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Rezensionen verfasst von
silence

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1023
1023
Preis: EUR 18,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit jedem Album bekommen Rotersand noch mehr Kontur!, 22. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: 1023 (Audio CD)
Seit ihrem letzten Album 'Welcome To Goodbye' kann man Rotersand als in die erste Liga der Elektroniker aufgenommen betrachten. Das nächste Werk '1023' ist daher auch der Versuch, ihren bisherigen Erfolg zu festigen. Und es mag eigentlich kaum verwundern, dass sie auch dieses Mal zu fesseln wissen mit ihrem wilden Mix aus Industrial-, Future Pop und Technoelementen. Was allerdings erstaunt: Es geht wieder auf Anhieb, nach dem ersten Hören ist man von '1023' gefangen. Das gefühlvolle mit seinen Akustikgitarren baut sich langsam auf, wird von einer surrealen Klangcollage ersetzt, ehe es in den ersten Floorfiller 'Rushing' übergeht. Schon dieses Lied möchte man gleich mehrmals hören. Doch 'Don't Know' mit seinem leicht clashigen Anstrich steht dem in nichts nach. Ebenso auch 'Lost', das einfach gnadenlos nach vorne geht und wieder mehr als nur begeistern kann. 'I Am With You' markiert die erste Ruhephase und der Midtemposong setzt auch gleich eine Grenze zu dem, was danach kommt. 'I Cry' ist nämlich einerseits gewohnt elektronisch, allerdings mit dem Gitarrenintro auch unglaublich wavig. Etwas düsterer wird es mit 'The Gods Have Gone Insane'. Mit 'I Don't Remember' wird es noch mal richtig tanzbar, ehe das Album mit 'Inner World' ausklingt. Mit jedem Album bekommen Rotersand noch mehr Kontur. Es ist unglaublich, mit wie viel Witz und Ideen und auch Freude an der elektronischen Klangerzeugung die drei Musiker an die Sachen herangehen!


Enjoy the Fall
Enjoy the Fall
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 12,99

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grandioses Werk!, 1. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Enjoy the Fall (Audio CD)
Mir fehlen die Worte! Selten, dass ich so etwas schreiben kann, nachdem ich eine Platte angehört habe. Edge Of Dawn haben das Album des Jahres für meinen Geschmack gemacht. Irgendwo konnte man es ja erahnen, dass hier Qualität geboten wird. Schon die Auskopplung „The Flight [Lux]“ hat ja bereits die Liga erkennen lassen, in der Seabound Sänger Spinath und Musiker Mario Schumacher spielen. Was aber „Enjoy The Fall“ nun präsentiert haut einen komplett aus den Latschen. So viele Ideen, so viel Atmosphäre und so viel Dichte. Einfach atemberaubend! Dem Album liegt ein düsteres Konzept zugrunde. Ein Paar findet ein grausames Ende. Da der Mann am Borderline Syndrom leidet, leidet die Partnerin mit, bis sie schließlich nicht mehr kann und ihren Partner erschießt. Diese Geschichte sich auszudenken ist eine Sache (für den Psychologen Spinath vielleicht weniger das Problem), aber mit welcher Intensität das Ganze vorgetragen wird, ist ziemlich einmalig. Was sich Spinath ausgedacht hat, hat Schumacher genial in Musik umgewandelt. Dabei bedient er sich einer breiten Palette elektronischer Musik, die mal tanzbar und hart ist, wie bei „The Flight [Lux]“ und „Black Heart“ (erstmals mit englisch-deutschen Texten), aber auch sehr verträumt und melodisch sein kann. Hier sei vor Allem „Descent“ oder „Beauty Lies Within“ genannt. Es handelt sich zwar um ein Debüt, aber die Reife der beiden Musiker ist durchaus herauszuhören. Und es macht Spaß zu hören, was sie uns zu erzählen haben. „Enjoy The Fall“ ist wirklich einer der seltenen Glücksmomente. Aber wie schon vorher geschrieben: Mir fehlen die Worte, die nur annähernd das beschreiben können, was das Album in mir an Emotionen entfacht hat. Ein grandioses Werk!


