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mamma_mag_musik

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Bad Books
Bad Books
Preis: EUR 20,03

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hull+Devine = Simon&Garfunkel des 21. Jahrhunderts?, 13. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Bad Books (Audio CD)
Kevin Devine, der Intellektuelle aus Brooklyn, der den Punk genauso liebt wie die Poesie, hat in seiner Karriere schon so einige sehr imposante (um nicht zu sagen epische) Songs veröffentlicht. Andy Hull, der sensible Mystiker, hat mit seiner Atlanta-basierten Band Manchester Orchestra grossartige Rockmusik geschaffen. So unterschiedlich die Wurzeln dieser beiden Herren auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: Sie sind brilliante Songwriter. Ihr gemeinsames Projekt Bad Books ist heterogen, aber doch irgendwie aus einem Guss. Die intelligenten Texte regen zum Nachdenken an. Die Musik wird von Gitarren dominiert, aber man hört auch gerade in den schnelleren Stücken ganz klar den Manchester Orchestra Einfluss raus. Die Songs sind bis an die Grenze gefüllt mit Gefühlen, die mal hohe Wellen schlagen (wie in "Holding Down the Laughter", "You wouldn't Have To Ask" und im fantastischen "Please Move", das so intensiv ist, dass es fast wehtut), mal ganz unterschwellig in leisen, akustischen Liedern Ausdruck finden. "You're A Mirror I Cannot Avoid" ist ein typischer Devine-Song, mit fast schon akademisch formuliertem, sehr tiefgehendem Text. "I Begged You Everything" ist dann wieder ganz Andy Hull, dessen zerbrechlicher Gesang zu Tränen rühren kann. Mein Fazit (besonders nachdem ich "The Easy Mark and The Old Maid" gehört habe): Hull und Devine sind Simon&Garfunkel des Indierocks. Weichgespülten Gitarrenindie hatten wir zwar dieses Jahr schon mehr als genug, aber dieses Album gehört wirklich zum Besten, was ich in letzter Zeit gehört habe.


****
****
Preis: EUR 21,21

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vier Sterne Musik, 13. November 2010
Rezension bezieht sich auf: **** (Audio CD)
Sie kamen Ende der 90er aus Cincinnatti, Ohio, USA und klangen sehr retro und sehr britisch. Die Greenhornes schrieben die Songs, die The Animals, The Kinks, The Who und The Yardbirds vergessen hatten zu schreiben. Und präsentierten sie auch sehr stilgerecht, mit nur einem kleinen (durchaus sympathischen) Spritzer Garage. Die anfangs fünfköpfige Band schrumpfte dann zusammen auf die heutige Besetzung: Sänger und Gitarrist Craig Fox, Drummer Patrick Keeler und Bassist Jack Lawrence. Die letzteren beiden wurden von Jack White aufgegabelt und arbeiteten an vielen seiner Projekte mit: sie begleiteten Loretta Lynn bei ihrem Comeback auf "Van Lear Rose", spielten zusammen mit White und Brendan Benson in The Raconteurs, und Jack Lawrence spielt Bass in White's neuester Band The Dead Weather. Also war es ziemlich lange sehr still um die Greenhornes, und vom jetzigen Comeback könnte man erwarten, dass die letzten Jahre auf ihre Musik abgefärbt und sie in Richtung Country oder in Richtung Blues beeinflusst hätten. Aber dem ist nicht so. "Jacob's Ladder", "Better Off Without It" (beide mit herrlich altmodischer Hammondorgel) und das rockige "Need Your Love" könnten ebensogut aus der British Invasion Zeit stammen. Nostalgischer Schwof wie in "My Sparrow" und "Hard To Find" laden zum Stehblues ein. Der Albumtitel "****" ist Programm: durchweg hohe Qualität. Die neue Plattenfirma der Greenhornes heisst übrigens Third Man Records - Jack White hat also immer noch die Finger mit drin...


