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Beiträge von Stephan Otto
Top-Rezensenten Rang: 37.257
Hilfreiche Bewertungen: 479
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Rezensionen verfasst von Stephan Otto "stephanotto3" (Erlangen)
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4.0 von 5 Sternen
Das bessere Lätzchen, 6. August 2012
Das ist das beste Lätzchen, welches wir für unseren Kleinen nutzen. Wir haben nur dieses eine im Dauerbetrieb und sind froh über gesparte Lätzchenwechsel, Lätzchenschleifenmachen, Lätzchenwäsche, kaputte Klettverschlüsse usw. Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall finanziell und vor allem auch vom Arbeitsaufwand. Verfärbungen sind kein Problem, die haben wir noch nicht festgestellt. Eventuell liegts an der Farbe; wir nutzen gelb. Saubermachen lässt sich das Lätzchen auch später, wobei sofortiges Reinigen natürlich hilft ;-) Das Plastik lässt sich super schnell abspülen, waschen und direkt wieder verwenden. Das Lätzchen ist etwas starr und damit eventuell unbequem für manche Kinder. Wobei unser Kleiner das Lätzchen als einziges akzeptiert. Die Starrheit finde ich ganz gut, denn der Auffangbehälter funktioniert nur wenn er ziemlich starr ist (und damit offen bleibt). Wir hatten früher ein anderes Lätzchen mit einer Tasche aus Plastikfolie. Das hat nicht wirklich geholfen, weil die oft verklebt und geschlossen war. Bei uns gibts manchmal Suppe, da hilft ein Plastiklätzchen auch sehr... Der Verschluss kann in vielen unterschiedlichen Positionen eingerastet werden, so dass sich der Hals sehr gut abdecken lässt. Es sollte nicht sehr eng "geschnürt" werden - wie bei anderen Lätzchen auch. Unser Sohn hatte nie Probleme mit Scheuerstellen, sondern im Gegenteil: das Lätzchen reißt er sich nach dem Essen aus eigener Kraft herunter. Damit wäre ich bei dem einen Stern Abzug. Man stelle sich vor: Nach einem opulenten Mal reißt sich ein kleiner Kraftzwerg das gut gefüllte Lätzchen vom Hals und schmeißt es fort ... ;-) Ich weiss nicht, ob das so gedacht war.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Leider nicht ganz gründlich, 16. September 2008
Beim Werben eines Kollegen für den ADAC holte ich mir die Sonic Complete als Werbegeschenk zu einem sensationellen Preis. Für den normalen Preis hätte ich das nicht gemacht, denn ich besitze bereits eine ganz einfache Braun AdvancePower 900 mit der ich sehr zufrieden bin. Daher vergleiche ich die Oral-B Sonic Complete mit der Oral-B AdvancePower 900 und einer normalen Handzahnbürste. Zunächst war ich sehr angetan durch das neue Putzgefühl. Beim ersten Putzen musste ich nur lachen, so gekribbelt hat das, aber schon beim zweiten Putzen war alles im Wohlfühlbereich. Als für mich unbrauchbar hat sich das drei-Stufen System erwiesen (stark Putzen, schwach Putzen, Zungenmassage), da ich es nicht nutze. Lediglich beim Ein- und Ausschalten muss man sich durch alle Stufen hangeln, um die Bürste auszuschalten. Die Zahnbürste ist im Vergleich zu den beiden Konkurrenten zu schwer. Ebenso über das Ziel hinausgeschossen finde ich die Grösse des Ladegerätes. Das ist fast so lang wie die Zahnbürste selbst. Den Bürstenbehälter nutze ich nicht, da ich alleiniger Nutzer bin und neue Bürstenköpfe lasse ich lieber in der Verpackung. Ich persönlich finde es zu gross, denn es sprengt den Inhalt meines "Männerkulturbeutels". Es nervt, wenn sich