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Rezensionen verfasst von
HenrySmart

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The Killer inside me [Blu-ray]
The Killer inside me [Blu-ray]
DVD ~ Bill Pullman
Preis: EUR 11,49

9 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlecht, 13. April 2011
Rezension bezieht sich auf: The Killer inside me [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist handwerklich, dramaturgisch, inhaltlich und ästhetisch gesehen das volle Fiasko.
Nichts gegen Casey Affleck, der macht seine Sache als Schauspieler gewohnt gut, aber gegen so einen Müll kann auch der beste Darsteller nicht anspielen.
Der Film besteht aus einer langweiligen möchtegern Film noir Handlung, bei der man schon nach fünf Minuten glaubt den Faden verloren zu haben. Hat man aber nicht denn es gibt ihn einfach nicht. Die Handlung ist extrem unoriginell und bewegt sich auf Groschenheftniveau, was ja nicht partout schlecht sein muss, wäre da nicht die einfallslose Bildsprache und der fehlende Rhythmus, mit welchen man dieses Werk "inszeniert" hat. Da der Film weder mit humoristischen, pulpigen, oder irgendwelchen anderen stillistischen Eigenheiten aufwarten kann, was man bei einem dermaßen durschnittlichen Plot bzw. seiner Herkunft ja erwarten dürfte, bleibt am Ende lediglich der klägliche Versuch dem Zuschauer einen nüchternen Blick auf einen kranken Geist zu gewähren.Lässt man sich aber auf diese Perspektive ein, wird man nur nochmehr enttäuscht, weil der Film einfach nicht als Psychogramm eines Mörders taugt,denn unter dem Deckmäntelchen der schonungslosen filmischen Konfrontation mit der Bestie Ford, bekommt man einfach nur eine Aneinanderreihung von Klischees(der Mörder bereitet seine mörderischen Mördereien ganz bedächtig bei klassischer Musik vor, was für eine schauderliche Ambivalenz ... Gääähn)vorgesetzt.
Und dann gibt es da noch eine Vielzahl von dämlichen Rückblenden, bei denen wir erfahren, dass der Mörder schon in jungen Jahren seiner Schwester den Popo vollgehaun hat, was diese sehr erregt hat und ihn in seiner sexuellen Entwicklung gestört haben mag usw. usw. Der Mörder haut dann auch später der Alba den Popo voll, das mag sie dann noch, als es dann in Großaufname auf die Nuss gibt ist man ja sowas von geschockt und es zerreist einen förmlich zwischen Ekel und Lust - NICHT. Im weiteren Verlaufe dieses gekünstelten Pseudokrams sieht man sich immer wieder schwülstigen erotischen Sequenzen ausgesetzt, die den Mörder und seine mittlerweile zu klump gehauene Gespielin bei früheren Liebesspielen zeigen. Das ganze ist dabei so lächerlich-softpornomäßig inszeniert, dass es einfach nur platt und gewollt wirkt.
Bleibt am Ende noch die explizite Gewaltdarstellung, gegen die ich ersteinmal prinzipiell nichts habe, die mir aber in diesem Falle einfach nur wie der schäbige Versuch vorkommt,trotz fehlender filmischer Qualität wenigstens auf der Affektebene beim Zuschauer Eindruck zu hinterlassen. Zusammen mit dem fast schon parodistisch wirkenden Finale(wenn man bis dahin dabei bleibt ist man wohl selber schuld) ergibt sich summa summarum: Dreck
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2011 3:30 PM MEST


Inglourious Basterds
Inglourious Basterds
DVD ~ Brad Pitt
Preis: EUR 4,99

37 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unausgegoren und überbewertet, schade um Waltz und Co, 19. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds (DVD)
Die ersten Minuten, SS Mann macht Hausbesuch, sind äußerst spannend. Waltz brilliert in seiner Rolle als sympatisch ekelhafter Bösewicht mit Etikette und die Art wie er seinem Gegenüber sadistisch höflich die Tränen in die Augen treibt ist so spannend, dass man trotz der langen Dialogzeit wie gebannt und voll düsterer Erwartungen an den Lippen der Protagonisten hängt. Der Anfang lässt also Großes erwarten doch der Film baut mit zunehmender Laufzeit drastisch ab.Es folgen banale Dialoge banale Gewaltexzesse und ein überraschend schlechter Brad Pitt, welcher der Meinung gewesen zu sein scheint, dass das zwanghafte Vorschieben des Unterkiefers zur Charakterdarstellung reicht. Dass der Film so gehypt wurde liegt wohl eher am Namen Tarantino, als am Inhalt selbst. Möchte mich hier auch garnicht dem Geseiere von Wegen, schwere Thematik und so was darf man nicht vor dem historischen Hintergrund machen bla bla, anschließen, aber der Film lässt sein Potenzial dermaßen schnell verpuffen,dass das Resultat einfach nur arm ist.Das Hineininterpretieren allzu subtiler Botschaften a la Tarantinos Vision von der Weltrettung durchs Kino kann für mich auch nicht wirklich begeistern. Der Film hinterlässt bei mir eher das Gefühl als habe man sich bei der Realisierung einer vielversprechenden Idee verhoben. Das Bittere daran ist, dass bis auf das Agieren von Pitt und einer recht bekannten deutschen Hackfresse echt gutes Schauspiel geboten wird. Hut ab also vor den Einzelleistungen der Mitwirkenden. Der Regisseur aber, dessen Aufgabe es ist diese zu einem Gesamtwerk zu verknüpfen hats diesmal nicht wirklich überzeugend hinbekommen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 24, 2010 8:13 AM CET


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