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Beiträge von Michael Lorenz
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Rezensionen verfasst von
Michael Lorenz (Wien)

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Nikolaus II. Esterházy (1765-1833) und die Kunst: Biografie eines manischen Sammlers
Nikolaus II. Esterházy (1765-1833) und die Kunst: Biografie eines manischen Sammlers
von Stefan Körner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 69,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr schönes Buch., 17. Juli 2015
Die Wirkung dieser Arbeit basiert hauptsächlich auf den schönen Abbildungen meistens unbekannter Kunstwerke aus der Sammlung des Prinzen. Für jemanden, der die archivalischen Quellen kennt, wird aber sehr bald klar, dass sich der Autor durch das Erlernen der Kurrentschrift auf seinem Weg zur (großzügig finanzierten) Promotion nicht wirklich aufhalten ließ.


Mozart: Genius und Eros
Mozart: Genius und Eros
von Eva Gesine Baur
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein klassischer Baur, 4. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Genius und Eros (Gebundene Ausgabe)
Es gibt Bücher, die sich erfolgreich einer Rezension entziehen, weil sie so schlecht sind, dass sie den Rezensenten in einen negativen Embarras des richesses versetzen, der sich kaum bewältigen lässt. Man denkt im vorliegenden Fall unwillkürlich an den Beginn einer Rezension in der Zeitschrift Recensionen und Mittheilungen über Theater und Musik vom 29. September 1860: "Diese Novität steht bereits an der Scheidelinie, wo die Kritik aufhört und die Entrüstung beginnt." Man könnte natürlich das ganze Buffet von Fehlern und Missverständnissen, das Baur dem Leser in ihrem Mozart-Buch auftischt, in allen Einzelheiten abhandeln, aber so eine Aufzählung würde aufgrund der schieren Menge den Rahmen jeder Rezension sprengen. Als symptomatisches Beispiel eines verfehlten "Forschungsexkurses" sei nur beschrieben, wie Baur anhand von Kopien der Verlassenschaftsabhandlung von Franz Hofdemel, die sie sich vom Wiener Stadt- und Landesarchiv schicken ließ (und dann aber nicht lesen konnte), grandios nachzuweisen glaubt, dass Magdalena Hofdemel nicht Mozarts Klavierschülerin gewesen sein kann, weil sie kein Klavier besaß. Dass Baur irrt, weil das ominöse Klavier im Gegensatz zu ihrer Behauptung tatsächlich in Hofdemels Sperrs-Relation genannt wird, wäre noch ein harmloser Fehler. Aber die Art und Weise, wie die Autorin sich mit einem Wust verfehlter Argumente als Ausbund der Klugheit zu inszenieren versucht - eine Attitüde, die aufs Peinlichste das ganze Buch durchzieht - und alle ihre Vorgänger als naiv abtut, ist definitiv schwer erträglich: "Generationen werden in die Falle tappen und sich einreden, Hofdemel habe seine Frau ermorden wollen, weil sie Mozarts Geliebte war und das Kind in ihrem Leib seines. Sie werden darin, dass Magdalenas Sohn, der im Mai des darauffolgenden Jahres zur Welt kommt, in Brünn auf den Namen Johann getauft wird, den Hinweis auf Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart sehen. [...] Und weil sie in die Falle gehen, werden sie aus Magdalena Hofdemel Mozarts Klavierschülerin machen, obwohl sich im Nachlass ihres Mannes gar kein Klavier befand." (S. 384). Tatsache ist, dass Baur selbst in die Falle geht, weil sie auf die 1956 von Gustav Gugitz veröffentlichten Irrtümer vertraut.

