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Rezensionen verfasst von
Dr. R. Manthey
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Die Grünen: Eine Interpretationshilfe
Die Grünen: Eine Interpretationshilfe
Preis: EUR 0,99

4.0 von 5 Sternen "Der Umbau muss sattgrün sein, wenn er knallrot werden soll.", 27. März 2015
Diese bemerkenswert ehrliche Aussage stammt von einem Vertreter der Linken und wird vom Autor dieses kleinen Heftchens über die Grünen gerne zitiert, weil sie den Kern einer linken Politik beschreibt, mit der Deutschland seit zwanzig Jahren von mehr oder weniger allen im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien überzogen wird. Teile dieser unseligen Ideologie, die hinter diesen Umbau- und Umerziehungsprozessen steckt, erklärt Henning Lindhoff in seiner Schrift in aller Kürze.

Hauptsächlich geht es ihm jedoch darum, aufzudecken, welche mit Steuermitteln alimentierten grünen oder linken Netzwerke und Postenansammlungen es bereits gibt, die es den Vertretern dieser Politkaste erlauben, sich risikofrei und ohne eine wirklich produktive Arbeit als Helden des Fortschritts darzustellen. Nun kann man bei der Kürze dieses Textes eine tiefe und breite Untersuchung kaum erwarten. Lindhoff gelingt es jedoch aufzuzeigen, dass die Grünen in einer Scheinwelt leben, von der sie glauben, dass sie real sei. Wer das anders sieht, wird mit moralischen Etiketten beklebt, die ihn eindeutig als Aussätzigen kennzeichnen. Das ist spätestens seit dem Mittelalter nichts Neues, aber es funktioniert eben hervorragend.

Leider geht der dramatische Umbau der deutschen Gesellschaft hinter den Kulissen und von den meisten Leuten unbemerkt vonstatten. Und selbst wenn sich manche Menschen wundern sollten, dass beispielsweise Gleichberechtigung durch Gleichstellung ersetzt wird oder eine angebliche sexuelle Vielfalt herrschen soll, von der sie nicht einmal den Hauch einer Ahnung haben, die aber ihre Kinder demnächst in der Schule kennenlernen werden, so werden sie doch mehrheitlich wohl nur etwas verwundert aus der Wäsche gucken, weil sie das irgendwie nicht ganz ernst nehmen können. Das Erwachen in einer totalitären Gesellschaft wird dann umso schmerzlicher werden. Geschichte wiederholt sich eben doch. Es sieht nur nicht immer gleich aus. Man kann selbst dieser kleinen Schrift nur möglichst viele Leser wünschen.


Gartenbank Eukalyptus 2 Sitzer Holzbank
Gartenbank Eukalyptus 2 Sitzer Holzbank
Wird angeboten von DEUBA GmbH & Co. KG
Preis: EUR 57,80

3.0 von 5 Sternen Mittlere Qualität, problematischer Aufbau, 25. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Offenbar wechseln auf dieser Plattform gelegentlich die Verkäufer dieser Gartenbank. Ob damit die sehr unterschiedlichen Einschätzungen dieses Produkts etwas zu tun haben, bleibt unklar. Leider kann ich mich den vielen positiven Rezensionen nicht anschließen.

Die Bank kommt in sechs Teilen an: Seitenteile, Rückbank, Sitz und die darunterliegenden Querbretter. Diese müssen zusammengeschraubt werden. Bis auf das Sitzbrett geschieht das mit sehr langen Imbusschrauben. Für sie ist ein kleiner Imbusschlüssel beigelegt. Wenn man ihn benutzt, muss man mit erheblichem Kraftaufwand und einer gewissen Verletzungsgefahr rechnen, denn die Schrauben lassen sich nur schwer eindrehen. Wenn man Pech hat, ist ein vorgebohrtes Loch zu kurz oder eine Schraube zu lang. Versucht man dann uneinsichtig die Schraube mit noch mehr Kraft weiterzudrehen, dann kann es durchaus passieren, dass sie sich nicht mehr fassen lässt und guter Rat teuer ist. Aus anderen Rezensionen kann man entnehmen, dass das schon öfter so geschehen sein muss. Glücklicherweise gibt es auch für solche Fälle eine Lösung und eventuell auch neue Schrauben vom Verkäufer. Dann sieht man plötzlich, dass die Dinger sich in der Länge leicht unterscheiden können.

