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Rezensionen verfasst von
Platino (Wuppertal)

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JVC KD-R721BT CD-Autoradio (Bluetooth, Ipod / Iphone Steuerung, Front-AUX-Eingang, 2x USB 2.0)
JVC KD-R721BT CD-Autoradio (Bluetooth, Ipod / Iphone Steuerung, Front-AUX-Eingang, 2x USB 2.0)

4.0 von 5 Sternen Solides Gerät mit Mankos, 12. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Vorzüge des Radios muss ich nicht mehr viele Worte verlieren, denn das wurde schon umfassend zusammengefasst. De facto hat man es hier mit einem sehr soliden Produkt zu tun, dass einen erstaunlichen Klang bietet und eine Menge Extras zu einem fairen Preis bietet. Auf ein paar Aspekte, die ich ein wenig bis mittelmäßig ärgerlich fand, muss ich dann aber doch eingehen.

1.) Der Lautstärkeregler. Ich persönlich mag ja das (gefühlt) stufenlose Regulieren der Lautstärke durch einen Drehregler anstelle von Lauter/Leiser-Knöpfen. Ärgerlich wird es aber, wenn eben jener Regler gleichzeitig ein überempfindlicher Druckknopf ist, den man permanent beim Ändern der Lautstärke versehentlich auslöst. Es genügt über eine kleine Bodenwelle zu fahren, während man an der Lautstärke rumhantiert, um zum wiederholten Male den Song zu stoppen oder irgendwas versehentlich im Menü auszuwählen. Meinetwegen soll der Regler ruhig auch ein Knopf sein, aber dann bitte nicht ganz so sensitiv.

2.) Die fehlenden Buttons für Repeat/Shuffle. Manchmal frage ich mich ja, ob diejenigen, die so ein Gerät designen, sich nicht auch mal selbst zwischendurch die Frage stellen, ob sie das Gerät in der Form selbst benutzen würden. Ich habe ja wirklich nichts dagegen, wenn man Einstellungen, die man nur einmal oder sehr selten tätigt (z.B. Bässe, Beleuchtung, etc.), im Radio-eigenen Menü vergräbt. Wenn man aber ein Gerät konzipiert, dass USB, Bluetooth, etc. unterstützt, deren entsprechende Medien abertausende von Liedern beinhalten können, dann muss man sich schon fragen, warum es notwendig ist, dass ich mich für Shuffle und Repeat jedes Mal durch die Menüführung hakeln muss. Aktuell habe ich auf meinem USB-Stick 1.700 Songs. Üblicherweise ist Shuffle daher meiste Zeit an, aber wenn ich dann mal auf einen Interpreten stoße, von dem ich zu dem Zeitpunkt gerade mehr Lieder hören möchte, dann will ich nicht jedes Mal durch diese störende Prozedur gehen

3.) Die Rückwärts-Shuffle-Funktion. Ein altes Übel von scheinbar fast jedem Autoradio: Man klickt sich via Shuffle durch die Songs, überspringt versehentlich einen Song, den man ganz klasse fand, und gelangt beim Druck auf den "Vorheriger Song"-Knopf nicht etwa auf den vorherigen Song, sondern es wird erneut geshufflet. Bei aller Liebe muss man hier doch fragen: Warum??? Wenn ich einen neuen Zufallssong haben möchte, drücke ich eh auf "Nächster Song". Wenn ich "Vorheriger Song" anklicke, erwarte ich nur eines: Den Song, den ich davor gehört habe. An alle Autoradiobauer dieser Welt: Lasst diesen Unsinn endlich sein!

4.) Kompatibilität mit dem iPhone 4. Kurz und gut: Der mitgebrachte Bluetooth-Empfänger findet mein iPhone 4 nicht, das iPhone 4S meiner Freundin hingegen schon. Das ist zu verkraften, da ich ja nicht während der Fahrt an meinem Smartphone rumspiele und die Songauswahl meiner Freundin überlasse, aber irgendwie dennoch ärgerlich, da es für mich den USB-Stick unentbehrlich macht wenn ich mal alleine herumfahre.

5.) Die Hintergrundbeleuchtung. Ehrlich, bei der Standardeinstellung der Beleuchtung (die im Regelfall auf 100% stehen dürfte), erblindet man fast. Es nervt während der Autofahrt extrem. Stellt man die Leuchtstärke auf ein erträgliches Maß zurück, erkennt man kaum noch, was für Songs im Display angezeigt werden. Für mich habe ich hier keinen optimalen Mittelweg gefunden und mich mehr oder weniger damit abgefunden, dass ich eben nicht weiß, was gerade für ein Song gespielt wird.

Das so als kleine Ergänzung, damit sich niemand hinterher unangenehm wundert. Ich finde das Radio im Prinzip schon ziemlich klasse und bereue den Kauf auch nicht, aber nochmal würde ich es mir vermutlich nicht kaufen.


