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Rezensionen verfasst von
Dr. R. Manthey
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   

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Hurra, wir kapitulieren!
Hurra, wir kapitulieren!
von Henryk M. Broder
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Brüder und Schwestern im Geiste, 28. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hurra, wir kapitulieren! (Taschenbuch)
Henryk M. Broder gehört zu den scharfsinnigsten Autoren in Deutschland. Mit einer einfachen Fragestellung oder einem simplen Vergleich, der genau den wunden Punkt trifft, entlarvt er mit einer schlafwandlerischen Sicherheit die vermeintlichen Lebenslügen des politischen Establishments und des Beifall klatschenden Fußvolkes. Seine ironischen Texte zu lesen, ist ein intellektueller Genuss. Dieses Buch (Original 2006) wird nun bald zehn Jahre alt. In ihm beschreibt Broder die beginnende und immer mehr an Schwung gewinnende Islamisierung Deutschlands, die es selbst heute noch angeblich nicht gibt. Und er fragt sich, warum das politische Establishment von ganz oben bis in die Kreisliga immer mehr als fundamental geltende europäische Werte aufgibt und zurückweicht. Die hiesige Bevölkerung hätte sich den Neuankömmlingen eben anzupassen. Offen wird das nicht gesagt, dafür umso mehr im täglichen Leben eingefordert. Dass das nicht ohne Widerstand bleiben wird, dürfte jedem klar denkenden Menschen mit ein wenig Lebenserfahrung einleuchten.

Warum, so fragt sich Broder, weichen die selbsternannten politischen Eliten immer nur feige zurück und geben die über viele Jahrhunderte bitter erkämpften europäischen Standards auf? Seine Antwort lautet: aus Angst. Aus Angst vor wegbrechenden Märkten, aus Angst vor aggressiven Reaktionen, aus Angst vor Terror oder aus Angst vor Unruhen im eigenen Land, etwa wie vor einigen Jahren in Frankreich. Ist das tatsächlich so? Vielleicht stimmt diese Antwort bei vielen dieser Leute tatsächlich. Aber es gibt auch eine andere Antwort, die ganz nebenbei ebenso erklärt, warum Europa plötzlich wieder in Ost und West gespalten ist und sich diese Spaltung auch in Deutschland politisch in Wahlergebnissen ausdrückt.

Große Teile des politischen Establishments in Westeuropa teilen die Werte, die sie ständig vor sich hertragen in Wirklichkeit gar nicht. Sie können sie deshalb auch nicht aufgegeben oder verraten, weil sie sie nie wirklich als die ihren angesehen haben. Die politische Klasse in Osteuropa dagegen stammt zu großen Teilen aus einer Volksbewegung gegen die ehemaligen kommunistischen Partein. Die sozialistische Rhetorik vieler Westeuropäer kommt ihnen seltsam bekannt vor. Und sie wehren sich dagegen, ihre Freiheit, die sie gerade erkämpft haben, wieder zu verlieren. Westeuropäische Politiker dagegen stammen zu großen Teilen aus der kommunistisch unterwanderten 68er-Bewegung. Abgewandert in den bürgerlichen Wohlstand und die vom Steuerzahler abgesicherte Existenz haben sie dennoch die Grundzüge ihrer jugendlichen Ideologien niemals aufgegeben. Ihre demokratische Verwurzelung ist gering oder nicht vorhanden, was man deutlich in ihrer Verachtung gegenüber anderen Meinungen sieht.

Wer das Bildungssystem der verblichenen DDR durchlaufen hat, weiß sicher noch, dass sich die DDR-Oberen sehr wohl auf die bürgerlichen Revolutionen in Deutschland und ihre Errungenschaften berufen und sich selbst gewissermaßen als den eigentlichen Kulminationspunkt oder das Endziel schlechthin dieser Entwicklung betrachtet haben, obwohl sie ganz eindeutig totalitär dachten und handelten. Ähnliches passiert nun wieder. Große Teile der politische Klasse in Westeuropa und der Islam eint ein sicher verschiedener, aber im Wesen ähnlicher totalitärer Anspruch. Doch für beide Formen wird es keinen gemeinsamen Platz geben können. Das ist offensichtlich, wenn man in islamische Länder blickt. Zu vermuten oder zu hoffen, dass es doch gehen würde, ist die eigentliche große Lebenslüge des gegenwärtigen politischen Establishments.

