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Rezensionen verfasst von
Platino (Wuppertal)

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Samsung S22C450BW 55,9 cm (22 Zoll) LED-Monitor (DVI, 5ms Reaktionszeit) schwarz
Samsung S22C450BW 55,9 cm (22 Zoll) LED-Monitor (DVI, 5ms Reaktionszeit) schwarz
Wird angeboten von XITRA - Xcellent IT Trading
Preis: EUR 156,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solider, hochwertiger Monitor - auch für Katzenbesitzer geeignet. ;), 26. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze den Monitor auf der Arbeit und habe ihn aufgrund der positiven Erfahrung dort auch für meinen privaten PC gekauft. Er beherrscht keine HD-Auflösung, sondern nur 1680*1050, was aber für die Fläche mehr als angemessen ist. Das Bild ist gestochen scharf und die Höhenverstellbarkeit war bei mir auch ein sehr wichtiges Kriterium. Der Monitor steht sehr sicher und stabil, was insbesondere für mich wichtig ist, da ich Katzenbesitzer bin und der Monitor an einer Stelle steht, wo ein unabsichtlicher Sturz nach hinten sein Ende bedeuten würde. Praktisch ist auch, dass sich die Höhe des Monitors relativ weit nach oben verstellen lässt, so dass eine vor dem Monitor schlafende Katze kein Sichthindernis mehr darstellt. Es ist lediglich einmal vorgekommen, dass eine Katze den Monitor erklimmen wollte und direkt abgerutscht ist, weil der Monitor sich Dank Pivot-Funktion um rund 45° zur Seite geneigt hat. Schätze sie wird es nach dem kleinen "Schock" nicht wieder versuchen. ;)

Etwas schade finde ich, dass der Monitor über keinen HDMI-Anschluss verfügt, was mir den Anschluss eines Raspberry Pi an den Monitor etwas erleichtert hätte, aber hier konnte man sich mit einem entsprechenden Zusatzkabel relativ einfach behelfen.


IXS Horton Regenkombi schwarz , Größe L
IXS Horton Regenkombi schwarz , Größe L
Wird angeboten von LBM Biker's Outfit
Preis: EUR 50,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hält gut dicht beim Radfahren, 26. August 2014
Rezension bezieht sich auf: IXS Horton Regenkombi schwarz (Misc.)
Gleich vorweg: Ich nutze die Hose eigentlich nur zum Radfahren. Ich bin 1,86 m groß und ziemlich schlank. Mir passt die Kombi in Größe L trotzdem recht gut, wobei ich doch schon froh bin, dass ich mir die Hose in die Überschuhe (separat gekauft!) stopfen kann, da sie am unteren Ende doch ziemlich weit auseinander geht. Ohne diese Möglichkeit hätte ich schon ein wenig Sorge, dass die Hose beim Fahren zwischen die Ketten gerät. Ob es mit Größe M besser gegangen wäre, kann ich schlecht abschätzen.

Die Regenkombi hält ohne Frage sehr gut trocken - nass wird man allerdings trotzdem, wenn man, so wie ich, auf seiner täglichen Strecke einige kleinere Berge zu bewältigen hat und man sich seine Klamotten so von innen heraus durchschwitzt. Derzeit komme ich zwar überwiegend äußerlich trocken auf der Arbeit an, bin aber dennoch so nassgeschwitzt, dass ich sie eher schlecht einfach über meine Kleidung, die ich den ganzen Tag an habe, ziehen kann. Genau das war aber eigentlich das Ziel. Wäre die Kombi atmungsaktiv, wäre das natürlich nett gewesen, aber für den Preis kann man ja schlecht alles erwarten.

Die Hose erfüllt im Großen und Ganzen ihren Zweck für den Preis und bringt mich geschützt vor Regen ans Ziel, weshalb ich gnädige 4 Sterne vergebe.


Warcraft 1 - Orcs & Humans
Warcraft 1 - Orcs & Humans

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht der Klassiker, für den man ihn halten würde, 5. November 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Warcraft 1 - Orcs & Humans (Computerspiel)
Ich glaube über das 1994 erschienene Warcraft 1 muss man nicht all zu viele Worte verlieren: Es ist der erste Teil einer sehr erfolgreichen Spielereihe, die sich bis heute noch via "World of Warcraft" trägt, aber dennoch in meinen Augen kein "Klassiker, den man mal gespielt haben muss" ist. Wer einen echten Warcraft-Klassiker spielen will, der sollte zu dem 1995 erschienen Warcraft 2 greifen: Die Steuerung ist leichtgängig, die Grafik hübsch anzusehen, die KI ausgewogen und die Missionen spaßig und fordernd zugleich.

