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Der die Weisheit mit dem Löffel gefressen hat... "dhwo" (Vor dem PC)

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Glorious Collision (Digi+Bonus Track)
Glorious Collision (Digi+Bonus Track)
Preis: EUR 13,79

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erste Enttäuschung in 2011, 7. März 2011
Tja, da ist es also das neue Album von Evergrey. Nach dem guten bis sehr guten "Torn" Album von 2008 hat Tom Englund entschieden wieder mal das grosse "Bäumchen-wechsel-dich-Spiel" zu spielen und bis auf Rikard Zander die komplette Besetzung ausgetauscht. Ich sach' noch mach' das nich....aber mal schauen vielleicht schadet ein bisschen frischer Wind nicht...

1) Leave It Behind Us:
Erstes Stutzen...irgendwie ist der Sound komisch...die Gitarren sind arg dünn...aber egal...nette Midtemponummer kommt aber verglichen zu Eröffnungsnummern wie "Touch of Blessing", "The Masterplan" oder "Solitude Within" nicht richtig aus dem Quark... (3/5)
2) You:
Weiter geht's mit 'ner 08/15 Heavy Midtemponummer...irgendwie ist der Gesang, insbesondere der Refrain, richtig schwach...nö, wäre das Lied ein Instrumental hätte es 4 Punkte, so leider nur die Hälfte (2/5)
3) Wrong:
...langsamere, melodische Nummer und zum ersten Mal nähert man sich Klassikern an bei denen Musik und Gesang perfekt miteinander verwoben sind...nettes Gitarrensolo...aber irgendwie fehlt was (3/5)
4) Frozen:
Schneller harter Anfang, welcher dann in eine keyboardgestütze erste Strophe umschwenkt um dann in einem schönen Refrain zu landen...genauso muss Evergrey klingen...wurde auch Zeit...Spitzennummer...wenn nur der stumpfe Sound der Gitarren nicht wäre...trotzdem (5/5)
5) Restoring the Loss:
...nette Midtemponummer mit gutem Refrain...leider wieder wie bei der vorherigen Nummer das Schlusssolo mit "Fadeout"...ein bisschen mehr Abwechslung wär schon nicht schlecht (3/5)
6) To Fit the the Mold:
...schwacher, luschiger Akkustikbeginn...irgendwie fehlt dem Anfang das Packende...dieses wird jedoch durch den Mittelteil und insbesondere über das schöne Gitarrensolo ausgeglichen...(3/5)
7) Out of Reach:
...wieder mal ne Midtemponummer die nett vor sich hindümpelt aber über einen mehrstimmig gesungenen Refrain verhunzt wird...ne dett is nix (2/5)
8) The Phantom Letters:
...wieder mal Akkustikbeginn...das Lied steigert sich zum Refrain hin schafft es aber irgendwie nicht Atmosphäre aufzubauen bzw. einen in seinen Bann zu ziehen...Lichtblick sind die beiden Mittelsolis...(2/5)
9) The Disease...:
Schnellerer Anfang der mit einsetzendem Gesang in eine ruhigere, keyboardlastige Nummer umschwenkt...man wartet auf eine Steigerung, welche aber wieder mal ausbleibt...auch bei diesem Lied ist wieder mal das Solo der Lebensretter...spätestens ab jetzt macht sich bei mir eine gesunde Portion Ernüchterung breit und ich frage mich "Kriegen die Jungs noch die Kurve?"....(2/5)
10) It Comes From Within:
...sakraler Eröffnungschor...ein bisschen schnelleres Geknüppel...Erleichterung setzt ein...eine weitere Klassenummer...(5/5)
11) Free:
...ruhiges vor sich hinplätscherndes evtl. sogar belangloses Lied...welches in keinster Weise auch nur annähernd an "Madness Caught Another Victim" oder die Halbballaden "Waking Up Blind", "I'm Sorry" oder "For Every Tear That Falls" herankommt...da ist sie wieder die Ernüchterung...diesmal sogar mehr als deutlich... (2/5)
12) I'm Drowning Alone:
...mittelmässige Midtemponummer bei der die Tochter von Tom Englund eine kurze Gesangseinlage gibt...eigentlich 2,5 Sterne, da ich aber bei Titel 11 auf 2 aufgerundet habe gibt's hier auch nur 2 (2/5)
13) And The Distance:
...der Rausschmeisser...ruhiger Beginn...schneller Mittelteil...schönes Gitarrensolo...jaaaa...jezt kommt der geniale Schlussteil...und urplötzlich wird das Lied bei ca. 3:40 abgewürgt und ist zu Ende...ich schau verduzt zum CD Player, ob er gesprungen ist, hör mir den Titel nochmals an und schau wieder total doof aus der Wäsche...da sind Meister Englund wohl die Ideen ausgegangen, wie er die Schlussnummer zu einem würdigen Ende führt (3/5)
14) And The Distance:
...dieses Mal übernimmt Carina Englund das Mikro...besser als die vorherige Version, jedoch stört auch hier, dass das Lied frühzeitg abgewürgt wird und es weckt nochmals die Wehmut an besser ausgearbeitete Songs (4/5)

