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Xandra

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Silverthorn (BOX-Set)
Silverthorn (BOX-Set)
Preis: EUR 19,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was hat sich also bei Kamelot verändert? Ganz ehrlich? Nichts! So genial wie immer!, 27. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Silverthorn (BOX-Set) (Audio CD)
Während der letzten Monate, als Kamelot ohne Sänger dastand, beschäftigte die Fangemeinde (mich eingeschlossen), wie wohl die Zukunft aussehen würde. Wer würde der neue Sänger und vor allem wie würde das nächste Album werden? Gibt es eine Stiländerung? Wie sieht es mit dem Songwriting und den Lyrics aus? Fragen über Fragen. Letzten Juni begannen Kamelot dann mit der Beantwortung all unserer Fragen. Mit der Ankündigung von Tommy Karevik als neuem Sänger löste sich schon der erste Sorgenkneuel. Bereits bei Seventh Wonder hatte Tommy mich von seinen außergewöhnlichen Gesangsqualitäten überzeugen können. Für mich war sofort klar - das wird großartig! Aber nicht nur der Sänger muss gut sein - ich denke mal für alle ist klar. Das näcshte Album muss der Hammer werden. Mir persönlich haben Ghost Opera und Poetry For The Poisoned sehr gut gefallen, aber viele trauern noch heute den The Black Halo Zeiten nach.

Jetzt ist das Album endlich erschienen und ich halte es in meinen Händen. Wow! Die Band hat mal locker alle meine Erwartungen übertroffen! Die perfekte Kombination des Gefühls das The Black Halo vermittelte und trotzdem kein alter Abklatsch, sondern eine Weiterentwicklung der letzten Alben. Was als erstes auffällt - die Songs sind wieder wesentlich melodischer, aber auch der Mix ist wesentlich klarer und nicht mehr so überfrachtet. Ja - Tatsache, man kann die Instrumente unterscheiden! ;) Die Gitarren klingen großartig und die Solis der Instrumente haben alle Möglichkeiten sich zu entfalten.

Bei Silverthorn handelt es sich um ein Konzeptalbum, was natürlich sofort parallelen zu Epica und The Black Halo hervorruft. Diesmal handelt es sich jedoch um eine eigenständige Geschichte die die einen sofort in ihren Bann zieht. Die einzelnen Songs strotzen nur so vor Abwechslung und es gibt keine Sekunde langeweile, ständig gibt es etwas neues zu entdecken.

Schon "Manus Dei" Das instrumentale Intro kommt voluminös daher und macht deutlich, dass Oliver Palotai nun mit Thomas Youngblood für das Songwriting verantwortlich ist. Trotz des neuen Songwriting-Duos hat sich am Stil nichts verändert - man hört eindeutig, welcher Band die Platte zuzuordnen ist. Die Kamelot Trademarks sind alle da. Mit "Sacrimony (Angel Of Afterlife) geht es dann über in einen abwechslungsreichen, vielschichtigen, mit vielen Chören unterlegte Hymne, mit einem Refrain der sofort ins Ohr geht. "Ashes To Ashes" ist der progressivste Track auf dem Album. Zuerst vielleicht schwer zugänglich, aber die Riffs und Gesangsmelodien für mich einer der absoluten Highlights des Albums.

Ich werde jetzt kein Track-by-Track Review bringen, das würde jegliche Rahmen sprengen.

Es ist schwierig sich Highlights herauszusuchen, da das Album an sich unglaublich kompakt daherkommt und mich dadurch fast sogar eher an das Epica Album erinnert, als an The Black Halo. Wie auch immer Anspieltipps sind auf alle Fälle: Sacrimony, Song For Jolee (was für eine wunderschöne Ballade!), My Confession, Solitaire und der 3-teiler Prodigal Son, wobei mir hier der letzte Teil - The Journey am besten gefällt.

Was hat sich also bei Kamelot verändert? Ganz ehrlich? Nichts! Das hier ist kein Neuanfang - sondern einfach ein richtig geniales Album einer Band, die mittlerweile ihr 10. Studioalbum veröffentlicht und die es immer wieder schafft sich weiterzuentwickeln.