die Zahnbürste bei leerem Akku einfach abschaltet. Es gibt praktisch keine Chance vorher zu reagieren, ausser natürlich sie präventiv immer ins Ladegerät zu stellen. Jetzt zur Putzleistung: Sie putzt nicht so gut, wie die einfache Braun Oral-B AdvancePower mit Rotationsbürstenkopf. Im Vergleich zu einer Standardzahnbürste ist die sie dennoch klar überlegen. Als bequemer Putzer bin ich von den rotierenden Bürsten der Oral-B AdvancePower sehr verwöhnt worden und musste mich zunächst wieder an richtige Putzbewegungen mit der Sonic Complete gewöhnen. Dennoch kann die Sonic Complete bei mir hinter den Schneidezähnen und hinter den Backenzähnen nicht richtig überzeugen. Durch den starren und langen Borstenkopf komme ich leider nicht so leicht überall hin und manche Bereiche werden nicht glatt und sauber. Daher bin ich nach einem halben Jahr wieder bei meiner alten AdvancePower gelandet. Fazit: Zu teuer, zu gross und nicht sonderlich gründlich. Mit der billigeren Alternative von Braun ist man deutlich besser bedient.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Leider nicht ganz gründlich, 16. September 2008
Beim Werben eines Kollegen für den ADAC holte ich mir die Sonic Complete als Werbegeschenk zu einem sensationellen Preis. Für den normalen Preis hätte ich das nicht gemacht, denn ich besitze bereits eine ganz einfache Braun AdvancePower 900 mit der ich sehr zufrieden bin. Daher vergleiche ich die Oral-B Sonic Complete mit der Oral-B AdvancePower 900 und einer normalen Handzahnbürste. Zunächst war ich sehr angetan durch das neue Putzgefühl. Beim ersten Putzen musste ich nur lachen, so gekribbelt hat das, aber schon beim zweiten Putzen war alles im Wohlfühlbereich. Als für mich unbrauchbar hat sich das drei-Stufen System erwiesen (stark Putzen, schwach Putzen, Zungenmassage), da ich es nicht nutze. Lediglich beim Ein- und Ausschalten muss man sich durch alle Stufen hangeln, um die Bürste auszuschalten. Die Zahnbürste ist im Vergleich zu den beiden Konkurrenten zu schwer. Ebenso über das Ziel hinausgeschossen finde ich die Grösse des Ladegerätes. Das ist fast so lang wie die Zahnbürste selbst. Den Bürstenbehälter nutze ich nicht, da ich alleiniger Nutzer bin und neue Bürstenköpfe lasse ich lieber in der Verpackung. Ich persönlich finde es zu gross, denn es sprengt den Inhalt meines "Männerkulturbeutels". Es nervt, wenn sich die Zahnbürste bei leerem Akku einfach abschaltet. Es gibt praktisch keine Chance vorher zu reagieren, ausser natürlich sie präventiv immer ins Ladegerät zu stellen. Jetzt zur Putzleistung: Sie putzt nicht so gut, wie die einfache Braun Oral-B AdvancePower mit Rotationsbürstenkopf. Im Vergleich zu einer Standardzahnbürste ist die sie dennoch klar überlegen. Als bequemer Putzer bin ich von den rotierenden Bürsten der Oral-B AdvancePower sehr verwöhnt worden und musste mich zunächst wieder an richtige Putzbewegungen mit der Sonic Complete gewöhnen. Dennoch kann die Sonic Complete bei mir hinter den Schneidezähnen und hinter den Backenzähnen nicht richtig überzeugen. Durch den starren und langen Borstenkopf komme ich leider nicht so leicht überall hin und manche Bereiche werden nicht glatt und sauber. Daher bin ich nach einem halben Jahr wieder bei meiner alten AdvancePower gelandet. Fazit: Zu teuer, zu gross und nicht sonderlich gründlich. Mit der billigeren Alternative von Braun ist man deutlich besser bedient.
