Profil für Lucius > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Lucius
Top-Rezensenten Rang: 13.340
Hilfreiche Bewertungen: 725

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Lucius (Berlin)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
pixel
Berlin Requiem: Roman
Berlin Requiem: Roman
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leere, 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Berlin Requiem: Roman (Kindle Edition)
Schon irgendwie fetzig, wie die Zombies über den Hermannplatz wanken. Und dann auch noch die kritischen Bezüge zu Rattenfängern in der Politik und deren Interessengemeinschaft mit sensationslüsternen Medien. So was reicht für einen Text ja heute auch schon, um als intelligent und lesenswert zu gelten. Gesellschaftskritik im Zombieroman, ist das nicht geil? Literarisch ist das Ganze allerdings eine einzige Katastrophe. Eintönig wird der Text runter gespult, die Zeichnung der Figuren ist holzschnittartig bis klischeehaft, der Plot ist weitgehend vorhersagbar. Die Botschaft, dass wir a) alle Zombies sind oder sein können, b) alle Zombies irgendwie ja auch Menschen sind und daher einen Grundrespekt verdienen und c) wir nicht auf die Scharfmacher in Politik und Medien hören dürfen, ist teilweise nett - wenngleich auch ein ganz klein wenig banal -, mutet im Kontext der in diesem Roman geschilderten Welt aber dann doch eher bizarr an. Insgesamt wimmelt es an Stereotypen, z.B. im Typus der Hauptfigur oder in der völlig überflüssigen Dreiecksgeschichte, die zur Erläuterung der Motivlage einiger zentraler Charaktere herhalten muss. Im Ergebnis breitet sich eine bleierne Langeweile aus. Ich kann nur abraten.


A High Price: The Triumphs And Failures Of Israeli Counterterrorism (Saban Center At The Brookings Institution Books)
A High Price: The Triumphs And Failures Of Israeli Counterterrorism (Saban Center At The Brookings Institution Books)
von Daniel Byman
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,50

5.0 von 5 Sternen Gründlich, sorgsam, kenntnisreich, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Daniel Byman schildert und analysiert die Geschichte des gegen Israels gerichteten Terrorismus auf der einen Seite und die Antiterrormaßnahmen, die Israel unternimmt, auf der anderen Seite. Der zeitliche Horizont bewegt sich zwischen der Zeit unmittelbar vor der Staatsgründung Israels bis etwa 2010. Herausgekommen ist ein ungemein kenntnisreiches, gründliches und sorgsam gearbeitetes Buch, dass vom Terrorismus diverser säkularer Palästinensergruppierungen über die Hamas und die Hisbollah sowie dem Terrorismus durch jüdische Israelis selbst bzw. den diversen Mitteln des Counterterrorismus vom militärischen Einmarsch bis zu gezielten Tötungen alles umfasst, was in dieser Zeit wichtig war. Byman gelingt es meisterhaft, auf diesem verminten Gelände durchweg neutral und abgewogen zu bleiben. Seine Darstellung und Analyse folgen nicht dem Narrativ irgendeiner Partei, es gelingt ihm aber zugleich, Verständnis für die Sichtweisen, Handlungen und auch Fehler aller Beteiligten zu erzeugen. Diese wissenschaftliche Abgewogenheit gilt auch mit Blick auf die Kritik von Menschenrechtlern in Europa und USA am Vorgehen Israels.

So ist es ein Buch geworden, dass sich an alle Leute richtet, die interessiert sind, sich mit dem Thema Terrorismus fundiert, realitätsbezogen und ernsthaft auseinander zu setzen. Die Lehren, die Byman zieht, und die er immer wieder von der Einleitung bis zum Schlusskapitel anspricht, gelten dabei weit über den Schauplatz Nahost hinaus. Einfache Antworten gibt es in der Terrorismusbekämpfung nicht, dass wird deutlich. Egal, wofür man sich entscheidet – und es mag, wie Byman nachweist, auch gute Argumente für bestimmte gewaltsame Maßnahmen geben – man gibt immer andere Ziele und Güter auf oder setzt sie aufs Spiel.

Im Zuge der Lektüre hat sich bei mir ein immer stärkerer Pessimismus eingestellt. Wenn man Seite um Seite liest, welch schlimme Gewalt und Gegengewalt ausgeübt wird, wie sich die Fronten immer weiter verhärten, wie auch große Teile der breiten Bevölkerung aller Seiten kaum noch friedens- und kompromissfähig scheinen und entsprechenden Druck auf die jeweilige politische Führung ausüben, scheint es mir nahezu ausgeschlossen, dass in Nahost ein stabiler Friede geschaffen werden kann.


