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Rezensionen verfasst von
Dr. R. Manthey
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Hayek für jedermann: Die Kräfte der spontanen Ordnung (Ökonomen für Jedermann)
Hayek für jedermann: Die Kräfte der spontanen Ordnung (Ökonomen für Jedermann)
von Karen Ilse Horn
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr gute Einführung in und eine gute Zusammenfassung von Hajeks Werk, 1. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An Hajek scheiden sich die Geister. Das ist kein Wunder, denn er hat sich mit den Sozialisten dieser Welt nicht nur einmal angelegt. Besonders seit er mit seinem eher populärwissenschaftlichem Buch "Der Weg in die Knechtschaft" gezeigt hat, wohin jegliche Spielart von Sozialismus am Ende führen wird, bekam er auch in der wissenschaftlichen Welt Probleme. Das hat ihn allerdings nicht davon abgehalten seine brillanten Ideen weiter zu entwickeln. Immerhin ist er ganz nebenbei auch noch ein Nobelpreisträger.

Dieses kleine Büchlein liefert nun eine sehr gute Einführung in Hajeks Werk, mit der auch beiläufig seine Lebensgeschichte erzählt wird. Wenn von der Österreichischen Schule der Nationalökonomie die Rede ist, fällt meistens auch Hajeks Name. Allerdings gehen Hajeks wissenschaftliche Bestrebungen und Erkenntnisse weit über diese ökonomische Schule hinaus. Man hat Hajek einmal spöttisch vorgeworfen, dass er wohl zu wenig von Mathematik verstehen würde, um ein "richtiger" Ökonom zu werden. Schließlich hätte er davon abgeraten mit ökonomischen Aggregaten herumzurechnen. Nichts ist lächerlicher als ein solcher völlig misslungener Versuch der Diskreditierung. Das genaue Gegenteil ist nämlich wahr, wenngleich diese Erkenntnis sich offensichtlich schwer vermitteln lässt. Denn die Leute, die Hajek so etwas vorwerfen, zeigen dabei ohne es zu merken, dass sie überhaupt keine Ahnung von Mathematik besitzen.

Warum ist das so? Nun, die meisten komplexen Systeme in der Natur und der Gesellschaft besitzen Rückkopplungseffekte. Das bedeutet, sie reagieren auf Entwicklungen aus der Vergangenheit und verarbeiten diese Information. Bis auf die menschliche Gesellschaft leben all diese Systeme in Selbstorganisation. Und sie leben damit sehr gut. Nur der Mensch greift ständig ins Geschehen ein, weil er glaubt er würde die Dinge tatsächlich verstehen. Hajek nennt das "die Anmaßung von Wissen". Mathematiker wissen nun, dass solche Systeme nur mit nichtlinearen Modellen beschrieben werden können. Was aber in der sogenannten modernen Ökonomie benutzt wird, sind lineare Modelle. Diese können niemals die Wirklichkeit beschreiben. Der Höhepunkt solcher Irrlehren ist die "Theorie der effizienten Märkte", die ganz wesentlich zur letzten Finanzkrise beigetragen hat, weil auf ihr die Vorstellung beruht, man könne jedes Risiko absichern. Selbst nach ihrem Offenbarungseid hat sich an der Rolle dieser abwegigen Irrlehre leider nichts geändert.

Hajek hingegen hat immer die Selbstorganisation (die "spontane Ordnung") in den Mittelpunkt seiner Überlegungen gestellt. Er war damit seiner Zeit so weit voraus, dass die Mainstream-Ökonomen den wirklichen Inhalt seiner Lehre bis heute nicht begriffen haben. Linke Ideologen glauben sogar, dass seine Lehren für die Krisen der letzten Zeit mitverantwortlich sind, weil er angeblich unregulierte Märkte propagiert hätte. Nichts ist unsinniger als dies. Die tatsächlich unregulierten "Finanzmärkte" sind vielmehr ein Ergebnis eines Kniefalls der in der Überschuldungsfalle sitzenden politischen Eliten vor der Banken- und Finanzlobby. In wirklichen Märkten gäbe es nämlich keine Banken, die zum Sterben zu groß sind. Dort würde das Prinzip der Verantwortlichkeit für das eigene Handeln gelten.

