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uranuspluto "uranuspluto"

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Unapologetic
Unapologetic

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Billiger Fake mit schlechter Musik, 20. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Unapologetic (MP3-Download)
"Unapologetic"? Ein Song namens "Diamonds"? Und dann noch die Frau auf dem Cover?
Parallelen zum aktuellen Rihanna-Album sind unbestreitbar. Vielleicht soll es ja ein Witz sein. Oder einfach Geldmacherei.
Die Musik, die dahinter steckt, klingt jedenfalls wie Country im Albtraum-Paralleluniversum. Wie The BossHoss auf Überdosis Valium. Der allerletzte Müll. Selbst wenn man Rihanna nicht mag, ist das sehr bitter.
Reinhören und Lachen. Wer es ganz durchhält - Respekt.


Kein Titel verfügbar

3.0 von 5 Sternen Passt gut, jedoch nicht super stabil, 17. November 2011
Zunächst das Positive: Der Bumper passt perfekt um das iPhone herum, sitzt an den Öffnungen und alle Tasten gehen problemlos. Das Phone ist dadurch gut geschützt und der Bumper gerade sinnvoll, wenn es auf dem Tisch liegt, da das iPhone nicht durch direkten Kontakt verkratzt wird.

Leider ist die Hülle nicht sonderlich stabil. Während der Gummiteil intakt bleibt, ist das Plastik um die Stromkabelöffnung rum ziemlich abgebröselt und auch an der oberen Seite hat es sich etwas von Gummi gelöst und ist eingerissen. Anfangs habe ich den Bumper mehrmals ab- und wieder drangemacht (allerdings vorsichtig), das hat vielleicht dazu beigetragen. Der Grund dafür war einfach, dass das iPhone beim Rausholen aus der Hosentasche durch den umper alles mitzieht. Bei benutzung also auf keinen Fall Geld o.Ä. in der gleichen Tasche aufbewahren!

Alles in allem für den Preis empfehlenswert, viel Stabilität und super Verarbeitung sollte man jedoch nicht erwarten.


Samsung Wave S8500 Smartphone (1 Ghz, 2GB interner Speicher, Super Amoled Display, Touchscreen, bada-Betriebssystem) ebony-gray
Samsung Wave S8500 Smartphone (1 Ghz, 2GB interner Speicher, Super Amoled Display, Touchscreen, bada-Betriebssystem) ebony-gray
Wird angeboten von PComm
Preis: EUR 99,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Technisch gut - aber wer braucht das?, 18. Mai 2011
Ich hatte mir vor gut einem Jahr das Samsung Wave zu einem Handyvertrag dazu bestellt (allerdings branding-free) und war auch zunächst recht angetan.
Die Verarbeitung ist schick das Display gibt ein gutes Bild ab und das Menüdesign ist relativ eingängig und intuitiv. Der Prozessor arbeitet schnell und flüssig, keine Probleme damit. Der Akku hält zudem eine ganze Weile, konnte selbst mit einigem Surfen gut 2 Tage damit auskommen. So weit, so gut.

Die Probleme, die einige mit dem Firmware-Update hatten, kann ich leider auch nur bestätigen. Möglich, dass Samsung die Fehler mit Updates ausmerzen möchte - dumm nur, wenn das Installieren der Updates selbst schlichtweg nicht ohne große Probleme möglich ist.

Desweiteren hat sich das Wave mehrfach (alle paar Wochen einmal) einfach ohne Vorwarnung neu gestartet - egal, ob gerade direkt in Benutzung oder in der Hosentasche. Das ist ärgerlich, da in ersterem Fall eine gerade anfangene SMS z.B. futsch war und in letztem Fall einige Anrufe nicht empfangen wurden, da ja nach dem Neustart die PIN noch nicht eingegeben wurde.

