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Beiträge von Marc Pettersson
Top-Rezensenten Rang: 109.610
Hilfreiche Bewertungen: 59
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Rezensionen verfasst von Marc Pettersson "e_l_"
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5.0 von 5 Sternen
Nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern ein vollständiges Deutungssystem für alle Planetenbeziehungen, 4. Juni 2012
Was Felber in diesem Buch liefert ist letztlich bedeutend mehr als nur ein Nachschlagewerk. Klar, das Buch enthält Kurztexte für sämtliche Aspekte/Winkel, die sich bei der Teilung von 360° durch gerade Zahlen von 1 - 12 ergeben. Felber orientiert sich also an einem numerologischen Ansatz der Aspektdeutung. (Aufgeführt sind übrigens die Himmelskörper SO, MO, ME, VE, MA, JU, SA, Chiron, UR, NE, PL.) Und ja, dabei entfallen gewisse Nebenaspekte wie etwa das Anderthalbquadrat. Für jeden Aspekt sind die drei Ebenen mental, astral und physisch unterschieden, und für jede Ebene wird eine positive und eine negative Deutung des Aspekts gegeben. Der grösste Wert des Buches liegt aber darin, dass Felber hier ein eigenes, komplettes Deutungssystem für Aspekte liefert, bei welcher ALLE Planeten in Relation zueinander betrachtet werden (können). Die Grundidee dahinter ist, dass in einem Horoskop immer sämtliche Planeten zueinander einen Aspekt bilden, manchmal "genau", manchmal nicht; also sollen auch alle Planetenbeziehungen zueinander untersucht werden können! Felber geht dabei nach folgendem Schema vor (einige Details lasse ich weg): 1. Falls ein Aspekt "exakt" ist, kommt die im Buch aufgeführte Deutung zum Tragen. 2. Falls ein Aspekt in der Kraftmitte zwischen zwei exakten Aspekten zu liegen kommt (z.B. in der Kraftmitte zwischen einem Quadrat und einem Quintil), dann erhält er gleichermassen Einfluss von jenen beiden. Somit kommen beide im Buch aufgeführte Deutungen gleichermassen zum Tragen (Quadrat und Quintil). 3. In der Mitte zwischen der Kraftmitte und den beiden exakten Aspekten liegen laut Felber Störzonen. Der näher gelegene exakte Aspekt wird somit durch einen Einfluss des entfernteren exakten Aspekts gestört. Das heisst: Fällt ein Aspekt in diese Störzone, dann erhält er i) die positive Deutung des exakten Aspektes, dem er nahe ist, und ii) die negative Deutung des exakten Aspekts, dem er entfernt ist. Darüberhinaus ist es iii) Aufgabe des Menschen, die positiven Qualitäten des störenden (entfernten) exakten Aspekts besonders zu entwickeln, um schliesslich iv) die positiven Qualitäten des nahegelegenen exakten Aspekts besonders zu verwirklichen. Auf diese Weise ist es entsprechend möglich, Aspektbeziehungen aller Planeten zu allen anderen aufzuzeigen. Selbstverständlich führt Felber in einer übersichtlichen Tabelle auch alle Übergangszonen zwischen allen Aspekten auf, damit für jeden berechneten Winkel leicht die entsprechenden Deutungstexte nachgeschlagen werden können.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Irisierendes Herumehüpfe, 17. Februar 2011
Das gezeigte Programm hat so gut wie nichts mit Kundalini-Yoga zu tun. Nicht grad gar nichts, aber so gut wie nichts. Da muss ich leider, leider eine ganze Menge Sterne wegen schwerwiegender Irreführung abziehen. Ein bisschen Atmen, Herumhüpfen und dazu über Chakren labern macht noch lange kein authentisches Kundalini-Yoga. (Das geht eben nun mal nicht ohne eine einigermassen intensive Meditationspraxis.) Wenn man das jedoch einmal weiss, dann ist am ganzen prinzipiell nichts falsch. Das irisierende Herumgehüpfe erinnert seltsamerweise ein bisschen an die Teletubbies und macht zusammen mit der je nach Laune trommelnden oder säuselnden Musik auch irgendwie Spass. Warum die Frau dabei möglichst knapp bekleidet ist, weiss zwar niemand, aber sie ist durchaus sexy und will also besehen werden. Dafür gibt's immerhin einen Stern von mir.
