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Rezensionen verfasst von
Karin

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Der Plan der Zeit: (Boris und Olga 3) - Clockwork Cologne
Der Plan der Zeit: (Boris und Olga 3) - Clockwork Cologne
von Selma J. Spieweg
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Boris und Olga im Kampf gegen die Zeit, 21. Juli 2016
Eigentlich möchten Boris und Olga endlich nach Sibirien gehen, ihre Hütte bauen und unbehelligt von anderen Menschen leben. Aber die Zeit hat anderes im Sinn: das Zeitkontinuum droht immer mehr auseinanderzubrechen und bald wird klar, dass Boris als Blauer Krieger mit seiner in ihm verbauten Technik eine besondere Stellung einnimmt und er an den Beginn der Katastrophe zurück muss, die Maxwell seinerzeit auslöste. Dabei begegnen Boris und Olga bekannten Freunden, aber es werden auch neue, teilweise historische Figuren eingeführt, die für ihre Mission wichtig sind.

Gespannt habe ich den dritten Teil der Steampunk-Serie Boris und Olga aus der Clockwork-Cologne-Reihe erwartet und bin wieder nicht enttäuscht worden. Ich würde in jedem Fall empfehlen, die Bücher chronologisch zu lesen, da dem Leser sonst zu viel Informationen fehlen.

Das Zeitchaos, das durch die wiederholte Anwendung des Zeitkontinuumsverzerrer ausgelöst wurde, verschärft sich zunehmend: Zeitlinien, und damit Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich immer öfter. Ausgerechnet der Zar, dessen Zusammentreffen mit Boris und Olga in den Vorgängerbüchern nicht immer glücklich für die beiden war, scheint als Einziger den Überblick zu haben.

Um sich dem Ursprung der Katastrophe zu stellen, müssen sich Olga und Boris auch ihrer eigenen tragischen Vergangenheit stellen, dabei werden einige verblüffende Geheimnisse gelüftet. Die Beziehung zwischen Boris und Olga wird immer inniger und es tut selbst mir als Leser weh, wenn die beiden mal wieder getrennt werden. Dank Olga wird Boris' Gefühls- und Gedankenwelt wird immer offener und größer – zwischen dem Boris aus Band 1 und dem Boris hier herrscht ein großer Unterschied. Interessant ist sind auch die psychologischen Überlegungen zu Boris, die in diesem Buch Erwähnung finden.

Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass Wassilisa in diesem Band wieder eine wichtige Rolle spielt. Vor allem war ich auf das Wiedersehen zwischen ihr und Boris gespannt, nachdem wir im ersten Band erfahren haben, dass sie mit Boris eine Nacht verbracht hat, bevor er zum Blauen Krieger wurde. Zumal sie die Frau von Katorgin ist, dem Boris und Olga im zweiten Band das Leben gerettet haben. Aber es tauchen noch weitere bekannte Gesichter auf, über die ich mich sehr gefreut habe.

Zugegeben, bei dieser ganzen Zeitverwicklung muss man als Leser aufpassen, nicht den Überblick zu verlieren, dafür fasziniert mich diese Thematik immer wieder aufs Neue. Ich finde, der Autorin gelingt es sehr geschickt, dieses Zeitchaos zu entwirren und die wichtigen Fragen nach und nach zu beantworten.

Besonders freut es mich, dass es mit Boris und Olga weitergehen wird, das Ende des Buches zeigt auch deutlich, dass noch genügend Potential vorhanden ist.


Sommer in St. Ives: Roman
Sommer in St. Ives: Roman
von Anne Sanders
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Ein nicht ganz so harmonischer Urlaub in Cornwall, 21. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Sommer in St. Ives: Roman (Broschiert)
Genau ein Jahr nach dem Tod des Großvaters Frederik bittet dessen Witwe Elvira ihre Familie, mit ihr zusammen sechs Wochen Urlaub in dem malerischen cornischen Künstlerstädtchen St. Ives zu verbringen. Während die Tochter samt Ehemann und den drei Kindern davon ausgehen, dass sie ihrer Mutter in deren Trauer beistehen sollen, überrascht sie die Großmutter mit der Ankündigung, dass sie demnächst heiraten wird. Die Familie ist schockiert – und der gemeinsame Urlaub wächst sich zu einer handfesten Krise aus, bei der sich nach und nach herausstellt, dass sämtliche Familienmitglieder ihre Geheimnisse haben.

