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Rezensionen verfasst von
zarathustra

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Biochemie der Elemente: Anorganische Chemie biologischer Prozesse
Biochemie der Elemente: Anorganische Chemie biologischer Prozesse
von W Ternes
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Kompromiss, 1. Januar 2014
Erstmal muss ich sagen, dass ich die Idee dieses Buches sehr gut finde, da bisher einfach eine systematische Zusammenstellung der biologischen Funktion verschiedener Elemente gefehlt hat. Hier wird versucht, eine Brücke zu schlagen zwischen klassischer anorganischer Chemie und Biowissenschaften. Einen solche Kompromiss zu schaffen ist sicherlich nicht leicht und es besteht immer die Gefahr, dass zumindest eine der beiden Disziplinen auf der Strecke bleibt. Und genau das ist für mich hier passiert.

Dieses Buch versucht einerseits, chemische Informationen zu sammeln, ähnlich wie es im Riedel der Fall ist. Andererseits sollen zu jedem Element biologische und toxikologische Daten zusammengestellt werden. Darunter leidet die Chemie und man hat den Eindruck, nur zusammengetragene Fakten zu lesen, aber kein Lehrbuch. Nur um ein Beispiel zu nennen, heißt es einfach: "Titan(IV)-chlorid ist ein Zwischenprodukt bei der TiO2-Herstellung. Bedeutsam ist es bei der Darstellung des Metalls". Was es mit der Substanz auf sich hat, welche Eigenschaften sie hat und wie Titan überhaupt hergestellt wird, diese Informationen fehlen völlig. Direkt im Anschluss geht es um Titandioxid: "Titandioxid wurde früher nach dem Sulfat-Verfahren hergestellt. Heute wird das sog. Chlorid-Verfahren angewendet". Was bringt mir die Nennnung des Sulfat-Verfahrens, wenn dieses Verfahren obsolet ist und eh nicht erklärt wird?
Diesen Eindruck des zusammengesammelten Faktenwissens, ohne wirkliche Erklärungen, bekommt man leider relativ oft in diesem Buch.

Neben der Chemie leidet aber auch die Biologie in diesem Buch. Um beim Beispiel des Titans zu bleiben, so wird bspw. die folgende Information gegeben: "Titanocendichlorid besitzt eine cytostatische Wirkung und wirkt gegen viele Humankarzinome und wird gegen Karzinome des Magen-Darm-Traktes und der Brust eingesetzt." Kurz nach dieser Erklärung heißt es, dass die Substanz 2002 in klinischen Studien getestet wurde. Konkrete Informationen, z.B. ob die Substanz wirklich auf dem Markt ist, bleibt aus. Statt im Folgenden zu sagen, dass die Substanz "an den Kernen von Tumorzellen" akkumuliert, könnte man auch die Wirkungsweise über DNA-Bindung erklären. Auch das geschieht leider nicht.
Leider gilt dieser Punkt für viele biologische und auch toxikologische Aussagen, so wird gesagt, dass ein bestimmtes Element bzw. dessen Verbindungen toxisch wirken, warum das aber so ist, wird häufig gar nicht erklärt.

Man könnte dieses Buch sicherlich weniger als Lehrbuch und mehr als eine wertvolle Sammlung von Fakten zu den jeweiligen Elementen ansehen. Aber wenn bspw. angegeben wird, dass bestimmte Mikroorganismen Wolfram-Enzyme haben oder Miesmuscheln einen Chromgehalt von 1,2 mg/kg haben, dann sollte man dafür auch ganz klar im Text ausgewiesene Quellenangaben haben. Leider ist auch das in der Regel nicht der Fall.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass die Idee dieses Buches sehr gut ist, leider häufig Erklärungen fehlen und zwangsläufig biologische und chemische Aspekte auf der Strecke bleiben und Quellenangaben fehlen. Den Anspruch, wirklich "anorganische Chemie biologischer Prozesse" zu erklären, kann dieses Buch leider (noch) nicht erfüllen. Es bleibt aber zu hoffen, dass dieses Punkte in einer späteren Auflage verbessert werden und dieses Buch damit zum Standardwerk in dem Bereich wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 2, 2014 5:19 PM CET


BASICS Molekulare Zellbiologie
BASICS Molekulare Zellbiologie
von Björn Jacobi
  Taschenbuch

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber..., 23. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BASICS Molekulare Zellbiologie (Taschenbuch)
Generell mag ich die Basics-Reihe und die Idee, einen Themenbereich auf zwei gut lesbare Seiten zu reduzieren finde ich sehr gut. Das Buch "Molekulare Zellbiologie" ist mir aufgrund des günstigen Preises und der guten Bewertungen aufgefallen. Ich hatte es bestellt, um zu schauen, ob ich es als Material für meinen Kurs empfehlen kann.

