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Platino (Wuppertal)

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00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter
00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter
DVD ~ Helge Schneider
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 16,97

12 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was bitte war das denn?, 22. September 2006
Rezension bezieht sich auf: 00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter (DVD)
Gleich vorweg: Ich bin Fan von guter Komik. Ich liebe sowohl etwas anspruchsvolleren, als auch etwas schwachsinnigen, teilweise absurden Humor - das könnten mir Menschen aus meinem Freundeskreis sicher ohne weiteres bestätigen. "Praxis Dr. Hasenbein" von Schneider war, zugegebenermaßen, kein all zu schlechter Film mit einigen, wenigen Lichtblicken, die tatsächlich zum Lachen animieren konnten - ich hätte ihm drei Sterne gegeben.

Hierbei ist das allerdings etwas völlig anderes. Meines Erachtens ist der Film von der ersten bis zur letzten Minute einfach nur sinnlos, unlustig und schlecht. Gut, auf Sinn könnte ich noch verzichten, aber wo bleibt der Humor? Klar, nämlich auf der Strecke, denn sämtliche Szenen, die irgendwie als lustig erachtet werden sollen, sind einfach zu plump und vorhersehbar und über alle Maße albern. Der Höhepunkt des Films war für mich, als 00 Schneider mit Mühe und Not versucht mit seinem Wagen auf den Hof zu fahren - war recht witzig anzusehen, ich musste schmunzeln, aber gesehen hat man sowas dennoch irgendwo schonmal. Das Niveau des Films ist diesmal wirklich unterste Schublade, da können auch die wenigen, relativ kreativen (obgleich nicht wirklich komischen) Einfälle das Gesamtergebnis nicht auf zwei Sterne bringen. Für jeden, der mit etwas albernem Humor nicht gut klar kommt, muss der Streifen der wahre Horrortrip sein. Es war schon selbst für mich schwierig bis zum Abspann durchzuhalten.

Ob Helge Schneider nun ein Künstler ist oder nicht, vermag ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall konnte mich dieser Film in keinster Weise überzeugen. Wenn Kunst durch improvisierte Blödeleien und unlustigen Schwachsinn definiert wird, dann ist Herr Schneider auf jeden Fall ein Künstler...
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 28, 2014 9:36 PM CET


Nattens Madrigal
Nattens Madrigal
Preis: EUR 22,51

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wandering alone, The Wolf, 27. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Nattens Madrigal (Audio CD)
ULVER? Hat man den Namen nicht schon einmal gehört? Richtig, aber irgendwie jedes Mal in einem komplett anderen Zusammenhang. Kaum eine Band schaffte dermaßen viele Sprünge von einem musikalischen Genre in's nächste - und ob die Band mit ihrem heutigen Auftreten noch sonderlich viele Anhänger der alten Zeit hat, sei dahin gestellt. Aber diese Alben sind nicht Gegenstand des Reviews. Nach ihrem blackmetallischen, nichtsdestotrotz melodischen Erstlingslingswerk "Bergtatt" legten die Norweger mit "Kveldssanger" ein ruhiges, meditatives Stück Folk nach. "Acht Hymnen an den Wolf im Mann". So, frei übersetzt, lautet der Titel von ULVERs drittem Werke "Nattens Madrigal" von 1997, auch bekannt als "Madrigal of the Night". Bevor ich auf die einzelnen Lieder eingehe, sei gesagt: Es handelt sich um Blackmetal der alten Schule und daher wurde die Quaität der Aufnahmen von der Band bewußt niedrig gehalten, um die Stimmung des rohen, schrabbeligen Blackmetals Anfang der 90er Jahre einzufangen. Ästheten und Qualitätsverliebte brauchen an dieser Stelle also nicht weiter zu lesen, denn der Sound ist mehr als nur roh.