Hauptsächlich habe ich zu diesem Buch gegriffen, weil ich letztes Jahr St. Ives einen Besuch abgestattet hatte und mich daher auf ein Wiedersehen gefreut habe. Und ich bin froh, dass ich es gelesen habe: es handelt sich um einen sommerlich-frischen Roman mit einigen Gewitterwolken, der mich mit seiner oftmals humorvoll-ironischen Art, aber auch ernsten Momenten überzeugen konnte. Lobend möchte ich die detailgetreuen Beschreibungen des ehemaligen Fischerdorfes erwähnen, die viele Erinnerungen bei mir wachgerufen haben.

Das Buch wird aus der Sicht der 22-jährigen Enkeltochter Lola erzählt, mir gefällt dabei sehr gut, dass sie den Leser direkt anspricht und damit in die Handlung einbezieht. Gleich zu Beginn des Buches lernt der Leser die Familienmitglieder und ihre Schrullen kennen und man fragt sich direkt, wie werden diese unterschiedlichen Menschen es sechs Wochen zusammen aushalten. Aber Vorsicht: der erste Eindruck kann auch hier täuschen. Jedes der Familienmitglieder trägt sein heimliches Päckchen - durch die Heiratsabsichten der Großmutter Elvira werden sie jedoch mehr oder weniger gezwungen, ihr eigenes Leben in Frage zu stellen und zu überdenken. Hat der Urlaub in Cornwall vielleicht die gleiche reinigende Wirkung wie ein erfrischendes Sommergewitter?

Die Autorin verteilt die Handlung auf mehrere Zeitebenen: neben den Hochzeitsvorbereitungen in St. Ives begleiten wir Elvira in ihren jungen Jahren, wie sie vor vielen Jahrzehnten Sam kennenlernte, den sie jetzt erst heiraten wird und warum ihre Beziehung so lange keine Zukunft hatte.

Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet und, wie schon erwähnt, sollte man sich nicht auf den ersten Eindruck verlassen. Auch Lola hat ein Geheimnis, das sie ihrer Familie im Laufe des Urlaubs schonend beibringen will. Und dann ist da noch der gutaussehende Chase Bellamy, der Lola schöne Augen macht und der sie bei ihrer ersten Begegnung im wahrsten Sinne des Wortes von den Beinen reißt.
Lola hat mir mit ihrer leicht chaotischen Art und ihrer Angewohnheit, ihre Gedanken vor sich in hinzumurmeln, gut gefallen. Bei ihren Verwandten sitzt sie ein wenig zwischen den Stühlen, da sie versucht, zwischen der Großmutter und dem Rest der Familie zu vermitteln, was mehr oder weniger gut gelingt.

Teilweise spielt die Autorin mit bekannten Klischees, die aber nicht abgedroschen wirken. Lediglich an zwei Stellen hätte ich auf sie verzichten können, was dem Gesamteindruck aber kaum einen Abbruch getan hat.

Durch den lockeren und humorvollen Sprachstil konnte ich an einigen Stellen herzhaft lachen, ohne dass das Buch aber albern wirkt, und das gelungene Ende lässt keine Fragen offen – dafür aber Raum für eine eventuelle Fortsetzung. Vielleicht aus der Sicht eines der anderen Familienmitglieder?


Rotes Gold: Die Schwertfeuer-Saga 1
Rotes Gold: Die Schwertfeuer-Saga 1
von Robert Corvus
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt der Schwertfeuer-Saga, 7. Juli 2016
Als Kester, Flammenbringer und Befehlshaber der Söldnerlegion Klingenrausch, einem Anschlag zum Opfer fällt, droht die Einheit der Legion auseinanderzubrechen. Kesters Tochter Eivora setzt alles daran, um dies zu verhindern: sie nimmt den Auftrag an, eine Stadt zu erobern, deren Mauern als unüberwindbar gelten. Von Erfolg oder Misserfolg dieser Mission hängt das weitere Schicksal der bisher erfolgreichen Söldnerlegion ab.

Die Metropole der Söldnerlegionen ist Rorgator, die neben der Schlagkraft der Söldner durch die sie umgebenden Vulkane geschützt ist. Zudem haben die Söldner dämonische Unterstützung: die Feuerdämonen sorgen dafür, dass die Vulkane nicht ausbrechen und Rorgator auslöschen. Allerdings bieten die Dämonen ihre Dienste nicht umsonst an.

In Rorgator befinden sich mehrere Söldnerlegionen, eine der ruhmreichsten ist der Klingenrausch. Die Söldnerlegionen stehen untereinander im Wettkampf: die Regierung von Rorgator, der Rat von Eisen und Gold, führt die Legionen in einer Art Ranking-Liste. Eine Legion setzt sich aus mehreren Bannern zusammen, die sich jeweils auf eine Waffenart spezialisiert haben, wie Armbrust, Pike, Hellebarden oder Bogenschützen.