Überall in Deutschland werden Beauftragte für die Gleichstellung der Geschlechter installiert. Gleichzeitig aber kapituliert die gegenwärtige politische Elite kampflos vor der offensichtlichen sklavischen Unterdrückung der Frau in islamischen Gesellschaften, die sich nun in Deutschland bilden. Broder nennt so etwas Appeasement und Feigheit. Ist es das tatsächlich? Oder ist es nicht vielmehr die Offenbarung einer bodenlosen Heuchelei, die Ihresgleichen sucht, oder der Beweis, dass solche und ähnliche Forderungen der Linken und Grünen in allen Parteien eigentlich einen ganz anderen Zweck hatten und haben? Vielleicht war das 2006 weniger deutlich als jetzt. Deshalb erfüllt das Lesen dieses und anderer etwas älterer Bücher einen guten Zweck: Man sieht die Dinge aus dieser Perspektive nämlich viel deutlicher. Deshalb ist Broders Buch auch nach zehn Jahren noch ein sehr lesenswerter und aktueller Text.

Am Ende nämlich bringt Broder die Sache auf den Punkt: "Dass ein überzeugter Sozialist mit dem Islam liebäugelt, ist nur auf den ersten Blick inkohärent. Denn es geht nicht um Inhalte - Sozialismus und Islam sind inkompatibel wie die freie Liebe und der Katholizismus - es geht um die Attitüde. Salonrevoluzzer, Weltveränderer und Utopisten waren immer für autoritäre und totalitäre Versuchungen anfällig." Wie wahr.


MARCO POLO Reiseführer Harz: Reisen mit Insider-Tipps. Inklusive kostenloser Touren-App & Update-Service
MARCO POLO Reiseführer Harz: Reisen mit Insider-Tipps. Inklusive kostenloser Touren-App & Update-Service
von Hans Bausenhardt
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Viele Informationen, aber nur kurz und knapp, 27. Juni 2016
Gleich zu Beginn sprudelt dieser kleine Reiseführer vor lauter Informationen fast über. Man erhält man 15 "Insidertipps", die später im Text etwas detaillierter erläutert werden. Nach einigen wenigen Hinweisen auf "tolle Orte zum Nulltarif" erfährt man, was typisch für den Harz ist und erhält einige Empfehlungen für Regenwetter oder entspanntes Genießen. Im sogenannten "Auftakt" geht es um Landschaften und die Geschichte dieser Region. Immerhin war dieses Gebiet für knappe 200 Jahre "das Herz des deutschen Reiches". Es folgen Trends und alle möglichen Bemerkungen zu "Fakten, Menschen & News". Danach werden die Themen "Essen & Trinken" sowie "Einkaufen" näher beleuchtet.

Nachdem das alles in rasendem Tempo abgearbeitet wurde, geht es regional weiter. Der Führer unterteilt den Harz in vier Gebiete: Nordharz, Südharz, Ober- und Unterharz. Dort beschreibt der Autor die wichtigsten Orte in aller Kürze nach folgendem Schema: kurze Vorstellung, Essen+Trinken+Übernachtung, Auskunft, Ziele in der Umgebung (die dann etwas ausführlicher zur Geltung kommen). Wenn man schon einmal in einem oder mehreren der dort erwähnten Orte war, dann merkt man, dass einige der vom Autor gegebenen Hinweise recht subjektiv sind und die ganze Beschreibung auf Weniges reduziert wurde. Diese gelegentlich etwas hektische Kürze scheint mir bei diesem Reiseführer ein wesentlicher Kritikpunkt zu sein. Man findet das an vielen Stellen. So liegt am Ende des Buches eine Faltkarte bei. Dessen ungeachtet wird ein paar Seiten vorher unter "Reiseatlas" das Kartenmaterial noch einmal in die Buchseiten gepresst. Dafür vermisst man aber zum Beispiel eine Karte für das Stadtzentrum von Wernigerode.

Gut dagegen fand ich die nach der Auflistung der Harzorte folgenden Tourenvorschläge. An sie schließen sich noch Abschnitte zu folgenden Themen an: Sport & Wellness, Mit Kindern unterwegs, Events, Feste & Mehr, Links, Blogs, Apps & Co (zur Vorbereitung und vor Ort), Praktische Hinweise und "Bloss nicht". Wer wandern möchte, braucht unbedingt eine bessere Karte mit einem passenderen Maßstab.

Dieser kleine Reiseführer eignet sich aus meiner Sicht gut für die Ideenfindung oder die Auswahl eines Urlaubsziels. Die Beschreibung der einzelnen Ferienorte ist dagegen eher dürftig. Viel Aufmerksamkeit widmet der Autor Besichtigungstouren und Rundreisen. Für Smartphone-Besitzer gibt es eine "Tourenapp" und einen "Update-Service".


