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Rezensionen verfasst von
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg)
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Pale Communion
Pale Communion
Wird angeboten von 101Trading
Preis: EUR 9,11

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht wieder aufwärts, 9. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
"Heritage" habe ich seinerzeit als "Langeweile auf hohem Niveau" bezeichnet. Zu dieser Aussage stehe ich auch immer noch, darum ist es schwer zu beschreiben, warum mir der Nachfolger "Pale Communion" besser gefällt. Stilistisch schlägt er nämlich in die gleiche Kerbe: Die Death-Metal-Elemente aus früheren Zeiten ist verschwunden, übrig geblieben ist Progressive Rock mit 70er-Schlagseite. Die meisten Stücke auf dem neuen Opeth-Album haben wie gewohnt Überlänge und sind reichlich komplex. Es gibt etliche ruhige Momente, und wenn diese auch noch einen Schuss Folk verpasst bekommen, erinnern sie sogar ein bisschen an Jethro Tull. Natürlich werden sich auch diesmal wieder viele Fans der frühen Opeth-Platten ärgern, dass sich der Stil der Band gewandelt hat. Aber bei einer Progressive-Band ist das nicht nur ein Kann, sondern regelrecht ein Muss. "Pale Communion" finde ich, wie schon erwähnt, besser als "Heritage". Der Grund dafür mag sein, dass die Songs weniger Längen und Belanglosigkeiten aufweisen. Schon beim ersten Hördurchlauf zünden viele Passagen, und bei weiteren Durchgängen häufen sich diese Momente. Alles in allem ist der neue Output der Schweden vielleicht nicht ihr bester, aber stark ist "Pale Communion" doch. Und damit hätte ich nach dem arg mittelmäßigen "Heritage" ehrlich gesagt nicht gerechnet.


Greatest Hits
Greatest Hits
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 49,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das genügt einfach nicht, 3. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Greatest Hits (Audio CD)
Bei aller Liebe zu der Band, aber diese "Greatest Hits"-Compilation von Social Distortion aus dem Jahr 2007 hinterlässt einen schalen Beigeschmack. Nur elf Tracks? Das ist doch ein Witz! Sicher, Einsteiger bekommen einen halbwegs passablen Überblick über das Schaffen der kalifornischen Punkrocker, doch wäre hier viel, viel mehr drin gewesen. Allein, dass bei jeder Menge freiem Platz "Sick Boys", "Cold Feelings" und "Don't Drag Me Down" fehlen, geht direkt als Frechheit durch. Der zuvor unveröffentlichte Song "Far Behind" ist nicht übel, doch als Kaufanreiz für Fans, die eh schon alle SD-Alben im Regal haben, genügt er einfach nicht. Immerhin: Die alten Songs erstrahlen in neuem Soundgewand, einige wurden sogar neu aufgenommen, was zumindest interessant ist. Ob man "Greatest Hits" nun aber tatsächlich braucht, sei mal dahingestellt.


Castlevania - Vampires Kiss
Castlevania - Vampires Kiss

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Castlevania-Verhältnisse nur mittelmäßig, 31. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Castlevania - Vampires Kiss (Videospiel)
"Caslevania - Vampire's Kiss" (in den USA unter dem Namen "Dracula X" veröffentlicht) kam 1995 für das SNES, zuvor war es für den PC erschienen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die SNES-Version kann der PC-Version nicht das Wasser reichen. Der Spielablauf ist auf der Nintendo-Konsole linearer, Optik und Sound sind natürlich auch nicht so prall wie auf dem Rechner; obwohl die Grafik für SNES-Verhältnisse schon ziemlich schick ist. Der Inhalt ist insgesamt wenig spektakulär, wieder einmal zieht jemand aus dem Belmont-Clan (diesmal ist es Richter) los, um Dracula und seinen Schergen mit der Peitsche Manieren einzuprügeln. Dies geschieht in aneinandergereihten 2D-Levels mit klassischen Bosskämpfen. "Vampire's Kiss" ist dabei deutlich schwächer als der Vorgänger "Super Castlevania IV". Richter Belmont kann mit seiner Peitsche nur waagerecht zuschlagen, als Schild benutzen kann er sie auch nicht; Simon in "SC IV" konnte da einfach mehr. Zwar gibt es verschiedene Wege, um durch das Spiel zu gehen, doch sind diese, wie schon erwähnt, weitaus weniger umfangreich als in der PC-Version. "Vampire's Kiss" ist bockschwer, aber so was erwartet man natürlich von einem klassischen Castlevania-Teil. So wirklich will der Funke aber einfach nicht überspringen. Unterm Strich nimmt das Spiel nur einen Platz im unteren Mittelfeld der sehr umfangreichen Serie ein.


