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Rezensionen verfasst von
C. Ludwig

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Messe/Requiem/Kyrie
Messe/Requiem/Kyrie

5.0 von 5 Sternen Mozarts Große Chorwerke in schlanker Pracht, 16. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Messe/Requiem/Kyrie (Audio CD)
Wer Mozarts Werke nach den Erkenntnissen der Historischen Aufführungspraxis schätzt, der ist bei dieser Doppel-CD bestens aufgehoben. Zwar spielt das Bach-Collegium Stuttgart auf konventionellem Instrumentarium. Doch hat ebenso Helmuth Rilling dazu beigetragen, dass uns die Musik vergangener Jahrhunderte in ihrem historischen Gewand präsentiert wird. Frei von Pathos und in einem transparenten Klang werden hier die letzten großen und leider unvollendeten Chorwerke von Wolfgang Amadé Mozart wiedergegeben. Der Torso der "Großen c-Moll-Messe" wird hier noch als dieser mit den instrumentellen Ergänzungen von Helmut Eder gespielt. Und bietet einen wunderbaren Vergleich mit der etwas früher entstandenen Gardiner-Aufnahme. Erstaunlicherweise sind beide trotz unterschiedlichen Instrumentariums gar nicht weit von einander entfernt. Bei Rilling klingen nur die Chorstimmen etwas weicher. Ich muss gestehen, dass der Klang dieser Aufnahme räumlicher und ausgewogener ist, als bei seiner 2005 entstandenen Aufnahme der Levin-Ergänzung.
Besonders aber überrascht das Requiem. Eine solche musikalische Geschlossenheit bietet keine andere mir bekannte Aufnahme. Wem die Bearbeitung von Robert D. Levin zu weit gehen, ist sicherlich mit den Harnoncourt-Aufnahmen besser bedient. Dennoch bietet die Levin-Fassung den für mich stimmigsten Werkaufbau. So sehr die Ergänzungsarbeiten von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayer zu schätzen ist, so hat er jedoch in der extrem kurzen Zeit bei der Fertigstellung viele Fehler gemacht. Seine Arbeiten deshalb eliminieren zu wollen ist schon deshalb töricht, weil den Bearbeitern nichts besseres eingefallen ist. Robert D. Levin hat lediglich die Fehler, insbesondere bei der Orchestrierung korrigiert. Kompositorische Fehler, sei es im Lacrimosa in Form einer Überleitung zur Amen-Fuge, oder in den anderen von Süßmayr fertiggestellten Sätzen hat er nur mit dem vorhandenen Material behoben. Helmuth Rilling stand ihm dabei mit seiner großen Erfahrung zu Seite. Weshalb hier ein wissenschaftlich gründlich aufgearbeitetes Mozart-Requiem zu erleben ist. Neben erstklassigen Solisten, spielt hier ein in der Größe besetztes Orchester, was Mozart erwartete. Ebenso ein nur etwa 50 Sänger starker Chor. Damit zeigt sich auch in dieser Aufnahme, wie weit sich Dank der Herren Rilling und Harnoncourt die Lesart in Sachen Mozart geändert hat. Und deshalb gebürt an dieser Stelle Herrn Prof. Rilling Dank für seine Pionierarbeit.


