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Rezensionen verfasst von
F. Roman (Athen, Griechenland)

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Das "Kronen-Zeitung"-Kochbuch - Zusammengestellt nach Originalrezepten von Leserinnen und Lesern der "Kronen-Zeitung" - Neu bearbeitet und auf den letzten Stand gebracht.
Das "Kronen-Zeitung"-Kochbuch - Zusammengestellt nach Originalrezepten von Leserinnen und Lesern der "Kronen-Zeitung" - Neu bearbeitet und auf den letzten Stand gebracht.
von ohne Autorenangabe
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das beste für die traditionelle Wiener Küche, 25. Januar 2014
...mit dem besten Rezept für die berühmte Sachertorte (Zubereitung ohne Mehl!).
leider "out of print" und bestenfalls auf Flohmärkten zu haben... oder geschieht noch ein Wunder?!


Ringke Fusion für Google Nexus 5 Hülle Tasche (Besser Griff Technik & Tropfenschutz), Gray-grau
Ringke Fusion für Google Nexus 5 Hülle Tasche (Besser Griff Technik & Tropfenschutz), Gray-grau

5.0 von 5 Sternen passt wunderbar..., 18. Dezember 2013
habe die graue Version bestellt und nach dem Abziehen der beiden(!) Folien wirkt die Rückseite hochtransparent. eine mitgelieferte Schablone erleichtert den Zuschnitt des Lieblingsmotivs (Foto oder Kalenderblatt...), lediglich der umrandende Kunststoff wirkt nicht so edel, dafür würde ich einen halben Stern abziehen.
Lieferzeit und Preis-/Leistungsverhältnis waren ok.
besonderes Plus sind die seitlichen Tasten, die wunderbar leichtgängig sind. bin vollkommen zufrieden.


mumbi Schutzhülle Google Nexus 5 Hülle
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Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen alles wunderbar, 21. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
passt wie angegossen, fühlt sich gut an, sieht gut aus, der Preis passt auch - und war sogar einen Tag früher als prognostiziert im Postkastel.
5 Sterne - was sonst?!


Siemens VSQ4GP1264 Q 4.0 green power allergy, inklusive umfangreichem Zubehör
Siemens VSQ4GP1264 Q 4.0 green power allergy, inklusive umfangreichem Zubehör
Preis: EUR 129,90

5.0 von 5 Sternen Pluskauf, 4. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich habe gezielt nach diesem Produkt gesucht, weil es als ein Testsieger bei einem Konsumententest hervorging.
der Staubsauger ist superleise, dabei aber unglaublich saugstark, was auch dem Schlauch mit extragroßem Durchmesser zu verdanken ist, er gleitet über den Boden wie nix, das Stromkabel ist auch sehr lang... außer, dass ich Ersatzbeutel am "freien Markt" nicht finden konnte und man sie ggfs. bestellen oder durch noname-Produkte ersetzen muss, fällt mir nach 6 Wochen Betrieb kein Minuspunkt ein.


Faule Kredite: Ein Fall für Kostas Charitos
Faule Kredite: Ein Fall für Kostas Charitos
von Petros Markaris
  Gebundene Ausgabe

21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen tradutore traditore (ital.: der Übersetzer ist ein Betrüger), 20. Juni 2012
ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und vor zwei Tagen zu lesen begonnen. doch bereits nach dem 2. Kapitel war mir klar, dass hier nicht nur etwas mit den Krediten faul ist, sondern offenbar auch mit der Übersetzung - und so habe ich mir kurzerhand das Original besorgt (wozu lebt man in Athen?).

und was soll ich sagen? ich lese ein anderes Buch. sicher: die Handlung ist die gleiche, aber stilistisch hat das Eine mit dem Anderen absolut nichts zu tun.