Die Wut und der Stolz
Die Wut und der Stolz
von Oriana Fallaci
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Warum sollen wir tolerant gegenüber jemandem sein, der uns gegenüber keine Toleranz an den Tag legt?", 24. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wut und der Stolz (Gebundene Ausgabe)
Dieses Zitat stammt nicht aus dem Buch, sondern vom gegenwärtigen tschechischen Außenminister Lubomir Zaorálek. Oriana Fallaci schrieb ihr Buch bereits vor fast 15 Jahren und zwar aus Wut über die freudige Reaktion vieler Muslime in den USA, Europa und natürlich erst recht in muslimischen Ländern über die Ereignisse am 11. September 2001. Schon 20 Jahre vorher fragte sie: "Welchen Sinn hat es, Leute zu respektieren, die uns nicht respektieren?" In 35 Jahren hat sich also im Westen nichts geändert, jedenfalls nicht im Sinne einer Hinwendung zur Vernunft. Deshalb kann man Fallacis Warnung in diesem Text durchaus mehr als ernst nehmen: "Das Schlimmste steht uns noch bevor: die Wahrheit. Und die Wahrheit liegt nicht notwendig in der Mitte. Manchmal ist sie ganz auf einer Seite."

Warum sollte man ein solches in Wut geschriebenes Buch nach 15 Jahren noch einmal lesen? Ganz einfach: Weil es zeigt, dass kluge und welterfahrene Menschen schon vor recht langer Zeit zu auf der Hand liegenden Erkenntnissen kamen, die heute immer noch von den selbsternannten Eliten aus welchen Gründen auch immer einfach geleugnet und mit einem Bannstrahl bedacht werden. Man kann es aber auch unter einem anderen Aspekt sehen: Dieses Buch wurde in einer Millionenauflage verkauft. Hat es irgendetwas geändert? Fallaci schreibt am Ende ihres Textes von 2001, dass es egal ist, ob Italien mit Kanonen oder Schlauchbooten erobert wird. Man kann über diese Weitsicht nur staunen.

Die 2006 verstorbene Fallaci war nicht irgendeine Schriftstellerin Italiens. Als Journalistin erlebte sie Kriege im arabischen Raum hautnah, ebenso wie die Verachtung, die dort Frauen entgegengebracht wird. Beispiele aus Fallacis eigenem Erleben findet der Leser in diesem Buch genug. Und Fragen, die sich immer wieder auf den selben seltsamen, hierzulande ebenso nicht thematisierten Widerspruch fokussieren: Von uns wird über alle Maßen Toleranz und Respekt erwartet, ohne dass auch nur ein Ansatz dafür gegenüber unserer Kultur vorhanden wäre.

Wenn man dieses Buch liest, dann sollte man keine intellektuelle Analyse erwarten. Es ist vielmehr ein wütendes Pamphlet gegen die europäische Selbstaufgabe und ein Bekenntnis des Stolzes auf die europäische und insbesondere die italienische Kultur.

Insbesondere geht Fallaci dabei der Frage nach, wieso ausgerechnet die Linken (und Grünen) und die christlichen Kirchen eine Unterwanderung Europas durch eine muslimische Masseneinwanderung mit allen Kräften unterstützen, wo doch nur ein Blick in die muslimische Welt ihnen ihr damit zu erwartendes Schicksal voraussagt. Rational kann man diese Blindheit wohl kaum verstehen.

Auch Ideologien sind nichts weiter als religiöse Verblendungen, die dazu beitragen, dass man die Welt nur noch so wahrnimmt, wie man sie sehen will. Vielleicht erklärt das auch, warum einige Zeitgenossen ernsthaft glauben, alle Menschen würden so denken wie wir Europäer und sich nach Freiheit und unserem Lebensstil sehnen. Sie sehen deshalb auch nicht, dass ihr entgegenkommendes und selbstverleugnendes Verhalten in anderen Kulturen als Schwäche angesehen wird, die man ausnutzen kann.

Fallacis Buch wird sicher niemanden dieser Gutgläubigen überzeugen. Für andere ist es gewiss eine Bestätigung und Ermunterung.


Presseshow: So sind nicht alle Journalisten (Satte Tiere)
Presseshow: So sind nicht alle Journalisten (Satte Tiere)
von Bernd Zeller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,00

4.0 von 5 Sternen "Die Rubrik Einzelfälle heißt ab jetzt der Einzelfall des Tages", 22. Juni 2016
Solche und ähnliche knackige Aussagen findet man in guten Karikaturen. Sie bringen die Dinge auf den Punkt. Und manchmal führen sie auch zu plötzlichen Erkenntnissen oder werden zum Katalysator dafür. Dieses schmale Büchlein enthält Cartoons von Bernd Zeller in denen er sich mit dem bundesdeutschen Mainstream-Journalismus auseinandersetzt.

Zeller war schon im Osten nicht angepasst. Warum sollte er es im Westen sein, wenn der in seiner Geisteshaltung immer stärker an vergangene Zeiten erinnert, von denen man sich eigentlich erlöst glaubte? Vielleicht liegt es an dieser komischen Entwicklung, dass es mir schwer fällt, über Zellers Karikaturen zu lachen. Gewöhnlich dienen solche gezeichneten Geistesblitze der Erleuchtung, sind der Zeit oder Erkenntnissen der Mehrheit weit voraus. Doch bei diesem Thema ist es genau umgekehrt. Gut gemacht, aber eben nichts Neues. Etwas, was nicht Heiterkeit, sondern schlechte Laune verbreitet.