Immer wieder zeigt sich auf symptomatische Weise, wie das galoppando angelesene Mozart-Wissen nicht ausreicht. Salieri wird Anfang 1788 nicht "von sieben Töchtern und einem Sohn umsorgt", denn zu dieser Zeit waren zwei von Salieris Kindern noch gar nicht geboren. Salieris acht Kinder waren nie zu gleicher Zeit am Leben. Ein "Ober-Kämmeramt" gab es nicht, der Brief an Padre Martini war keine "Fälschung Leopolds" (S. 122) und auch die Bewerbung um die Salzburger Hoforganistenstelle wurde nicht "von Leopold gefälscht" (S. 439). Eine Vermögenssperre wurde nicht "vom Magistrat der der Stadt" verhängt (S. 523), sondern vom Gericht der zuständigen Herrschaft. Johann Thorwart besaß nicht "drei Stadthäuser", sondern nur eines, das auch nicht "teuer" war (S. 446), sondern nur einen Wert von 2.400 Gulden hatte. Das Lamento im Rondo KV 514 stammt nicht von Mozart, sondern von Süßmayr (S. 211). Dass Joseph Langes Mozart-Portrait nicht unfertig, sondern unfertig vergrößert ist, wurde nicht "von Robert Münster und Michael Lorenz" entdeckt (S. 215), sondern allein von mir im März 2009. Franz Hofer war nicht "ein mittelloser Geiger" (S. 271) und Gottfried von Jacquin kein "hinkender Damenverführer" (S. 276). Die Ernennung Mozarts zum "k.k. Kammermusikus" im Dezember 1787 war nicht "unerwartet" (S. 291) und Mozart war auch nicht der Nachfolger Joseph Starzers (Rüdiger Wolf irrt in diesem Punkt). Ignaz Jahn besaß kein Haus in der Himmelpfortgasse (S. 309) und die Vermutung, "Mozart habe 1783 Freystädtler ermuntert, nach Wien umzuziehen" (S. 455) ist irrig. Mozart besuchte die Sixtinische Kapelle nicht am Gründonnerstag des Jahres 1770, sondern am Tag zuvor (S. 77), ein Haus "Kohlmarkt 44" (S. 348) gab es in Wien nicht, Johann Tost heiratete nicht am 14. Dezember 1790 (S. 355) und 1788 gab es in Wien keine "Klatschpresse" (S. 368). Leopold Mozart war nicht "Laienmusiker" (S. 429), das Bassetthorn wurde nicht "in Wien erst im Jahr 1782 eingesetzt" (S. 450) und über Mozarts Mietkosten liegen nicht in jedem Fall "genaue Zahlen" vor (S. 451). "Am Weißgerber" (S. 467) ist eine unsinnige Ortsangabe, der Glücksspielprozess Raimund Wetzlar von Plankensterns wurde nicht von Walther Brauneis (S. 474), sondern von Manfred Zollinger erforscht und veröffentlicht, Da Ponte übersiedelte nicht 1788 in das Heilig-Geist-Haus (S. 479) und eine Person namens "Maria Anna von Natorp, verehelichte Freifrau von Sassi" (S. 474) hat nie gelebt. Magdalena von Kurzbeck war nicht Mozarts Schülerin (S. 489) und die Quelle für Mozarts Mietkosten im Jahr 1789 am Judenplatz ist nicht ein Aufsatz von Brauneis (S. 493), sondern mein Aufsatz "Mozart's Apartment on the Alsergrund" aus dem Jahr 2009, den Brauneis vier Jahre später kopierte. Baurs Transkription der Eintragung im Protokoll der Hofkammer vom 14. November 1791 ist offenbar ihre eigene und sie ist daher noch fehlerhafter als jene von Brauneis. Baurs Behauptung, Lichnowskys Klage sei "am 9. November angemahnt worden", basiert auf Unkenntnis der Quellenlage und ist irrig. Das sind nur jene Fehler, die sich auf den ersten Blick aufdrängen. Die schiere Menge der Irrtümer und Stilblüten, die in diesem Buch sprießen, entzieht es einer kurz gefassten Rezension.

