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Rezensionen verfasst von
Prolet (Mülheim)
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Arendo - Fahrradhalterung für Smartphones (bis max. 5 Zoll (12,7cm) / max. 7x14cm) | wasserabweisendes Fahrrad-Case/Lenker-Tasche | Bicycle splashproof holder bag | einfache Bedienung | sichere Befestigung | optimal geeignet für Bike-Navigation (GPS) | Kugelkopf um 360° drehbar | voll bedienfähig | passend für alle Fahrradtypen und Lenker (bis 31,8mm)
Arendo - Fahrradhalterung für Smartphones (bis max. 5 Zoll (12,7cm) / max. 7x14cm) | wasserabweisendes Fahrrad-Case/Lenker-Tasche | Bicycle splashproof holder bag | einfache Bedienung | sichere Befestigung | optimal geeignet für Bike-Navigation (GPS) | Kugelkopf um 360° drehbar | voll bedienfähig | passend für alle Fahrradtypen und Lenker (bis 31,8mm)
Wird angeboten von CSL-Computer
Preis: EUR 7,85

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Och ! Das ist ja mal praktisch ! :), 2. September 2015
** Rezension eines kostenlos zur Verfügung gestellten Artikels ** - was ist, sollte man auch ruhig sagen. :)

Ich habe einen Karton mit mehreren Produkten erhalten – und muss zugeben, dass ich die Fahrradtasche (oder meinetwegen auch Fahrradhalterung) erst einmal gar nicht weiter beachtet habe. :D
"Toll, eine Fahrradtasche; wie spannend ...", dachte ich mir, zugegeben. :/

Aber als ich das Ding heute auspackte, musste ich mich selbst korrigieren: Genau so etwas hatte ich mir schon länger gewünscht – und wusste gar nicht, dass es das tatsächlich gibt !

Situation: Wir gurken mit dem Rad herum. Damit's nicht langweilig wird, nehmen wir natürlich unser Smartphone mit – wie beim Autofahren, wenn wir die Navigation einfach so mitlaufen lassen, obwohl wir den Weg genau kennen. Hat einfach einen gewissen Unterhaltungswert. :)
In der Hand halten: Nee, da macht man doch recht schnell den Sittich über den Lenker, vor allem, wenn man auf dem Land oder im Wald unterwegs ist. In der Tasche sinkt der Unterhaltungswert aus nachvollziehbaren Gründen etwas.
Ich selbst mache hin und wieder recht gerne Geocaching mit dem Rad - und musste (und muss, lieber Hersteller :D) bisher immer anhalten, Smartphone aus der Tasche zerren, Display an, aha, noch nicht da, wieder ab in die Tasche, weiter.
Nervt, weil man natürlich schlicht keine Lust hat, seine Fahrt ständig zu unterbrechen.

Das wird mit der Arendo-Halterung anders: Da bleibt das Smartphone permanent im Blick und obendrein auch noch problemlos bedienbar.

WENN man denn ein passendes Smartphone hat. :)
Erster Versuch: Samsung Note 4 – zu groß. Mist ! Zweiter Versuch: Sony Z3 mit der schlechtesten Kamera des aktuellen Marktes – zu groß. Mist ! Samsung S4 aus dem Büroschrank gezerrt – passt wie angegossen !
Also: Denkt dran – größer als ein S4 darf das Smartphone nicht sein !

S4 in die Arendo-Tasche, zwei Moosgummiplatten (mitgeliefert) untergelegt – passt, als wäre die Tasche eigens dafür gemacht.
Lenkerhalterung auf meinen Lenkerdurchmesser eingestellt (simple, aber clevere Mechanik, die dafür sorgt, dass das Ding zu so ziemlich jedem Durchmesser passt), an den Lenker geklemmt, Tasche eingeklinkt, Fixiermutter am Kugelgelenk etwas nachgestellt, fertig, in den Sattel.

Ob das mit der Bedienung durch die Kunsttofffolie wirklich klappt, ohne das Display zuvor in den besonders empfindlichen "Handschuhmodus" zu schalten ? – Ja, klappt ohne Probleme. Jede Berührung wird erkannt, auch Berührungen der beiden Sensortasten links und rechts der Menütaste der Samsung-Smartphones, die meist etwas weniger empfindlich reagieren.

Die Halterung sitzt fest am Lenker, das Smartphone bleibt im Blick und nahezu ohne Einschränkungen (Lautstärketasten jetzt natürlich unsichtbar) bedienbar.
Die Bedienung ist zunächst ein wenig ungewohnt, da man erst einmal bis zum Display "durchdrücken" muss, daran gewöhnt man sich aber schnell.
Etwas blöde ist es, dass die Oberfläche der transparenten Abdeckung nicht plan, sondern naturgemäß ein wenig wellig ist: So kommt es hin und wieder zu Lichtreflexionen, die das Ablesen stören, die man auch durch leichte Lageänderung nicht gänzlich beseitigt bekommt.

Die Halterung erwies sich auch bei "Schockelpisten" als verlässlich, löste sich nicht.

Die Gretchenfrage: Wie sieht's mit der GPS-Empfindlichkeit aus, wenn das Smartphone in der Arendo-Tasche steckt ? Bekomme ich noch vernünftig Empfang ?
100 % Entwarnung: Der Empfang leidet nicht im Mindesten, es ist, als gäbe es die Tasche überhaupt nicht.
Daher gibt es auch keine Schwierigkeiten bei GPS-Navigation, Geocaching und allem anderen, was mit GPS-Empfang zu tun hat.

Zur Wasserfestigkeit: Die Arendo-Tasche hat einen leicht besonderen Reißverschluss, der so etwas wie Dichtlippen mitbringt, die die Zähne komplett verdecken.
Dadurch wird das Ganze recht wasserbeständig, dürfte auch einen fiesen Regenguss ohne Murren und Knurren aushalten. Auch ein sehr kurzes Vollbad im Teich oder in der Pfütze traue ich der Tasche zu, längeres Untertauchen jedoch nicht.

Mich ärgert an diesem Artikel nur eins so richtig: Mein Note 4 passt nicht rein. :D
Daher werde ich die Tasche verschenken, sonst hätte ich sie definitiv behalten.
Der neue Besitzer kann sich über ein sinnvolles Zubehör freuen, das echten praktischen Nutzen bringt, obendrein auch noch sehr günstig ist.

Mir gefällt die Arendo-Fahrradhalterung sehr gut, ich bin auch vom äußerst geringen Preis allerhöchst angetan, dennoch vergebe ich nur vier Sterne, denn zwei Dinge haben mir nicht gefallen:
1) Ich erwähnte es bereits: Die Kunststoffabdeckung ist etwas wellig, spiegelt daher gleich in mehreren Winkeln. Da wäre eine plane Abdeckung die deutlich bessere Wahl.
2) Die Lenkerhalterung ist nicht diebstahlsicher; man muss nur eine Rändelschraube etwas lösen, schon kann man die Halterung klauen. Zwar kann kaum jemand etwas mit der Lenkerhalterung allein anfangen, aber manche Leute sind halt der Meinung: Hauptsache, Schaden anrichten. Denen dürfte eine glänzende Karriere in der Politik bevorstehen, da sie damit genau die Eigenschaften mitbringen, die unsere derzeitige Regierung perfekt beherrscht.
Mein Wunsch an den Hersteller: An dieser Stelle ein wenig nachbessern, da ist bestimmt etwas möglich.

---
Wie üblich: Ergänzungen und Korrekturen bitte in den Kommentaren, amouröse Angebote und alles andere diskret per eMail. :D
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 2, 2015 5:47 PM MEST


CSL - 3100mA High Power Dual-Port USB KFZ Adapter / Auto Schnellladeadapter (Zigarettenanzünder) / Car Charger | 12/24V | Schutzelektronik / Überlastschutz | LED-Betriebsanzeige
CSL - 3100mA High Power Dual-Port USB KFZ Adapter / Auto Schnellladeadapter (Zigarettenanzünder) / Car Charger | 12/24V | Schutzelektronik / Überlastschutz | LED-Betriebsanzeige
Wird angeboten von CSL-Computer
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Tadellos, kein Schnickschnack, 2. September 2015
** Rezension eines kostenlos zur Verfügung gestellten Produktes *** (sollte man wissen, finde ich)

Gut, über Kfz-USB-Ladeadapter muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren; daher konzentriere ich mich bei diesem Ladeadapter auf Dinge, die mir aufgefallen sind.

Der Arendo-USB-Ladeadapter ist winzig klein; wirkt fast schon wie ein Fingerhut, verschwindet fast vollständig im Zigarettenanzünder oder in der Bordsteckdose. Das ist gut so, denn an allem, was weit hinausragt, bleibt man früher oder später hängen. Beim Hängenbleiben reißt oft kurz der Kontakt ab - das führt dann dazu, dass das Smartphone oder sonstige energiehungrige Geräte kurzzeitig mit dem Laden aussetzen, dann wieder damit beginnen.
Das tut Lithium-Ionen-Akkus nicht gut, da diese Dinger durch Alterung, Wärme und die Anzahl der Ladezyklen leiden. Insbesondere, wenn man auf ein Gerät mit fest integriertem Akku reingefallen ist, kann man sich das Gerät so schnell zugrunde richten.
Passiert mit dem kurzen Arendo-Adapter nicht so leicht.

Der Ladeadapter schafft sicheren Kontakt zum Zigarettenanzünder. Mein Zigarettenanzünder hat mittlerweile 15 Jahre unterschiedlichstes Steckergedöns hinter sich, der normale Zigarettenanzündereinsatz hält schon lange nicht mehr drin, lässt sich auch nur noch als nichtfunktionaler Stöpsel gebrauchen. Die Buchse ist also ausgeleiert, führt öfter zu Kontaktschwierigkeiten mit unterschiedlichen Steckern und Adaptern.
Den Arendo-Adapter habe ich jetzt etwa eine Woche im Gebrauch; bisher funktionierte alles problemlos, es kam zu keinen Kontaktaussetzern.

Oft weiß man nicht: Kriegt das Ding jetzt eigentlich Saft ?
Daher gibt's beim Arendo-Stromstöpsel einen dezenten Leuchtring, der einem sofort zeigt: Da kommt was !
Ich nenne den Ring "diskret", weil er nur recht schwach blau leuchtet. Und das hat mir RICHTIG gut gefallen !
Wieso ? - Ganz einfach: Blaues Licht liegt so ziemlich am Ende unseres Farbwahrnehmungsspektrums, ist deutlich kurzwelliger als rotes Licht.
Kurzwelliger bedeutet aber auch, dass mehr Energie darin steckt. Und was passiert, wenn man im Dunkeln in eine kräftige Lichtquelle schaut ?
Genau - man wird geblendet, sieht schlechter.
Das passiert beim Arendo-Leuchtring nicht: Es sieht zwar schick aus, stört aber nicht bei Nachtfahrten. Ich hatte zuvor einen Motorola-Ladeadapter im Auto, dessen Logo so bekloppt-intensiv blau herumstrahlte, dass ich das Ding immer wieder weggedreht habe. Jetzt habe ich ihn rausgeworfen; wird verschenkt. :)

Zwei Ports. Praktisch, wenn man sein Smartphone vor allem bei der safthungrigen Navigation vor dem Verdursten bewahren möchte, gleichzeitig aber noch mehr Energiehunger zu stillen hat: Ich lade gerne mein Headset (Plantronics Voyager Edge, empfehlenswert) im Auto nach oder habe auch mal "langhaariges Gesocks" (copyright by Opa) mit gewissen Ansprüchen neben mir hocken. Da kommt der zweite Port mehr als recht. Früher habe ich wild gewechselt, heute nehme ich halt einfach den zweiten Port dazu. Das klingt nach einer kaum erwähnenswerten Kleinigkeit, erweist sich in der Praxis aber als überaus praktisch.

