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Rezensionen verfasst von
Heepfan

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Blood on the Highway-When too many dreams come true
Blood on the Highway-When too many dreams come true
Wird angeboten von DVDMAX-Germany
Preis: EUR 13,33

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitreise..., 4. September 2007
...way back when Heep were on top...Jorn Lande, John Lawton (ex Heep-Sänger) und Glenn Hughes leihen den Songs ihre Stimme (der Maestro natürlich auch) und lassen die Karriere eines Rock-Stars der 70er wieder aufleben. Aus Hensleys Liner-Notes und Texten sprechen Sehnsucht, Trauer und Hoffnung und er vergißt auch nicht diejenigen, die es nicht zurück ins wahre Leben geschafft haben, Sänger David Byron und Bassist Gary Thain (RIP, both of you are sadly missed...), die dem wilden Leben der 70er Tribut gezollt und den höchsten Preis gezahlt haben. Geschickt zitiert Hensley sich selbst, Free Me wird angesungen, die Orgel-Klänge von July Morning sind bei Were on our way zu vernehmen oder es schimmert ein wenig Come back to me in einem der Album-Höhepunkte It wont last durch. Leztgenannter Song wird von John Lawton veredelt und ist schlicht fantastisch, melancholisch und doch hart rockend, die Hensley-typische Hammond-Orgel wummert dezent im Hintergrund. Schade, daß Lawton nicht noch mehr Songs gesungen hat. All die Stationen seines Musikerlebens werden mit einem Song bedacht, die Anfänge, die Entschlossenheit, es zu etwas zu bringen, seinen Traum zu erreichen und der Punkt, an welchem die Träume wahr und bis zum Exzess gelebt werden, mit allen Folgen. There comes a time ist ein weiterer toller Titel (gesungen von Hensley), der einem wiederholt Gänshaut beschert, die Stimme ist halt einfach klasse, immer noch! Solch ruhige gefühlvolle Rock-Songs können nur Leute schreiben, die alles erlebt haben.. Jorn Lande brilliert auf Okay (This house is down) mit seiner rauhen, bluesigen Stimme und die Gitarren hauen über dem Hammond-Teppich ein schönes Solo raus, genial!! Da reden sie im Kommerz-Radio von zahnlosen Flaschen wie Clapton oder Bryan Adams, warum spielt keiner mal das hier??? DAS ist richtig feine Rockmusik, klasse produziert und weit entfernt von irgendwelchen Please forgive me-Peinlichkeiten! Theres a new face up on stage tonight, a new star on the door, a new name on the Billboard now where mine had been before leitet das wieder von Hensley gesungene I did it all ein, ruhig und melancholisch. Zeilen wie ..every miles a memory thats burned into my soul, so no matter what tomorrow brings, no matter what the new Star sings, I will never forget I did it all sprechen eine deutliche Sprache und die tiefe, einmalige Stimme gibt dem Ganzen den letzten Schliff. Glenn Hughes beendet ein tolles Album mit The last dance gefühl- und würdevoll, mit grandiosem Gesang und erhabenen Melodien. Alleine das Piano und die einsetzende Leadgitarre in der Mitte des Songs verschaffen mir feuchte Augen, das ist SO genial, über 8 Minuten lang.. Was würde ich dafür geben, wenn David Byron auf der Platte singen könnte......BOTH ist ein sentimentales Erlebnis, viele ruhige Songs (es kracht aber auch hier und da ganz ordentlich, keine Angst) und ein nachdenklich machender Rückblick auf ein Leben, welches zu viele Träume wahr werden ließ und letztlich 2 Tote und eine kaputte Band zurückließ, erstklassig vertont und mit vielen wunderschönen Songs, zu denen das tolle aufwendige Digipack sehr gut paßt. Klasse!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2011 12:57 PM MEST


Demolition/Ltd./Ausverkauft
Demolition/Ltd./Ausverkauft
Wird angeboten von jazzfred1975
Preis: EUR 14,95