Hajek ist jedoch viel mehr als nur ein Ökonom der Österreichischen Schule. Seine gesellschaftsphilosopischen Beiträge sind überragend und haben eine erleuchtende Wirkung, wenn man sich ihnen unvoreingenommen nähert. Beispielsweise befasste Hajek sich mit dem Weg von Informationen innerhalb der Gesellschaft und erkannte dabei die dominierende Rolle des Preises. Darüber hinaus stellte er sich auch den Fragen, worin der Unterschied zwischen einer Kleingruppengesellschaft, etwa einer Sippe oder einer abgeschotteten Dorfgemeinschaft und den heutigen Großgesellschaften besteht und ob man in diesen unterschiedlichen Strukturen tatsächlich die gleichen Moralvorstellungen implizieren kann, was in der Tat von den meisten Menschen gemacht wird.

Das sind nur einige der Komplexe, mit denen sich Hajek in seinen Werken beschäftigt hat. Wer sich für solche Fragen tatsächlich interessiert, findet schon in diesem kleinen Buch viele von Hajeks Antworten in Kurzform. Noch mehr lohnt es sich natürlich die Originalarbeiten anzusehen. Mit diesem Buch besitzt man dafür einen sehr guten Wegweiser.


BlackRock: Eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld
BlackRock: Eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld
von Heike Buchter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Wirbel um relativ wenig Inhalt, 30. August 2015
Schon wenn man die Texte auf dem Schutzumschlag liest, kommt man je nach Gemütslage ins Schwitzen vor Angst, in künstlich geschürte Empörung oder ins Lachen. Heike Buchter hat sich auf die Fährte von BlackRock gesetzt und bringt endlich Licht ins Dunkle. Deutschlands wichtigste Unternehmen gehören längst zu BlackRocks Reich, liest man dort. Ach du Schreck, denkt man plötzlich. Man hat uns verkauft und keiner hat's gemerkt. Manchmal lohnt es sich bei so viel Angst und Schrecken das Buch besser von hinten anzufangen. Dort nämlich findet man eine Grafik, die die tatsächlichen Anteile von BlackRock an deutschen Unternehmen vornehmlich aus der Dax-Familie illustriert. Sie liegt im Durchschnitt wohl bei 5%, aber niemals über 10%. Und das dürfte wohl damit zu tun haben, dass BlackRock den Dax nachbildet und als ETF verkauft. So viel zu der Behauptung, diese Unternehmen gehörten zum Reich dieses Vermögensverwalters.

Das Buch beginnt ähnlich und malt zunächst irgendeine dumpfe Gefahr an die Wand, die hier nicht näher erläutert wird. Aber die schiere Größe von BlackRock, die Unmenge des verwalteten Vermögens soll wohl ein gewisses Unwohlsein erzeugen. Was tatsächlich an dieser vermeintlichen Bedrohung dran ist, erklärt die Autorin erst viel später. Bis dahin muss man sich durch einen Text lesen, der eine Story erzählen will. Manchmal fragt man sich schon, wo eigentlich der rote Faden geblieben ist, wenn man sich mit all diesen vielen Informationen auseinandersetzen muss, die nur beiläufig mit dem Konzern zu tun haben, aber irgendwie mehr oder weniger doch zu dessen Geschichte gehören und sicher nicht uninteressant sind. Aber sie erklären die diffuse Gefahr nicht, die von der Autorin anfangs beschworen wurde.

BlackRock-Boss Larry Fink gehörte zu den Erfindern der Kreditverbriefungen, also jener Vermanschungen von Klein- und Großkrediten zu einem handelbaren Wertpapier, die erst die Immobilienkrise in den USA befeuert und schließlich zu einer weltweiten Finanzkrise führten, weil am Ende keiner mehr durchblickte, was er da eigentlich im Portfolio hatte. Wenn also einer etwas von diesem Zeug versteht, dann ist es Larry Fink. Und immer, wenn guter Rat teuer ist, holt man die Experten von BlackRock zur Analyse des Mülls, die sich insbesondere staatliche oder staatsnahe Banken haben andrehen lassen. Dabei kommt es zu erheblichen Interessenskonflikten bei BlackRock. Auf der einen Seite liefern sie Analysen von Wertpapieren und auf der anderen Seite kaufen sie diese Papiere von denen, für die sie die Analyse erstellt haben. Im Buch wird das ausführlich erläutert.

Immerhin versteht man auf diese Weise, dass es niemals zu einer tatsächlichen Regulierung der Finanzmärkte kommen wird. Es fehlt den staatlichen Behörden schlicht an Personal und an Wissen, um das leisten zu können. Neu ist das nicht. Schließlich hätte es die letzte Finanzkrise nicht gegeben, wenn es anders gewesen wäre. Die behördlichen Regulierer würden im Dunkeln noch nicht einmal ihren Hintern finden, kommentierte einst ein Insider der Wall Street. Doch diese Tatsache alleine rechtfertigt noch nicht die von der Autorin wortreich beschriebene dunkle Bedrohung durch BlackRock.