ich bin zwar erst im 3. Kapitel, aber dennoch kann ich schon Beispiele liefern (Amazon akzeptiert keine grch. Buchstaben, daher Umschrift ins lateinische Alphabet):

so heißt es hier (S. 25):
«H epomenh mera tou gamou (wrtl.: der auf die Hochzeit folgende Tag) arxizei me delivery (beginnt mit delivery)»... wohl eine ironische Anspielung darauf, dass sich die Griechen gerne Essen u. dgl. nach Hause kommen lassen.
in der Übersetzung heißt es dagegen (S. 21):
«Am Tag nach der Hochzeit betätige ich mich als Süßwarenlieferant.»
sicher, das ist EINE Übersetzung, aber auch nicht mehr. abgesehen davon, dass ich "Süßwarenlieferant" in mehrerer Hinsicht als unglückliche Wahl erachte: weder ist es als Wort sehr gebräuchlich, noch ruft es Assoziationen hervor, die mit dem "delivery" im Original etwas zu tun hätten ("delivery" ist ein Junge auf dem Mofa, der die Pizza bringt - ein "Süßwarenlieferant" hat einen Kastenwagen und liefert en gros).

oder (S. 26):
«[...] otan se ligo (wenn in Kürze) 8a mou kourepsoun (sie mir [haar]schneiden) ton mis8o (das Gehalt) [...]». unübersehbar eine Anspielung auf den sogenannten "haircut" - den Schuldenerlass.
die "Übersetzung" dafür ist (S. 22):
«Und das mit schrumpfendem Gehalt.»
WOW! großartig! gelungen! so raffiniert! finden Sie nicht auch?

oder (ebenfalls S. 26):
«To aima nero de ginetai (wrtl.: Blut wird nicht zu Wasser) mou psi8yrizei o Sgouros (flüstert mir Sgouros zu)...»
"übersetzt" (S. 22):
«Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, flüstert mir Sgouros [...] zu»
warum hier nicht die deutsche Redewendung "Blut ist dicker als Wasser" (die meiner Meinung nach auch vom Kontext weit besser passen würde) verwendet wurde, ist mir schleierhaft.

weiteres Beispiel (S. 27):
«8a tous xalage (würde es sie verderben [die Rede ist von den Deutschen]), an apaitousan ki autoi (wenn auch sie fordern würden) enan dekato trito mis8o (ein 13. Gehalt), anti na kopsoun (anstatt zu beschneiden) ton diko mas dekato tetarto (unser 14.);»
die - fehlerhafte - Übersetzung dazu (S.23):
«Wäre es so schlimm, wenn auch sie ein vierzehntes Monatsgehalt einführen würden? Statt uns das dreizehnte zu beschneiden?»
abgesehen davon, dass hier «13.» und «14.» vertauscht sind, geht durch diesen Fehler wiederum die Ironie (Griechen haben 14 Gehälter, wo noch nicht mal alle Deutschen 13 haben) komplett verloren.

soweit meine Kritik: nach NUR DREI SEITEN kontrastiver Lektüre habe ich bereits DREI Gründe gefunden, warum ich diese "Übersetzung" für mangelhaft halte und besser weglege. ich bedauere die Zeitgenossen, die das nicht können, denn ganz generell habe ich das Gefühl, dass die deutsche Version ohne Rücksicht auf Verluste und dabei auch stark verkürzend einfach "herunterübersetzt" wurde... es fehlt ihr einfach der "Pepp", den sie im Original hat: hätte man den Text in Google Translate eingegeben, hätte auch nicht viel mehr schiefgehen können.

Ich hoffe, die "Übersetzerin" Michaela Prinzinger geht in Rente noch bevor Petros Markaris zu schreiben aufhört, damit das deutschsprachige Leserpublikum von diesem Mangel an Sprachgefühl und Leidenschaft für die künstlerisch anspruchsvolle Übersetzertätigkeit nicht weiter behelligt wird.

Zur Story an sich kann ich noch nichts sagen, melde mich aber bei Gelegenheit wieder.

Bild:[ ... ]
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 24, 2013 2:46 PM MEST


Fujifilm Finepix REAL 3D W1 3D-Digitalkamera (10 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display, 3D-Fotos)
Fujifilm Finepix REAL 3D W1 3D-Digitalkamera (10 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display, 3D-Fotos)

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen zum Schnäppchenpreis top..., 12. Januar 2012
habe die Kamera bei Amazon zum Schnäppchenpreis erstanden.
die Bildqualität ist - wenn man zoomt - auch in der Fine-Auflösung grottenschlecht, da man aber Stereobilder immer in der Totalen sieht, wird dieser Mangel nicht schlagend.

ein bisschen mühsam ist es, die Bilder aus der Kamera herauszubekommen: am besten auf SD-Karte speichern, und diese auslesen. die Freeware Stereo PhotoMaker (ein wunderbar "leichtes" Programm mit gerade mal 1.498 KB) kann das .mpo-Format wunderbar verarbeiten. das Anlegen einer Kopie .jpg ist somit obsolet.

ich werde bei Gelegenheit nachtragen, was mir im "Betrieb" noch so auffällt, meine Erwartungen wurden aber dank der äußerst hilfreichen Kundenrezensionen hier genau erfüllt.