American Bang
American Bang
Preis: EUR 10,05

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wild & Young, 17. September 2010
Rezension bezieht sich auf: American Bang (Audio CD)
Vier langhaarige junge Typen aus Nashville, die gern Whisky trinken, gründen eine Rockband. Kings of Leon die Zweite, denkt man. Sie spielen als Vorgruppe für ZZ Top und die Pretenders - da wird man hellhörig. Und ihr erstes Album wird produziert von Bob Rock - hallo!?! Muss was dran sein an American Bang...
Ihr Sound ist nicht revolutionär, man hört Bob Rocks Einfluss, mal klingt es ein bisschen nach Aerosmith, dann wieder ein bisschen nach Bon Jovi. In den richtig guten Passagen klingt es nach Black Crowes. Was die Qualitäten dieses Albums sind: alle Songs sind ungefähr auf demselben Niveau, von Anfang bis Ende, kein einziger Absacker. Und: man hört die Energie, die Jugend, die Unverbrauchtheit der Band. Das macht Laune.
Songs wie "Wild and Young" oder "Hurts Like Hell" haben ein Hymnenpotential, das durchaus vergleichbar ist mit "Summer of 69" oder "Born To Run". Die Stadien dieser Welt stehen American Bang offen - hoffentlich verderben sie sie nicht.


Brothers
Brothers

43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen No Bullshit, 14. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Brothers (Audio CD)
Auch wenn die beiden Männer der Black Keys angeblich schon im Sandkasten miteinander gespielt haben: Brothers sind sie nicht, genausowenig wie Jack der Bruder von Meg ist... Mit den White Stripes sind sie schon öfters verglichen worden, wegen der Parallelen in der Besetzung (nur Gitarre und Drums), im Musikstil (eine erdige Mischung zwischen Deltablues und Garagerock) und in der Mission (die mit Hiphop aufgewachsene Jugend des frühen 21. Jahrhunderts zu den Wurzeln der schwarzen amerikanischen Musik zurückzuführen).
Die lustigen Dinovideos auf youtube und die originelle Gestaltung des Umschlags (vor allem die Rückseite - wer findet den Fehler?) und der nach dem ersten Abspielen doch nicht so ganz schwarzen CD sind zum Glück die einzigen Albernheiten an diesem neuesten Werk der Black Keys.
Danger Mouse hatte diesmal nur bei einem Lied die Finger mit drin (Tighten Up - klingt ziemlich Motown und hat starkes Hitpotential) - auch hier tendiere ich zu "zum Glück".
Ansonsten, wie gewohnt, no-bullshit Blues von feinster Qualität.
Die 8-Spur-Nostalgiker müssen wohl damit leben, dass die Zeiten des Thickfreakness-Sounds vorbei sind. Die Produktion ist professioneller geworden. Die Arrangements sind nicht mehr ganz so dreckig wie in den Anfangsjahren, der krasse Minimalismus ist nicht mehr da. Aber die Black Keys bleiben sich trotzdem treu. Und das Niveau der Songs, die einen in die 60er- und 70er-Jahre entführen, ist von Anfang bis Ende hoch.
Wer mehr auf die druckvollen Sachen steht, wird "Next Girl", das schon erwähnte "Tighten Up" und das schwungvolle "Howlin' For You" mögen. Wem eher die ruhigen Nummern gefallen, der wird beim gefühlvollen "The Only One" oder beim romantischen "Never Gonna Give You Up" dahinschmelzen. Aber: Wirklich jeder einzelne Song ist eine Perle - unmöglich, einen Favoriten zu küren.


Consolers of the Lonely
Consolers of the Lonely
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 7,92

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Consoling Indeed, 1. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Consolers of the Lonely (Audio CD)
JA, ich bin getröstet. Ich hatte schon befürchtet, das erste Album der Raconteurs müsste das Einzige bleiben.
BROKEN BOY SOLDIERS war für mich das beste Album des Jahres 2006. Die dichten Soundteppiche, die die Illusion einer Vergangenheit schaffen, die es so eigentlich nicht gegeben hat, und dieses ständige Balancieren am Rande des Wahnsinns haben mich förmlich weggeblasen.
Deswegen habe ich mich gierig auf CONSOLERS OF THE LONELY gestürzt, mit grossen Erwartungen. Die nicht zu 100% erfüllt wurden, aber fast. Die Aufnahmetechnik ist wieder brilliant (Zitat: "double track this"), wenn auch die Sounds nicht ganz so grausam sind wie im Vorgängeralbum. Auch das musikalische Neuerfinden der Vergangenheit ist wieder gelungen, gutes Songwriting ohne Frage. Und die Songs wachsen beim wiederholten Hören.
Wenn die Songs 5-9 nicht auf dem Album wären, würde ich 5 Sterne geben. Aber da tauchen im Mittelteil des Albums plötzlich Bläserarrangements und andere mystische Stilelemente auf, die für mich nicht reinpassen. Das gibt einen Stern Abzug.
Auch gebe ich den anderen Rezensenten recht, die sagen, Jack White dominiere dieses Album mehr als das erste. Was mich als White Stripes Fan aber nicht stört, in fact the reverse.