Im Übrigen stellt sich die Frage: Wofür möchte man sein Smartphone benutzen? Fürs Telefonieren, SMS schreiben und über WLAN ins Internet gehen ist es vollkommen ausreichend.
Kritisch wird es beim 3G- und GPS-Empfang. Der ist stellenweise wirklich ausgesprochen schwach im Vergleich zu anderen Geräten und macht das Surfen im Alltag eher zu einer Tortur als zu einer Erleichterung.

Nützliche Apps gesucht? Bei Bada vollkommene Fehlanzeige. Sowas Nützliches wie z.B. WhatsApp ist nach aktuellem Stand nicht vorhanden und wird wohl auch erst mal nicht entwickelt. Die Auswahl beschränkt sich im größten Teil auf dämliche Minispiele oder sonstigen sinnlosen Kram. Bada ist damit in meinem Augen eine Entwicklung in die Sackgasse.
Ganz großartig zur Belustigung ist die vorinstallierte Facebook-App. Sowas Grottiges habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen...

Nun lege ich persönlichen gerade auf den Zusatznutzen durch Apps großen Wert - wofür habe ich mir sonst ein Smartphone gekauft? Bedenkt man noch die schwache 3G-Verbindung, fehlen mir einfach 2 wichtige Eigenschaften zum Glücklichsein.

Noch mal eine Übersicht über Plus und Minus:

+ tolle Optik
+ gute Verarbeitung
+ schneller Prozessor
+ Akkulaufzeit

- Abstürze
- Updates nicht oder nur schwer möglich wegen Kies
- lachhafte App-Auswahl
- schwacher 3G- und GPS-Empfang

Letztendlich ist die Frage, auf was man Wert legt. Wer wie ich ein Rundum-Paket mit vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten haben möchte, ist beim Wave definitiv an der falschen Adresse - zumal es grundsätzlich für jeden geschmack eine bessere Alternative gibt.


CMX DMS 7660 Kompaktanlage (MP3/CD-Player, Radio, AUX-IN, USB, SD Kartenleser) schwarz
CMX DMS 7660 Kompaktanlage (MP3/CD-Player, Radio, AUX-IN, USB, SD Kartenleser) schwarz

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okay, aber nicht mehr, 11. Januar 2011
In Sachen Optik entspricht das Gerät sehr meinem Geschmack. Handlich, praktisch und es sieht schick aus. Die Handhabung ist dabei einfach gestaltet, etwas störend kann wirken, dass sich die Boxen nicht wirklich weit auseinander stellen lassen, so dass ein richtiger Stereo-Effekt selten auftreten kann.
Der Klang ist nicht weltbewegend gut, aber für ein Gerät dieser Preisklasse vollkommen akzeptabel.

Für Radioempfang ist der Player gut geeignet - ich konnte keine Probleme beim Empfang von Sendern feststellen.

Deutliche Minuspunkte gibt es beim Abspielen von CDs. Während bei MP3-Zusammenstellungen eine gewisse Ladezeit aufgrund der größeren Datenmenge tolerierbar ist, dauert dies bei herkömmlichen Audio-CDs deutlich zu lang.
Ganz schwach außerdem: Bei CDs, deren Titel ohne Pause ineinander übergehen, ist nach Trackende bis zu 1 Sekunde Stille zu hören, was relativ bescheiden klingt und für einen Albumliebhaber wie mich äußerst störend ist. Selbst mein MP3-CD-Radio im Auto sowie sämtliche halbwegs modernen Player am PC schaffen das ohne Unterbrechung - ganz zu schweigen von älteren CD-Spielern.

Fazit: Wer das Gerät eher pragmatisch für Hintergrundbeschallung oder zum Radiohören nutzt, ist gut aufgehoben, gerade CD- und Album-Hörer sollten sich lieber nach einer anderen Alternative umsehen.