He's Just Not That Into You: The No-Excuses Truth to Understanding Guys
He's Just Not That Into You: The No-Excuses Truth to Understanding Guys
von Greg Behrendt
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Männerexperte Greg Behrendt?, 9. Oktober 2011
Dieses kleine Büchlein, welches eigentlich kein richtiges Buch, sondern eher ein Sammelsurium von Frage-Antwort-Spielchen ist, in der frustrierte Frauen den Autor des Buches mit Beziehungsfragen löchern, hat ja inzwischen eine gewisse Bekanntheit durch den gleichnamigen Kinofilm erlangt. Interessant ist hierbei vor allen Dingen, dass das Buch im Prinzip auf einer "Sex and the City"-Folge beruht, die sich mit der Frage auseinandersetzt, woran man merkt, ob ein Kerl auf einen steht oder leicht missverständliche Zeichen dafür sendet, dass dem nicht so ist. Somit basiert der Film auf einem Buch, selbst wiederum auf der Folge einer Serie beruht. Aber gut, um den Film soll es ja nicht gehen.

Der selbsternannte Männerexperte Greg Behrendt beantwortet in diesem Buch zahlreiche Fragen aus allen möglichen Lebensbereichen von Frauen, die schlicht und ergreifend wissen wollen, woran sie bei ihrem (Fast-/Ex-)Freund sind. Unterstützt wird er hierbei von seiner Co-Autorin Liz Tuccillo, die nach jedem Kapitel ähnliche Situationen aus ihrem Leben schildert (weil ihr ja genau all das, was in dem Buch beschrieben wird, selbst erlebt hat *hust*) und damit im Prinzip absegnet, was der gute Greg ohnehin schon die ganze Zeit beschrieben hat.

Das Problem bei der Sache wird man sicherlich schnell erkennen: Greg schildert SEINE Sichtweise auf die Dinge und schert so ziemlich alle Männer und ihre Seelenleben über einen Kamm. Natürlich ist es schon so, dass Männer im Regelfall nicht sonderlich kompliziert sind und die Zeichen, die sie aussenden, auch unmissverständlich so meinen, aber meines Erachtens geht das Buch von zu stark vereinfachten Lebensumständen aus. Beispielsweise wird gesagt, ein Neubeginn einer Beziehung nach einer Trennung (wobei beides vom Mann ausging) prinzipiell nichts anderes ist, als der Versuch seine eigene Einsamkeit durch die Ex zu überwinden, dieser aber in Wahrheit keine echten Gefühle mehr für sie hegt. Es ist nur meine Meinung, aber ich halte es für Käse, dass dem immer so sein soll. Meinetwegen ist es in 95% der Fälle so, aber oft genug machen Menschen auch einfach nur Fehler, die sie hinterher selbst bereuen. Wer sich aus einem Zoff heraus trennt, bereut das meistens am schnellsten, da auch Streitigkeiten zu einer Partnerschaft gehören - dass die völlig normal sind, sieht dabei nicht jeder sofort.

Man kann das Buch sehr gut lesen. Es ist flüssig und witzig geschrieben und bei sehr, sehr vielen Stellen sagt man sich auch als Mann beim Lesen: "Absolut, da hat der Typ recht!" Bei vielen Dingen jedoch sollte man sich seinen Ratschlag zwar zu Herzen nehmen, jedoch selbst gut abwägen, ob Greg mit einer Antwort wirklich alle Faktoren einer Partnerschaft mit einbezogen hat. Einen wirklich 100%igen Beziehunsratgeber darf man bei diesem Buch als Frau (schon alleine wegen des Titels) natürlich nicht erwarten, aber es vermittelt nette Denkansätze. Für mich als männliches Wesen war es auch mal ganz amüsant zu lesen, was Männer generell für Ausflüchte von sich geben oder Aktionen durchführen, da wir uns oftmals auch selbst nicht eingestehen können, dass sie doch nicht so sehr an dem Mädel hängen wie sie dachten. Definitiv sind sich Männer über ihr eigenes Gefühlsleben nicht immer so 100% im Klaren, wie man vielleicht denken mag, aber oft hilft es, die Zeichen zu deuten, die man selbst mehr oder minder bewusst aussendet. :)


Vitamix TNC 5200 - Profi Standmixer - Edelstahl
Vitamix TNC 5200 - Profi Standmixer - Edelstahl

128 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Königsklasse, 5. Oktober 2011
Keine Frage: Wenn es um das Thema Mixer geht, ist der Vitamix über jeden Zweifel erhaben. Einen besseren Mixer wird man für Geld so schnell nicht finden. Aber nun langsam und der Reihe nach: Was zeichnet das Gerät so aus?