Die Scheibe beginnt mit "Wolf And Fear" so abschreckend wie nur irgendwie möglich für normalsterbliche Nichtmetaller-Ohren. Die erste Minute des Albums demonstriert zunächst ziemliches Geschrabbel, dafür eine Spur Melodik und man hat auch ziemlich schnell raus, dass das ganze Werk nicht so minimalistisch gehalten ist wie die Urwerke von DARKTHRONE. Überraschenderweise folgt nun ein kurzes, einminütiges, akustisches Intermezzo, woraufhin der Song in den verbleibenden vier Minuten seine wahre Seele offenbart und den geneigten Hörer mit harten Riffs und nordischer Kälte überzieht. Ein sehr stimmungsvoller Auftakt, ehe es mit "Wolf And The Devil" in den längsten, allerdings auch im direkten Vergleich schwächsten Song des Albums, geht. Dieser ist keineswegs schlecht, doch er zieht sich für meinen Geschmack eine Spur zu sehr, ohne jemals richtig auffällig zu werden. Dafür hält er die bedrückende, schwere Stimmung konsequent durch. In der Mitte des Liedes sorgt ein wenig Gitarrengefrickel für eine willkommene Abwechslung. Mit "Wolf And Hatred" gibt's dann wieder eine lupenreine, rasend schnelle Schwarzmetallnummer. Gelegentlich eingespeiste, melodische Passagen, die dem Song etwas das Tempo nehmen, fügen sich aber trotzdem hervorragend in das Klangbild ein. Hervorragende Geschrabbel. Nach Beendigung dieses Liedes beginnt nach einem knapp 30 sekündigen, atmoshärischen Intro die meines Erachtens genialste Nummer der Scheibe "Wolf And Man". Das Lied ist einfach purer Hass, anders kann man es nicht ausdrücken. Ich habe selten erlebt, dass so eine brachiale Stimmung überzeugend und problemlos volle fünf Minuten lang durchgezogen werden konnte, ohne dass es an Essenz verliert. Die Melodien in diesem Songgehören übrigens ebenfalls zur Creme de lá Creme dieses Albums. Mit einem Wort: Meisterlich.

Die Hälfte des Albums ist erreicht, aber schlapp gemacht wird absolut nicht, denn "Wolf And The Moon" steht in Sachen Geschwindigkeit den voran gegangenen Songs in nichts nach. Dieser Song ist für mich eine sehr gelungene Mischung aus den beiden Songs zuvor - die Beschaffenheit von "Wolf And Hatred" und die Melodik von "Wolf And Man" vereint als die Hymne des Wolfes, der den Mond anheult. Ganz klar ein weiterer Favorit des Albums, den man gehört haben muss. Nun beginnt etwas, womit zum jetzigen Zeitpunkt wohl kaum einer rechnen würde: Ein hochmelodisches Intro bei "Wolf And Passion". Aber keine Sorge, der Song findet bereits nach 20 Sekunden wieder zur Eiseskälte des Nordens zurück, allerdings diesmal etwas doomiger als in den vorherigen Liedern, was aber dennoch zu gefallen weiß. Im späteren Verlauf wird der Song stetig brutaler und hat am Ende wieder die Essenz der übrigen Stücke erreicht, z.T. sogar noch mit einem wesentlich wuchtigeren Schlagzeug, wovon man ja auf Grund der eher geringen Qualität bislang nicht all zu viel mitgekriegt hat. Kurz vor Ende gliedert sich dann die Anfangsmelodie ein weiteres Male in das Lied ein und rundet das Ganze ziemlich gut ab. Schöne Sache. Doch nun wird langsam das Finale des Albums eingeläutet mit dem kompromisslos-deftigen "Wolf And Destiny", welches mit einem Minimum an Lyriken, dafür einem Maximum an Geholze und Melodien, vor allem gegen Ende hin daher kommt. Im Hinblick auf den nahenden Abschlusstrack das perfekte Bindeglied zum Finale. Nicht umsonst bedeutet Destiny auch "Vorsehung". Schnell und bestimmend schlägt dann das letzte Stück "Wolf And The Night" mit einer würdigen, diabolischen Gitarrenmelodie los und berieselt den Hörer ein letztes Mal mit einem einzigartigen, klirrenden Klangteppich. Mit den abschließenden Worten "Ulven vandrer eene" (Wandering alone, The Wolf) findet dann auch dieses schwarzmetallische Epos nach einem letzten, instrumentalen Finale seinen perfekten Abschluss.