Ein zweiter Kritikpunkt ist die ungleichmässige Lasur. Auch das ist ein unverständlicher Qualitätsmangel, der kaum mit dem Argument, dies sei ein Naturprodukt, zu erklären ist, sondern wohl eher mit dem Preis dieser Bank. Und schließlich besitzt die gelieferte Bank auch noch mit einer deutlichen Kerbe im Holz ein gewisses Alleinstellungsmerkmal. Man kann das, weil es an der Stelle, wo sie steht, nicht besonders ins Gewicht fällt, auch positiv sehen: Falls sie mal geklaut wird, findet man sie leichter wieder.

Offenbar greift man beim Kauf irgendwie in eine Lostrommel. Mancher hat dabei Glück, andere eben Pech.


Die Buchspringer
Die Buchspringer
von Mechthild Gläser
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

4.0 von 5 Sternen Wie gut ist es für die Literatur wirklich, wenn wir in ihr herumspringen können?, 24. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Buchspringer (Gebundene Ausgabe)
Das fragt sich am Ende der Geschichte zumindest eine der Protagonistinnen dieses Fantasy-Romans für Jugendliche. Amy und andere Clanmitglieder, die auf einer kleinen Shetlandinsel leben, besitzen die Fähigkeit, sich in die Handlung von Büchern zu begeben. Sie müssen sich dazu in einen Steinkreis setzen und sich das Buch vor die Nase halten.

Amy lebt eigentlich in Deutschland, wohin ihre Mutter floh, als sie mit Amy schwanger war, weil sie den Vater nicht preisgeben wollte. Zurück in ihrer eigentlichen Heimat soll Amy das Buchspringen erlernen. Doch sie kann es bereits viel besser als die anderen Schüler. Und sie vollzieht es auch leicht ohne den Steinkreis. Dahinter steckt das ihr zunächst nicht bekannte Geheimnis ihrer Herkunft. Amy gelangt zu einer Zeit auf die Insel, als es in der Bücherwelt zu dramatischen Ereignissen kommt. Sachen verschwinden, Figuren werden ermordet und Ideen geklaut. Auf diese Weise verändern Diebe und Mörder die Literatur. Es wird Amys Aufgabe werden, diese Dinge aufzuklären. Daraus entwickelt sich eine recht spannende Handlung, bei der sie mehrfach in große Gefahr gerät.

Zunächst begreift man als Leser nicht, worum es eigentlich in diesem Buch geht. Aber die Idee fasziniert. Doch schnell merkt man, dass die Bücher, in die man während der Handlung hineingezogen wird, in Wirklichkeit gar keine Rolle in diesem Buch spielen. Tatsächlich ist es eher lustig, wenn Goethes Werther gemeinsam mit Amy und Schir Khan aus dem Dschungelbuch dem Ideendieb hinterherjagen und dabei auch auf den Kleinen Prinzen treffen, dem eine Blume geklaut wird. Oder wenn sie Kafkas Gregor Samsa besuchen, der gerade zum Käfer mutiert ist, und anschließend den Sommernachtstraum erleben, in dem der Sommer fehlt. Tatsächlich geht es gar nicht um diese Bücher, sondern um das älteste Werk aus der Geheimen Bibliothek der Insel, das leider einem Brand zum Opfer gefallen war.

Ich erwähne dies nur, damit kein falscher Eindruck vom Inhalt dieses Buches entsteht. Man kann den unterschiedlichen Rezensionen auf dieser Plattform nämlich leicht eine gewisse Enttäuschung entnehmen. Bei diesem Buch handelt es sich um eine gut aufgemachte und schön erzählte Fantasy-Story, die auf einer durchaus brillanten Idee beruht. Nicht mehr und nicht weniger.


Der Weg des SEAL: Werde charakterstark, belastbar und instinktsicher wie ein Elitesoldat
Der Weg des SEAL: Werde charakterstark, belastbar und instinktsicher wie ein Elitesoldat
von Mark Divine
  Broschiert
Preis: EUR 19,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sie können die SEAL-Methode nicht an Ihrem Schreibtisch erlernen", 22. März 2015
Viele Motivationsbücher werden von Leuten verfasst, die nichts vorweisen können, sich aber die Freiheit herausnehmen, anderen beibringen zu wollen, wie man Erfolge erzielt. Und merkwürdigerweise werden sie damit zum ersten Mal wirklich erfolgreich. Und da sage noch einer, der liebe Gott hätte keinen Humor.