Otta
Otta
Preis: EUR 16,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterwerk der Isländer, 30. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Otta (Audio CD)
Seit "Masterpiece Of Bitterness" konnte mich bisher jedes Album von Sólstafir durchweg überzeugen, und auch mit "Ótta" ändert sich dies zum Glück nicht. Jedes Album der Isländer unterscheidet sich ein bisschen vom Vorgänger. Von den sehr schroffen, mit ein wenig Black Metal versetzten Tönen der Frühphase ging es immer weiter in Richtung sanfterer, aber dennoch sehr intensiver Töne. "Ótta" ist somit noch ein wenig ruhiger als der Vorgänger "Svartir Sandar", aber dadurch keinen Deut schlechter. Bereits der Opener "Lágnætti" nimmt den Hörer mit auf eine akustische Reise durch die raue Lanschaft Islands, getragen von wunderschönen Melodien. Übrigens handelt es sich bei "Ótta" um ein Konzeptalbum, denn jeder Song ist die Vertonung eines Tagesabschnitts; auf Island gibt es nämlich eine Einteilung des Tages in Zeiträume von je drei Stunden. Macht summa summarum acht Songs. Sólstafir liefern erneut Musik, in die man regelrecht eintauchen und sich darin verlieren kann. Einem Genre kann man die Band schon längst nicht mehr so wirklich zuordnen, "Post Metal/Rock" trifft es wohl noch am ehesten. Die Kompositionen sind in den Grundzügen nicht allzu komplex, meist basieren die Songs auf einer überschaubaren Anzahl an Akkorden. Aber es ist eine Kunst, darum ein so spannendes und intensives Gerüst zu bauen, wie die Isländer es vermögen. Loben möchte ich zudem Aðalbjörn Tryggvason, dessen Gesangsleistung sich kontinuierlich verbessert hat. "Ótta" ist, wie eigentlich gar nicht anders zu erwarten, wieder einmal ganz, ganz groß geworden. Das stimmungsvolle Coverfoto rundet die Sache ab. Volle Punktzahl, was sonst?


No Going Back
No Going Back
Preis: EUR 19,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Comeback, 27. August 2014
Rezension bezieht sich auf: No Going Back (Audio CD)
Mit "No Going Back" liefert die Punkband Stiff Little Fingers das erste Studioabum seit über zehn Jahren ab. Die 1977 gegründete Truppe ist natürlich nicht mehr so ganz taufrisch, wie man an den "älteren Herren" auf dem Cover erkennen kann. Die Musik allerdings kommt dafür angenehmerweise umso frischer daher, nach Rock-Dinosauriern klingen die Songs zum Glück nicht. Sicher, ein bisschen gelassener gehen die Männer die Sache schon an, sie sind ja keine wütenden Jungpunks mehr. Die Lieder sind nichtsdestotrotz durchgängig gut, gehen schnell ins Ohr und bleiben dort auch eine ganze Weile. Mit "Guilty As Sin" befindet sich eine feine Folknummer auf der Platte, und das von Gitarrist Ian McCallum gesungene "Throwing It All Away" hat einen unüberhörbaren Thin Lizzy-Einschlag. Am besten gefallen mir allerdings die Ohrwürmer "My Dark Places", "I Just Care About Me" und "One Man Island" (das mich sogar ein wenig an The Cult erinnert). Jake Burns liefert eine wirklich gute Gesangsleistung ab, und die Basslinien von Ali McMordie sind auch nicht von schlechten Eltern. Die einstigen Reggae- und Ska-Elemente sind höchstens noch rudimentär vorhanden (in den Strophen von "Don't Mind Me"), stattdessen gibt es einfach elfmal Feel-good-Punkrock und einmal waschechten Irish Folk auf die Ohren. Willkommen zurück, Jungs... äh, die Herren!


Das Handwerk des Teufels: Roman
Das Handwerk des Teufels: Roman
von Donald Ray Pollock
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Blick in die Hölle, 25. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Handwerk des Teufels: Roman (Taschenbuch)
Der erste Roman des US-Amerikaners Donald Ray Pollock lässt mit folgenen beiden Worten beschreiben: düster und hoffnungslos. Es geht um das Leben einiger Menschen in Ohio zwischen den 1940er und 1960er Jahren. Unter anderem sind unter den Hauptfiguren der Sohn eines religiösen Fanatikers und Mörders, ein korrupter Sheriff und ein Serienkillerpaar. Die Geschichten der Personen werden zwar einzeln behandelt, fließen aber doch irgendwann zusammen. Die Gemeinsamkeit von Anfang an ist die Kleinstadt Knockemstiff in Ohio, zu der alle Figuren einen Bezug haben - wenn auch über mehrere Ecken. Kleine Notiz am Rande: Donald Ray Pollock wuchs selber in Knockemstiff auf, heute ist der Ort allerdings eine Geisterstadt. Das Leben jeder einzelnen Hauptfigur ist geprägt von menschlichen Abgründen und teilweise religiösen Wahnvorstellungen, die der Autor gut zu beschreiben weiß. Als Leser wird man regelrecht hineingezogen in diese Dunkelheit. Ich hatte oft Schwierigkeiten, das Buch beiseite zu legen, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. "Das Handwerk des Teufels" ist definitiv kein Buch für Zartbesaitete. Wer sich aber auf die Hölle im amerikanischen Nordosten einlässt, bekommt einen großartigen Roman, den er so schnell nicht wieder vergessen wird.