Zunächst einmal die Verarbeitung: Der Trichter ist aus dickem Glas, das Gehäuse des Motorblock aus Metall und auch wenn der Deckel aus Kunststoff ist, macht er einen ausgesprochen soliden Eindruck. Nicht einfaches Plastik, sondern gummiartig und somit belastbarer. Die Klingen machen einen so unverwüstlichen Eindruck, dass man das Gefühl bekommt, dass das Gerät auch Ziegelsteine pürieren würde. Alles in Allem also keine klappernde Plastikbüchse, sondern ein solides Profi-Gerät, das für den ständigen Dauereinsatz gedacht ist.

Als nächstes zu der Leistung: Wo andere Mixer im Regelfall auf 3.000 bis 5.000 U/Min kommen, schafft der Vitamix stolze 37.000 U/Min! Bei dieser Geschwindigkeit wird alles staubfein püriert und es verbleiben keine störenden Fitzel und Fasern, die dann im Shake herumschwimmen. Und falls mal das eine oder andere nicht direkt von der Klinge erfasst werden möchte, so kann man mit dem beiliegenden Plastikstab von oben etwas nachhelfen und die Reste in Richtung Klinge drücken. Diese Geschwindigkeit hat natürlich ihren Preis in puncto Lautstärke: Lässt man die Klingen auf Volldampf ohne Trichterinhalt rotieren, fragen sich die Nachbarn schnell, wo plötzlich das Flugzeugtriebwerk gestartet wurde. Mit gefülltem Trichter ist das Ganze zwar wesentlich gedämmter, aber immer noch keine Wohltat für die Umgebung, wenn man sich nachts noch gerne einen Smoothie machen möchte.
Die Geschwindigkeit lässt sich im Übrigen stufenlos regulieren. Das ist schon alleine deshalb sinnvoll, weil das Gerät nicht nur extrem schnell, sondern auf Wunsch auch extrem langsam rotieren kann, um Zwiebeln oder Karotten zu schneiden. Kurz und gut: Für mich ersetzt das Gerät somit auch einen Food Processor - es sei denn man legt besonders viel wert auf "schön" geschnittenes Gemüse.

Die Vielseitigkeit ist für mich generell ein ausschlaggebendes Argument beim Kauf gewesen, denn der Mixer kann durch die hohe Drehzahl eine heiße Suppe fabrizieren und sogar Crushed Ice aus normalen Eiswürfeln zaubern. Zu beachten ist allerdings, dass man hier natürlich nicht "volle Pulle" geben darf, da man ansonsten nur Schnee und kein Crushed Ice hat. Das beigelegte Rezeptbuch und das rund halbstündige Video auf DVD zeigen weitere tolle Anwendungsmöglichkeiten, wie z.B. die Herstellung von Karottensaft. Selbstverständlich ist es hierbei nicht ganz dasselbe wie Saft aus gepressten Karotten, aber geschmacklich kommt es schon recht nahe. Es wird im Übrigen auch genau erklärt mit welchen Einstellungen man die Zubereitungen vornehmen muss und wie lange das Schneiden/Pürieren dauert.

Was man dem Gerät leider neben dem hohen (aber dennoch gerechtfertigten) Preis ankreiden muss, ist der Faktor Sicherheit. Von vielen Mixern und Food Processoren weiß man, dass sie ihren Dienst verweigern, wenn der Deckel nicht richtig aufsitzt. Dem Vitamix ist das völlig egal, denn die Klinge kann ihre Zerstörung sofort anrichten, sobald der Trichter (auch ohne Deckel) aufsitzt und das Gerät am Strom angeschlossen ist. Wer also kleine Kinder hat, sollte den Mixer vor ihnen verstecken, damit kein Unglück passiert. Auch sind leider Szenarien denkbar, in denen man den Plastikstab von oben in den Trichter bei laufendem Gerät führt, jedoch übersieht, dass der Gummideckel nicht aufsitzt. Dadurch würde man den Stab bis zu den Klingen führen können, der danach in Sekundenbruchteilen zerfetzt wird.

Mein Fazit:

Contra:
- Preis
- Sicherheitsbedenken

Pro:
- Alles andere

Wer genervt ist von Billigmixern, die nur unzureichend pürieren und nach kurzer Zeit ihren Dienst verweigern, dem sei dieses Gerät wärmstens ans Herz gelegt!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 2, 2014 8:11 PM MEST


Tefal DO 301E Food Processor Store Inn
Tefal DO 301E Food Processor Store Inn

25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nützlicher Küchenhelfer mit wenigen Macken, 30. September 2011
Bei dem Tefal Food Processor Store Inn handelt es sich ohne Frage um ein (dem Preissegment entsprechend) erstklassiges Produkt. Das Gerät schneidet mühelos Zwiebeln und anderes Gemüse in wenigen Sekunden auf die gewünschte Menge Fitzel und ist zudem auch noch ausgesprochen flott gereinigt. Letzteres ist zwar eine allgemeingültige Aussage, die auf nahezu jeden Food Processor zutrifft wegen des breiten Trichters, aber bei diesem Gerät sind sowohl Abdeckung als auch das Schneidmesser fix ab- bzw. auseinandergenommen - und ebenso schnell wieder ordnungsgemäß am Gerät angebracht.