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3.0 von 5 Sternen
Interessante Konzepte, keine Quellen, zu viele Rechtschreibefehler, 20. Oktober 2010
Dieses knapp gehaltene Büchlein enthält einige interessante Gedanken zum Chakrensystem, die ich sonst in der Art noch nirgendwo gefunden habe. Sehr interessant ist beispielsweise die Zuordnung der Chakren zu den Phasen der psychosexuellen Entwicklung des Kindes nach Freud oder auch die Paarung von Chakren zu gemeinsamen Themenbereichen. Die Stärke des Autors besteht darin, allgemeine Konzepte zu identifizieren und darzulegen, so dass verständlich wird, warum oder wie Chakren mit bestimmten psychischen und seelischen Themen korrespondieren. Leider hat das Buch jedoch einige Schwächen, was Sprache und teilweise Ausdrucksstil anbelangt. Erstens finden sich immer wieder Rechtschreibefehler, die durchaus mit einem Rechtschreibeprogramm vermeidbar gewesen wären, andererseits hätte manch ein Konzept etwas klarer verständlich beschrieben werden dürfen. Eine weitere Schwäche besteht darin, dass der Autor weitgehend darauf verzichtet, irgendwelche Quellen zu nennen. Eine Möglichkeit, die aufgezeigten Gedanken durch weitere Literatur zu überprüfen, besteht deshalb nicht.
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3.0 von 5 Sternen
Einige interessante Punkte breit ausgewallt, 8. März 2010
Dieses Buch gehört sicher nicht zu Franklin Jones' (a.k.a. Da Free John, Adi Da Samraj u.a.) grössten Würfen. Es ist also nur schwer vergleichbar beispielsweise mit Werken wie "The Enlightenment Of The Whole Body", "The Dawn Horse Testament" oder "The Method Of The Siddhas". Das Buch beschäftigt sich eher am Rande mit Jones' ziemlich komplexen und tiefgründigen esoterischen Lehren und ist in erster Linie als Gesellschaftskritik zu verstehen. Franklin Jones vergleicht mehrere Antagonismen miteinander und setzt sie in eine logische Beziehung: Wissenschaft und Religion, westliche und östliche Kultursphäre, linke und rechte Gehirnhälfte, sympathisches und parasympathisches Nervensystem. Franklin Jones geht auf die Tendenz ein, jeweils den Wert des einen Antagonisten zulasten des anderen herauszustreichen und plädiert quasi für einen "mittleren Weg der Transzendenz von Gegensätzen". Sein ungefährer Standpunkt lautet: "Die westliche Kultursphäre hat, kollektiv identifiziert mit der linken Gehirnhälfte und dem sympathischen Nervensystem, die Wissenschaft als grosse Erkenntnistradition entwickelt, während die östliche Kultursphäre, kollektiv identifiziert mit der rechten Gehirnhälfte und dem parasympathischen Nervensystem, die mystische Religion als grosse Erkenntnistradition entwickelt hat." Notwendig ist aber beides, das heisst, die Vereinigung der positiven Aspekte beider Gegensätze. Dabei sind die Gegensatzpaare eher als idealtypische Begrifflichkeiten gemeint denn als Beschreibungen konkreter beobachteter Phänomene. Institutionalisierte Formen von Religion, so Franklin Jones weiter, tendieren dahin, ihre ursprünglich vorhandene transformative Kraft aufgrund wachsender Mitgliederzahlen nach und nach zu verwässern. Wahre gelebte Spiritualität und echtes esoterisches Wissen wird über längere Zeit hinweg nur in kleinen Gemeinschaften weitergetragen, welche üblicherweise von den grossen institutionalisierten Ausprägungen der Religion ignoriert oder offen bekämpft werden. (Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn ausgerechnet Franklin Jones gegen eine kultische Verehrung künstlicher Gottesbilder herzieht.) Indem der Staat eine Übervaterfunktion übernimmt, schaffen es die Mitglieder desselben Staates, in einer inneren Haltung der Unmündigkeit zu verharren. Das Individuum verharrt solange in einer endlosen Schleife von Frustration, als es Gott als Übervater und das Lebendige Feld der Existenz als Verlängerung der eigenen egoistischen Wünsche betrachtet. Um die Kontrolle über das Individuum zu erhalten, kontrolliert der Staat rigoros sämtliche Mittel, die dem