Warcraft 1 mangelt es beinahe an all diesen Komponenten, obwohl es gerade mal ein Jahr vor Warcraft 2 herauskam. Die Grafik war schon für damalige Verhältnisse nicht wirklich schön (eben nur VGA) und die Steuerung steckt noch in absoluten Kinderschuhen (kein Rahmen um Einheiten, maximal vier Einheiten auf einmal via gedrückter STRG-Taste und jeder Befehl muss mit einem Zusatzklick oder einem Tastenkürzel durchgeführt werden, statt einfach via Mausklick direkt den Geh/Angriff-Befehl zu erteilen). Eine vergleichbar altbackene Steuerung gab es schon seit Dune 2, welches allerdings schon seit 1992 existiert und Warcraft somit in den zwei Jahren keine Innovationen einbringen konnte. Grafisch und spielerisch ist das Spiel auf demselben Niveau. Davon ab sind - nicht zuletzt auch wegen der Limitierungen bei der Steuerung - einige Missionen wahrlich bockschwer und zu allem Übel benötigt man heutzutage umständlicherweise auch noch einen DOS-Emulator, um dieses etwas unausgereifte Erstlingswerk zum Laufen zu bringen.

Abgesehen vom einem gewissen Sammlerwert würde ich mich in keiner Weise mehr mit diesem Spiel auseinander setzen, da es schon beim Release vor nahezu 20 Jahren veraltet war. Mir ist klar, dass eine Bewertung im Jahre 1994 wohl etwas positiver ausgefallen wäre, aber wir sind im Jahre 2013 und da sollte sich niemand mehr mit so etwas aufhalten. Auch wer (ausschließlich) alte Klassiker mag: Finger weg! Lieber Warcraft 2 nochmal auspacken und echten Spielspaß genießen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 14, 2014 6:16 PM CET


Invasion, Bd. 1: Der Aufmarsch
Invasion, Bd. 1: Der Aufmarsch
von Werner Bauer
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Solide Sci-Fi-Kost mit wenig Tiefgang, 23. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 1: Der Aufmarsch (Taschenbuch)
Das meiste ist zu dem Buch ja bereits gesagt: Es ist spannend, die Story wird gut rüber gebracht und insgesamt ist das alles, was dort beschrieben wird, auch recht stimmig. Was ich bei so einer Geschichte aber vermisse ist die emotionale Ebene. Gut, der Hauptcharakter zeigt des Öfteren seine menschliche Seite und bedauert die drohenden Zerstörungen zutiefst, aber der Rest der dort dargestellten Personen sind allesamt knallharte Übersoldaten, die jegliche Empfindungen abgelegt haben und zu 100% auf das Ziel, also die Rettung der Erde, fixiert sind. Dazu ein kurzer Mini-Spoiler bis zum Ende dieses Absatzes: Besonders auf den Wecker ging mir der gealterte Sergeant (Name vergessen und ich hab's auch nicht mit Dienstgraden), dessen Jugend wiederhergestellt wird und der mit seinem erneut 20-jährigen Körper auch wieder den Geist eines 20-jährigen hat. Nix mit Reife, Ruhe und Besonnenheit, die durch die Lebensjahre entstehen: Es wird rumgebrüllt und den Dicken markiert als wenn die letzten 40 Jahre für ihn nicht stattgefunden hätten. Da stellt man sich als Leser wirklich die Frage, wozu der Autor diesen Charakter aufgebaut hat, wenn am Ende doch nur ein x-beliebiger Drill-Sergeant-Schreihals bei rumkommt. Hätte ein wirklich cleverer Charakter werden können, aber die Chance wurde verspielt.

Ich weiß nicht, ob dieses "Wir machen jetzt mal einen auf knallhart!" typisch ist für Bücher aus dem Military-Sci-Fi-Bereich, aber ich fand es etwas störend. Natürlich ist der Umgangston rau und Emotionen werden nach hinten gestellt - was aber nicht heißt, dass die Charaktere keine Empfindungen haben, auf die man nicht auch mal hätte eingehen können, indem die Charaktere ein wenig über sich selbst und die Situation reflektieren lässt - was quasi nur der Protagonist tut.