Was mich persönlich etwas gestört hat sind in erster Linie zwei Dinge:

1.) Das Gerät besteht nahezu nur aus Plastik. Da ist wirklich so gut wie gar nichts bei, was eine dauerhafte, tägliche Belastung über Jahre hinweg problemlos durchhalten dürfte. Gut, das ist in dem Preissegment schon relativ normal, aber schon jetzt merke ich bei meinem Gerät, dass das Schneidmesser sich schon viel leichter von dem Mittelstück entfernen lässt als zu anfangs, da die "Klemme", die das Messer fest hält (natürlich auch aus Plastik), schon deutlich nachgelassen hat. Hoffentlich wirbelt das Schneidmesser nicht demnächst wild im Trichter auf und ab.

2.) Ich kenne jetzt nicht den direkten Vergleich zu anderen Food Processors, aber das Gerät kleckert manchmal schon recht stark wenn man einen der Hobelaufsätze eingesteckt hat. Gurken kann man noch ganz gut durch den Trichter schieben, aber bei härteren Lebensmitteln bleibt oft ein großer Teil auf der Oberseite des Aufsatzes liegen und wird fröhlich durch die Gegend gewirbelt. Die Folge: Man muss es raus nehmen und dann doch händisch hobeln, was natürlich nicht im Sinne des Erfinders ist. Ich vermute, dass es daran liegt, dass der Abstand zwischen Aufsatz und Oberseite des Trichters zu groß ist, aber ich bin auch kein Fachmann.

Zur Verwendung von Teig kann ich keine Aussage treffen, aber auch hierfür gibt es einen Aufsatz, der theoretisch ganz gut funktionieren dürfte. Bedauerlich war, dass dem Gerät (zumindest bei mir!) keine Bedienungsanleitung beilag. Vieles war selbsterklärend, aber wenn man noch nie zuvor einen Food Processor in der Hand gehabt hat, ist es schon etwas schwierig die Teile alle richtig herum einzustecken. Eine entsprechende Anleitung für ein sehr vergleichbares Gerät fand sich dann zum Glück online.

Alles in allem kann man das Gerät nahezu bedenkenlos empfehlen. Ich persönlich würde bei einer Neuanschaffung jedoch ein Preissegment höher ansetzen.


A Vegan Taste of Italy (Vegan Cookbook)
A Vegan Taste of Italy (Vegan Cookbook)
von Linda Majzlik
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,03

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ideen für Käsealternativen? Fehlanzeige., 22. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Natürlich erwarte ich bei einem Buch, dass mir die italienische Küche auf vegane Weise näherbringen soll, nicht, dass ich dort nur Pizza-Rezepte vorfinde. Man kann allerdings sagen, dass man sich genau jene Pizza-Rezepte im Buch komplett hätte klemmen können. Ich hätte erwartet, dass ich dort gute Ideen vorfinde, wie man auch ohne Käse eine Pizza lecker würzen kann (z.B. mit pikanten Soßen) oder dass man dort Anregungen findet für selbstgemachte Käsealternativen. Stattdessen wird dort sinngemäß nur geschrieben "Bitte klatschen Sie jetzt irgendeinen fertigen Fake-Käse Ihrer Wahl auf die Pizza!". Grandios, da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. Vielen Dank, Frau Majzlik, für diesen höchst kreativen Einfall, der mir eine enorme Bereicherung für das zukünftige Pizzaessen sein wird.

Ernsthaft: Für Vorschläge dieser Art brauche ich kein Rezeptbuch. Wie man einen Pizzateig macht steht überall im Internet und den Belag bestimmt man ohnehin nach eigenem Geschmack. Da ich von dem Buch insgesamt mehr kreative Ideen erhofft hatte, die mir sehr wichtig sind, kann ich leider nur drei Sterne vergeben. Es ist keineswegs ein schlechtes Rezeptbuch - viele der Mahlzeiten dort sind ausgesprochen lecker und leicht gemacht - aber man darf keine bahnbrechend-innovativen Einfälle erwarten.