Fazit:

Ob man es glaubt oder nicht, aber man muss kein True Blackmetaller sein, um dieses Album lieben zu lernen. Ja, der Sound ist roh. Ich denke sogar, dass es nur wenige noch erbarmungslosere, grimmigere Scheiben Blackmetals gibt, aber nichtsdestotrotz ist es kein Album zum nebenher hören. Wer sich damit viel befasst, wer gerne die Emotion "Hass" in der Musik verarbeitet hören will, wer früh ebenfalls genau wie ich der Ansicht ist, dass ein Album wie dieses diesen vermeintlich schlechten Sound braucht, um zu wirken, der wird hierin vielleicht ebenfalls über kurz oder lang eines seiner liebsten Werke finden. Hart und kompromisslos, aber keineswegs unmelodisch oder monoton - auch nicht minimalistisch, denn die Jungs zeigen zu jeder Sekunde, dass sie ihre Instrumente meisterlich beherrschen. Anzuraten ist diese Scheibe prinzipiell jedem, der Musik eine Chance gibt auf sich wirken zu lassen, möge sie anfänglich noch so schwer verdaulich klingen. Zu oft habe ich inzwischen andere Reviews gelesen, deren Schreiber das Album nach einmal "nebenher" hören als schlicht und ergreifend schlecht abgetan haben. Wer ausschliesslich Musik sucht, die einfach gehalten ist und einen ohne viel Aufmerksamkeit in den Bann zieht, der muss eben bei der bewähten Kost bleiben. Ich kann aber nur sagen: Leute, ihr verpasst was!

Anspieltipps: Alles. Um aber eine Nummer besonders hervorzuheben: Wolf And Man
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 22, 2012 5:10 AM MEST


Morgue Sweet Home
Morgue Sweet Home

4.0 von 5 Sternen Morbides, technisch perfektes Gemetzel, 16. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Morgue Sweet Home (Audio CD)
Gleich vorab: Ich bin für gewöhnlich kein großer Fan von Grindcore. Die meisten Bands dieser ziemlich extremen Gangart des Metals, die ich bislang kennen gelernt habe, zeichneten sich in erster Linie durch viel zu kurze, vollkommen konzeptlose Ballerorgien aus, worunter ich auch BIRDFLESH zähle, welche mir auch nur bedingt gefallen. Bei den Spaniern von HAEMORRHAGE ist dies allerdings entschieden anders. Diese wissen nämlich deutlich besser zu zu überzeugen.

Gut, es ist immernoch Grindcore, darum macht es an dieser Stelle wahrscheinlich auch nicht zu viel Sinn stundenlang auf die einzelnen Songs und ihre Hoch- und Tiefs einzugehen, aber dennoch möchte ich dies bei einigen besonders auffälligen tun. Zuerst in Kontakt mit der Band getreten bin ich damals mit dem Song "Funeral Carnage", hier als Track 5 zu finden, welcher für Grindcore-Verhältnisse ungewöhnlich langsam, aber sehr bedrohlich, beginnt und anschließend in ein fliessendes Geknüppel übergeht, ohne je planlos zu wirken. Mit zwei Minuten gehört er allerdings zu den kürzeren Songs des Albums. "Exhuming Impulse" wirkt zunächst wie ein 08/15 Grindtrack, wird aber in seinem weiterem Verlaufe zu seinem sehr stylischen Knüppler, das der Putz von der Decke kommt. Sehr geil. Mit "Unlock The Morgue" haben wir einen der langsamsten Songs des Albums. Eigentlich kein Grind mehr, aber der Sound ballert einfach nur exzellent durch die Boxen. Muss man gehört haben. Absolut erwähnenswert ist ausserdem noch der leider sehr recht kurze, aber wahnsinnig rasante Titeltrack "Morgue Sweet Home", der den geneigten Hörer zwei Minuten lang regelrecht bombardiert. Ein absolutes Highlight des Albums stellt für mich das 5-Min-Epos (hey, für Grindcore ist das echt lang!) "Forsenic Reqieum" dar. Mit seinen vielen Tempiwechsel und seinen deathigen Passagen geht er nur noch knapp als Grind durch, aber grade das macht ihn echt zu einem Knaller.

Mit insgesamt 14 Tracks und einer Spielzeit von 36 Minuten liegt das Album für Grindcore im gehobenen Durchschnitt, was die Quantität betrifft. Qualitativ liegt mir mit diesem Album allerdings mit Sicherheit eines der besten Goregrind-Veröffentlichungen der letzten Jahre vor, denn HAEMORRHAGE schaffen es ausgezeichnet Abwechslung und gute Songstrukturen in ihre Songs einzufädeln, ohne dass es was etwas von seinem deftigen Charme verliert. Klar, für reinen Auf-die-Fresse-Grind gibt es hier ein paar Abstriche, aber die rechne ich dem Album eher positiv als negativ an. Grindbands, die ihr Repertoire gnadenlos runterballern, ohne dass sich geringste Unterschiede zu den voran gegangenen Songs bemerken lassen, gibt es zu Hauf.

