spannend, aber leider nicht fesselnd genug.


Töchter des Mondes, Band 01: Cate
Töchter des Mondes, Band 01: Cate
von Jessica Spotswood
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Überraschend gut, 9. Januar 2013
Meinung

Cate lebt in einer Welt und zu einer Zeit in der Frauen keinerlei Meinungsfreiheit mehr besitzen. Seit die Hexen von der Bruderschaft gestürzt wurden unterdrücken diese den Willen der Frauen und predigen, dass Frauen gefährlich seien. Als Frau hat man nur zwei Möglichkeiten. Entweder entscheidet man sich Gott und damit der Schwesternschaft zu dienen oder man Verheiratet sich. Falls man bis zu einem gewissen Alter keinen möglichen Ehemann gefunden hat, bekommt man von der Bruderschaft zugeteilt. Cate muss schnell ihre Wahl treffen und dazu sich auch in die Gesellschaft einfügen, aber sie hat ein großes Problem. Sie und ihre Schwestern sind Hexen und gehören zusätzlich noch einer sagenumwobenen Prophezeiung an, die ihnen das Leben nicht einfacher macht. Die Ereignisse überhäufen sich je näher ihre Entscheidung rückt. Soll sie ihren Freund aus Kindertagen heiraten oder den Gärtner Finn den sie liebt oder sich für ihre Schwestern opfern?

Cate fühlt sich mit ihrem Schicksal mehr als nur unwohl. Sie versucht ihre Schwestern vor der Außenwelt zu schützen und sperrt sie im Gegenzug vor den Gefahren ein. Sie versucht das Richtige zu tun, allerdings ist dies im Alleingang nicht immer von Vorteil. Sie hegt Gefühle für ihren alten Freund Paul aus Kindheitstagen, doch weiß sie nicht, ob diese Gefühle reichen um ihn zu heiraten und da ist auch noch Finn, ihr neuer Gärtner zu dem sie sich doch eindeutig hingezogen fühlt. Aber ob er die richtige Wahl ist? Und über all dem hängt immer noch das Damoklesschwert in Form der Bruderschaft, die, wenn sie herausfinden, dass Cate und ihre Schwestern Hexen sind, sie einsperren, foltern oder schlimmeres mit ihnen anstellen würden.

Das Buch hat mich mehr als überrascht. Es ist eine erfrischende Idee der Autorin die Welt von Cate in eine Zeit von Stolz und Vorurteil anzusiedeln. Da die Protagonistin aus der Egoperspektive erzählt kann man sich eher mit identifizieren. Im Besonderen, da sie ihre Fehler und Macken hat und nicht als perfekter Charakter dargestellt wird. Sie ist stur und kann sich nur unter Zwang einem Mann unterordnen. Der Schreibstil ist leicht und mitreißend und die Autorin lockt mit plötzlichen Wendungen zum weiterlesen.

Fazit

Wie schon gesagt hat mich dieses Buch positiv überrascht. Cate als selbstopfernder Teenager, der sehr früh erwachsen werden musste um Verantwortung zu übernehmen hat mich in ihren Bann gezogen. Auch das Ende lädt zum Weiterlesen ein (^.^)


Halo
Halo
von Alexandra Adornetto
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

3.0 von 5 Sternen Weniger Kitsch, mehr Spannung, 22. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Halo (Gebundene Ausgabe)
Inhalt

Bethanys Mission ist es, die Menschen in ihrer Umgebung zu guten Taten aufzufordern. Zusammen mit ihren Geschwistern Gabrielle und Ivy wurde sie in die kleine Stad Venus Cove geschickt, um das eventuelle Böse im Keim zu ersticken. Doch Bethanys ist noch ein sehr junger Engel, der schnell von menschlichen Empfindungen beeinflusst wird. Das ist auch der Grund warum Bethany mit ihren aufkeimenden Gefühlen für den hübschen und hilfsbereiten Xavier ziemlich überfordert ist und ihre eigentliche von Gott aufgetragene Mission in den Hintergrund stellt. Um die ganz Sache noch ein wenig komplizierter zu gestalten und Beth fast völlig aus dem Konzept zu werfen, ist das Böse näher und gefährlicher als sie zu glauben ahnt.

