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Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   

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Far Cry Primal (100% Uncut) - Special Edition - [PlayStation 4]
Far Cry Primal (100% Uncut) - Special Edition - [PlayStation 4]
Preis: EUR 59,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es ist halt ein Far Cry - nur diesmal in der Steinzeit, 26. Februar 2016
Während ich die ersten beiden Far-Cry-Teile nur vom Zuschauen kenne, habe ich Teil drei und vier selber durchgespielt. Vom Gameplay her sind sie nahezu völlig identlisch, nur die Umgebungen sind halt unterschiedlich. Im Grunde handelt es sich um First Person Shooter mit RPG-Elementen in einer offenen Welt, in der man sich frei bewegen und allerlei Aufträge erfüllen kann - oder man befreit auf eigene Faust Stützpunkte, sammelt Ressourcen, jagt wilde Tiere und erkundet die Welt. Das Prinzip ist bei Far Cry Primal eigentlich noch genau das gleiche, nur dass das Spiel erstmals nicht in der jetzigen Zeit, sondern 10.000 v. Chr. spielt. Da gibt es natürlich keine Gewehre, Fahrzeuge und Elekrizität, sondern Speere, Pfeil und Bogen sowie Keulen. Außerdem wird im Spiel keine heutige Sprache gesprochen, die Macher haben eine "Steinzeitsprache" teils rekonstruiert, teils erfunden, die natürlich untertitelt ist. Als etwas nervig empfinde ich es dabei, dass die Sprache eins zu eins "übersetzt" wurde. Da stehen dann also Sätze wie "Takkar gehen und kämpfen gegen Feinde". Das wirkt etwas albern und hätte meiner Meinung nach so nicht sein müssen.

Man übernimmt in Far Cry Primal die Rolle des Kriegers und Jägers Takkar, der zum Stamm der Wenja gehört. Den muss er aufbauen, indem er durch die Erfüllung verschiedener Aufgaben neue Stammesmitglieder rekrutiert, die Hütten im Dorf durch Ressourcen aufwertet und sich mit den verfeindeten Stämmen mützt. Mit Erfahrungspunkten und Ressourcen lassen sich neue Fähigkeiten und verbesserte Waffen kaufen. Ein wichtiges Element ist das Feuer: Die Keule lässt sich an anderen brennenden Gegenständen oder mit Items anzünden, was nicht nur die Angriffskraft erhöht und Licht erzeugt, sondern auch zum Verbrennen von Hindernissen oder dem Entzünden von Leuchtfeuern (in den Vorgängern waren das die Funk- bzw. Glockentürme) dient. Die Keule brennt mit der Zeit allerdings ab und man muss danach eine neue bauen, wenn man nicht genug Ersatz bei sich hat. Die Welt ist wieder mal reich gefüllt mit allerlei friedlichen, vor allem aber angriffslustigen Tieren. Man kann sie erlegen und ihre Felle, Fett und Fleisch mitnehmen, später im Spiel lassen sich wilde Tiere auch zähmen. So schafft man sich eien Begleiter, der auf Feinde gehetzt werden kann und als Bodyguard dient. Je höher die Bestienmeister-Stufe, desto stärkere Tiere lassen sich zähmen. Ist erst einmal eine Spezies gezähmt, wird sie dem Bestienmenü hinzugefügt und kann jederzeig gerufen bzw. gegen ein anderes Tier getauscht werden. Stirbt der Begleiter, kann man ihn wiederbeleben - oder man zähmt ganz einfach einen weiteren Vertreter seiner Art. Als ständiger Begleiter, der sich per Tastendruck rufen lässt, ist zusätzlich eine Eule mit dabei. Die kann das Gebiet rund um Takkar auskundschaften, Gegner markieren und sie durchs Aufleveln sogar attackieren.