Are We Not Men?We Are Diva!
Are We Not Men?We Are Diva!
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Cover-Snack für die kleine Pause, 22. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Are We Not Men?We Are Diva! (Audio CD)
Es ist schon erstaunlich, dass sich Me First And The Gimme Gimmes, die US-Punkrock-Allstar-Truppe, nun schon seit 1995 hält. Denn seit jeher covern sie sich durch dieverse Pop-, Country- und Sonstwas-Songs, eigenes Material haben sie nicht - ist ja auch nicht Sinn der Sache. Man sollte also annehmen, dass sich da nach zwei, drei Alben starke Abnutzungserscheinungen bemerkbar machen. Klar, wenn man andauernd die Alben der Band hört, ist das unvermeidbar. Legt man sie aber nur hin und wieder mal ein, freut man sich dann doch über Popnummern im rockigen Punkgewand. Auf dem neuen Output "Are We Not Men? We Are Diva!" machen sich Me First And The Gimme Gimmes, man ahnt es schon, über Lieder bekannter Pop-Diven her, wie etwa Gloria Gaynor, Christina Aguilera und, äh, Boy George. Es lässt sich darüber streiten, ob das Album mit der Klasse der früheren Werke mithalten kann. Wer diese Frage verneint, hat womöglich mit besagter Abnutzungserscheinung ein Problem. Ansonsten kann man sagen, dass "...Diva!" nicht wirklich besser oder schlechter ist als die Vorgänger, sondern schlicht und einfach den Spaß verbreitet, für den Me First And The Gimme Gimmes seit jeher bekannt sind. Und mit "Straight Up" (Paula Abdul) und "Karma Chameleon" (Culture Club) sind zwei wirklich tolle Coverversionen vertreten, der Rest ist (zumindest größtenteils) beileibe nicht schlecht. "My Heart Will Go On" (Celine Dion) und "Believe (Cher) sind allerdings von Grund auf so schrecklich, dass auch ein Cover nix retten kann. Man könnte ansonsten höchstens noch bemängeln, dass das eine oder andere Lied eine Ecke zu zahnlos daherkommt, aber allzu dramatisch finde ich das nicht. Für eine nette Auflockerung zwischendurch ist "...Diva!" bestens geeignet, nicht mehr, nicht weniger; aber so war das bei dieser Band ja schon immer.


Sjukdom
Sjukdom
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Vergleich zum Vorgänger ziemlich schwach, 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sjukdom (Audio CD)
Mit "Sjukdom" verabschiedeten sich Lifelover, auch wenn ihnen das bei den Aufnahmen noch nicht bewusst gewesen sein dürfte (Hauptsongwriter Jonas "B" Berqvist verstarb im Jahr der Veröffentlichung). Leider stellt das Album retrospektiv keinen besonders spektakulären Abgang dar. Im Vergleich zum Vorgänger "Konkurs" ("Dekadens" aus dem Jahr 2009 ist nur ein Minialbum) haben die Schweden den Härtegrad zwar angezogen, doch das muss ja nicht unbedingt positiv sein. Herrschte auf dem Album von 2008 noch Abwechslungsreichtum, so scheinen Lifelover auf "Sjukdom" irgendwie die Ideen ausgegangen zu sein. Das Grundgerüst besteht noch immer aus Gothic Rock, Post-Punk und einer Prise Black Metal (die Band selber nannte das "Depressive Rock"), doch so originell wie auf den früheren Platten ist das alles nicht mehr. Wie schon erwähnt sind die Songs teilweise härter, es wurden desöfteren Doublebass-Passagen eingebaut. Das führt mich gleich zu einem weiteren Kritikpunkt, denn gerade jene Passagen sind durch den mies klingenden Drumcomputer ganz schön vermurkst. Es gibt Drumcomputer, die nicht billig und zumindest ein bisschen dynamisch klingen, aber einen solchen hatten Lifelover offensichtlich nicht. Außerdem geht mir auf "Sjukdom" der wahlweise geröchelte, gekreischte oder gejammerte Gesang von "( )" noch mehr auf die Nerven als auf dem Vorgängeralbum. Gerade bei den härteren Passagen klingt dieser nämlich nicht düster, sondern eher lächerlich. Dann doch lieber eher konventionelle Stücke wie "Expandera", die nichts Besonderes sind, dafür aber verhältnismäßig angenehm klingen. Die Kompositionen sind an sich großteils wirklich gut, aber durch die genannten Kritikpunkte verliert "Sjukdom" viel an Qualität. Schade, da wäre zum Abschluss doch sicher mehr drin gewesen.