Fazit:

Das Album ist eine ganz klare und eindeutige Kaufempfehlung für Freunde der härtesten Gangarten. Auch jene, die der Ansicht sind, dass Melodien und Struktur im Grind nichts verloren haben, sollten mal ein Ohr riskieren. Wer sich grundsätzlich schon einmal mit den härteren Klängen des Metals auseinander gesetzt hat und es mag, wird hieran bestimmt auch gefallen finden. Aussenstehenden oder jenen, die grade erst mit der facettenreichen Welt des Metals konfrontiert worden, rate ich zu einem weiten Sicherheitsabstand vom Album. Defintiv keine Einsteiger-Musik. Von mir gibt es 8/10 Punkten, weil doch ein paar wenige Songs die Prädikate "Austauschbar" und "Monoton" erhalten - aber für die bin ich wohl vermutlich einfach zu Melodie-verliebt. ;-)

Wertung: 8/10 Punkten

Anspieltipps: Funeral Carnage, Unlock The Morgue, Forsenic Reqieum


Oath Bound
Oath Bound
Preis: EUR 17,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Tolkien-Metaller sind zurück!, 28. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Oath Bound (Audio CD)
Da ist es nun, das inzwischen achte Werk der beiden Österreicher Protector und Silenius, besser bekannt unter dem Namen SUMMONING. Nach langjähriger Pause und der mit zwei Tracks als Lückenfüller eher bescheiden ausgefallenen Mini-CD "Lost Tales" melden sich die Tolkien-Metaller wieder mit ihrem neusten Werk, das den klangvollen Namen "Oath Bound" trägt. So, die Scheibe halte ich nun in Händen. Also am Coverartwork gibt es nichts zu meckern, auch wenn es (erwartungsgemäß) nicht zu der absoluten Oberklasse gehört. Es ist schön anzusehen, bringt einen für die Musik, die sich rein auf "Herr der Ringe" bezieht, schonmal in die richtige Stimmung und ausserdem geht es ja auch in erster Linie um die Musik - und die hat es ziemlich in sich!

Es beginnt mit "Bauglir" (ein weiterer, elbischer Name Saurons) eines der besten Alben-Intros, das ich je von der Band gehört habe. Schöne Anfangsmelodie, gefolgt von einem kurzen Sprachsample, worauf die Melodie um orkische Schlachrufe bereichert wird. Wow, was ein Einstieg! Leider folgt darauf mit "Across The Streaming Tide" meines Erachtens nicht ganz das Lied, was gut an das Intro anknüpft. Ohne Zweifel eine wunderbare Melodie, aber dem Song fehlt ganz klar das entscheidene Element, dass ihn interessanter macht. Schade. Aber dieses Manko wird mit dem nachfolgenden "Mirdautas Vras" sehr gut ausgeglichen, denn hier finden wir erstmal in der Geschichte des Metals ein Lied vor, dass vollständig in der dunklen Sprache Mordors gekrächzt wird - genauer gesagt soll es Sauron selbst darstellen. Kombiniert wird das ganze mit bombastischen Klängen und Troll-Samples aus dem Film. Zugegeben, hier wird so mancher vielleicht etwas stutzen, aber die Sounds gliedern sich in den Song einfach perfekt ein. Nach diesem Meisterwerk folgt "Might And Glory", welches vermutlich etwas mehr Eingewöhnungszeit benötigt, dies aber auf jeden Fall die Sache wert ist, denn das Lied ist wirklich gut. Abgeschlossen wird es mit einem erstmalig auftretenden Chorgesang, der absolut überzeugend rüberkommt. Es folgt "Beleriand" und hier kann man ziemlich geteilter Meinung sein. Ich finde, dass das Lied nahezu perfekt anfängt mit einem wirklich genialen Sound, der allerdings im weiteren Verlauf ein wenig an Essenz verliert. Die meisten dürften dies allerdings anders als ich sehen. Bei dem nun folgenden "Northwand" bin ich mir aber wieder absolut sicher, einen sehr guten Song vor mir zu haben. Neben der wahrlich traumhaften Melodie reihen sich einige sehr interessante Klänge seitens der beiden Musiker ein, die das ganze ausgezeichnet untermalen. Wer es hört, wird verstehen, was ich meine. Mit "Menegroth" haben wir einen Song, der in Punkto Unterhaltungswert meines Erachtens in eine ähnliche Sparte fällt wie Across The Streaming Tide, jedoch um einiges interessanter ist. Wieder überzeugt die Melodie auf voller Linie, aber der "Kick" fällt bei mir leider wieder erneut aus. Nach bereits annähernd 60 Minuten Spielzeit sind wir nun beim finalen Track des Albums angelangt, namentlich "The Land Of The Dead". Dieses absolute Meisterwerk rechtfertigt für sich alleine in meinen Augen den Kauf der Scheibe. Mit beinahe 13 Minuten der längste SUMMONING-Song aller Zeiten, der aber einem zu keinem Zeitpunkt zu lange vorkommt. Wer das Lied mit seinen genialen Gesangspassagen bis zur Mitte hin schon genial findet, wird sich noch mehr über den exzellenten Chorgesang freuen, der das ganze zum Abschluß nochmal perfekt abrundet.