Fazit:
Unterm Strich überwiegt bei dem Album die Enttäuschung, dass bis auf zwei bis drei richtig gute Lieder auch nicht nur annähernd das Niveau von "Solitude Dominance Tragedy", "Recreation Day" oder "Torn", geschweige denn das Evergrey Meisterwerk "In Search of Truth", erreicht wird und es sich meiner Meinung nach um das schwächste Werk der Bandgeschichte handelt. Dazu trägt sicherlich auch der stumpfe Gitarrensound und der teilweise kippende (?) Gesang von Tom Englund bei. Somit drei aufgerundete Punkte für das Album und hoffen auf bessere Zeiten bzw. dass das Album nach dem 10ten Hören vielleicht doch besser gefällt.

Anspieltipps: Frozen, It Comes From Within, And the Distance (feat. Carina Englund)

P.S. Bei meiner Version wurde auf dem Digipack bzw. in dem Booklet die Reihenfolge von "It Comes From Within", "Free" und "The Disease..." verbuchselt.

P.P.S Der Standarddisclaimer:Kommentare hinsichtlich mangelnder Objektivität interessieren nicht, da meiner Meinung nach alle Musikrezensionen hier auf amazon subjektiv sind bzw. man über das Setzen von geeigneter Rahmenparameter alles in die positive oder negative Richtung werten kann.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 8, 2011 8:19 PM CET


Drown in Darkness (the Early Demos)
Drown in Darkness (the Early Demos)
Preis: EUR 9,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Anfänge von etwas ganz Grossem bzw. Kontroversem..., 25. Juli 2009
Bei der vorliegenden Veröffentlichung handelt es sich um "remastered" Versionen der Demos "Paradise Lost" (Titel 1-3), "Frozen Illusion" (4-6) und dem "Plains of Desolation" Live Bootleg (7-12) von 1988 bzw. 89, sprich einer Zeit in denen der Death/Gothic Metal noch in den Kinderschuhen steckte.

Hinsichtlich der Aufnahmequalität der Titel darf man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, da einerseits die Qualität der Quellen sehr eingeschränkt gewesen sein dürfte, was ich jetzt einfach mal unterstelle, und andereseits die Aufnahmetechnik und somit auch die Demoqualität in den letzten 20 Jahren doch enorme Fortschritte gemacht hat und somit einem Vergleich mit heute nicht mehr standhält.

Was bedeutet dies für die 3 Teile? Beim "PL" Demo hat man mit der Holzhammermethode die Bandlaufgeräusche unterdrückt, was leider auch zu einem Komplettverlust der Höhen führte. Auf dieses wurde bei dem "FI" Demo verzichtet, so dass es wesentlich anhörbarer ist als ersteres und man die "rumpelnden" Songs perfekt geniessen kann. Auch bei dem "POD" Boot wurde Gottlob auf die Rauschunterdrückung verzichtet, jedoch weist der Mitschnitt teilweise die typischen Bootleg Tonschwankungen und Dropouts auf, an die man sich jedoch mit der Zeit gewöhnt (--> gleichzeitig habe ich schon deutlich schlechtere Boots gehört).

Hinsichtlich des Zusammenspiels der Jungs frägt man sich teilweise wie sie es geschafft haben zum gleichen Zeitpunkt zu beginnen bzw. das Spielen aufzuhören. Auch die einzelnen Fähigkeiten sind nicht das Gelbe vom Ei...sie waren einfach noch zu jung. Letzteres äussert sich auch in den markigen, "pseudobösen" Ansagen zwischen den Songs bei den Livetiteln.