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bye-Bye Priest..., 4. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Demolition/Ltd./Ausverkauft (Audio CD)
Wenn ich mir die anderen Rezensionen so durchlese, dann gehen die meiner Meinung nach völlig an den Kritikpunkten vorbei, die Leute wie ich (und viele andere) anzubringen haben. Natürlich möchte keiner eine KOPIE genialer Scheiben wie British Steel oder Painkiller haben, ich verstehe nur nicht, warum "Priest sich von Bands beeinflussen lassen, die sie selbst beeinflußt haben" (so Iced Earths Jon Schaffer völlig zurecht in einem Interview). "D" hat nichts, aber auch gar nichts mit Weiterentwicklung zu tun, sondern biedert sich lediglich an bestehende Trends an - die tolle Stimme eines Ripper Owens verkümmert in hardcore-igem Gebrüll und wenn ich dann lese, daß Trademarks beibehalten wurden, frage ich mich, ob ein Frank Albrecht überhaupt weiß, wie diese bei Priest dereinst gelautet haben??? Sorry, ich gönne jedem seine Freude an der CD, aber als langjähriger Priest-Fan, der sich 1980 British Steel sofort nach dem Erscheinen gekauft hat, darf ich auch enttäuscht sein, oder? BS hat sich damals mitnichten bestehenden Trends angeschlossen, sondern WURDE zum Trend für viele andere in der aufkommenden NWOBHM. "D" ist gesichtslos und kalkuliert mit neuen Fanschichten - schaut euch mal in den immer kleiner werdenden Hallen um, in denen Priest spielen und ihr werdet merken, daß es immer weniger Fans werden, die die Band sehen wollen...das Rezept wird nicht aufgehen... Maiden zeigen, wie man seinen Stil beibehalten und dennoch frisch klingen kann, auch sie haben keinen Klassiker fabriziert, aber man hört sofort, daß es sich nur im Maiden handeln kann und die meisten Songs sind sehr gut geworden. Ergebnis? Hohe Verkäufe und ausverkaufte Hallen. Priest gehen einen anderen Weg und sie werden ihn nicht mehr lange gehen...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 4, 2011 3:04 PM CET


Demolition
Demolition
Preis: EUR 12,77

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sie haben nichts gelernt, 19. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Demolition (Audio CD)
Das war mein erster Gedanke, als ich die CD gehört hatte und dieser hat sich bis jetzt nicht geändert (und wird es auch nicht mehr). Schrammelige, moll-tönende Gitarren, deren Riffs sich an New Metal-Combos anbiedern, anstatt wie über Jahre hinweg Zeichen zu setzen, dazu verkauft sich Ripper Owens mal wieder unter Wert (es gibt leider keine melodischen Refrains, die er singen könnte, weil Glenn Tipton ja seinen Fear Factory-hörenden Sohnemann beeindrucken möchte...), es ist grausam. Da lobe ich mir wirklich gute Bands wie In Flames, Children of Bodom, Darkane oder Finntroll, die ihren derben Metal mit Melodien und jeder Menge guter Ideen versehen, Priest in dieser (Jugulator-) Form braucht kein Mensch!!!


Look at Yourself/Miniature
Look at Yourself/Miniature
Wird angeboten von dutchtoni
Preis: EUR 29,50

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zur Spitze, 3. Juni 2001
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself/Miniature (Audio CD)
Heep hatten mit "Look at yourself" ihren ersten großen Erfolg (Silber in den USA), was nicht zuletzt am treibenden Titelsong lag (bei dessen immer schneller werdenden Finale Mitglieder von Osibisa mispielten) sowie DER Hymne schlechthin, "July Morning", die sich nahtlos in eine Reihe mit "Child in time" oder "Stairway to heaven" einreihte. Aber auch die Hardrocker "Tears in my eyes", "I want to break free" oder der schnelle Rauswerfer "Love Machine" bürgen für Qualität, wogegen "Shadows of Grief" die experimentelle Seite der Band zeigt. "Look at yourself" bereitete eindrucksvoll den Boden für die folgenden Großtaten "Demons and Wizards", "Magician's Birthday" und "Sweet Freedom", was nicht zuletzt an Ken Hensleys's Gespür für tolle Melodien lag, die von David Byron's fantastischer Stimme entsprechend umgesetzt wurden. Ein Muß für jeden Hardrock-Fan!


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