Fazit:

Wieder einmal haben SUMMONING es geschafft ein Album zu schaffen, dass beim ersten und zweiten hören nicht sofort all zu eingängig ist, die Geduld beim Hören der Lieder aber in jedem Fall belohnt wird. Auch ich habe mir vor dem Schreiben dieses Reviews jedes Lied einige Male angehört. Vielleicht handelt es sich um das beste Album der Österreicher, man kann es anhand der übrigen (ebenfalls sehr genialen) Werke nicht genau sagen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass einige Leute mehr auf bestimmte Melodien der Band anspringen als andere, die damit überhaupt nichts anfangen können. Die einigen wenigen Schwächen, die rein subjektiv sind und sich vielleicht beim 20. mal Hören der CD auflösen könnten, werten dieses Album nur sehr geringfügig ab. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen, auch als Einsteiger-CD, wenn man von der Band bis dato noch nichts gehört hat. Macht euch nur auf eine Vielzahl wirklich langer Lieder gefasst!


Soulburner
Soulburner
Wird angeboten von popshop-wesel
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Seelenbrenner, 25. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Soulburner (Audio CD)
1999 veröffentlicht ist das Album zwar nicht grade das neuste, um ein Review darüber zu schreiben, aber ich denke das muss trotzdem sein. Also das hübsche Cover-Artwork spricht mich schonmal positiv an und das Mini-Booklet mit den Lyriken ist auch schön gemacht, da gibt's erstmal nix zu meckern.

Nun zur CD selbst: Der Opener "As A True King" stimmt schonmal schön auf das ganze Album ein, obgleich er mich nicht voll überzeugen kann, da irgendwie der "Aha!"-Effekt fehlt. Schade, aber dafür ist "Power Tool" wieder ein netter Stampfer, der mir gleich ein Stück besser gefällt. Eines der Höhepunkte des Album markiert dann das brachiale "Deserted", welches mich voll überzeugen konnte (und mich auch letzten Endes zum CD-Kauf gebracht hat). Der Titelsong des Albums "Soulburner" geht etwa in die gleiche Richtung wie Deserted, kommt aber auf seine Weise etwas deftiger daher. Mit "If Tomorrow's Gone" treffen wir auf den ersten wirklichen Midtempo-Songs des Albums, der auch zu gefallen weiß. "Small Electric Space" ist mit seinem melodischen Intro und den harten Riffs ein weiterer, großer Favorit auf dem Album. Mit "Chaos in Flesh" und "Ecstacy of Life" kommen wieder ähnlich wie As A True King zwei schöne, jedoch nicht überragende Death-Songs hinzu. "Tell The World I'm Sorry" gehört auf jeden Fall zu meinen GARDENIAN-Lieblingssongs, weil er nicht nur eine perfekte Kombination von Growl- und Gesangsparts schafft, sondern auch mit seinen Melodie und den Lyriken astrein daher kommt. "Loss" ist ein durchgehend düsterer Song (naja, kann man eigentlich kaum als Song bezeichnen) mit finsteren Sounds und ruhigem, dunklen Gesang. Der letzte Song der Scheibe "Black Days" kommt noch mal richtig schön deftig daher mit guten Growl/Gesang-Mix und gelungener Melodie.