Libertarian Anarchy: Against the State (Think Now)
Libertarian Anarchy: Against the State (Think Now)
von Gerard Casey
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,60

5.0 von 5 Sternen Provozierende Intelligenz, 24. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein geiles kleines Buch. Casey hat völlig Recht: wir leben und denken im Paradigma des Staates. Aber wieso? Wieso überhaupt Staat? Und welche Legitimation gibt es für den Staat, gerade angesichts dessen Geschichte von Unterdrückung, Enteignung und Gewalt? Seltsamerweise glaubt man immer, nur die Anarchie würde Mord und Totschlag mit sich bringen. Wer das denkt, sollte sich zunächst elementare Geschichtskenntnisse aneignen. Casey meint jedenfalls, der Staat hat generell keine Legitimation und es gelingt ihm recht gut, hierfür eine überzeugende, zumindest nachvollziehbare Argumentation aufzubauen. Dabei ist er bewundernswert klar, sagt immer genau, was er für richtig oder falsch hält und bringt dann die Argumente. Er selbst gehört zur anarcho-kapitalistischen Richtung, d.h. er befürwortet Eigentum. An einer Stelle sagt er allerdings, im Anarchismus muss jede Wirtschaftsform erlaubt sein, solange sie auf dem freiwilligem Zusammenschluss derjenigen beruht, die sie ausüben wollen. Wer sich politisch mal kräftig gegen den Strich bürsten lassen will und bereit ist, bisherige Dogmen, z.B. auch über den Wert der Demokratie, in Frage zu stellen, sollte unbedingt zu diesem erfrischenden Text greifen.


On Liberty and the Subjection of Women (Penguin Classics)
On Liberty and the Subjection of Women (Penguin Classics)
von John Stuart Mill
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,00

5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker im besten Sinne, 20. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tatsache, dass dies (zumindest für die Penguin-Ausgabe) die erste Rezension zu Mills „On Liberty“ auf amazon.de ist, weist auf mindestens einen Sachverhalt hin: John Stuart Mill wird in Deutschland nur wenig zur Kenntnis genommen – und wenn, dann am ehesten als einer der Vertreter des klassischen Utilitarismus, nicht jedoch als einer der wichtigsten Theoretiker einer liberalen Gesellschaftsordnung. Vielleicht liegt dies daran, dass genuiner Liberalismus in Deutschland nicht besonders hoch im Kurs steht, nicht einmal bei den Parteien, die ihn angeblich vertreten.
Mill vertritt die Freiheit entschieden, aber mit Augenmaß. Er gehört nicht zu jenen, die in dem Staat nur Teufelszeug sehen und ihn abschaffen wollen. Freiheit kann insbesondere nicht heißen, die legitimen Interessen anderer mit Füßen zu treten, schon gar nicht im Namen von Freiheit. Der Schutz solcher Interessen ist für ihn allerdings auch der einzige legitime Grund, in die Entscheidungen von Erwachsenen einzugreifen. Alles andere – z.B. das Wohlergehen einer Person selbst – ist dagegen kein ausreichender Anlass, ihre freie Selbstbestimmung einzuschränken. Wenn man ein wenig nachdenkt, sieht man schnell, dass Deutschland nach diesem Kriterium oftmals kein liberaler Staat ist. Z.B. ist es nicht erlaubt, Drogen zu konsumieren, Eltern dürfen in die körperliche Unversehrtheit ihrer Söhne eingreifen oder gesellschaftliche Gruppen wollen die freie Meinungsäußerung einschränken, damit sie selbst oder andere sich nicht kritisiert oder angegriffen fühlen müssen, etwas, wofür Mill nur völliges Unverständnis übrig hat. In diesen Fragen ist er durchaus radikal, und zwar mit Argumenten, die eine sorgfältige, ergebnisoffene Auseinandersetzung verdienen, wie ich finde.
Das ist erfrischend. Und nicht nur das, es stellt eine wichtige Perspektive in der Diskussion politischer Fragen zur Verfügung. Mill ist einer derjenigen politischen Denker der Tradition, auf die das etwas abgegriffene Attribut der Aktualität mal wirklich voll zutrifft. Es lohnt sich, ihn aufmerksam zu lesen.