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3.0 von 5 Sternen
Leider nicht ganz gründlich, 16. September 2008
Beim Werben eines Kollegen für den ADAC holte ich mir die Sonic Complete als Werbegeschenk zu einem sensationellen Preis. Für den normalen Preis hätte ich das nicht gemacht, denn ich besitze bereits eine ganz einfache Braun AdvancePower 900 mit der ich sehr zufrieden bin. Daher vergleiche ich die Oral-B Sonic Complete mit der Oral-B AdvancePower 900 und einer normalen Handzahnbürste. Zunächst war ich sehr angetan durch das neue Putzgefühl. Beim ersten Putzen musste ich nur lachen, so gekribbelt hat das, aber schon beim zweiten Putzen war alles im Wohlfühlbereich. Als für mich unbrauchbar hat sich das drei-Stufen System erwiesen (stark Putzen, schwach Putzen, Zungenmassage), da ich es nicht nutze. Lediglich beim Ein- und Ausschalten muss man sich durch alle Stufen hangeln, um die Bürste auszuschalten. Die Zahnbürste ist im Vergleich zu den beiden Konkurrenten zu schwer. Ebenso über das Ziel hinausgeschossen finde ich die Grösse des Ladegerätes. Das ist fast so lang wie die Zahnbürste selbst. Den Bürstenbehälter nutze ich nicht, da ich alleiniger Nutzer bin und neue Bürstenköpfe lasse ich lieber in der Verpackung. Ich persönlich finde es zu gross, denn es sprengt den Inhalt meines "Männerkulturbeutels". Es nervt, wenn sich die Zahnbürste bei leerem Akku einfach abschaltet. Es gibt praktisch keine Chance vorher zu reagieren, ausser natürlich sie präventiv immer ins Ladegerät zu stellen. Jetzt zur Putzleistung: Sie putzt nicht so gut, wie die einfache Braun Oral-B AdvancePower mit Rotationsbürstenkopf. Im Vergleich zu einer Standardzahnbürste ist die sie dennoch klar überlegen. Als bequemer Putzer bin ich von den rotierenden Bürsten der Oral-B AdvancePower sehr verwöhnt worden und musste mich zunächst wieder an richtige Putzbewegungen mit der Sonic Complete gewöhnen. Dennoch kann die Sonic Complete bei mir hinter den Schneidezähnen und hinter den Backenzähnen nicht richtig überzeugen. Durch den starren und langen Borstenkopf komme ich leider nicht so leicht überall hin und manche Bereiche werden nicht glatt und sauber. Daher bin ich nach einem halben Jahr wieder bei meiner alten AdvancePower gelandet. Fazit: Zu teuer, zu gross und nicht sonderlich gründlich. Mit der billigeren Alternative von Braun ist man deutlich besser bedient.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Leider nicht ganz gründlich, 16. September 2008
Beim Werben eines Kollegen für den ADAC holte ich mir die Sonic Complete als Werbegeschenk zu einem sensationellen Preis. Für den normalen Preis hätte ich das nicht gemacht, denn ich besitze bereits eine ganz einfache Braun AdvancePower 900 mit der ich sehr zufrieden bin. Daher vergleiche ich die Oral-B Sonic Complete mit der Oral-B AdvancePower 900 und einer normalen Handzahnbürste. Zunächst war ich sehr angetan durch das neue Putzgefühl. Beim ersten Putzen musste ich nur lachen, so gekribbelt hat das, aber schon beim zweiten Putzen war alles im Wohlfühlbereich. Als für mich unbrauchbar hat sich das drei-Stufen System erwiesen (stark Putzen, schwach Putzen, Zungenmassage), da ich es nicht nutze. Lediglich beim Ein- und Ausschalten muss man sich durch alle Stufen hangeln, um die Bürste auszuschalten. Die Zahnbürste ist im Vergleich zu den beiden Konkurrenten zu schwer. Ebenso über das Ziel hinausgeschossen finde ich die Grösse des Ladegerätes. Das ist fast so lang wie die Zahnbürste selbst. Den Bürstenbehälter nutze ich nicht, da ich alleiniger Nutzer bin und neue Bürstenköpfe lasse ich lieber in der Verpackung. Ich persönlich finde es zu gross, denn es sprengt den Inhalt meines "Männerkulturbeutels". Es nervt, wenn sich die Zahnbürste bei leerem Akku einfach abschaltet. Es gibt praktisch keine Chance vorher zu reagieren, ausser natürlich sie präventiv immer ins Ladegerät zu stellen. Jetzt zur Putzleistung: Sie putzt nicht so gut, wie die einfache Braun Oral-B AdvancePower mit Rotationsbürstenkopf. Im Vergleich zu einer Standardzahnbürste ist die sie dennoch klar überlegen. Als bequemer Putzer bin ich von den rotierenden Bürsten der Oral-B AdvancePower sehr verwöhnt worden und musste mich zunächst wieder an richtige Putzbewegungen mit der Sonic Complete gewöhnen. Dennoch kann die Sonic Complete bei mir hinter den Schneidezähnen und hinter den Backenzähnen nicht richtig überzeugen. Durch den starren und langen Borstenkopf komme ich leider nicht so leicht überall hin und manche Bereiche werden nicht glatt und sauber. Daher bin ich nach einem halben Jahr wieder bei meiner alten AdvancePower gelandet. Fazit: Zu teuer, zu gross und nicht sonderlich gründlich. Mit der billigeren Alternative von Braun ist man deutlich besser bedient.
