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Rezensionen verfasst von
M. Michel

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The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC]
The Elder Scrolls Online- Imperial Edition - [PC]
Wird angeboten von Crazydeal Dein An & Verkauf
Preis: EUR 159,87

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Elder Scrolls als MMO, wirklich so eine gute Idee?, 5. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte mein Review gerne in zwei Teile aufteilen, einer zum Inhalt und der Qualität der Imperial Edition, und einen zum Inhalt des Spiels selbst.

Die Imperial Edition:

Seit ich damals die für heutige Zeiten noch sehr übersichtliche Collector's Edition von "TES - Morrowind" kaufte, und von diesem Titel absolut aus den Socken gehauen wurde gehört bei Elder Scrolls Titeln der Kauf der Collector's Edition einfach dazu.
Nachdem mich damit 2011 bereits die CE von Skyrim beeindruckte habe ich mich natürlich gefragt inwiefern die Imperial Edition dies noch toppen könnte, und muss sagen: Das kann sie.
Sammlermässig bietet die Imperial Edition drei wesentliche Stücke: Die Karte, die Statue und das Artbook.

Die Statue:
Die Statue von Molag Bal ist vom Design her absolut gelungen! Sie besteht aus einem ähnlichen Material wie bereits die Statue aus der Skyrim CE und ist von der Bemalung her so gestaltet worden, dass sie auf Entfernung glatt als Bronze o.ä. durch gehen könnte. Sie ist sehr Detailreich und auch die Bemalung erfolgte recht präzise. Meine Statue hatte bei der Lieferung keinerlei Schäden, und war auch sonst nicht zu beanstanden, ich bin zufrieden!

Die Karte:
Für mich als Spiele-Kartensammler war die Karte ein ganz klein wenig enttäuschend. Sie ist wie die meisten Karten/Poster aus Glanzpapier, hier hätte ich mir lieber das matte, raue Papier gewünscht, dass bei der Skyrim CE zum Einsatz kam. Die Karte selbst zeigt keinerlei Territorialgrenzen der einzelnen Provinzen, und bis auf deren Namen ist auch keinerlei Beschriftung (Städte etc.) vorhanden. Hier gefiel mir die Karte aus der Elder Scrolls Anthology Box etwas besser.

Das Artbook:
Das Beste zum Schluss.
Das Artbook hat mich - auch wenn Skyrim hier ja ebenfalls bereits gut vorgelegt hat - absolut beeindruckt. Das Buch ist in Leder gebunden (ich vermute Kunstleder, macht aber trotzdem einen sehr hochwertigen Eindruck) und vorne drauf ist das Logo des Spiels einpunziert.
Der Inhalt ist jedoch das, was mich wirklich Beeindruckt hat.
Das Buch ist voll - und zwar wirklich extrem voll - , nicht nur mit den gewohnten extrem schönen Artworks, sondern mit sehr vielen Hintergrundinformationen zu allem was auf ihnen zu sehen ist, erzählt vom fiktiven Charakter Flaccus Terentius.
Für mich das erste Artbook, das man nicht einfach an einem Abend durchsehen kann, sondern tatsächlich sogar lesen kann, bei der Menge an Inhalt sogar sehr lange. Ein absolutes muss für Fans des Lores.

Alles in allem bin ich vom Inhalt dieser CE absolut beeindruckt, und vollkommen zufrieden.

Das Spiel (kann evtl. kleinere Spoiler enthalten)

Ich habe es vermieden die Beta zu spielen, und nur einmal schnell reingeschaut, kann deshalb kaum beurteilen ob sich Dinge gut, oder schlecht entwickelt haben, aber wirklich wichtig ist schließlich nur der aktuelle Zustand.

Wie in Elder Scrolls typisch gibt es auch in ESO einen sehr deutlichen Prolog, auch wenn mir dieser von allen bisherigen Spielen leider am wenigsten gefallen hat. Dies lag an einem meiner Meinung nach auch für Elder Scrolls bereits extremen Setting, und einer noch extremeren Einleitungsquest. Hier möchte ich natürlich nicht zuviel vorwegnehmen, aber das TES-typische "Du bist der, der alles verändern kann" war mir in einem MMO doch enorm unpassend.

Nun, wo das Reich des Vergessens endlich hinter mir lag gefiel es mir dann schonwieder mehr. Die Welt (in meinem Fall das Startgebiet in Morrowind) erinnert in vielerlei Hinsicht an vorangegangene Titel und die Asche des roten Berges war mir doch sehr vertraut.
Das Design der Umgebung, der Gebäude usw. ist in jeglicher Hinsicht passend. Jedoch fand ich hier bereits ein paar typische MMO Designaspekte, die ich doch etwas störend fand... Ein großes Gebäude, in denen Schmied, Schneider, Koch usw. nebeneinander schmieden, schneidern und kochen fand ich etwas seltsam, Städte und Dörfer allgemein machen in mancher Hinsicht einen etwas MMO-igen Eindruck. Kleine Läden, in die man tatsächlich hineinläuft sind rar.