Mozart Requiem Rilling
Mozart Requiem Rilling
Preis: EUR 20,99

5.0 von 5 Sternen Erste wissenschaftlich fundierte Wiedergabe des Requiems, 13. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Mozart Requiem Rilling (Audio CD)
Nun habe ich auch diese Aufnahme zu Gehör bekommen. Und kann sie allen Freunden des Requiems, aber auch allen Zweiflern nachträglicher Bearbeitungen nur ans Herz legen. Kommen wir zur künstlerischen Qualität. Soli, Chor und Orchester spielen mit absoluter Hingabe. Die Gächinger Kantorei singt klar, ohne jegliches Pathos. Und ist wie das Bach-Collegium in der Größe angetreten, die auch Mozart erwartete. Wie der Chor, so musiziert auch das Bach-Collegium Stuttgart in historisch informierter Spielweise. Ähnlich dem Concentus musicus Wien. Dabei wird ersichtlich, dass der Unterschied zwischen modernen und alten Instrumenten bei korrekter Spielweise gar nicht so groß ist. Die Solisten sind absolut richtig am Platz. Ingeborg Danz mit klarem, lyrischem Alt. Christiane Oelze befand sich auf dem Höhepunkt ihres Könnens. Und geht mit ihrem "Te decet hymnus" unter die Haut. Die Solisten sind allesamt hervorragende Liedsänger. Neben der historischen Aufführungspraxis mit der Kammermusik bestens vertraut. Die Tempi sind eher ruhig. Ähnlich denen von Nikolaus Harnoncourt. Keinesfalls schleppend. Ebenso Helmuth Rilling versteht es, die kammermusikalische Seite des Requiems hervorzuheben. Vibrato, wie Portamento gibt es auch bei ihm nicht.
Das besondere Merkmal dieser Aufnahme ist die Bearbeitung des Requiems. Im Gegensatz zu seinen Mitststreitern John Eliot Gardiner und Philippe Herreweghe hat sich Helmuth Rilling bei Zeiten vom überkommenen Notentext abgewendet. Die Süßmayerschen Ergänzungen hinterfragt. Und sich im Gegensatz zu Nikolaus Harnoncourt oder Leonard Benrstein mit einer bloßen Neuinstrumentierung nicht zufrieden gegeben. Der Mozartexperte Robert D. Levin hat unter seiner Mitwirkung eine Neufassung erarbeitet, die das Werk in seiner überlieferten Gestalt respektiert. Aber eben die offensichtlichen Schwächen korrigiert. Franz Xaver Süßmayer hat das Requiem in nur wenigen Wochen zu ergänzen gehabt. Da der Kompositionsauftrag pünktlich abgegeben werden musste. Dabei unterliefen ihm so einige, sicherlich unvermeidliche Fehler. Levin hat die Instrumentation in Kenntnis von Mozarts Kompositionssweise neu eingerichtet,da wo nötig. Darüber hinaus wurde der Schluss des Lacrimosa behutsam abgeändert. So dass sich die ursprünglich vorgesehen Amen-Fuge anschließen konnte. Die Choreinsätze im Sanctus wurden so abgeändert, dass Querstände und unbeabsichtigte Quintparallelen beseitigt wurden. Die Osanna-Fuge wurde aus dem überlieferten Material neu ausgeführt. Dabei dienten die entsprechenden Fugen aus Mozarts Messen als Vorbilder. Ebenso ist der recht plumpe Orchestersatz des Benedictus neu ausgefüührt worden. Durch vermehrte Hinzuziehung der Holzbläser als Echo von Streichern und Vokalstimmen. Die Überleitung in die Osanna-Fuge wurde völlig neu gestaltet. Um zurück nach D-Dur zu kommen. Bei Süßmayer die absurdeste Stelle. Denn er hat die Überleitung nicht ausgenutzt. Und so steht denn auch bei ihm diese Fuge dann in B-Dur. Bei kümmerlicher Instrumentierung. Kleinere Korrekturen erfuhr auch das Agnus dei. Wo Grobheiten im Chorsatz beseitigt wurden.
Deshalb ist Herr Levin kein Wichtigtuer. Sondern ein musikalischer Denkmalpfleger. Der eine in sich homogenere Fassung des Requiem-Fragments vorgelegt hat. Ohne die Ergänzungsarbeiten zu negieren. Und dies gemeinsam mit Helmuth Rilling, dem wohl herausragendsten Exponenten der Historischen Aufführungspraxis. Deshalb wurde an dieser Stelle nicht nur das Requiem in historisch informierter Spielweise wirdegegeben. Sondern ebenso im historischen Kontext Fehler der Süßmayerschen Arbeit korrigiert. Mozart wäre sicherlich mit dem Ergebnis eher einverstanden. Als bei anderen Fassungen. Dafür spricht die Tatsache, dass inzwischen Sir Roger Norrington und Sir John Eliot Gardiner auf diese Fassung eingeschwenkt sind.