Individuum etwas kurzfristige Zerstreuung aus dem Zustand der Frustration verschaffen können. Dadurch wird die unreife Haltung des Individuums zum Übervater perpetuiert. Herkömmliche (oder östliche) Mystik identifiziert den Körper als die Quelle der Frustration und versucht durch das Glorifizieren des Geistes diesem Körper zu entfliehen. Herkömmlicher (oder westlicher) Hedonismus identifiziert den Körper als die Quelle aller Befriedigung und versucht durch das Ausbeuten des Körpers und seiner Funktionen zu einem Zustand andauernden Glücks zu finden. Beide, sowohl Geist als auch Körper, sind letztlich lediglich Teil des Lebendigen Feldes. Der einzige Weg aus der Frustration ist der Weg der Transzendenz dieses Antagonismus' in und durch das Lebendige Feld. Während die Wissenschaft versucht, die Gesamtheit Gottes (als das Lebendige Feld des Seins) auf ein blosses Erkenntnisobjekt oder "Es" zu reduzieren, reduziert die herkömmliche Religion die Gesamtheit Gottes auf den "Anderen". In Wahrheit aber, so Franklin Jones, fallen Gott, Lebendiges Feld und Kreatur zusammen. Nur so kann wahre Einheit wiederhergestellt und der Kreislauf der endlosen Frustration des Individuums durchbrochen werden. Leider wird im Buch auf denselben paar interessanten Punkten wieder und wieder herumgekaut, so dass das Lesen irgendwann ziemlich langweilig wird. Essays wechseln sich ab mit Niederschriften Vorträgen und Gesprächen mit Schülern. Letztlich wird man das Gefühl nicht los, dass das Buch auch auf einen Drittel seiner Länge hätte gekürzt werden können. Übrigens ist das Buch auch im Internet in voller Länge auffindbar.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gutes Buch für Office 2007-Entwicklung mit C#, 8. März 2010
Ein erfreuliches Produkt, die beiden Autoren (Eric & Eric) haben wirklich solide Arbeit geleistet. Nachdem ich mich längere Zeit abgeplagt hatte, mich mittels APIs, Hilfefunktionen, Artikeln und Foreneinträgen im Internet zum Thema Excel-Entwicklung in C# schlau zu machen, bestellte ich mir schliesslich entnervt dieses (englischsprachige) Buch. Das Buch ist wirklich ziemlich umfassend, bietet einen sehr guten Kompromiss zwischen Umfang und Tiefe. Auf jeden Fall das Geld wert. Sehr viele der im Buch enthaltenen Informationen finden sich beispielsweise weder auf den Seiten von Microsoft, noch sind sie in den APIs beschrieben und auch nicht in den VSTO-Hilfeseiten. Behandelt werden die drei Office 2007 Produkte Excel, Word und Outlook. Im ersten Teil des Buches werden all die Hintergründe der Programmierung verständlich dargelegt (z.B. Primary Interop Assemblies (PIA), Office Object Model, COM-Schnittstelle und die Beziehung zu .NET, nicht zuletzt: endlich erklärt da jemand mal verständlich, weshalb ich in C# manche Properties mittels einer get_Property/set_Property Methode ansprechen muss, und weshalb ich manche Properties im Stil von "Property[param]" aufrufen kann). Im zweiten Teil werden konkrete Beispiele für Excel, Word und Outlook implementiert. Es finden sich z.B. Informationen zum Thema Office-AddIns (z.B. eigene Excel-Formeln implementieren), Event-Modelle. Nicht zuletzt wird auf das notorisch mühsame Thema der Excel Locales eingegangen. Im dritten Teil finden sich "advanced" Themen wie Security, Client-Server-Verbindungen, Data-Binding, Deployment u.ä. Negativ ins Gewicht fiel für meine Arbeit bisher, dass bezüglich Charts erstellen mit Excel fast keine Informationen im Buch enthalten sind. Auch der Index am Ende des Buches hätte nach meinem Geschmack noch umfangreicher ausfallen dürfen. Dafür einen Stern Abzug. Ziemlich spärlich gesäht sind übrigens Informationen zum Thema Webservices. In dieser Hinsicht ist das Buch sicher nicht besonders empfehlenswert. ACHTUNG: Praktisch sämtliche Code-Beispiele in diesem Buch sind in C# gehalten! Dieses Buch richtet sich definitiv an C#- und nicht an VB-Entwickler. Warum das nicht ausdrücklich auf dem Buchumschlag erwähnt wird, ist mir schleierhaft.