Doch dafür kann Zeller nichts. Manchmal überholen die Ereignisse den Karikaturisten eben einfach. Wenigstens kennt sich Zeller darin aus, weil er es schon einmal erlebt hat.

"Journalism is printing what others don't want printed. Everything else ist public relation." Diese Orwellschen Sätze stehen gewissermaßen als Leitmotiv vor den Zeichnungen. Mehr muss man dazu dann auch nicht sagen.


Roswheel 2 in 1 Gepäckträgertasche Radtasche Rucksäcke Wasserdicht mit Reflektierendem Band (Typ C Schwarz)
Roswheel 2 in 1 Gepäckträgertasche Radtasche Rucksäcke Wasserdicht mit Reflektierendem Band (Typ C Schwarz)
Wird angeboten von mayers-eu
Preis: EUR 30,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktische Gepäckträgertasche für kleinere Sachen, aber auch nicht für alle, 22. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich diese Radtasche zum ersten Mal sah und in der Hand hielt dachte ich: niedlich. Doch beim näheren Betrachten änderte sich das in "ganz praktisch", wenn man nicht weit fährt, also zum Beispiel Tagestouren unternimmt und schnell an Karten, Brieftasche oder Handy will. Dafür eignet sich diese Tasche geradezu hervorragend. Na ja, fast, denn große Smartphones werden kaum in die praktischen Innentaschen passen, kleine dagegen schon.

Mit den ungefähren Abmessungen 17x28x7 (in cm, Breite x Länge x Höhe) bietet sie zwar Platz für das Allernötigste an Dokumenten und fester Verpflegung, mehr aber auch nicht. Die Tasche lässt sich mit drei Riemen an den Rohren des Gepäckträgers leicht befestigen. Auf der Unterseite gibt es eine Tasche, in der man einen Schulterriemen findet. Zusätzlich besitzt die Tasche einen Griff an einer Schmalseite. Im Inneren überraschen zwei separate Taschen für Geldbörsen oder Handys und zwei Möglichkeiten, um Kugelschreiber oder Stifte leicht auffindbar anzubringen. Außen sichert eine Außentasche das Unterbringen einer Karte. Zusätzlich kann man dort noch Klamotten mit einem Spanngurt befestigen.

Das verwendete Material macht einen guten Eindruck und soll wasserabweisend sein. Die Verarbeitung scheint sehr gut zu sein.

Kurz: Als kleine zusätzliche Tasche für große Touren oder als Aufbewahrungsort für das Allernötigste bei kleinen Touren eignet sich diese Radtasche sehr gut. Wenn man sie so betrachtet, sind fünf Sterne sicher gerechtfertigt. Für alles andere ist sie einfach zu klein.

Mir wurde dieses Produkt kostenfrei zum Testen angeboten. Leider stehen auf dieser Produktseite auch Rezensionen zu einer anderen Tasche, was ich ziemlich verwirrend finde. Meine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Tasche für den Gepäckträger.
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Functional Fitness ohne Geräte
Functional Fitness ohne Geräte
von Björn Kafka
  Broschiert
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Bewegungsmix, der "in Form und Funktion unseren evolutionären Grundbedürfnissen gerecht wird" Tatsächlich?, 21. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Functional Fitness ohne Geräte (Broschiert)
Der Mensch ist nicht dafür geboren, herumzusitzen. Das klingt fürchterlich banal, scheint aber im Angesicht der zunehmenden Verfettung nicht bis ins allgemeine Verhaltensmuster der meisten Menschen vorzudringen. Nun werden solche Bücher wie dieses sicher nicht für den normalen Bürger verfasst, sondern wohl eher für Menschen, die über ein einfaches Training ohne großen technischen Geräteaufwand zu Kraft und Muskelmasse kommen wollen. Eben um fit zu werden oder wenigstens so auszusehen.

Die hier vorgestellten Übungen besitzen alle einen gewissen Wiedersehenswert, denn irgendwo hat man wenigstens einen Teil von ihnen schon einmal gemacht, und sei es im Sportunterricht in der Schule. Diese Übungen, so schreibt der Autor, orientieren sich "an den Grundformen menschlicher Bewegungen". Das sind: Kniebeugen in verschiedenen Ausprägungen, Heben, Drücken und Stoßen, Ziehen, Drehen des Körpers im Stehen, Gehen und Laufen, einarmiges Tragen und Drehen von der Bauch- in die Rückenlage und zurück.