Noch eine Kurzübersicht über die Songs:
1. Consoler of the Lonely: Ein Kracher. Erinnert mich an die alte White Stripes Nummer Hello Operator. Wird dem Live-Publikum diesen Sommer noch viel Freude bereiten.
2. Salute Your Solution: Gute Wahl für die erste Single. Rock'n'Roll, Baby! Das Video ist übrigens auch sehenswert.
3. You Don't Understand Me: Ruhiger, mit schönem Piano.
4. Old Enough: Mit Countrygeigen, sehr traditioneller Sound, geht ins Ohr.
5. The Switch And The Spur: Ja, und ab hier wirds merkwürdig. Bombast-Piano und -Trompete vermischt mit Neil Youngs "I've been through the desert on a horse with no name...". Ich verstehs nicht. Aber es ist der einzige Song, zu dem es zumindest fragmentarisch die Lyrics im Booklet gibt.
6. Hold Up: Coole Hammond-Orgel, aber ansonsten nichts Besonderes.
7. Top Yourself: Erinnert ganz entfernt an Nirvana's Lake Of Fire. Bisschen langweilig.
8. Many Shades of Black: Und schon wieder Bläser. Mit dem Song kann ich nichts anfangen.
9. Five on the Five: Daumen hoch für den Hauch Wahnsinn. Daumen runter für die Kuhglocken.
10. Attention: Klingt wie ein White-Stripes-Song mit Bass und sehr 80er-lastigem Keyboard.
11. Pull This Blanket Off: Hier schwofen Jack und Brendan ungehemmt mit dem typischen Weltschmerz, der sich so zwischen dem neunten und zehnten Bier einstellt, und zu einem Piano, das klingt wie von Christina Aguilera geklaut. Aber trotzdem schön.
12. Rich Kid Blues: Super Nummer. Sehr Stairway to Heaven.
13. These Stones Will Shout: Hier klingts zu Beginn wieder sehr traditionell amerikanisch. Schöner zweistimmiger Refrain. Ich ertappe mich dauernd dabei, dass ich den vor mich hin pfeife.
14. Carolina Drama: Am Schluss nochmal eine Erinnerung daran, dass The Raconteurs bedeutet: die Geschichtenerzähler. Eine Mischung aus Western-Moritat (Tom Dooley), Hotel California und Boat on the River.

Fazit: Starker Anfang, schwacher Mittelteil, versöhnliches Ende.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 8, 2012 10:54 PM MEST


Tillbaka Till Samtiden
Tillbaka Till Samtiden
Wird angeboten von mrtopseller
Preis: EUR 7,08

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Un-Kent-lich?, 29. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Tillbaka Till Samtiden (Audio CD)
Es muss im Sommer 1997 gewesen sein, da sah ich Kent auf einem kleinen Festival - dom rockade skiten ur oss. Als Zugabe spielten sie STRIPPED von Depeche Mode, "der besten Band der 80er und 90er Jahre", wie Jocke Berg damals sagte. Und es war das verdammt beste Cover davon, das ich je gehört habe. Das alles hatte ich schon lange vergessen, aber als ich jetzt das neue Album hörte, kam die Erinnerung zurück.

TILLBAKA TILL SAMTIDEN ist nämlich streckenweise sehr synthig und sehr 80er/90er.
Aber was viele Fans nach der ersten Single kritisierten, dass Kent nicht mehr Kent klinge, das bewahrheitet sich beim Hören des Albums nicht. Es klingt immer noch sehr Kent. Und Jocke Bergs starke Texte sind wie gewohnt getränkt von Weltschmerz, von Frustration, von Erinnerungen an eine unverstandene Jugend, von Symptomen der Midlife-Crisis, vom Anders-Sein-Wollen, vom Aussenseitertum und von allgemeiner Melancholie - wer noch keine Herbstdepression hat, der kriegt sie jetzt.