Fazit: GARDENIAN haben mit "Soulburner" ein wirklich schönes Stück melodischer Deathmetal abgeliefert, allerdings mit einigen Schwächen in Form von zu gewöhnlichen Songs behaftet. Dafür können manche Songs umso besser überzeugen und gleichen dieses Defizit gut (aber nicht komplett) aus. Produktionstechnisch gesehen gibt es an der CD nicht die geringsten Mängel und auch ansonsten kann man jedem Fan von Melodic Death es ruhigen Gewissens anraten diese CD mal testweise durchzuhören. Trotz einiger Schwächen ist es mir immernoch vier Sterne wert, wenn auch etwas knapp.


Sanctus Diavolos
Sanctus Diavolos

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neu und diabolisch, 25. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Sanctus Diavolos (Audio CD)
Ein Cover mit einem Teufelchen und ein Titel, der selbigen beeinhaltet. Wer sich bis dahin noch nichts gedacht hat, wird sofort bei den ersten Tönen, die durch die Boxen schallen, nachdem man die CD eingelegt hat, eines besseren belehrt. Es weht nun ein anderer Wind, ein sehr viel anderer.

Gleich der erste Track "Visions Of A Blind Order" haut einem schonmal einen netten Schrei und Blastparts um die Ohren, jedoch lässt sich nach wenigen Sekunden erkennen, dass dieses Tempo bewusst nicht konsequent durchgehalten wird, sondern der Song wesentlich düsterer wird. Mit "Thy Wings Thy Horns Thy Sin" beginnt mit einem Frauenchor und bringt einen schonmal in eine passende Stimmung, bevor ein netter Midtempo-Knüppler, der zwischendurch gewaltig Speed gewinnt, beginnt. Mit "Athanati Este" haben wir einen wirklich schönen, langsamen Stampfer mit interessanten Melodien. Das nachfolgende "Tyrannical" beginnt etwas merkwürdig, aber die Drums zeigen einem dann sehr schnell, worauf man hinaus will - wieder sehr gelungene Melodie. "You My Cross" (nicht zu verwechseln mit "You My Flesh") ist wieder ein schnellerer Knüppler mit Chorgesang und weniger Melodien, aber sehr interessant gemacht. "Sanctimonius" ist ein sehr düsteres, atmosphärisches Midtro, wie vom Teufel selbst gesungen - sehr genial! Mit "Serve in Heaven" kriegt man das erste mal einen ziemlich un-düsteren, speedigen Song um die Ohren geschmettert, der aber wirklich verdammt treibend ist. "Shades of Evil" fällt dann wieder mehr in die Sparte der übrigen Songs mit hämmernden Schlagzeugen und Flüstergesang. Mir persönlich hat der nachfolgende Song "Doctrine" wirklich ausgesprochen gut gefallen mit seiner innovativen Melodie und seiner stampfenden Ader. Zum Abschluß gibt's dann noch den Titeltrack des Albums "Sanctus Diavolos", der auch zum Höhepunkt gehört: Die erste Hälfte ist langsam, choral, atmosphärisch - nur zum Zwecke, um die zweite Hälfte des Songs mit denselben Elementen so schnell und knüppelig auszufüllen, dass es eine wahre Freude ist.

ROTTING CHRIST haben sich weiter entwickelt. War es schon bei der Vorgängeralben so, dass niemals eine Veröffentlichung so klang, wie die vorherige, so bleibt man dieser Linie treu. Diesmal hat man etwas mehr Härte reingepackt, was nicht mal auf Kosten der Melodien ging - man erkennt sie meistens nur nicht auf Anhieb, weil sie einen nicht so "anspringen" wie beispielsweise auf der "Sleep of the Angels"-CD.

Fazit: Alles in einem macht das Album einfach Laune, wenn auch auf eine satanische Art und Wiese. Die Songs reichen von düster bis brachial und sind enfach perfekt konzeptioniert. Wen das Album nicht gleich beim ersten mal umhaut, sollte selbigem mehrere Chancen geben - es ist für RC-Verhältnisse meines Erachtens nicht ganz so leicht verdaulich. Wobei, die reinen Black Metal-Fans dürften das genau umgekehrt sehen.

Was mich an der Scheibe etwas gestört hat, war der insgesamt etwas krassere Stilbruch, der so manchen Fan enttäuschen könnte. Ausserdem ist das Album an manchen, wenigen Stellen etwas langatmig und schwergängig, was den positiven Gesamteindruck aber nur um einen Stern drückt.