Sogenannte Avatare bilden die Schnittstelle zwischen den Söldnern und den Dämonen, man kann sie am ehesten mit einem geistlichen Beistand vergleichen. Das Besondere an den Avataren ist, dass sie Doppelwesen sind, bestehend aus einem Homunkulus und dem menschlichen Träger. Ein Homunkulus wird aus dämonischem Samen gezüchtet und wächst seinem Träger aus der linken Schulter. Dieser Homunkulus übernimmt mit seinen dämonischen Gelüsten oftmals mehr oder weniger komplett seinen Träger.

Die Söldnerlegionen fungieren als eine Art Dienstleistungsunternehmen: gegen ausreichende Bezahlung und der Zusicherung des Plünderrechts stellen sie ihre Kräfte einem Auftraggeber zur Verfügung, wie z.B. zur Eroberung der Stadt Ygôda.

Nach dem Tod von Kester, dem charismatischen Befehlshaber des erfolgreichen Klingenrausches, beginnt unter den Kampfherren der Legion ein Wettstreit um seine Nachfolge, nicht immer mit fairen Mitteln. Kesters Tochter Eivora will ein Zerbrechen der Legion verhindern und hofft, die Banner mit dem Auftrag, Ygôdas Mauern zu brechen, einen zu können. Dabei geht sie taktisch sehr geschickt vor, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu spielen, denn sie weiß, dass sie über zu wenig Kampferfahrung in vorderster Reihe verfügt, um von den anderen Kampfherren als Führungsautorität akzeptiert zu werden. Ich musste bei Eivora öfters an einen Schachspieler denken, der strategisch geschickt seine Figuren setzt, um die Banner wieder näher zusammenzubringen. Natürlich passieren ihr auch Fehler, die mehr oder weniger weitreichende Folgen für die Legion haben, alles andere wäre unrealistisch.

Neben Eivora gibt es aber noch eine Reihe weiterer interessanter Figuren: Prinz Gonter, der Sohn des Auftraggebers König Harlef, der nach der Eroberung von Ygôda über die Stadt regieren soll, der sich aber vielmehr zu den Söldnern und besonders zu Eivora hingezogen fühlt.

Der Avatar Chastro-Ignuto, der durch seine Grausamkeit auffällt und der nicht unbedingt zu Eivoras Freunden zählt. Durch seine Grausamkeit ist der Avatar unberechenbar und gefährlich – und doch schafft es der Autor, mich mit einer bestimmten Szene zu verblüffen.

Die Priesterin Fiafila, die der Klingenrausch als Geisel mit nach Rorgator nimmt, weil sie alleine die letzten Worte von Kester kennt; der letzte Wille des Flammenbringers ist heilig und muss befolgt werden. Fiafila stellt mit ihrer aristokratischen und reinen Haltung den totalen Gegensatz zu Chastro-Ignuto dar, was diesen zwar ärgert, aber auch gleichzeitig fasziniert. Außerdem entwickelt sich zwischen Fiafila und Eivora eine Art Freundschaft.

Wie von dem Autor gewohnt, werden die Charaktere wieder vielschichtig dargestellt und damit nicht leicht vorhersehbar. Außerdem gibt es einige überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, aber die eine gewisse Faszination auf mich ausüben.

Erwähnen möchte ich auch, dass Kampfszenen in dem Buch oftmals recht ausführlich dargestellt werden, das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, mich hat es allerdings nicht gestört. Außerdem geht es in dem Buch auch mal blutig und grausam zu, wenn die Söldner im Kampfrausch plündern und vergewaltigen, das Buch ist also nichts für schwache Nerven. Wobei ich positiv anmerken muss, dass der Autor bei diesen Szenen auf Details meist verzichtet.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, wobei dennoch am Ende die eine oder andere Frage offen bleibt, aber dabei handelt es sich nicht um Cliffhanger. Ich bin jetzt jedenfalls gespannt auf den zweiten Band, in dem sicherlich auf diese Fragen noch eingegangen wird.


Brennender Midi: Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (3)
Brennender Midi: Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (3)
von Cay Rademacher
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender dritter Teil der Provence-Krimis, 16. Juni 2016
Der Herbst hält Einzug in der Provence, als ein Pilotenanwärter der naheliegenden Militärbasis mit seinem Flugzeug in einen Olivenhain abstürzt. Capitaine Roger Blanc und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf, auch wenn es keine expliziten Hinweise auf ein Verbrechen gibt. Während die Beamten mehrere Spuren verfolgen, taucht im Olivenhain eine zweite Leiche auf.