The Life and Death of Anne Boleyn: 'The Most Happy'
The Life and Death of Anne Boleyn: 'The Most Happy'
von Eric Ives
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,10

4.0 von 5 Sternen Seriös und elegisch, 11. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Viel wissen wir nicht über sie – Anne Boleyn, deren Schicksal bis heute fasziniert und bewegt. Eric Ives ist es trotzdem gelungen, eine exzellente Biographie über diese Frau zu verfassen, in der er genaueste Faktenorientierung und sorgfältigste Abwägung der Quellen mit unverhohlener Sympathie für seine Heldin und deren Schicksal verbindet. Für Ives ist Anne Boleyn eine nahezu moderne Gestalt, eine Self-Made-Woman, die durch ihre Intelligenz, ihre Persönlichkeit, aber auch durch Kaltblütigkeit und Willenskraft bis zur Königin von England aufstieg, um drei Jahre später einer Hofkabale zum Opfer zu fallen. Der Bösewicht ist dabei gar nicht so sehr Cromwell, bei dem Ives die Initiative für den Justizmord sieht, sondern eher Annes erbärmlicher Ehemann sowie die diversen Sykophanten, die die Machtzentren bis heute bevölkern. Das Buch hat einen elegischen Tonfall, was rein literarisch gerade gegen Ende ungemein passend ist. Dennoch ist Ives immer zuerst und vor allem Wissenschaftler, ich wüsste keine Stelle, wo er sein immenses Wissen und seine ausgeprägte Urteilskraft seiner Sympathie für seinen Gegenstand unterordnen würde. Im Gegenteil, Ives legt seine Karten immer offen und argumentiert sehr abwägend und präzise für seine Schlussfolgerungen. Etwas kritisch für das Lesevergnügen der Nicht-Spezialisten ist, dass die Details in einzelnen Kapiteln, insbesondere im mittleren Teil, ein wenig überhand nehmen. Hier steigt Ives in sehr genaue Interpretationen von Kleidung, Kunstgegenständen usw. ein, die mit Anne verbunden waren, was vermutlich daran liegt, dass sehr vieles andere an Anne und ihrem Leben für immer opak bleiben muss. Das wurde mir ein wenig langweilig und hat einen Stern Abzug gekostet. Insgesamt handelt es sich aber um ein unverzichtbares und wunderschönes Buch für alle, die sich näher mit dieser dramatischen Epoche der englischen Geschichte befassen möchten.


Homer and Langley
Homer and Langley
von E. L. Doctorow
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,10

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen The horror, the horror, 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Homer and Langley (Taschenbuch)
Hier die Minderheitenmeinung: ich habe es gehasst. Nicht weil Doctorow nicht schreiben kann – im Gegenteil – , die Figuren unglaubwürdig wären oder derlei Standardgründe mehr. Ich konnte den Stoff einfach nicht ertragen. Zwei Brüder, die den Weg von sonderbar bis wahnsinnig beschreiten. Eine sukzessiver Rückzug von der Welt, ein alles durchdringender Pessimismus, eine immer weiter fotschreitende Verengung von Lebensraum, Erfahrung und Perspektive, das alles unter sich zermalmende Chaos. Das Ganze flankiert von einer Nummernrevue des 20. Jahrhunderts aus US-Sicht. Am Ende totale Vereinsamung und zwei schreckliche Tode. Vielleicht ist das der realistische Blick auf die Welt. Trotzdem, ich bin für Licht, für Aufklärung, für Tätigsein und den Glauben an die Möglichkeit des Fortschritts, kurz für das Leben. Das Buch stellt genau das Gegenteil dar. Und nicht nur das, es nimmt auch noch die Innenperspektive ein, aus der das Leben der Collyer-Brüder plötzlich verständlich zu sein scheint. In einigen Rezensionen habe ich gelesen, dass dies den (historischen) Figuren ihre Würde zurück gegeben hätte. Nun, ich kann darauf verzichten.
P.S. Bevor wieder irgendwelche Leute, die eine kritische Rezension nicht verdauen können, fragen, weshalb ich das Buch dann überhaupt gelesen hätte: Weil es auf dem Programm unseres Buchclubs stand.


Hobbes and the Social Contract Tradition
Hobbes and the Social Contract Tradition
von Jean Hampton
  Taschenbuch
Preis: EUR 43,69

5.0 von 5 Sternen Für Fortgeschrittene, 29. Oktober 2013
Aus meiner Sicht das wahrscheinlich beste Buch zur politischen Theorie von Thomas Hobbes. Teilweise durchaus anstrengend, man muss schon bei der Sache bleiben, aber im Ergebnis ungemein lohnend. Hampton gehört zu jenen (wie ich auch), die Hobbes ganz säkular interpretieren, d.h. als einen Theoretiker zur Frage, ob bzw. inwiefern der Staat aus individueller Sicht rational ist. Dabei wendet sie gewinnbringend Methoden der Spieltheorie an (lässt sich auch als Nicht-Mathematiker verstehen). In der zweiten Hälfte des Buches spitzt sie die Auseinandersetzung mit Hobbes vielleicht ein wenig zu sehr auf die Frage zu, ob in der Hobbes'schen Theorie ein Widerspruch zwischen angestrebter absoluter Souveränität des Herrschers und der Möglichkeit der Untertanen, zu beurteilen, ob ihre Interessen gewahrt sind, enthalten ist. Ihre Ausführungen sind aber durchweg wichtig und anregend. Insgesamt ein Buch, das sowohl für ein ernsthaftes Studium von Hobbes wie der Theorie des Gesellschaftsvertrages insgesamt unverzichtbar ist.