Worum es dabei wirklich geht, macht sie erst im letzten Drittel des Buches klar: Zum einen nämlich würde BlackRock als mächtiger Anbieter von ETFs krisenhafte Entwicklungen an den Finanzmärkten beschleunigen. Das ist in der Tat ein Risiko. Je mehr ETFs gehandelt werden, umso mehr Kleinanleger drängen in die breiten Märkte. Insbesondere bei fallenden Kursen würden dann massiv Fondanteile zurückgegeben, was wiederum zum Verkauf der Index-Aktien führen würde. Außerdem entsteht bereits beim Versuch der Nachbildung von Indizes eine höhere Volatilität. Auch das wird ausführlicher im Buch erläutert. Gibt man ETFs für enge Märkte aus, dann verschärft sich die Situation zusätzlich, weil die Käufer im Ernstfall fehlen würden. Die Autorin spekuliert in diesem Zusammenhang auch über den sogenannten Flash-Crash. Man wird wohl nie erfahren, wer letztlich dafür verantwortlich war. Ihre Variante wird bisher nicht durch Tatsachen unterlegt.

Schließlich bestehe mit BlackRock eine weitere Gefahr, nämlich die Entfremdung der Eigentümer vom Eigentum. Das ist tatsächlich ein erhebliches Risiko: "Das Problem der wachsenden Dominanz der Vermögensverwalter ist nicht, dass sie Unternehmen in eine bestimmte Richtung lenken. Zumindest ist es nicht das größte Problem. Das zunehmende Problem ist, dass sie sich nicht wirklich für das Schicksal der meisten Unternehmen in ihren Portfolios interessieren." Damit wird die Sache genau auf den Punkt gebracht. Glücklicherweise machen die börsennotierten Unternehmen nicht den größten Teil der deutschen Wirtschaft aus. Denn wo immer auch die angelsächsischen Geld-Oligarchien ihre gierigen Finger hineinstecken, kann man Unheil erwarten.

Auf einen wesentlichen Aspekt bei dieser ganzen Geschichte geht die Autorin (wenn überhaupt) nur am Rande ein. Wo kommt eigentlich das ganze Geld her, das solche Vermögensverwalter anlegen müssen? Es stammt unter anderem aus den von den Notenbanken veranstalteten Geldschwemmen, die ihr System angeblich retten sollen.

Wenn dieses Buch eines deutlich werden lässt, dann, dass die Systemkrise bei weitem nicht vorbei ist, dass es unmöglich sein wird, die Finanzmärkte gegen den Willen solcher Giganten wie BlackRock zu regulieren und dass neue systemische Risiken entstanden sind. Allerdings muss man sich zu diesen Erkenntnissen erst einmal durchkämpfen, denn der Text ist einfach zu weitschweifig und zu zerfasert, weil er verschleiern muss, dass die Autorin nicht sehr viel über BlackRock weiß. Auf der anderen Seite sind die ganzen Abschweifungen auch gelegentlich sehr informativ, selbst wenn sie vom eigentlichen Thema ablenken.


Am Ende der Welt traf ich Noah
Am Ende der Welt traf ich Noah
von Irmgard Kramer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Irgendetwas war nicht in Ordnung mit mir", 30. August 2015
Marlene war wütend. Sie wollte eigentlich mit ihrem Onkel auf dem Mittelmeer herumsegeln. Doch stattdessen muss sie sich mit ihren Eltern auf Besichtigungstour durch Italien begeben. Davor gibt es noch einen kleinen dienstlichen Termin, auf dem sich Marlene langweilt und auf Entdeckungstour geht. Sie findet einen kleinen roten Koffer, der offenbar ein Erkennungsmerkmal für ein anderes Mädchen ist. Denn gleich darauf fährt ein Auto vor, Marlene wird mit einem anderen Namen angesprochen und zum Einstieg animiert. Sie beschließt, sich auf dieses Abenteuer einzulassen.

So beginnt das Buch. Zugegeben ein wenig weg vom üblichen Verhalten - aber dafür ist es eben eine Geschichte. Marlene wird mit ihrer neuen Identität ans Ende der Welt chauffiert, in eine Gebirge, auf ein riesiges abgesperrtes und mit Selbstschussanlagen gesichertes Gebiet. Dort trifft sie Noah, der dort eingesperrt im Luxus lebt und dem sie das Schwimmen beibringen soll. Aus dieser ein wenig mysteriösen Ausgangslage, die mit Recht neugierig macht, entwickelt die Autorin eine spannende Geschichte. Sie lebt aber nicht nur von der sich entwickelnden Beziehung zwischen Marlene und Noah, sondern besonders von der Ungewissheit über dessen Situation und dem ungelüfteten Geheimnis seines Lebens.