Red Hot Chili Peppers - Greatest Videos
Red Hot Chili Peppers - Greatest Videos
DVD ~ Red Hot Chili Peppers
Wird angeboten von Jasuli
Preis: EUR 16,32

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verpasste Chance, 9. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Red Hot Chili Peppers - Greatest Videos (DVD)
Zuerst das Positive: Alle wichtigen Chili-Peppers-Videos sind auf dieser DVD enthalten. "Give It Away", "Under The Bridge", "Californication", "By The Way" - von den großen Hits wurde keiner ausgespart. Zudem packte man aus der Ära vor "Blood Sugar Sex Magik" (wie bei der CD "Greatest Hits") noch das Video zu "Higher Ground" mit drauf. Die Qualität der Videos selbst ist meistens große Klasse. Von stilisierter Wüste in "Give It Away" über abstrakte Tricktechnik bis hin zu "Universally Speaking", einem unaufgeregtem, aber liebevollen Schnellschuss.

Auch fein: Zu jedem Video findet sich ein Audiokommentar, der sich - Achtung! - aber nicht im Menü auswählen lässt, sondern über die Audio/Subtitle-Tasten des DVD-Players einfach während der Wiedergabe angesteuert werden muss.

Womit wir bei den Mankos wären: Warum wird die Band nicht VOR dem Durchlaufen der Videos vorgestellt und erst hinterher? Und überhaupt: Die abgespielte Reihenfolge entspricht nicht immer der tatsächlichen Veröffentlichungsabfolge. (Beispiele: "My Friends" kam vor "Aeroplane", "Under The Bridge" vor "Suck My Kiss".) Lediglich in der Zeitspanne ab 1999 ("Californication") ist alles vorhanden und korrekt. Und warum "Higher Ground" und "Soul To Squeeze" nicht an den chronologisch richtigen Stellen integriert wurden, sondern erst ganz am Schluss auftauchen (im Menü nur unter "Extras" zu finden), wird auch ein Rätsel bleiben.

Das Ärgerlichste ist aber: Stillschweigend wurden ganze 7 Videos unterschlagen. Für "Love Rollercoaster" von "Beavis And Butt-Head Do America"-Soundtrack hatte man vermutlich nicht die passenden Lizenzen. Und "If You Have To Ask" sowie "Coffee Shop" waren wohl zu rar, bestehen ohnehin nur aus einer Live-Performance. "Fortune Faded" vielleicht zu neu. Für die Abwesenheit von "Breaking The Girl" und "Warped" gibt es jedoch keinen triftigen Grund. Und dem Audiokommentar ist zu entnehmen, dass das Video zu "My Friends" von Anton Corbijn der Band zu unrealistisches und künstlerisch war - besser wäre es dennoch gewesen, man hätte dem Zuschauer die Meinungsbildung über dieses Video selbst ermöglicht.

Eins sollte noch erwähnt werden: Es handelt sich hierbei um exakt die gleiche DVD, die schon der limitierten Auflage von "Greatest Hits" beilag. Schön, dass man hier 60 Minuten gute Videokost bekommt. Schade, dass das Programm jedoch mit so vielen Mängeln behaftet ist. Es hätten locker 5 Sterne werden können. Hätten.