The Core - Der innere Kern
The Core - Der innere Kern
DVD ~ Aaron Eckhart
Preis: EUR 6,49

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Popcorn-Kino, 17. April 2006
Rezension bezieht sich auf: The Core - Der innere Kern (DVD)
Ich weiß nicht was das soll, dass die Leute immer wieder hergehen müssen und solche Filme auf Grund ihrer unlogischen Elemente niedermachen müssen. Okay, der Film IST von vorne bis hinten unlogisch und unrealistisch, das steht völlig ausser Frage, aber gibt er vor eine Dokumentation oder ähnliches zu sein? Wohl kaum.
Hier zählt einzig und allein die Unterhaltung und die ist, wie ich finde, ziemlich spannend rübergebracht worden. Wenn man sich ansieht, wie die "Helden" unter Zeitdruck mit diesem Bohr-Gefährt durch die Erde donnern, dort unten größten Gefahren und höchsten Temperaturen ausgesetzt sind, dann ist das alles schon sehr interessant und spannend dargestellt. Die gelegentlichen Einlagen mit den größeren Katastrophen auf der Erdoberfläche versüßen das ganze noch ein bisschen. Fans der Spieleserie von "Command & Conquer" dürften bei diesen "Superwaffen" ebenfalls auf ihre Kosten gekommen sein. ;)
Ich persönlich wegen der ganzen Logikfehler nur einen Stern Abzug, denn mehr ist absolut nicht erforderlich. Die schauspielerische Leistung ist gut, der Film ansich ziemlich fesselnd, mit einer recht innovativen Filmidee versehen und schön gemacht und ansonsten gibt es daran nichts auszusetzen. Mir hat er echt gefallen. Wenn ich Unterhaltung will, kann ich auf Realismus pfeifen.


Rosenrot (Limited Edition) (CD + DVD)
Rosenrot (Limited Edition) (CD + DVD)

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3 Sterne - und das ist eigentlich (fast) zu hoch, 1. November 2005
Der allgemein recht positiven Kritik zu Rammsteins neuestem Werk kann ich mich absolut nicht anschließen. Gut, "Benzin" ist eigentlich ein recht guter und innovativer Song, aber das darauf folgende "Mann gegen Mann" ist weder besonders anspruchsvoll, noch irgendwie interessant. Der Song "Rosenrot" wurde recht hoch gelobt als einer der besten Rammstein-Songs seit langem, aber ich kann hier absolut nichts finden, was den Song von seiner Durchschnittlichkeit hervorhebt.
Mit "Spring" kommt dann zum Glück wieder ein wesentlich besserer Song hervor, der mich sowohl vom Aufbau als auch vom Gesang her voll überzeugen konnte. Sehr mitreissend! "Wo bist du" ist ebenfalls ein sehr schönes Lied, meiner Meinung nach hätte sich "Ohne dich" auf dem "Reise, Reise"-Album daran orientieren sollen. Bei "Stirb nicht vor mir" finde ich den Frauengesang schlicht und ergreifend nicht schön/passend genug, auch wenn das Lied melodisch betrachtet zu den Besseren gehört. "Zerstören" geht dann wieder mehr in die Sparte älterer Rammstein-Songs und fällt vor allem durch seine Härte auf. Garnicht mal so übel, wenn auch nichts wirklich besonderes.
"Hilf mir" kommt als ein recht guter, märchenhafter Song ins Spiel, vermutlich angelehnt an ein Märchen aus dem Buch "Struwwelpeter", wo ein Mädchen mit dem Feuer spielt und sich dabei selbst verbrennt. Rundum gelungen, muss ich zugeben.
Als ganz besonders nervtötend habe ich jedoch den Song "Te Quiero Puta!" empfunden. Es passt einfach kein Stück zu Rammstein. Weder dieses südländische Flair, noch der spanische Gesang von Till. Hätte nicht sein müssen.
Daran reien sich noch "Feuer und Wasser" und "Ein Lied", welche für mich gleichermaßen in der Belanglosigkeit versauern. Während "Los" auf dem Vorgängeralbum noch eine recht gelungene Bandhymne war, langweilt mich "Ein Lied" schlicht und ergreifend.
Kurzum, die neue Rammstein reicht nicht im Entferntesten an die glorreichen Vorgängerwerke ran, auch wenn es für sich gesehen (wenn man z.B. sonst nichts von Rammstein kennt) nicht übel ist. Ich bin Rammstein-Fan seit ihrer ersten Veröffentlichung und bin daher eine gewisse Spielart von Rammstein gewöhnt - hatte dementsprechend vielleicht auch zu hohe Erwartungen in dieses Album gesteckt.
Fazit: Für alteingesessene Rammstein-Fans meines Erachtens nicht zu empfehlen, da es zu poppig/kommerziell mit eher enttäuschender musikalischer Leistung geworden ist. Wer neu auf dem Sektor neu ist und sich auch sonst mehr für die leicht verdauliche Musik der Popkultur begeistern kann, dürfte hieran vermutlich eher gefallen finden.
Ich bin von diesem Werk jedenfalls, im direkten Vergleich zu den alten Scheiben, stark enttäuscht worden. "Reise, Reise" und "Mutter" hätten von mir, ohne mit der Wimper zu zucken, fünf Sterne bekommen.