Hochstapler (Ltd.ed.Box)
Hochstapler (Ltd.ed.Box)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wirklich geniales Album, das auch noch optisch viel hermacht!, 25. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Hochstapler (Ltd.ed.Box) (Audio CD)
Ob Staplerfahrer Klaus vielleicht nicht so ein Massaker angerichtet hätte, wenn er Patenbrigade: Wolff während der Arbeit gehört hätte? Wer weiß. Zwar wurde das Projekt als „Electro Ambient für Turmdrehkranführer“ umschrieben, allerdings hat man sich vom Objekt des Krans etwas entfernt und den Blick auf die Baustelle an sich und den sich dort befindenden monströsen Maschinen gerichtet. „Hochstapler“ ist das mittlerweile dritte Album dieser Ausnahmeformation – und gleichzeitig das Beste. Wenn es heißt, dass man elektronische Musik nicht mehr neu erfinden kann, dann gilt dies nicht bei der Patenbrigade. Ihre Songs sind spröde Gebilde, die viel Raum lassen für Gedanken und Vorstellungen. Helle, klare Linien wechseln sich auch mal mit etwas härteren Elementen ab, allerdings ohne aggressiv zu klingen. Hier ist alles durchzogen von einer unglaublichen Leichtigkeit, wie man es wohl nur als Turmdrehkranführer kennt. Auf „Hochstapler“ kommt zusätzlich verstärkt der Einsatz von Sprachsamples zum Tragen, die dem ganzen auch ein intellektuelles Gewicht und eine Aussage verleihen. Dabei hat man als zentrales Thema den ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat DDR ausgewählt. Walter Ulbricht kommt hier zum Einsatz („Einsatzbesprechung“, „Ostberliner Bauarbeiter“), ebenso wie auch Berichte zum Mauerfall („Demokratischer Sektor“). Außerdem sind auf zwei Stücken Sara Noxx zu hören. Sehr genial vor allem bei „Gefahrenstoffe“. Noch nie wurden die verschiedenen Abstufungen von Gefahrenstoffe aller Art so lasziv und erotisch vorgetragen (Sara sollte sich selbst als leicht entflammbar einstufen :)). „Hochstapler“ ist ein wirklich geniales Album, das auch noch optisch viel hermacht. Die limitierte Erstauflage erscheint in einer DVD Metallbox. Sehr edel!


Mask
Mask
Preis: EUR 20,48

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen viel interessanter Stoff!, 20. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Mask (Audio CD)
Ganz schoen lange hat Soman uns warten lassen. Nach dem erfolgreichen Debut Sound Pressure musste Mastermind Kolja Trelle Out Of Line verlassen, weil man sich dort groessere Hoffnungen von dem Projekt Combichrist erhoffte und somit die Aufmerksamkeit auf Soman vernachlaessigte. Nach dem Wechsel zu Infacted und einer vielversprechenden EP mit dem Titel Unleash ist endlich auch das neue Werk mit Namen Mask da. Wie Soman ja schon propagierte, handelt es sich bei seinen Stuecken um Industrial For The Clubs. Das hat sich auch weiterhin nicht geaendert. Soman steht fuer kompromisslosen, harten Electro, der sich vor allem durch minimale, aber immer auf Tanzbarkeit bedachte Sequenzen auszeichnet. Richtig extrem geht es schon zu Beginn los. Descent ist ziemlich wild und ungeordnet. Das ist aber nur ein kurzer experimenteller Ausflug. Danach geht es so weiter, wie man es von Soman gewohnt ist. Mit fetten Beats und treibenden Melodien, manchmal durchsetzt von einigen Sprachsamples. Wesentlich technoider als beispielsweise Combichrist, steht er fuer die industrielle Seite von Techno Body Music. Meistens sind die Stuecke instrumental, aber bei Eye To Eye wird tatsaechlich auch mal gesungen, was eine angenehme Abwechslung ist. Insgesamt ist auf jeden Fall viel interessanter Stoff geboten und so ist Mask eine konsequente Weiterfuehrung von Sound Pressure. Jetzt kann man nur noch hoffen, dass es nicht wieder so lange dauert, bis ein neues Album auf den Markt kommt. Kauftipp!