So ungewöhnlich diese Geschichte auch ist - als noch überraschender erweist sich ihr Ende. Obwohl es sich immer wieder sanft andeutet, versteht man diese Hinweise kaum, denn viel stärker dominieren andere Reize. Das macht Irmgard Kramer sehr geschickt: Der Spannungsbogen bildet sich über Noahs Schicksal und hält sich auch dort, obwohl es doch eigentlich um Marlene geht ...

Mit dieser wunderbar erzählten Geschichte ist der Autorin ein tolles und spannendes Jugendbuch gelungen.


Baedeker Reiseführer Sachsen: mit GROSSER REISEKARTE
Baedeker Reiseführer Sachsen: mit GROSSER REISEKARTE
von Rainer Eisenschmid
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,99

4.0 von 5 Sternen Eine gute Informationsquelle, 27. August 2015
Wenn man durch sächsische Städte und Dörfer fährt und vorher im Norden oder der Mitte Ostdeutschlands war, dann bemerkt man den Unterschied schnell und sehr deutlich. Sachsen ist das wirtschaftlich mit Abstand erfolgreichste ostdeutsche Bundesland. Eine Reise war es schon immer wert, heute mehr denn je. Glaubt man den offiziellen Statistiken, dann kommen die meisten Besucher in die romantische Sächsische Schweiz und nach Dresden. Doch Sachsen bietet natürlich noch viel mehr, und es verändert sich ständig. Im Entstehen begriffen, aber bereits gut ausgebaut, breitet sich eine riesige Seenlandschaft von der Lausitz bis ins Leipziger Land aus, die aus gefluteten und rekultivierten Braunkohletagebauen gebildet wird. Sie scheint für die Macher dieses Reiseführers noch so neu zu sein, dass sie bei ihnen kaum vorkommt. Dafür aber beleuchtet das Buch die klassischen Sehenswürdigkeiten des Freistaates umso besser.

Nach einer allgemeinen Vorstellung kommen die Autoren schnell zu Geschichte, Kunst und Kultur und zu berühmten Persönlichkeiten Sachsens. Danach folgt ein Kapitel zu Besonderheiten von Essen und Trinken und den Feiertagen und Festen Sachsens, Ferien mit Kindern, Aktivurlaub (vorrangig Wandern, Klettern und Radfahren - der Wassersport fehlt) sowie Einkaufen und Übernachten. Das ganze findet man unter der Überschrift "Erleben & Genießen". Danach stellen die Autoren sechs Touren durch Sachsen vor, die man als Wanderer, Rad- oder Autotourist absolvieren kann (Erzgebirgsvorland und Leipziger Bucht, von Dresden durch die Sächsische Schweiz, von Bautzen durch die nordwestliche Oberlausitz, Südliche Oberlausitz und Zittauer Gebirge, Sächsische Silberstraße, Sächsische Weinstraße). Schließlich lernt man dann im Hauptteil mehr oder weniger alle markanten Reiseziele Sachsens alphabetisch geordnet (allerdings nicht immer: Bad Muskau steht zum Beispiel unter "B", Bad Schandau unter "Sächsische Schweiz") und gut beschrieben kennen. Darunter sind selbstverständlich auch die drei großen und sehr unterschiedlichen Städte Sachsens (Dresden, Chemnitz und Leipzig) mit relativ ausführlichen Beschreibungen und Empfehlungen. Selbst wenn man die meisten dort aufgeführten Orte bereits zu kennen glaubt, bietet dieser Reiseführer manche Überraschungen. Am Ende des Buches stehen dann noch einige praktische Hinweise.

Die Informationsdichte ist (wie bei Baedeker üblich) enorm. Übersichtliche Grafiken, grobe, aber hilfreiche Stadtpläne oder besondere Tipps runden den sehr guten ersten Eindruck ab. Beim genaueren Hinsehen oder bei Kenntnissen, die Touristen nicht oder noch nicht haben, bemerkt man allerdings auch kleinere Fehler und Ungenauigkeiten. So fehlen zum Beispiel - wie schon in einer anderen Rezension bemerkt - genaue Adressen, wenn man einen speziellen Ort (etwa ein Museum oder eine Gaststätte) anfahren möchte. Bei der Auswahl der empfohlenen Gaststätten war ich auch nicht immer einer Meinung mit den Machern dieses Führers.