Meine Kritik wird dort zur Entrüstung, wo ich erkennen muss, dass Baur glaubt, weil sie fünfmal meine Publikationen als Quelle nennt, habe sie das Recht, fünfzehn mal meine publizierte Forschung ohne Quellenangabe zu verwenden. Folgende Informationen in Baurs Buch stammen aus meinen Publikationen und werden von der Autorin als ihre eigenen Erkenntnisse ausgegeben: Die Informationen über die Größe des Konzertsaals im Trattnerhof auf S. 218 wurde ohne Quellenangabe aus meinem 2013 im Internet publizierten Aufsatz "Mozart in the Trattnerhof" kopiert. Die Informationen über den Trattnerhof auf S. 395 wurden aus dem selben Aufsatz übernommen, der weder im Literaturverzeichnis auf S. 394, noch in einer Fußnote als Quelle genannt wird. Die Signatur des Steuerbuchs von 1788 (S. 395), die vorspiegelt, Baur habe diese Quelle persönlich konsultiert, wurde aus meinem Aufsatz "Mozart's Apartment on the Alsergrund" abgekupfert. Die Informationen über den Umbau der Kapelle im Trattnerhof in einen Saal (S. 456) sind ebenfalls ein Plagiat des genannten Aufsatzes aus dem Jahr 2013. Die Erklärung von Barbara Ployers Verwandtschaftsverhältnis zu Gottfried Ignaz von Ployer (S. 460) stammt aus meinem Artikel "Gottfried Ignaz von Ployers Haus in Döbling. Eine vergessene Mozartstätte", in Acta Mozartiana 47 (Juni 2000), der nicht als Quelle angegeben wird. Der neunmalkluge Kommentar über Helmut Kretschmers falsches Geburtsdatum von Catarina Cavalieri mit dem Hinweis auf Pisarowitz (S. 468) wurde aus meiner Rezension von Melanie Unselds Buch Mozarts Frauen. Begegnungen in Musik und Liebe plagiiert, die ich im Mozart-Jahrbuch 2007/08 veröffentlichte. Der erklärende Kommentar zum Thema "Joseph Deiner" (S. 475) mit den Angaben zum "ehemaligen Obsthändler Josef Preisinger" wurde ohne Quellenangabe aus meiner 2012 veröffentlichten Rezension von Günther Bauers Buch "Mozart. Geld. Ruhm und Ehre" gestohlen. Die Information über den unterschiedlichen Wert des Guldens in Salzburg und Wien (S. 481) stammt aus der selben Rezension. Dass mein Name im folgenden Satz in Verbindung mit einem anderen Thema vorkommt, kann die Tatsache nicht verschleiern, dass Baur fremdes Wissen als ihr eigenes ausgibt. Baurs Erläuterungen zu den Brüdern Closset (S. 500) basieren auf Forschung, die ich 2013 in dem Aufsatz "Das Forschungsprojekt "W A Mozart und sein Wiener Umfeld" publizierte. Die fünf Vornamen Ignaz von Seyfrieds (S. 508) wurden ebenfalls aus meiner Rezension von Günther Bauers Buch abgeschrieben. Auch hier ist es Baur nicht peinlich, sich mit dem Ergebnis meiner Recherchen zu brüsten. Baurs Wissen, dass "nicht erwiesen ist", ob Mozart am 4. März 1791 das Konzert KV 595 spielte (S. 508), wurde ohne Quellenangabe aus dem selben Aufsatz abgeschrieben. Die Information über Mozarts Honorar von 100 Dukaten für Die Zauberflöte "in den Notizen von Aloys Fuchs aus dem Jahr 1842" (S. 511) wurde gleichfalls aus meiner Rezension von Günther Bauers Buch plagiiert. Baur könnte nie die Quelle für "die Notizen von Aloys Fuchs" nennen. Die Information, dass Franz Xaver Süßmayr Anfang November 1790 als Substitut am Burgtheater 26 Gulden für "Extra-Dienste" erhielt (S. 513), wurde aus meinem Aufsatz: "Süßmayr und die Lichterputzer: von gefundenen und erfundenen Quellen" im Mozart-Jahrbuch 2006 plagiiert. Baur nennt keine Quelle und präsentiert somit meine Forschung als ihre eigene. Die ohne Quellenangabe präsentierte Information, dass Joseph Bonno (den Baur irrigerweise "Giuseppe" nennt) wie Mozart um acht Gulden und 56 Kreuzer begraben wurde, obwohl er schuldenfrei gestorben war (S. 523), stammt ebenfalls aus einer meiner Publikationen. Die Information, dass im späten 18. Jahrhundert 99 Prozent der Wiener Bevölkerung ein Begräbnis dritter Klasse erhielten, wurde ebenso aus einer meiner Publikationen abgeschrieben. Baur verwendet auch die Forschung anderer Autoren ohne ihre Quellen anzugeben, wie z.B. von Günther Bauer (S. 486).

Baurs Text wurde nie gründlich korrekturgelesen und auch nie einer Rechtschreibprüfung unterzogen, was für einen Verlag vom Kaliber C.H. Beck blamabel ist. Die Fehler ziehen sich bis ins Namensregister. Peinliche Tippfehler, wie "Portät", "Solo-Sopran-Partieen" und "Hauseinsegung" hätten leicht vermieden werden können. Laut Baur wurde Mozarts Schauspieldirektor am "7. Februar 1886" uraufgeführt, der Klarinettist Anton Stadler wurde "1793" geboren und Babette von Natorp lebte "1769-1744". Man stößt auf Grammatikfehler, wie: "um den 25. September 1764 herum", "Mozart schreckt auf" , "Zu der Frau von Mesmers Stiefsohn" und drei Musikwissenschaftler treten mit ganz neuen Namen auf: "Karl Pfannhaus", "Daniel Ende" und "Hermann Albert".