Meinung

Die Handlung des Romans klingt vielversprechend für eine packende Fantasy Geschichte. Drei Engel, die von Gott gesandt, auf der Erde den Menschen zur Seite stehen sollen, um das Böse fernzuhalten. Frau Adornetto hatte die richtige Idee, eine elegante Schreibweise, doch keine idealen Charaktere.
Bethany ist die Protagonistin des Fantasy-Romans. Als junger Engel wird sie als unschuldige, liebenswerte und wunderschöne Persönlichkeit beschrieben. Sie ist sehr naiv und unerfahren, weil sie das erste Mal unter Menschen wandelt. Sie hat wie ihre Geschwister eine Mission, die sie eigentlich in erster Linie erfüllen soll. Doch ist nach den ersten aufkeimenden Gefühlen, die Mission fast komplett vergessen. Die Liebe, die für sie ein neues und umwerfendes Gefühl ist, lässt sie ihre kompletten Pflichten vernachlässigen und aus ihrem zu Anfang noch liebenswerten Charakter einen recht egoistischen werden. Allerdings ist sie auch ein Teenager, was das Ganze ein wenig rechtfertigen kann.
Xavier scheint auf den ersten Blick noch distanziert Mädchen gegenüber, weil seine vorherige feste Freundin ums Leben kam und er dies noch nicht gänzlich verarbeitet hat. Auch wenn andere Mädchen sich um seine Gunst bemühen, schafft es nur Bethany ihn aufzuwecken. Als er von ihrem Geheimnis erfährt packt ihn ein Beschützerinstinkt, der ihn fast nicht mehr von Bethanys Seite weichen lässt.
Mich stört an dem Roman, dass obwohl es der erste Teil einer Trilogie ist, sich die Liebesgeschichte in Akkordzeit entwickelt. Übertrieben gesagt handeln fast 75% des Buches nur von „Ich liebe Xavier, ich vermisse Xavier“ oder „Ich würde sterben für dich Beth“. Bethany interessiert sich als geborener Engel in keiner Weise mehr für ihre von Gott aufgetragene Mission, was der Geschichte somit die Spannung, die im Kampf zwischen Gut und Böse eigentlich vorhanden sein soll, entzieht.
Spannung kommt erst zum Schluss auf, als das Böse sich in die Machenschaften der Engel einmischt. Diese Spannung hat mich dann allerdings gefesselt und fast gar nicht mehr losgelassen. So schnell sie gekommen war, war sie dann auch schon wieder vorbei. Ich kann hier nur sagen „Ich will mehr davon“.
Die flüssige und fantasievolle Schreibweise der Autorin macht jedoch einiges oben genanntes wieder gut. Durch die sehr gut beschriebene Szenerie und den Ideenreichtum konnte man als Leser auch gut am Ball bleiben.

Fazit

Ich hätte mir für diese Geschichte weniger Kitsch und Klischees und mehr Spannung gewünscht. Ich hoffe, dass der zweite Teil davon mehr zu bieten hat.


Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle
Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle
von Lisa Desrochers
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

3.0 von 5 Sternen Leider fehlt die Spannung, 16. Oktober 2012
Inhalt

Frannie hat es als einzige in ihrer streng gläubigen Familie geschafft von der katholischen Schule zu fliegen und besucht daher die staatliche High-School. Weil ihr Bruder in jungen Jahren verstorben ist, hat Frannie an sich kein Vertrauen mehr in Gott und das will Luc, Diener der Hölle, ausnutzen. Er will Frannies Seele so verderben, dass sie für die Hölle markiert ist. Doch da hat er nicht mit dem Engel Gabe gerechnet, der seine schützende Hand über Frannie hält. Denn er will sie für den Himmel gewinnen. Das Wetteifern um Frannies Zuneigung hat also begonnen, doch wissen Gabe und Luc nicht, dass sie sich an dieser sterblichen ordentlich die Finger verbrennen.