20. Juni 2012: inzwischen habe ich auch mein erstes Filmchen gemacht: im Internet gibt es dazu gratis-Software, um sich diese im Anschluss anzusehen (als zwei parallele Filme oder als rot/grün Anaglyphe).
mein Hauptkritikpunkt bleibt nach wie vor die Auflösung, die im Zoom wie "Grieß" wirkt, was sich jedoch in der Praxis kaum auswirkt, da Stereobilder ja als Ganzes betrachtet werden.
auch das Auslesen mittels USB-Kabel ist kein Problem. das .mpo-Format wird von entsprechender gratis-Software problemslos "verstanden".

bin also unterm Strich sehr häppy mit der Kamera :)


Langenscheidt Taschenwörterbuch Arabisch: Arabisch-Deutsch/Deutsch-Arabisch (Langenscheidt Taschenwörterbücher)
Langenscheidt Taschenwörterbuch Arabisch: Arabisch-Deutsch/Deutsch-Arabisch (Langenscheidt Taschenwörterbücher)
von Redaktion von Langenscheidt
  Taschenbuch

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen besonders für Anfänger sehr hilfreich, 29. Oktober 2011
Puristen der Arabistik mag es beim Anblick dieses Wörterbuches vielleicht die Haare aufstellen, doch für den Sprachanfänger mit deutscher Muttersprache ist es wirklich äußerst hilfreich (für den arabischstämmigen Deutschlerner ist es wohl weit weniger geeignet).

Wer sich an das Erlernen der arabischen Sprache wagt, wird ja sogleich mit einem Haufen von Ungewohntem ge- oder besser: überfordert. da ist einmal die "unleserliche" Schrift (die man durchaus mit Kurzschrift vergleichen kann - die Schwierigkeit des Erlernens ist in etwa so, als müsste ein Deutschlerner von Anfang an die Verkehrskurzschrift dazulernen), die dann noch von rechts nach links geschrieben wird, dann die zahlreichen ungewohnten Laute - und auf der Ebene der Syntax warten erst recht viele weitere Kopfnüsse.

Da ist man froh, auf ein Lexikon zu stoßen, das einem ein wenig in der eigenen Sprachgewohnheit "abholt" und damit das Nachschlagen möglichst erleichtert: so ist der Arabisch-deutsche Teil konsequent alphabetisch - und eben nicht nach Wurzelkonsonanten - geordnet. bspw. sind viele - abgeleitete - Wörter auf mu- bzw. ma- auch unter "mim" gelistet und zwar in "westlicher" Seitenfolge (und nicht nach dem Stamm von dem sie abgeleitet wurden). am Rand der ersten Seite (die man findet, wenn man den Buchdeckel - wie gewohnt - nach _links_ aufschlägt) befindet sich eine Spalte mit dem arabischen Alphabet, die einem beim Auffinden der Einträge sehr zuhilfe kommt. zwar wird auf die diakritischen Vokalzeichen verzichtet, doch garantiert die Transkription die korrekte Aussprache. praktischerweise sind die gebrochenen Plurale stets mitgelistet. die Auswahl der Wörter erscheint mir soweit auch gelungen und am Sprachgebrauch orientiert. die unvermeidliche Mischung von rechts-nach-links und links-nach-rechts-Schreibung im einzelnen Stichwort-Eintrag ist auch in verständlicher Weise erfolgt.