Man kann sich den Gedankengang der Autorin vor Beginn ihrer Arbeit vorstellen: "Noch ein Buch über Mozart? Ich muss den Komponisten in völlig neuem Licht präsentieren. Wie wäre es mit: »Mozart, der Schelm, der Trickster und Lügner«?" Ergo wird Mozart in das Prokrustesbett der mythologischen Figur des Eros in Platons Symposion gezwängt, ein programmatisches Modell, das zwar als bahnbrechende Idee präsentiert wird, aber trotz aller gequälten Analogien dem Komponisten nie gerecht werden kann. Die Marketing-Idee eines Mozart mit "dissonantem Leben" und einer "schwarzen Seite" bringt keinerlei biographischen Gewinn und kulminiert in dümmlichen Aussagen, wie: "Die Wirklichkeit interessiert ihn nicht. Deswegen kollidiert er mit ihr." (S. 353). Baur hat aus den Schwächen ihrer fehlerhaften Schikaneder-Biographie gelernt und sich wacker durch einen Teil der Mozart-Literatur gelesen. Und es reicht doch wieder nicht. Der angesammelte Wissensprunk, den sie in penetranter Arroganz und besserwisserischer Ex-cathedra-Gebärde pausenlos vor dem Leser ausbreitet, erweist sich zu oft als blecherner Tand, weil Baur nicht in der Lage war, die Qualität der Sekundärliteratur zu beurteilen und pausenlos ihr eigenes Wissen überschätzt. Baurs Problem ist das Problem aller Mozart-Biographen der letzten Jahrzehnte: um ein wirklich gutes, halbwegs fehlerloses Buch über Mozart zu schreiben, müsste man sich mindestens zehn Jahre lang der Lektüre widmen und diese dürfte selbstverständlich nicht auf Mozart beschränkt sein und sollte auch Primärquellen einschließen. Weil eine so lange Vorbereitung nicht realisierbar ist, wird so ein Buch nicht geschrieben. Und jene Wissenschaftler, die in den Archiven forschen - weil sie nur an der Entdeckung des Unbekannten interessiert sind - haben kein Interesse, eine ausschließlich kompilative Biographie zu schreiben. Dazu kommt, dass Baur die sprachlichen Mittel fehlen, die es ihr ermöglichen würden, mittels literarischer Qualität über die Runden zu kommen. Baur setzt sich mit verwegener Entschlossenheit zwischen die Stühle Literatur und Wissenschaft. Da ihr Buch 127 Seiten Fußnoten enthält, kann es nicht als "musikhistorischer Roman" bezeichnet werden. Andererseits ist Baurs Prosa, die sich durchgehend des historischen Präsens bedient, derart hölzern, dass jede Ambition auf literarische Qualität ausgeschlossen werden kann. Diese Mozart-Biographie durchweht eine derartig neunmalkluge Eiseskälte, dass der Leser sich fragt, warum sich die Autorin einem Thema widmete, das ihr offenbar gar nicht zusagte. Die wichtigsten Merkmale, die die Lebensbeschreibung einer historischen Person unterhaltsam und lesenswert machen, fehlen vollkommen: Humor, Demut und eine gewisse entspannte Distanz zum Thema. Mit ihrer lieblosen Besserwisserei macht uns Baur nachdrücklich bewusst, welch große Schriftsteller Alfred Einstein und Wolfgang Hildesheimer waren. Dem Klappentext entnehmen wir, dass Baur 'Musikwissenschaften' studiert habe, aber dieses Studium hinterließ in diesem Buch keine Spuren. Angesichts von Aussagen, wie: "Allegris Miserere ist ein belangloses Stück" (S. 77), "Mozart verlangt für Lucio Silla sechzehn erste und sechzehn zweite Geigen" (S. 99), "Mozart beendet Lucio Silla mit einem Trugschluss" (S. 101), "KV 581 verstößt gegen die Regeln der Satztechnik" (S. 334) und "KV 452 schillert von verbotenen Quintparallelen" (S. 458), fragt man sich, wie es um eine Wissenschaft bestellt sein muss, die Mozarts Musik auf derart banale und journalistische Weise abhandelt. Baurs Buch wurde (wenig überraschend) von jenen Journalisten als "akribisch recherchiert" bezeichnet, die glauben, sie wüssten von Berufs wegen, was eine Recherche ist. Das Marketing-Konzept scheint erfolgreich zu sein. Aus der Sicht der Mozart-Forschung kann Baurs Buch nur als entbehrlich bezeichnet werden.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2015 7:39 PM MEST


Cello Concertos
Cello Concertos
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalische Perfektion ist möglich, 16. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Cello Concertos (Audio CD)
und sie kann auch auf Tonträgern konserviert werden. Es tut immer wieder wohl zu hören, dass mit genug Disziplin, etwas mehr Geld(?) und guten Musikern auf Originalinstrumenten richtig und schön gespielt werden kann, wodurch alle distonierenden Promi-Ensembles aufs krasseste blamiert und hoffentlich angespornt werden. Diese CD ist ein Genuss!