Funeral
Funeral
Preis: EUR 9,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feuer und Flamme, 6. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Funeral (Audio CD)
"Funeral", das Debüt der dem Indie-Bereich zuzuordnenden Band Arcade Fire, erschien eigentlich bereits im September 2004 in den USA und schlug in Eingeweihtenkreisen ein wie eine Bombe. Was Modest Mouse gut ein halbes Jahr vorher schafften, nämlich das Indie-Referenzwerk der nächsten Zeit vorzulegen, gelang dieser Truppe glatt noch einmal. Gut, dass das Album seit März auch hierzulande regulär erhältlich ist.
Was so verzaubernd an Arcade Fire ist, zeigt gleich der Opener "Neighborhood #1 (Tunnels)". Ein sanftes Piano lässt den Zuhörer gen Himmel emporschweben, die Zeile "You change all the lead sleeping in my head to gold" ist Programm. Insgesamt 4 Teile dieser "Neighborhood"-Songs gibt es, ein besonderer Zusammenhang lässt sich jedoch nicht erkennen. Vielmehr wirkt das komplette Album in sich geschlossen, die Abfolge ist einfach brilliant.
Und nicht nur diese. Auch die Songs können für sich überzeugen. Meist pompös arrangiert, etwas kitschig, emotional, aber nie zu viel von einer Zutat. "Wake Up" prägt sich mit seinem Chor ein, das stampfende "Rebellion (Lies)" darf man gerne als Hymne deklarieren. Und "In The Backseat" bittet zum Ausklang. "Funeral" ist auf seine Weise angenehm altmodisch und gleichsam brilliant. Bitte merken, diese Band!
Highlights: Neighborhood #1 (Tunnels) | Wake Up | Rebellion (Lies)


I'm Wide Awake It's Morning
I'm Wide Awake It's Morning
Preis: EUR 16,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hellhörig, 30. März 2005
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Nun sind gleich zwei Alben am Start, vom jungen Genius Conor Oberst und seiner Quasi-Ein-Mann-Kapelle Bright Eyes: Während "Digital Ash In A Digital Urn" ein gelungener Ausflug in elektrische Pop-Gefilde ist, bleibt "I'm Wide Awake, It's Morning" beim Folk. Und ist definitiv nicht nur gelungen, sondern eine wahre Pracht. Wie schon der Vorgänger "Lifted" zieht die Platte ihre Vorzüge aus der Nähe, der Intimität zu den Gedanken von Conor Oberst.
Schon gleich "At The Bottom Of Everything" lässt den Hörer eine Gänsehaut auffahren. Mit einer Geschichte über eine Frau, einen fremden Mann und einen Flugzeugabsturz beginnt das Album unkoventionell und überaus gelungen. Der zugehörige Song ist dagegen eher ein fröhlicher, countryesker Blick auf das Leben an sich. "Do you hate the taste of wine? But do you drink it til you're blind?" fragt Herr Oberst und es liegt wie immer auf der Hand, dass diese Platte zusammen mit einem guten Wein genossen werden sollte.
Kein Ausfall ist auf "I'm Wide Awake, It's Morning" zu verzeichnen, dafür umso mehr Highlights: Die Vorabsingle "Lua", die spärlich mit Gesang und Gitarre instrumentiert und mit einem Text versehen ist, der fürs Poesiealbum noch zu schade wäre. Das an Simon & Garfunkel erinnerende "First Day Of My Life" sei ebenfalls noch zu erwähnen. Und der Abschlusstrack "Road To Joy" - nicht nur der Titel ist eine Anspielung auf die "Ode an die Freude". "I could have been a famous singer, if I had someone else's voice" meint er, dabei ist er uns so doch viel lieber. Wem es schlecht geht, den wird diese Platte garantiert berühren und Besserungen geben. Wem es gut geht, den wird das Album noch höher tragen. So oder so ein großer Gewinn - hätte durchaus das Zeug zum Klassiker.
Highlights: At The Bottom Of Everything | Lua | Land Locked Blues | Road To Joy


Lullabies to Paralyze (Limited Deluxe Edition) (CD+DVD)
Lullabies to Paralyze (Limited Deluxe Edition) (CD+DVD)
Wird angeboten von VECOSELL
Preis: EUR 28,67