Eine der interessantesten Frauen in Sachsen war die Gräfin Anna Constantia von Brockdorff (nicht Anna Constanze, wie auf Seite 64), die spätere Reichsgräfin von Cosel, eine der Hauptmätressen August des Starkens. Sie kam adlig, aber faktisch mittellos aus dem hohen Norden Deutschlands und wurde unter August die reichste Frau Sachsens und zur eigentlichen Königin, als sie seine Favoritin war. Was über sie in diesem Reiseführer steht, entspricht nicht mehr den neuesten Forschungen zur Geschichte Sachsens. Darüber hinaus sind auch die Angaben zu ihrer fast 50 Jahre währenden Gefangenschaft auf der Burg Stolpen nicht völlig korrekt. Solche Fehler können jedoch bei der Masse an Informationen, die man in diesem Reiseführer findet, schon einmal vorkommen. Und sie mindern den sehr guten Gesamteindruck nicht wirklich. Wenn man das Buch als erste mehr oder weniger grobe Informationsquelle nutzt, dann erfüllt es seinen Zweck hervorragend.


So lügt man mit Statistik
So lügt man mit Statistik
von Walter Krämer
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die Zahlen lügen nicht. Nur der Zahlenverwerter lügt.", 25. August 2015
Rezension bezieht sich auf: So lügt man mit Statistik (Taschenbuch)
So ganz stimmt das nicht, denn fast am Ende dieses Buches findet man ein Beispiel, wie Politiker Zahlen schönen, damit sie in ihre Wunschwelt passen. Zwar stammen diese Fälschungen vom SED-Politbüro-Mitglied Mittag, aber man liegt sicher nicht falsch, wenn man solche Versuche nicht nur singulär der verblichenen DDR-Führung zuschreibt. Immerhin kennt man verwandte Techniken inzwischen aus einem bundesdeutschen Automobilklub. Neuerdings passen auch manche Umfragen etwas zu überdeutlich ins Gewollte.

Aber das ist nicht das Thema dieser Neuauflage eines sehr erfolgreichen Buches. Walter Krämer geht es mehr um unabsichtliche Lügen, die im Wesentlichen aus einer "fehlerhaften Verdrahtung in unserem Gehirn" folgen. An solchen Ursachen kann man allerdings auch gelegentlich zweifeln, denn wenn jemand schreibt "Jeder Zweite lebt allein" und glaubt, damit eine Statistik auf den Punkt zu bringen, nach der in Deutschland 53% der Haushalte von Singles geführt werden, dann liegt diese blödsinnige Interpretation nicht an einer genetisch falschen Verdrahtung in seinem Kopf, sondern an einer erheblichen Schwäche, ein offensichtlich untrainiertes Gehirn sachgerecht benutzen zu können.

Wenn man dieses Buch aufmerksam liest, dann bringt sein Autor in Wirklichkeit zwei Gruppen von lügenden Zahlenverwertern ins Spiel, nämlich erstens diejenigen, die tatsächlich aus welchen Gründen auch immer unfähig sind, ein vorliegendes (rohes oder bereits aufbereitetes) Zahlenmaterial adäquat zu interpretieren und diejenigen, die es mit voller Absicht falsch deuten. Die Übergänge zwischen diesen beiden Gruppen sind darüber hinaus fließend. Der Autor schreibt zu Beginn seines Textes: "Viele ... Statistiken sind falsch. Einige sind bewusst manipuliert, andere nur unpassend ausgesucht. In einigen sind schon die reinen Zahlen falsch, in anderen sind zahlen nur irreführend dargestellt. Dann werden wieder Äpfel und Birnen zusammengeworfen, Fragen suggestiv gestellt, Trends fahrlässig fortgeschrieben, Raten, Quoten oder Mittelwerte kunstwidrig berechnet, Wahrscheinlichkeiten vergewaltigt oder Stichproben verzerrt, sodass Lüge und Statistik für viele zusammengehören wie Pat und Patachon."

Damit ist das Programm dieses Buches klar umrissen, denn im Folgenden werden alle diese Punkte abgearbeitet. Man muss dabei nicht Mathematik studiert haben, um den Ausführungen des Autors folgen zu können. Im Gegenteil: Der Text liest sich sehr entspannt, weil er didaktisch hervorragend aufbereitet wurde. Allerdings muss man schon etwas mitdenken. Und genau das ist wohl auch Krämers Ziel: Seine Leser sollen den Respekt vor Statistiken verlieren und verstehen lernen, dass man mit ihnen leicht hinters Licht geführt werden kann, wenn man nicht genau hinterfragt, wie sie überhaupt zustande gekommen sind.