Der Verräter: Warhammer 40.000-Roman
Der Verräter: Warhammer 40.000-Roman
von Dan Abnett
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Kommandoeinheit statt Massenschlachten, 22. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf die Hintergründe zur Story dieses Romans muss wohl nicht näher eingegangen werden, denn das haben andere Rezensenten schon in vorbildlicher Form getan. :)

Ich habe bis jetzt alle Geister-Romane bis einschließlich zum 9. Band "Das letzte Kommando" gelesen und kann ohne zu zögern sagen: So sehr Bücher wie "Nekropolis" auch gehypet werden, aber dieser Band ist mit Abstand mein Lieblingsbuch der Reihe. Für mich das Hauptargument hierbei ist, dass das Buch etwas völlig neues ausprobiert, ehe es schon im darauffolgenden Band wieder wie gewohnt weitergeht: Es gibt de facto kaum Massenschlachten, sondern erzählt nur von Gaunt und seinen wenigen Geistern, die er auf für die Unternehmung auf dem Planeten Gereon mitgenommen hat im Zuge eines Himmelfahrtskommandos. Hier sind keine kolossalen Panzerschlachten, sondern spannende Untergrundeinsätze angesagt, die den Roman zwar von der Handlung her weniger "episch" erscheinen lassen, jedoch die Spannung umso mehr nach oben schnellen lassen. Auch sehr gelungen fand ich, dass weite Strecken des Buches aus der Perspektive des Chaos erzählen, was viele interessante Einblicke gewährt.

Eigentlich ist es fast schon unsinnig jemanden ein Buch zu empfehlen, der schon alle vorherigen Bände gelesen hat, da derjenige ohnehin ungefragt weiterlesen wird. Es darf sich dennoch auf eine erfrischende Abwechslung gefreut werden! :)


Rohköstlichkeiten zum Frühstück: Fit in den Tag mit leckeren Rezepten aus der Rohkostküche
Rohköstlichkeiten zum Frühstück: Fit in den Tag mit leckeren Rezepten aus der Rohkostküche
von Gabriele Mauz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,90

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rohkost und Esoterik?, 29. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst möchte ich mich der allgemeinen Meinung, dass die Rezepte sehr lecker und verhältnismäßig einfach zuzubereiten sind, anschließen. Wer sich darüber beschwert, dass die Rezepte zu lange in der Vor- bzw. Zubereitung brauchen, der möge eben wieder seine Tüte Graubrot aufreißen und zuckersüße Supermarkt-Marmelade drauf packen. Gutes braucht eben seine Zeit und nach einer gewissen Eingewöhnungsphase ist man auch relativ fix dabei mit dem ganzen Ankeimen, Dörren und Zubereiten - und mir persönlich macht's auf jeden Fall Spaß, zumal ich mir morgens dafür gerne die Zeit nehme. Dazu muss ich allerdings noch hinzufügen, dass ich nicht mal reiner Rohköstler bin, sondern hierbei lediglich für einen gesunden Ausgleich sorgen möchte.

Soweit das Positive. Leider muss ich der Autorin für einen ziemlich dicken Lapsus in puncto Glaubwürdigkeit einen Stern abziehen. Nun, ich halte nicht all zu viel von Esoterik, gehe aber auch nicht gleich an die Decke, wenn einmal das Wörtchen "Spiritualität" fällt. Jedoch bei so Sätzen wie "Ich verwende Zwiebeln, Knoblauch und Lauchgemüse nicht gern, da sie Stoffe enthalten, die die unteren Chakras (Energiezentren) negativ beeinflussen [...]" dreht sich mir der Magen um. Wenn ich ein Rezeptebuch kaufe, möchte ich darin keinen Krempel lesen, den sich sonst nur Menschen antun, die ihre Wohnung nach Feng-Shui-Manier ausrichten. Nicht jeder Rohköstler ist gleich spirituell. Für manch einen sind solche Sätze Grund genug das Buch weit nach hinten ins Regal zu schieben. Wenn man schreibt, dass man besagte Lebensmittel ablehnt, da sie starke Blähungen verursachen (was die Autorin auch tut, jedoch erst danach), dann ist das vollkommen in Ordnung. Jemanden mit Pseudowissenschaften überzeugen zu wollen ist hingegen Blödsinn.
Und nein, ich klammere mich hier nicht an nur diese eine Zeile. Das Buch ist damit immer wieder gespickt. Eine weitere Perle ist u.a., dass man Speisen danken und sie segnen soll, weil es die Lebensenergie des Lebensmittels erhöht. In wessen Namen segnet man die Speisen als Atheist?

Aufgrund der Tatsache, dass in dieses Buch wirklich sehr viel Arbeit und vor allem Liebe gesteckt wurde - gespickt mit einer erstaunlichen Anzahl an Rezepten - bleibt es nur bei einem Punkt Abzug. Für weitere Veröffentlichungen der Autorin wünsche ich mir jedoch, dass private Hobbys wie Esoterik nicht ihren Weg auf die Seiten eines Rezeptebuchs finden.