Relativ früh im Buch erfährt man, dass auch die restliche Menschheit über die drohenden Vorkommnisse unterrichtet wird. Hier wäre jetzt spannend gewesen, wenn man diesen Aspekt ein wenig näher beleuchtet hätte. Mit anderen Worten: Der Leser erfährt so gut wie nichts davon wie die Menschheit mit der neuen Situation umgeht. Klar passiert ne Menge auf der Welt, aber das meiste wird nur kurz angerissen. Keine Emotionen, kein Tiefgang: Den Autor interessiert scheinbar nur die Story möglichst schnell soweit voran zu treiben, dass er zu den Kampfhandlungen kommen kann, die quasi das letzte Drittel des Buches komplett einnehmen.

An der gewählten Militärsprache störe ich mich nicht. Das gehört bei solchen Büchern einfach dazu - sonst dürfte man sich ja auch darüber beschweren, dass bei "Herr der Ringe" Hobbits und Elben vorkommen. Vieles verstehe ich, den Rest kann ich mir zusammenreimen und für das Verständnis des Buches ist es ohnehin unerheblich zu wissen wie groß nun eine Division ist oder welcher Rang vor dem vorherigen kommt - gerade letzteres machen die Charaktere durch ihren gegenseitigen Umgangston schon unmissverständlich deutlich.

Fazit: Wer unbedingt eine Geschichte über Aliens, die die Erde angreifen, lesen will, und sich dabei nicht an Militärjargon und einer leicht platten Story stört, der kann bedenkenlos zugreifen. Wer aber einfach nur einen guten Sci-Fi-Roman sucht und die Thematik auch nicht sonderlich ansprechend findet, dem wird dringlichst angeraten das Buch im Regal zu lassen.


KKND Extreme
KKND Extreme

4.0 von 5 Sternen Als das RTS-Genre noch jung war..., 22. Oktober 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: KKND Extreme (CD-ROM)
In den Jahren der frühen "Command & Conquer"-Ära erschienen eine ganze Menge RTS-Titel, die vom Konzept her alle relativ gleich waren und versucht haben auf den erfolgreichen Zug mit aufzuspringen. KKND Xtreme ist einer davon, jedoch einer der etwas besseren Titel. Bei dem Spiel handelt es sich um eine aufpolierte Version des im gleichen Jahr (1997) erschienen KKND (ohne Xtreme), bei der ein Skirmish-Modus, sowie einige Zusatzmissionen hinzugefügt worden sind. Es handelt sich demnach um kein AddOn, sondern um eine komplett eigenständige Version, die eben ein klein wenig besser ist als das ursprüngliche Spiel.

Verglichen mit zeitgleich veröffentlichen Genrekollegen war KKND Xtreme ein auffällig hübsches und liebevoll designtes Spiel mit einer guten, relativ motivierenden Kampagne und witzigen Briefing-Videos zwischen den Missionen. Die Missionen selbst sind zwar nicht besonders einfallsreich, da es meistens auf die Vernichtung des Feindes hinaus läuft, aber in diesem Punkt tun sich die meisten RTS auch im Jahre 2013 nicht besonders viel. Den Schwierigkeitsgrad kann man ohne schlechtes Gewissen bei "Schwer" ansiedeln, da die KI permanent Einheiten klotzt, mit riesigen Massen angerückt kommt und währenddessen schon an der nächsten Welle arbeitet. Definitiv nix für Spieler, die es gewohnt sind, dass die KI sich alle 10 Minuten mit 2-3 Panzern aus ihrer Basis wagt. Mehr gegenseitiges Überrennen als Taktik, aber dennoch sehr spaßig - insbesondere in dem Skirmish-Modus, wenn man sich mit 1-2 KI-Spielern gegen 2-3 KI-Gegner verbündet.

