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Der Musikkenner

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Das Vermächtnis / The Legacy
Das Vermächtnis / The Legacy
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 91,85

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merkel schenkt dem Papst Franziskus.., 19. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Vermächtnis / The Legacy (Audio CD)
..diese Furtwängler-Edition! Die einzige und auch herausragende Furtwängler-Gesamtedition weltweit bekommt zu recht die Aufmerksamkeit, die sie verdient hat! Wie begeistert der Papst war, konnte man gestern in Tagesschau und heute und in der weltweiten Presse erleben.


Passion of a Lonely Heart
Passion of a Lonely Heart
Preis: EUR 23,00

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Queen of the Modern Singer-Songwriting, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Passion of a Lonely Heart (Audio CD)
Jana Herzen is a singer-songwriter with folk, world, rock and jazz influences who founded Motéma Music, a Harlem-based record label focused on virtuosic jazz and world music. Prior to founding the label in 2003, she worked as a musician (her CD, Soup's on Fire, was the first CD on the label), an art agent for Winston Smith, who designed the logo for Motéma. Herzen was instrumental in the publishing of Artcrime, Smith's 2nd volume of collected works on the Last Gasp publishing imprint.

Born of world renowned scientists, Professors Leonard and Leonore Herzenberg, Herzen was raised on the campus of Stanford University, attended Stanford from 1977-79, and New York University from 1980 to 1982 where she completed an undergraduate degree in drama. While at NYU, she met Bernard Telsey and Robert LuPone. Together with Lupone and Telsey, and 5 other NYU graduates, she participated as a founding member of the award-winning theatre production group Manhattan Class Company, for which she served as a dramaturg, script doctor, lighting designer, actor, and director for 10 years. In 1991, she left Manhattan to travel to Japan, Bali, and Australia where she worked on songs for her first album, which was eventually recorded in San Francisco and Paris from 1994 to 1997, as produced by Congolese expatriate and worldbeat bassist and producer Shaka Ra Mutela, who had served as bassist and musical director for international music stars from Congo, Papa Wemba & Ray Lema and whose song, "Yaleo," appeared on the album, Supernatural by Carlos Santana, in a deal negotiated by Herzen just prior to the forming of the Motéma label.

As A&R Director and President of Motéma, she has grown the label from its early days in San Francisco, where it would release 2 to 3 albums in a year, to an internationally-distributed imprint with over 80 releases by 40 artists including some of the worlds top jazz touring acts such as Gregory Porter, Randy Weston, Geri Allen, and Monty Alexander.

Until today she also appeared at:

as lead artist
Soup's on Fire (Motéma Music, 2003)
Passion of a Lonely Heart (Motéma Music, Oct 2012)
as side artist
Babatunde Lea --Soul Pools (Motéma, 2003)
DJ Jackie Christie - Made 4 U (Motéma, 2004)
Patrick Stanfield Jones - A Heart and an Open Road (Motéma, 2010)
Charnett Moffett - Treasure (Motéma, 2010)
as producer
Babatunde Lea --Soul Pools (Motéma. 2003)
Amy London - Let's Fly (Motéma, 2011)
Monty Alexander - Harlem - Kingston Express Live! MTM-67 (Motéma, 2011)
as executive producer
Babatunde Lea - Level of Intent 8-20320-0047-2 (Diaspora Records, 1996)
Babatunde Lea - Soul Pools 7-09363-7136-2 (Motéma, 2003)
Lynne Arriale Trio - Arise MTM71372 (Motéma, 2003)
DJ Jackie Christie/Discomind - "Beautiful Day" [single] (2003)
DJ Jackie Christie - Made 4 U RAD 90079-2 (Motéma, 2004)
Babatunde Lea - Suite Unseen: Summoner of the Ghost MTM 00002 (Motéma, 2004)
Marc Cary - Focus MTM-00005 (Motéma, 2006)
Amy London - When I Look into Your Eyes MTM-00011 (Motéma, 2007)
Rufus Reid Quintet - Live at the Kennedy Center MTM-00009 (CD+DVD) (Motéma, 2007)
Roni Ben-Hur - Keepin' It Open 232537 (Motéma, 2007)
Pete Levin - Deacon Blues MTM-0008 (Motéma, 2007)
Roni Ben-Hur, Gene Bertoncini - Smile: Jazz Therapy, Volume 1 MTM - 00018 (Motéma, 2008)
The New Jazz Composers Octet - The Turning Gate MTM-00019 (Motéma, 2008)
K.J. Denhert - Dal Vivo a Umbria Jazz MTM - 00017 (Motéma, 2008)
Antonio Ciacca Quintet - Rush Life 232536 (Motéma, 2008)
Alexis Cole - The Greatest Gift MTM-26 (Motéma, 2009)
Babatunde Lea's Umbo Weti: A Tribute to Leon Thomas MTM-25 (Motéma, 2009)
Tessa Souter - Obsession MTM-27 (Motéma, 2009)
Lynne Arriale - Nuance: The Bennett Studio Sessions MTM-00022 (Motéma, 2009)
Charnett Moffett - The Art of Improvisation MTM-21 (Motéma, 2009)
Randy Weston - The Storyteller MTM-51 (Motéma, 2010)
Geri Allen and Timeline - Live MTM-42 (Motéma, 2010)
Patrick Stanfield Jones - A Heart and an Open Road MTM-39 (Motéma, 2010)
Charnett Moffett - Treasure MTM-43 (Motéma, 2010)
Rufus Reid featuring Steve Allee & Duduka da Fonseca - Out Front MTM-36 (Motéma, 2010)
Geri Allen - Flying Toward the Sound MTM-37 (Motéma, 2010)
Tomoko Sugawara - Along the Silk Road MTM-31 (Motéma, 2010)
Antonio Ciacca Quintet - Lagos Blues MTM-32 (Motéma, 2010)
Monty Alexander - Harlem - Kingston Express Live! MTM-67 (Motéma, 2011)
Jean-Michel Pilc - Essential MTM-61 (Motéma, 2011)
Nilson Matta and Roni Ben-Hur with Victor Lewis and Café - Mojave - Jazz Therapy, Vol. 3 MTM-64 (Motéma, 2011)
Pilc Moutin Hoenig - `'Threedom'' MTM-72 (Motéma, 2011)