A Different Life
A Different Life
Preis: EUR 20,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll!, 20. April 2007
Rezension bezieht sich auf: A Different Life (Audio CD)
orben Wendt entführt uns ein weiteres Mal in eine schonungslose Gefühlswelt. Waren seine ersten Werke eher von einer leichten Melancholie geprägt, so wird mit jedem weiteren Album Hoffnungslosigkeit und Abgründe aufgedeckt. Das mittlerweile sechste Studioalbum hat die Band in einen ganz eigenen Klangkosmos geführt und nun liegt es am Hörer, dass er den Jungs in diesen Kosmos folgt. Ist aber nicht ganz einfach, denn schon der Opener „Screenface“ beginnt brachial und ungewohnt hart. Verzerrte Vocals und monotone Rhythmen sind ein Novum, das am Anfang schockieren mag. Ab schon mit dem nächsten Stück „Definition Power“ wird eine Brücke zu dem Vorgängeralbum „Amaroid“ geschlagen, so dass man sich nicht zu stark fürchten muss. Was aber dieses Stück und das nachfolgende „Why“ deutlich machen: Diorama sind härter geworden, gehen noch kompromissloser in surreale und verschrobene Beats, als sie es früher getan haben. So werden die eigentlich weichen Synthiesequenzen in Kontrast gestellt. Am eingängigsten ist diese Gegenüberstellung bei „Synthesize Me“ und „Exit The Grey“. Einen wirklich bleibenden Eindruck hinterlässt „Sands“, das zwar ruhig anfängt, aber im Finale mit einem Sturm aus verzerrtem Gesang und einer Wand aus Rhythmen wie ein Hilfeschrei in rauer See klingt. Wie ohnehin das ganze Album ein Seelensturm darstellt, der erst mit den letzten ruhigen Stücken „Blessed“ und „Colder“ sich zur Ruhe legt. Ein gewagtes Album, das die Fans bestimmt nicht vorbehaltlos aufnehmen werden, das aber aufgrund seines Mutes zur schonungslosen emotionalen Offenlegung sehr viel Respekt verdient. Sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll!


Fh 2
Fh 2
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 1.018,56

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faderhead bleibt sich treu!, 20. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Fh 2 (Audio CD)
Als der Faderhead vor ziemlich genau einem Jahr seine erste Platte, logischerweise FH1 betitelt, herausgebracht hatte, wurden viele Kritiker und Musikerliebhaber auf den interessanten Stilmix des Hamburger Jung aufmerksam. Daher ist es klar gewesen, dass das naechste Werk stilistisch sich nicht grossartig unterscheidet. Aber was heisst das fuer einen Menschen, der ohnehin nicht so einfach in eine Schublade zu stecken ist. Gritty Beats, No Relief, Houston oder All Dead zeigen das Projekt von der tanzbaren Seite. Donnernde Beats, leicht verzerrter Gesang und dazu sehr treibende Sequenzen sind fuer die schwarzen Elektrofreaks geradezu perfekt. Aber dann gibt es mit Stuecken wie Dirtygrrrls/Dirtybois leicht clashigen Electro, der etwas dekadenter ausfaellt, aber dennoch schoen in die Beine faehrt. Und dann sind da noch solche schmutzigen Stuecke wie Coke For My Ass oder Losing For Real, die sich nicht auf Vierviertelbeats verlassen, sondern verzerrte Sequenzen mit eher entspannten Beats abmischen. Im Vordergrund aller Stuecke steht natuerlich das Spiel mit den ganzen Elementen, die die elektronische Musik zur Verfuegung stellt. So haben daher auch Stuecke wie Mono Man auch ziemliches Pop Appeal. Mit dem ersten Album kann man FH2 nicht vergleichen. Eher, darauf laesst der Titel eh schon vermuten, handelt es sich hier um eine konsequente Weiterfuehrung des Stils. Faderhead bleibt sich treu und macht Musik zwischen Absinth und Prosecco. Und das macht er verdammt gut!