Meinung

Frau Desrochers schafft es nicht in ihrer Geschichte einen wirklichen Spannungsbogen aufzubauen. Innerhalb des ersten Bandes greifen viele Handlungen in einander, aber es baut sich trotz der Gefahr, die für die Protagonistin besteht, keine richtige Spannung auf. Alles geschieht einfach nur der Reihenfolge nach, ohne dass man als Leser mitfiebern kann.

Die Idee der Geschichte finde ich nicht schlecht. Himmel und Hölle, die sich um die Seele eines jungen Mädchens streiten, die im Grunde genommen mehr als durchschnittlich ist. Auch werden gewisse kreative Fakten eingebaut, die die Handlung interessanter gestalten und die Story spektakulärer machen könnten, wenn die besagte Spannung nicht fehlen würde.

Frannie ist mit einer besonderen Gabe gesegnet, die Himmel und Hölle gleichermaßen als mächtig empfinden. Sie hat allerdings kaum eine Ahnung, was für eine Macht in ihr ruht. Als Luc und Gabe auf ihre Schule kommen ist sie von beiden fasziniert. Luc, der gefährliche Rebell, zieht sie genauso an, wie Gabe, der Gentleman, den ihre Eltern schon als Schwiegersohn sehen. Auch den beiden Herren wird klar, dass es sich bei Frannie um keinen Standartfall handelt, denn auch sie weckt bei den Herren gewisse Gefühle, die diese eigentlich nicht haben dürften.

Diese ganze Beziehungskiste zwischen den Dreien kommt sehr gestelzt und unrealistisch rüber. Auch kann ich Frannie an sich überhaupt nicht verstehen, da diese sich gegen Ende beiden Jungen quasi an den Hals wirft.

Da die Geschichte nur aus den Sichtweisen von Frannie und einem ihrer beiden Verehrer erzählt wird dem Leser schnell klar für wen der beiden sie sich letzten Endes entscheiden wird.
Was ich ganz süß an der Aufmachung der Kapitel fand, waren kleine Sprüche, die zu Beginn jedes Kapitels standen und den Inhalt ein wenig einleiteten.

Fazit

Ich finde Idee der Geschichte wirklich gut. Ich mag den Kampf zwischen Gut und Böse. Auch einige der Wendungen sind Frau Desrochers gut gelungen, aber der Auftritt des Bösen war recht schwach und man konnte die Bedrohung als Leser nicht ernst nehmen. Mit der Hoffnung, dass die folgenden Bände besser sind, vergebe ich: 3/5 Sternen.


Die Herren der Unterwelt 01. Schwarze Nacht
Die Herren der Unterwelt 01. Schwarze Nacht
von Gena Showalter
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

4.0 von 5 Sternen Gewalt, Schmerzen und Liebe ..., 2. September 2012
Inhalt
Durch Neid und Missgunst besiegelten die 12 Herren der Unterwelt ihr Schicksal. Der Gottkönig, dem sie einst dienten, bestrafte sie für den Mord an der Hüterin der Büchse der Pandora mit einem aus jener Büchse freigelassenen Dämonen. Die Dämonen nisteten sich bei den 12 Rittern ein und wie Parasiten sind sie mit den Seelen der Unsterblichen verbunden.
Maddox, der damals die Hüterin der Büchse durch sechs Schwerthiebe erstach, stirbt jede Nacht auf die gleiche grauenvolle Art. Er trägt den Dämon der Gewalt in sich und der Dämon wird immer gefährlicher je näher der Zeitpunkt kommt um zu sterben. Wegen eines Alarms auf dem Gelände der Burg, in der ein paar der Herren ihr unsterbliches Elend fristen, muss Maddox noch mal raus. Er will sich um die eventuellen Feinde sofort kümmern, doch er trifft auf eine zitternde Frau die einfach keine Angst vor ihm hat. Sie scheint seine Anwesenheit sogar noch zu genießen…
Ashlyn sucht seit jeher nach einer Methode um die Stimmen in ihrem Bewusstsein verstummen zu lassen. Sie hat die besondere Fähigkeit an jedem Ort die Gespräche zu hören, die dort jemals stattgefunden haben. Als sie von den angeblichen Göttern die auf dem Berg wohnen hört, in einem kleinen Dorf in Budapest, ist es ihr gleich, ob diese Götter sie vielleicht umbringen, denn sie sucht einfach nur Ruhe…