Liszt: the Sound of Weimar Vol.1-5
Liszt: the Sound of Weimar Vol.1-5
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 39,88

0 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großherzoglicher Kapellmeister in außerordentlichen Diensten, 19. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Liszt: the Sound of Weimar Vol.1-5 (Audio CD)
Franz Liszt trat 1841 zum ersten Mal in Weimar auf. 1842 nahm er die Stelle des - außerordenlichen - Hofkapellmeisters in Weimar an. Gleichzeitig reiste er weiterhin als Klaviervirtuose durch Europa.

Die Weimarer Großherzogin Maria Paulowna, eine Tochter des russischen Zaren, bemühte sich, die kulturelle Bedeutung der Stadt nach der klassischen Ära aufrechtzuerhalten. Sie unterstützte und bezahlte Franz Liszt aus ihrem privaten Vermögen.

1848 ließ sich Liszt in Weimar nieder und erhielt die Stelle des - ordentlichen - Hofkapellmeisters. Er komponierte eigene Orchesterwerke, brachte in Weimar die moderne Musik seiner Zeit zur Aufführung: Berlioz und Schumann, besonders setzte sich Liszt für Richard Wagner ein: Die Uraufführung der Oper Lohengrin fand in Weimar statt.

Mit Liszt kamen 1848 Fürstin Carolyne von Sayn-Wittgenstein und ihre kleine Tochter Marie nach Weimar, Großherzogin Maria Paulowna überließ der Fürstin die Altenburg in der Jenaer Straße 3. Liszt wohnte zunächst im Hotel Erbprinz am Markt, ab 1850 lebte er ebenfalls in der Altenburg. Die Altenburg wurde zum Zentrum des künstlerischen Kreises um Franz Liszt. Liszt gründete in Weimar die 'Neudeutsche Schule', unter den Besuchern der Altenburg waren Hector Berlioz, Hans von Bülow und Johannes Brahms. Der steckbrieflich gesuchte Richard Wagner fand Aufnahme und Unterstützung bei seiner Flucht in die Schweiz.

Heute haben in der Altenburg das Franz-Liszt-Zentrum der Hochschule für Musik und die Franz-Liszt-Gesellschaft Weimar ihren Sitz.

Liszt verließ 1861 Weimar. Besichtigen können Sie das Liszt-Haus am Ilmpark, Marienstraße 17. Hier wohnte Liszt ab 1869 bei Aufenthalten in Weimar.

Das Gesamtwerk Franz Liszt ist in seinem Umfang und der Vielfältigkeit immens und unvergleichlich. Bis heute ist keine Gesamtausgabe erschienen. Die sogenannte Carl-Alexander-Ausgabe" (sie wurde 1888 von der in Weimar gegründeten Franz-Liszt-Stiftung durch den Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach initiiert) umfasst 34 Bände, ist aber unvollständig. Ein systematisches Werkverzeichnis stellte der englische Musikwissenschaftler Humphrey Searle zusammen und kam auf 702 Titel (ohne die literarischen Werke):

123 Klavierwerke
77 Lieder
65 geistliche Chorwerke
28 weltliche Chorwerke
11 Orgelwerke
1 Oper
25 Orchesterwerke
7 Werke für Klavier und Orchester
9 Kammerkonzerte
5 Melodramen
335 Arrangements und Transkriptionen
17 unvollendete Werke

