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Rezensionen verfasst von
Martin Böckmann-Barthel "M. Böckmann-Barthel" (Magdeburg)

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Musik zur Passion und Andere Membra Jesu Nostri
Musik zur Passion und Andere Membra Jesu Nostri
Preis: EUR 19,21

5.0 von 5 Sternen Eindringliche Passionsmusik, 26. März 2016
Buxtehudes Kantatenzyklus, der in den letzten Jahren durchaus ins Repertoire gelangt ist, basiert auf einem mittelalterlichen Text, der über die einzelnen Körperteile des am Kreuz hängenden Heilands meditiert. Buxtehude hat die feste Strophenform in einer konsequent ruhigen Folge von sieben Kantaten komponiert, die vollkommen anders ist als Bachs (oder Telemanns) dramatische Passionen und im schlimmsten Fall etwas langweilig werden kann. Mein Favorit war bisher die sorgfältige Aufnahme von René Jacobs. Überrascht war ich, dass diese französische Aufnahme nicht nur mithalten kann, sondern in allen Belangen besser ist.
Das Ensemble Sagittarius, Spezialisten für die frühbarocke Musik, singt im Ensemble unheimlich homogen, auch als Solisten fällt keiner heraus. Dazu sorgen durchweg fantasievolle, nie übertrieben Verzierungen der drohenden Langatmigkeit vor. Sorgfältiger als bei Jacobs wird das Latein deutsch ausgesprochen (dass nicht immer ganz idiomatisch mag man den Franzosen nachsehen). Mit dem faszinierenden Klang des Ensembles macht diese Passionsmusik wirklich Freude.


Magico-Carta de Amor
Magico-Carta de Amor
Preis: EUR 18,98

5.0 von 5 Sternen Nicht nur für alte ECM-Anbeter wie mich..., 24. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Magico-Carta de Amor (Audio CD)
Auch nach 25 Jahren ist die Studioaufnahme dieses Trios (ECM 1151) immer noch eine der schönsten Platten in meinem Schrank. Umso großartiger, zu entdecken, dass Eicher diesen inspirierten Münchner Live-Mitschnitt wiedergefunden und herausrückt hat. Zwei Stunden beglückendster Trio-Konversation! Das unwiderstehliche Palhaco ist natürlich dabei, "Garbareks" SPOR, zwei "Folk Songs" (vom gleichnamigen Album des Trios), nur Charlie Haden's "Silence" fehlt leider. Dafür entschädigen die aber anderen stimmungsvollen Titel, allen voran Carta de Amor. Aufnahmetechnisch ist es halt live und dadurch nicht ganz von der Perfektion wie "Magico", aber nichtsdestotrotz sehr atmosphärisch.


Original Album Classics
Original Album Classics
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 11,91

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Monsters of Prog, 18. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Original Album Classics (Audio CD)
Ungefähr 1982 las ich in einem - Achtung: - katholischen Pfadfinderblatt eine begeisterte Besprechung von Fire of Unknown Origin und war als 15jähriger gefangen von der leicht okkulten Fantasy-Attitüde der Erfinder des Metal-Ö. Auch während vollkommen anderer musikalischer Orientierungen waren Burnin for You und Veteran of the Psychic Wars immer irgendwie da. Nur um das wieder im Regal zu haben, konnte ich dem Kampfpreis der Box nicht widerstehen. Und was bekommt man? Zwei energiereiche Live-Alben, den eher uninspirierten Abgesang "Revolution..."
Und dann Cultösaurus Erectus. Was für eine Prog Perle! Man entdeckt wüstes Stil-Hin und Her wie sonst nur bei Crippled Black Phoenix, Jazz-Einsprengsel, schwerblütigen Blues, Boogie Piano und STYXeske Akustikgitarren. Und wer schön artig zuört kriegt sogar ein echts Deep-Purple-Zitat. Allein dafür und für "Fire..." hat sichs schon gelohnt!


Live At Yoshi's
Live At Yoshi's
Preis: EUR 20,98

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalisch und klanglich großartige Live-Aufnahme, 16. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Live At Yoshi's (Audio CD)
Nicht viele feste Jazzformationen haben einen so klar wiedererkennbaren Sound wie Oregon. Das liegt natürlich mit an der originellen Kombination von Ralph Towners Zwölfsaitiger und klassischer Gitarre mit Paul McCandless' Oboe. 2002 spielten die beiden mit dem Bassisten Glen Moore schon dreißig Jahre zusammen, mit Mark Walker scheinen sie nun auch längerfristig einen Percussionisten gefunden zu haben.