Die einzelnen Übungen findet man im Anschluss an einige vorbereitende Abschnitte. Sie werden in verschiedenen Trainingsprogrammen verbunden. Trainiert werden soll in "fünf Dimensionen": Kraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und Schnelligkeit. Wenn man sich später die Bilder der Übungen im Buch ansieht, wird man feststellen, dass sie alle außerhalb von Hallen oder Studios aufgenommen wurden und man nie den Körper des Übenden sieht, weil er schlicht zu viel an hat. Mich hat das zunächst verwundert, weil dadurch natürlich auch die perfekte Ausführung nicht so deutlich wird. Allerdings steht dahinter die Absicht, das Krafttraining mit einem Lauftraining zu verbinden. Man läuft also zum Trainingsort in einen Park oder wo immer man hin will, absolviert dort sein Programm und läuft zurück. Das Ganze sollte drei bis vier mal pro Woche wenigstens jeweils eine Stunde insgesamt dauern. Ob solche Übungen auf dem kalten Asphalt jedermanns Sache sind, lasse ich lieber unkommentiert. Immerhin ist das aber auch ein gewisser Härtetest.

Das Buch enthält Übungen für ein Warmup, die Arme, die Beine und den Rumpf. Bevor der Autor jedoch dazu kommt, stellt er die Prinzipien dieses Trainings vor, hilft bei der grundsätzlichen Trainingsplanung und gibt einen Test vor, mit dem man seine gegenwärtige Fitness überprüfen kann. Nur so kann man dann die Intensität des kommenden Trainings festlegen. Die Übungen selbst folgen dann im Anschluß. Da sie gut in Bildern erklärt werden und größtenteils nicht wirklich neu sind, bestehen keine Probleme, sie selbst im Rahmen der am Ende des Buches vorgestellten Programme nachzuvollziehen.

Es gibt bei diesem sehr guten Buch allerdings einen grundsätzlichen Kritikpunkt, der bei fast allen solchen Übungsfolgen völlig außer acht gelassen wird. Es fehlen erstens Dehnübungen und zweitens ein Programm zur Herstellung und zum Erhalt des muskulären Gleichgewichts. Durch ein gezieltes Krafttraining verkürzen sich Muskeln. Arbeitet man dem nicht entgegen, werden in der Folge Gelenke einseitig belastet. Das wiederum merkt man nicht sofort, sondern erst, wenn durch diese einseitigen Belastungen schon Schäden entstanden sind, die zu Schmerzen führen.

Den meisten Menschen, die sich einem gezielten Krafttraining widmen ist leider auch nicht bewusst, dass solche Übungen meistens nur die Muskeln trainieren, die ohnehin schon im Fokus stehen. In diesem Buch wird das auch noch ausdrücklich betont. Leider unterstützen solche Übungen aber genau das, was sowieso schon durch eine Muskelverkürzung passiert. Um sich dessen klar zu werden, sollte man sich einmal in einer ruhigen Minute praktisch damit befassen, wie sich die einzelnen Gelenke tatsächlich bewegen lassen. Dann wird man feststellen, dass man einen großen Teil dieser Beweglichkeit weder im Alltag, noch bei Kraftübungen ausnutzt. Aber für die volle Beweglichkeit existieren Muskeln. Nutzt man sie nicht, so verkümmern sie. Und darüber hinaus stärkt man diejenigen Muskeln, die für die Standardbewegungen gebraucht werden. Das hat enorme Konsequenzen für die Gelenke, die man erst viel später bemerken wird. Unsere "evolutionären Grundbedürfnisse" bestehen eben nicht darin, nur einen Teil unserer Beweglichkeit zu benutzen und den Rest nicht oder nicht ausreichend.

Für ein gezieltes Standard-Krafttraining erweist sich dieses Buch als eine hervorragende Anleitung. Um den damit verbundenen Risiken aus dem Weg zu gehen, sollte man sich wenigstens mit umfassenden Dehnübungen vertraut machen und sie in das persönliche Programm einbauen. Das verhindert im Übrigen auch einen gelegentlich auftretenden Muskelkater.


Sieben Gräber (EDITION 211)
Sieben Gräber (EDITION 211)
von V. S. Gerling
  Broschiert
Preis: EUR 14,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ich hab mir diesen Fall nicht ausgesucht ...", 20. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Sieben Gräber (EDITION 211) (Broschiert)
Manche Aufgaben kehren nach einiger Zeit wieder zu einem zurück, wenn man sie nicht gelöst hat. Das passiert Nicolas Eichborn im dritten Teil dieser Krimi-Reihe, in der er zusammen mit seiner Freundin Helen Wagner im Auftrage einer hochgestellten Bundesbehörde ermittelt. In jedem dieser Bände befasst sich Eichborn nicht etwa mit irgendwelchen Lapalien. Morde sind immer nur das Beiwerk einer größeren Sache. Während es im ersten Band noch um mentale Beeinflussungen im großen Stil ging, bildeten im zweiten Band Menschenversuche der Pharmaindustrie das Bühnenbild der Handlung.