Die Weimarer Republik
Die Weimarer Republik
von Eberhard Kolb
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,80

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht nicht, 23. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Weimarer Republik (Taschenbuch)
Das Buch - längst ein Klassiker - erfordert den aufmerksamen und mitdenkenden Leser. Investiert man aber ein wenig Konzentration, wird man reich belohnt. Die Geschichte der ersten deutschen Republik lässt sich in vielen Publikationen nachlesen, doch zumindest in den mir bekannten Büchern nirgends so auf die entscheidenden Bruchlinien der Entwicklung und des schließlichen Scheiterns von Weimar hin fokussiert. Die Beherrschung des Stoffs ist mehr als beeindruckend, das Urteil immer souverän, man merkt, dass Kolb, wie jetzt auch Schumann, sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte der Republik von Weimar intensiv befassen. Ein Buch, aus dem man sehr viel lernen kann.


A Guide To The Good Life: The Ancient Art Of Stoic Joy
A Guide To The Good Life: The Ancient Art Of Stoic Joy
von William B. Irvine
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,20

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heitere Gelassenheit, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In der Antike war es selbstverständlich, dass eine der wichtigsten Aufgaben der Philosophie darin besteht, sich darüber klar zu werden, was im Leben wirklich wichtig ist und wie man sein Leben so führen kann, dass man dieses Ziel tatsächlich erreicht. Philosophie war also auch Lebenshilfe. Diese Tradition ist über die letzten zwei Jahrtausende immer schwächer geworden und inzwischen beinahe nonexistent.

Aber noch nicht ganz, wie man an diesem wunderbaren Buch sehen kann. Irvine, Philosophieprofessor in den USA, ist irgendwann auf die Philosophie des Stoizismus gestoßen, hat sich mit deren Thesen beschäftigt und ist darüber selbst zu einem praktizierendem Stoiker geworden. In dem Buch legt er dar, was Stoizismus im 21. Jahrhundert konkret bedeuten kann und welche Veränderungen dies in seinem eigenen Leben ausgelöst hat. Ich will nicht sagen, dass mich alles überzeugt, überlegenswert ist es aber allemal. Manches scheint mir sogar offenkundig richtig, etwa der Umstand, dass ein an Status und Konsum orientiertes Leben einfach nicht glücklich machen kann. Sowas sagt sich natürlich leicht, die fälligen Konsequenzen daraus zu ziehen, ist leider eine wesentlich größere Herausforderung. Das allerdings wäre dann echter Stoizismus, denn am Ende geht es um unsere konkrete Lebensführung, nicht nur um eine Theorie. Genau darum geht es auch Irvine, nämlich: was können wir tun, um glücklich zu sein?

Das Buch ist durchweg leicht zu lesen, auch das Englisch ist nicht schwer. Gelegentlich ist der Text etwas repetitiv und vielleicht wären auch einige kritische Gedanken zu den vorgestellten Thesen ganz lohnend gewesen. Trotzdem, insgesamt ein sehr lesenswertes Stück genuin praktischer Philosophie.


Slow Food Genussführer Deutschland 2014
Slow Food Genussführer Deutschland 2014
von Slow Food Deutschland e.V.
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schließt eine große Lücke, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sowas hat noch gefehlt, ein Restaurantführer, der sich nicht an den Sternen orientiert, sondern an den einfachen Genüssen. Ehrlich gesagt, die mag ich meist sowieso viel lieber. Hier nun der Führer, der innerhalb Deutschlands Orientierung schafft. Die Informationen sind sachlich und präzise, die Gestaltung ist hochwertig. Hier und da ein Foto wäre vielleicht noch ganz gut gewesen, allein schon um eine behagliche Atmosphäre zu schaffen. Doch werden ja hoffentlich noch viele weitere Auflagen folgen, allein schon um Gasthäuser aus dem Osten zu würdigen, die wenig bis gar nicht (Berlin, was ist los?) vertreten sind.
Für meine Frau und mich neben dem Gault Millault jedenfalls künftig ein unverzichtbarer Begleiter bei Reisen durch Deutschland und ein super Geschenk für alle, die gerne gut essen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7