Love Hina, Vol. 9 (OVA 1 - 3)
Love Hina, Vol. 9 (OVA 1 - 3)
DVD ~ Ken Akamatsu
Preis: EUR 9,49

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommt nicht an die Serie ran., 22. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Love Hina, Vol. 9 (OVA 1 - 3) (DVD)
Nachdem ich alle 24 Episoden der TV-Serie und die beiden Specials gesehen und genossen hatte, war ich natürlich gespannt auf diesen dreiteiligen OVA.
Positiv fällt zunächst auf, dass versucht wird die Geschichte nach dem Sping-Special fortzusetzen. Der erste Teil dreht sich direkt um Kanako Urashima, die im Manga ab Band 11 zu sehen ist. Von hier aus wird die Geschichte erzählt, wobei es leider nicht gelungen ist den Inhalt der letzten 4 Manga-Bände in 3 Episoden unterzubringen, was auch zu erwarten war. Kurzum, das Ende ist abgewandelt und wirkt abgeschnitten.
Dem aufmerksamen Zuschauer fällt bei der ersten Folge gleich das veränderte Charakter-Design bei manchen Charakteren auf. Einigen mag es ja gefallen, aber mir weicht das einfach zu stark vom Original ab, was einem die Verbundenheit mit den Charas ziemlich zerrütteln kann.
Als nächstes wäre da die Comedy, die eigentlich in gewohnter LH-Manier daher kommt. Aber irgendwie fehlt mir da ein gewisses Flair beim Zusehen und ich komme zu dem Schluß, dass die "normale" Serie irgendwie witziger war. Aber das ist auch nur meine Sicht der Dinge.
Fazit: Wer treuer LH-Fan ist und die Serie mochte, wird auch beim Ansehen dieses dreiteiligen OVA spaßige Unterhaltung haben. Allein schon der Vollständigkeit wegen gehört es einfach dazu, denn Spannung und Witz werden wie immer geboten, wenn auch irgendwie anders als sonst.
Aber letzten Endes geht wirklich garnichts über den Manga, da kann keine animierte Version von Love Hina mithalten. ;-)


Blast from the Past
Blast from the Past

5.0 von 5 Sternen 2 zum Preis von 1 und volle Gamma Ray-Power!, 25. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Blast from the Past (Audio CD)
Dieses Album ist wirklich eine wahre Granate! Bei seiner Entstehung durften Fans entscheiden welche drei Songs der vorhergeganenen Alben jeweils mit auf dieses Best-Of durften. Und nicht nur das: Die Songs auf CD2 wurden z.T. überarbeitet und sämtliche Songs auf CD1 sogar komplett neu gespielt! Das alte "Heaven can wait" war schon gut, aber diesmal ist es soundtechnisch perfekt und Kai Hansen bringt alle Songs zusätzlich kräftig rüber, ohne Scheepers oder Kiske vermissen zu lassen. Klarer Fall - auch alle anderen Songs hören sich besser an als die früheren Versionen. Selbst das Meisterwerk und Klassiker "Heading For Tomorrow" überzeugt in der neuen Fassung sensationell.
Wer Gamma Ray nicht kennt, dem kann ich dieses Album nur wärmstens empfehlen, denn mit einem mal erhält man fast alle der besten GR-Songs auf zwei CDs zum Preis von einer. Zugreifen! Wer GR-Fan ist wird dieses Album vermutlich ohnehin schon besitzen ;)


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