Hat sich der Gesang verändert?
Jein. Tommy Karevik ist stimmlich ein ähnlicher Typ wie Khan, von daher ist es ganz natürlich, das sich die Stimmen in einigen Bereichen ähneln. Dadurch wirkt Tommy aber in keinster Weise wie ein Abklatsch, er besticht durch eine hervorragende Technik und steht einem Khan aus früheren Zeiten in nichts nach. Genau so und nicht anders müssen Kamelot klingen!

Hat sich das Songwriting verändert?
Nein! Oder doch? Der düstere Drift der letzten Alben hat sich in eine beschwingtere Note verwandelt die DEFINITIV zurück zu The Black Halo führt. Wenn das Veränderung ist, dann finde ich sie gut.

Haben sich die Melodien und Lyrics verändert?
Man hört natürlich schon, dass die Worte nun aus einer anderen Feder sind, aber Tommy Karevik ist ein hervorragender Songschreiber und hat es geschafft absolut fesselnde Lyrics zu verfassen, die 100% zu Kamelot passen. Ich hatte zu keinem Moment des Hörens den Eindruck, dass sich in diesem Bereich zu früher irgend etwas verschlechtert hat.

Fazit: Pflichtkauf! Allen Skeptikern sei gesagt - hört rein, dann wisst ihr was ich meine! Ein absolut großartiges Album das alle Elemente verbindet und weiterführt, die Kamelot all die Jahre zu einer der besten Bands im Bereich Melodic Metal gemacht hat.


Sacrimony - Single
Sacrimony - Single
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Großartig!, 10. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Sacrimony - Single (MP3-Download)
Kamelot sind zurück und wie!

Ich glaube wir waren alle gespannt darauf, wie Tommy Karevik sich als neuer Sänger von Kamelot schlagen würde und wie sich die Ankündigung wieder melodiöser zu werden in der Realität anhören würde.

Mit "Sacrimony (Angel Of Afterlife)" haben wir jetzt einen Vorgeschmack auf "Silverthorn", das neue Album im Oktober, bekommen und was soll ich sagen - der Song ist der reine Wahnsinn! Kamelot in Reinstform - die Melodie geht sofort ins Ohr, die Instrumente kommen wesentlich klarer rüber als auf dem letzten Album und Tommy Karevik beweist was für ein Ausnahmesänger er ist! Der Klang seiner Stimme passt hevorragend zur Band und wirkt wie eine Frischzellenkur. Ich finde sie hätten niemand besseren für den Posten bekommen können. Elize Ryd als weiblicher Counterpart und Alissa White-Gluz für die Growls runden den Song perfekt ab.

Ich kriege den Refrain nicht mehr aus dem Kopf und ich zähle schon die Tage bis zur Veröffentlichung des Albums!


Sacrimony (Angel of Afterlife)
Sacrimony (Angel of Afterlife)
Preis: EUR 1,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 7. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Sacrimony (Angel of Afterlife) (MP3-Download)
Kamelot sind zurück und wie!

Ich glaube wir waren alle gespannt darauf, wie Tommy Karevik sich als neuer Sänger von Kamelot schlagen würde und wie sich die Ankündigung wieder melodiöser zu werden in der Realität anhören würde.

Mit "Sacrimony (Angel Of Afterlife)" haben wir jetzt einen Vorgeschmack auf "Silverthorn", das neue Album im Oktober, bekommen und was soll ich sagen - der Song ist der reine Wahnsinn! Kamelot in Reinstform - die Melodie geht sofort ins Ohr, die Instrumente kommen wesentlich klarer rüber als auf dem letzten Album und Tommy Karevik beweist was für ein Ausnahmesänger er ist! Der Klang seiner Stimme passt hevorragend zur Band und wirkt wie eine Frischzellenkur. Ich finde sie hätten niemand besseren für den Posten bekommen können. Elize Ryd als weiblicher Counterpart und Alissa White-Gluz für die Growls runden den Song perfekt ab.