Kapellmeister in Weimar (1843-1861)
Die Anfänge
Bereits bei seinem ersten Weimar-Aufenthalt als Virtuose wurde Liszt mit Dekret vom 2. November 1842 des Großherzogs Carl Alexander zu dessen Kapellmeister ernannt. Danach war Liszt zu einem Aufenthalt von drei Monaten pro Jahr im Winterhalbjahr in Weimar verpflichtet, um das Orchester zu leiten. Liszt kam dieser Pflicht zuerst nur unregelmäßig nach. In einem zusammen mit dem Weimarer Hofkapellmeister André Hippolyte Chélard gemeinsam geleiteten Konzert vom 7. Januar 1844 debütierte er in Weimar als Dirigent. Im Anschluss an seinen Weimarer Aufenthalt reiste er nach Dresden und hörte dort die Oper Rienzi von Richard Wagner, mit dem sich von da an eine intensive Freundschaft anbahnte. Im Winter 1844/1845 kam er nicht nach Weimar, sondern hielt sich in Spanien und Portugal auf. Anschließend nahm er im August 1845 als Hauptinitiator am ersten Beethovenfest in Bonn teil. Dabei wurde das Beethovendenkmal auf dem Münsterplatz enthüllt, an dessen Finanzierung sich Liszt in 1839 beteiligt hatte. Im Winter 1846/47 reiste er durch Osteuropa: Wien, Pest, Bukarest, Kiew, Lemberg, Odessa, Konstantinopel und Elisabethgrad (heute Kirowograd) waren seine Stationen. Er machte sich in dieser Zeit Hoffnungen, als Nachfolger des erkrankten Donizetti in das Amt des Kammerkapellmeisters am Wiener Hof berufen zu werden. Aber dann sollte sich sein Leben auf andere Weise ändern, denn in Kiew begegnete er erstmals der Fürstin Jeanne Elisabeth Carolyne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein. Sie verliebten sich und beschlossen, sich gemeinsam in Weimar niederzulassen. Anfang Februar 1848 reiste der Rastlose" nach Weimar und wohnte dort zuerst mit einer "Madame F..." aus Frankfurt a. M. in einem Hotel, bis diese dann im März nach Paris abreiste.

Die Fürstin zu Sayn-Wittgenstein
Carolyne zu Sayn-Wittgenstein stammte aus einer polnischen Adelsfamilie und heiratete 1836 auf Wunsch ihres Vaters Peter Iwanoski, den Prinzen Nikolaus zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg-Ludwigsburg (1812-1864). 1837 wurde sie Mutter ihrer einzigen Tochter Marie und trennte sich bald darauf von ihrem Mann. Sie zog ins ländliche Woronince in der südlichen Ukraine, wo Carolyne Güter aus ihrer Mitgift besaß. Hier widmete sie sich fast ausschließlich ihren intellektuellen Interessen, studierte Literatur, Philosophie und Religion, kümmerte sich aber ebenso um die Bewirtschaftung ihrer Besitzungen. Bei einem Konzert am 14. Februar (alte russische Zeitrechnung: 2. Februar) 1847 in Kiew lernte sie Liszt kennen und war spontan von ihm fasziniert. Im Frühjahr trafen sie sich für mehrere Wochen auf ihrem Landgut in Woronince. Erstmals fand Liszt in dieser willensstarken, temperamentvollen, dunkeläugigen und gebildeten jungen Frau (sie war sieben Jahre jünger als Liszt) eine Diskussionspartnerin für Themen wie Kunst, Religion und Philosophie. Er sehnte sich nach einer neuen Lebensführung, sie wiederum fühlte sich berufen, einen genialen Künstler zu leiten und zu fördern. Ab Herbst 1847 verweilte Liszt mehrere Monate in Woronince, in einer feierlichen Zeremonie gaben sie sich am 22. Oktober 1847 eine Art Ehe-Versprechen", Liszt wurde Seeleneigener" der Fürstin. Mochte dies zuerst als skurrile Idee erschienen sein, so war Liszt seither mit unlösbaren Fesseln an Carolyne gebunden.

Im April 1848 verließ die Fürstin mit ihrer Tochter ihren Landsitz und nahm Quartier in der Altenburg, einer Villa am Rande von Weimar, in die im Herbst auch Liszt einzog. Zwölf Jahre lang lebten sie dort relativ zurückgezogen. Es waren die schöpferisch produktivsten Jahre Liszts, wobei Carolyne einen großen Anteil hatte, denn sie verstand es, dem einst rastlosen klavierspielenden Lebemann" eine neue, ernsthaftere Richtung zu geben und ihn zum Komponieren zu inspirieren:

So habe ich für ihn zwölf Jahre lang gesorgt, immer mit meiner Arbeit in demselben Zimmer, sonst hätte er nie komponiert. Genie hat ihm nicht gefehlt - aber Sitzfleisch". [...] Ohne ein ruhige, aber beständige, sanfte, milde, hingebende Frauengestalt kann er nichts Großes tun, nur feilen.
Einer geplanten Heirat stand der Umstand der Ehe der Fürstin entgegen. Liszt hoffte, die Großherzogin von Sachsen-Weimar, Maria Pawlowna, eine Schwester des Zaren Nikolaus I., dazu zu gewinnen, sich für eine Scheidung Carolynes einzusetzen. Erst 1855 wurde sie nach russischem Recht geschieden, war als Katholikin jedoch nicht frei. Problematisch entwickelten sich auch die Vermögensverhältnisse. Sie wurde aus Russland verbannt, ihre Güter wurden bis zur Volljährigkeit ihrer Tochter unter staatliche Verwaltung gestellt.

Ein weiteres Problem entwickelte sich im Zusammenhang mit der Erziehung der drei Liszt-Kinder, die bisher in Paris bei ihrer Großmutter Anna Liszt wohnten, jedoch mehr und mehr Kontakt mit ihrer Mutter Marie d'Agoult hatten, sehr zum Ärger von Liszt und Carolyne. 1855 holte er seine Kinder nach Weimar und beauftragte wenig später die Freifrau Franziska von Bülow - die Mutter von Hans von Bülow, der Cosima 1857 heiratete - mit der weiteren Erziehung der Kinder.