Ladetempo: Das hängt immer von Euren Geräten ab. Auch wenn ein Ladegerät 2,1 Ampere schmeißt, heißt das doch lange nicht, dass Euer Gerät damit auch so schnell geladen wird. Hersteller kodieren ihre Netzteile oft, damit ihre Geräte nur mit dem "Originalnetzteil" richtig schnell geladen werden. Auch das Kabel hat etwas damit zu, da manche Ladekabel etwas eigenwillig belegt sind, ein eigentlich nicht gebrauchter Kontakt dennoch genutzt wird.
Daher: Nehmt immer das Originalladekabel fürs jeweilige Gerät, da habt Ihr die besten Chancen auf schnelle Energie.
Ich habe nicht nachgemessen, wie viel Ampere der Ladeadapter bei meinen Geräten wirft, weil es wenig sinnvoll ist - siehe oben; von Gerät zu Gerät verschieden. Wohl aber habe ich ausprobiert, was passiert, wenn ich mein Note 4 während der Fahrt schön ausreize - Hohe Helligkeit, Navigation aktiv, LTE an, Satellitendaten und Audiowiedergabe per Bluetooth: Der Arendo-Adapter packte munter und recht flott Energieprozente hinzu, während mein vorheriges Ladegerät es maximal schaffte, die Schwindsucht zu stoppen, nicht aber zu heilen. Ihr kommt damit also auch im "Vollbetrieb" des angeschlossenen Gerätes zurecht.

Das sind die Dinge, die mir nach einer Woche Einsatz positiv aufgefallen sind.
Negativ aufgefallen ist mir nichts - und das schreibe ich jetzt nicht, weil ich nix für den Ladeadapter bezahlt habe und meine, ich müsse mich jetzt dankbar erweisen.

Ich vergebe volle fünf Sterne; das ist bei mir etwas ungewöhnlich, da ich meist irgendetwas zu moppern finde.
Hier fand ich nichts, das Ding funktioniert tadellos, wird auch fest bei mir im Auto bleiben, bis der TÜV uns scheidet.
In Anbetracht des doch recht günstigen Preises kann ich hier nicht anders, muss die volle Punktzahl vergeben.
Alles andere wäre nicht echt.

---
Wie üblich: Kritik und Korrekturvorschläge in den Kommentaren, alles andere per eMail (siehe Profil).
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 2, 2015 3:45 PM MEST


WC Frisch Duo Aktiv Spüler Citrus, mit Halter, WC Frische, 4er Pack (4 x 1 Stück)
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Preis: EUR 6,20

1.0 von 5 Sternen Absoluter Mist, 24. August 2015
Tja, die Überschrift sagt eigentlich schon alles... :/

Ich fasse mich mal kurz, auch wenn mir das naturgemäß schwerfällt.

- Der Duftspüler riecht genau wie alle anderen Duftspüler dieser Art, also nicht edel oder besonders frisch - einfach nach Klospüler. Das ist auch bei den anderen Duftvarianten nicht anders, die ich ebenfalls ausprobierte.

- Ich habe keinen auffälligen Reinigungseffekt bemerkt. "Rückstände" gibt es immer noch; die lassen sich auch nicht leichter als sonst entfernen. Auch Kalkablagerungen werden nicht verhindert oder auch nur reduziert.

- Der Duftspüler gibt zu viel Inhaltsstoffe ab:

- Es schäumt wie verrückt, man kann auch lange Zeit nach dem Spülen überhaupt nicht sehen, ob "Rückstände" zurückgeblieben sind, weil alles von Schaum bedeckt ist. Da kann's dann leicht passieren, dass man sich erhebt, spült, eine Stunde später jemand das Klo benutzt und dann mit höchst vorwurfsvollem und leicht angeekeltem Gesicht wieder zurückkommt. Das kann echt peinliche Situationen schaffen.
Man muss also nach jedem umfangreicheren Klogang den nutzlosen Schaum beseitigen, damit man überhaupt sieht, ob noch etwas zurückgeblieben ist; beim "Blindflug" mit der Klobürste im Schaum erkennt man nicht, ob und wo noch etwas sitzt. Sowas von lästig, peinlich und pure Zeitverschwendung.

- Nach dem Spülen laufen weiterhin Inhaltsstoffe aus. Das führt dann zu höchst unschönen farbigen Bahnen vom Klospüler bis ins Wasser, die mit der Zeit antrocknen und dann nicht mal mehr durch intensives Spülen zu beseitigen sind. Da muss man dann mit der Klobürste ran, obwohl es eigentlich keinen sonstigen Grund gibt, man die Toilette nur zur "Entwässerung" benutzte.

- Der Spüler ist im Nullkommanix leer. Bei einer Familie mit Kindern dürfte das Zeug nur ganz wenige Tage durchhalten. In meinem Primär-Einpersonenhaushalt hält der Klospüler keine Woche.

Also: Schnell leer, reinigt nicht, duftet nicht besonders gut, verhindert keine Kalkablagerungen, schäumt wie blöde, kaschiert "Rückstände", sorgt durch Nachlaufen für ein schäbiges Aussehen der Kloschüssel, verursacht obendrein noch zusätzlichen, völlig unnötigen Reinigungsaufwand

Daher ist der Klospüler absoluter Mist; werde ich mir nie wieder kaufen, geschweige denn jemandem empfehlen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 24, 2015 1:23 PM MEST


DBPOWER Schreibtischlampe LED Tischleuchte 3 Helligkeitsstufen Touchfeldbedienung (6W, 800LUX, 3-Level-Dimmer, Flexible Arm, Weiß)
DBPOWER Schreibtischlampe LED Tischleuchte 3 Helligkeitsstufen Touchfeldbedienung (6W, 800LUX, 3-Level-Dimmer, Flexible Arm, Weiß)
Wird angeboten von MyStore365
Preis: EUR 27,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schicke, praktische Arbeits- und Schreibtischleuchte, 23. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wichtig: Ich rezensiere ein KOSTENLOS zur Verfügung gestelltes Produkt – und finde, dass man das immer erwähnen sollte.

Zeitgleich mit der LED-Schreibtischlampe bekam ich auch eine DBPOWER-Küchenwaage (siehe dortige Viersternerezension), die mir in Sachen Design und Verarbeitung sowie Preis-Leistungs-Verhältnis recht gut gefiel – die Schreibtischlampe weicht da nicht großartig ab.

•• Lieferumfang
- Lampe
- Netzteil
- Beiblatt in Englisch

Mich stört natürlich, dass keine deutsche Anleitung beiliegt – allerdings brach ich darüber nicht in Tränen aus, da es einfach nichts Kompliziertes zu verstehen gibt: Auspacken, Netzteil anschließen, einschalten.

Ausgepackt wird die Lampe von unten: Man muss den Karten unten öffnen, um die komplett vormontierte Lampe herausziehen zu können.
Danach rupft man etliche Schutzfolien ab, die sich am Lampenkopf jedoch nicht ganz ohne Rückstände entfernen lassen; zumindest ich habe das nicht hinbekommen.

•• Ausführung
Die Leuchte besteht aus Kunststoff (ich habe die weiße Ausführung), nämlich aus Sockel, Schwanenhals (komplett mit Kunststoff ummantelt, keine offenen Gelenke, daher ganz einfach zu reinigen) und Lampenkopf. Es handelt sich um harten (ABS-) Kunstoff, das Material glänzt. Daher hatte ich mich auch für die weiße Ausführung entschieden, da bei Weiß Fingerabdrücke nicht so schlimm auftragen.

Die Verarbeitung erscheint mir tadellos; es gibt nirgends Grate, unregelmäßige Spalte oder andere Unfeinheiten.
Vier kleine Gummifüße am Sockel sorgen für einen einigermaßen rutschfesten Stand, das Gewicht des Sockels reicht aber nicht aus, um die Lampe felsenfest auf dem Untergrund zu verankern.

Die Lampe wird über einen Sensortaster ein- und ausgeschaltet, durch mehrmaligs Antippen wählt man eine von drei Helligkeitsstufen.
Da der Taster vollständig in das Material eingearbeitet ist, ergeben sich keine Spalte oder Lücken, in denen sich Dreck festsetzen kann.

Die Lampe lässt sich gut und bequem mit einem feuchten Lappen reinigen.

•• Es werde Licht
Da haben wir es etwas einfacher als Gott: Lampe auspacken, Netzteil anschließen, einschalten, fertig.

- Die Bedienung ist narrensicher: Sensortaster berühren: Licht an, kleinste Stufe. Dann kann man durch erneutes Berühren die drei Helligkeitsstufen durchschalten, eine weitere Berührung schaltet die Lampe wieder ab. Dafür muss man nicht studiert haben.

- Die drei Helligkeitsstufen sind vernünftig abgestimmt: In der kleinsten Stufe kann man ohne Erblindungsanfälle im Bett lesen, in der höchsten Stufe reicht es gut zum Arbeiten.

- Die Lichtfarbe ist Neutralweiß. Das bedeutet, dass die Lampe kälter als eine herkömmliche Glühbirne wirkt, sich daher nicht zur Beleuchtung beim Essen eignet, da Lebensmittel bei neutralweißem Licht immer ein wenig unappetitlich wirken.
Daher ist die Lampe gleich in meine Werkstatt gewandert – und da macht sie sich gut: Das Licht eignet sich prima für Feinarbeiten wie Löten, leuchtet die Arbeitsfläche gut und gleichmäßig aus, ohne zu blenden
Auch auf dem Schreibtisch ist die Lampe gut aufgehoben; der leicht erhöhte Blauanteil neutralweißen Lichtes schläfert nicht ein.
Im Schlafzimmer hat die Leuchte ebenfalls ihre Daseinsberechtigung – allerdings eher zum Lesen als zur "Stimmungsbeleuchtung" (dafür bräuchte man warmweißes, gelbliches bis ganz leicht oranges Licht – also die klassische Glühbirne, die manchmal einfach durch nichts zu ersetzen ist).

•• Meine Meinung
Schick, bezahlbar, gut zu reinigen, narrensichere Bedienung, gute und homogene Ausleuchtung, ideal als Arbeits- und Schreibtischleuchte.
Die DBPOWER hat ihren festen Platz auf meiner Werkbank gefunden, da wird sie auch bleiben, hat gleich eine professionelle Arbeitsleuchte ersetzt: Sie lässt sich deutlich leichter ausrichten, blendet nicht und leuchtet sehr gleichmäßig aus – gerade bei Feinarbeiten nicht ganz unwichtig.
Für's Schlafzimmer würde ich die Leuchte wegen ihrer neutralweißen, daher leicht kühl wirkenden Lichtfarbe nicht empfehlen. Da wäre es schön, wenn der Hersteller auch noch eine warmweiße Variante mit ins Programm aufnähme.

Ich vergebe vier Sterne, da ich vier kleine Kritikpunkte gefunden habe:
1) Sockel etwas zu leicht.
2) Lichtfarbe neutralweiß (das ist aber relative Kritik, da die Lichtfarbe zum Arbeiten sehr wohl taugt).
3) Leuchte wird per Netzteil betrieben, kann also nur durch Ziehen des Netzteils komplett vom Stromnetz getrennt werden. Das bedeutet, dass das Netzteil stets ein wenig Strom verbraucht, auch wenn man die Lampe nicht nutzt. Das wird nicht viel sein, aber es wäre halt schön, wenn es gar keinen Bereitschaftsverbrauch gäbe.
4) Keine deutsche Anleitung.

Ich würde die Lampe Leuten empfehlen, die nach einer bezahlbaren Arbeits- und Schreibtischlampe suchen, die optisch ansprechend ist, sich gut reinigen lässt und eine gut dosierte, homogene Ausleuchtung bietet.
Vom Design her passt die Lampe übrigens prima zu Produkten mit dem angefressenen Appel darauf.