Meinung
Mit dem ersten Teil dieser Reihe gelingt Gena Showalter eine gelungene Einführung in ihre Fantasywelt. Ich finde es ist eine Abwechslung zu den üblichen Fantasy Gestalten wie den Vampiren und Werwölfen. Ihre Geschichte beinhaltet etwas griechische Mythologie durch die Einbringung der Büchse der Pandora. Auch ist die Art der Bestrafung durch den immer wieder neu durchlebten Tod eine Parabel der der Antike, die die Autorin wunderbar einbindet.
Das erste Wort, welches mir zu dem Buch einfällt ist „brutal“, weil Maddox z.B. immer wieder ermordet wird oder der Träger des Schmerzdämons sich andauernd verletzten muss um glücklich zu sein. Das zweite Wort ist unter anderem deswegen auch „Schmerzen“ und erst an dritter Stelle folgt das Wort „Liebe“. Diese Liebe darf man dann aber nicht unterschätzen, weil sie zum Teil mit den ersten beiden Begriffen einher geht und daher besonders stark wirkt. Natürlich spielt hierbei auch der Liebesakt eine wichtige Rolle.
Maddox, der der Hüter des Dämons der Gewalt ist, bereut schon sehr lange den Mord an der Hüterin der Büchse der Pandora. Er lebt mit einigen anderen Unsterblichen zusammen in einer Art WG. Keiner der anderen möchte sich so schnell mit Maddox anlegen. Einerseits haben sie Mitleid wegen dem was ihm jeden Abend angetan wird und andererseits wollen sie nicht miterleben wie der Dämon die Oberhand gewinnt. Als er Ashlyn begegnet, weiß er zunächst nicht was er tun soll, denn er versteht ihre Reaktionen auf ihn nicht, daher beschließt er sie kurzer Hand mit zu sich zu nehmen. In ihrer Gegenwart wird der Dämon der Gewalt auch ruhiger und Maddox kann seit langer Zeit wieder Glück empfinden.
Ashlyn arbeitet für eine Organisation die paranormale Phänomene aufspürt und so gelangt sie auch nach Budapest. Sie ist verzweifelt und hält es mit den Stimmen nicht mehr aus. Die junge Wissenschaftlerin ist ein sehr selbstbewusster und hilfsbereiter Charakter, die gerne auch für Gerechtigkeit kämpft. Allerdings wird sie von den Leuten gemieden, die über ihre Fähigkeit Bescheid wissen. Von Anfang an lässt sie sich nichts von Maddox sagen, obwohl dieser definitiv der ist, der ihr mit einer Hand das Genick brechen könnte, aber sie empfindet in seiner Gegenwart Ruhe und Zufriedenheit.
Gena Showalter startet ihre Geschichte mit der Vorstellung vieler verschiedener Personen, wobei ich es zu Beginn schwer fand, diese dann in Beziehung zu setzen. Mit der Zeit und der wiederholten Erwähnung, welcher Dämon, denn in wem schlummert, gelingt es dem Leser dann recht schnell wieder den Faden zu finden. Das Buch lässt sich leicht lesen, ist aber anspruchsvoller als mancher Jugendroman. Auch wird das Geschehen detailliert beschrieben und man kann als Leser sehr gut nachvollziehen, wie die Dämonen ihre Träger gerade quälen. Obwohl zwischendurch witzige Bemerkungen gemacht werden und Situationen entstehen, steht doch der Ernst der Geschichte im Vordergrund.
Trotz einiger Kontrapunkte war der Roman sehr mitreißend und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

Fazit
Wenn man sich nicht von der Brutalität und der Gewalt abschrecken lässt und Lust hat mal andere Gestalten außer Vampire und Werwölfe in einem Fantasy-Roman zu verfolgen, der ist mit Schwarze Nacht sehr gut bedient.


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