Es gibt eigentlich keinen Punkt, den ich dem Spiel irgendwie ankreiden würde. Es ist zu keiner Sekunde nervig oder hinderlich, es unterstützt den Spieler bei der hektischen Spielweise (d.h. es ist möglich Endlos-Aufträge für Einheitenbauten zu erteilen), Sammler gehen einen nicht auf den Geist, da die Sammler auf Öltankern bestehen, die eine stets feste Route abfahren. Kurz, es macht einfach Laune, auch heutzutage noch. Auch wenn sonst immer nur KKND2 als großer Klassiker genannt wird: Ich mag KKND (Xtreme) einfach lieber. Einen Punkt Abzug gibt es nur für die etwas plump und aggressiv agierende KI und die komplett fehlenden Briefing- bzw. Belohnungs-Videos bei den Zusatzmissionen.

Das Spiel selbst sollte auch im Jahre 2013 auf den meisten PCs einwandfrei laufen. Unter Windows 7 64-Bit war es kein Problem, unter Windows 8 habe ich es nicht getestet. Mittels Wine kriegt man das Spielchen auch ohne Weiteres unter Linux zum Laufen - hier nur auf die Wine-Version achten, da es nicht mit allen klappt.


HTC Desire C Smartphone (8,9 cm (3,5 Zoll) HVGA-Touchscreen, 5  Megapixel Kamera, 600MHz, 512MB RAM, 4GB Speicher, Android 4.0 OS) Stealth Black
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Wird angeboten von Elektronik-Versand
Preis: EUR 89,00

4.0 von 5 Sternen Hin zur Einfachheit, 23. September 2013
Vielleicht interessiert den einen oder anderen die Erfahrungen von jemanden, der von einem Apple iPhone 4 zu diesem Smartphone wechselt.

"Wieso wechselt man von einem iPhone 4 zu einem HTC Desire C?" lautet hier die berechtige Frage. Nun, auch wenn ich das iPhone 4 relativ lange in Benutzung hatte (~ 2,5 Jahre), so gab es immer einiges, was mir missfiel. Ich mochte nie, wie es in der Hand lag und wegen der glatten Oberfläche einem permanent aus den Fingern zu gleiten drohte. Relativ schwer fand ich es auch. Okay, Retina-Displays sehen gut aus und die Bedienbarkeit war nicht übel, aber meines Erachtens gab es viel zu wenig Freiheiten für jemanden wie mich, der aus der Linux-Ecke kommt und daher ein gewisses Maß an Konfigurierbarkeit gewohnt ist. Auch die Tatsache, dass sich der Akku nur mit chirurgischer Eingriffen wechseln lässt und die Kabel inkompatibel zu allen gängigen Standards sind, war mir immer ein Dorn im Auge. Zuletzt häuften sich bei mir dann auch technische Fehler (z.B. spontante Reboots mittem im Betrieb, 3G fiel zwischenzeitlich komplett aus, etc.), so dass ich mich von dem Gerät trennte.

Nun wollte ich ein Handy haben, das eher auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist: Simpel, konfigurierbar und kompatibel. Durch einen Vertragswechsel bei meinem Mobilfunkanbieter gelangte das HTC Desire C dann kostengünstig in meine Hände. Es ist natürlich kein supertolles und superschnelles Teil, aber ein Gerät mit den Spezifikationen des iPhone 3G genügt meinen Ansprüchen. Kamera, Karten, Kontakte, E-Mail, Browser, WhatsApp, Umgebungsdienste - alles da. Spiele brauche ich nicht. Das Smartphone ist federleicht und liegt rutschfest, sicher und angenehm in der Hand. Auch die Synchronisation des iCloud-Kalenders zwischen dem iPhone 4S meiner Freunden und mir, den ich auf dem iPhone ganz lieb gewonnen habe, ist mit einem kleinen Zusatz-Tool möglich. Der Upload von Fotos klappt via Dropdox genau so gut wie mit Photostream (iCloud). Erfreulicherweise ist wirklich jeder Schnickschnack einstellbar und man hat einfach das Gefühl wieder die Kontrolle zu haben. Ein zusätzliches USB-Kabel ist schnell besorgt, denn man benötigt nur ein handelsübliches USB-Kabel (Mini-USB), welches (anders als bei Apple) nicht mit unverschämten 20 EUR zu Buche schlägt.

Man sieht natürlich gleich: Ich bin kein Power-User und ich gebe gerne zu, dass das iPhone für meine Ansprüche vielleicht nicht das richtige Gerät war. Oben beschriebene Apple-typische Schwachpunkte treffen aber immer zu - egal, was für Ansprüche man hat. Das HTC Desire C ist ein funktionales und sehr solides Smartphone, das ich nicht mehr missen möchte.