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4.0 von 5 Sternen
Sie sind wieder da - mit einem vielschichtigen Werk, 15. September 2008
Wie jeder Vergleich von Kunst ist auch dieser Beitrag subjektiv. Wie man es schaffen soll, angesichts eines neuen Metallica Album völlig neutral zu bleiben, scheint mir ein Rätsel. Ich kann jedoch jedem nur empfehlen, was mir bei Erscheinen von St. Anger passierte: Ich war damals im Stress und verschwendete keinen Gedanken an Metallica. Ein Freund kam zu mir und legte eine CD in den Player mit den Worten "Wie findest du das?". Meine erste Reaktion war "Was ist dass für eine Garagenband?". Als der Gesang einsetzte, wusste ich natürlich sofort Bescheid... Die Rätselfrage lautet also: "Würdest DU es hören, wenn es nicht von Metallica käme?" Nach diesem kurzen Abstecher zur Subjektivität nun zur Bewertung. Vorweg: ein sehr gutes Album, durchweg mit qualitativ hochwertigen Songs, es gibt keine Ausreisser nach unten. Leider auch nicht nach ganz oben. Bevor ich bewerte, hier meine Kriterien. Daran kann sich jeder mit ähnlichem Geschmack orientieren: Warum ich Metal höre (z.B. Justice, Master of Puppets, Sepultura - Arise, Amon Amarth, SOAD): - vorwärts treibender, druckvoller Sound - kraftvoll und befreiend - harte Riffs - Melodie, gerne auch disharmonisch - gut arrangierte Songs Was ich nicht so mag - sinnloses Dauergeknüppel (teilweise St. Anger) - künstlich gestreckte und aufgeblasene Songs - gequält klingende Melodie / Gesang (Pantera - Reinventing the Steel) - einengender und bohrender Sound - endlose Widerholungen - 08/15 Songpatterns Die Songs sind manchmal zu lang, schön komplex gleichzeitig aber nicht zu "frickelig". Trashige Riffs vielschichtig kombiniert.Teilweise wirken die Riffs etwas abgehackt und nicht ineinander fliessend, um so einen kompakten und schlüssigen Sound zu formen. So zum Beispiel wirkt Judas Kiss nach 4 Minuten ein wenig ideenlos und künstlich gestreckt. Ebenso wie übrigens The end of the line. In solchen Momenten schaue ich spontan auf die Restzeit. Was im Vergleich zu meinen Top Metallica Werken fehlt, ist der vorwärts treibende Sound. Ja, die Songs sind teilweise hart, aggressiv und zornig aber eben nicht vorwärts treibend. Dieser selbstmotivierte Power der früheren Werke scheint mir ein bisschen fremdmotivierter Triebkraft gewichen zu sein. Vielleicht ist es dem Alter geschuldet: man wird einfach ruhiger, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen ;-) Oder vielleicht liegt es daran, das die Jungs von Metallica seit jeher Musik machen und dies auch weiterhin tun. Ganz einfach weil sie es können ohne sich Gedanken um mögliche Bewertungen machen zu müssen. Für Metallica wird es natürlich immer schwerer etwas aussergewöhnliches zu schaffen, da sie bereits unerreichbar vorgelegt haben. Und genau deshalb findet sich das ein oder andere Stückchen Erinnerung an ältere Metallica Songs. Sonst wäre es ja nicht Metallica. So wie bei My Apocalypse, das hört sich ein bisschen nach Disposable heroes, Dyers eve und Battery an. Das teilweise knüppelharte Gedresche von St. Anger ist intelligenten, melodiösen Arrangements gewichen. Drei Songs stechen hervor. The Day that Never Comes ist anfangs etwas ruhiger und entwickelt sich danach zu einer richtigen Trash-Granate. Eine Art Mischung aus Fade to Black bis Iron Maiden der härten Sorte - einfach klasse. All Nightmare long geht dagegen richtig ab und prügelt gegen das Trommelfell. Suicide & Redemption ist total abgefahren rockt richtig auf dem Highway. Fazit: Handwerklich einfach sehr gut. Harte Riffs und rockiger Sound. Dagegen etwas ideenlos, was absolute Highlights angeht. Dieses Album ist ein typisches "ich muss es mehrmals hören" Album. Das ist auch gut so, etwas anderes von Metallica hätte mich enttäuscht. Solche Werke halten sich einfach länger im Player und ich lege die öfter ein, um etwas zu entdecken. Die Stimme von James Hetfield tut natürlich ihr übriges, um den unverwechselbaren Metallica Sound zu zaubern. Und nicht zuletzt: geiles Cover und super Marketing - deswegen kaufen, hören und diskutieren wir.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sie sind wieder da - mit einem vielschichtigen Werk, 15. September 2008