Bei diesem Buch liegen die Dinge etwas anders. Mark Divine arbeitete bereits in einem gut bezahlten Job, der ihn allerdings wenig ausfüllte. Einer inneren Eingebung folgend ging er aus dieser Sicherheit heraus zu den Navy SEALs, bestand das extreme Auswahlverfahren und wurde anschließend zu einem SEAL-Führungsoffizier. Als er aus persönlichen Gründen und wohl auch altersbedingt aus dem aktiven Dienst ausgeschieden war, versuchte er sich als Firmengründer, scheiterte jedoch mehrfach, bis er schließlich ein Unternehmen schuf, das Anwärter auf eine Ausbildung bei den SEALs vorbereitet, womit sich der Kreis wieder schloß. Und in diesem Zusammenhang muss man sein Buch einordnen.

Um ein Elitesoldat bei den SEALs zu werden, muss man sich einem harten Prozess unterwerfen, der mit Prüfungen gespickt ist, die nur sehr Wenige bestehen. Insofern durchläuft man zunächst einmal nicht nur eine Ausbildung, sondern auch ein Verfahren, bei dem die meisten Teilnehmer freiwillig ausscheiden, weil sie es einfach körperlich oder mental nicht aushalten. Um es ganz deutlich zu sagen: Wer ein SEAL werden will, muss unmenschliche Härten und Anstrengungen ertragen und bewältigen. Im Buch findet man dazu einige Andeutungen und praktische Beispiele. Die Navy besitzt also keine Methode, wie sie aus einem beliebigen körperlich einigermaßen fitten Mann einen SEAL formt, sondern sie unterzieht die Anwärter einem extrem harten Auswahlverfahren und formt erst danach aus den Wenigen, die das durchhalten, den wirklichen Elitesoldaten. Insofern sollte man dem Untertitel dieses Buch nicht auf den Leim gehen. Das heißt aber nicht, dass das Buch keinen Nutzen besitzt. Es stellt jedoch nur eine theoretische Anleitung dar, aus deren praktischer Verwirklichung erst die Resultate erreichbar sein werden, um die es dem Autor geht.

Divine entwickelt in seinem Buch acht Prinzipien, die beim Erreichen eines langfristigen Ziels helfen sollen. Als erste und wichtigste Voraussetzung nennt er die Klarheit über das, was man wirklich will. Ohne eine genaue und ehrliche Kenntnis über die eigene Bestimmung ist der Rest ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Divines Prinzipien, die er sehr ausführlich erklärt, lauten:

(1) Finde deinen Angelpunkt
(2) Behalte das Ziel im Visier
(3) Mach deine Mission wasserdicht
(4) Tue heute, was andere nicht tun wollen
(5) Eigne dir mentale Härte an
(6) Zerschlage es und baue es neu auf
(7) Entwickle deine Intuition
(8) Denke offensiv - in jedem Augenblick.

Nachdem er diese Prinzipien in den entsprechenden acht Kapiteln detailliert erläutert hat, schließt Divine sein Buch mit einigen Bemerkungen zum Training nach der SEAL-Methode und gibt Trainingspläne vor.

Was ist nun an diesem Buch wirklich neu? Eigentlich nicht viel. Alles andere wäre auch merkwürdig, denn schließlich gab es auch schon Erfolge vor den SEALs. Zudem beruft sich Divine auf uralte Erfahrungen, die er aus asiatischen Kampfkünsten und den dahinterstehenden Philosophien übernommen hat. In den üblichen Motivationsbüchern wird man allerdings selten etwas darüber lesen, dass man Selbstbewusstsein dadurch erlangt, dass man körperliche Anstrengungen absolvieren sollte, die bis an das vermeintliche persönliche Limit und weit darüber hinaus gehen. Vielleicht ist das eines der Alleinstellungsmerkmale dieses Buches.

Bei einigen Darstellungen hätte ich mir mehr Tiefe erwartet. So sind Divines Anleitungen zu Atemübungen und anderen Techniken des Fokussierens nur so etwas wie eine allererste Einführung. Bei anderen Themen hätte er sich dagegen selbst etwas mehr aufs Wesentliche beschränken können. Letztlich spielt das aber keine bedeutende Rolle, denn dieses Buch soll nur eine Anleitung dafür sein, wie man sich praktisch trainiert. Ob das einfach so geht, ist eine ganz andere Frage. Aber dafür gibt es schließlich Divines Firma SEALFIT. Nur im Zusammenhang mit einer solchen praktischen Ausbildung unter harter Anleitung wird man zu Resultaten gelangen, wie sie Divine ankündigt. Alles andere wird meistens eine Illusion bleiben. Aber dann verfügt man immerhin noch über zahlreiche Tipps, aus denen man eventuell doch im Speziellen für sich etwas machen kann.