Ich war sehr froh, aus dem Hause Langenscheidt wieder einmal ein Lexikon erworben zu haben, dem ich vertrauen kann (nach gegenteiligen Erfahrungen bei Italienisch und Portugiesisch) und kann es dem Arabisch-Anfänger ruhigen Gewissens ans Herz legen. natürlich wird man sich später - wenn man einmal den "Durchblick" hat - ein "originales" Wörterbuch zulegen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 3, 2012 5:32 PM MEST


PONS Verbtabellen Arabisch: Verben übersichtlich und umfassend: alle Formen und Konjugationen
PONS Verbtabellen Arabisch: Verben übersichtlich und umfassend: alle Formen und Konjugationen
von Lamma Altakleh
  Broschiert

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ich bedauere die Anschaffung., 11. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich habe dieses Buch vor rund einem Monat bei Amazon gekauft - wohl verblendet von dem exzellenten Ruf, den PONS sonst genießt - verwendete es seitdem in jeder Unterrichtsstunde (ich bin Anfänger) und entdecke jedes Mal neue Fehler und Unzulänglichkeiten.

das beginnt mit offensichtlichen Dingen wie der Tatsache, dass jene Eigenheiten in den Tabellen, die ein Verb von einem anderen in der Beugung unterscheiden in keiner Weise markiert ist: ausgehend vom Verb kataba - schreiben (Grundstamm I) wäre es wünschenswert, auf einen Blick - etwa durch farbliche Kennzeichnung - zu sehen wodurch sich das Verb maschaa - weggehen (ebenfalls Grundstamm I) unterscheidet.

weiters sind mir - zB. bei "maschaa" - Formen aufgefallen, die wohl aus dem Ägyptischen Stammen: (Dual feminin: maschaJAta statt maschata). wenn ich "Verbtabellen Arabisch" kaufe möchte ich nicht "Verbtabellen Ägyptisch" erhalten.

der Index am Ende des Buches ist wenig hilfreich, alleine schon, weil er sich an den arabischen Verbformen orientiert. hab ich also ein deutsches Verb, muss ich es erst übersetzen und dann hoffen, dass es sich vielleicht und zufälligerweise im Index befindet - denn dieser ist alles andere als vollständig.

ich habe also einmal ein Wochenende darauf verwendet, alle Verben samt Übersetzung abzuschreiben und sie nach den deutschen Verbformen alphabetisch zu ordnen. das Auffinden ist jetzt etwas leichter.

auch die alphabetische Anordnung der Verbtabellen im Hauptteil des Buches ist grober Unfug, weil ja so eine Auswahl von Beispielverben prinzipiell willkürlich erfolgt.
daher sollte stattdessen einzig und allein nach grammatikalischen Kriterien gereiht werden (und wie es auch jede arabische Grammatik - aus klar ersichtlichen Gründen - tut):
also beginnend mit Verb mit Wurzel "u" (zB. kataba - aktUb) + alle Variationen
dann Verb mit Wurzel "i" (zB. dharaba - adhrIb) + alle Variationen
dann Verb mit Wurzel "a" (zB. fa^ala - af^Al) + alle Variationen
u.s.w.
...dann hätte der Lernende überhaupt die CHANCE ein Gefühl für die doch bestehenden Regelmäßigkeiten zu bekommen.
offenbar sollte hier das Rad neu erfunden werden, denn wir finden das Basisverb kataba (schreiben) erst auf S. 89, dharaba (schlagen) [bzw. dschalasa (sitzen)] auf S. 66 und fa^ala (machen) auf S. 79
da geht jede Systematik vor die Hunde.

heute dann - und das war dann der Tropfen, der gefehlt hat und warum ich jetzt diese negative Rezension schreibe - habe ich entdeckt, dass laut Index etwa achada (nehmen) wie amala (hoffen, S. 34) konjugieren soll.
dies ist aber falsch, weil bspw. der Imperativ zu amala zwar umul (hoffe!) ist, doch zu achada ist er nicht - wie demnach zu erwarten wäre - "uchud" (diese Form gibt es - laut meiner Lehrerin, die immerhin aus Alexandria stammt und dort an der Uni studiert hat - überhaupt nicht - auch nicht im Ägyptischen) sondern "chud" (nimm)!

das Buch ist also nicht nur keine Hilfe, weil es kein Sytem hat, es ist weiters oft nicht hilfreich, weil bei weitem nicht alle Verben - und dann mitunter wenig gebräuchliche (weiß werden, schwarz werden, gelb werden,...) gelistet sind, nein, man kann sich offenbar nicht einmal darauf verlassen, dass die Einträge auch stimmen!