Meta
Meta
Preis: EUR 19,87

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wieder mal sehr schöne Platte!, 20. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Meta (Audio CD)
Gut zweieinhalb Jahre nach „Storm“ hat Tom Shear wieder ein neues Werk auf den Markt gebracht. Man merkt dem Album an, dass es etwas länger gereift hat. Die Songs wirken insgesamt in ihrer Ausrichtung etwas anders. Beispielsweise bietet „Raw“ – wie es schon der Titel vermuten lässt – überraschende Breakbeats, die erst im Refrain in den für Assemblage 23 typischen Sound übergehen. Auch „Ghosts“ ist unglaublich treibend durch ein rollendes Drumprogramming. Aber auch die obligatorische Ballade darf nicht fehlen. „Damaged“ ist in seiner Struktur sehr poppig angelegt, so dass sogar eine Nähe zu Depeche Mode Balladen nicht abzusprechen ist. Ein weiteres Highlight, weil überraschend, ist „Madman’s Dream“, da es doch ebenfalls sehr weich und eingängig ausgefallen ist. Aber natürlich sind mit Stücken wie „Binary“ oder „Truth“ ein altbewährter A23 Sound zu hören, der perfekt die Brücke zwischen „Storm“ und „Meta“ schafft. Besonders schön ist auch „Old“, welches die CD beschließt. Eine treibende Ballade mit schönen Streichern im Hintergrund, einem Tom Shear in stimmlicher Bestform und, so wie es sich anhört, einem richtigen Schlagzeug. Eine wieder mal sehr schöne Platte, die das ohnehin schon gute Ansehen von Assemblage 23 weiter festigen wird. Einer der letzten Großen im „Future Pop“.


Injection
Injection
Preis: EUR 14,94

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wirklich gutes und vielschichtiges Album!, 27. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Injection (Audio CD)
Dieses osteuropäische Projekt geisterte schon lange in der Szene herum, jetzt ist endlich auch das Album auf dem Markt. Und es wird Fans der harschen Electromucke sicher erfreuen, was aus Polen, genauer gesagt aus Lodz hier zu uns rüberrollt, ist wirklich vielversprechend. Die Songs sind allesamt sehr variabel, man hat nie das Gefühl, dass hier ein Lückenfüller produziert wurde. Manchmal bedienen die Lieder die Industrial- und Noise Elemente, wie man es bei „Inject“ hören kann, manchmal sind aber auch die Melodien stärker betont, wie bei „Trust Takes Time“. Zwischen treibenden Stücken, die sicherlich schnell ihren Einzug in diverse Clubs finden und die Massen rocken werden, gibt es auch einige ruhige Stücke, allen vor an sei da Solitude zu nennen, bei dem Wendy Yanko, Sängerin der Formation Flesh Field vertreten ist. Apropos Gastauftritte: ein weiterer Star, der bei Controlled Collapse zu hören ist, ist kein geringerer als Darrin Huss von Psyche, der dem Stück „Fulfillment“ eine besondere Note verleiht, zumal die meisten Stücke von Controlled Collapse mit verzerrten Vocals arbeiten. Hier ist erstmals klarer Gesang zu hören (wenn auch mit einigen elektronischen Spielereien verziert). Summa Summarum ist „Injection“ ein wirklich gutes und vielschichtiges Album geworden, das Controlled Collapse schnell in die Sphären der ersten Liga der elektronischen Musik katapultieren wird.