Tchaikovsky: Snegurochka - The Snow Maiden - Schneeflöckchen
Tchaikovsky: Snegurochka - The Snow Maiden - Schneeflöckchen
Preis: EUR 18,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragende Entdeckung aus Leipzig, 12. Dezember 2015
Leider viel zu selten wird die Schauspielmusik zu Snegurotschka gespielt. Rationale Gründe gibt es angesichts der ebenfalls russischsprachigen Aufführungen der Opern Pique Dame oder Jewgeni Onegin nicht. Was der Autor als Ohrenzeuge der Aufführung im September 2014 nur bestätigen kann. Aber vielleicht können MDR-Klangkörper und Kristjan Järvi Vorurteile brechen. Denn neben schmissigen Rhythmen wie im Tanz der Gaukler und anmutigen Arien ist hier Tschaikowskijs Können konzentriert zusammengefasst. Soli, Chor und Orchester entsprechen voll und ganz dem russischen Ideom. So, wie zuletzt die Leningrader Philharmoniker mit dem legendären Jewgenij Mrawinskij. Straffe Tempi, unsentimentale Lesart.
Hat das Gewandhausorchester bedauerlicherweise zu viel wiederholt, so erstaunen die MDR-Ensembles zunehmend durch Entdeckungen. Hinzukommt mit Kristjan Järvi einer der mitreißendsten Dirigenten. Der die russiche Schule durchlaufen hat. Und davon absieht ständig die Langweile mit den selben verstaubten Werken zu pflegen. Wer Tschaikowskijs Musik liebt, der wird hier auf seine Kosten kommen. Wer sich seine Werke erst erschließen muss, der kann mit dieser Aufnahme einsteigen.


Mahler: Sinfonie 7 [DVD] Riccardo Chailly
Mahler: Sinfonie 7 [DVD] Riccardo Chailly
DVD ~ Riccardo Chailly
Preis: EUR 20,69

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich spannend und erschreckend modern, 17. September 2015
Wie oft musste wohl das Gewandhausorchester die 7.Sinfonie von Beethoven wiederholen? Mit der leider viel zu selten gespielten 7.Sinfonie von Mahler sind Gewandhausorchester und Riccardo Chailly der absolute Höhepunkt in der Geschichte dieser Sinfonie geglückt. Unter Chaillys umsichtigen, wie temperamentvollen Dirigat ringen die Musiker dem Werk die unglaublichsten Farben ab. Man höre sich Norbert Strobel sein Tenorhornsolo am Beginn an. Solohornist Bernhard Krug mit makellosen Soli im 2.Satz. Oder das Finale mit Solopauker Marek Stefula. Einem der renommiertesten Pauker unserer Zeit. Es gelingt den Ausführenden eine ungemein schlüssige neue Sicht auf das Werk. Jedes Detail wird hörbar. Selbst im Tutti kann man die einzelnen Stimmen und ihre Themata noch wahrnehmen. Die 2.Nachtmusik wurde selten so schnell, aber auch selten so absolut richtig gespielt. Ganz ohne Kitsch. Und doch als romantisches Liebeslied. Dennoch leidet die Emotionalität der Musik keinesfalls darunter. Wahrscheinlich hat seit Leonard Bernstein keiner mehr mit Musik von Gustav Mahler so aufgerüttelt. Wer dabei war, wird diese Aufführung nicht vergessen. Nach den Wiederholungen von Beethoven und Brahms, ist Chailly hier an der richtigen Stelle. Das wird ihm auch kein Andris Nelsons so schnell nachmachen. Deshalb kann ich nur hoffen, dass wenigstens die Mahler und Rachmaninow-Zyklen nicht durch Bürokraten und Banausen zunichte gemacht werden. Denn weder das Gewandhausorchester, noch Riccardo Chailly müssen sich dafür vor den Wiener Philharmonikern verstecken. Endlich ist es gelungen, Mahler unverfälscht und ungeschminkt darzustellen. Das geht aber nur, wenn sich ein Spitzenorchester seiner annimmt. Und der Dirigent sich ohne Rücksicht auf Verluste reinknien kann. Wie eben Riccardo Chailly.