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3.0 von 5 Sternen
Absolvent der tschechischen Filmakademie versucht sich in postmodernem Filmeschaffen, 3. Januar 2010
Wie sieht es aus, wenn ein Absolvent der tschechischen Filmakademie streng darum bemüht ist, einen postmodernen Kultfilm zu erschaffen? Das Ergebnis sehen wir in den Geschichten des alltäglichen Wahnsinns. Wie überaus originell: Regisseur und Hauptfigur teilen sich denselben Namen "Petr". Dieser Petr ist natürlich - wie könnte es auch anders sein - in erster Linie ein bereits 33jähriger Verlierer ohne Lebensziele, der es in seinem bisherigen Leben nur dahin geschafft hat, anderen Paaren beim Sex zuzuschauen (wofür er Geld kriegt), und in erster Linie nur eines will, nämlich seine verlorene Freundin zurückzugewinnen. Dabei tauchen im Verlaufe dieses Films allerhand skurrile und tendentiell verrückte Gestalten auf, tun und sagen irgendwas, dessen tieferer Sinn sich auch am Ende des Filmes dem Zuschauer nicht wirklich erschliesst, das aber trotzdem so aussieht, als läge allem ein solcher zugrunde. Als Zuschauer hat man das alles schon mal gesehen, und zwar besser, lustiger, unterhaltsamer. Aus psychoanalytischer - hier: welch ungewollte Ironie der Postmoderne, die solch Steinzeitliches wie Psychoanalyse wohl längst abgeschrieben hat! - Sicht aufschlussreich sind die Frauenfiguren des Films. Lauter starke, gutaussehende, sexuell aufgeklärte und unabhängige Frauen, die ihren eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten imstande sind. Während sich die Männer hauptsächlich mit Biertrinken und Rauchen beschäftigen. Ist das ein ungewolltes Statement über den Zustand der tschechischen (ich bin versucht zu sagen: ebenso russischen oder beispielsweise polnischen) Gesellschaft? Halbwegs interessant macht den Film am Ende die Tatsache, dass das alles vor dem Hintergrund eines bereits untergegangenen Eisernen Vorhangs entworfen und gedreht wurde. Diese Vergangenheit, die im Film mehr oder weniger hintergründig zitiert wird, ist es denn auch, die einen Bezug zur postkommunistischen Gesellschaft der Ostblockstaaten erschafft. Wer heute also noch glaubt, die Filmindustrie jenseits von Ostdeutschland wäre in Europa noch nicht ganz angekommen, der irrt gewaltig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
The psychology of spiritual teachers unveiled, 24. Dezember 2009
I have searched quite some time for such a book. Having studied various religious movements, spiritual teachers and their teachings as an outsider, I soon came to the conclusion that the wide-spread prejudices about them certainly lack of insight. One question interested me specially: How comes that some spiritual teachers on the one hand have deeply penetrating insights into spiritual matters, society in general and their students fears, wishes and personality in particular, but on the other hand often completely behave out of control? How comes that some of the undeniably great spiritual realizers of our time (we don't have reliable data about realizers in ancient times to compare) seem to be stuck waist-high in narcissistic behaviour, egomaniacal thinking or utterly naive and childish beliefs about their environment? Not a few ones I met in literatur either openly or secretly claimed to be the greatest of all existing prophets, realizers - not just of today's time but of all times past and future (some of them seriously comparing themselves to Jesus Christ, the Buddha or Krishna stating that they are at least as great as these historic figures)! But that's only half of the cake. How is it possible that members of religious movements actually go on not only tolerating the narcissistic behaviour of their leaders and even eagerly trying to censor "inappropriate information" to the outside world? How comes that not a few of them accept treatments through the leader which they would never accept receiving from their husbands, wives or children? In most cases, as I found out through direct contact, they are intelligent and autonomous people who cannot be simplified into the sketches of needy and dumb devotees as usually drawn by "anti-sects information campaigns". It often seems that the brighter the light shines, the darker the shadows are too. This mechanism I wanted to understand. So these questions were pressing on me when I found this book. And Len Oakes really goes into answering them. Having been a member of a quasi-religious movement himself for a long time, he is very qualified for this task. With a bright intellect and a sharp eye he has investigated into the biography of at least twenty of what he calls "prophets" and tries to deduct a common denominator for their life development. He differentiates between the messianic prophet (defining himself as the messenger for a "great vision" or truth to be realized outside of himself) and the charismatic prophet (defining