Wie jeder Vergleich von Kunst ist auch dieser Beitrag subjektiv. Wie man es schaffen soll, angesichts eines neuen Metallica Album völlig neutral zu bleiben, scheint mir ein Rätsel. Ich kann jedoch jedem nur empfehlen, was mir bei Erscheinen von St. Anger passierte: Ich war damals im Stress und verschwendete keinen Gedanken an Metallica. Ein Freund kam zu mir und legte eine CD in den Player mit den Worten "Wie findest du das?". Meine erste Reaktion war "Was ist dass für eine Garagenband?". Als der Gesang einsetzte, wusste ich natürlich sofort Bescheid... Die Rätselfrage lautet also: "Würdest DU es hören, wenn es nicht von Metallica käme?" Nach diesem kurzen Abstecher zur Subjektivität nun zur Bewertung. Vorweg: ein sehr gutes Album, durchweg mit qualitativ hochwertigen Songs, es gibt keine Ausreisser nach unten. Leider auch nicht nach ganz oben. Bevor ich bewerte, hier meine Kriterien. Daran kann sich jeder mit ähnlichem Geschmack orientieren: Warum ich Metal höre (z.B. Justice, Master of Puppets, Sepultura - Arise, Amon Amarth, SOAD): - vorwärts treibender, druckvoller Sound - kraftvoll und befreiend - harte Riffs - Melodie, gerne auch disharmonisch - gut arrangierte Songs Was ich nicht so mag - sinnloses Dauergeknüppel (teilweise St. Anger) - künstlich gestreckte und aufgeblasene Songs - gequält klingende Melodie / Gesang (Pantera - Reinventing the Steel) - einengender und bohrender Sound - endlose Widerholungen - 08/15 Songpatterns Die Songs sind manchmal zu lang, schön komplex gleichzeitig aber nicht zu "frickelig". Trashige Riffs vielschichtig kombiniert.Teilweise wirken die Riffs etwas abgehackt und nicht ineinander fliessend, um so einen kompakten und schlüssigen Sound zu formen. So zum Beispiel wirkt Judas Kiss nach 4 Minuten ein wenig ideenlos und künstlich gestreckt. Ebenso wie übrigens The end of the line. In solchen Momenten schaue ich spontan auf die Restzeit. Was im Vergleich zu meinen Top Metallica Werken fehlt, ist der vorwärts treibende Sound. Ja, die Songs sind teilweise hart, aggressiv und zornig aber eben nicht vorwärts treibend. Dieser selbstmotivierte Power der früheren Werke scheint mir ein bisschen fremdmotivierter Triebkraft gewichen zu sein. Vielleicht ist es dem Alter geschuldet: man wird einfach ruhiger, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen ;-) Oder vielleicht liegt es daran, das die Jungs von Metallica seit jeher Musik machen und dies auch weiterhin tun. Ganz einfach weil sie es können ohne sich Gedanken um mögliche Bewertungen machen zu müssen. Für Metallica wird es natürlich immer schwerer etwas aussergewöhnliches zu schaffen, da sie bereits unerreichbar vorgelegt haben. Und genau deshalb findet sich das ein oder andere Stückchen Erinnerung an ältere Metallica Songs. Sonst wäre es ja nicht Metallica. So wie bei My Apocalypse, das hört sich ein bisschen nach Disposable heroes, Dyers eve und Battery an. Das teilweise knüppelharte Gedresche von St. Anger ist intelligenten, melodiösen Arrangements gewichen. Drei Songs stechen hervor. The Day that Never Comes ist anfangs etwas ruhiger und entwickelt sich danach zu einer richtigen Trash-Granate. Eine Art Mischung aus Fade to Black bis Iron Maiden der härten Sorte - einfach klasse. All Nightmare long geht dagegen richtig ab und prügelt gegen das Trommelfell. Suicide & Redemption ist total abgefahren rockt richtig auf dem Highway. Fazit: Handwerklich einfach sehr gut. Harte Riffs und rockiger Sound. Dagegen etwas ideenlos, was absolute Highlights angeht. Dieses Album ist ein typisches "ich muss es mehrmals hören" Album. Das ist auch gut so, etwas anderes von Metallica hätte mich enttäuscht. Solche Werke halten sich einfach länger im Player und ich lege die öfter ein, um etwas zu entdecken. Die Stimme von James Hetfield tut natürlich ihr übriges, um den unverwechselbaren Metallica Sound zu zaubern. Und nicht zuletzt: geiles Cover und super Marketing - deswegen kaufen, hören und diskutieren wir.