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen After the eulogy, 23. März 2005
Und jede Überfliegerphase geht auch mal zu Ende. Es kommen 2 bis 3 Meisterwerke und dann eher mittelmäßige Alben, so dass die Band/der Künstler in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Davon trifft nur eine Aussage auf die Queens Of The Stone Age zu. Auch wenn man doch meinen könnte, dass es nach den ersten drei meisterlichen Alben ewig so weitergehen könnte. Geht es aber nicht. Von Mittelmäßigkeit oder Bedeutungslosigkeit hier zu reden, wäre aber ziemlich daneben angesichts des neuen Werks "Lullabies To Paralyze".
Gleich fällt eine grobe Zweiteilung des Werks ins Auge. Die erste Hälfte ist das, was man gemeinhin "Fanbedienung" nennt: Hits, wohin man schaut, Riffs, an denen man sich nie satthören wird. "Everybody Knows That You Are Insane" wäre da so eins. Oder das schon auf der letzten Desert-Sessions-Platte aufgetauchte "In My Head". Da macht es nicht viel, dass "Medication" oder "Little Sister", die erste Single etwas mehr von alten Hits wie "Regular John" und "Feel Good Hit Of The Summer" klauen. Nimmt man nun dazu noch die nette Einleitung "Lullaby" (Mark Lanegan darf hier leider nur das einzige Mal ans Mikro), das knochentrockene "Burn The Witch" mit ZZ Tops Billy F. Gibbons und die schöne Ballade "I Never Came" und man könnte die Platte zufrieden zur Seite legen - hier und da was Neues, aber insgesamt nicht so weltbewegend wie "Songs For The Deaf", eine gute Platte eben.
Doch halt! Bei "Someone's In The Wolf" horcht man auf: Ein geniales hypnotisierendes Riff - gut, das ist nicht neu, aber ist der Song tatsächlich so lang? Mehr als 7 Minuten? Kommt einem gar nicht so vor. Obendrein fühlt man sich im gefrickelten Mittelteil sogar an The Mars Volta erinnert. Aber nur kurz. "The Blood Is Love" verhält sich unauffällig und schleicht sich als einer der späteren Kandidaten ins Ohr. "Skin On Skin" ist dann der Streitfall: Oberkrankes Gitarrenspiel, der am Ohr knabbert und ein detaillierter Text über den Geschlechtsakt, ist das nun genial oder ein Totalausfall? Doch schnell wird klar - ersteres.
"Broken Box" ist dann ebenfalls leicht verquer, aber durchaus mit hohem Ohrwurmpotenzial. Ein kleines Opus folgt mit "You Got A Killer Scene There, Man...". So viel Atmosphäre hat bisher in noch kaum einem Track der Queens gesteckt. Psychedelisch klingt daraufhin "Long Slow Goodbye" aus. Als Bonustrack wurde "Like A Drug" aus der Desert Session 5/6 auf die CD gespresst.
Was lässt sich nun für ein Fazit über dieses Werk ziehen? Zum ersten: Es kommt defintiv nicht an den Vorgänger heran, ist vielleicht sogar das schlechteste der vier QOTSA-Alben. Zum zweiten: Dank der zweiten Hälfte fehlen die Unterschiede zu "Songs For The Deaf" ein keinem Fall, auch wenn manche Tracks nicht gerade für Innovation stehen. Zum dritten: "Lullabioes To Paralyze" ist eigentlich keine wirkliche Enttäsuchung. Es ist einfach...anders. Möge es jeder selbst erleben.
Highlights: Everybody Knows That You Are Insane | Someone's In The Wolf | Skin On Skin | "You Got A Killer Scene There, Man..."