himself as a living example or personification of the vision or truth). He introduces a simple and very broadly applicable life stage model of the prophet. He describes the basic motivations, hopes and needs the followers are really driven by. And he does, in my eyes, all of this without falling into the luring trap of lessening the followers' or the leader's qualities. For the leader (as well as the followers) combines both light AND darkness in himself and not just one without the other. The book targets at a scientifically oriented reader who is at least basically familiar with a vocabulary stemming from psychology and psychoanalysis. This, if at all, might also be one of the books few weak points, namely that the author overly tried to comply to the rules of the scientific community, thus introducing a distance through his rather technical explanations to the "living heat" of every real devotee-guru relationship.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Gute Ansätze, interessante Details, aber zu lücken- oder sprunghaft, 14. Februar 2008
Satprem - der Autor - ist nicht Aurobindo (und auch nicht die Mutter). Dieser Gedanke kam mir öfters während dem Lesen dieses Buches. Der Autor vermischt persönliche Begebenheiten aus dem Leben Aurobindos mit dessen Ansichten, lässt immer auch die Mutter zu Worte kommen, streut Auszüge aus den Veden oder anderen Schriften hie und da ein und drückt dem allem obendrein seinen eigenen Stempel auf. Zwar besteht kein Zweifel daran, dass der Autor mit den besten Absichten, einem sehr fundierten Wissen und viel Enthusiasmus an die gewählte Aufgabe gegangen ist, die Lehren und Ansichten Aurobindos und der Mutter dem geneigten Leser in eigenen Worten darzulegen, dennoch blieb für mich die Lektüre des Buches insgesamt eher unbefriedigend. Zu oft deutet er bloss an mit dem Hinweis, ein jeder müsse selbst erleben, blosse Lektüre könne niemandem die Erfahrung ersetzen, zu selten denkt er einen Gedanken mit voller Konsequenz zuende. So ist das Buch weder als Überblick über den Integralen Yoga noch für den nach konkreterer Anleitung Strebenden wirklich benutzbar. Nach dem Lesen blieb mir das unangenehme Gefühl, gerade das Wesentliche an Aurobindo's Lehre übersehen zu haben. Viele gute Ansätze und interessante Details, am Ende als Gesamtwerk aber doch zu lücken- und sprunghaft.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Einführung und Übersicht in Mahamudra, 12. Dezember 2007
Das Buch vermittelt eine Übersicht über die wichtigsten Themenbereiche des Mahamudra. Der Autor grenzt Mahamudra und die Sutra-Unterweisungen voneinander ab, erklärt die vorbereitenden Übungen und die verschiedenen Stufen der Schulung. Es finden sich einführende Erklärungen zu Winden, Kanälen, Tropfen (also vereinfacht gesagt den inneren Energien), gewisse Betrachtungen zur Leere und zur Natur des Geistes. Ein beträchtlicher Teil des Buches besteht aus der Niederschrift von Gebeten und Anrufungen. Insgesamt bleibt das Buch jedoch eher überblickartig und wirkt bisweilen merkwürdig zusammenhanglos. Es gelingt dem Autor meines Erachtens nicht, den Zusammenhang zwischen den einzelnen Elementen des Mahamudra aufzuzeigen. (Umgekehrt jedoch lässt sich argumentieren, dass Mahamudra, wie prinzipiell jede esoterische Schulung, in erster Linie konkret ausgeführt werden soll und muss, und nicht unbedingt theoretisch dargelegt zu werden braucht.) Leider bleibt das Buch ohne weitere mündliche Unterweisungen nur schwer verständlich. So spricht der Autor beispielsweise vom "beispielklaren Licht", welches er vom "sinnklaren Licht" abgrenzt - Begrifflichkeiten, die selbst geübte Meditierende, sofern sie nicht in der entsprechenden Tradition aufgewachsen sind, nicht ohne weiteres nachvollziehen können. Wer detailliertere Anweisungen zum Thema wünscht, der ist wahrscheinlich mit dem Buch "Das Klare Licht der Glückseligkeit" desselben Autors besser beraten.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Undefinierbar genial, 7. August 2003
Ja, wo soll man sie denn einordnen, diese unsägliche, nervenzerfressende, atemraubende CD? Ein bisschen Triphop, ein bisschen Rap, Breakbeats und Off-Beats und Beats überhaupt, verzerrte Gitarren und seufzende Streicher. Und natürlich ganz viel Elektro. Dabei sind die Lieder zum Teil wirklich sehr unterschiedlich. Jedem Titel merkt man die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Stars der Szene an. Es ist schon beeindruckend, wenn man die Namen liest: Nebst Radiohead-Frontmann, mischeln mit R. Ashcroft ("bittersweet symphony"), Mike D. von den Beasties, DJ Shadow und so fort. Das Gesamtwerkt ist ein sphärisches, eindrucksvolles und vor allem experimentelles Gebilde. Nicht viele CDs vermögen es, einem die Gänsehaut über den Rücken zu jagen, doch bei "Psyence Fiction" passiert mir das regelmässig. Schwer empfehlenswert!
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