Sinfonie 9
Sinfonie 9
DVD ~ Gewandhaus Orchestra Leipzig
Wird angeboten von ZOXS
Preis: EUR 13,75

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leipziger Meisterstück, 31. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 9 (DVD)
Zur Spielzeiteröffnung im September 2013 gab das Gewandhausorchester eine tief beeindruckende Aufführung der 9.Sinfonie. So hat man das Werk in der Tat noch nicht gehört. Gut, die None zu Beginn des Finales wirkt nicht ganz als Stich ins Herz. Allerdings werden hier die Ecken und Kanten nicht zu Gunsten einer triefenden Weinerlichkeit geglättet. Sicherlich wirkt diese Wiedergabe gewöhnungsbedürftig und schroff, aber nicht unpassend. Hier weißt Mahler bereits den Weg in die zweite Wiener Schule. Der Ländler geriet alles andere als gemächlich. Und dies erzwang eine enorme Spannung. Die Bratschensoli von Vincent Aucante gerieten zu einer virtuosen Meisterleistung. Die Tempi sind im Gegensatz zu Chaillys amsterdamer CD-Produktion sehr viel schneller. Aber nicht verhetzt. Das Gewandhausorchester spielt nach der Aufnahme mit Vaclav Neumann auch hier auf einem ähnlich überragenden Niveau. Besonders erwähnenswert Stephanie Winker mit ihren sehr treffend gespielten Flötensoli am Ende des ersten Satzes, Solohornist Bernhard Krug, Solopauker Matthias Müller und Konzertmeister Frank Michae Erben. Atemberaubend gerieten die Trompetensoli von Jonathan Müller im Scherzo, der damit seinen Einstand beim Gewandhausorchester gab.
Durch die deutsche Aufstellung und verstärkte tiefe Streicher erreicht das Gewandhausorchester einen sehr gut ausbalancierten Klang.
Diese Produktion kann der Autor nur empfehlen. Denn hier zeigt sich sehr deutlich, dass eben nicht nur Wiener Philharmoniker und Concertgebouworkest Amsterdam große Sinfonik spielen können. Und dies ist nicht wenig, wenn man bedenkt, dass an selber Stelle im Mai 2011 die Wiener Philharmoniker mit ihrem Stück gastierten.


Arvo Pärt: Summa
Arvo Pärt: Summa
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Richtige Musik ist auch nach 1950 entstanden, 13. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Arvo Pärt: Summa (MP3-Download)
Arvo Pärt zählt zu den wenigen zeitgenössischen Komponisten, deren Werke hin und wieder zu erleben sind. Im Gegensatz zu Prokofjew und Schostakowitsch setzt Pärt auf sanfte Klänge. Vorbildlich umgesezt vom Estnischen Nationalorchester und Paavo Järvi. Überhaupt sind die Järvis eng mit Arvo Pärt verbunden.
Ich kann diese Aufnahme nur empfehlen. Denn man kann hier wirklich etwas Neues entdecken, ohne abgeschreckt zu werden. Mögen neben Järvis, Jansons und Nelsons noch viele faszinierende Künstler aus dem Baltikum zu uns kommen.


George Gershwin - Live at La Scala [IT Import]
George Gershwin - Live at La Scala [IT Import]
DVD ~ BOLLANI STEFANO (piano)
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 19,81

3.0 von 5 Sternen Irgendwie und sowieso, 13. Oktober 2014
Nach fulminanten Aufführungen in Leipzig wurde 2010 mit beiden bereits "Catfish Row" und "Concerto in F" sowie "Rialto Rippl's" auf CD veröffentlicht. Da aber das stiefmütterlich geschmähte Gewandhausorchester Herrn Chailly nur noch für Peinlichkeiten ausreicht, durften nun seine neuen Mitstreiter die guten Sachen spielen. Zu den vorliegenden Werken hat sich Herr Chailly bereits 1985 mit dem Cleveland Orchestra und 2010 mit dem Gewandhausorchester herabgelassen. Die DVD dürfte wichtig sein für Fans von Herrn Bollani. Aber sie ist keine wirkliche Entdeckung. Vielleicht werden die beiden die Beethoven- und Brahms-Konzerte auch noch mit dem Scala-Orchester wiederholen. In der Hoffnung, damit DSDS und Musikantenstadl Konkurrenz zu machen.
Es wäre nur zu wünschen, wenn sich Chailly wie Bollani verstärkt auf Werke konzentrieren würden, die es Wert sind gespielt zu werden. Dies würde aber bedeuten, sich nicht ständig zu wiederholen.