Aktivitäten als Komponist
Franz Liszt 1856, nach einem Gemälde von Wilhelm von KaulbachDie Weimarer Jahre waren die künstlerisch produktivste Zeit Franz Liszts. Viele seiner Klavierwerke schrieb er in Weimar, so die Klaviersonate in h-Moll, den Zyklus Harmonies poétiques et religieuses, fünfzehn Ungarische Rhapsodien, wie auch zahlreiche Transkriptionen, Klavierauszüge und Revisionen früherer Klavierwerke, beispielsweise die Paganini-Etüden. Auch zwei seiner bereits zuvor konzipierten Klavierkonzerte erhielten hier ihre endgültige Gestalt. Um seine Orchestrierungen zu vervollkommnen, engagierte er als Sekretär Joachim Raff, dem er die Instrumentierung vieler seiner Orchesterwerke auftrug. Zu den ersten der im Dezember 1849 von Raff instrumentierten Orchesterwerke hatte eine Ouvertüre Les quatre élémens zu vier Chorstücken gehört, die Liszt 1844/45 nach Gedichten von Joseph Autran komponierte. In einer von Liszt unter Mithilfe von Hans von Bronsart erstellten neuen Fassung wurde diese Ouvertüre am 23. Februar 1854 in einem Hofkonzert in Weimar unter der Leitung Liszts als Les Préludes, Symphonische Dichtung aufgeführt.

Nach dem Plan Liszts sollte bis Ende 1854 ein Zyklus von neun Sinfonischen Dichtungen erscheinen. Zum besseren Verständnis der Stücke waren Vorworte vorgesehen, die seit dem März 1854 die Fürstin Wittgenstein schrieb. Es entstanden sieben Vorworte, die zuerst als Broschüre gedruckt und in dieser Form an Freunde Liszts verschickt wurden. Nach einer Revision wurden die Vorworte in die veröffentlichten Partituren aufgenommen. Im Fall von Les Préludes war am Ende kaum noch ein Zusammenhang mit der im Titel angesprochenen Ode Lamartines zu erkennen.

Die Veröffentlichung der neun Sinfonischen Dichtungen verzögerte sich und zog sich bis 1856 und 1857 hin. Danach komponierte Liszt noch die Stücke Hamlet, Die Hunnenschlacht, Mazeppa und Die Ideale. Bis 1861 lagen zwölf Sinfonische Dichtungen in veröffentlichten Partituren und Arrangements für zwei Klaviere vor. Liszt hatte außerdem Sinfonien nach Goethes Faust und Dantes Göttlicher Komödie komponiert.

Neben weiteren weltlichen Werken, darunter Märsche, Lieder, Melodramen und Männerchöre, waren auch geistliche Werke entstanden oder wurden begonnen (Missa solemnis, Männerchormesse, Oratorium Christus, Legende von der heiligen Elisabeth). Als Liszt 1860 Weimar verließ, hatte er ein riesiges Oeuvre vorgelegt. Sein öffentliches Ansehen als Komponist war allerdings gering.

Liszt als Dirigent, Mäzen und Pädagoge
In Weimar dirigierte Liszt viele Werke zeitgenössischer - damals auch umstrittener - Komponisten und führte auch deren Opern auf. Allein 36 Mal dirigierte er Werke von Richard Wagner, der ihm besonders nahestand und dem er im Frühjahr 1849 nach dem Aufstand in Dresden zur Flucht nach Zürich verhalf. In den Folgejahren unterstützte er Wagner finanziell und auch ideell und stand mit ihm in einem regen Briefwechsel. Am 28. August 1850 brachte er in Weimar Wagners Oper Lohengrin zur Uraufführung und hatte später vor, Wagners Ring in einem eigens dafür zu bauenden Festspielhaus in Weimar aufzuführen. Liszt und Wagner traten später auch öfter gemeinsam als Dirigenten auf, ab 1865, nachdem Wagner mit Liszts Tochter Cosima liiert war, kühlte sich das Verhältnis für lange Zeit jedoch ab.

Auch für die Werke von Berlioz, Mendelssohn und Schumann setzte sich Liszt ein. Er dirigierte in vielen Musikmetropolen Europas und fand teils Zustimmung, teils heftige Ablehnung, hauptsächlich bezüglich seines Dirigierstiles. Ab 1861 dirigierte er fast ausschließlich nur noch eigene Werke.[105] Neben Wagner stand ihm besonders Hector Berlioz nahe. Im November 1852 und Februar 1855 veranstaltete Liszt in Weimar Berlioz-Wochen, wobei auch Berlioz dirigierte, z. B. seine Oper Benvenuto Cellini. Auf Anregung von Carolyne komponierte Berlioz wenig später seine große Oper Les Troyens, die er der Fürstin widmete.

Im September 1857, anlässlich der Enthüllung des Goethe-Schiller-Denkmals in Weimar, dirigierte Liszt die Uraufführung seiner Faust-Symphonie und der symphonischen Dichtung Die Ideale. Die letzte von ihm geleitete Opernaufführung, die Uraufführung der Oper Der Barbier von Bagdad von Peter Cornelius am 15. Dezember 1858, wurde von einer Weimarer Opposition ausgezischt, worauf Liszt seine Tätigkeit als Dirigent am Weimarer Hoftheater einstellte. Sein Nachfolger wurde 1859 Eduard Lassen.