Gutgläubigen Laien kann man so ziemlich alles verkaufen. Und so zeigt Krämer am Ende seines Buches, wie man leicht "nachweisen" kann, dass Fluglärm Aids erzeugt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht wenige Mitbürger das auch schlucken würden, stünde es in einer Zeitung und wüsste man nichts Genaues über die Kausalkette. Wenn dieses Buch wenigstens etwas an der vorherrschenden, fast schon religiösen Zahlen- und Wissenschaftsgläubigkeit rütteln würde, hätte es ein gutes Werk getan. Statt sich in Ehrfurcht zu üben, sollte man lieber zweifeln lernen. Dieses Buch trägt hoffentlich dazu bei.


Erich von Dänikens Geflügelte Worte
Erich von Dänikens Geflügelte Worte
von Reinhard Habeck (Hrsg.)
  Pappbilderbuch
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen "Religionen sind ein Hort dummgläubiger Rechthaberei", 25. August 2015
Ob das jeder als geflügeltes Wort ansehen wird, ist eher zweifelhaft. Aber man findet diese Aussage von Dänikens unter der Rubrik "Über Galubensbekenntnisse" in diesem Buch. Von Däniken nutzte schon immer eine klare Sprache, dennoch überraschen zahlreiche seiner in dieser Broschüre zitierten Aussagen zu allgemeinen Themen schon, wenn man nur einige seiner Bücher kennt. Sie machen ihn allein schon deshalb sympathisch, weil sie Ausdruck eines gut funktionierenden gesunden Menschenverstandes sind.

Natürlich drehen sich auch hier viele der zusammengestellten Zitate auf sein Lebenswerk - den versuchten Nachweis einer wesentlichen außerirdischen Einflussnahme auf die kulturelle Entwicklung der Menschheit. Der letzte Beweis dafür fehlt. Aber von Däniken ist wohl inzwischen weise genug geworden, um nur noch zu verlangen, dass die sogenannte etablierte Wissenschaft eine solche Einflussnahme wenigstens als eine Hypothese in Betracht ziehen sollte. Doch davon ist man nach wie vor weit entfernt, was nicht gerade für Wissenschaftlichkeit spricht. Immerhin gibt es eine Reihe von Indizien, die von Däniken in seinen immer wieder sehr unterhaltsamen Büchern anführt.

Diese kleine Broschüre bietet einen gewissen Einblick in die Gedankenwelt des Bestsellerautors und ist wohl nicht nur ein Geschenk an seine Fans, sondern auch an ihn, denn immerhin ist er inzwischen auf einem guten Weg in ein biblisches Alter.


Falsche Fährten (EDITION 211)
Falsche Fährten (EDITION 211)
von V. S. Gerling
  Broschiert
Preis: EUR 14,80

5.0 von 5 Sternen "Nichts ist so, wie es anfangs schien", 22. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Falsche Fährten (EDITION 211) (Broschiert)
Wenn es anders wäre, würde man wahrscheinlich beim Lesen eines Kriminalromans auch bald einschlafen. Wie schon im erste Band der Eichborn-Wagner-Serie beruht das Geschehen auch hier auf Vorgängen, die es so ähnlich tatsächlich gegeben hat. Die sogenannte "Kommerzielle Koordinierung" der DDR ließ in Krankenhäusern für westdeutsche Pharmafirmen Versuche an ahnungslosen Patienten durchführen, die auch zu Todesfällen führten. Dass ein ähnliches (inzwischen allerdings formal abgesichertes Vorgehen) bis auf den heutigen Tag zum Geschäftsgebaren internationaler Pharma-Konzerne in der sogenannten dritten Welt gehört, wissen nur wenige Menschen. Wer diesen spannenden Krimi gelesen hat, gehört danach zu den besser informierten Kreisen.

Als in mehreren deutschen Städten Ärzte mit jüdischen Namen umgebracht werden, führen die ersten Vermutungen selbstverständlich in die Kreise der üblichen Verdächtigen. Doch dann stellt sich heraus, dass alle Mordopfer bis zur Wende an der Ostberliner Charite gearbeitet haben. Es dauert eine Weile, bis die Ermittler um Eichborn und seine Geliebte Helen Wagner auf die richtige Spur kommen. Bei Eichborn hat man sowieso das Gefühl, dass andere, leicht ins Geniale abdriftende Mitarbeiter nun für ihn die geistige Arbeit machen, während er einzig seinem unerklärlichen, aber treffsicheren Instinkt und dem hilfreichen Zufall vertraut. Immerhin hat das auch etwas Geniales. Und so hat er wenigstens mehr Zeit, um sich um die gegen ihn laufenden Intrigen zu kümmern. Um das zu verstehen, muss man nicht unbedingt den ersten Band gelesen haben. Schaden kann es allerdings auch nicht.