Klavierkonzert 5 & Klaviersonate Op.111
Klavierkonzert 5 & Klaviersonate Op.111
Preis: EUR 20,99

6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Neue Peinlichkeit aus Leipzig, 8. September 2014
Seit Karajan wird Beethoven in allen Farben und Formen kommerzialisiert. Leider sind CD-Freundliche Spieldauern und budgetfreundliche Orchestrierungen noch lange kein Garant für gute Musik. Und leider muss auch hier wieder das Gewandhausorchester herhalten für einen Dirigenten, dessen Musikalität sehr gelitten hat und der eigentlich gar nicht mehr will. Ebenso versucht sich ein an sich guter Pianist an Werken, zu denen auch er nichts mehr beizutragen hat. Der Hörer bekommt nichts als gepflegte Langeweile zu hören. Und dies nach genauso langweiligen Beethoven- und Brahms-Zyklen. Nein, so etwas hat das Gewandhausorchester wirklich nicht verdient. Es wäre sehr viel besser, wenn stattdessen die im selben Konzert gespielte 5.Sinfonie von Schostakowitsch veröffentlicht worden wäre. Denn bei diesem Werk durften die Musiker zeigen, dass sie wirklich Ahnung von Musik haben. Nur ist das mittlerweile kaum noch außerhalb von Leipzig bekannt. Und dies ist sehr bedauerlich angesichts der enormen Qualität dieses Klangkörpers. Der im Übrigen ebenso Opern- und Kirchenorchester ist.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 26, 2015 8:39 PM CET


Orchesterwerke
Orchesterwerke
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 95,88

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Raritäten eines Musiklandes, 23. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Orchesterwerke (Audio CD)
Der Komponist Josef Suk, Großvater des gleichnamigen Geigers und Schwiegersohn von Antonin Dvorak hat viele Großwerke hinterlassen. Darunter zwei Sinfonien, Sinfonische Dichtungen, Kammermusik, Chorwerke. Unüberhörbar ist die Nähe zu Antonin Dvorak. Doch sind seine Werke schon wesentlich moderner und klangvoller. Suk war schließlich Zeitgenosse von Richard Strauss. Praga ist eine Sinfonische Dichtung über den Wenzelslaus-Choral. Passenderweise ist auch die Meditation beigegeben. Beide Werke erinnern von Ferne an "Mein Vaterland" von Bedrich Smetana. Auch die anderen Werke sind sehr hörenswerte Werke. Die Tonqualität ist beachtlich. Die Prazski Symfoniku spielen unter Petr Altrichter sehr hingebungsvoll.
Es wäre wünschenswert, diese Werke auch im Konzert zu erleben. Auch wenn Suk sehr anspruchsvoll für die Musiker ist. Dies wäre eine mehr als gute Abwechslung zur gepflegten Langeweile, die sich besonders in den westlichen Konzerten breit gemacht hat.


Fellini,Jazz & Co.(Waldbühne 2011)
Fellini,Jazz & Co.(Waldbühne 2011)
DVD ~ Berliner Philharmoniker
Preis: EUR 23,99

4.0 von 5 Sternen Mit Tücken zum Erfolg, 11. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Fellini,Jazz & Co.(Waldbühne 2011) (DVD)
Dieses Waldbühnenkonzert geht in die Analen der Geschichte ein. Der ursprüngliche Termin konnte wegen Unwetter nicht gehalten werden. Im August wurde das Konzert nachgeholt. Riccardo Chailly kehrte nach 10 Jahren zu einem Gastspiel nach Berlin zurück. Gestärkt durch seine kurz zuvor errungenen Erfolge beim Mahlerfest in Leipzig.
Leider agieren die Philharmoniker nicht immer so akurat, wie sein stiefmütterlich behandeltes Gewandhausorchester. Manche Einsätze hätten besser kommen können. Respighi war im November 2010 ein Klangfest im Gewandhaus. Dennoch war die Stimmung in der Waldbühne sehr gut. Deshalb ist die DVD eine sehr schöne Erinnerung daran.


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