Auch als Pädagoge wirkte Liszt in Weimar mit großem Einfluss. Zu seinen Schülern gehörten Hans von Bülow, Emil von Sauer, Wendelin Weißheimer, Carl Tausig, Franz Bendel, Peter Cornelius, Hans von Bronsart sowie dessen spätere Frau Ingeborg Stark, Karl Klindworth, Julius Reubke, Rudolph Viole, Josef Weiß, Antal Siposs und viele andere. Unterstützt von dem Kapital der Fürstin Wittgenstein konnte Liszt es sich leisten, auf ein Honorar zu verzichten und einige seiner talentiertesten Schüler sogar in den Haushalt der Altenburg aufzunehmen. Die Schüler fühlten sich als Mitglieder einer verschworenen Gemeinschaft. Der Neu-Weimar Verein mit dem Vereinsblatt Die Laterne, der sich am 20. November 1854 auf Initiative Liszts und August Heinrich Hoffmann von Fallersleben konstituierte, bot einen geselligen Rahmen. Nicht wenige seiner Schüler setzten sich in Debatten, die in Zeitungen und Zeitschriften ausgetragen wurden, mit spitzer Feder für die von Liszt vertretene Kunstrichtung ein.

Allgemeiner Deutscher Musikverein
In der Zeit vom 1. bis 4. Juni 1859 fand in Leipzig aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Neuen Zeitschrift für Musik eine Versammlung (Leipziger Tonkünstlerversammlung) statt, zu der der Chefredakteur Franz Brendel Musiker aus verschiedenen europäischen Ländern eingeladen hatte. Im Gewandhaus wurden aus diesem Anlass vor allem Werke von Liszt aufgeführt und über den Begriff Zukunftsmusik" diskutiert, den Richard Wagner in seiner Schrift Das Kunstwerk der Zukunft geprägt hatte. Auf Anregung Brendels wurde beschlossen, den Begriff Neudeutsche Schule einzuführen und auf Anregung von Liszt und Louis Köhler einen allgemeinen Deutschen Musikverein ADMV zu gründen. Am 7. August 1861 konstituierte sich der Verein in Weimar auf dem dort stattfindenden Tonkünstlerfest, zu dem auch der amnestierte Wagner unter großem Jubel zustieß. Auf Vorschlag von Liszt wurde Franz Brendel zum Präsidenten gewählt.

Lebensabend (1861-1886)
Inschrift auf dem Haus in Weimar, in dem Franz Liszt von 1869 bis 1886 lebte.Im August 1861 verließ Liszt Weimar, um in Rom Carolyne zu heiraten. Nach einem monströsen Verfahren in vielen Instanzen hatten die Kardinalskonferenz und der Papst in Rom der Scheidung und Neuvermählung der Fürstin endlich zugestimmt. Für den 22. Oktober 1861, Liszts 50. Geburtstag, war in der Kirche San Carlo al Corso in Rom die Hochzeit geplant. Nachdem Liszt am 20. Oktober in Rom erschienen war, zog am Abend des nächsten Tages die Fürstin ihre Einwilligung zu der Heirat zurück. Auch diese Beziehung hatte sich schließlich auseinander gelebt, auch weil Liszt weitere Affären mit anderen Frauen hatte, beispielsweise mit der Sängerin Emilie Genast und mit Agnes Street-Klindworth.

Nach der gescheiterten Eheschließung mit Carolyne, die in Rom blieb, Theologie studierte und Bücher schrieb, widmete er sich verstärkt Kompositionen mit religiösen Themen und kirchenmusikalischen Werken. In Rom, wo er sich bis 1870 überwiegend aufhielt, führte er ein teils mondänes, teils mönchisches Leben und zog sich im Sommer 1863 in das Kloster Madonna del Rosario auf dem Monte Mario zurück, wo ihn auch Papst Pius IX. besuchte. Mal wohnte er auch im Vatikan, mal im Kloster Santa Francesca Romana auf dem Forum Romanum. Ab 1864 besuchte er wieder Konzerte und dirigierte Orchester in verschiedenen europäischen Städten. 1865 unterzog sich Liszt der Tonsur und erhielt die vier niederen Weihen von Bischof Gustav Adolf Hohenlohe, der 1866 die Kardinalswürde erhielt. Schon mit der Tonsurierung Kleriker geworden, trug er fortan den römischen Kragen und ließ sich mit Fug Abbé nennen, erhielt aber nie die drei höheren Weihen (Diakon, Priester, Bischof). Er schrieb dazu in einem Brief:

Mein Hang zum Katholizismus rührt von meiner Kindheit her und ist ein bleibendes und mich beherrschendes Gefühl geworden."