Ich kriege den Refrain nicht mehr aus dem Kopf und ich zähle schon die Tage bis zur Veröffentlichung des Albums!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 8, 2012 4:19 AM MEST


Poetry For The Poisoned (Limited Deluxe Edition)
Poetry For The Poisoned (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 12,28

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik vom Feinsten - Kamelot bleiben ihrer Linie treu!, 26. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einleitend möchte ich sagen, dass ich ein großer Fan der alten Alben von Kamelot ab The Fourth Legacy bin und auch keine als bestes Album herausheben möchte. Allerdings gehöre ich nicht zu der Sorte Fan, die gerne The Black Halo Part 2 oder so etwas Ähnliches möchte. Was ich von Kamelot erwarte ist, dass sie sich weiterentwickeln und mich überraschen. Und das haben sie mit Poetry For The Poisoned definitiv getan.

Gleich beim ersten anhören fielen mir Songs wie The Great Pandemonium, Hunter's Season und der Titelsong besonders positiv auf. Der Rest erschien zuerst nicht ganz so zugänglich, bei wiederholtem hören änderte sich das jedoch gewaltig. Und genau das gefällt mir besonders gut, wenn sich Songs einem nicht auf Anhieb erschließen, sondern dass man sie für sich entdecken muss.

Für jeden ist eigentlich etwas dabei. Eingängige Melodien und Refrains wie bei The Great Pandemonium, House On A Hill oder Hunter's Season, Anspruchsvolle proggige Songs mit denen man sich näher befassen muss a la Necropolis oder Seal Of Woven Years, das Titelstück, dass fast schon fast an ein Musical erinnert, oder Once Upon A Time das sich ganz auf der Ebene älterer Kamelot Songs bewegt.

Sehr gut gefällt mir, dass sie sich wieder einen Schritt vom Power Metal wegbewegt haben. Nur wohin? Richtung Prog Metal wie viele schreiben? Die Elemente sind auf alle Fälle da, aber eine Prog Band werden Kamelot mit Sicherheit nie. Sie entwickeln vielmehr immer weiteren ihren ganz eigenen Stil und haben damit einen Sound kreiert, der einfach nur Kamelot ist und sonst nichts. Was wollen wir mehr?

Jeder Song hat seine eigene Identität und dadurch ist ein sehr abwechslungsreiches Album entstanden. Obwohl es mir schwer fällt mir einen Lieblingssong herauszupicken, tendiere ich im Moment zu The Great Pandemonium, If Tomorrow Came, The Zodiac, Necropolis, Seal of Woven Years und Poetry For The Poisoned.

Der Bonus Track "Where The Wild Roses Grow" auf der Deluxe Edition ist sehr schön geworden. Er orientiert sich zwar sehr am Original, vermag es aber besser als der Vorgänger die unheimliche Stimmung zu transportieren. Das Roy Khan in einer anderen Liga als Nick Cave singt, dürfte wohl ausser Frage stehen.

Eine große Stärke von Kamelot waren schon immer die durchdachten und anspruchsvollen Lyrics und auch diesmal hat Khan mit seinen Lyrics eine absolute Meisterleistung abgeliefert. Wo man noch bei Ghost Opera den Inhalt der Songs recht schnell erfasste, sind die Texte auf Poetry For The Poisoned wesentlich verschachtelter und poetischer. Die Texte sind nochmal eine ganze Spur düsterer ausgefallen als auf dem Vorgänger und steht der Band sehr gut zu Gesicht.

Die DVD als Bonus ist eine schöne Beilage. Das Herzstück davon sind natürlich die Sweden Session Interviews, die zum großen Teil sehr interessant waren. Da der Preis der Deluxe Version sich nicht sehr von der Standard Version unterscheidet, lohnt es sich auf alle Fälle zuzugreifen.

Fazit: Tolles Album, ein absolutes Highlight 2010! Melodic Metal vom Feinsten! Wer auf intelligent gemachte Musik steht und offen für Neues ist, der sollte unbedingt zugreifen!