Nachdem ich mich ein wenig umgesehen hatte kam bereits das nächste "Problem" auf mich zu. Das Questing. Während man in vergangenen TES Titeln noch durch das Dorf schlenderte, ein paar Gesprächen lauschte, jemanden nach Arbeit fragte oder seine Hilfe anbot, so wird man in ESO beim betreten mancher Städte förmlich bombadiert mit penetranten Questsymbolen, und natürlich dazu aufgefordert (so als dahergelaufener Taugenichts) auch gleich mal das halbe Dorf zu retten, und die ein oder andere essentielle Rettungsmission vorzunehmen.
Dies überzeugte mich bereits wenig. Viel besser wird es auch nicht dadurch, dass um jede Person von Bedeutung selbstverständlich schon 20 weitere Leute stehen, und dass das "verlassene, heimgesuchte Hügelgrab" bis oben hin voll mit anderen "Helden" ist.
In vielen Gebieten kam man sich bei den Quests so vor, als würde man als Fisch einem endlosen Strom von Helden folgen, die alle das Gleiche machten.

Dies wurde mir nach einiger Zeit einfach zuviel und als ich mich dabei ertappte, wie ich einen Dialog einfach durchklickte, weil ich absolut das Interesse verloren hatte entschied ich mich einfach mal nach guter Alter Elder Scrolls Manier auf Entdeckungstour zu gehen.
In allen bisherigen Titeln gab es eigentlich immer etwas zu entdecken. Von Reisenden die meine Hilfe brauchten über verlassenen gruseligen Ruinen, an deren Ende ein Schatz wartete.
In diesem Elder Scrolls suchte ich leider vergeblich. Sobald man von der Strasse abwich wurde es da, wo es eigentlich spannend werden sollte einfach nur Langweilig. Das einzig gute war hin und wieder die Aussicht.

Das gute alte Exploring blieb absolut auf der Strecke. Keine geheimnisvollen Gräber, keine Schätze und auch sonst nichts von Interesse.

Nach etwa acht Stunden wurde mir einfach langweilig, ein Gefühl, dass ich in keinem der bisherigen Titel unterhalb der ~500 Stundengrenze verspürte.
Ich weiß nicht, ob ich von mir selbst enttäuscht sein soll, weil ich es anscheinend einfach nicht schaffe mich wie in den bisherigen Titeln förmlich aufsaugen zu lassen, oder ob ich eher vom Spiel enttäuscht sein sollte.

Fazit:

+ für ein MMO absolut akzeptable Grafik, schöne Details, allgemein sehr schön anzusehen
+ Landschaft, Gestaltung von Gegenständen etc. passt nahtlos ins TES Lore
+ für ein MMO sehr umfangreiche Charaktergestaltung

- keinerlei Exploration, vorallem die Dungeons sind nicht gelungen
- sehr störender MMO Einfluss hinsichtlich Quests und Design
- eher uninteressante Skill/Entwicklungsmöglichkeiten
- 80% MMO, 20% TES

Für mich persönlich als TES-Fan seit Morrowind ist das Spiel leider eine Enttäuschung und ich kann einfach nicht das darin finden, dass mich an allen bisherigen TES-Titeln so mitgerissen hat.
Das einzige was übrig bleibt ist diesen Titel zu überspringen und zu hoffen, dass die Zukünftigen Titel der eigentlichen Serie nicht unter diesem hier Leiden.
Ich finde es schade, trotz der Mühe welche sich die Entwickler scheinbar gegeben haben so darüber zu denken, aber anders kann ich leider nicht.

Ich wünsche allen welche dennoch Spaß am Titel finden natürlich auch weiterhin viel Freude!

Mögen die Neun über euch wachen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 20, 2014 9:08 PM MEST


Follow the Sun's Way
Follow the Sun's Way
Preis: EUR 16,87

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig., 6. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Follow the Sun's Way (Audio CD)
Das erste mal bin ich auf Tverd gestoßen, als ich mich im Internet auf die Suche nach russischer Pagan und Folk Musik machte, da mich persönlich die russische Sprache sehr fasziniert. Das ich bei dieser Suche auf die russische Band Tverd stieß war zu erwarten, da diese die beiden oben genannten Stilrichtungen der Musik meiner Meinung nach perfekt kombiniert. Entstanden ist die Band meines Wissens nach aus der Band "Pagan Reign", welche ihrer Musikrichtung nach wohl dem Pagan-Metal zuzuordnen wären.

Das Album "Follow the Sun's way" besteht aus einer einstündigen Ballade, welche in zehn sehr abwechslungsreiche Titel unterteilt ist. Viele Texte sind an russische Volkslieder und Sagen angelehnt, und auch die Musik geht von ihrer instrumentalen Besetzung stark in Richtung Folk. So bieten die Titel nicht nur härtere "metallische" Passagen, sondern auch ruhige, entspannende (so werden zum Beispiel neben E-Gitarren auch Flöten und Harfen benutzt). Gesungen wird je nach Titel mal von Svetlana Lebedeva, aber auch von Alexander Ivanov.

Insgesamt kann ich das Album, und auch die Band klar empfehlen, für jeden, der gern Pagan-Metal, aber auch gern sehr altertümlichen russischen Folk erleben will. Denn in dieser Hinsicht ist Tverd einzigartig.


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