---
Wie immer: Kritik und Anregungen bitte in den Kommentaren, Beleidigungen, Bestechungs- und unmoralische Angebote bitte per eMail; siehe Profil.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 23, 2015 2:27 PM MEST


DBPOWER Digitale Küchenwaage, Multifunktionsküche-Nahrungsmittelskala Messen, 11 £ / 5kg High Precision Berührungsbildschirm, Hartglas, Weiß
DBPOWER Digitale Küchenwaage, Multifunktionsküche-Nahrungsmittelskala Messen, 11 £ / 5kg High Precision Berührungsbildschirm, Hartglas, Weiß
Wird angeboten von MyStore365
Preis: EUR 18,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hübsch, pflegeleicht, kaum Macken, 23. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
DBPOWER – Küchenwaage

Wichtig: Rezension eines KOSTENLOSEN Produktes !
Ich finde, das sollte man immer dazusagen.

Wie immer: Ich nehme kein Blatt vor den Mund, rede, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Wer auf Sachlichkeit Wert legt, bediene sich bitte des Beiblattes zur Steuererklärung. ;)

"Och ! Die ist aber hübsch !", dachte ich gleich nach dem Auspacken. Ich hatte eher mit einem eckigen, kantigen, nicht gerade toll verarbeiteten "typisch China"-Produkt gerechnet. Nee, dem war nicht so. :)

•• Ausführung
- Ich habe das weiße Modell. Die Waage besteht aus einem recht rigiden Kunststoffgehäuse, garniert mit einer Glasplatte obendrauf. Die Glasplatte ist an den Ecken und Kanten angefast, also abgerundet, es gibt keine scharfen oder spitzen Stellen.

- Die Glasplatte deckt den gesamten Wiegebereich ab, ragt rundum etwas über den "Unterboden" hinaus.

- Es gibt zwei Sensortasten links und rechts des LC-Displays, die komplett unter der Glasplatte liegen, also nicht zusiffen können.
Das halte ich für ungemein wichtig und praktisch – ich habe noch eine elektronische Küchenwaage in Edelstahlausführung, die so ähnlich aussieht, bei der die Wiegefläche jedoch durch die beiden Tasten unterbrochen wird. So ergeben sich Lücken, in denen sich Dreck, Öl, Mehl und weitere lustige Dinge festsetzen. Da muss man auch beim Reinigen schwer aufpassen, dass kein Wasser in die Tasten läuft.
Nicht bei der DBPOWER-Waage; alles komplett unter Glas, keine Chance für Verunreinigungen, das Saubermachen geht leicht und flott von der Hand, da man die gesamte Wiegefläche einfach mit Wasser oder Glasreiniger fluten kann, ohne fürchten zu müssen, dass irgendwo Wasser ins Gehäuse eindringt. Wichtig und praktisch.

- Das Display zeigt auf ein Gramm genau an.

- Mit der Sensortaste rechts neben dem Display schaltet man die Waage ein und aus (etwas länger berührt halten). Wenn man die Taste nur kurz berührt, löst man die Tara-Funktion aus, "nullt" die Waage also damit, wenn man z. B. Dinge in einem Behälter abwiegen möchte: Leeren Behälter drauf, Tara-Funktion, Waage springt auf Null, Wiegegut in den Behälter – und schon bekommt man nur das Gewicht der Zutaten angezeigt. Kennt jeder, ne ? ;)

- Mit einer weiteren Sensortaste links neben dem Display kann man auf Gramm sowie auf unterschiedliche imperiale, also "englische" Maßeinheiten (auch für Flüssigkeiten) umschalten; braucht man bei uns nicht, da wir in Gramm messen und das Gewicht in Gramm der meisten Flüssigkeiten oft mit dem Volumen in Millilitern übereinstimmt oder immerhin sehr nahe herankommt.

- Die Waage merkt sich die zuletzt ausgewählte Einheit, diese bleibt also auch beim erneuten Einschalten erhalten. Nach einem Batteriewechsel wird auf Gramm zurückgestellt; so gehört sich das.

- Die Waage wird mit einer CR2032-Knopfzelle befeuert. Das ist recht sinnvoll, da dieser Batterietyp auch bei uns mittlerweile absolut gängig, in so gut wie jedem Supermarkt vorrätig ist und obendrein nicht viel kostet.

- Wie auch schon in anderen Rezensionen erwähnt, hat auch meine (weiße) Waage vier Füßchen aus relativ hartem Kunststoff, die leider etwas rutschig sind. Das muss leider so sein, da die Waage die Füßchen zum Wiegen braucht; sie erkennt (grob gesagt), wie weit die Füßchen in das Gehäuse gedrückt werden, ermittelt so das Gewicht. Gummifüßchen aber sind flexibel, ändern ihre "Weichheit" im Laufe der Zeit, so dass Gummi zwar für Rutschfestigkeit sorgen, gleichzeitig aber auch zu Ungenauigkeit führen würde. Da sich die Füßchen bewegen lassen müssen, ergeben sich an der Unterseite der Waage Stellen, an denen sie verschmutzen kann. Daher besser nicht mitten in Mehl oder andere siffträchtige Dinge stellen.

•• Ausprobiert
Ok, Küchenwaagen sind weder Pulver- noch Apothekerwaagen, absolute Genauigkeit kann und darf man hier nicht erwarten.
Also habe ich auf zwei Weisen ausprobiert: Mit einer anderen Küchenwaage verglichen und 500 ml Wasser abgewogen.
Beim Vergleich mit der anderen Waage ergaben sich Differenzen von +/- 1 Gramm, die 500 ml Wasser bemaß die DBPower mit genau 500 g. Mag Zufall sein, dass hier wirklich genau 500 g erreicht wurden – aber so wars nun einmal.
Bis 500 Gramm scheint die Waage also exakt genug zu sein. Erfahrungsgemäß sinkt die Genauigkeit aber bei steigender Belastung. Das habe ich nicht mehr ausprobiert, da man in der Küche nur sehr selten mit Zutaten mit einem Gewicht von mehr als 500 g hantiert.

Wichtig: Wie bei fast allen Waagen dieser Bauart hängt das ermittelte Gewicht immer ein wenig davon ab, wo auf der Wiegefläche man den zu wiegenden Gegenstand platziert. In der Mitte und an den Rändern/Ecken ergeben sich meist leicht unterschiedliche Werte. Das kenne ich von vielen Waagen – Ausnahme bilden eigentlich nur professionelle Spezialwaagen, bei deren Preis man aber in die Knie geht und die oft nur für sehr, sehr geringe Gewichte ausgelegt sind.
Daher sollte man, wenn man Zutaten mit einer Küchenwaage abwiegt, die Zutaten immer an derselben Stelle der Wiegefläche platzieren.

•• Tipps
- Ich sagte es bereits: Legt das Wiegegut immer an dieselbe Stelle der Wiegefläche, am besten in die Mitte.
- Auch in anderen Rezensionen las ich es: Bevor man die Waage nutzen kann, muss man zunächst einen Isolierstreifen im Batteriefach entfernen, der die Batterie von den Kontakten trennt. Entgegen des Aufdrucks, der zum Herausziehen des Streifens ermuntern, sollte man das NICHT versuchen. Der Streifen besteht aus einem recht starren Kunststoff, lässt sich nicht gewaltfrei herausziehen. Bevor etwas kaputtgeht: Lieber die Batterie kurz herausnehmen – mit dem Fingernagel nach oben Richtung "Feder" schieben, dann unten über die beiden Noppen heben, Streifen raus, Batterie wieder rein, Deckel zu.

•• Meine Meinung
Ausreichend präzise, recht hübsch, leicht zu reinigen, sifft nicht schnell zu, nicht teuer.
Ich trenne mich jetzt von meiner alten Küchenwaage im Edelstahldesign, verschenke diese und behalte die DBPOWER: Sie ist attraktiver, genauso präzise, lässt sich aber viel besser, schneller und gründlicher reinigen.

Ich würde sie mir kaufen, könnte die Waage auch guten Gewissens anderen Leuten empfehlen. Nur zur Langzeithaltbarkeit kann ich natürlich nichts sagen.

Ich vergebe vier Sterne: Die Waage hat zwei kleine Nachteile, nämlich dass man das Wiegegut immer an dieselbe Stelle der Wiegefläche legen sollte – das kenne ich aber bei anderen Waagen dieser Bauweise auch nicht anders. Zudem bestehen die Füße aus Kunststoff, sind also etwas rutschig; auch sollte man darauf achten, dass die Füße nicht zusiffen.
Daher vier Sterne, das sollte gut hinkommen.

---
Wie immer: Anmerkungen, Kritik und Korrekturen bitte in die Kommentare; wenn ich Blödsinn erzähle, ändere ich das. Beleidigungen, Heiratsanträge und andere lustige Dinge bitte per eMail; siehe Profil.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 23, 2015 1:37 PM MEST


Arendo Multi-Winkel Tablet-Ständer | neigungswinkel verstellbar / rutschfeste Gummioberfläche | Universal-Halterung geeignet für Tablets, Phablets, E-Readers und Smartphones (z.B. Apple iPhone/iPad , Samsung Galaxy Tab, Google Nexus uvm.) | flexible 11-Stufen-Arretierung
Arendo Multi-Winkel Tablet-Ständer | neigungswinkel verstellbar / rutschfeste Gummioberfläche | Universal-Halterung geeignet für Tablets, Phablets, E-Readers und Smartphones (z.B. Apple iPhone/iPad , Samsung Galaxy Tab, Google Nexus uvm.) | flexible 11-Stufen-Arretierung
Wird angeboten von CSL-Computer
Preis: EUR 6,85

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Günstig, praktisch, kann man kaufen, 16. August 2015
Man merkt es schon an der Ballung der Top-Rezensenten – der Tabletständer kam kostenlos zum Ausprobieren.
Natürlich fühlt man sich bei kostenlosen Produkten irgendwie berufen, besonders positiv zu rezensieren – kommt bei mir nicht in Frage: Für diese Rezension werde ich bestimmt 20 Minuten brauchen, das Produkt kostet knapp 7 Euro einschließlich Versand, mein regulärer Stundenlohn aber liegt bei 40 bis 50 Euro. Ich zahle also drauf. Daher gibt's auch kein Geschleime.

•• Allgemein
Wofür braucht man einen Tabletaufsteller eigentlich ? Schließlich kann man doch einfach hinten irgendwas unterlegen. Klar, geht. Aber dann bleibt der Winkel naturgemäß flach. Also muss man vorne noch etwas Schweres als Anschlag platzieren, wenn man Tablet oder Smartphone z. B. auf dem Nachttischchen aufstellen möchte, um sich zum Einschlafen noch einen Film zu gönnen. Das einzig Greifbare im Schlafzimmer, das schwer genug wäre, bin ich selbst. Und mein neumodisches Nachttischchen hat auch keine Kante zum Gegenhalten. Also ein Satz mit X.

Nächste Situation: Ich schaue mir dank Amazon Prime gerne einen Film an oder schaue Kirk und Spock zu, wenn ich nutzlos in der Wanne herumliege. Kein Problem mit einem Sony Z2 Tablet, ist wasserdicht. Ich habe auch die höllenteure Originalschutzhülle, kann das Tablet also schon auf meinem Badewannenbrett (wie heißen diese Dinge eigentlich ?) aufstellen; nur ist dann dummerweise der Winkel zu flach, ich blicke von schräg unten auf's Display. So machen Filme keinen Spaß.

Der gewitzte Leser merkt: Der Mann hat die Originalschutzhülle, mit der man das Tablet auch hinstellen kann. Also braucht er den Tabletständer maximal für die Wanne, nicht am Bett.
Nee, nicht ganz. Mit der Originalschutzhülle lässt sich das Z2 Tablet nicht nahezu aufrecht hinstellen, kippt dann bei der leisesten Berührung weg. Vermutlich reicht dazu schon mein beachtlicher Schnarchpegel.