Wie schon im Vorgänger-Band überzeugt V.S. Gerling auch hier mit seiner lakonischen, leicht ins Zynische gehenden Sprache. Seine gut strukturierte Erzählweise mit kurzen und übersichtlichen Kapitel ohne zeitliche Verschachtelungen lässt die Spannung niemals abflauen, und natürlich geschehen am Ende Dinge, die man so nicht auf dem Schirm hatte. Offenbar hat der Autor gut recherchiert. Selbst als er einen Teil der Handlung in das beschauliche Pfaffendorf in der Sächsischen Schweiz legt, überraschen seine Ortskenntnisse.

Den Verlust des Männlichen kann man in diesem Buch nicht beklagen, obwohl Eichborn natürlich wie selbstverständlich eine starke Frau an seiner Seite weiß. Aber er bleibt eben auch das, was man einen ganzen Kerl nennen kann - ein entscheidungsschneller und knallharter Typ von spröder Männlichkeit. Einer der Dinge instinktiv leicht durchschaut und sich zu wehren weiß. Und natürlich ein Beschützer.

Der zweite Band dieser Reihe überzeugt genau wie der erste. Dieses Mal gelingt es, noch dichter an der Wirklichkeit zu sein. Natürlich handelt es sich bei einem Krimi nicht um die Abbildung der Realität, sondern um Unterhaltungsliteratur mit spannungsfördernden Übertreibungen. Gerade deshalb liest man sie doch. Oder?


DBPOWER® 9-in-1 Digitaler Reifendruckmesser mit Nothammer, Gurtschneider und Taschenlampe für Fahrzeuge (9 in 1)
DBPOWER® 9-in-1 Digitaler Reifendruckmesser mit Nothammer, Gurtschneider und Taschenlampe für Fahrzeuge (9 in 1)
Wird angeboten von Bravo Tech
Preis: EUR 23,69

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nice to have, 22. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein altes Reifendruckmessgerät litt schon seit langem an einer nicht mehr glaubwürdigen Anzeige. Manchmal kommt einem dann der Zufall in Form eines Testangebotes zu Hilfe. Neben der Fähigkeit, den Reifendruck problemlos und genau zu messen, was man mit einer Vergleichsmessung durch ein geeichtes Gerät an der Tankstelle leicht herausfinden kann, erhält man hier auch noch eine Taschenlampe, einen Nothammer und neben einem Gurtschneider noch einige andere Werkzeuge. Und das, wenn man es bezahlen muss, auch zu einem sehr guten Preis.

Den Nothammer und den Gurtschneider habe ich aus verständlichen Gründen nicht getestet. Die LED-Lampe gibt ein gerade noch akzeptables Licht. Dazu findet man noch eine rote LED-Leuchte, die wohl eine Art Notlicht sein soll. Was man damit tatsächlich anfangen kann, ist mir nicht ganz klar. Das Gerät liegt sehr gut in der Hand und lässt sich insbesondere beim Messen überraschend gut, weil leicht, gebrauchen. Dass man dabei verschiedene Masseinheiten benutzen kann, ist sicher einer weltweiten Vermarktung geschuldet. In Deutschland benutzt man gewöhnlich Bar, denn in dieser Maßeinheit stehen die geforderten Reifendrücke in den Gebrauchsanweisungen der Fahrzeuge.

Den Nothammer muss man über einen Schiebeschalter in seine Arbeitsposition bringen, die entsprechend stabil bleibt. Für die nötige Energie sorgen fünf Knopfbatterien, die mitgeliefert werden. Der Gurtschneider in Form einer Säge befindet sich wie bei Taschenmessern in einer Vertiefung unterhalb des Griffes. Ihn bekommt man relativ leicht in seine Arbeitsposition. Bei den restlichen Werkzeugen bricht man sich allerdings leicht den Daumennagel ab, wenn man es einzeln versucht. Man muss wohl besser alle Werzeuge der Reihe nach ausfahren und dann die nicht gewünschten zurückführen. Aber ein solches Problem hat man bei Taschenmessern wohl gelegentlich auch.

Insgesamt bekommt also zu einem sehr guten Preis ein sehr gutes Gerät, das eine gewisse zusätzliche Beruhigung und Sicherheit gibt, wenn man es im Handschuhfach mitführt.