Norron
Norron
Preis: EUR 21,13

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn schon Viking Metal, dann bitte so, 19. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Norron (Audio CD)
In Zeiten, in denen jede bierselige Schunkel-Metal-Kapelle als Pagan- oder Viking Metal abgestempelt wird, sind die Norweger Einherjer die reinste Wohltat. Sie spielen an die epische Phase von Bathory angelehnten Viking Metal, der mit Fröhlichkeit und Partylaune Gott sei Dank wenig zu tun hat. Die Musik ist kraftvoll, finster und meist in stampfendem Midtempo gehalten. Es gibt einige (langsamere) Black-Metal-Parts, es überwiegen jedoch die melodischeren Folk-Elemente. Zum an Abbath (Immortal) erinnernden "Krächzgesang" gesellen sich Chöre, die der erhabenen Atmosphäre zuträglich sind. Die Songs sind zwar teilweise überlang, aber dabei dennoch relativ einfach gestrickt und somit recht zugänglich. "Norrøn" mag nicht der ganz große Überflieger in Sachen Viking Metal sein, doch ist es ein wirklich gutes Album, das dem "Ballermann-Metal" den Stinkefinger zeigt. Und das ist doch auch was.


QUAKE 4 - [Xbox 360]
QUAKE 4 - [Xbox 360]
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Solider Old-School-Shooter, aber nicht in der deutschen Version, 19. August 2014
Rezension bezieht sich auf: QUAKE 4 - [Xbox 360] (Videospiel)
Quake 4 hatte ich mir letztes Jahr im Laden für einen schlanken Zehner gekauft und für "schlechte Zeiten" zurückgelegt. Während des aktuellen Sommerlochs habe ich es nun endlich einmal richtig angezockt - und war enttäuscht. Doch der Reihe nach...

Ich erinnere mich noch an den ersten Quake-Teil, den ich in den späten 90ern auf dem PC gespielt habe. Ein tolles Spiel, es war der erste Ego-Shooter mit komplett echten 3D-Modellen. Er ist vom Aufbau her Doom sehr ähnlich, da man in Quake 1 noch Dämonen in einer Paralleldimension wegpusten musste. Ab Quake 2 änderte sich dies, da bekämpfte man plötzlich schwer bewaffnete Aliens auf einem fremden Planeten in einem interstellaren Krieg. So ist es auch beim vierten Teil, der 2005 erschien. Damit ist das Spiel einer der ganz frühen Xbox-360-Titel. Das sieht man natürlich, die Grafik ist heute entsprechend angestaubt und erinnert stark an Doom 3, welches ein Jahr zuvor für den PC erschienen ist. Quake 4 ist ein Old-School-Shooter ohne große Innovationen. Man rennt herum und knallt Aliens ab, sammelt neue Waffen ein, hat ab und zu Unterstützung von anderen Marines, ein paar "Moorhuhn"-Ballersequenzen gibt es auch, hin und wieder darf man ein Fahrzeug benutzen. Die Steuerung geht auch heute noch in Ordnung, und die Atmosphäre ist ebenfalls gar nicht schlecht.

Warum aber nun die niedrige Wertung? Nun, die USK hat das Spiel ab 16 freigegeben, was bei Spielen dieser Art in der damaligen Zeit ein schlechtes Zeichen war. Tatsächlich ist Quake 4 arg geschnitten, Blut bekommt man überhaupt nicht zu sehen. Das wäre ja noch gar nicht mal allzu wild, wenn nicht auch die Zwischensequenzen darunter gelitten hätten. Die wurden nämlich regelrecht verstümmelt, so dass es nahezu unmöglich ist, der Handlung zu folgen. Okay, es ist ein Ego-Shooter mit relativ dürftiger Story, aber es geht ums Prinzip. An sich wäre Quake 4 ein passabler Shooter der alten Schule, wenn er nicht so derbe geschnitten wäre. Darunter leidet der Spielspaß enorm. Darum gibt es von mir leider nur zwei Sterne.


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