Das zu zwei Szenarien, wie sie bei mir genervt haben.

Mittlerweile habe ich den Tabletständer ausprobiert; das Ding hat jetzt seinen festen Platz in meinem Schlafzimmer bekommen, funktioniert simpel und einfach.

•• Lieferumfang
- Tabletständer
- Beiblatt
- Recht ansprechende, anthrazitfarbene und schlichte Pappverpackung, wirkt nicht billig, lässt sich damit also auch verschenken

•• Ausführung
Der Tabletständer besteht aus schwarzem, ganz leicht flexiblem Kunststoff mit Gummi- oder Silikonauflagen. Ich tippe auf Silikon, weil der Ständer absolut nicht riecht. Das Gerät besteht aus einer breiten Basis und einem Arm, der sich in elf Stellungen arretieren lässt, der sich nach oben hoch und "untendurch" nach hinten klappen lässt. Armende und Unterteil der Basis sind mit griffigem Silikon überzogen, obendrein ruht die Basis rutschsicher auf vier Silikonfüßen.
Ich befürchte nicht, dass der Ständer schnell den Geist aufgibt, wenn man sich nicht mit dem dicken Hintern draufsetzt.

Das Beiblatt besteht aus Papier (ja, wirklich), enthält nur eine einzige sinnvolle Information: Bevor man den Arm bewegt, muss man zwei Freigabeknöpfe links und rechts am Gelenk eindrücken, sonst ist auch ohne dicken Hintern schnell was im … geht eventuell was kaputt.

Der Rest ist schlecht aus dem Englischen übersetztes Gefasel, das kein Mensch braucht und das keinem Menschen etwas nutzt. Eine Abbildung oder gar Anleitung fehlen.
Man muss also selbst ausprobieren, wie's gemacht wird. Das dauerte bei mir etwa 10 Sekunden für die Grundfunktionalität, das "Durchklappen" des Arms erschloss sich mir erst etwas später. Aber immerhin. :D

•• Bedienung
Flach hinlegen, Freigabeknöpfe drücken, Arm bis zum gewünschten Winkel hochklappen, einrasten lassen, Tablet auf die Silikonauflage der Basis stellen, vom Arm stützen lassen. Fertig.
Durch den Arm kann man den Neigungswinkel des Tablets einstellen: von nahezu komplett senkrecht bis flach. Flach können wir auch ohne Ständer, nahezu senkrecht nicht.

Allerdings fragt man sich anfangs, warum man den Arm auch "durch die Basis durch" nach unten, dann wieder nach hinten klappen kann. Großartig andere Winkel ergeben sich dadurch nämlich nicht.
Des Rätsels Lösung ist der Platzbedarf, die Stellfläche: Mit dem Arm nach oben braucht man eine etwa 14 Zentimeter lange Stell- oder besser Liegefläche, mit dem Arm nach hinten kommt man mit der Hälfte aus. Allerdings ist das bei nahezu senkrechter Aufstellung schon hart an der Kippgrenze. Etwas flacher geht's.

Flach hingelegt bringt der Ständer gute Stabilität, man kann auch hektisch auf dem Display tippen, ohne dass das Tablet wegzukippen droht. Wie in Stein gemeißelt ist's aber nicht, das Tablet bewegt sich dabei schon ein bisschen. Hochkant, also mit dem Arm nach hinten, leidet die Stablität mehr. Da wird Displaytippen schon ein bisschen riskant.
Daher eignet sich die platzsparende Aufstellung auch wirklich nur fürs Aufstellen, z. B. zum Filmeschauen, wenn man nur selten mal zwischendurch auf's Display patschen muss.
Hier muss man sich die geringere Stellfläche halt mit etwas weniger Stabilität erkaufen; geht physikalisch natürlich auch gar nicht anders.

Allerdings zeigt sich hier ein Schwachpunkt der Konstruktion, der der Stabilität etwas Abbruch tut: Die Gummifüße am Drehgelenk sitzen da, wo sie hingehören – jeweils am äußersten Ende. Die Gummifüße an der Front aber sitzen jeweils drei Zentimeter von den Enden entfernt. So verschenkt man reichlich Stabilität.
Daher mein Tipp an den Anbieter: Sorgt dafür, dass die Gummifüße an die äußersten Enden wandern – so wird's deutlich stabiler.

•• Praxis
Ausprobiert habe ich den Tabletständer mit einem Sony Z2 Tablet, einem Samsung Note 4 und einem Sony Z3.
In allen Fällen wurden Tablet, Phablet und Smartphone ordentlich gehalten, ließen sich auch bequem in einen sinnvollen Winkel bringen: Nahezu senkrecht, ideal zum Filmeschauen oder Arbeiten mit externer Tippsatur am Wohnzimmertisch, draußen auf der Wiese, im Bett und sogar in der Wanne.
Umgekippt ist mir nie etwas, allerdings habe ich auch darauf verzichtet, beim Senkrechtstellen mit nach hinten geklapptem Arm wild auf dem Display herumzutatschen.
Wenn man das lässt oder den Ständer flach aufstellt (also den Arm nach oben klappt), halten die Geräte zuverlässig und sicher. Nur wenn man wirklich kaum Platz hat, kann man auf die zweite Variante ausweichen, muss sich dann aber halt mit weniger Stabilität begnügen.
Auch im Flugzeug dürfte der Ständer prima funktionieren, ohne dass man Angst haben muss, bei Turbulenzen einen Tablet-Absturz zu riskieren.
Da man den Ständer recht flach (etwa 3 cm) zusammenklappen kann, lässt er sich auch wenig störend im Handgepäck oder sonstwo unterbringen.

•• Fazit
Ich habe eine Maxime: Wenn ich kostenlose Produkte zum Testen bekomme, behalte ich die, die ich wirklich gebrauchen kann, verschenke aber alles andere.
Den Tabletständer behalte ich, weil er mir sowohl im Bett als auch in der Wanne gute Dienste leistet. Zuvor hatte ich mir im Schlafzimmer öfter etwas zusammengemurkst, was manchmal hielt, meistens jedoch nicht. In der Wanne hatte ich halt damit gelebt, dass ich von leicht schräg von unten aufs Display schauen musste, gestört fühlte ich mich dadurch jedoch immer.
Ich schrieb es ja bereits: Im Schlafzimmer habe ich jetzt immer einen Ständer. - Und wenn ich ihn mal in der Wanne brauche, hole ich ihn mir einfach runter.
(Verzeihung – aber hier musste ich einfach meinem Namen alle Ehre machen. :D)

Also ernsthaft: Für sieben Euro ist das Ding schon eine ziemliche Erleichterung, kann man kaufen, wird man nicht bereuen.

Dass ich keine fünf Sterne vergebe, liegt an drei Dingen:
1) Fünf Sterne bei kostenlosen Produkten sind verdächtig.
2) Die Gummifüße sitzen nicht optimal an den Endpunkten, darunter leidet die Stabilität.
3) Das Beiblatt ist mies übersetzt, verschweigt Dinge, die man wissen sollte, zwingt zum Experimentieren, da sogar eine simple Abbildung fehlt.

•• Meine Wünsche
- Gummifüße ganz nach außen setzen
- Vernünftiges Beiblatt mit Kurzanleitung und Illustrationen beilegen
- Möglichst matten Kunststoff verbauen – den muss man nicht von Fingerabdrücken befreien, wenn man mit dem Hamburger in der Hand am Ständer hantiert

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Wie immer: Meckereien und Lob in den Kommentaren, Beleidigungen, Heiratsanträge und Bestechungsangebote wie es sich gehört per eMail.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 16, 2015 8:21 PM MEST


YouTube
YouTube
Preis: EUR 0,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kaum mehr als eine schlechte Krücke, 31. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: YouTube (App)
Ich fasse mich mal (relativ) kurz:

Die YouTube-App für den Amazon FireTV Stick ist einfach nur ein Störfaktor.
Man kann nicht vernünftig vor- und rückspulen – das dauert ewig, weil es nur eine feste Geschwindigkeit gibt; ganz im Gegensatz zu den sonst hervorragenden Vor- und Rückspulgeschwindigkeiten, die man sonst von FireTV gewohnt ist.
Es gibt keine Kommentare zu lesen, obwohl die wirklich wichtigen Informationen oft in den Kommentaren stecken.
Zusätzliche Videoinformationen fehlen, lange Videotitel werden abgeschnitten. So ist es nicht möglich, bei einer Videoserie zu sehen, um welche "Folge" es überhaupt geht.
Es ist nicht möglich, vom Video zum Kanal des Nutzers oder zu dessen Videoliste zu wechseln, kann so nicht auf ähnliche Videos zugreifen. Besonders dämlich, wenn man sich mehrere "Folgen" einer Videoserie ansehen möchte.
Wenn die Videowiedergabe zu ruckeln beginnt, ist das das Aus: Es bleibt dann meist dabei; und selbst wenn ich das Video verlasse, "erholt" sich die App davon nicht; es ruckelt im HIntergrund weiter, sämtliche Bedienungsmöglichkeiten frieren dann immer wieder ein.
Ruckelnde Videos bekommt man sonst in den Griff, indem man die Qualität, damit die Bandbreite reduziert.
Und genau das geht mit der App nicht !
Blöde Abstimm- und Untertitelschaltflächen sind da – aber keine Möglichkeit, auf die Videobandbreite Einfluss zu nehmen.

Dann noch: Videominiaturbilder ("Thumbnails") werden horizontal präsentiert. Das führt dazu, dass man endlos nach rechts scrollt, irgendwann komplett den Überblick verliert. Die Miniaturbilder sind zu groß, nehmen zu viel Platz ein; so bekommt man nie eine brauchbare Übersicht.

Und und und…

Ein füchterliches Ding, diese App. Offenbar schnell lieblos zusammengefrickelt und auf den Markt gesch(m)issen.
Man freut sich eine Minute über ein Video – und ärgert sich zwanzig Minuten lang über die miese App, die einem den gesamten Genuss versaut: Durch Hakeln, Ruckeln, komplette Übersichtslosigkeit und das Fehlen der wichtigsten Funktionen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 31, 2015 11:25 AM MEST


Foxnovo F-2 2-Slots Li-Ionen-Ni-MH Ni-CD Sound Prompt Akku-Kapazität Testing LCD Intelligente Batterie-Ladegerät mit EU-Stecker-Adapter 12V Auto-Adapter für 26650, 22650, 18650, 18500, 18490, 17670, 17650, 17500, 16340, 14500, 10440 Ni-MH-und Ni-CD A, AA, AAA, C, SC-Akkus (schwarz)
Foxnovo F-2 2-Slots Li-Ionen-Ni-MH Ni-CD Sound Prompt Akku-Kapazität Testing LCD Intelligente Batterie-Ladegerät mit EU-Stecker-Adapter 12V Auto-Adapter für 26650, 22650, 18650, 18500, 18490, 17670, 17650, 17500, 16340, 14500, 10440 Ni-MH-und Ni-CD A, AA, AAA, C, SC-Akkus (schwarz)
Wird angeboten von FoxnovoStore
Preis: EUR 59,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prinzipiell brauchbar, aber mit leichten Ungenauigkeiten, 30. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
***** Rezension eines KOSTENLOS zur Verfügung gestellten Produktes *****

•• Allgemein
Schon wieder ein Ladegerät ? – Eigentlich hat man doch genügend davon, nicht wahr ?
Jein. Unsere guten, alten AA- und AAA-Akkus füllen wir schon seit Jahren kostensparend nach – in letzter Zeit kommen aber „exotische“ Lithium-Ionen-Akkus hinzu: Freunden von Taschenlampen und des elektrischen Rauchens (Dampfen) sind diese Akkutypen keine Unbekannten mehr; und sie bringen reichlich Vorteile: Relativ geringe Selbstentladung (Akkus können lange ungenutzt gelagert werden, ohne sich schnell zu entleeren), gute Hochstromfestigkeit (liefern ordentlich Ampere), hohe Spannung (im Schnitt 3,7 V), kaum Memoryeffekt (Akkus lassen sich bei nur teilweiser Entladung nicht mehr komplett vollladen) bei dennoch relativ geringer Größe. Besonders gängige Typen sind 18650, 16340 und 14500.
Die ersten beiden Ziffern geben übrigens den Durchmesser, die nächsten beiden Ziffern die Länge in Millimetern an; die 0 am Ende bedeutet, dass es sich um eine Rundzelle handelt.