In ihrer langen Bandgeschichte haben Oregon nur wenige Live-Aufnahmen gemacht. Umso wertvoller ist diese Platte, zumal ein außerordentlich inspiriertes Konzert mitgeschnitten wurde. Ralph Towner verlässt sich mehr auf seine Gitarren als auf den Synth. Ein sehr abgeklärter Mittelweg zwischen schön folkigen Klängen und wenigen freien Passagen. Vor allem aber: Obwohl Oregon - ob bei ECM, Chesky oder Intuition - viele sehr gut klingende Studio-Platten gemacht hat, ist der Sound von "Live at Yoshi's" wirklich phänomenal: perfekt natürlich, klar und aufgelöst. Mir gefällt das Klangbild tatsächlich besser als die Studio-Aufnahme "Beyond Words" bei Chesky.


Common Cause-Enja24bit
Common Cause-Enja24bit
Preis: EUR 15,36

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verkannter Klassiker, 6. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Common Cause-Enja24bit (Audio CD)
Sicher, heute gibt es reichlich exzellente Gitarristen im Jazz, junge und nicht mehr ganz junge. Der Ungar Attila Zoller ist als Wegbereiter der modernen Jazzgitarre heute definitiv zu wenig bekannt. Sein lockeres, souveränes, häufig augenzwinkerndes Spiel verleugnet seinen Django nicht, emanzipiert sich aber weit vom "Gipsy Jazz". Zu recht hat Enja diese perfekte, auch sehr plastisch aufgenommene Trio-Platte mit Joe Chambers und dem großen Ron Carter in seiner "24 bit master edition" neu veröffentlicht. Anspieltipp: "Csardanova"


Brandenburgische Konzerte 1-6
Brandenburgische Konzerte 1-6
Preis: EUR 18,99

4 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leicht gammliger Geburtstagsstrauß, 6. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Brandenburgische Konzerte 1-6 (Audio CD)
Nach wie vor gilt das, was ich seinerzeit über die Originalveröffentlichung geschrieben habe: Der Zahn der Zeit hat von dieser Aufnahme nicht viel übergelassen - insbesondere, wenn man sich so souveräne Neudeutungen wie von "Café Zimmermann" (Alpha) vor Ohren hält.

Ohne Zweifel hat Il Giardino Armonico eine interessante Deutung der Brandenburgischen Konzerte vorgelegt. Vieles wird wie improvisiert, allerdings genügen die Italiener ihrem rasanten Ansatz technisch einfach oft genug nicht. Das Zweites Brandenburgische ist in seiner Schlampigkeit nach wie vor beispiellos, die Naturhörner des Ersten intonieren wie in den 60er Jahren, und die Blockflöten im Vierten und der Cembalist im Fünften Konzert leisten sich merkliche Schnitzer. Überzeugen können hingegen die beiden nur mit Streichern besetzten Konzerte. Der Klang ist undynamisch und "dosig".

Schon fast dreist, einen solchen Pickel im Gesicht der Teldec in die Reihe der Meisterwerke aus 50 Jahren "Das Alte Werk" aufzunehmen.


Vivaldi: le Quattro Stagioni
Vivaldi: le Quattro Stagioni

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Aufnahmen, 6. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Vivaldi: le Quattro Stagioni (Audio CD)
Brilliant Classics bringt hier nicht irgendwelche Nobodies mit Schlagerprogramm, sondern Referenzaufnahmen mit audiophilem Klang zum absoluten Kampfpreis. Die "Sonatori", gegründet vom Organisten Andrea Marcon, waren damals eins der ersten italienischen Barockorchester; Carmignola, als klassischer Solist ausgebildet, kam auf dem "zweiten Bildungsweg" zur Barockvioline. Natürlich bieten die Sonatori Virtuosität, Raffinesse und Extravaganz - ganz wie sich das für Vivaldi gehört. Im Unterschied jedoch zu Giardino Armonico oder Europa Galante jedoch fahren sie nicht permanent ohne Rücksicht auf den Klang auf dem Randstreifen. Nie hat man das Gefühl, dass die Höllentempi gerade noch bewältigt werden, alles strahlt größte Spielfreude und Dramatik aus.

Während die erste CD so eine der besten "Jahreszeiten" bietet, finden sich auf CD echte Trouvaillen: Genauso plastisch wie das Wetter komponierte Vivaldi die menschlichen Leidenschaften - man höre nur das harmonisch schwankende Misstrauen ("Il Sospetto", Track 7)! Die dritte CD enthält Konzerte zu Kirchenfesten und fällt klangliche etwas anders aus, distanzierter, halliger. Trotzdem geht einem der Sordino-Effekt des Weihnachtskonzertes ("S. Natale", Track 4) durch Mark und Bein! Die beiden anderen CDs wurden von der Schweizer Firma Divox direkter, räumlich plastisch und sehr natürlich aufgenommen, wahrhaft audiophil. Eine einmalige Gelegenheit also, schlechte und langweilige "I Musici" und Neville-Marriner-Aufnahmen wegzuschmeißen!