Eine kurzer Überblick über die Songs:
ELEFANTER Gefällt mir, vor allem die Synthlinie. Erinnert mich an meine Jugend, Klassenfahrten, New Order und so.
BERLIN Auch wieder synthig (diesmal mehr auf eine U2 Zooropa Art), gute Melodie, sehr schwarzer Text.
INGENTING Das Intro klingt sehr Vince Clark. Mutige Wahl für die erste Single, geht zwar sofort ins Ohr und auch in die Beine, aber präsentiert einen untypischen Sound, wenn man mit den Songs der letzten Alben vergleicht. Der Text führt uns zurück nach Hagnesta Hill, dem tödlich langweiligen Vorort von Eskilstuna, der den Jungen, der anders sein will, zum Aussenseiter stempelt... kennen wir schon, oder?
VID DIN SIDA Das versöhnt endlich alle, die sich vielleicht bei den ersten drei Songs fühlten wie im falschen Film. Es sind zwar Spuren von Depeche Mode zu hören, aber es überwiegt ganz klar der Kent Eindruck, vor allem bei den Gitarren am Schluss.
COLUMBUS "Stockholm erwacht langsam, auf Drogen und in Trauer, der Schnee gibt seine Unschuld her, an den ganzen Kungsholmstorg...". Nicht umsonst wird Jocke Berg zuweilen Schwedens Morrissey genannt (obwohl dieser Titel eher Hakan Hellström gebührt).
SÖMNEN Hypnotisch. Schläfrig. Wie der Titel schon sagt.
VY FRAN ETT LUFTSLOTT Schwebend und leicht, erinnert vom Konzept ein bisschen an 747 vom ISOLA-Album.
VAGA VARA RÄDD Schöne Gitarren, gute Story und eingängige Melodie.
LSD, NAGON? Musikalisch ein Executive Summary des gesamten OK COMPUTER Albums von Radiohead.
GENERATION EX Klingt ein bisschen wie FF vom VAPEN&AMMUNITON-Album. Textlich eine bitterböse korrekte Beschreibung der letzten Züge einer Beziehung: "du weisst es doch, ich hab Recht, ich hab Recht, du hast Unrecht..." Kandidat für die nächste Single.
ENSAMMAST I SVERIGE Sehr schön, sehr traurig, aber ein bisschen monoton.

Gutes Album, das zeigt, dass Kent nicht stehen geblieben ist und sich trotzdem treu bleibt. Trotz oder vielleicht wegen des Verlusts eines Bandmitglieds. Kommt nicht ganz an die Klasse meines Lieblingsalbums VAPEN&AMMUNITON dran, ist aber trotzdem uneingeschränkt empfehlenswert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2007 9:59 AM CET


Ingenting
Ingenting
Wird angeboten von goodtasterecords
Preis: EUR 2,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts, 24. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Ingenting (Audio CD)
Ingenting bedeutet übersetzt "Nichts". Und, wie M. März schon schreibt, meinten viele Kent-Fans, das war wohl nichts. Zu tanzbar, zu synthetisch, zu un-Kent einfach. Und dann noch die ganzen Re-Mixes - Dancefloor oder was? So und ähnlich wurde im Chatroom von kent.nu diskutiert.
Trotz aller Buhrufe hat sich die neue, langersehnte Single in Schweden aber sofort an die Spitze der Download- und Radio-Hitlisten gesetzt, und wird da wohl auch noch ein paar Wochen bleiben.
Starke B-sides waren ja schon immer charakteristisch für Kent, und diese Tradition setzen sie mit "Min värld" fort. Da sind sich sogar die eingeschworenen Fans einig.
Auf das Album "Tillbaka till samtiden", das im Oktober kommt, macht die Single auf jeden Fall Appetit.


Mount Pleasure
Mount Pleasure
Wird angeboten von Good Buy Music
Preis: EUR 2,49

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Gipfel der Genüsse, 6. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Mount Pleasure (Audio CD)
Anders Wendin und seine Band in Hochform. Diesmal wieder auf Englisch, aber in der gleichen E-Street-Band Tradition wie das schwedische Album "Pengabrorsan". Dazu der manchmal punkig angehauchte zweistimmige Gesang, die Kopfstimmenchöre und eine Portion Soul (allerdings weniger als in den frühen Alben). Oder wie man den typischen Moneybrother-Sound eben beschreiben soll. Warum auch ein gewinnendes Konzept verändern?