Heile dich selbst: Die Markus-Rothkranz-Methode - Wie Menschen auf der ganzen Welt sich von Krankheiten befreien - eigenständig,dauerhaft und beinahe gratis
Heile dich selbst: Die Markus-Rothkranz-Methode - Wie Menschen auf der ganzen Welt sich von Krankheiten befreien - eigenständig,dauerhaft und beinahe gratis
von Markus Rothkranz
  Broschiert
Preis: EUR 18,90

329 von 349 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspiriered, jedoch einige Lücken, 8. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf Markus Rothkranz bin ich vor einigen Monaten eher zufällig durch Youtube-Videos gestoßen, wo er mit inspirierenden, motivierenden Worten seine Form der Ernährung, der vollständigen Rohkost, anpries. Im festen Willen meine ohnehin schon seit einem halben Jahr andauernde vegane Ernährung weiter optimieren zu können, habe ich dann begierig auf die deutsche Buchausgabe gewartet, da mir $20 für eine PDF-Datei (von seiner Homepage) doch ein wenig zu happig waren.

Beim ersten Lesen hat mich das Buch sehr begeistert. Wie Rothkranz alles beschreibt und erklärt, klingt es sehr einleuchtend und furchtbar einfach in der Umsetzung. Das Problem ist aber das Gebiet, auf das er sich bei seiner Umstellung wagt. Herr Rothkranz ist nämlich ein Verfechter der Theorie, dass der Körper durch Fasten entgiftet werden und eine dauerhafte Reinigung nur durch regelmäßige Einläufe gewährleistet werden kann. Bei den Einläufen stimme ich ihm noch zu, jedoch ist Fasten ein viel zu heikles Thema, um es mal eben auf ca. 10 Buchseiten abzuhandeln wie etwas, dass man mal eben locker an ein paar Tagen durchzieht und auch keinerlei Probleme hervorruft. Mal davon abgesehen, dass an dieser "Entgiftungstheorie" ruhig gezweifelt werden kann (Leber und Niere sind eigentlich schon für die Entgiftung zuständig), erklärt Rothkranz auch nicht, wie untergewichtige Menschen (so wie ich) hierbei zu verfahren haben. Er geht davon aus, dass Menschen, die sich ihr Leben lang schlecht ernährt haben, zwangsläufig zu viele Pfunde auf den Rippen haben. Indirekt legt er somit selbst Untergewichtigen nahe ruhig einen Monat lang zu fasten, sofern sie krank sind. Solche Tipps können böse Konsequenzen haben.

Der Teil des Buches, der sich der reinen Ernährung widmet, ist einigermaßen fundiert geschrieben und man erkennt auch, dass der Mann viele Erfahrungen gesammelt hat und einen optimalen Ernährungsplan zusammengestellt hat. Ja, es stimmt, dass unsere Ernährung hauptsächlich aus Rohkost bestehen sollte und solche Dinge wie Fleisch, Milch und Getreide eher zu vermeiden sind, aber er beunruhigt den Leser regelrecht, dass seine Gesundheit sofort wieder auf der Kippe steht, sobald einmal wieder gekochte Nahrung auf dem Speiseplan stand. Die eher zweifelhafte Begründung? Angeblich sieht der Körper gekochte Nahrung als ein "Gift" an, dass er versucht möglichst schnell wieder hinaus zu befördern. Nach dieser Theorie müssten die meisten Menschen eher abmagern als stark zuzunehmen. Die Müdigkeit nach dem Essen rühmt nicht von Entgiftungen des Körpers, sondern von der (aufwändigen) Verdauung der Speisen, was man durch gutes Kauen aber bereits mindern kann.

Mein Hauptkritikpunkt an dem Buch sind die eher dürften und geradezu laienhaften Erklärungsversuche bestimmter biologischer Abläufe. Angeblich würden Parasiten durch das Ausbleiben von fetthaltigen, gekochten Speisen während des Fastens "wahnsinnig" werden und eben jene Speisen fordern, weil die Parasiten mit den Organen um die Lebensmittel "kämpfen" müssen. Das Buch ist voll von Sätzen dieser Art - leider findet man die biologisch sinnvoll klingenden Sätze fast ausschließlich nur im Ernährungspart. Weiterhin muss man Herrn Rothkranz ankreiden, dass er sich im Buch teilweise mit ganzen Absätzen ständig wiederholt und obendrein manche Stellen nur sehr kurz anschneidet. Zum Beispiel erklärt er seine eigene Fastenmethode lang und breit auf 10 Seiten, reißt aber im Kapitel "Parasiten" ebenfalls die Master-Cleanse-Fastenmethode in einem Satz an, ohne näher darauf einzugehen. Dies lässt den Leser im Unwissen zurück, welche Fastenmethode nun die sinnvollere ist. An einer anderen Stelle bemängelt er beim Vorgehen der meisten Rohköstlern, dass sie Lebensmittel schlecht kombinieren (z.B. Nüsse und Früchte), erklärt jedoch dafür aber nicht, was sinnvolle Kombinationen sind bzw. warum gerade diese Kombination schlecht ist.