Ab 1865 verbrachte er jeweils mehrere Monate abwechselnd in Rom und Budapest sowie ab 1867 auch wieder in Weimar, wo er ab 1869 eine Etage in der Hofgärtnerei (heute Museum) bezog. Von diesen drei Orten aus entfaltete er eine rege Reisetätigkeit, großenteils, um eigene Werke aufzuführen oder um bei Aufführungen zugegen zu sein oder (unentgeltlich) zu unterrichten. Öfter war er seit 1867 bei Gustav Adolf Kardinal Hohenlohe in der Villa d'Este in Tivoli zu Besuch, wo er 1879 auch eines seiner letzten Konzerte gab. Hier komponierte er drei Klavierstücke, die Eingang in das Album Années de pèlerinage: Troisième année fanden: Les jeux d'eaux à la Villa d'Este und zwei als Threnodien bezeichnete Stücke mit dem Titel Aux Cyprès de la Villa d'Este. Sein Ruhm als Komponist und Lehrer kam inzwischen dem früheren als Pianist gleich. Besonders seine Orchesterwerke und seine geistlichen Werke fanden großen Anklang, so 1867 in Budapest, als Franz Joseph I. zum ungarischen König gekrönt und eine Messe von Liszt gespielt wurde. Im Sommer reiste er nach München und Tribschen, wo Wagner inzwischen wohnte, um zwischen Cosima, Hans von Bülow (seit 1857 mit Cosima verheiratet) und Wagner (seit 1864 mit Cosima liiert) zu vermitteln. Gegen den Willen ihres Vaters ließ sich Cosima scheiden und heiratete 1870 Wagner. Erst 1872 verbesserten sich die Beziehungen langsam wieder.

Im Mai 1873 dirigierte Liszt erstmals eine vollständige Aufführung seines nun beendeten Oratoriums Christus in der Stadtkirche in Weimar, wenig später war er zur Richtfestfeier des Festspielhauses bei Cosima und Richard Wagner in Bayreuth. Auch bei den ersten Festspielen im Sommer 1876 (Der Ring des Nibelungen) sowie bei den zweiten Festspielen im Sommer 1882 (Parsifal) weilte er in Bayreuth. Letztmals traf sich Liszt mit der Familie Richard Wagners im Dezember 1882 in Venedig (Palazzo Vendramin-Calergi). Gemeinsam gab man ein Konzert im Teatro la Fenice. Wenige Wochen danach, Liszt war inzwischen wieder abgereist, erlag Wagner einem Herzinfarkt. 1886 reiste Liszt wieder nach Bayreuth, um die unter der Leitung seiner Tochter stehenden Bayreuther Festspiele zu besuchen. Zum Zeitpunkt der Reise war Liszt schon schwer erkrankt. Er starb wenige Tage nach seiner Ankunft am 31. Juli 1886 und wurde am 3. August auf dem Bayreuther Stadtfriedhof beigesetzt. Bei der Totenmesse spielte Anton Bruckner an der Orgel über Motive aus Parsifal.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 16, 2013 10:59 AM CET


Deichking
Deichking
DVD ~ Bela B. Felsenheimer
Preis: EUR 12,89

5.0 von 5 Sternen Erhielt nicht ohne Grund den NORD AWARD 2009 !, 17. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Deichking (DVD)
Der Deichking ist ein unabhängiges norddeutsches Filmprojekt von Michael Söth, in dem viele Stars der norddeutschen Musikszene weitgehend unentgeltlich auftreten. Der Film stellt Elemente der norddeutschen Lebensart dar. Die Dreharbeiten fanden im August 2006 bei Elmshorn statt. Ein Vorläufer ist der Deichelvis aus dem Jahr 1995, der in Insiderkreisen Kultstatus erlangt hat.

Hauptcharakter des Filmes ist der Landwirt Fiete Hansen (John Barron), der in einem kleinen Dorf namens Kollmar direkt am Elbdeich wohnt. Eines Tages verliebt er sich in Susi (Julia Köhn), durch die er den Rock 'n' Roll kennenlernt. Durch den Rock 'n' Roll inspiriert, will er raus aus dem kleinen Dorf und die Welt sehen.

Ein Special" des Projektes ist, dass man selber als kleiner Filmproduzent" auftreten kann: Dort bezahlt man 75 und für die Finanzierung des Films. Als Belohnung" bekommt man ein Fanset (inklusive einer DVD des Films), und wenn man möchte, wird man im Abspann des Films erwähnt.

Ina Müller
Paso Doble
Bela B. Felsenheimer - Pastor
Dieter Bruhn - Gastwirt und Händler
Fettes Brot - Fettes Brot Coverband
John Barron - Fiete Hansen
Julia Köhn - Susi
Klaus Büchner - Paul Hansen
Leo Leiser - Horst Rollmann
Lotto King Karl - Lothar
Uschi Nerke - Elfriede Hansen
Regy Clasen
Revolverheld (Band)
Der Fall Böse
Ohrenfeindt
Fury in the Slaughterhouse
Torfrock
Statisten


Neil Sedaka - the Very Best of Live in Concert [UK Import]
Neil Sedaka - the Very Best of Live in Concert [UK Import]
DVD ~ Neil Sedaka
Wird angeboten von Video & Game (AGB+Widerrufsbelehrung)
Preis: EUR 4,99

5.0 von 5 Sternen Er schrieb Musik zu mehr als 1.000 Songs..., 17. Dezember 2012
Neil Sedaka (* 13. März 1939 in Brooklyn, New York) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songschreiber. Er schrieb Musik zu mehr als 1.000 Songs, reihte zu Beginn der 1960er Jahre Hit an Hit. Sein Vater ist der Sohn türkisch-jüdischer Einwanderer. Die Mutter war die Tochter russisch-polnisch-jüdischer Einwanderer.