Nun befasst sich Gerling mit der Russen-Mafia und deren Geschäftsmodellen im dunkelsten Rotlichtmilieu Deutschlands. In allen drei Bänden gelingt es dem Autor sehr gut den jeweiligen Hintergrund mit einer spannenden Handlung so zu verquicken, dass der Leser gewissermaßen beiläufig Wissen vermittelt wird. Man merkt das allerdings kaum, weil das Geschehen spannend und fesselnd erzählt wird.

Als bei Bauarbeiten sieben Kinderleichen und ein nicht mehr funktionierender Peilsender gefunden werden, führt die Spur sofort zu Eichborn, der vor Jahren in einem Fall von Kinderpornografie und Zuhälterei ermittelte. Unter den Toten befindet sich ein junges Mädchen, das ihm als Informantin half. Eichborn kann gar nicht anders, als diesen Fall wieder an sich zu reißen.

Seine verständlichen Schuldgefühle befeuern sein Aufklärungsverlangen ebenso wie sein völlig verständliches Bedürfnis nach Vergeltung. Doch es ist nicht einfach, in die gut organisierte Russen-Mafia einzudringen oder gar ihre Bosse auszuschalten. Eichborn scheint jedoch mehr denn je mit allen Wassern gewaschen zu sein. Und offenbar gehen die deutschen Behörden in der Phantasie des Autor diesen Weg mit. Man kann das glauben oder nicht, es macht die Handlung jedenfalls interessanter als ein Vorgehen nach Dienstvorschrift, zumal so etwas viel besser zu Eichborn passt.

Eichborns lakonische oder sarkastische Kommentare bringen Witz ins Geschehen und verweigern ihm den offenen Heldenstatus, um ihn dann aber hinterrücks doch zu erzeugen. Aber eben so, dass er umso sympathischer herüberkommt. Ein harter, sehr intelligenter und durchsetzungsfähiger Typ mit genügend Selbstreflexion, um nicht den Durchblick oder den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Dieser Band klärt dann auch Persönliches aus seinem Vorleben. Und er stellt Eichborn selbst sehr in den Mittelpunkt und die anderen Figuren, insbesondere seine Partnerin etwas in die zweite Reihe.

Alles in allem eine sehr gelungene und wie immer sehr flüssig und gut geschriebene Fortsetzung. Meine Bewertung spiegelt, wie ich mich beim Lesen unterhalten gefühlt habe.


Der reichste Mann der Weltgeschichte: Leben und Werk des Jakob Fugger
Der reichste Mann der Weltgeschichte: Leben und Werk des Jakob Fugger
von Greg Steinmetz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Hochrisikogeschäften zur politischen grauen Eminenz seiner Zeit, 15. Juni 2016
Vor 500 Jahren lebten in Deutschland zwei völlig unterschiedliche Männer, die beide den Lauf der Geschichte nachhaltig verändert haben. Bei Luther scheint das unbestreitbar, denn er war der Initiator der Reformation und der Kirchenspaltung. Seine Bibelübersetzung hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der deutschen Sprache. Luther besaß einen Feind, den er eigentlich nicht kannte, aber zurecht für die graue Eminenz der deutschen Politik zu seiner Zeit hielt. Dieser Mann hieß Jakob Fugger, und war der größte Finanzier und reichste Unternehmer seiner Zeit in Europa. Von seinem Geld waren deutsche Kaiser und Fürsten abhängig. Jeweils zwei deutsche Städte tragen den Beinamen dieser beiden tief verfeindeten Männer. Fuggers Geburtsstadt Augsburg und sein ehemaliger Besitz Weißenhorn heißen "Fuggerstadt". Luthers Geburtsort Eisleben und Wittenberg, die Stadt, an deren Kirchpforte er seine Thesen anschlug, nennt man "Lutherstadt".

Während man sich über Luther in Deutschland wohl einig ist, trifft das auf Fugger nur bedingt zu. An ihn erinnert man sich vor allem wegen der sogenannten Fuggerei, einem sozialen Wohnprojekt, das Jakob Fugger gründete und unverschuldet in Not geratenen Menschen nahezu mietfrei so lange zur Verfügung stellte, bis sie wieder auf die Beine gekommen waren. Dieser Anspruch gilt auch heute noch. Doch tatsächlich kann man das lediglich als Randerscheinung seines Lebens ansehen. Heute wäre Fugger dem Zeitgeist entsprechend sicher bei vielen nicht weniger verhasst als am Ende des 15. Jahrhunderts. Denn Jakob Fugger war unfassbar reich und wohl der einflussreichste Mann seiner Zeit, der zunächst nicht zum Adel gehörte.