Das Foxnovo F-2 füllt die neuen Lithium-Ionen-Akkus UND unsere allseits bekannten NiMH- (Nickelmetallhydrid) und NiCd-Akkus (Nickel-Cadmium) gleichermaßen.
Und zwar diese:

Lithium-Ionen-Akkus: 10440, 14500, 16340, 17500, 17650, 17670, 18490, 18500, 18650, 22650, 26650
NiMH-/NiCd-Akkus: A, AA, AAA, C, SC
Also alles dabei, was man im täglichen Leben so braucht. 9-V-Blockakkus können nicht geladen werden; aber außer in Multimetern werden diese Dinger eigentlich kaum noch eingesetzt. Das vermisst man also nicht.
LiFePO4-Akkus beherrscht das F-2 ebenfalls nicht – zumindest wird das nirgends angegeben.
Diese Akkutypen sind für den Ottonormalverbraucher allerdings nicht gar so interessant: Die haben weniger Kapazität als andere Akkus, sind teuer, zeichnen sich dadurch aber durch hohe Langlebigkeit, Störunanfälligkeit, Hochstromfähigkeit und extrem flottes Aufladen aus, werden daher gerne bei Elektroautos eingesetzt. Im Privatbereich kommt es aber eher auf reichlich Kapazität an.
Hinweis: Der eher unbekannte Akkutyp „N“ passt zwar ins Ladegerät, wird aber nicht geladen.

Zusätzlich bringt das F-2 noch einen USB-Port vom Typ A mit – der dient aber nicht dazu, USB-Geräte im regulären Betrieb aufzuladen, der hat einen anderen Sinn: Wenn man z. B. im Urlaub in Gegenden unterwegs ist, in denen es keinen Strom oder nur Strom zu bestimmten Tageszeiten gibt (habe ich selbst schon oft erlebt), kann man einen ausreichend kräftigen Akku mit passender Spannung (3,7 V) in das F-2 stopfen - und kann dann das F-2 als „Akkubank“ missbrauchen, USB-Geräte also auch ohne Steckdose nachladen. Das kann reichlich praktisch sein, wie ich aus eigener Erfahrung weiß: Eigens zu diesem Zweck hatte ich mir bereits schon einmal selbst ein Gerät zusammengebaut, das man mit normalen Akkus bestücken und zum USB-Laden einsetzen konnte.
Das ist also ein unbestreitbarer Vorteil des F-2. Braucht man vielleicht nicht oft; aber wenn man diese Funktion braucht, ist man heilfroh, dass es sie gibt.
Damit das funktioniert, muss ein Akku mit mindestens 3,7 V Spannung eingelegt werden; z. B. ein 18650 oder 16340. Mit AA- oder AAA-Akkus klappt das Kunststück nicht.
Dabei sollte man immer mindestens zum 18650-Akku greifen; es geht zwar auch mit „kleineren“ Akkus – aber die wären dann im Nullkommanix am Ende.

•• Lieferumfang
- F-2
- Netzteil mit seltsamen Beschriftungen und zu kurzem Kabel, Eurostecker
- Kfz-Adapter für den Zigarettenanzünder/die Bordsteckdose
- Garantiekarte mit erstaunlich langer Garantiezusage

Es liegt keine Anleitung bei; ein paar Schritte zur Grundbedienung finden sich außen auf dem Karton. Allerdings in Englisch.

Die Garantiezusage ist deswegen erstaunlich lange, da es sich um eine „lebenslange“ Garantie handelt. Foxnovo versichert also, das F-2 bei Defekten auszutauschen, in alle Ewigkeit.
Über die Bedeutung des Ausdrucks „lebenslang“ darf man natürlich spekulieren. :)

•• Ausführung
Das F-2 kommt im mattschwarzen Kunststoffkostüm; keine glänzende Klavierlackoptik, die Fingerabdrücke und allen anderen Dreck magisch anzieht. Gut.
Weniger gut finde ich die blaue Displaybeleuchtung. Jaaaa, ich weiß: Blau ist ja SOWAS von modern und futuristisch… Zumindest wars das mal, als blaue LEDs noch die Ausnahme waren. Heute nervt es mich, wenn alles Mögliche unbedingt blau beleuchtet werden muss.
Hier ist das nicht gar so schlimm, weil man das F-2 meist zuhause nutzen wird, nur selten im Auto. Blaues Licht blendet in der Nacht besonders stark. Drücken wir da mal'n Auge zu.
Das F-2 hat also ein Display. Das zeigt, ob der Akku voll ist oder noch geladen wird, zeigt die Akkuspannung sowie die Akkugesamtkapazität grob (dazu später mehr) an, verrät auch, wie viele Milliampere in den Akku geflossen sind oder gerade noch fließen. Außerdem zeigt das Display, mit wie vielen munteren Ampere (0,5 oder 1) gerade geladen oder entladen wird.

Leider verschweigt das Display, welcher Akkutyp erkannt wurde und welches Ladeverfahren angewendet wird.

Das Display lässt sich am besten von vorne und von oben ablesen; wenn man von der Netzteilanschlussseite darauf blickt, verschwimmt die Anzeige.

Das F-2 wird mit einer einzigen Taste unter dem Display bedient: Damit schaltet man die Beleuchtung ein, zwischen 0,5 und 1 Ampere um (jeweils kurz drücken), zusätzlich wechselt man durch Gedrückthalten zwischen Lade- und Entlademodus (Kapazitätsprüfung).
Beim Laden erscheint „CHG“, beim Entladen „CAP“ im Display.

Sind Akkus komplett ge- oder entladen, macht das F-2 keinen Hehl daraus: Ein ziemlich lauter Signalton (zweimal jeweils drei Pieptöne) dröhnt durchs Haus. Als ich das Ding im Arbeitszimmer ganz vorne im Haus ausprobierte, hörte ich auf dem Klo ganz hinten im Haus noch sehr deutlich, dass der Besafter seine Aufgabe als abgeschlossen betrachtete.
Wenn man allein in einem freistehenden Haus wohnt – kein Problem. In einer Mietwohnung mit papierdünnen Wänden aber würde ich mich nicht trauen, nach 22 Uhr noch einen Akku zu laden. :D
Den Pieper sollte man so schnell wie möglich außer Gefecht setzen (siehe Tipps in anderen Rezensionen).
Wenn man eine Clatronic-Mikrowelle besitzt: So laut ist der Signalton. Allerdings ist nach ein paar Sekunden auch wieder Ruhe; es gibt also keine Dauerbeschallung.

Die Federn, die für guten Akkukontakt sorgen, sind stramm genug, allerdings nicht so stramm, dass zarte Damen Chuck Norris aus dem Dschungel herbeirufen müssten; ich habe bisher keinen Wackelkontakt erlebt.

Das Entnehmen der Akkus ist ein bisschen fummelig, die Akkus lassen sich schlecht packen. Da muss man ein bisschen improvisieren, den Akku mit den Fingern obendrauf etwas nach unten ziehen, dann mit der anderen Hand heraushebeln.
Ok, das habe ich bisher auch bei allen anderen Ladegeräten so machen müssen.

Das F-2 lädt auch „nöppellose“ Akkus (mit flachem Pluspol, gibts hin und wieder vor allem bei 18650-Typen) problemlos und ohne Hilfsmittel (Lötpunkt oder Scheibenmagnet) auf.

Das Netzteil sieht nicht besonders schick aus, hat einen Eurostecker, der weltweit so ziemlich überall passt, funktioniert dank weitem Eingangsspannungsbereich (100 bis 240 Volt Wechselspannung bei 50 oder 60 Hz) so ziemlich rund um die Welt.
Die Beschriftung ist ein wenig seltsam: Zwar wird die Eingangs-, nicht jedoch die Ausgangsspannung angegeben. Der Strom wird auf 1 Ampere beziffert.
Ich habe nachgemessen: Das Netzteil wirft unbelastet knapp über 12 Volt Gleichspannung; es reicht also für die versprochenen 2 x 1 A Akkuladestrom aus. Viel Reserven sind da aber nicht drin.
Das Netzteil erwämt sich beim Laden, allerdings wird es nicht heiß, gibt auch keine Geräusche von sich, die auf minderwertige Komponenten schließen ließen.
Soweit also ok.

Das Netzteilkabel ist nur etwa 70 cm lang; arg knapp, da man das F-2 so immer in unmittelbarer Steckdosennähe aufstellen muss, was in manchen Fällen wohl zu „Hängen im Schacht“ führen dürfte.

Der Kfz-Zigarettenanzünderadapter macht einen recht guten Eindruck. Es ist keine Superluxusausführung, eher funktional, der Federdruck an der Spitze ist recht kräftig, die beiden Federn an der Seite sind hübsch flexibel.
Insgesamt wirkt der Adapter hinreichend solide.

•• Praxis !
Eins vorweg: Ich bete hier keine Herstellerangaben nach, ich messe selbst. Immer hübsch getreut des Mottos: „Traue keinen Herstellerangaben und keinen Fünfsternerezensionen“. :D

- Akkuspannungsanzeige
Kurz: Vergesst es. Die Akkuspannungsanzeige ist nicht mehr als ein grobes Schätzeisen: Die Spannung wird grundsätzlich zu hoch, beim Entladen dafür zu niedrig angezeigt. Die Abweichungen liegen im Bereich 0,03 bis 0,13 Volt, beim Entladen noch deutlich mehr daneben. Höhere Abweichungen bei höheren Akkuspannungen, nicht nachvollziehbar: Manchmal kaum Abweichung, manchmal richtig saftig.
Man legt einen Akku mit 4,19 V Spannung ein, das F-2 zeigt 4,22 V an. Sofern diese Spannung stimmte, dürfte es jetzt nicht mehr laden. Tut es aber.
Da sollte man jetzt Angst bekommen: Wie soll das F-2 die korrekte Ladeschlussspannung erreichen, wenn es nicht in der Lage ist, die Akkuspannung ordentlich zu ermitteln ?
Entwarnung: „Intern“ scheint das F-2 korrekt zu messen, das zeigt es nur der Öffentlichkeit nicht. Warum so schüchtern?

- Die Displaybeleuchtung schaltet sich nach ein paar Sekunden wieder von selbst ab. Durch kurzer Bestätigung der Taste schaltet die sich wieder ein, ohne dass dabei die Amperezahl umgeschaltet wird.

- Sowohl beim Laden als auch beim Entladen kann man durch kurzen Druck auf die Taste zwischen 0,5 und 1 Ampere umschalten. Beim Laden entspricht das auch den Tatsachen, beim Entladen nicht.

• Laden
Ich habe mehrere Akkutypen getestet: 18650, 16340 (beide Lithium-Ionen) sowie AA und AAA (beide NiMH), davon jeweils mehrere Akkus verschiedener Hersteller und unterschiedlicher Kapazitäten.
In ALLEN Fällen schaltete das F-2 sauber beim Erreichen der Ladeschlussspannung ab.
Genauer: 1,45 V bei NiCd-, 4,19 V bei Lithium-Ionen-Akkus. Bei Lithium-Ionen-Akkus ist es gut, wenn man ein klein wenig unter der „offiziellen“ Ladeschlussspannung von 4,2 Volt bleibt; das lässt den Akku länger leben.
Nachgemessen habe ich mit zwei weiteren Ladegeräten und einem Multimeter.