Ponyhof Apfelblüte - Mia und Aska: Band 5
Ponyhof Apfelblüte - Mia und Aska: Band 5
von Pippa Young
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,95

4.0 von 5 Sternen Unsichtbare Scheuklappen, 22. März 2015
Im fünften Band dieser Serie wird in Willow Springs das alljährliche Volksfest gefeiert. Die Kinder vom Ponyhof Apfelblüte diskutieren, wie sie sich beteiligen können. Schließlich beschließen sie ein Theaterstück aufzuführen, in dem auch ihre Pferde mitspielen können.

Doch dann zeigt sich, dass nicht alle Ponys eine Verkleidung akzeptieren. Und ausgerechnet Mia will kurz vor der Aufführung nicht mehr mitmachen, weil sie Angst hat, wegen ihres Lampenfiebers alles zu verderben. Lena findet für beide Probleme eine hervorragende Lösung.

Dieser Teil schließt sich nahtlos an seine Vorgänger an, ist aber nicht mehr ganz so aufregend. Diesmal geht es wie in allen Büchern vorher auch wieder um ein grundsätzliches Problem - um die Aufregung vor öffentlichen Auftritten. Lena findet wieder eine interessante Lösung.


17 Briefe oder der Tag, an dem ich verschwinden wollte
17 Briefe oder der Tag, an dem ich verschwinden wollte
von Karolin Kolbe
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wir alle lügen den ganzen Tag.", 19. März 2015
Das steht auf einem Zettel, den Anton seiner unbekannten Briefpartnerin an einer geheimen Stelle hinterlegt hat. Seit Tagen tauschen die beiden solche Briefe aus, in denen sie sich immer intensiver mit den Problemen des anderen auseinandersetzen. Auf diese Weise finden beide auch zu Klarheit über sich selbst. Angefangen hat das alles eher zufällig, als Anton einen deprimierenden Brief von Line fand. Er wollte der unbekannten Schreiberin helfen, die gerade mit sich kämpfte, ob sie nicht von Zuhause abhauen sollte.

Line ist eine Außenseiterin, die man in ihrer Klasse nicht wirklich wahrnimmt. Anton dagegen wird viel oberflächliche Sympathie entgegengebracht. Beide stehen kurz vor dem Abitur, und insbesondere Line spürt, dass sie in ihrer Familie nicht mehr bleiben kann. Zu sehr spielt der Vater den anderen Familienmitgliedern mit. Als Anton Lines Briefe liest, beginnt er über seine eigene Familie nachzudenken, in der es nicht weniger Probleme gibt, die allerdings unter den Teppich gekehrt werden.

Zwei zerstörte Familien, mit geradezu typischen Konflikten. Nun könnte man denken, dass dieses Buch problembeladen wäre. Aber das ist es nicht, weil sich mitten in dieser Welt der Lügen eine fast romantische Liebesgeschichte entwickelt, die völlig unerwartet entsteht und niemand so vermuten würde, noch nicht einmal Line und Anton selbst.

Manchmal ist man täglich mit einem Menschen zusammen, den man zu kennen glaubt, den man vielleicht sogar ablehnt oder einfach nicht beachtet. Und ausgerechnet in ihm könnte man einen Freund oder sogar einen Lebenspartner finden, wenn man nur die Verbindung zulassen würde. Das Buch schildert eine solche verrückte Situation. Mich hat sehr erstaunt, mit welcher Klugheit und Einsicht die noch sehr junge Autorin sich in Line und Anton hineinversetzt und deren situative Empfindungen beschreibt. Mir kam vieles davon, auch wenn es schon eine Weile her ist, sehr bekannt vor.

Ich muss gestehen, dass mich dieses einfühlsame, gleichzeitig sehr realistische und stilsicher geschriebene Jugendbuch überrascht hat. Eine wunderschöne Geschichte, die toll erzählt wird.


Wildhexe - Das Labyrinth der Vergangenheit
Wildhexe - Das Labyrinth der Vergangenheit
von Lene Kaaberbøl
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer ist Freund, wer ist Feind?, 17. März 2015
Der schreckliche Kampf in der Grotte, bei dem Bravita Blutschwester sich aus ihrem vierhundert Jahre alten Gefängnis befreien wollte, steckt Clara noch in den Knochen. Noch liegen Tante Isa, Shanaia, Frau Pomeranze und Meister Millaconda erstarrt im Hexenkreis. Und Clara weiß keinen Rat, wie sie sie aus diesem Zustand befreien kann. Da kommt neues Unglück auf die Wilde Welt zu. In einem fürchterlichen Gemetzel müssen fast alle Raben der Rabenmütter ihr Leben lassen.