Auf das Wiedersehen mit Roger Blanc und seinen Kollegen Marius Tonon und Fabienne Souillard habe ich mich sehr gefreut, nachdem mir der zweite Band so gut gefallen hat. Und ich wurde nicht enttäuscht: das Buch überzeugt mit einer ausgeklügelten Handlung, in der auch aktuelle Ereignisse ihren Platz finden. Dabei schaffte es der Autor wieder, mich auf eine falsche Fährte zu locken und mich mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Vor allem das Ende des Buches ist überraschend, auf die Lösung bin ich nicht gekommen. Und es wird am Schluss ziemlich rasant mit einer spannenden Verfolgungsjagd.

Cay Rademacher gelingt es mit seinem lebendigen Schreibstil immer wieder, mir als Leser die Provence, ihre Menschen, aber auch die allgemeine Situation in Frankreich näher zu bringen. Dazu kommt der oftmals humorvolle Umgangston unter den Kollegen, an dem man erkennen kann, dass das Team immer besser zusammenwächst. Hierbei hat mir Marius Tonon besser als im zweiten Band gefallen, da er diesmal stabiler wirkt.

Aber es geht nicht nur um die Ermittlungsarbeit in dem Buch, weitere Themen sind die nach wie vor komplizierte Beziehung Blancs zu der Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre, die bevorstehende Hochzeit von Fabienne mit ihrer Freundin und der erste Besuch von Blanc im Fußballstadion von Marseille. Der Kollege aus Marseille hat mir übrigens sehr gut gefallen und ich hoffe, dass wir von ihm in Zukunft noch öfters was lesen werden.

Wieder ein toller Krimi in schöner Umgebung – ich hoffe sehr, dass es mit dieser Reihe weitergehen wird.


Herrchentrubel: Graue Schnauze, großes Glück
Herrchentrubel: Graue Schnauze, großes Glück
von Michael Frey Dodillet
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von wegen älter und ruhig, 16. Juni 2016
Stellen Sie sich vor, sie sind das stolze Herrchen zweier Hunde: einer Krawallmaus, die regelmäßig bei Hundekontakten explodiert und eines Terriermixes, der seine Butterkotze bis aufs Blut verteidigt. Diese beiden Hunde sorgen dafür, dass unvermeidbare Zusammentreffen mit anderen Hundehaltern und ihren vierbeinigen Begleitern niemals langweilig werden. Aber alles halb so schlimm: Sie sagen sich, wenn sie älter werden, werden sie schon ruhiger werden. Von wegen!

Michael Frey Dodillet zeigt mit dem dritten Buch der Herrchen-Trilogie, dass Sie diese Hoffnung getrost aufgeben können. Krawallmaus Luna ist nun 11 Jahre alt, aber kein bisschen gediegener: Hunde, die man nicht leiden kann, müssen weiterhin verprügelt werden, wo kommt man denn da hin, wenn man nicht für Ordnung sorgt. Und Lunas Kumpel Wiki hat alle Hände, ähm Pfoten, damit zu tun, sein Erbrochenes unter Einsatz seines Kauwerkzeugs gegen unbefugten Zugriff zu verteidigen.

Wie schon in den ersten beiden Bänden schildert der Autor auch diesmal wieder mit viel Humor das Zusammenleben seiner Familie mit ihren beiden geliebten Vierbeinern. Wenn man selbst Hundehalter ist, kann man sich an der einen oder anderen Stelle wiedererkennen – und ist heimlich froh, wenn die eigenen Hunde etwas zahmer sind. Was mir an diesem Buch und der Trilogie gut gefällt, dass der Autor sich immer wieder selbst auf den Arm nimmt. Auch diesmal tauchen einige Krauses (Sammelbegriff für Hundetrainer) auf, ebenso Gundulas (Hundehalterinnen, die man an ihren vielen Taschen an Jacke und Hose erkennt) - Zusammentreffen, die oftmals eine etwas skurrile Sicht auf die Hundeszene werfen.

Der Autor nimmt den Leser mit auf einen Streifzug durch die Moden der Hunderziehung und gerade was die virtuelle Hundewelt angeht, kann ich den Erläuterungen im Buch absolut zustimmen. Ein besonderes Highlight sind die Treffen des Autors mit seinem Stammtisch, die Dialoge sind einfach zu köstlich und erinnern erfrischend an die Dialoge der „Toskana-Männer“.