Warhammer 40000 - Fire Warrior
Warhammer 40000 - Fire Warrior
Wird angeboten von cvcler
Preis: EUR 22,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Selbst für eingefleischte Fans: Nett, aber kein Muss., 16. September 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Ich bin großer Fan des Warhammer 40.000-Universums. Zwar kann ich nicht von mir behaupten, dass ich zu den großen Hardcore-Nerds gehöre und meine Leidenschaft gehört auch eher den Büchern und der Geschichte drumherum, nicht dem Tabletop, aber ich kann dennoch von mir behaupten, dass ich ein gewisses Grundverständnis von der Thematik habe. Heißt, es ist für mich nicht ein x-beliebiger Shooter, sondern er hat durch das gewählte Szenario schon den Anspruch ein wenig WH40K-Feeling rüberzubringen.

Tut er das? Na ja. Man kann sagen: Die Entwickler waren bemüht, aber insgesamt ist das Ganze dann doch ziemlich peinlich geraten. Sehen wir mal von der Tatsache ab, dass das Spiel inzwischen 10 Jahre auf dem Buckel hat, so stellt man trotzdem fest, dass es schon für die damalige Zeit ziemlich fies aussah - immerhin gab es schon damals grafische Perlen wie Unreal Tournament 2004. Klar, man bedient sich vom Szenario her zu anfangs dem klassischen Grabenkrieg, wo die Umgebung nun mal hauptsächlich aus aufgewühltem Erdboden und gesprengten Gebäuden besteht, aber dennoch fühlt man sich wie in einem großen Irrgarten, da alle Ecken gleich aussehen und auch die (reichlich dümmlich aussehenden) Gegner wenig Variation zulassen. Klar, es sind zu 95% Standard-Gardisten der imperialen Armee, aber dennoch hat man es sich hier etwas zu einfach gemacht.

Das Schema ist so simpel wie eintönig: Herumlaufen, hunderte Imps abknallen, zwischendurch mal an einem Rad o.ö. drehen. Über die Tatsache, dass ein einzelner Feuerkrieger ohne unterstützende Truppen mal so eben durch die Reihen einer kompletten imperialen Armee rennt und alles umnietet (inkl. später Space Marines und einem "Herrscher des Wandels"), brauchen wir wohl gar nicht groß zu reden. Zumindest dürfte sich jedem, der den WH40K-Fluff einigermaßen kennt, bei solchen Geschichten die Fußnägel kräuseln. Natürlich laufen die meisten Shooter darauf hinaus, dass man alleine als normaler Soldat den Superhelden spielt, aber gerade WH40K hätte schon aufgrund des Szenarios mehr draus machen und durch eine größere Zahl Truppen im Nacken das Ganze glaubwürdiger gestalten können.

Insgesamt ist das Spiel stellenweise fürchterlich nervig und fördert, dank des ambitionierten, aber nicht sonderlich gekonnten Effekt-Einsatzes, Kopfschmerzen. Gerade die erste Mission besteht nur aus einem Loop von "Ziiiiiisch - Bumm", gefolgt von Erschütterungen, was Artillerieschläge simulieren soll, damit sich der Spieler eben wie "mitten im Krieg" fühlt. Statt dieses nervigen Loops, der einem spätestens nach der zehnten Wiederholung extrem auf die Nerven geht, wären vorbeifahrende Panzer oder größere Scharmützel dem "Kriegsfeeling" dienlicher gewesen. So hat man eher das Gefühl, dass man mit seinem Tau-Krieger an einer dünn besetzten, unbeteiligten Front entlang marschiert, während der eigentliche Krieg ganz woanders tobt.

Die Auswahl an passablen WH40K-Games ist nicht groß und wer uuunbedingt das Verlangen verspürt in diesem Szenario einen Shooter spielen zu müssen, der kann sich hier sehr einfache und SEHR kurzweilige Unterhaltung abholen. Alle anderen sollten sich lieber "Space Marine" holen, sofern sie ein Herz für Third-Person-Shooter mit extrem vielen Nahkampfeinlagen haben. Im Jahre 2013 sollte man von solchen Spielen, die schon beim Release technisch und optisch hoffnungslos veraltet waren, eigentlich einen großen Bogen machen.