Layers
Layers
von Ursula Poznanski
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Brille wäre das nicht passiert, 18. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Layers (Broschiert)
Den Spannungsbogen stetig hochzuhalten, ist eine große Kunst, die Ursula Poznanski hervorragend beherrscht. Dieses Jugendbuch liest sich deshalb auch für Erwachsene sehr gut. Mit einem leichten Hauch von Science Fiction und wohl inspiriert von Googles Brillentraum erfindet die Autorin eine Geschichte mit immer neuen Wendungen und Überraschungen:

Dorian ist siebzehn und von zu Hause abgehauen, wo er nach dem Tode seiner Mutter einen gewalttätigen Vater zu ertragen hatte. Sein Leben auf der Straße ist nicht einfach, aber Dorian ist intelligent genug, um gut organisiert über die Runden zu kommen. Als er eines Morgens nach einem Territorialstreit mit einem ebenso obdachlosen Widerling blutüberströmt und mit starken Kopfschmerzen bei dessen Leiche erwacht, packt ihn Panik, denn er kann sich an nichts mehr erinnern. Da kommt ihm ein Unbekannter zu Hilfe, der ihn in eine Villa chauffiert, in der ein reicher Spender gestrandete Jugendliche aufnimmt, denen er Arbeit und Bildung verspricht, damit sie später wieder zurück ins normale Leben finden können.

Natürlich entwickelt Dorian zunächst ein gewisses Misstrauen gegenüber seiner neuen Lebensrealität. Doch seine Situation lässt ihm dafür in Wirklichkeit kaum Spielraum, und die harmlose Arbeit, die er zugeteilt bekommt, scheint seine anfänglichen Zweifel bald zu zerstreuen. Doch bei einem dieser Einsätze gerät plötzlich alles außer Kontrolle.

Nachdem die Geschichte anfangs von der Ungewissheit lebte, die sich um den mysteriösen Wohltäter spinnt, beginnt nun eine spannende Verfolgungsjagd, die immer merkwürdigere Züge annimmt und den Leser heftig auf die Frage fokussiert, wie sie wohl zu Ende gehen wird. Die Latte für das Finale der Geschichte legt Poznanski durch immer wieder neue Wendungen schrittweise höher. Zwar hält sie so die Spannung – sie begibt sich aber gleichzeitig in die Gefahr, mit dem Ende zu enttäuschen. Wie der einzelne Leser dies dann empfindet, sei einmal dahingestellt. Vielleicht wäre eine Wendung weniger am Ende mehr gewesen. Was bleibt, ist eine famose und sehr dynamische Geschichte, die wegen ihrer bis zum Schluss hoch gehaltenen Spannung einen ungemeinen Unterhaltungswert besitzt. Und dafür gibt es die Sterne.


Henry Hunter und die verfluchten Piraten
Henry Hunter und die verfluchten Piraten
von John Matthews
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

4.0 von 5 Sternen Gefangen auf einem Geisterschiff und anderes Seemannsgarn, 18. August 2015
Henry Hunter geht auf die St. Grimbolds Schule für Außergewöhnliche Jungen, ist ein allwissender Streber und der Sohn stinkreicher Eltern, also gewissermaßen genau das, was einem hierzulande keine besonderen Sympathien einbringt. Im guten alten England gehen die Uhren noch ein wenig anders, und das merkt man auch diesem Kinderbuch durchaus an. Im zweiten Band der irgendwo im Phantasie-Land der Übertreibungen spielenden Henry-Hunter-Serie schickt sich der Held an, die verschwundenen Eltern eines Freundes suchen. Sie sind bei einem Ausflug in der Karibik verschollen, wobei man munkelt, dass Piraten ihre bösen Hände im Spiel hatten.

Also machen sich Henry Hunter und sein untertänigster Freund Rudolphus Pringle, auch Schüler auf Hunters Elitegymnasium, in die Spur. Und natürlich finden sie die Gesuchten. Allerdings müssen sie vorher noch ein paar Abenteuer erleben, die Henry Hunter mit seinem scharfen Verstand locker meistert, während Pringle sich in Bewunderung übt. Auch das lässt sich nicht übersehen, denn schließlich ist er der Erzähler dieser unglaublichen Erlebnisse.

Wenn man es nicht schon beim Lesen dieses Buches gemerkt hat, dann weiß man es spätestens, nachdem man die Hinweise des Autors am Schluss zur Kenntnis genommen hat: Der hat nämlich einige Ideen seiner Geschichte woanders geklaut. Offenbar wurde er von einer kleinen Schreibblockade heimgesucht. Irgendwie fehlt diesem Teil wohl auch deshalb etwas die Frische des ersten Bandes.


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