Sein Leben und sein Werk hat Greg Steinmetz sich vorgenommen in diesem Buch zu beleuchten. Das gelingt ihm nach meinem Empfinden auch recht gut, wenngleich man auch zahlreiche Kritikpunkte nicht verschweigen kann. Dass US-Amerikaner fasziniert von extrem reichen Leuten sind, ist kein Geheimnis. Wenn diese Menschen vor langer Zeit lebten und dennoch angeblich reicher waren als alle Reichen heute, dann reizt das Leute wie Steinmetz offenbar besonders. Doch die angeblichen fast 300 Milliarden Euro nach heutiger Rechnung, die Fugger besessen haben soll, sind eine Hochrechnung, deren Sinnhaftigkeit und Genauigkeit man durchaus bezweifeln kann. Der Autor setzt Fuggers Reichtum auch ins Verhältnis zum damaligen Bruttosozialprodukt. Auch das ist sehr zweifelhaft, weil einfach die Datenlage am Ende des 15. Jahrhunderts für uns rückwirkend etwas schwer zu ermitteln sein dürfte.

Leider enthält das Buch keinen Stammbaum der Fuggers dieser Zeit, was das Lesen nicht immer erleichtert. Jakob Fugger war zwar der Enkel eines Bauern, doch er kam in einer nicht gerade armen Familie von Händlern als eines der jüngeren Kinder zur Welt. Als junger Mann wurde er von seiner Familie zur Ausbildung ins deutsche Handelskontor nach Venedig geschickt. In einer der mächtigsten Städte dieser Zeit lernte Fugger das Handels- und Bankgeschäft. Später wurde er nach Rom gesandt. Als er seine Aufgaben dort erledigt hatte, beorderten ihn seine älteren Brüder nach Österreich. Dort sollte er den aufstrebenden Bergbau als neues Geschäftsfeld der Tuchhändlerfamilie erkunden. Jakob Fugger bewies dabei ein außerordentliches Geschick in jeder Beziehung. Bald darauf stieg er als Kreditgeber des Erzherzogs Sigmund ein, nachdem andere dankend abgewunken hatten. Sigmund war der Besitzer (für damalige Verhältnisse) großer Bergwerke, die in Fuggers Blickfeld geraten waren. Sigmund brauchte das Geld stets sofort und vermachte im Gegenzug noch zu förderndes Silber aus seinen Bergwerken zu Discountpreisen an Fugger, was der wiederum mit einer enormen Gewinnspanne weiterverkaufte.

Was hier klein angefangen hatte, entwickelte sich im Folgenden zu einem der grundlegenden Geschäftsmodelle Fuggers. Oft mit dem Risiko des finanziellen Fiaskos behaftet, ging Fugger stets aufs Ganze und setzte wie ein moderner Banker auf die Hebelwirkung von Fremdkapital. Auf diese Weise kam er recht bald in den Besitz großer Silbermengen und schuf sich so auch ein Monopol auf Kupfer und andere Metalle. Dies gelang, weil Fugger mit dieser Art von Geschäften auch sehr schnell der Hauptfinanzier des deutschen Kaisers Maximilian wurde. Je reicher er wurde, um so mehr politischen Einfluss besaß er. Ähnlich wie heute führte die Verschwendungssucht der Herrschenden sie in die finanzielle Abhängigkeit von Bankern.

Mit seinem Netz aus "Faktorein" in fast ganz Europa konnte er auch unter Umgehung von riskanten Geldtransporten schnell finanziell aushelfen. Diese Geschäftssitze schufen nebenbei auch ein dichtes Informationsnetz. Da auch damals schon ein Informationsvorsprung bares Geld bedeutet, vereinfachte und vervielfachte diese revolutionäre Herangehensweise seine Geschäfte. Fugger führte auch wie keiner vor ihm eine vernünftige Buchführung und eine für die damalige Zeit unbekannte Art des Controllings ein.

Das alles und reichlich viel Zeitgeschichte kann man in diesem Buch nachlesen. Leider bleibt manches in diesem Buch nur vage. Der Großteil des Textes befasst sich mit den im Prinzip immer gleichen Rohstoffdeals Fuggers und seine enorme politische Einflussnahme. Seine übrigen Bankgeschäfte oder das Unternehmen als Ganzes werden kaum beleuchtet. Vielleicht liegt es daran, dass über Fuggers Geschäfte im Detail nicht allzu viel bekannt ist. Noch weniger scheint über Fuggers Charakter oder gar seine Gedankenwelt überliefert zu sein. Und selbst wenn es anders wäre, so dürften sich in 500 Jahren Dichtung und Wahrheit bereits erheblich vermischt haben. Ob einige Aussagen des Autors auf diesem Gebiet tatsächlich der Wahrheit entsprechen, wird deshalb nicht zu überprüfen sein. Mitunter erwies sich der Text auch als sehr sprunghaft. Figuren werden nicht immer so eingeführt, dass man ihre Rolle im Geschehen tatsächlich versteht. Auch die Bildauswahl erweist sich als nicht besonders aussagekräftig. Manchmal merkt man, dass hier ein Amerikaner für Amerikaner schreibt. Einige Vergleiche versteht man nur, wenn man die US-Wirtschaftsgeschichte kennt. Und gelegentlich scheint auch eine gewisse historische Naivität beim Autor durch.