Binary
Binary

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein spannender Vorbote!, 26. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Binary (Audio CD)
Nach einer längeren Pause meldet sich Tom Shear zurück und beschert der Welt mit der Maxi 'Binary' einen spannenden Vorboten auf das Album 'Meta'. 'Binary' beinhaltet wieder die bekannten Merkmale der A23 Produktionen: treibende Beats, markante Melodien und eine melancholische, eindringliche Stimme. Der Titelsong im Album- und Club-Mix kommt sehr typisch daher und wähnt sich dabei auf der sicheren Seite, was die Tanzbarkeit anbelangt. Der Remix von Toms Seitenprojekt Nerve Filter geht in Ordnung. Mit dem Song 'Binary' schlägt Tom bewusst eine Brücke zwischen alt und neu ' 'Storm' und 'Meta'. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum 'Storm' scheint das nächste Album wieder verspielter und auch düsterer zu werden. Wenigstens deuten die Songs auf der Single darauf hin, denn die Bonustracks zeigen schon eine gewisse neue Richtung auf. 'Dirt' ist eine echte Hammernummer, wo man Toms Gesang zwar erkennt und ein paar bandtypische Klänge zu hören kriegt, aber ein gänzlich neues A23-Soundgewand zum Vorschein kommt. Sehr groovig, fast ein bisschen rockig, mit toller Melodie! 'Fluorescent Skies' dagegen ist wesentlich ruhiger und mit interessanten Sounds versehen, die man bisher nicht so von Assemblage 23 zu Gehör bekommen hat. Gerade wegen der zwei Extra-Songs hat diese Single ihre Daseinsberechtigung und sollte auch schnell den Weg in die Clubs oder den heimischen CD-Spieler finden. Was das neue Album bringen wird, kann man zwar nicht wirklich genau abschätzen, aber sicherlich wird die eine oder andere Überraschung auf 'Meta' zu finden sein! Wir sind gespannt!


Artefacts
Artefacts
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 7,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Kopfkino!, 1. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Artefacts (Audio CD)
Als diese Band erstmals auf dem „Septic“ Sampler erschien mit ihrem „3,14“ war die Begeisterung groß bei Presse und auch Zuhörer. Was war denn das? Ziemlich packender, energiegeladener und bewusst elektronischer Sound. Auch die nächsten Stücke „Blau“ und „Das Nyquist Theorem“ waren sofort in aller Munde, letzten Endes kam mit „Geräuschinformatik“ das vielleicht innovativste Werk im Elektroniksektor 2005 auf den Markt. Es hat zwei Jahre gedauert und wieder melden sich Autoaggression zu Wort. Dieses Mal mit „Artefacts“, das erwartungsgemäß wieder versucht, die Grenzen der synthetischen Klangerzeugung weiter voranzuschieben. Dabei hat sich die Art und Weise, wie die Songs aufgebaut werden ein weinig verändert. War bei Geräuschinformatik das destruktive Element vorrangig, das gewohnte Klangstrukturen zu durchschlagen versuchte, wirkt das neue Werk wesentlich geschlossener. Innerhalb des musikalischen Kosmos wird natürlich variiert, experimentiert und getüftelt, was das Zeug hält. Autoaggression bietet mit „Speed“, „Blame“ und „The Sky Is Not Yours“ astreine, treibende Clubtracks mit wuchtigen Beats, auf „A Thousand Fires“ hört man eher Strukturen, die an die trancig-experimentellen Sounds von Haujobb erinnern. Auf dem zuletzt genannten Song ist, mit Eskil von Covenant als Gastsänger, natürlich noch ein besonderes Schmankerl dabei. Eskils Stimme verschmilzt hier perfekt mit Lukas’ Soundlandschaft – genialer Track! „Shallow Things“ kommt mit seiner Leichtigkeit, dem Einsatz von Nives Garasevics Stimme und den verspielt eingängigen Melodien schon fast poppig daher. Die ambienten Stücke wie „Scape 1“, „R-A“ und „Words“ sind voller Intensität. Sehr packend und sphärisch - ein wahrer Genuss. Auf dem neuen Werk hat Lukas sehr viel Wert auf Abwechslung gelegt. Alles ist vertreten auf diesem Album. „Artefacts“ ist der würdige Nachfolger von „Geräuschinformatik“ und katapultiert Autoaggression wieder weiter nach oben. Großes Kopfkino! Tipp!


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