Luftreiniger Rauchverzehrer Comedes LR 50
Luftreiniger Rauchverzehrer Comedes LR 50
Wird angeboten von chd-shop
Preis: EUR 108,95

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz und gut: Er funktioniert!, 12. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Luftreiniger Rauchverzehrer Comedes LR 50
Für Tierhaarallergiker ist unsere Wohnung ein gefährlicher Ort: Meerschweinchen und Katzen treiben ihr Unwesen und leider reagieren gleich mehrere meiner Freunde allergisch auf beide Tierarten zugleich. Um nun in Zukunft dennoch von besagten Freunden Besuch erhalten zu können, habe ich mir den Comedes LR 50 angeschafft - und weil ich mich von einer Katzenallergie leider selbst nicht zu 100% freisprechen kann.

Das Gerät ließ sich kinderleicht aufbauen und fand auch direkt einen schönen Platz in unserem Wohnzimmer. Es ist nicht wirklich klein, dafür insgesamt eher hoch und lässt sich gut aufstellen. Die Lautstärke auf der kleinsten Stufe ist in etwa zu vergleichen mit dem Lüfterrauschen eines gewöhnlichen PCs, der nicht auf "super leise" getrimmt ist. Hörbar, geht aber bei gewöhnlichen Alltagsgeräuschen schnell unter und ist höchstens ein Manko für Leute, die zum Einschlafen absolute Stille benötigen.

Da meine besagte Katzenallergie nicht ausgeprägt genug ist, um das Gerät als wirksam einstufen zu können, bot sich der erste Härtetest zu einer Feier am vergangenen Wochenende an: Ein guter Freund von mir, der schwer unter Meerschweinchen und vor allem Katzen zu leiden hat, kam zu Besuch und wir gaben uns alle Mühe alle Polstermöbel feucht abzuwischen. Gleichzeitig lief der Comedes im geschlossenen Wohnzimmer zwei Stunden lang auf Hochtouren, um die Luft "durchzuwaschen".

Um die Geschichte kurz zu fassen: Besagter Kollege hielt sich über fünf Stunden bei uns auf und merkte rein gar nichts (!). Früher konnten wir uns immer alle Mühe geben und fleißig wischen: Die Partikel in der Luft waren für ihn immer ein großes Problem. Mit dem Comedes ist unsere Wohnung endlich wieder ein Ort, an dem auch Allergiker sich unbesorgt aufhalten und an Feierlichkeiten teilnehmen können.

Abschließend und fairerweise muss man aber noch dazu sagen, dass in unserer Wohnung so gut wie keine Teppiche vorhanden sind: Beinahe alles ist laminiert. Der Grad des Erfolges dürfte daher in einer komplett mit Teppichen ausgestatteten Wohnung gravierend schlechter ausfallen. Das ist aber kein Manko des Comedes, denn Partikel von Teppichen oder Möbeln "abzusaugen" ist nicht seine Aufgabe. In solchen Fällen bietet sich ein Allergiker-Staubsauger an.


TP-Link TL-WR841N WLAN Router (300 Mbit/s, 4-Ethernet-Port, 2 nicht abnehmbare Antennen) [Amazon frustfreie Verpackung]
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Preis: EUR 17,89

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit alternativer Firmware wirklich gut, 19. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der TP-Link TL-WR841N ist ein optisch sehr schöner Router, der mit wenigen Handgriffen sowohl schnell angeschlossen als auch ebenso schnell eingerichtet ist. Die Empfangs- und Sendeleistung ist sehr gut, da ich selbst durch mehrere Mauern hinweg ein sauberes Signal in meine entlegensten Räume bekomme - daran ist mein Medion Repeater kläglich gescheitert. Wer wirklich nur einen Router sucht, der den (meist vom Provider gestellten) alten Router ersetzen soll, wird mit dem Gerät sehr zufrieden sein. Möchte man allerdings mit dem Gerät mehr machen, wie z.B. ihn als WLAN-Client zu verwenden, damit er als eine Art "externe WLAN-Karte" das Funksignal für mehrere angeschlossene PCs in einem anderen Raum entgegen nimmt - und ihn vielleicht gleichzeitig noch zum Repeater machen, damit auch die WLAN-Geräte in besagtem Raum ein besseres Signal haben - stößt das Gerät im Auslieferungszustand an seine Grenzen. Der Grund ist nicht etwa, dass das Gerät dazu nicht technisch in der Lage wäre: Es fehlen lediglich sämtliche dahingehende Einstellmöglichkeiten auf dem Web-Interface.