Dennoch erweist sich das Buch insgesamt als informativ und lehrreich, besonders wenn man über Jakob Fugger bisher noch nicht viel gelesen hat. Sein Neffe Anton, der von Jakob mit Bedacht als sein Nachfolger ausgewählt wurde, vervielfachte den Fuggerschen Besitz fast schon ins Gigantische. Heute erweist sich der Stammbaum der Fugger (die Lilienlinie, aus der Jakob entstammt) als unüberblickbar. Darauf geht der Autor am Ende kurz ein.

Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, waren die historischen Parallelen. Nimmt man einige der im Text zitierten Aussagen damaliger Revolutionäre wie Luther oder Müntzer, so könnten sie fast aus der heutigen Anti-Banken-Szene stammen. In 500 Jahren hat sich die Welt nicht wirklich grundlegend geändert.


Käfer: Das Grillbuch
Käfer: Das Grillbuch
von Käfer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Grillen nach Käfer-Rezepten, 13. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Käfer: Das Grillbuch (Gebundene Ausgabe)
Feinkost-Käfer betreibt neben seinen Läden auch zahlreiche Restaurants vorrangig in München, aber auch auf dem Dachgarten des Reichstag in Berlin. Inzwischen liegt das Unternehmen in dritter Generation in der Hand der Familie Käfer, beschäftigt mehr als 1000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro.

Grillen scheint eine der Lieblingsbeschäftigungen deutscher Männer zu sein. Schon nach Abklingen der letzten Fröste ertönt in manchem Radiosender der Aufruf zum Angrillen. Gewöhnlich geht man dazu erst einmal in den örtlichen Discounter und besorgt sich ein vorbehandeltes Stück Fleisch und etliche Würste. Der Rest ist Routine. Doch Käfer wäre nicht Käfer, wenn das Unternehmen nicht zeigen könnte, dass es auch ganz anders geht. Vermutlich werden sich die in diesem Buch veröffentlichten Rezepte nicht in einer breiten Öffentlichkeit durchsetzen, weil sie einfach ein wenig Geschick und etwas mehr Zeit benötigen als gewöhnlich. Dafür erweist sich ihre Vielfalt als erstaunlich.

Jedes Rezept beginnt mit einem hervorragend in Szene gesetztem Foto des Endprodukts. In den meisten Fällen gelten die Rezepte für vier Personen. Nebenbei wird man als Leser mit Wein- oder Spirituosenempfehlungen zu den einzelnen Gerichten vertraut gemacht. Natürlich gehören die Hersteller dieser Getränke zum Lieferantenportfolio der Käfer-Gruppe, ebenso wie einige der in diesem Buch vorgestellten anderen Unternehmen (Fleischgroßhändler, Molkerein, Höfe). Die Verortung ihre Internet-Auftritte findet man am Ende des Buches.

Neben 13 Fleischgerichten vom Grill (Rind, T-Bone, Kalbsfilet, Spareribs, Kotelett, Lamm, Maispourlade, Hirsch u.a.) findet man auch erstaunlich viele Fischgerichte (Seeteufel, Steckerlfisch, Sardinen, Dorade, Thunfisch und auch Hummer und Garnelen u.a.). Obst- und Gemüse-Grillvorschläge runden das Ganze ab.

Wer also einmal etwas anders und vornehmer grillen möchte, findet in diesem Buch zahlreiche Rezepte und damit auch Anregungen für eigene Kreationen. Die meiste Arbeit machen dabei die Beilagen, Dips und Soßen.


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Preis: EUR 37,45 - EUR 53,93

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Federleicht und eher für sportliche Aktivitäten, 11. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In der schwarzen Variante sieht man es auf dem Produktbild nicht so deutlich wie in der blauen Ausführung: Diese Hose ist nichts weiter als eine auf 7/8 bis 3/4 abgeschnittene Trainingshose, die man unten mit einer Kordel auch enger machen kann. Sie besitzt zwei mit einem Reissverschluß ausgestattete Taschen, in die man allerdings nichts besonders Schweres tun sollte. Sie trägt sich gut, wiegt eigentlich nichts und ist sehr luftig.

Geeignet scheint sie mir eher für sportliche Aktivitäten als zum Beispiel fürs Wandern. Es fehlt eine gewisse Stabilität, und die Taschen sind kaum belastbar. Wenn man das in Kauf nehmen kann und nicht viel Wert auf ein besonders modisches oder gesellschaftlich wertvolles Aussehen legt, dann ist diese Hose sicher ein sehr angenehmes Produkt. Bei mir passte die gewählte Größe wie erwartet.


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