Besonders gelungen finde ich das letzte Kapitel, in dem die bösartige Tumorerkrankung von Luna angesprochen wird: obwohl es um ein ernstes Thema geht, schafft der Autor es sehr gut, die Zeit während der Diagnose und Operation mit einem Augenzwinkern aus der Sicht von Luna zu beschreiben. Bei diesen Zeilen spürt man auch sehr die Liebe des Autors und seiner Familie zu ihren beiden Hunden. Und dass es gut ist, so wie es ist ... auch, wenn sie im Alter nicht ruhiger werden, reicht ja schließlich, wenn Herrchen am Stock geht.


Das Haus der verlorenen Kinder: Roman
Das Haus der verlorenen Kinder: Roman
von Linda Winterberg
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Das Schicksal der norwegischen Deutschenmädchen während des Zweiten Weltkriegs, 16. Juni 2016
Norwegen 1941: die Bewohner des idyllischen Dorfes Loshavn sind der Meinung, der Krieg und der Feind seien weit genug entfernt, bis eines Tages deutsche Soldaten im Dorf einquartiert werden. Die beiden jungen Frauen Lisbet und ihre beste Freundin Oda verlieben sich in zwei der Soldaten, eine Liebe, die von den Norwegern abgelehnt wird. Als sie schwanger werden, verlieren sie alles, was ihnen lieb ist, Hilfe finden sie ausgerechnet nur bei dem Feind. Doch dann wird Lisbet von ihrer Tochter Lieselotte getrennt.

Das Schicksal der sogenannten Deutschenmädchen, jungen norwegischen Frauen, die eine Beziehung mit deutschen Soldaten unterhielten, war mir bisher relativ unbekannt. Umso mehr hat es mich schockiert, was die Frauen damals durch die eigenen Landsleute erleiden mussten, vor allem nach dem Kriegsende. Noch tragischer ist, dass sich diese Ereignisse nicht nur auf die betroffenen Frauen und ihre Kinder auswirkten, sondern teilweise sogar bis in die dritte Generation reichen. Zudem wurden viele Kinder aus deutsch-norwegischen Beziehungen nach Deutschland zur Adoption vermittelt, vielen Müttern blieb gar keine andere Wahl.

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, einmal im Jahr 1941 und im Jahr 2005, in dem wir Marie begleiten, die eines Tages das Tagebuch von Lisbet zugeschickt bekommt und sich auf die Spurensuche nach ihren familiären Wurzeln macht. Der Schreibstil des Buches ist sehr emotional, man spürt gut die Verzweiflung der jungen Frauen in Norwegen und die entwurzelte Zerrissenheit der nachfolgenden Generationen.

Die Handlung wird durch eine Reihe von Zufällen bestimmt, das kann man vielleicht bemängeln.

In der Vergangenheit lernen wir Lisbet und Oda kennen, zwei Freundinnen, die sich geschworen haben, immer zusammen zu bleiben, aber der Krieg macht seine eigenen Gesetze. Lisbet ist eher der ruhige und zurückhaltendere Typ, während Oda ihr Leben genießen und sich nichts vorschreiben lassen möchte. Sie wollen das, was junge Menschen gerne tun: das Leben genießen und lieben. Jedoch suchen sie sich aus der Sicht ihrer Landsleute dazu die falschen Männer aus, ihre Liebe zum Feind und die Momente der Zweisamkeit müssen muss geheim bleiben. Diese Zerrissenheit und auch die Verzweiflung der jungen Frauen, sich zwischen der Liebe zu ihren Männern und zu ihrer Familie und Land entscheiden zu müssen, ist gut dargestellt.

In der Gegenwart erfahren wir, dass Marie ihre Eltern sehr früh bei einem Autounfall verloren hat, danach folgte eine Odyssee durch Kinderheime und Pflegefamilien – sie ist sie haltlos und sehnt sich nach familiärer Geborgenheit. Daher überrascht es nicht, dass sie das Tagebuch als Chance sieht, mehr über die Familie ihrer Mutter herauszufinden.

Mich hat dieses Buch und seine Thematik sehr berührt und gut gefallen.


Die Phileasson Saga - Nordwärts: Die Phileasson Saga Band 1 - Roman
Die Phileasson Saga - Nordwärts: Die Phileasson Saga Band 1 - Roman
von Bernhard Hennen
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel versprechender Auftakt der zwölfteiligen Abenteuerserie, 8. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die berühmtesten Kapitäne von Thorwal, Asleif Phileasson, genannt der Foggwulf, und Beorn der Blender sind seit Jahren erbitterte Rivalen. Nun soll ein Wettkampf darüber entscheiden, wer sich König der Meere nennen darf. In 80 Wochen müssen sie den Kontinent Aventurien umrunden und dabei 12 gefährliche Aufgaben bestehen. Umso wichtiger für den Erfolg ist die Auswahl der Mannschaftsmitglieder, die die beiden Kapitäne jeweils begleiten werden. Die erste Aufgabe führt die beiden Seefahrer in den hohen kalten Norden.