Als ich das Buch jedoch aufgeschlagen habe, sind mir jedoch spontan mehrere Fehler aufgefallen, die so nicht sein dürften. Und dabei geht es gar nicht um großartiges Spezialwissen, welches man den Autoren nicht zutrauen würde. Nein, es geht hier leider um ganz einfache "Basics"; eine Aminogruppe ist nunmal nicht "-NH3" und in protonierter Form nicht "-NH4+". Es werden Begriffe wie "stereogen" falsch verwendet und Peptidbindungen falsch gezeichnet.
Im besten Fall führt das beim Lernen zu Verwirrung, im schlimmsten Fall zu peinlichen Antworten in Prüfungen. In jedem Fall werfen solche offensichtlichen Fehler die Frage auf, wo sich möglicherweise noch Fehler eingeschlichen haben, die beim ersten Überfliegen nicht aufgefallen sind.

Der Inhalt des Buches ist wirklich sehr kompakt und auf das Wichtigste beschränkt. Dadurch können Sachverhalte leider auch nicht immer erklärt werden. Bei der Erklärung von Signaltransduktion heißt es bspw. einfach "Negative Feedback-Schleifen sorgen schließlich dafür, dass das zelluläre Signal auch wieder abgeschaltet werden kann". Die fett gedruckten "Feedback-Schleifen" werden jedoch weder erklärt, noch kommen die Autoren später darauf zurück. Der Leser bleibt mit dem Wissen zurück, dass "Feedback-Schleifen" offenbar wichtig sind, aber nicht, was damit überhaupt gemeint ist.

Ohne Zweifel ist das Buch gut strukturiert, enthält schöne Abbildungen und jedes Thema wurde auf zwei Seiten komprimiert. Damit ist das Buch sicherlich für die Wiederholung der Inhalte gut geeignet. Als alleiniges Lehrbuch würde ich es aber aufgrund von Fehlern und fehlenden Erklärungen nicht empfehlen.


Medizinische Embryologie: Molekulargenetik - Morphologie - Klinik
Medizinische Embryologie: Molekulargenetik - Morphologie - Klinik
von Christ
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Sehr schön geschrieben, gut nachvollziehbar, aber nicht immer ganz korrekt, 29. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist sehr gut strukturiert und es gelingt den Autoren, die grundlegenden Prinzipien der Embryologie zu vermitteln. Dazu zeigen sie an verschiedenen Beispielen mit unterschiedlichen Modellorganismen, was die Inaktivierung der jeweiligen Gene bewirkt und geben Beispiele für ähnliche Erkrankungen des Menschen.
Leider enthält dieses Buch nur wenige und sehr einfache Abbildungen, bei denen man sich ein paar zusätzlich Informationen gewünscht hätte. Darüber hinaus fehlen Angaben zu weiterführender Literatur und Quellenangaben und es haben sich auch einige kleinere Fehler eingeschlichen.
Zusammenfassend muss man aber sagen, dass es den Autoren gelingt, sehr gut strukturtiert und sehr gut verständlich die wesentlichen Prinzipien der Embryologie darzustellen.


Das Beste aus der veganen Küche
Das Beste aus der veganen Küche
von PeTA
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In Ordnung, aber..., 6. Februar 2011
Mit dem hochgreifenden Titel "Das beste aus der veganen Küche" hat sich die Autorin Ingrid Newkirk etwas vorgenommen, dem das Buch leider nicht wirklich gerecht werden kann. Erstmal ist zu sagen, dass ich die Struktur des Buches gelungen finde. Positiv sind weiterhin die (wenigen) Fotos in der Mitte, für ein veganes Kochbuch ist das nicht selbstverständlich.

Das Vorwort von Dirk Bach finde ich unpassend, vor allem dass er dem Leser dieses veganen Kochbuchs die Vorzüge eine vegetarischen (!) Ernährung vermitteln möchte.
Wenn man durch die Rezepte stöbert, findet man des öfteren Produkte wie "veganen Schinkenspeck", "veganes Hühnchen", "Soja-Parmesankäse", "veganen Mozzarella", "vegane Rindfleischstreifen", "Soja-Cheddar-Käse", "veganes Soja-Hack", "veganen Speck", "Soja-Blauschimmelkäse" und "vegane Mayonnaise". Zumindest für die "vegane Mayonnaise" gibt es in dem Buch ein Rezept, auch wenn diese hier "eifreie Mayonnaise" heißt. Ansonsten enthalten die meisten Rezepte Soja-Produkte, ausgewogen kann man das sicherlich nicht nennen. Verwundert hat mich außerdem, was die japanische Fischbrühe "Dashi" in einem veganen Kochbuch zu suchen hat.

Was ich von einem veganen Kochbuch erwarte ist, neben den Rezepten, eine Auseinandersetzung mit der Ernährungform. Welche Lebensmittel sollte man kombinieren, worauf muss man achten? Zumindest die Beweggründe für eine vegane Ernährung werden auf drei Seiten kurz angerissen. Wenn es der Autorin nicht um Ernährung geht, sondern um die Tiere, warum muss man dann tierische Gerichte künstlich vegan nachmachen? Warum findet man Rezepte für sog. "Fischstäbchen", "Thunfisch" oder (vegane) "Rindfleisch-Gemüse-Wraps"?

Fazit:
Auch wenn es einige schöne Rezepte gibt und das Buch wirklich preisgünstig ist, stört mich die Vielzahl der Soja-Gerichte und die zahlreichen Ersatzprodukte. Außerdem finde ich es schade, dass eine Beschäftigung mit der veganen Ernährungsweise fehlt.


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