Brandenburgische Konzerte
Brandenburgische Konzerte
Preis: EUR 17,99

2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Originalinstrumente müssen wieder einmal als Marketingtrick herhalten., 20. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Brandenburgische Konzerte (Audio CD)
Viel besser wäre, es man befleißigte sich der originalen Intonation! Die Herrschaften schludern sich durch die Partitur, der Sologeiger produziert Töne, die ein Gemisch aus Quietschente und Blechtröte darstellen (Konzert Nr. 5, 3. Satz). Die Wellenlinie in den Takten 95ff. der Soloflöte im 1. Satz des 5. Konzerts (die einen Triller bedeutet) wird jetzt als heulende Geistersirene UND als Triller gespielt, was grober Unsinn ist. Wenn schon falsch, dann doch bitte konsequent! Der Bass ist chronisch zu hoch, die Bläser zu tief, die blecherne Solovioline schludert distonierend durch die Sechzehntel (Konzert Nr. 4, 1. Satz). Fazit: es gibt weiterhin keine akzeptable Aufnahme dieser Konzerte mit historischen Instrumenten.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 5, 2015 1:24 PM MEST


El Maestro Farinelli
El Maestro Farinelli
Preis: EUR 16,65

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das "Concerto Köln" war einmal ein großartiges Orchester, 13. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: El Maestro Farinelli (Audio CD)
mit richtig intonierenden Bläsern und exzellenten Streichern: vor 20 Jahren! Man bekommt richtig Sehnsucht nach den alten Aufnahmen, wenn man dieses Chaos hört, das dem in der Musik leider verfehlten Prinzip "viel Lärm um nichts" zu folgen scheint.


Canon Pixma iP7250 Tintenstrahldrucker (WLAN, Auto Duplex Druck,9600x2400 dpi, USB) schwarz
Canon Pixma iP7250 Tintenstrahldrucker (WLAN, Auto Duplex Druck,9600x2400 dpi, USB) schwarz
Preis: EUR 60,51

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrott., 13. Juli 2014
Sie wollen fünf 10x15cm Fotos ausdrucken? Nehmen Sie sich mit diesem Gerät ruhig eine halbe Stunde Zeit, denn das kann aufgrund der andauernden Selbsttesterei dieses Geräts so lange dauern. Finger weg von diesem Drucker!


Sinfonien 8 und 9
Sinfonien 8 und 9
Preis: EUR 22,66

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Faszinierend., 25. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien 8 und 9 (Audio CD)
Man sollte es nicht für möglich halten, aber es ist tatsächlich möglich, Schuberts "Unvollendete" durch gnadenlose Hudelei zu zerstören. Hier kann man lernen, dass die Tonart h-moll ein gewisses Tempo verlangt, dass man ihr nicht verweigern darf!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2014 8:59 PM MEST


Sinfonien 3 Bis 5
Sinfonien 3 Bis 5
Preis: EUR 21,38

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was soll man sagen?, 25. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien 3 Bis 5 (Audio CD)
Es ist einfach alles zu schnell und die Kritiker jubeln, "weil sie diese Symphonien noch nie so gehört haben". Das ewig alte Elend aus Ignoranz und Mode.


Scottish Airs-Piano Trio Hob.XV:27
Scottish Airs-Piano Trio Hob.XV:27
Preis: EUR 19,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, 17. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Scottish Airs-Piano Trio Hob.XV:27 (Audio CD)
Güra singt schön wie immer, aber sein Englisch bleibt vollkommen unverständlich. Die CD wird leider von der Geigerin entwertet, die es weder schaftt, sich eine angemessenen Intonation zu befleißigen, noch halbwegs schöne Töne zu produzieren. Es ist unbegreiflich, warum man um den Preis einer völlig irrigen Vibratolosigkeit "Originalklang"-Musiker beschäftigt, deren schräge und hässliche Tongebung an Dilettanten und Anfänger erinnert.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 7, 2014 2:27 PM MEST


Towards Emancipation: German Women Writers of the Nineteenth Century
Towards Emancipation: German Women Writers of the Nineteenth Century
von Carol Diethe
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 85,11

1.0 von 5 Sternen What a mess, 17. Januar 2014
Absolutely no research led to a total jumble of willful misinformation. I wish I had a buck for every piece of nonsense that is presented in this amazingly flawed book.


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