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, nicht nur, weil Robert Corvus einer meiner Lieblingsautoren im deutschen Fantasybereich ist, sondern auch, weil es ein umfangreiches Gemeinschaftsprojekt zusammen mit Bernhard Hennen ist, von dem ich bisher noch kein Buch kenne. Eine Serie über zwölf Bände zu schreiben ist ein sehr ehrgeiziges Projekt, die Spannung muss aufrecht erhalten werden, es darf auch nicht an überraschenden Wendungen mangeln ' der erste Band muss den Leser so überzeugen, dass er wissen will, wie es weitergeht. Und das ist den Autoren sehr gut gelungen, umso mehr freue ich mich jetzt, dass wir noch einige Bände vor uns haben.

Das Buch beginnt mit einem umfangreichen Prolog, der nichts mit der Wettfahrt zwischen den beiden besten Kapitänen Thorwals zu tun hat. Dafür beginnt er mit einem Paukenschlag: der Leser wird Zeuge eines Überfalls auf ein Handelsschiff und des anschließenden dramatischen Schicksals der Besatzung. Im ersten Moment fragt man sich, was der Prolog mit dem restlichen Buch zu tun hat, doch in den nachfolgenden Kapiteln wird schnell klar, dass der Prolog sehr clever platziert wurde, denn seine Ereignisse hängen wie ein Damoklesschwert über ein paar Mitglieder der Schiffsbesatzungen.

Der Sprachstil des Buches ist wie seine Figuren und Handlungsorte: raubeinig wie die Thorwaler, sanft wie die Schwestern des Traviatempels und leichtfüßig wie der Elf Salarin Trauerweide. Die Erzählperspektiven wechseln sich ab, dabei finde ich den Wechsel der verschiedenen Erzählstile gut gelungen. Man merkt dem Buch nicht an, dass es von zwei Autoren geschrieben wurde, ich konnte weder Unterschiede im Schreibstil noch störende Umbrüche entdecken.

Die Figuren sind spannend und überraschend und ich freue mich darauf, noch mehr von ihnen in den nächsten Bänden zu erfahren. Der Schwerpunkt der Erzählung liegt auf dem Foggwulf und seiner Mannschaft, dadurch wirkt sein Konkurrent Beorn noch etwas einseitig, aber da wir noch ein paar Bücher vor uns haben, wird sich das garantiert noch ändern. Zumal beide Autoren dafür bekannt sind, keine vorhersehbaren und eindimensionalen Charaktere zu schaffen.
Spannend fand ich die Zusammensetzung der beiden Schiffsmannschaften, wie jeder der Kapitäne seine Prioritäten bei der Auswahl neuer und alter Mitglieder setzte. Und natürlich bin ich gespannt, wie diese Mannschaften jeweils harmonieren werden.

Die Handlung übte eine regelrechte Sogwirkung auf mich aus: sie ist spannend, aber auch immer wieder humorvoll und vor allem wartet sie mit einigen unvorhersehbaren Wendungen und spannenden neuen Figuren auf. Wirklich gut fand ich die realistischen Beschreibungen, wie z.B. die Fahrten auf hoher See, da hatte ich das Gefühl, direkt dabei zu sein.

'Nordwärts' hat mich voll überzeugen können und ich bin in jedem Fall bei den nächsten Bänden wieder mit an Bord ' das wohl!


Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt
Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt
von Oliver Plaschka
  Broschiert
Preis: EUR 13,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vierzehn sprachliche Kunstwerke aus dem Bereich der Phantastik, 28. April 2016
Dieses Büchlein beinhaltet vierzehn Kurzgeschichten aus dem phantastischen Bereich, aber auch mit Einschlägen aus dem Science-Fiction-Bereich. Dabei sind die Geschichten sprachlich anspruchsvoll geschrieben, ich empfand es als Genuss, sie zu lesen. Gut gefallen hat mir, dass zwar die wichtigen Fragen geklärt werden, aber dennoch genügend Andeutungen bleiben, um sich seine eigenen Gedanken zu machen. Bei beinahe jeder Geschichte habe ich mich ertappt, dass ich mir danach überlegt habe, was wäre geschehen, wenn ...