Die wichtigen Erkenntnisse, die ich für mich aus diesem Buch ziehen konnte, fand ich neben dem guten Teil über Rohkosternährung in den hinteren Kapiteln, die über den Geist und Bewegung handeln. Auch hier sind die Erklärungsversuche wieder sehr unprofessionell, ergeben jedoch in meinen Augen durchaus Sinn und jeder sollte sich von den Tipps etwas annehmen. Es kann nie schaden mit einem Lächeln durch die Welt zu gehen und nicht nur seinen Geist, sondern auch seinen Körper fit zu halten.

Für die Inspiration, die hilfreichen Hinweise und die Ernährungstipps würde ich dem Buch ohne zu zögern 5 Sterne geben, jedoch mindert die fehlende Professionalität an vielen Stellen den Gesamteindruck um einen Stern. Ich bin der Ansicht, dass jeder dieses Buch einmal gelesen haben sollte. Nicht unbedingt, um wirklich exakt das durchzuführen, was dort beschrieben steht, sondern um ins Grübeln über sein Leben, seine Essgewohnheiten und seine Gesundheit zu kommen.
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 27, 2016 5:42 AM CET


Coat of Arms (CD Digibook mit 2 Bonustracks )
Coat of Arms (CD Digibook mit 2 Bonustracks )
Preis: EUR 17,05

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen For the Glory of Hellas!, 11. Mai 2010
Zwei Jahre sind vergangen seitdem uns Sabaton das wahrhaft episch-mitreißende "Art of War" bescherte und die Metal-Welt damit um ihr, meiner Ansicht nach, bis dato stärkstes Album bereicherte. Die Messlatte für den Nachfolger und zugleich das 5. Album war also entsprechend hoch gesetzt.

Die grundlegende Frage, ob "Coat of Arms" den Vorgänger zu übertreffen vermag, muss leider verneint werden. Ebenso leider die Frage, ob das sehr hohe Niveau gehalten werden konnte. An der Produktion liegt es jedenfalls nicht, denn die steht dem Vorgänger in nichts nach und überzeugt mit glasklarem Sound, der einen in den Sessel drückt. Die Songs sind gut. Allesamt. Großartiges Songwriting und exzellente Melodien sprechen wieder einmal für sich. Trotzdem sind genau diese Songs auch das Problem bei der Sache.

Wo sich bei AoW noch jeder Song direkt in den Schädel eingebrannt hat und man bereits beim 1. oder 2. mal hören sich zum Mitsingen animiert fühlt, ist dies bei CoA kaum noch der Fall. Es handelt sich um beinahe ausnahmslos gute Songs, keine Frage, aber nach dem ersten Durchhören der Scheibe ist mir keiner von denen so prägnant im Ohr hängen geblieben, dass ich sagen könnte "Dieser oder jene Song ist ganz besonders gut". Ein gutes Heavy-Metal-Album lebt davon, dass es neben einer Vielzahl guter Songs auch einige gibt, die einfach ganz besonders empor schießen, so wie es bei der AoW noch mit "40:1" oder "Ghost Division" der Fall war. Sabaton selbst lebt davon, dass Songs geschrieben werden, bei denen man sofort weiß, dass sie die Halle beben lassen werden bei einem Konzertauftritt. Bei der CoA entdecke ich für derartige Songs kaum Potenzial. "Screaming Eagles" geht ganz gut ab, ja, und auch der Titeltrack macht Laune, aber sonst bleiben kaum Stücke, die zum Teil sogar durch bessere Alternativen auf älteren Alben verdrängt werden. So ist als Finnen-Hymne "Talvisota" wesentlich besser geeignet als das vergleichsweise langsame "White Death" und auch "The Rise of Evil" ist als Midtempo-Ballade passender als "The Final Solution".

Wir sprechen hier von einem wirklich guten Album, welches aber im Direktvergleich zur AoW auf der Strecke bleibt. Für sich genommen und unabhängig von den Vorgängern betrachtet ein hervorragendes Werk, aber wer Sabaton kennt, weiß, dass es auch noch ein bisschen besser geht. So langsam drängt sich da einfach der Wunsch auf nach einem Richtungswechsel. Wieder ein wenig mehr Distanz zu der ausgelutschten Kriegsthematik und evtl. wieder mehr auf Werke wie "Hell Rider" oder "Shadows" besinnen, die auch ohne Kriegsthema Laune machen.