Ebenfalls nachgemessen habe ich den Ladestrom: Die Herstellerangaben stimmen, das F-2 lädt tatsächlich mit 0,5 oder 1 Ampere.
Kurz vor „voll“ reduziert das F-2 den Ladestrom, wie es sich gehört.

Beim Laden kann man sich also auf das F-2 verlassen; kein einziger Akku wurde überladen, alle Akkus wurden randvoll befüllt.

Übrigens habe ich das F-2 auch „gequält“: Ich las, dass es nicht gut sei, bereits eingelegte Akkus zu bewegen, den Kontakt kurzzeitig zu unterbrechen – das könne das Netzteil töten oder die Sonne erlöschen lassen.
Genau das habe ich immer wieder provoziert: Akku rein, raus, rein, raus… Als Mann weiß man, was zu tun ist.
Passiert ist nichts.

• Entladen
Das F-2 kann Akkus entladen, dabei auch die Kapazität messen. Man kann zwischen 0,5 und 1 Ampere Entladestrom umschalten. Derzeit prüfe ich zwei AAA-Akkus, habe auf 1 A Entladestrom geschaltet. Das erreicht das F-2 nicht ganz, zumindest nicht mit diesem Akkutyp: Ich messe etwa 500 mA Entladestrom, bei der Einstellung 0,5 A nur noch rund 250 mA pro Akku.
Ob das am Akkutyp liegt, werde ich im Anschluss ausprobieren.
Ausprobiert: Es bleibt dabei – auch Lithium-Ionen-Akkus werden mit maximal 0,5 Ampere entladen.

Mein Entladetest läuft noch; ich bin sehr gespannt, ob sich das F-2 ordentlich an die passenden Entladeschlussspannungen hält: Runde 3 V (das variiert leider etwas je nach Zelltyp, ganz auf der sicheren Seite wäre man bei 3,3 V) bei Lithium-Ionen-Akkus, etwa 1 V bei NiMH- und NiCd-Akkus.
So: Die NiMH-Zellen wurden bis auf 1,19 Volt (F-2 zeigte 1,22 V an) entladen – da hätte man noch ein wenig mehr herausholen können.
Jetzt warte ich noch auf die Entladeschlussspannung bei Lithium-Ionen-Zellen…

Oho ! In den letzten Sekunden vor Entladeschluss wird es rasant: Da fällt die angezeigte Akkuspannung nämlich pro Sekunde um erstaunliche 0,1 Volt, bis auf unter 2,8 Volt.
ZU TIEF! PANIK!
Keine Panik ! Das F-2 lügt schlicht.
Tatsächlich schaltet das F-2 beim Entladen von Lithium-Ionen-Akkus bei etwa 3,25 Volt ab. Wenn man den Akku ein paar Minuten in Ruhe lässt, „erholt“ er sich wieder auf 3,3 Volt.
Also schaltet das F-2 genau da ab, wo es abschalten sollte und ohne dass die Akkuschutzschaltung ausgelöst wird. Hier geht der Hersteller auf Nummer sicher, da 3,3 Volt eine Entladeschlussspannung ist, die bei sämtlichen Lithium-XXX-Akkutypen als sicher gilt.

Die beim Entladen angegebene Kapazität entspricht ziemlich genau dem Aufdruck auf dem Akku; das F-2 scheint lesen zu können. Ich traue diesen Werten nicht, gehe davon aus, dass etwas zu viel Kapazität angezeigt wird.

Übrigens kann das F-2 gleichzeitig laden und entladen: Während ein Akku entladen wird, füllt sich der Andere, wenn man diesen später einlegt. Sofern man diesen nur aufladen möchte, ist es gut, dass das F-2 so laut durch die Gegend brüllt, wenn es mit dem Befüllen fertig ist: Dann kann man den Akku schnell herausrupfen, ohne dass er sich wieder leert, wenn das Gerät im „CAP“-Modus, also Entladen mit Kapazitätsprüfung arbeitet.

•• Pro und Contra
+ Lädt zuverlässig
+ Schaltet verlässlich bei der richtigen Ladeschlussspannung ab
+ Relativ klein und leicht
+ Relativ günstig
+ Kfz-Adapter im Lieferumfang
+ Lädt auch „nöppellose“ Akkus

o Lädt nur mäßig schnell (1 Ampere Ladestrom)
o Externes Netzteil
o Blaue Displaybeleuchtung
o Entladeschlussspannung etwas zu hoch
o USB-Port nur zum „Akkubank“-Betrieb nutzbar

- Spannungsanzeige ungenau
- Signalton zu laut
- Netzkabel zu kurz
- Keine echte Anleitung

Erläuterungen:
„Lädt nur mäßig schnell“: Da geht mehr. Aber es geht kaum anders: 1 Ampere Ladestrom kann bei manchen Akkutypen schon zu viel des Guten sein. Hier hätte ich mir ein paar Einstellungsmöglichkeiten mehr gewünscht; inklusive der Möglichkeit, einen einzelnen Akku mit 2 Ampere zu laden. Aber das würde dem Hersteller viel Ärger einbringen, da viele Hektiker dann auch winzigste Akkus mit 2 Ampere zu befüllen trachteten, die das nicht verkraften.
Ob das F-2 intern erkennen kann, wie viel Ladestrom ein Akku aushält, weiß ich nicht, halte dies aber nicht für sehr wahrscheinlich. Bitte korrigiert mich in den Kommentaren, wenn es doch so sein sollte; dann ändere ich das.

„Externes Netzteil“: Das kann man so oder so sehen. Vorteil: Wenn das Netzteil wegstirbt, kauft man einfach eins nach; 12 V Gleichspannung bei 1 bis 2 Ampere Strom und Koaxstecker sind nicht gerade exotisch. Nachteil: Wenn man das Ding mit in den Urlaub nehmen möchte, schleppt man immer zwei Geräte mit; Ladegerät und Netzteil. Mich persönlich stört das, da ich immer mit so wenig Gedöns wie nur möglich reise.

„Blaue Displaybeleuchtung“: Der Eine mags, der Andere nicht. Ich mags nicht. Vor allem, weil man das F-2 auch im Auto verwenden kann – und bei Nachtfahrten alles, was blau ist, die Nachtsicht stört.

„Entladeschlussspannung etwas zu hoch“: Man könnte noch ein bisschen mehr Kapazität herausholen, wenn das F-2 wirklich bis zur minimalen Entladeschlussspannung entlüde. Auch hier kann man wieder geteilter Meinung sein, da Tiefentladung keinem Akku guttut, es so etwas also am ehesten zu vermeiden gilt; andererseits aber viele Akkus über einen internen Tiefentladungsschutz verfügen. Anscheinend wollte der Hersteller hier auf der sicheren Seite bleiben – lieber zu früh als zu spät abschalten, da ja auch ungeschützte Akkus (also ohne interne Schutzschaltung gegen Tiefentladung) eingelegt sein könnten, die man lieber nicht zerstören möchte. Zumindest bei NiMH-/NiCd-Zellen hätte man aber ruhig noch ein bisschen mutiger sein können. ;)

•• Tipp: Wenn Ihr nicht wisst, wie viel eure Akkus an Ladestrom verpacken, bleibt bei der Voreinstellung 0,5 Ampere. Da seid Ihr auch bei Zellen mit geringer Kapazität auf der sicheren Seite. Stellt nur dann auf 1 Ampere um, wenn die Kapazität eures Akkus 1000 mAh überschreitet. Das ist ein SEHR grober Wert, darf keinesfalls als absolute Weisheit, nur als grobe Richtlinie betrachtet werden.
Informiert euch immer beim Akkuhersteller darüber, wie viel Ladestrom eine Zelle verpackt.

•• Fazit
Ich bin etwas gespaltener Ansicht…
Einerseits hat das F-2 ein Display, das einen schön informiert; das mag ich. Andererseits aber stimmen die angezeigten Werte nicht. Man kann das Display wirklich nur als „Pi mal Daumen“-Schätzeisen betrachten, nicht als heiligen Gral des Wissens.
Mir sind die Abweichungen vollkommen unverständlich, da das F-2 intern offenbar völlig korrekt misst – andernfalls könnte es die richtigen Ladeschlussspannungen nicht einhalten.
Wenn wir den Displaymehrwert mal außer Acht lassen, bleibt ein universelles Ladegerät übrig, das bei bisher all meinen Messungen präzise und zuverlässig funktionierte, auch mechanisch in Ordnung zu sein scheint: Alle erwähnten Akkutypen werden gut gehalten, Kontaktprobleme durch zu lockere Federn stellen sich nicht ein.

Das F-2 konkurriert unter anderem mit zwei weiteren Ladegeräten: Dem i2 und dem D2 von Nitecore (die picke ich mir jetzt heraus, weil ich sie kenne). Das i2 hat kein Display, zeigt den Status über LEDs an, das D2 hat zwar ein Display, das auch hinreichend genau anzeigt – kann aber nicht entladen und zeigt keine reale Akkukapazität; beim F-2 bekommt man immerhin noch grobe Vergleichswerte. Das F-2 bietet einen USB-Ausgang zum Einsatz als mobile „Akkubank“, was sich auf Reisen als unbezahlbarer Vorteil erweisen kann; i2 und D2 verzichten darauf. i2 und D2 wirken insgesamt etwas wertiger.
Da tun sich die drei Recken also nicht allzu viel – hier entscheidet der persönliche Geschmack.
Beide Nitecore-Ladegeräte arbeiten mit einem internen, das F-2 mit einem externen Netzteil. Auch hier sind wieder persönliche Vorlieben gefragt – der Eine empfindet ein externes, der Andere ein internes Netzteil als praktischer. Ich bin eher fürs Interne.

Daher wird es jetzt etwas schwierig für mich: Ich würde drei Sterne vergeben, da mir persönlich die beiden Nitecore-Kraftspender subjektiv besser gefallen, ich blaues Licht nicht mag, mich die Ungenauigkeit der Spannungsanzeige stört und ich ein internes Netzteil bevorzuge, da es mein Reisegepäck entlastet.
Der Ottonormalnutzer aber wird andere Prioritäten setzen: Den interessieren Kapazitätsanzeige und exakte Akkuspannung nicht so sehr, der möchte nur möglichst all seine Akkus zuverlässig und unkompliziert laden: Reinstopfen oder anschließen und gut. Genau das kann das F-2. Zusätzlich ist es möglich, das F-2 zum Laden von USB-Geräten einzusetzen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Das kann auf Reisen äußerst praktisch, oft die letzte Möglichkeit sein, noch Saft für seine USB-Geräte zu bekommen.
Daher vergebe ich im Sinne der Ottonormalnutzer vier Sterne.
---
Wie immer: Korrekturen bitte in den Kommentaren, wüste Beschimpfungen bitte per eMail.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 30, 2015 4:07 PM MEST


NiteCore Taschenlampe LED - Smartring Tactical Serie, NC-SRT3B 550 Lumen
NiteCore Taschenlampe LED - Smartring Tactical Serie, NC-SRT3B 550 Lumen
Preis: EUR 89,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Äußerst vielseitige, sympathische Lampe mit kleinen Macken, 27. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
HINWEIS: Da es Amazon mal wieder nicht hinkriegt, identische Produkte (nur mit anderen Gehäusefarben oder von anderen Anbietern) unter einem Artikel zusammenzufassen, veröffentliche ich diese Rezension mehrmals.
Kurz: Die „normale“ SRT3 ist schwarz, die „Army“-Version ist grau. Wer dafür eine eigene Rezension erwartet, glaubt auch an Wahlversprechen.
Auch beklaue ich mich bei ein paar Passagen selbst – dann, wenn die SRT3 identische Züge wie die SRT7 aufweist.
Und wie üblich nehme ich kein Blatt vor den Mund. :)

---

Die SRT3 kommt schon verdammt nah an die viel zitierte eierlegende Wollmilchsau heran; das kleine Ding kann eine ganze Menge. Und wirkt auch noch irgendwie sympathisch.