Abhilfe schafft hier der Einsatz einer alternativen Firmware. Ich habe mich für die Firmware DD-WRT v24 SP1 entschieden und diese direkt aufgespielt, als ich feststellte, dass der Router im Auslieferungszustand nicht die Funktionen bot, die ich benötigte. Achtung: Beim Aufspielen der Firmware muss penibel darauf geachtet werden, dass man die für das jeweilige Gerät freigegebene Version downloadet, da z.T. gerätespezifische Anpassungen enthalten sind.

Mittels DD-WRT war es mir dann möglich den Router in den Client-Bridge-Modus zu versetzen und gleichzeitig ein virtuelles Interface zu erstellen, welches das Gerät auch zum Repeater macht. Kleinere Anpassungen bezüglich der Sende- und Empfangsstärke sind ebenso möglich wie unzählige weitere Zusatzfunktionen. Die Einrichtung via DD-WRT-Web-Interface ist nicht so einfach wie die über das Standard-Web-Interface, da die große Zahl an Funktionen leider zu Lasten der Verständlichkeit und Übersicht gehen. Es benötigt also kleinere Anleitungen bzw. ein gewisses Verständnis im Umgang mit Netzwerken, wenn man diese oder jene Funktionalität erreichen möchte.

Hat man die kleine Firmware-Hürde also gemeistert, steht einem ein voll konfigurierbarer Router zu einem kleinen Preis zur Verfügung. Einen Stern Abzug gibt es lediglich dafür, dass der Hersteller darauf verzichtet hat diese - technisch ohne Weiteres machbaren - Einstellmöglichkeiten direkt in das Web-Interface zu integrieren. Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass man den unbedarften Benutzer nicht überfordern will, aber andererseits hätte eine "Experteneinstellungen anzeigen"-Checkbox o.ä. nicht weh getan.


Best of Simplify: Noch einfacher geht's nicht
Best of Simplify: Noch einfacher geht's nicht
von Werner Tiki Küstenmacher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 10,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut für den Einstieg, 15. Februar 2013
Das Buch ist im Wesentlichen nicht schlecht und trifft den Kern der Sache, dass man sein Leben entrümpeln sollte, um freier zu werden und unbeschwerter leben zu können ganz gut. Dennoch habe ich habe ich an dieser Lektüre nicht so sehr viel Gefallen gefunden. Warum?

Nun, zum Einen muss ich fairerweise sagen, dass mir viele Konzepte des LOVOS (engl. "Lifestyle of Voluntary Simplicity", also das "Einfache Leben") bereits vorher bekannt waren und ich für mich nicht so viel Neues gefunden habe. Wer als Neueinsteiger in das Thema kommt, darf diesen Punkt aber gekonnt ignorieren. Hilfreich fand ich, dass über den Tellerrand der eigenen Wohnung geschaut wurde und nicht nur sein nahes Umfeld entrümpelt werden sollte, sondern gleich jeden Zweig seines Lebens. Wie bereits schon genannt hat es sich das Autorenteam hier allerdings ein bisschen zu einfach gemacht und geht von dem typischen 08/15-Bürojob aus wenn es um die Simplifizierung des beruflichen Umfelds geht. Auch andere Lebensbereiche werden zu schablonenhaft dargestellt, was die Durchführung für die meisten Menschen erschwert.

Meines Erachtens geht das Buch außerdem ein bisschen sehr weit in manchen Bereichen. Da ich mich selbst streng vegetarisch ernähre, finde ich es zwar ganz reizend, dass in einem Kapitel so viel über die Vorzüge einer solchen Ernährung geredet wird, aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was das in diesem Buch zu suchen hat. Warum versucht das Buch einen auf Ernährungsratgeber zu machen? Stellenweise kommt es einem so vor als würde man eine Bibel mit lauter Lebensvorschriften lesen als Ratschläge, so dass man dann nach Durcharbeitung des Buches in den Kreis irgendeiner erleuchteten Sekte aufgenommen wird. Sicher, das ist natürlich etwas übertrieben, aber ich finde schon, dass hier - ironischerweise - weniger mehr gewesen wäre.

Fazit: Gutes Buch für den unbedarften Neueinsteiger, geht aber ein paar Schritte zu weit.


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