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Sie sind wieder da - mit einem vielschichtigen Werk, 15. September 2008
Wie jeder Vergleich von Kunst ist auch dieser Beitrag subjektiv. Wie man es schaffen soll, angesichts eines neuen Metallica Album völlig neutral zu bleiben, scheint mir ein Rätsel. Ich kann jedoch jedem nur empfehlen, was mir bei Erscheinen von St. Anger passierte: Ich war damals im Stress und verschwendete keinen Gedanken an Metallica. Ein Freund kam zu mir und legte eine CD in den Player mit den Worten "Wie findest du das?". Meine erste Reaktion war "Was ist dass für eine Garagenband?". Als der Gesang einsetzte, wusste ich natürlich sofort Bescheid... Die Rätselfrage lautet also: "Würdest DU es hören, wenn es nicht von Metallica käme?" Nach diesem kurzen Abstecher zur Subjektivität nun zur Bewertung. Vorweg: ein sehr gutes Album, durchweg mit qualitativ hochwertigen Songs, es gibt keine Ausreisser nach unten. Leider auch nicht nach ganz oben. Bevor ich bewerte, hier meine Kriterien. Daran kann sich jeder mit ähnlichem Geschmack orientieren: Warum ich Metal höre (z.B. Justice, Master of Puppets, Sepultura - Arise, Amon Amarth, SOAD): - vorwärts treibender, druckvoller Sound - kraftvoll und befreiend - harte Riffs - Melodie, gerne auch disharmonisch - gut arrangierte Songs Was ich nicht so mag - sinnloses Dauergeknüppel (teilweise St. Anger) - künstlich gestreckte und aufgeblasene Songs - gequält klingende Melodie / Gesang (Pantera - Reinventing the Steel) - einengender und bohrender Sound - endlose Widerholungen - 08/15 Songpatterns Die Songs sind manchmal zu lang, schön komplex gleichzeitig aber nicht zu "frickelig". Trashige Riffs vielschichtig kombiniert.Teilweise wirken die Riffs etwas abgehackt und nicht ineinander fliessend, um so einen kompakten und schlüssigen Sound zu formen. So zum Beispiel wirkt Judas Kiss nach 4 Minuten ein wenig ideenlos und künstlich gestreckt. Ebenso wie übrigens The end of the line. In solchen Momenten schaue ich spontan auf die Restzeit. Was im Vergleich zu meinen Top Metallica Werken fehlt, ist der vorwärts treibende Sound. Ja, die Songs sind teilweise hart, aggressiv und zornig aber eben nicht vorwärts treibend. Dieser selbstmotivierte Power der früheren Werke scheint mir ein bisschen fremdmotivierter Triebkraft gewichen zu sein. Vielleicht ist es dem Alter geschuldet: man wird einfach ruhiger, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen ;-) Oder vielleicht liegt es daran, das die Jungs von Metallica seit jeher Musik machen und dies auch weiterhin tun. Ganz einfach weil sie es können ohne sich Gedanken um mögliche Bewertungen machen zu müssen. Für Metallica wird es natürlich immer schwerer etwas aussergewöhnliches zu schaffen, da sie bereits unerreichbar vorgelegt haben. Und genau deshalb findet sich das ein oder andere Stückchen Erinnerung an ältere Metallica Songs. Sonst wäre es ja nicht Metallica. So wie bei My Apocalypse, das hört sich ein bisschen nach Disposable heroes, Dyers eve und Battery an. Das teilweise knüppelharte Gedresche von St. Anger ist intelligenten, melodiösen Arrangements gewichen. Drei Songs stechen hervor. The Day that Never Comes ist anfangs etwas ruhiger und entwickelt sich danach zu einer richtigen Trash-Granate. Eine Art Mischung aus Fade to Black bis Iron Maiden der härten Sorte - einfach klasse. All Nightmare long geht dagegen richtig ab und prügelt gegen das Trommelfell. Suicide & Redemption ist total abgefahren rockt richtig auf dem Highway. Fazit: Handwerklich einfach sehr gut. Harte Riffs und rockiger Sound. Dagegen etwas ideenlos, was absolute Highlights angeht. Dieses Album ist ein typisches "ich muss es mehrmals hören" Album. Das ist auch gut so, etwas anderes von Metallica hätte mich enttäuscht. Solche Werke halten sich einfach länger im Player und ich lege die öfter ein, um etwas zu entdecken. Die Stimme von James Hetfield tut natürlich ihr übriges, um den unverwechselbaren Metallica Sound zu zaubern. Und nicht zuletzt: geiles Cover und super Marketing - deswegen kaufen, hören und diskutieren wir.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Sie sind wieder da - mit einem vielschichtigen Werk, 15. September 2008