Zum Glück bleiben noch die Eier der Raben in einem geheimen Versteck. Als auch sie bis auf eines zerstört werden, gerät die Wilde Welt völlig aus den Fugen. Kahla ist auf der Flucht mit dem einzig verbliebenen Rabenei. Clara verfolgt sie völlig ratlos bis zu ihrem Zuhause. Dort erlebt sie eine Überraschung, auf die sie nicht gefasst war ...

Wieder eine tolle, spannende und recht unerwartete Fortsetzung, bei der am Ende alles in der Schwebe bleibt.


Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld
Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld
von Thorsten Polleit
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Freies Marktgeld wird gutes Geld sein, weil niemand bereit sein wird, schlechtes Geld freiwillig nachzufragen.", 16. März 2015
Man stelle sich einmal vor, man könnte mit Gold wie mit dem Euro bezahlen. Was würde passieren? Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden die mündigen Bürger ihre Euros in Gold tauschen, denn Gold hat einen inneren Wert. Der Euro hingegen ist nur buntbedrucktes Papier, dessen Wert sich lediglich auf Vertrauen gründet, dass man damit Waren erwerben kann. Die Geschichte des Papiergeldes lehrt jedoch, dass mit großer Sicherheit irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, bei dem sein vorgeblicher Wert sich in Luft auflöst. Bisher jedenfalls ist das immer so gewesen. Allein aus diesem Grund würde sich die gegenwärtige, wie jede andere ähnlich konstruierte Währung an einem freien Markt in Konkurrenz zu richtigem Geld (wahrscheinlich Gold) niemals halten.

Ein marktwirtschaftliches Geldwesen würde eine Reihe von Eigenschaften besitzen, die man vorab benennen kann: "Es gäbe (1) keine staatliche Zentralbank und folglich (2) auch keine Zinspolitik der Zentralbank mehr. Es gäbe (3) kein Geldschaffen durch Kreditvergabe "aus dem Nichts". (4) Banken dürfen nicht mehr mit einer Teilreserve operieren. Es gäbe keinerlei Einflussnahme des Staates darauf, was Geld ist, oder was es zu sein hat, und welche Qualität es hat." Soweit die Autoren dieses Buches. In Wirklichkeit glauben sie allerdings nicht daran, dass es jemals zu einem solchen Geld kommen wird. Der Staat (oder besser gesagt die herrschende Elite) profitiert von einem inflationierbaren Geld. Nur wenn man das staatliche Zwangsgeld beliebig vermehren kann, sind die scheinbaren Wohltaten des Staates zu bezahlen. Gleichzeitig korumpiert der Staat damit zahlreiche Bürger, bringt sie in Abhängigkeit von seinem Geld und sichert sich auf diese Weise solange eine gewisse Unterstützung, bis der Schwindel auffliegt oder dem Bürger die letzte Hoffnung auf Sicherung seines Geldvermögens genommen ist.

Auch wenn es wohl niemals freies Marktgeld geben wird, so ist dieses Buch ein wahrer Augenöffner, denn es erklärt die Funktionsweise des gegenwärtigen Geldsystems mit einer solchen Klarheit, dass man es auch ohne Vorbildung lesen kann. Darüber hinaus wirkt der Vergleich zwischen dem Papier-Euro und echtem Geld wie ein Erkenntniskatalysator. Freies Marktgeld wäre eine Ware wie jede andere, allerdings mit der Eigenschaft der universellen Tauschbarkeit. Nur ein Markt verfügt über die Fähigkeit, das beste Produkt herauszufinden, denn freiwillig würde auf Dauer niemand sich mit einem schlechten Produkt abfinden, wenn er ein besseres finden würde. Wenn man sich diese Denkweise zu eigen macht, mit der man doch eigentlich sein Alltagsleben zu meistern versucht, dann wird einem mit Hilfe dieses Buches das ganze Ausmaß der Irreführung deutlich, mit dem das gegenwärtige staatliche Zwangsgeldsystem begleitet wird.