Wieso vergebe ich dann trotz des bisherigen Verrisses 4 Sterne? Wären alle Titel so wie das "PL" Demo, so wären maximal 2,5 Sterne drin gewesen (--> insbesondere wegen "Morbid Existence", welches für mich nur atonales Geräusch darstellt). Jedoch kommt mit dem "FI" Demo die grosse Wende und man erkennt die Steigerung innerhalb von 6 Monaten, welche man deutlich (--> spieltechnisch und Struktur)an "Internal Torment" feststellen kann. Bei "Frozen Illusion" deutet Greg Mackintosh die für PL zum Markenzeichen gewordenen Soli an, welche aber noch weit von dem heutigen Stand entfernt sind. Der Bootleg gibt die rauhe, derbe Brutalität der Band zur damaligen Zeit perfekt wieder und erklärt, wie es möglich war, dass trotz der Unzulänglichkeiten Paradise Lost mit zu den Gründervätern des Gothic Metal gehören. Hierzu empfehle ich einfach mal das geneigte Ohr Richtung "Plains Of Desolation" oder "Drown In Darkness" zu richten.

Unterm Strich setzen sich die 4 Sterne aus 3 Sternen für die Lieder + 1 Stern Nostalgie/"Rosa Brille" zusammen, wobei ich die Produktionsqualität komplett vernachlässige.

Natürlich könnte man auch sagen, dass es sich bei dem Tonträger um die Pressung von akustischem Rohrfrei von talentlosen Musikern mit pubertärem Gegrunze handelt und dass dieses nicht mal einen Stern verdient...aber dieses liegt wie so vieles im Auge des Betrachters. Die Entscheidung wie viele Sterne die CD tatsächlich verdient muss jeder für sich selbst treffen.

Kleine Stichelei in Richtung des Hr. Vorrezensenten:
a, Fan der ersten Stunde und dann die Demotapes nicht kennen? Lass mich kurz mal lache...
b, Was hat das "Host" bashing in einer Rezension zu Titeln aus der Frühphase verloren? Geschmack ist relativ und "Host" zählt für mich mit "Gothic", "DT", "SoL" und vor allem "TAOM" zum Besten von PL.

P.S. Kommentare hinsichtlich mangelnder Objektivität interessieren nicht, da meiner Meinung nach alle Musikrezensionen hier auf amazon subjektiv sind bzw. man über das Setzen von geeigneter Rahmenparameter alles in die positive oder negative Richtung werten kann.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 1, 2009 1:49 AM MEST


Amaranth (Version1)
Amaranth (Version1)
Wird angeboten von tws-music-eu
Preis: EUR 3,25

5 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Braucht man nicht wirklich, 15. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Amaranth (Version1) (Audio CD)
Tja, was soll man zu dieser Maxi sagen?

Zuerst einmal ist festzustellen, dass die neue Sängerin in keinster Art und Weise ähnlich zu Tarja Turunen klingt. Meiner Meinung nach ist dieses ok und der Titelsong der Maxi ist vollkommen in Ordnung. Typischer, chartorientierter Metal mit weiblichem Gesang, wobei das Lied deutlich besser ist als z.B. das unsägliche "Wish I Had An Angel". Im Gegensatz zu Tarja macht Anette auch optisch deutlich mehr her aber das ist ja eingentlich zweitrangig (hehe...).

Zu den drei zusätzlichen Liedern fällt mir eigentlich nur das Wort belanglos ein.
Die Vocals von Marco Hietala (glaub ich zumindest, dass er das Mikro strapaziert) sind einfach nur schlecht, die "Orchestervesion" von Eva ist einfach nur langweilig und der Non-Album Track ist ebenfalls nur mehr als überflüssig.

Fazit:
Die Single ist letztendlich nur für Die-Hard Fans bzw. Komplettisten lohnend. Alle anderen sollten das neue Album abwarten und sich Amaranth auf diese Weise zulegen. Ich hoffe, dass das neue Album in Richtung Oceanborn oder Century Child gehen wird, da das letzte Album Once doch relative viele Ausfälle hatte.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 18, 2008 11:31 AM MEST


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