Rock with Sedaka. 1959
Circulate. 1961
Emergence. 1972
Neil Sedaka. Großbritannien, 1972
Solitaire. USA, 1972
The Tra-la Days Are Over. Großbritannien, 1973
Laughter In The Rain. Großbritannien, 1974
Live at the Royal Festival Hall. Großbritannien, 1974
Sedaka's Back. USA, 1975
Overnight Success. Großbritannien, 1975
The Hungry Years. USA, 1975
Sedaka Live in Australia at the South Sydney Junior Leagues Club. 1976
Steppin' Out. 1976
Neil Sedaka and Songs: A Solo Concert. 1977
A Song. 1977
Neil Sedaka and Songs. 1977
All You Need Is The Music. 1978
In the Pocket. 1980
Now. 1981
Come See About Me. 1984
The Good Times. 1986
Timeless: The Very Best Of Neil Sedaka. 1991
Love Will Keep Us Together. 1993
Laughter In The Rain - The Best Of Neil Sedaka 1974 - 1980. 1994
Classically Sedaka. 1995
Tales of Love and Other Passions. 1997
Singer and His Songs. 2000
Brighton Beach Memories: Neil Sedaka Sings Yiddish. 2003
The Show Goes On. 2003
The Complete Recordings 1955 -1966. 2003
The Miracle of Christmas. 2006
Neil Sedaka: The Definitive Collection. 2007


LIVE IN JAPAN
LIVE IN JAPAN
DVD ~ 10CC
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen 10cc steht für 10 Kubikzentimeter.. das hier sind KILOMETER!!!, 17. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: LIVE IN JAPAN (DVD)
Die Band stammt aus Manchester im Norden Englands. Eric Stewart (Gitarre und Gesang) war Ende der 60er Jahre Mitglied der Beat-Band The Mindbenders. Der bekannte Songschreiber (z. B. für die Yardbirds, Hollies oder Herman's Hermits) und Musiker Graham Gouldman (Bass), zuvor bei den Mockingbirds, schloss sich später ebenfalls den Mindbenders an. 1971 traten beide mit Lol Creme (Gitarre und Keyboards) und Kevin Godley (Schlagzeug, früher auch Mockingbirds) erstmals gemeinsam als Studioband für die Produktion des Albums Space Hymns des Psychedelic-Musikers Ramases in Erscheinung. 1970 hatten sie (noch ohne Graham Gouldman) unter dem Namen Hotlegs mit Neanderthal Man einen Nummer-2-Hit in England. Ab 1972 trat die Formation dann unter dem Namen 10cc in Erscheinung.

Der Bandname soll, so eine Legende, von der angeblichen Durchschnittssamenmenge eines Mannes bei einem Orgasmus (9cc) abgeleitet sein. Einige Beteiligte, darunter ihr erster Produzent Jonathan King, haben dies später dementiert. 10cc steht für 10 Kubikzentimeter.

Graham Gouldman 2006Godley und Creme verließen die Band 1976, um selbst eine erfolgreiche Karriere unter dem Namen Godley & Creme zu starten. Für sie kamen Paul Burgess bzw. Stuart Tosh (Schlagzeug), Duncan Mackay (Gesang und Keyboard) und Rick Fenn (Gesang und Gitarre).

10cc zeichnet sich in allen Phasen ihres Bestehens durch reiche stilistische Vielfalt aus. Die kreativste Phase der Band reichte bis in die frühen 80er Jahre, und sie veröffentlichte einige Welthits, die heute zum geläufigen Oldie-Repertoire zählen, z. B. Rubber Bullets (1973), I'm Not in Love (1975) und Dreadlock Holiday (1978).

10cc-Sänger Gouldman sang 2004 nochmals den großen Hit Dreadlock Holiday ein und ließ ihn von einem Münchner Produzententeam, das unter dem Pseudonym Refresh Crew" arbeitet, neuproduzieren. Der Clubhit schaffte es in Indonesien bis auf Platz 1 der Airplaycharts und hielt sich dort über fünf Wochen. In Deutschland ist die neue Version nur auf Vinyl in die Plattenläden gekommen.


Don Cossack Choir -  Serge Jaroff
Don Cossack Choir - Serge Jaroff
DVD ~ Don Kosaken Chor
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 49,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Don Kosaken Chor Serge Jaroff, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Don Cossack Choir - Serge Jaroff (DVD)
Der Don Kosaken Chor Serge Jaroff wurde 1921 von Serge Jaroff (1896-1985) gegründet und bestand aus im Exil lebenden Donkosaken. Der Männerchor trat weltweit, aber vor allem in Europa und den USA auf und pflegte ein Repertoire, das schwerpunktmäßig aus russischer Kirchenmusik, Volksmusik und Folklore bestand.

Nach der Vertreibung der Donkosaken 1920 durch die Rote Armee stellte Serge Jaroff seinen Chor erstmals 1921 in einem Internierungslager in der Türkei zusammen. Ab 1923 hatte der Chor seine ersten Auftritte als Profi-Ensemble in Westeuropa. In den 1930er Jahren war Berlin Sitz des Chores. 1939 wurde der Chor während einer USA-Tournee vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs überrascht und war zunächst wieder staatenlos. Später nahmen die Sänger die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an und wählten New York City als Basis ihrer Arbeit.