Wie jeder Vergleich von Kunst ist auch dieser Beitrag subjektiv. Wie man es schaffen soll, angesichts eines neuen Metallica Album völlig neutral zu bleiben, scheint mir ein Rätsel. Ich kann jedoch jedem nur empfehlen, was mir bei Erscheinen von St. Anger passierte: Ich war damals im Stress und verschwendete keinen Gedanken an Metallica. Ein Freund kam zu mir und legte eine CD in den Player mit den Worten "Wie findest du das?". Meine erste Reaktion war "Was ist dass für eine Garagenband?". Als der Gesang einsetzte, wusste ich natürlich sofort Bescheid... Die Rätselfrage lautet also: "Würdest DU es hören, wenn es nicht von Metallica käme?" Nach diesem kurzen Abstecher zur Subjektivität nun zur Bewertung. Vorweg: ein sehr gutes Album, durchweg mit qualitativ hochwertigen Songs, es gibt keine Ausreisser nach unten. Leider auch nicht nach ganz oben. Bevor ich bewerte, hier meine Kriterien. Daran kann sich jeder mit ähnlichem Geschmack orientieren: Warum ich Metal höre (z.B. Justice, Master of Puppets, Sepultura - Arise, Amon Amarth, SOAD): - vorwärts treibender, druckvoller Sound - kraftvoll und befreiend - harte Riffs - Melodie, gerne auch disharmonisch - gut arrangierte Songs Was ich nicht so mag - sinnloses Dauergeknüppel (teilweise St. Anger) - künstlich gestreckte und aufgeblasene Songs - gequält klingende Melodie / Gesang (Pantera - Reinventing the Steel) - einengender und bohrender Sound - endlose Widerholungen - 08/15 Songpatterns Die Songs sind manchmal zu lang, schön komplex gleichzeitig aber nicht zu "frickelig". Trashige Riffs vielschichtig kombiniert.Teilweise wirken die Riffs etwas abgehackt und nicht ineinander fliessend, um so einen kompakten und schlüssigen Sound zu formen. So zum Beispiel wirkt Judas Kiss nach 4 Minuten ein wenig ideenlos und künstlich gestreckt. Ebenso wie übrigens The end of the line. In solchen Momenten schaue ich spontan auf die Restzeit. Was im Vergleich zu meinen Top Metallica Werken fehlt, ist der vorwärts treibende Sound. Ja, die Songs sind teilweise hart, aggressiv und zornig aber eben nicht vorwärts treibend. Dieser selbstmotivierte Power der früheren Werke scheint mir ein bisschen fremdmotivierter Triebkraft gewichen zu sein. Vielleicht ist es dem Alter geschuldet: man wird einfach ruhiger, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen ;-) Oder vielleicht liegt es daran, das die Jungs von Metallica seit jeher Musik machen und dies auch weiterhin tun. Ganz einfach weil sie es können ohne sich Gedanken um mögliche Bewertungen machen zu müssen. Für Metallica wird es natürlich immer schwerer etwas aussergewöhnliches zu schaffen, da sie bereits unerreichbar vorgelegt haben. Und genau deshalb findet sich das ein oder andere Stückchen Erinnerung an ältere Metallica Songs. Sonst wäre es ja nicht Metallica. So wie bei My Apocalypse, das hört sich ein bisschen nach Disposable heroes, Dyers eve und Battery an. Das teilweise knüppelharte Gedresche von St. Anger ist intelligenten, melodiösen Arrangements gewichen. Drei Songs stechen hervor. The Day that Never Comes ist anfangs etwas ruhiger und entwickelt sich danach zu einer richtigen Trash-Granate. Eine Art Mischung aus Fade to Black bis Iron Maiden der härten Sorte - einfach klasse. All Nightmare long geht dagegen richtig ab und prügelt gegen das Trommelfell. Suicide & Redemption ist total abgefahren rockt richtig auf dem Highway. Fazit: Handwerklich einfach sehr gut. Harte Riffs und rockiger Sound. Dagegen etwas ideenlos, was absolute Highlights angeht. Dieses Album ist ein typisches "ich muss es mehrmals hören" Album. Das ist auch gut so, etwas anderes von Metallica hätte mich enttäuscht. Solche Werke halten sich einfach länger im Player und ich lege die öfter ein, um etwas zu entdecken. Die Stimme von James Hetfield tut natürlich ihr übriges, um den unverwechselbaren Metallica Sound zu zaubern. Und nicht zuletzt: geiles Cover und super Marketing - deswegen kaufen, hören und diskutieren wir.