dazu kommen so kleinere Ärgernisse, wie Rechtschreibfehler (wieder bei "mascha", S. 91, wo steht es wäre Wurzel R2 = ya ... dabei ist es R3) oder dass im Index, wo kasra und fatha untereinanderstehen, diese wie doppeltes fatha aussehen... für den Anfänger ist das zumindestens verwirrend... oder die Auswahl der Verben... oder Übersetzungen (so heißt etwa "istajqaza" weniger "aufstehen" als "aufwachen")

die einführende Grammatik ist zwar nicht uninteressant, aber auch eher als "Alibi-Aktion" zu bewerten.

das sind Unzulänglichkeiten die mir in den letzten vier Wochen aufgefallen sind.
ich werde die Liste ggfs. erweitern.

insgesamt habe ich also MEIN VERTRAUEN in dieses lieblos fabrizierte MACHWERK VERLOREN, und ich werde mich daher auf dem Markt nach Produkten umsehen, die das Prädikat "hilfreich" tatsächlich verdienen.
_______________________

17. Nov. 2011
ich habe soeben Stern 2 abgezogen.

mir ist das unregelmäßige Verb naama (schlafen) untergekommen und ich wollte es nachsehen.
bei arabischen Verben ändert sich der Mittelvokal häufig beim Wechsel zum Präsens, hier bleibt er jedoch -a-: naama (er schlief) - ianaamu (er schläft).

weil unregelmäßig wechselt bei naama (er schlief) der erste Vokal in manchen Personen des Perfekts auf -i-: nimtu (ich schlief), nimta / nimti (du schliefst).

in der PONS-Tabelle wird das Verb naama jedoch gemeinsam mit qaala (sagen) auf Seite 85 geführt.
qaala _w e c h s e l t_ aber den Mittelvokal zum Präsens auf -u-: iaquulu (er sagt) - während naama (s.o.) ihn behält
der Vokalwechsel bei 1. und 2. Person Perfekt ist ebenfalls von -a- auf -u-: qultu (ich sagte) - bei naama aber auf von -a- auf -i-: nimtu (ich schlief)!

es lassen sich also eventuell Parallelen nachvollziehen, aber welcher Wechsel wo und wann nicht bzw. schon stattfindet, und wie genau (von welchem Vokal auf welchen), ist nirgends ersichtlich.
eine gemeinsame Listung von qaala und naama ist somit nicht nur nicht hilfreich, sondern schlicht und ergreifend falsch - oder sehen SIE etwa zwischen

qaala - qultu - iaquulu und
naama - nimtu - ianaamu

wesentliche Gemeinsamkeiten?!

ICH HALTE DIE PONS VERBTABELLEN ARABISCH SOMIT FÜR _V O L L K O M M E N_ UNBRAUCHBAR UND MEINE, SIE SOLLTEN VOM MARKT GENOMMEN WERDEN!


Die Palme im Westen
Die Palme im Westen
von Maria R. Menocal
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Buch, gut für den Strand, 11. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Palme im Westen (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir dieses Buch (im engl. Original The Ornament of the World: How Muslims, Jews, and Christians Created a Culture of Tolerance in Medieval Spain) zugelegt, weil ich an der Uni über die iberische Halbinsel unter arabischer Herrschaft referieren sollte.

Die Autorin dürfte renommiert sein, jedenfalls finden sich im Internet zahllose Referenzen auf dieses Werk, was mich zu dem Schluss kommen ließ, dass es sich hierbei vielleicht um ein Standardwerk handeln könnte, das man gelesen haben sollte, wenn man sich mit der Materie vertraut machen möchte?!

Ich weiß nicht, ob es der "amerikanische" Schreibstil (viel zu reden, aber wenig bis nichts zu sagen... letztendlich nur heiße Luft) ist, der mich daran aufregt, für die wissenschaftliche Arbeit ist das Buch gänzlich ungeeignet, es kommt praktisch ohne Fußnoten und Referenzen auf, und wiederholt sich ständig, kommt aber in einem Plauderton daher, der manchen gefallen könnte, denen andere Bücher über Geschichte zu trocken sind, der mir aber bloß Zeit raubt, und es mühsam macht, die einzelnen Informations-Splitter herauszupicken und zu einem Puzzle zusammenzufügen.