Der Chor gab 1979 in Paris sein letztes Konzert zum 83. Geburtstag von Serge Jaroff, bestand aber offiziell noch bis 1981 unter Jaroffs Leitung weiter.

Im Jahr 1986, ein Jahr nach Jaroffs Tod, fand sich der Chor noch einmal zu einer Tournee unter der Leitung seines langjährigen Solisten Michael Minsky zusammen, an der auch der Tenor Nicolai Gedda mitwirkte. Wegen des angegriffenen Gesundheitszustands von Minsky und weil Nicolai Gedda nicht jeden Tag singen wollte, blieb diese Tournee aber ein einmaliges Unterfangen.

Don Kosaken Chor Serge Jaroff, Leitung Wanja Hlibka, bei einem Konzert im Januar 2012 in der Obersten Stadtkirche in Iserlohn.Gab es schon zu Zeiten des Bestehens des Don Kosaken Chores mehrere Konkurrenz-Ensembles, so bildeten sich nach der Auflösung nochmals mehrere Nachfolgeensembles, einige davon wurden von Sängern des Originalchores gegründet. Träger des geschützten Namens Don Kosaken Chor Serge Jaroff" ist seit 2001 Wanja Hlibka.

Die vorliegende Aufnahme wurde vom WDR lizensiert, wunderbares Material.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 30, 2013 7:53 PM MEST


Die Märchenbox erzählt die schönsten deutschen Märchen: Rapunzel, Hänsel und Gretel, Rotkäppchen, uvm.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Freund der ursprünglichen Literatur.., 11. Dezember 2012
..nicht modern und verwechselbar glattgebürstet, noch in das unpassende Korsett heutiger Jugendsprache gepresst - möglichst einfach und grundsätzlich "Cartoon"-Jargon gebrauchend.
Dies hier sind die echten Märchen mit den originalen Sprechern, so wie sie jeder sie noch im Ohre hat aus ihrer/seiner Jugendzeit.
Ein Lichtblick, danke!


Mozart-die Zauberflöte
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kunz und Karajan.., 11. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Mozart-die Zauberflöte (Audio CD)
Nach aus- und ergiebigen als auch konstruktiven Streittiraden im Klassikforum, musste sich zu guter Letzt dann doch der Kunz'sche Zauberflöten-Karajan als ewig Bester manifestieren. Nun denn, so sei es!


100 CD Meisterkonzerte / The Masterconcerts
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schatz der Musik, in dieser Form sonst nirgends auf dem Markt!, 5. Dezember 2012
Mal ein wenig abeschrieben von den Einzelhüllen der CDs, um einen Eindruck der schier unendlichen Masse an von mir angebeteten Künstler zu zeigen:

Sviatoslav Richter, piano
Czech Philharmonic Orchestra / Václav Talich

Clara Haskil, piano
Prades-Festival-Orchester / Pablo Casals

Clara Haskil, Geza Anda, piano
Philharmonia Orchestra London / Alceo Galliera

Rudolf Serkin, piano

Yehudi Menuhin, Gioconda de Vito, violin
Philharmonia Orchestra London / Anthony Bernard

Maurice André, trumpet
György Terebesi, violin
Kraft Thorwald Dilloo, flute
Horst Schneider, oboe
Südwestdeutsches Kammerorchester / Friedrich Tillegant

Edwin Fischer, piano
Manoug Parikan, violin
Raymond Clark, cello
Gareth Morris, flute
Philharmonia Orchestra London / Edwin Fischer

Yehudi Menuhin, violin
Philharmonia Orchestra London / Wilhelm Furtwängler

Joseph Szigeti, violin
Philharmonia Orchestra London / Constant Lambert

Irwin Fischer, celesta
Allan Graham, Lionel Sayers, Thomas Glenecke,
Edward Metzenger, percussion and timpani
Chicago Symphony Orchestra / Rafael Kubelik

Chicago Symphony Orchestra / Fritz Reiner

Julius Katchen, piano
Orchestre de la Suisse Romande / Ernest Ansermet

Geza Anda, piano

Gerhard Taschner, violin
Berliner Philharmoniker / Georg Solti

Friedrich Gulda, piano
Wiener Symphoniker / Friedrich Gulda

Friedrich Gulda, piano

Solomon, piano (Solomon Cuttner)
Philharmonia Orchestra London / André Cluytens

Berliner Philharmoniker / Ferenc Fricsay

Glenn Gould, piano
Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan

Bamberger Symphoniker / Joseph Keilberth

Edwin Fischer, piano
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks / Eugen Jochum

Wilhelm Backhaus, piano
Gewandhausorchester Leipzig / Franz Konwitschny

William Primrose, viola
Boston Symphony Orchestra / Sergei Koussevitzky

London Philharmonic Orchestra / Victor de Sabata

Sidney Foster, piano
RCA Victor Symphony Orchestra / Leonard Bernstein

Lukas Voss, piano
New York Philharmonic Orchestra / Leonard Bernstein

u.v.m.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 18, 2013 7:19 PM CET


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