Derzeit besitze ich die Nitecore-Lichtschmeißer SRT7, SRT3 und MH20, dazu die Fenix-Illuminatoren UC35, LD02 und (noch, weil das Ding schleunigst wieder retour geht) E99 Ti.
Dazu noch etlichen Kram von Zweibrüder aus Solingen.

All diese in Metall gegossenen Männerträume stellte ich am Wochenende wie die Orgelpfeifen vor meiner Freundin auf den Wohnzimmertisch und meinte: „Greif zu!“
Sie griff ohne jedes Zögern zur SRT3. Der Rest war ihr zu groß oder zu klein. Aber die SRT3 fand die Dame einfach süß, einfach sympathisch.
Genau wie ich. ;)

Aber kommen wir zur Sache…

•• Lieferumfang
- SRT3
- Verlängerungsstück zum Betrieb mit einem AA-Akku
- Clip, bereits mit der SRT3 verschraubt (ja, wird mit Schrauben befestigt – Torx TX6)
- Holster
- Handschlaufe (KEIN „Lanyard“, also Schlüsselband; es ist eine Handschlaufe)
- Zwei Ersatz-O-Ringe
- Ein Ersatzschaltergummi
- Zwei Anleitungen, Englisch und Französisch, auf deutsche Kunden pfeift der Hersteller offenbar
- Garantiekärtchen
Eine Batterie war nicht dabei.

Der Lieferumfang ist in Ordnung.

•• Allgemein
Die SRT3 ist eine echte Multifunktionsleuchte, die diese Bezeichnung auch verdient hat: Sie liefert stufenlos regelbares Weißlicht bis etwa 350 Lumen Lichtstärke (der aufmerksame, mit den technischen Daten vertraute Leser sollte sich jetzt etwas wundern), kann auch ein wenig Rot- und Blaulicht liefern, lässt sich als Signalisierungsbake einsetzen, ist wasserdicht, lässt sich bequem hinstellen und als Elektrokerze oder Deckenfluter verwenden, rollt auch auf geneigtem Untergrund nicht weg.
Darüber hinaus zeigt sie sich auch bei der Ernährung nicht sehr wählerisch, verdaut nämlich CR123-Batterien, 16340-/RCR123-Akkus und obendrein auch noch 14500- und stinknormale AA-Akkus; die allerdings mit Schluckhilfe, nämlich einer kleinen Verlängerung.

Leider konnte Nitecore auch bei dieser Lampe nicht auf kindische Kasperletheater-Spielereien wie sinnloses Flackerlicht („Strobe“), SOS-Gemorse und albernes Rot-Blau-Blinklicht verzichten. Macht hier aber nix, da dadurch keine wertvollen Schaltpositionen verschwendet werden.

Das eigentlich Besondere an der SRT3 ist der "Smart Ring" – die Lichtfunktionen werden durch einen satt rastenden, teils stufenlos verstellbaren Drehring gesteuert. Das ist kein stupider Werbegag, das ist richtig praktisch.

Die SRT3 soll bis zu 550 Lumen Lichtleistung schaffen. SOLL. Schafft sie nämlich nicht. Ich schätzte die Lichtleistung auf etwa 200 bis 300 Lumen, ein Forumteilnehmer machte sich die Mühe, das Ganze mit einer selbstgefrickelten Ulbrichtkugel nachzumessen: Er kam auf 340 Lumen. Ich bestellte noch eine SRT3 nach; auch dieses Exemplar war nicht heller.
Eine diesbezügliche Anfrage bei Nitecore (auch „Sysmax“ genannt) in Chinesien wurde auch nach Tagen nicht beantwortet. Die wissen wohl, warum…

Also: Die beworbene Lichtleistung stimmt nicht; zumindest bei bisher drei Exemplaren.
Das macht mich schon etwas säuerlich, wäre für mich normalerweise ein waschechter Rückgabegrund. Wenn die SRT3 nicht so schnuckelig und praktisch wäre...

Praktisch deswegen: Sie verpackt CR123-Batterien und 16340-/RCR123-Akkus, zusätzlich auch noch 14500- und AA-Akkus. Sehr schön für Leute, die kein passendes Ladegerät für Lithium-Ionen-Akkus besitzen oder die Lampe im Urlaub einsetzen möchten: AA-Akkus bekommt man überall, bei CR123-Batterien kann es noch etwas anders und/oder viel teurer aussehen.

Sehr schön ist die Möglichkeit, die Lichtausbeute stufenlos einzustellen: Immer genau die richtige Lichtmenge (wenn man keine 550 Lumen wünscht, NICHT WAHR, Nitecore ?).
Und außerdem gibt es eine spezielle Raststellung des Drehrings, die absolutes Funzellicht bewirkt: Etwa 0,1 Lumen. Das ist arg wenig – aber genau richtig, wenn sich die Augen schon an Dunkelheit gewöhnt haben. Dann reicht das gut aus und sorgt dafür, dass die Nachtsichtfähigkeit unserer Augen nicht gleich wieder den Bach runtergeht.
Und wenn man mal wieder in einem alten Bergwerk oder Bunker eingeschlossen ist oder mit Chuck Norris zu anderen völlig alltäglichen Unternehmungen aufbricht, sorgt die SRT3 glatte 150 bis 200 Stunden lang für Licht. Nicht für viel, aber für ausreichend Licht.

•• Basisdaten
- Abmessungen (selbst gemessen, Nitecore traue ich gerade nicht so)
Länge: 100 mm ohne, 118 mm mit AA-Verlängerung
Reflektordurchmesser: 25 mm
Schaftdurchmesser (ist nur ein kurzes Stück): 20 mm
Gewicht: 70 g ohne, 84 g mit AA-Verlängerung (leer) | 87 g mit 16340-Akku, 110 g mit AA-Akku und -Verlängerung
Interessanterweise wiegt die SRT3 etwas weniger als der Hersteller glaubt.

- Die SRT3 ist also nicht winzig, eigentlich schon ein bisschen lang für eine CR123-Lampe. Aber Drehring und Heckschalter brauchen halt etwas Platz. Und den haben sie sich auch redlich verdient, da sich die Lampe dadurch wirklich gut, sicher und intuitiv bedienen lässt.

- Die SRT3 ist schwarz eloxiert, die Eloxierung soll recht haltbar sein.

- Brenndauern in Stunden (Herstellerangaben, die aber gut hinkommen)
Bei angeblichen 550 Lumen: 0:45 (mit 16340-/RCR123-Akku), 1:15 (CR123), 1:00 (AA)
Bei 0,1 Lumen: 150 (mit 16340-/RCR123-Akku), 200 (CR123), 200 (AA)
Bei allen anderen Helligkeitseinstellungen liegen die Werte natürlich irgendwo dazwischen.
Die volle Helligkeit erreicht die SRT3 übrigens NUR mit 16340-/RCR123-Akkus, bei CR123-/AA-Betrieb sind es laut Hersteller 330 und 180 Lumen maximal.
18350-Akkus passen NICHT; da hat Nitecore extra mechanisch vorgesorgt.

- Leuchtweite in Metern
134 (mit 16340-/RCR123-Akku), 105 (CR123), 79 (AA)
Ob das stimmt, kann ich nicht beschwören; aber es mag hinkommen.

- Die SRT3 hat einen spiegelblanken („SMO“), tiefen Reflektor, ist also eher etwas auf Reichweite getrimmt. Das kann sie auch, leuchtet aber auch den Nahbereich hübsch aus. Im Reflektor sitzt noch eine LED, die rot und blau funzeln kann.

- Am Endstück, also am Hintern, befindet sich ein Drucktaster, mit dem man die Lampe ein- und ausschaltet, auch Momentlicht ist absolut problemlos möglich: Der Tastenhub ist groß genug, dass der Schalter beim Morsen oder sonstigen Herumspielen nicht versehentlich einrastet.

- Die SRT3 lässt sich wunderbar hinstellen, der Schalter ragt ausnahmsweise mal nicht über das Endstück hinaus. So kann man die Lampe gut als Deckenfluter einsetzen. Das braucht man nicht oft; aber wenn man es braucht, freut man sich.

- Laut Hersteller ist die SRT3 wasserfest gemäß IPx8, soll also gemütliche Bäder in bis zu zwei Metern Tiefe mindestens 30 Minuten lang wegpacken. Vermutlich ist da noch deutlich mehr drin.

- Wenn man sich fragt, wie Nitecore das Ding „dicht“ bekommen hat, obwohl die SRT3 einen Drehring zum Einstellen der Lichtmodi hat: Geschaltet wird magnetisch, daher gibt es keine offenen Stellen, durch die Wasser oder andere schreckliche Dinge eindringen können.
ABER: Wenn man zwei SRT3 nahe zusammenbringt, stören sich die beiden gegenseitig: Dann schaltet Rotlicht mal einfach so auf Blaulicht um oder es treten andere Effekte auf. Also besser von starken Magneten fernhalten.

- Ein griffiger Drehring vor dem Lampenkopf dient zur Auswahl der verschiedenen Lichtmodi. Der Ring läuft schön rund, rastet an verschiedenen Positionen kräftig ein, ein versehentliches Verdrehen ist kaum möglich.
Der Ring ist besonders praktisch, da man so vor dem Einschalten vorwählen kann, welchen Lichtmodus man denn gerne hätte. Nach ein bisschen Gewöhnung weiß man, um wie viele Klicks man den Ring verdrehen muss, um gleich das passende Licht zu bekommen.
Sehr positiv: Der Blödsinnsmodus Flackerlicht („Strobe“) sitzt ganz am Ende; man schaltet den Quatsch also nicht versehentlich ein, wenn man die Lichtmodi durchdreht.

- Das Reflektorglas soll aus gehärtetem Mineralglas bestehen, also einigermaßen kratzunempfindlich sein und nicht gar so schnell in Scherben zerfallen. Ausprobiert habe ich das mal lieber nicht.
Das Glas ist übrigens absolut klar und obendrein vergütet; das sorgt vermutlich noch für einen kleinen Tacken mehr Licht durch bessere Transmission, also Lichtdurchlässigkeit.

Insgesamt macht die Verarbeitung der SRT3 einen guten Eindruck. Man hat schon beim Anfassen das Gefühl, etwas Solides in der Hand zu halten.

•• Bedienung
Dank Drehring und Heckschalter kinderleicht und intuitiv:
Hinten ordentlich drücken: Dauerhaft ein, dauerhaft aus.
Hinten ein bisschen drücken: Kurzzeitig ein, beim Loslassen wieder aus.

Zur Auswahl der Lichtmodi dreht man am Rad, also am Drehring.

• Die Lichtmodi, von links nach rechts:
- Bake – Die Lampe gibt alle 2,5 Sekunden einen kurzen Lichtblitz ab. Wirkt fast so hell wie ein Fotoblitz.
- SOS – Die SRT3 morst in schlechter Taktung SOS. Aha, sehr beeindruckend…
- Rot-blaues Blinken – Die Lampe flackert albern abwechselnd rot und blau.
- Blaulicht.
- Rotlicht.
- Supersparmodus: 0,1 Lumen (praktischerweise gibt es dafür eine eigene Raste).
- Stufenlose Helligkeitsregelung von etwa 1 bis angeblich 550, tatsächlich bis etwa 350 Lumen.
- Weißlichtgeflacker („Strobe“) – Blödsinnige Discoblitzersimulation zur „effektiven Verteidigung“ für leichtgläubige Dummköpfe ohne jeden Wert.

• Erläuterungen
- Bake: Sinnvolle Sache; man kann so z. B. bestimmte Orte oder Stellen markieren, auf sich aufmerksam machen, ohne befürchten zu müssen, dass die Lampe im Nullkommanix leer ist.