SanDisk Cruzer Micro Skin USB 2.0 Flash Drive 4GB
SanDisk Cruzer Micro Skin USB 2.0 Flash Drive 4GB

5.0 von 5 Sternen Kleiner Freund, 3. Dezember 2008
Nach einem Jahr Herumärgern mit einem lahmen Kingston DataTraveler ist der kleine Cruzer wirklich eine Wohltat. Die Geschwindigkeit (gefühlt, nicht gemessen) ist definitiv mehr als ausreichend, und es sind wirklich 4 GB drauf. Für so einen Gebrauchsgegenstand ist er erstaunlich durchdacht: Der Gummimantel schützt ihn in der Tasche und am Schlüsselbund, darunter ist ein beschreibbares Feld (gut, wenn man mehrere Sticks parallel benutzt), die Öse ist nicht aus Metall und scheuert damit keine Anhänger durch. Und er ist WIRKLICH klein. So klein, dass man ihn immer am Schlüssel dabei haben kann, und so klein, dass man ihn fortwährend auf dem Schreibtisch verkramt. Nur das E.T.-Leuchtfinger-Design ist in der Tat gewöhnungsbedürftig.

Nachtrag nach 4 Monaten: Die Gummihülle hat sich wie die Kappe schon verabschiedet. Der fehlende Schutz wirkt sich aber (trotz permanenten Transports am Schlüsselbund) bisher nicht negativ aus.


Concerti Da Camera
Concerti Da Camera
Preis: EUR 17,55

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Telemann - spannend und virtuos, 21. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Concerti Da Camera (Audio CD)
Es ist schon erstaunlich, dass einem auf CD selbst bei Telemann, der eine unübersehbares - und qualitativ hochwertiges - Oeuvre hinterlassen hat, immer wieder die selben Werke begegnen. Auch die hier vertretenen, darunter ein Pariser Quartett, eine Corellisierende Sonate und das Konzert für Blockflöte a-moll, sind alles andere als Neuentdeckungen. Dennoch ist diese Aufnahme alles andere als überflüssig:Wegen der bei Channel üblichen, exzellenten Klangqualität, vor allem aber wegen des phänomenalen Musizierens des Ensemble Florilegium. Man muss nur hören, wie sich Rachel Podger und Anna McDonald mit Haut und Haar in die Corellisierende Sonate stürzen, oder wie elegant das Prelude des Pariser Quartetts als französische Ouverture dargestellt wird. Auch in den virtuosesten Sätzen wird riskant und voller Emotionalität musiziert, ohne die Souveränität zu opfern. Besonders interessant wird auch der Generalbaß - meist mit Laute und Cembalo - ausgeformt. Leider bleibt Flötist Ashley Solomon bei den drei Blockflötenwerken dynamisch recht blaß - anders als auf der Traversflöte. Im ganzen jedoch eine wunderbare Aufnahme, tontechnisch kongenial deutlich, räumlich und natürlich eingefangen.


Concerts avec Plusieurs Instruments Folge II
Concerts avec Plusieurs Instruments Folge II
Preis: EUR 21,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maßstäbe setzend, 22. Dezember 2006
Die zweite Folge der Orchesterwerke von Bach gespielt vom französischen Ensemble Café Zimmermann zeichnet sich durch ein uneitles, elegantes, nichtsdestotrotz hochvirtuoses Musizieren aus.

Man beginnt mit dem dritten Brandenburgischen, ziemlich flott, trotzdem stets von ausgesuchter Klanglichkeit. Das berühmte Doppelkonzert enthält sich im zweiten Satz selbstverständlich allen Schmalzes, den es so oft ertragen musste. Das Tempo ist dafür auch nicht mehr ganz "Largo" wie befohlen, hat aber durch den großen Atem, mit dem es phrasiert wird, immer die nötige Ruhe. Auch in der 1. Orchestersuite, die ich zu meinen Lieblingswerken zähle, geht es oft atemberaubend virtuos zu (Gavotte, Forlane), aber die Festlichkeit der Ouverture wird auch nicht verschenkt. Schließlich mit dem Doppelkonzert BWV 1060 die Urfassung eines Werks, das man eher als Konzert für zwei Cembali kennt, mit einem bezaubernden Zwiegespräch von Oboe und Violine. Die atemberaubenden Tempi wirken nie gehetzt und mit Mühen bewältigt (wie bei gewissen italienischen Ensembles), sondern - durch intelligentes Denken in großen Bögen - federleicht und mühelos.

Die kleine Besetzung, die runde, räumliche Aufnahmetechnik, aber auch die makellose Homogenität des Ensembles lassen spüren, dass die Aufnahmen bei Alpha mit Überlegung und Geschmack geplant sind, anstatt primär Star- und Repertoireerwartungen zu erfüllen. Nicht zuletzt überzeugt das Konzept: Ich finde es viel interessanter, ein Brandenburgisches Konzert in der Umgebung einer Orchestersuite und anderer Konzerte zu hören als immer wieder die gleiche Reihe der sechs - zugegeben - Kronjuwelen. Bleibt zu hoffen, dass die bisher drei Folgen der Bach-Konzerte baldmöglichst mit weiteren ergänzt werden.


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