Die 10 Nummern dieses Albums in Kürze (verzeiht mir die ganzen Zitate, aber vergleichend kann ich am besten beschreiben):
1. Guess Who's Gonna Get Some Tonight: Ein Hit. Geiles punkiges Intro, temporeich, macht gute Laune. Kommt sicher noch als Single.
2. Down at the R: "Come On Eileen" im Sambatakt. Party Party.
3. It Will Not Happen Here: Ruhig am Anfang, langer Spannungsbogen. Und ich wette, er hat "I'm On Fire" gehört, als er das komponierte.
4. It Might As Well Be Now: Gefühlvoller Beziehungskistenabgesang mit der norwegischen Duettspezialistin Ane Brun. Rührend. Ein bisschen "My Endless Love"...
5. Any Other Heart: Am Ende denkt man: Wie wenn Clarence Clemons "The Winner Takes It All" begleiten würde. Sehr ABBAesk.
6. Just Another Summer: Die erste Single-Auskopplung. Schwungvoll. Erinnert an "Under Bordet" vom letzten Album, aber poppiger.
7. It Is Time For Falling Apart: Wer kennt noch "Stumblin' In" von Suzy Quatro und Chris Norman? Das stand sicher Pate für diesen Song.
8. Will There Be Music?: Klimpert nett vor sich hin, kein besonderer Höhepunkt.
9. No Damn, I Don't Love You: Soulig, rhythmisch. Wahrscheinlich der anspruchsvollste Song dieser Platte. Eine Reminiszenz an "To Die Alone".
10. I Know It Ain't Right: Gefällige Gitarren und ein gutes Saxofon. Erinnert ein bisschen an "Keep The Heart At Bay". Schöner Ausklang.

Und aufgepasst: Der Mann und seine Musiker sind im September auf Tour, geht hin und schauts Euch an, Ihr werdet es nicht bereuen. Live ist Moneybrother am besten. Ich jedenfalls hab mir schon Tickets gesichert.


Era Vulgaris
Era Vulgaris
Preis: EUR 7,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Era Insolitus, 4. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Era Vulgaris (Audio CD)
Vorab gebe ich zu: auch ich halte "Songs for the Deaf" für das beste QOTSA-Album. Ever. Nach wie vor. Obwohl dieses ganze Radiosender-Gequatsche ganz schön nervig ist...
"Era Vulgaris" spielt aber durchaus in der selben Liga. Ob die Mitwirkung solcher Grössen wie Trent Reznor, Julian Casablancas und Dave Grohl zur hohen Qualität dieses Albums beigetragen hat, lässt sich diskutieren. Josh Homme durch und durch, sage ich. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich, dass es durchaus auch eingängige Melodien auf dieser Platte gibt, wenn auch keine schmusige Bombast-Ballade wie den Mosquito-Song. "Into The Hollow" und "River in the Road" sind meine Favoriten. Auch "Turning on the Screw" ist fantastisch, wie mit dem Akkuschrauber in die Gehörgänge geschraubt bleibt das hängen. Klar, auch die bluesige Version von "Make it Wit Chu" ist gut, aber der Song wirkt mittlerweile so abgenutzt, als wäre er an der Weihnachtsfeier der Grundschule vom Blockflötenensemble vorgetragen worden.
Dieses Album steht in bester QOTSA-Tradition und wird auch nach wiederholtem Hören nicht langweilig. Im Gegenteil. Eine gute Investition.


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Preis: EUR 12,02

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Festivus for the Rest of Us, 30. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich gebe dieser Staffel unbesehen 5 Sterne, da sie die meiner Meinung nach ultimativ beste Seinfeld-Folge aller Zeiten enthält:
"The Strike"
Das ist die Folge, die kurz vor Weihnachten spielt, und in der wir von der Costanza'schen Familientradition des Festivus erfahren.
Legendär.
Tausende von Menschen feiern seit Ausstrahlung dieser Folge jährlich Festivus.
Amazon sollte zum Erscheinen dieser Staffel auf jeden Fall Aluminiumstangen ins Sortiment aufnehmen, der Absatz wird reissend sein.


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