Ich habe die Geschichten mehr als einmal gelesen, nicht, weil ich sie nicht verstanden hätte, sondern weil ich beim weiteren Lesen noch Details entdeckt habe, die mir beim ersten Lesen entgangen sind.

Und die Leser, die Oliver Plaschkas Romane über die Magier, Fairwater und den Kristallpalast kennen und mögen, dürfen sich freuen, denn es gibt ein Wiedersehen mit einigen Charakteren aus den Büchern. Dabei werden Hintergrundinformationen geliefert, über die man in den Büchern bisher nur spekulieren konnte. Ich kenne bisher noch nicht alle Romane des Autors, aber dennoch haben mir diese Geschichten gut gefallen, ohne Verständnisprobleme – vielmehr haben sie bei mir die Neugier geweckt.

Die Erzählungen sind nachdenklich, teilweise auch schonungslos und düster. Manche enden optimistisch, manche hoffnungslos. Aber immer sind sie durchdacht und komplex erzählt.

Sehr gut hat mir gefallen, dass der Autor im Vorwort Hintergrundinformationen zu den einzelnen Geschichten verrät. Ein Teil der Erzählungen sind Erstveröffentlichungen, andere wurden neu überarbeitet.

Leser, die Freude an sprachlich anspruchsvollen Erzählungen haben, die zum Nachdenken anregen, sind mit diesem Buch sehr gut bedient, finde ich.


Zarenblut
Zarenblut
von Tanja Noy
  Broschiert
Preis: EUR 10,99

5.0 von 5 Sternen Vierter Band der spannenden Reihe um Julia Wagner, 28. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Zarenblut (Broschiert)
Julia und Eva haben die schlimmen Geschehnisse im Schwarzwald überstanden und machen sich auf den Weg nach Mainz, um nach Julias altem Kollegen und Freund Zander zu suchen, der von den Kranichen entführt wurde.
In der Zwischenzeit ist die polizeilich gesuchte Susanne Grimm nach Deutschland zurückgekehrt, um die Schuldigen zu finden, die ihr Leben verpfuscht haben. Dabei stolpert sie direkt über eine Leiche. Während Susanne versucht zu überleben und die Wahrheit herauszufinden, erkennt sie mehr und mehr, dass sie womöglich nur mit Julia gemeinsam eine Chance gegen die Kraniche hat.

Die Pentalogie um die ehemalige Polizistin Julia Wagner und ihrer geheimnisvollen Verbindung zu einer Organisation aus Verbrechern und Mördern geht in die vierte Runde. Die Handlungen der einzelnen Bände sind zwar in sich größtenteils abgeschlossen, aber dennoch zieht sich der Haupterzählstrang durch alle fünf Bände, ähnlich der Millennium-Trilogie von Stieg Larsson, daher empfehle ich dringend, sie chronologisch zu lesen.

Im dritten Band hatte ich den Eindruck, dass, wie bei einem Schachspiel, die Figuren auf beiden Seiten aufgestellt werden. In diesem Buch lernen wir einen Teil der Spielfiguren und die Spieler näher kennen. Außerdem lüftet sich allmählich das Geheimnis um die Kraniche und welche Ziele sie verfolgen. Die Wahrheit fand ich gar nicht mal so überraschend, denn sie passt perfekt zu dieser Organisation. Allmählich sickerte aber bei mir durch, was das im Detail bedeutet, z.B. wie weit ihr Einfluss gehen muss, um diese Macht ausüben zu können.

Die Suche von Julia wie auch von Susanne ähnelt stellenweise einer gefährlichen Schnitzeljagd oder einer Schatzsuche, wie sie von Hinweis zu Hinweis gelotst werden. Dabei ist es gut, dass Julia und Susanne jeweils nicht alleine unterwegs sind, sondern jemanden an ihrer Seite haben, der hilft, ihre Gedanken zu ordnen und den Mut nicht zu verlieren.

Julias Suche führt sie zu einer schockierenden Wahrheit in ihrer Vergangenheit und auch wenn ich die Gründe kenne, warum damals eine ihr nahestehende Person so gehandelt hat, weiß ich immer noch nicht, ob ich das gutheißen kann und will.

Manchmal hat man als Leser den Eindruck, dass in dem Buch zu viele Zufälle geschehen, andererseits wird im Laufe des Buches klar, dass die Spieler nichts dem Zufall überlassen. Es handelt sich um ein gigantisches Spiel mit lebenden Figuren, dessen Züge schon vor vielen Jahren durchdacht wurden. Und manchmal möchte man verzweifeln, wenn die Kraniche immer wieder einen Schritt voraus zu sein scheinen.