Wunderwurzel Kurkuma
Wunderwurzel Kurkuma
von Dr. Jörg Conradi
  Broschiert
Preis: EUR 7,95

4.0 von 5 Sternen Schon wieder ein Wunder aus Indien, 15. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Wunderwurzel Kurkuma (Broschiert)
Man kann schon verstehen, dass ohne solche Worte wie Wunder und Magie wohl weniger Menschen zu einem Buch über ein Gewürz greifen würden. Bei anderen Zeitgenossen, zu denen ich mich wohl zählen muss, erzeugen solche Titel eher Abneigung, weil man das Gefühl nicht los wird, mit unglaubwürdigen Beschwörungsformeln zum Lesen eines Buches gedrängt zu werden. Überraschenderweise erweist sich der Inhalt dieser kleinen Broschüre dann aber als sehr sachlich und informativ.

Kurkuma ist ein Gewürz, das aus der Wurzelknolle einer in Indien wachsenden Pflanze gewonnen wird. Aus der Tatsache, dass Kurkuma sehr scharf ist, könnte man den einfachen Schluss ziehen, der liebe Gott möchte nicht, dass wir davon übermäßig viel zu uns nehmen. Aber die Menschheit hat sich irgendwann einmal an die Behauptung gewöhnt, dass es gegen jede Krankheit immer ein Heilmittel geben müsse. Wie es dann schmeckt, ist egal, Hauptsache es hilft. Und so werden seit Jahrhunderten immer wieder alle möglichen Stoffe auf ihre vermeintliche Heilwirkung getestet. Gelbwurz, wie Kurkuma bei uns auch heißt, ist seit einer gefühlten Unendlichkeit als Gewürz bekannt. Entsprechend oft und vielfältig wurde es auch als Heilmittel untersucht, getestet und beschrieben.

Die Wirkung von Kurkuma wird in diesem Büchlein bei folgenden Leiden geschildert: Aphthen, Arteriosklerose, Arthritis, Blähungen, Erkältungen, Fußpilz, Gallenbeschwerden, Gastritis, Husten, Lern- und Konzentrationsstörungen, Muskelzerrungen, Rückenschmerzen, Schaufensterkrankheit, Schuppenflechte, Venenerkrankungen.

Man sieht an dieser Aufzählung, dass es sich dabei um Anwendungen im Inneren und Äußeren des Körpers handelt. Für die Innenanwendungen findet man ohne Schwierigkeiten jede Menge Kapseln auch auf der Seite, auf der diese Rezension erscheint. Dabei wird Kurkuma mit einem Wirkstoff des Pfeffers gemischt, der die Wirkung verbessert. Offenbar hemmt der Hauptbestandteil von Kurkuma Entzündungen. Die äußerlichen Anwendungen sind dagegen wohl eher bekannt, denn ähnliche Stoffe gehören zu den Bestandteilen von manchen Wärmepflastern.

Obendrein lautet die Botschaft des Autors auch noch, dass Kurkuma schön und schlank macht. Dieser Aussage widmet er das letzte Kapitel seines Textes. Was will man also mehr. Der einzige Nachteil dieses Stoffes ist hingegen seine ziemliche Schärfe, die nicht jeder vertragen wird. Falls einem dann die Augen tränen, kann man gewisse Teile des Buches noch schwerer lesen, denn manche Hinweise oder Erklärungen sind in recht kleiner Schrift auf grünem Untergrund gedruckt. Das mag modern sein. Lesefreundlich ist es eher nicht.

Ob Kurkuma tatsächlich so wie beschrieben wirkt, kann ich nicht beurteilen. Das Buch hingegen erweist sich als gute Informationsquelle, wenn man etwas über dieses Gewürz lernen möchte. Am Ende enthält es auch noch einige Rezepte für alle, die es scharf mögen. Wenn dabei dann auch noch gewisse Heileffekte eintreten - umso besser.


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Wird angeboten von Sunix Direct
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Schön, praktisch, aber nicht wirklich hell, 15. März 2015
Beschrieben wird diese batteriebetriebene kleine LED-Leuchte als ultrahell. In der Wirklichkeit kann man mit ihr ein kleines Zelt gerade so ausleuchten, dass man in der Dunkelheit alles einigermaßen sieht. Für mehr als eine Art Notbeleuchtung ist diese Lampe nicht geeignet. Wenn man das akzeptiert, ist sie sehr praktisch und sieht auch noch schön aus.

Sie verfügt über einen Druckschalter, der sie an- und ausschaltet und durch andauernde Betätigung die Helligkeit regelt. Wie lange die Batterien halten, habe ich noch nicht ausprobiert. Sowohl das Design als auch die Verarbeitungsqualität sind überraschend gut.


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