Gods of Vermin (Ltd. Digipak)
Gods of Vermin (Ltd. Digipak)
Wird angeboten von top-cds
Preis: EUR 15,90

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starker Einstand für Sons of Seasons, 9. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Gods of Vermin (Ltd. Digipak) (Audio CD)
Mit dem Debüt Album "Gods of Vermin" feiert Oliver Palotai mit seiner Band Sons of Seasons einen starken Einstand in der Musikwelt. Man merkt sofort, warum es ihm so wichtig war, eine eigene Band auf die Beine zu stellen. Ein solches Talent in Bezug auf Songwriting und Komposition sollte nicht auf Dauer nur die Stücke anderer auf Keyboard oder Gitarre spielen, sondern sich auch selbst verwirklichen.

Wer einen Kamelot Klon erwartet, der wird herbe enttäuscht sein. Vielleicht erinnern einen ein paar Klänge hier und da daran, im gleichen Zuge muss man aber auch Bands wie Opeth, Savatage, Dream Theater und etliche andere progressive Bands heranziehen, um ein treffendes Bild des Sounds zu zeichnen. Auch wenn die verschiedenen Einflüsse möglicherweise vertraut erscheinen, so ist es Oliver Palotai mit Sons of Seasons gelungen eine ganz eigene Klangwelt zu erschaffen, bei der es einem schwer fällt sie in eine Schublade zu pressen. Mir würde auf Anhieb keine Band einfallen, die wie Sons of Seasons klingt.

Allein schon der Opener, dass Titelstück 'Gods of Vermin' zeigt auf, wo die Reise hingeht. Der Song glänzt durch seine Vielfältigkeit, anspruchsvolle Musik und Texte, verpackt in eine Mischung aus einprägsamen Melodien und einer gesunden Portion Härte. Unterstrichen wird das ganze durch Henning Basses äußerst vielseitige Stimme, die ruhige Parts sehr angenehm unterstreicht, aber auch mit der nötigen Rauheit und Schärfe die richtige Würze gibt. Umgekehrt gilt das auch für die Lieder der härteren Gangart.

Das Album besticht durch eine Fülle an Ideenreichtum, so das Langeweile beim anhören ein Fremdwort bleibt. Vielmehr fordert das Album regelrecht auf, oft gehört zu werden, da die komplexen Arrangements sich bei einigen Songs erst nach und nach entfalten und in ihrer ganzen Blüte erstrahlen. Ein typisches Phänomen progressiver Scheiben. Leisere Töne werden in der einzigen Ballade des Albums angeschlagen, "Wintersmith" ist ein Duett zwischen Henning Basse und Simone Simons (Epica). Der Song wurde durch den gleichnamigen Roman von Terry Pratchett inspiriert und es dürfte wenigen gelingen, sich nicht durch ihn verzaubern zu lassen.

Neben den abwechslungsreichen und komplexen Melodien sind auch die Lyrics ein Highlight des Albums. Die durchweg anspruchsvollen Texte, mal mit politischer Aussage, oft auf historischen Begebenheiten oder Legenden basierend, strotzen nur so von Tiefe, Schönheit und Abwechslung. Wenn man schon nach vergleichen zu Kamelot sucht, dann würde ich sie am ehesten in der eleganten Wortwahl der Lyrics suchen, auch wenn man sie inhaltlich eher weniger vergleichen kann. Sie hinterlassen einen wesentlich düsteren Eindruck (Beispiel: Third Moon Rising), was sich perfekt in die Musik einfügt.

Meine Lieblingsstücke sind bisher "Blind Man's Resolution", "Wintersmith", "The Piper", "Belial's Tower", "Three Moon Rising" und "Sanatorium Song". Allerdings möchte ich betonen, dass kein Lied auf der CD wirklich abfällt, die konstante Qualität der Songs ist äußerst beeindruckend.

Wer progressiven Symphonic Metal mag, sollte diese CD definitiv in seiner Sammlung haben.


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