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Sie sind wieder da - mit einem vielschichtigen Werk, 15. September 2008
Wie jeder Vergleich von Kunst ist auch dieser Beitrag subjektiv. Wie man es schaffen soll, angesichts eines neuen Metallica Album völlig neutral zu bleiben, scheint mir ein Rätsel. Ich kann jedoch jedem nur empfehlen, was mir bei Erscheinen von St. Anger passierte: Ich war damals im Stress und verschwendete keinen Gedanken an Metallica. Ein Freund kam zu mir und legte eine CD in den Player mit den Worten "Wie findest du das?". Meine erste Reaktion war "Was ist dass für eine Garagenband?". Als der Gesang einsetzte, wusste ich natürlich sofort Bescheid... Die Rätselfrage lautet also: "Würdest DU es hören, wenn es nicht von Metallica käme?" Nach diesem kurzen Abstecher zur Subjektivität nun zur Bewertung. Vorweg: ein sehr gutes Album, durchweg mit qualitativ hochwertigen Songs, es gibt keine Ausreisser nach unten. Leider auch nicht nach ganz oben. Bevor ich bewerte, hier meine Kriterien. Daran kann sich jeder mit ähnlichem Geschmack orientieren: Warum ich Metal höre (z.B. Justice, Master of Puppets, Sepultura - Arise, Amon Amarth, SOAD): - vorwärts treibender, druckvoller Sound - kraftvoll und befreiend - harte Riffs - Melodie, gerne auch disharmonisch - gut arrangierte Songs Was ich nicht so mag - sinnloses Dauergeknüppel (teilweise St. Anger) - künstlich gestreckte und aufgeblasene Songs - gequält klingende Melodie / Gesang (Pantera - Reinventing the Steel) - einengender und bohrender Sound - endlose Widerholungen - 08/15 Songpatterns Die Songs sind manchmal zu lang, schön komplex gleichzeitig aber nicht zu "frickelig". Trashige Riffs vielschichtig kombiniert.Teilweise wirken die Riffs etwas abgehackt und nicht ineinander fliessend, um so einen kompakten und schlüssigen Sound zu formen. So zum Beispiel wirkt Judas Kiss nach 4 Minuten ein wenig ideenlos und künstlich gestreckt. Ebenso wie übrigens The end of the line. In solchen Momenten schaue ich spontan auf die Restzeit. Was im Vergleich zu meinen Top Metallica Werken fehlt, ist der vorwärts treibende Sound. Ja, die Songs sind teilweise hart, aggressiv und zornig aber eben nicht vorwärts treibend. Dieser selbstmotivierte Power der früheren Werke scheint mir ein bisschen fremdmotivierter Triebkraft gewichen zu sein. Vielleicht ist es dem Alter geschuldet: man wird einfach ruhiger, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen ;-) Oder vielleicht liegt es daran, das die Jungs von Metallica seit jeher Musik machen und dies auch weiterhin tun. Ganz einfach weil sie es können ohne sich Gedanken um mögliche Bewertungen machen zu müssen. Für Metallica wird es natürlich immer schwerer etwas aussergewöhnliches zu schaffen, da sie bereits unerreichbar vorgelegt haben. Und genau deshalb findet sich das ein oder andere Stückchen Erinnerung an ältere Metallica Songs. Sonst wäre es ja nicht Metallica. So wie bei My Apocalypse, das hört sich ein bisschen nach Disposable heroes, Dyers eve und Battery an. Das teilweise knüppelharte Gedresche von St. Anger ist intelligenten, melodiösen Arrangements gewichen. Drei Songs stechen hervor. The Day that Never Comes ist anfangs etwas ruhiger und entwickelt sich danach zu einer richtigen Trash-Granate. Eine Art Mischung aus Fade to Black bis Iron Maiden der härten Sorte - einfach klasse. All Nightmare long geht dagegen richtig ab und prügelt gegen das Trommelfell. Suicide & Redemption ist total abgefahren rockt richtig auf dem Highway. Fazit: Handwerklich einfach sehr gut. Harte Riffs und rockiger Sound. Dagegen etwas ideenlos, was absolute Highlights angeht. Dieses Album ist ein typisches "ich muss es mehrmals hören" Album. Das ist auch gut so, etwas anderes von Metallica hätte mich enttäuscht. Solche Werke halten sich einfach länger im Player und ich lege die öfter ein, um etwas zu entdecken. Die Stimme von James Hetfield tut natürlich ihr übriges, um den unverwechselbaren Metallica Sound zu zaubern. Und nicht zuletzt: geile Box und super Marketing - deswegen kaufen, hören und diskutieren wir.
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