Für Fans von richtig gutem Heavy Metal eine klare Kaufempfehlung - für Sabaton-Langzeit-Fans jedoch mit Vorsicht zu genießen, damit keine Enttäuschung aufkommt. ;)


Last Impact - Der Einschlag
Last Impact - Der Einschlag
DVD ~ Natasha Henstridge
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 19,97

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für den kleinen Zerstörungshunger zwischendurch, 30. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Last Impact - Der Einschlag (DVD)
Was erwartet von einem Low-Budget-Katastrophenfilm? Hochmoderne Effekte wie z.B. aus 2012? Wohl kaum. Wer sich einen solchen Film kauft, ist sich im Klaren darüber, dass die eigene Fantasie eine wichtige Rolle spielt, wenn nicht gerade die Zerstörung von ganzen Städten gezeigt wird, sondern nur von vereinzelten Fahrzeugen und Zügen im eher mangelhaften CGI-Style. Auch wird natürlich an Szenen der Marke "Mittendrin statt nur dabei" gespart, wenn der Meteoritenschauer auf einer Stadt niederprasselt und man vergeblich auf die Nahaufnahme wartet, wo einem Passanten so ein Brocken direkt vor die Füße fällt. Am meisten wert wurde wohl auf die Darstellung des Mondes gelegt, dessen Brüche und Krater schon ziemlich passabel rüberkommen.

Hat man also die Tatsache verwunden, dass einem die Effekte nicht gerade große Augen wachsen lassen, wären da noch die Story und die Charaktere. Die Story ist... na ja. Auf Szenarien dieser Art bin ich schon als kleines Kind gekommen und hätte mir damals im Leben nicht erträumen lassen, dass eines Tages ein findiger Filmemacher sowas tatsächlich umsetzt. Dass der Mond eine elliptische Bahn bekommt durch den Einschlag kauf ich den Leuten ja noch ab, aber Irrsinn mit der Gravitation (Gravitationsumkehrung, Nullgravitation, etc.) wirkt ein bisschen arg dümmlich. Hätte man nicht den Fehler gemacht ein Objekt eindeutig als Magnetar (hochmagnetische Sternleiche) zu beschreiben und es dann "brauner Zwerg" zu nennen, hätte ich den Film noch eher ernster nehmen können. Ich störe mich ja normalerweise nicht daran, wenn ein Film physikalische Ungereimtheiten enthält, aber dann sollen sie wenigstens die Objekte richtig benennen. Irreführende Erklärungsversuche von "Physikern" wie "Das größere Objekt zieht das kleinere Objekt an" haben in einem Film auch nichts verloren. Gravitation hat nichts mit Größe, sondern mit Masse zu tun. Des Weiteren ziehen sich Massen gegenseitig an und nicht nur die größere Masse die kleinere. Die sollen auf Erklärungen bitte verzichten, wenn dabei nur Mumpitz rauskommt, den dann manche Menschen für bare Münze nehmen.

Die Schauspieler liefern insgesamt ein ganz erträgliche Arbeit ab und ich fand es ganz witzig, dass sogar zwei Deutsche in dem Film eine äußerst tragende Rolle spielen. Das Drumherum mit der Beziehung der Beiden geht einem aber recht zügig auf den Wecker, da man diese "Workaholicer vernachlässigt seine Frau"-Szenen einfach schon zu oft gesehen hat und es kaum zur Story beiträgt. Insgesamt gesehen ist der Film gespickt mit uninteressanten Kurzgeschichten, was ihn ja auch auf die epische Länge von drei Stunden bringt. Immerhin gibt es keine wirklich nervtötenden Erzählungen oder Charaktere und der Film findet auch immer wieder recht schnell zur Story zurück.

Zum Abschluss des Films entpuppt sich der Streifen leider als ein ziemlich schlechter Armageddon-Abklatsch, der das Bohrunternehmen auf dem Asteroiden im direkten Vergleich nach einer höchst realistischen Vorgehensweise aussehen lässt. So Dinge wie das Astronauten-Training werden angekündigt, aber man sieht nicht eine Szene davon - das Training bleibt völlig der eigenen Fantasie überlassen.

Zum Abschluss kann man sagen: Der Film hat seine Längen, aber insgesamt wird er dem Titel eines Katastrophenfilms schon gerecht. Für den kleinen Zerstörungshunger zwischendurch ist das ganz passabel und man bekommt für den günstigen DVD-Preis ein abendfüllendes Programm. Wer nur auf Effekthascherei steht und eigentlich sonst mit Szenarien dieser Art nicht viel anfangen kann, der sollte einen Sicherheitsabstand zu DVD einhalten. Fans von Katastrophenfilmen im großen Stile, denen die Wartezeit zwischen den Emmerich-Zerstörungsorgien zu lang ist, können ruhig zugreifen.


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