Dieser vierte Band ist wieder sehr spannend und beantwortet einige offene Fragen. Nun bin ich sehr gespannt auf das Finale und hoffe, dass nicht allzu viel der lieb gewonnenen Figuren dabei auf der Strecke bleiben.


Sieben Gräber (EDITION 211)
Sieben Gräber (EDITION 211)
von V. S. Gerling
  Broschiert
Preis: EUR 14,80

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dritter Fall für die Ermittler Nicolas Eichborn und Helen Wagner, 15. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Sieben Gräber (EDITION 211) (Broschiert)
Bei Bauarbeiten in Braunschweig werden die Überreste von sieben Kindern entdeckt. Bei einem der Skelette findet sich ein Peilsender, der zu dem ehemaligen BKA-Zielfahnder Nicolas Eichborn führt. Eichborn ist sofort klar, wer hinter dem Tod der Kinder steckt, da er vor neun Jahren in mehreren Fällen von Kinderzwangsprostitution gegen die Russenmafia ermittelt hat. Dabei hat ihn damals ein Mädchen mit Insiderwissen versorgt - das Mädchen, bei dem der Peilsender gefunden wurde.

Nachdem mir die ersten beiden Bände um den zynischen Ermittler Nicolas Eichborn und seiner Partnerin Helen Wagner sehr gut gefallen haben, war ich nun gespannt auf den dritten Fall. Ich muss allerdings zugeben, dass ich ihn etwas schwächer als seine Vorgänger finde. Diesmal beschäftigen sich die Ermittler mit der Russenmafia und der von ihnen organisierten Zwangsprostitution, vor allem bei Kindern. Gut hat mir gefallen, dass der Autor zwar das Thema dieses widerlichen „Geschäfts“ anreißt, dabei aber nicht zu sehr ins Detail geht – die Andeutungen sind schon schlimm genug, sich vorzustellen, was die armen Kinder mitgemacht haben.

Die Thriller-Reihe zeichnet sich ja aus durch ihre coolen Typen und Sprüche, aber in Verbindung mit diesem sensiblen Thema war es mir manchmal zu viel Coolness, das passte meiner Meinung nach nicht immer zusammen. Andererseits ist es auch möglich, dass sich die Ermittler hinter ihrem Zynismus verstecken, um nicht an dem Fall zu verzweifeln; wenn das der Fall sein sollte, kam das aber nicht bei mir an.

Diesmal beginnt das Buch mit einer Rückblende auf die Geschehnisse von vor neun Jahren und auf die Arbeit des damaligen BKA-Zielfahnders Nicolas Eichborn. Diese Rückblende hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen, da von den ermittelnden Beamten eklatante Fehler begangen wurden, die zum Tod von sieben Kindern führten. Ich hoffe sehr, dass Ermittler niemals so unprofessionell vorgehen und so leichtsinnig mit dem Leben ihrer Zeugen umgehen, wie hier beschrieben – und wenn doch, dann hoffe ich, dass das entsprechende Konsequenzen hat.

Die Handlung selbst ist gewohnt spannend und komplex, wie sich die Ermittler in der Gegenwart Stück für Stück die Verantwortlichen der Russenmafia vornehmen. Nicht ganz stimmig war für mich aber, dass eiskalte Profis und Verbrecher, die schon jahrzehntelang im Geschäft sind, plötzlich leichtsinnige Fehler begehen und es damit der Polizei relativ leicht machen. Andererseits lief es mir auf Ermittlerseite zu glatt und reibungslos ab. Und das, obwohl gerade Nicolas Eichborn sehr leichtsinnig und unverantwortlich neben seinem eigenen Leben auch das Leben seiner Partnerin und Familie riskiert, was ich sehr unprofessionell fand.

Etwas schade fand ich, dass Helen Wagner diesmal nur eine relativ kleine Rolle gespielt hat, ich hoffe, das ändert sich in den nächsten Bänden wieder. Gefreut habe ich mich aber, dass Patrick Ebel Nicolas und seine Kollegen wieder kräftig unterstützt.

Für meinen Geschmack wurde bei dem einen oder anderen Charakter und dessen Verhalten etwas zu tief in die Klischeekiste gegriffen, besonders ist mir das bei Nicolas Exfrau und der Galeristin Annabel Hutter aufgefallen.

Auch wenn der dritte Band im Vergleich zu seinen Vorgängern ein paar Schwächen aufweist, habe ich wieder spannende Lesestunden verbracht und bin gespannt, wie es mit Nicolas, Helen und ihren Kollegen weitergehen wird.


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