Die Inhalte, die ich diesem Werk entnommen habe, konnte ich bspw. in Wikipedia prägnanter, detaillierter und umfassender - und auch besser mit Referenzen dokumentiert - finden - auch die qualitativ schlechten Schwarzweiß-Fotos im Mittelteil finde ich dort besser. insgesamt hätte ich mir diese Anschaffung sparen können.

Wer natürlich mal so ein bisschen was über das arabische Al-Andalus lesen möchte, es dabei mit den Details nicht so genau nimmt (denn dort, wo es darauf ankäme, bleibt die Autorin immer äußerst vage. man kann ihr also nicht vorwerfen, falsche Informationen hineingeschrieben zu haben, aber eine Anhäufung von Mutmaßungen und Allgemeinplätzen macht noch kein wissenschaftlich fundiertes Werk!) und sich auf das eine oder andere Gedicht in Übersetzung (wodurch dieses ohnedies fast alles verliert) einlassen will, könnte diesem Buch jedoch durchaus etwas abgewinnen, dabei ist jedoch schon der Titel irreführend, denn die "große Toleranz" hat es in der Form, wie sie durch das Buch zu suggerieren versucht wird, selbst in Al-Andalus nicht gegeben, es sei denn man interpretiert die Tatsache, dass sich Muslime, Christen und Juden nicht zu jeder Zeit bekämpft und abgeschlachtet haben, sondern halbwegs "gesittet" nebeneinander leben konnte als "Toleranz"!?


The Ornament of the World: How Muslims, Jews, and Christians Created a Culture of Tolerance in Medieval Spain
The Ornament of the World: How Muslims, Jews, and Christians Created a Culture of Tolerance in Medieval Spain
von Maria Rosa Menocal
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,60

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Buch, gut für den Strand, 11. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich habe mir dieses Buch (im Original) zugelegt, weil ich an der Uni über die iberische Halbinsel unter arabischer Herrschaft referieren sollte.

Die Autorin dürfte renommiert sein, jedenfalls finden sich im Internet zahllose Referenzen auf dieses Werk, was mich zu dem Schluss kommen ließ, dass es sich hierbei vielleicht um ein Standardwerk handeln könnte, das man gelesen haben sollte, wenn man sich mit der Materie vertraut machen möchte?!

Ich weiß nicht, ob es der "amerikanische" Schreibstil (viel zu reden, aber wenig bis nichts zu sagen... letztendlich nur heiße Luft) ist, der mich daran aufregt, für die wissenschaftliche Arbeit ist das Buch gänzlich ungeeignet, es kommt praktisch ohne Fußnoten und Referenzen auf, und wiederholt sich ständig, kommt aber in einem Plauderton daher, der manchen gefallen könnte, denen andere Bücher über Geschichte zu trocken sind, der mir aber bloß Zeit raubt, und es mühsam macht, die einzelnen Informations-Splitter herauszupicken und zu einem Puzzle zusammenzufügen.

Die Inhalte, die ich diesem Werk entnommen habe, konnte ich bspw. in Wikipedia prägnanter, detaillierter und umfassender - und auch besser mit Referenzen dokumentiert - finden - auch die qualitativ schlechten Schwarzweiß-Fotos im Mittelteil finde ich dort besser. insgesamt hätte ich mir diese Anschaffung sparen können.

Wer natürlich mal so ein bisschen was über das arabische Al-Andalus lesen möchte, es dabei mit den Details nicht so genau nimmt (denn dort, wo es darauf ankäme, bleibt die Autorin immer äußerst vage. man kann ihr also nicht vorwerfen, falsche Informationen hineingeschrieben zu haben, aber eine Anhäufung von Mutmaßungen und Allgemeinplätzen macht noch kein wissenschaftlich fundiertes Werk!) und sich auf das eine oder andere Gedicht in Übersetzung (wodurch dieses ohnedies fast alles verliert) einlassen will, könnte diesem Buch jedoch durchaus etwas abgewinnen, dabei ist jedoch schon der Titel irreführend, denn die "große Toleranz" hat es in der Form, wie sie durch das Buch zu suggerieren versucht wird, selbst in Al-Andalus nicht gegeben, es sei denn man interpretiert die Tatsache, dass sich Muslime, Christen und Juden nicht zu jeder Zeit bekämpft und abgeschlachtet haben, sondern halbwegs "gesittet" nebeneinander leben konnte als "Toleranz"!?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 3, 2012 5:37 PM MEST


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