Worlds Apart
Worlds Apart
Preis: EUR 5,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Um Welten entfernt, 18. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Worlds Apart (Audio CD)
Man kennt das - in den meisten Fällen folgt auf ein großes Meisterwerk von einem Album eine Platte, die als "sehr gut, aber lange nicht in derselben Liga" bezeichnet wird. Umso erfreulicher, wenn es eine Band denn schafft, zwei Platten von der gleichen Güte hintereinander aufzunehmen. Die Rede ist vom 2002 erschienenen Überalbum "Source Tags & Codes" und seinem Nachfolger, der da auf den Namen "Worlds Apart" hört.
Denn nichts anderes lässt sich danach feststellen, wenn dieser Trip durch atemberaubende Klanglandschaften vorüber ist. Los gehts mit mächtigen Chören, dann brettert "Will You Smile Again?" auch schon mit Vollgas um die Ecke und lässt den Hörer mit Freudentränen in den Augen herumhüpfen. "Close the door and drift away into a sea of uncertainty" - genau dieser Anweisung sollte man Folge leisten. Um danach den aufmüpfigen Titeltrack im Walzergewand mit einem Grinsen passieren zu lassen. Und ehe man sichs versieht liegt man mit Gänseblümchen in Mund und Haar auf einer Sommerwiese.
Nachdem eine kleine Kolonie aus Trommlern vorbeimarschiert ist, zieht einen "Caterwaul" noch tiefer in den Sog und verbindet Shout-Refrains mit genialen Melodiebögen. "A Classic Arts Showcase" darf sich dann selbst für den besten Mittelteil, den Trail Of Dead je geschrieben haben, auf die Schulter klopfen. Symphonisch und mal wieder ungeheuer melodiös. "Let It Dive" geht ans Herz, während "All White" im 2-minütigen Pathos versinkt. Mit "The Best" kommt das klaustrophobisch anmutende Ende schon viel zu früh, das leicht elektronische "The Lost City Of Refuge" verstummt erst nach einem gewaltigen Aufbäumen.
"Worlds Apart" ist ein von vorne bis hinten großartig konstruiertes und durchgeführtes Meisterwerk. Etwas störend und deplatziert wirken da schon die Bonustracks "Mach Schau" und "All Saints Day" von der EP "The Secret Of Elena's Tomb" - keineswegs schlechte Songs, die hier aber den Fluss zerstören. Nichtdestotrotz ist dieses Album der Hammer des bisherigen Jahres schlechthin. Mehr zum Pop noch gewandt als der Vorgänger, ist es trotzdem kein Leichtgewicht. Aber ein Meisterstück erster Klasse.
Highlights: Will You Smile Again? | The Summer Of '91 | Caterwaul | A Classic Arts Showcase


Aha Shake Heartbreak
Aha Shake Heartbreak
Preis: EUR 5,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 12 kicks, 7. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Aha Shake Heartbreak (Audio CD)
Um es gleich vorweg zu nehmen: "Aha Shake Heartbreak" ist das Album geworden, das man sich von den Kings Of Leon erhofft hatte. Der Vorgänger "Youth & Young Manhood" hatte zwar auch tolle Songs auf den Punkt zu bieten, war jedoch auf weite Strecke zu eintönig und zerfahren. Der Zweitling ist dagegen deutlich ausgereifter, technisch versierter und vielseitiger. Quasi ein Rundumschlag gegen alle, die das Debüt noch links liegen ließen.
Melodien fürs Ohr gibt es natürlich wieder genug: Die erste Single "The Bucket", das leicht balladeske "Milk" und "King Of The Rodeo" bieten genug Futter für den Plattenspieler im Gehirn. Doch diesmal gehen die Kings die Sache wesentlich vielfältiger an: Bei "Slow Night, So Long" überrascht plötzlich nach dem vermeintlichen Songende ein relaxtes Piano, "Milk" schwingt sich nach schläfrigem Anfang noch zu einem tollen treibenden Refrain auf und "Soft" macht die Strokes glatt überflüssig.
Dieses Album ist es locker wert, für alle, die wie ich das erste Album nicht mochten, den Kings Of Leon noch eine Chance zu geben. Und wem "Youth & Young Manhood" bereits schon gefiel, der wird an "Aha Shake Heartbreak" ebenfalls seine helle Freude haben. So herrlich kaputt und eingängig wurde das Rock'n'Roll-Revival schon lange nicht mehr aufgezogen.
Highlights: King Of The Rodeo | Milk | The Bucket | Velvet Snow


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