- Rot-blaues Blinken: Soll wohl die „Angriffsbeleuchtung“ von US-Polizeifahrzeugen simulieren. Aha. Kleinkinder haben vermutlich Spaß dran. Andere brauchen den Blödsinn nicht.

- Blaulicht: Soll angeblich z. B. Blutspuren deutlicher sichtbar werden lassen, also was für die Nachsuche bei der Jagd. Da ich gerade nur das Blut zur Hand hatte, das ich mit mir selbst herumschleppe, konnte (wollte !) ich das nicht ausprobieren. Allerdings glaube ich nicht, dass es wirklich etwas bringt, zumal die Reichweite auch nicht gerade überragend ist: Bei an Dunkelheit angepassten Augen kommen wir auf etwa 5 Meter.

- Rotlicht: Viele Wildtiere sollen rotes Licht nicht oder zumindest kaum wahrnehmen; das kann ich teilweise auch bestätigen. Obendrein erhält es unsere Nachtsicht: Wenn sich die Augen an das Sehen bei Dunkelheit gewöhnt haben, macht man mit Rotlicht nicht wieder alles zunichte, sieht anschließend wieder fast so gut wie zuvor. Das klappt auch; allerdings wäre ein dunkleres Rot hier noch effektiver gewesen: Die SRT3 leuchtet leicht ins Orange; das mindert den positiven Effekt etwas. Aber nur etwas, da auch das Rotlicht sehr schwach auf der Brust ist: Auch hier ist nach etwa 5 Metern spätestens der A… ab. Das ist aber durchaus OK und sogar wünschenswert, da man das Rotlicht eh nur im absoluten Nahbereich braucht: Als Zivilist Karten oder Schundromane lesen, als Jäger an der Waffe fummeln oder durch den Wald schleichen, ohne dass die Wildpopulation in heller Panik aus dem Gehölz flüchtet und sich auf der Landstraße von Jagdgegnern plattfahren lässt.

- Supersparmodus mit 0,1 Lumen: Fein, fein ! Liefert etwas Weißlicht, das die Nachtsicht nicht beeinträchtigt, kann dazu missbraucht werden, die abgelegte SRT3 bei Dunkelheit schnell zu finden. Und sorgt für 150 bis 200 Stunden Notlicht.

- Stufenlose Helligkeitsregelung: Muss ich dazu noch lang und breit etwas schreiben ? Nö; einfach nur praktisch. Nur das: Die Volle-Pulle-Einstellung bringt auch eine eigene Rastposition mit, kann also auch bequem vor dem Einschalten voreingestellt werden.

- Weißlichtgeflacker („Strobe“): Ich wünschte, Hersteller würden endlich auf diesen Blödsinn für Dumme verzichten. Sicher, man muss es ja nicht nutzen. Aber diese ständige Volksverar… a la „wirkungsvolle Verteidigungsmaßnahme“ stört mich dennoch. (Weitere Hetze über diese Funktion mit praktischen Gegenbeispielen findet man in meinen anderen Taschenlampenrezensionen.)

•• Licht !
Die SRT3 hat einen kleinen Reflektor; Reichweiten bis zum Rande unseres Sonnensystems darf man also nicht erwarten.
Im Zentrum leuchtet ein recht klar definierter Spot, drum herum verteilt sich kreisrund Streulicht mit einem zarten, etwas dunkleren Außenring, das für eine noch gute Nahbereichausleuchtung sorgt. „Noch gut“, da das Streulicht nur in einem Winkel von etwa 80 ° abgestrahlt wird. Es gibt keine nennenswerten Dunkelbereiche oder Unregelmäßigkeiten; sieht gut und recht homogen aus.

Die SRT3 leuchtet weiß, nicht bläulich, nicht gelblich, nicht weißlich-rosa-violett wie ein bestimmter Kandidat aus Solingen.
Die Lichtfarbe ist neutralweiß, also nichts für stimmungsvolle Schlafzimmerbeleuchtung, aber dennoch angenehm.

Die Farblichtkegel sind nicht berauschend; keine homogene Ausleuchtung, eher sehr unregelmäßig. Das geht deutlich besser. Auch ist das Lichtbild der farbigen LED von SRT3 zu SRT3 komplett anders. Da muss man ein bisschen Glück haben.

WICHTIG: Die SRT3 wird nicht getaktet, die LED leuchtet also bei jeder Helligkeit dauerhaft durch. Das ist gut so, da man so keine unerwünschten Stroboskopeffekte auslöst, die auch bei der Fotobeleuchtung alles versauen (Streifen im Bild), zudem noch elektronische Geräte wie Fahrradcomputer stören. Passiert mit der SRT3 nicht.

•• Praxis
Die SRT3 nimmt man mit, wenn man nicht weiß, was einen erwartet, man nicht zwingend mit schwerem Gerät wie der SRT7 zu Heldentaten aufbrechen möchte.
Mit dem Lämpchen in der Tasche fühlt man sich zu fast allen Schandtaten gerüstet. Das „fast“ kann man vergessen, wenn man sich noch einen Ersatzakku mitnimmt.
Den habe ich bisher aber nie gebraucht: Die volle, akkuschlürfende Lichtleistung benötigt man nur sehr selten und kurzzeitig; Rot- und Blaulicht sowie die Bakenfunktion verbrauchen kaum Energie, die 0,1-Lumen-Stufe hält fast zehn Nächte durch, meist stellt man eine geringe bis mittlere Helligkeit ein, die den Akku nicht sonderlich stark belastet.

Beispiel aus der Praxis: Ich lungerte mit einem verrückten Perser und einer verrückten Thai auf der Wiese am See (der in unserer Dorfidylle „Meer“ heißt) herum. Wir schossen hunderte Fotos bei Taschenlampenlicht, spielten typisch männlich mit der SRT3 herum, danach ging es in der Dunkelheit auf den ziemlich langen Heimweg, da clipste ich das Lämpchen eben in die hochwertige Fahrradhalterung für 2,05 Euro inklusive Lieferung aus China. Bei der Fahrt reichte etwas mehr als ein Viertel der Lichtleistung bequem aus, aus Jux drehte ich später auf der Straße mal voll auf, als andere Radler vor uns hereierten. PANIK und hektisches Umdrehen, weil man meinte, da raste ein Auto heran. Hihi! Nein, fand ich natürlich GAR nicht lustig. :D
Die nur etwa 350 Lumen sind schon nicht von schlechten Eltern.
Zuhause prüfte ich dann den Energiestand des Akkus: Noch knapp über 4 Volt (von 4,2); ich hätte mir in Sachen Akkulaufzeit also nicht die geringsten Sorgen machen müssen.

Die SRT3 zeigte sich immer wieder als äußerst vielseitig; ob beim Rumspielen, Weitleuchten, unverantwortlichen Aufschrecken der Enten auf dem See, als Fotobeleuchtung und zum Heimleuchten bei der Heimfahrt. Und außerdem schleiche ich irgendwie gerne mit Rotlicht mit der SRT3 durchs Haus, wenn ich mal zum kleinsten, gekachelten Raum muss, aber keine Einbrecher durch Festbeleuchtung abschrecken möchte.

Und: Schön zu wissen, dass mir das Lämpchen auch mal ins Wasser fallen kann, ohne zum Totalschaden zu werden.

Also rundum praktisch.

•• Pro und Contra
+ Nimmt unterschiedliche Energieversorger
+ Betrieb auch mit gängigen AA-Akkus möglich
+ Narrensichere, bequeme, intuitive Bedienung mit Lichtvorwahl vor dem Einschalten
+ Gutes, helles, weißes Licht
+ Stufenlose Regelung
+ Ausdauernde Minimalstufe mit 0,1 Lumen
+ Steht sicher
+ Rollt nicht weg
+ Auch am Fahrrad prima
+ Brauchbare Bakenfunktion
+ Gut verarbeitet
+ Praktische Rotlichtfunktion

o Clipbefestigung nicht das Gelbe vom Ei
o Farblicht bei einigen Anwendungen etwas schwach, nicht regelbar
o Könnte ein bisschen kleiner sein
o SEHR unterschiedliches Farblichtbild bei verschiedenen SRT3-Exemplaren - von brauchbar bis igitt

- Erreicht nicht die beworbene Lichtstärke
- Blödsinnige Flackerlicht- und SOS-Modi
- Keine Akkuspannungsanzeige

•• Tipp zum Clip
Nach kurzer Zeit fing das Ding an zu wackeln, weil sich die beiden Torx-Fixierschräubchen (TX6) lockerten. Also habe ich die wieder festgezogen. Dann fing der Clip nach kurzer Zeit wieder an zu wackeln. Ab das Ding ! Störte mich sowieso.
Wenn Ihr das Ding unbedingt mit Clip nutzen möchtet, schmiert Schraubensicherungslack ins Gewinde – sonst dürftet Ihr die SRT3 irgendwann verlieren. Und glaubt mal ja nicht an ehrliche Finder. Die gibt’s nur, wenn jemand den Fund nicht gebrauchen kann.

•• Fazit
Toller Allrounder, zu dem ich gerne greife; ob draußen oder drinnen. Fein fürs Handschuhfach oder fürs Damenhandtäschchen, prima beim Computer- und Autoschrauben, auch bei der Jagd (obwohl ich dort eher die SRT7 bevorzugte; die „kann weiter“), praktisch im Urlaub und in fast jeder sonstigen Lebenslage.
Bei der Bedienung gibt es kein Rätselraten, man muss sich keine wüsten Tastenkombinationen merken. Durch den Drehring kann man sich vor dem Einschalten schon die Lichtfunktion seines Vertrauens aussuchen, läuft keine Gefahr, durch unabsichtlich gewählte Vollgasstufe in der Dunkelheit zeitweilig zu erblinden.

Man merkt: Ich mag die SRT3. Die kann einfach alles recht gut, hat natürlich auch noch ihre Kinderkrankheiten – aber damit kommt man gut zurecht.

Wer einen universellen Weitstrahler mit Farblichtoptionen sucht, kauft die SRT7, wer viel Licht mit USB-Nachtankmöglichkeiten braucht, gibt Geld für die MH20 aus, wer beim Radfahren RICHTIG Licht haben möchte, schaut sich die Fenix UC35 an – und wer sich etwas wünscht, das man in so gut wie jeder Lebenslage gut gebrauchen kann, greift zur SRT3.
Mehr zu allen erwähnten Lampen findet sich natürlich in meinen anderen Rezensionen.

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Wie immer: Anmerkungen, Ergänzungen und Gedöns gibts bei Bedarf in den Kommentaren; wenn ich Mist erzähle, sagts mir - dann korrigiere ich das; Beschimpfungen, Heiratsanträge und ähnliche Wirkungslosigkeiten bitte per eMail. ;)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2015 8:32 AM MEST


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Kapazität als angegeben, 26. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich fasse mich ausnahmsweise mal richtig kurz:

Eneloop-Akkus verwende ich schon seit Jahren; aus gutem Grund: Geringe Selbstentladung, ehrliche Kapazitätsangaben, zuverlässig auch nach langer Zeit und häufigem Einsatz, gute Hochstromfähigkeit (liefern genug Saft).

Ich habe alle acht bestellten Akkus mehrmals geprüft; ALLE wiesen eine Kapazität auf, die weit über die Angaben hinausreichte: Im Schnitt lieferten die Akkus etwa 850 mAh, drei Exemplare sogar mehr als 900 mAh.

Dadurch ergibt sich die äußerst seltene Situation, dass diese Akkus mehr Kapazität als angegeben liefern - normalerweise ist das genau umgekehrt: Die Kapazität der meisten Akkus liegt deutlich (!) unter der Herstellerangabe.

Hier nicht; hier bekommt man mehr fürs Geld als versprochen wurde.
Und das ist mir volle fünf Sterne wert.


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