Wer die vorigen Teile von Far Cry gespielt hat, sollte keinerlei Einstigsschwierigkeiten bei Primal haben. Neben den Missionen der Hauptstory gibt es wieder allerlei Nebenquests zu erfüllen, so dass man lange beschäftigt ist. Die Spielmechanik ist, wie bei Far Cry üblich, eher einfach gehalten. Soll heißen: Die meisten Aktionen lassen sich mit einem oder zumindest wenigen Tastendrücken erledigen, sei es das Einsammeln der Ressourcen, das Zähmen der Tiere oder der Kampf. Das ist natürlich wenig anspruchsvoll, aber so war das bei Far Cry halt schon immer. Jedoch gerade bei Primal, wo viele Nahkampfwaffen verwendet werden, hätte ich mir ein besseres Kampfsystem gewünscht. Da hat sich Ubisoft nicht mehr Mühe gegeben als Bethesda bei der Elder-Scrolls-Reihe, bei der man ebenfalls immer nur stumpf auf den rechten Trigger masht, um zuzuhauen. Wie ein ausgeklügeltes Nahkampfsystem funktioniert, zeigt unter anderem Dark Souls. Aber nun ja, man kann nicht alles haben. Einige Spieler haben womöglich eine echte "Steinzeit-Simulation" erwartet - die gibt es jedoch nicht. Es ist eine fiktive, nicht allzu tiefgründige und eher unrealistische Geschichte, die in der Steinzeit spielt, kombiniert mit dem typischen Gameplay und der gewohnt schicken Optik von Far Cry. Doch das sollte niemanden verwundern, immerhin steht der Name Far Cry schon in großen Lettern auf der Packung. Gibt oder gab es etwa das Land Kyrat und König Pagan Min aus Teil vier wirklich? Eben. Schade ist, dass sämtliche Charaktere mal wieder ziemlich blass bleiben - auch das ist man gewohnt. Kurz und gut: Wer die Serie bisher mochte, wird sich auch mit Primal seine Freude haben. Wer Realismus möchte, zockt was anderes - oder geht einfach vor die Tür. Wirklich Neues bietet Primal nicht, es ist im Grunde wie Far Cry 3 und 4 - nur mit prähistorischem Anstrich. Klar, da hätten sich die Entwickler mehr Mühe geben und neue Ideen einbringen können - aber ich kann nicht leugnen, dass mir das Spiel trotzdem Spaß macht. Und es gibt ja auch Leute, die jedes Jahr das neue FIFA kaufen, obwohl es genau genommen immer das gleiche Spiel ist. So krass ist's bei Far Cry dann zum Glück noch nicht.


Yoshuu Fukushuu
Yoshuu Fukushuu
Preis: EUR 42,55

5.0 von 5 Sternen Was ist in Japan schon normal?, 25. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Yoshuu Fukushuu (Audio CD)
Nach sechsjähriger Albumpause kehrten Maximum The Hormone 2013 mit "Yosyu Fukusyu" (die Schreibweise in lateinischen Buchstaben variiert) zurück und knüpften dabei nahtlos an den grandiosen Vorgänger "Bu-ikikaesu" an. Erneut findet man in der Musik der Japaner so viele Stile, dass es schwer ist, alle aufzuzählen: Hardcore, Bubblegum Punk, Death Metal, Funk, Pop, Nu Metal und Alternative Rock sind unter anderem mit dabei und werden auch innerhalb eines einzigen Liedes gerne munter kombiniert. Da folgt auf einen brachialen Metal-Part mit Growls schon mal ein fröhlicher Refrain mit weiblichem Gesang, nur um von einem funky-groovigen Teil inklusive Slap-Bass abgelöst zu werden. Maximum The Hormone verarbeiten in einem Lied so viele Ideen wie viele andere Bands auf einem ganzen Album, was beim ersten Hören für mitteleuropäische Ohren ziemlich wirr anmutet. Aber irgendwann gewöhnt man sich an die Vorgehensweise der Band und entdeckt sogar den einen oder anderen Ohrwurm. In Japan ticken die Uhren eben anders. Während sich eine europäische oder nordamerikanische Band eher nicht an solche Genre-Mixe wagen würde, ist das im Land der aufgehenden Sonne gar nicht ungewöhnlich. Natürlich darf man keine Scheuklappen tragen, wenn man sich ein Album von Maximum The Hormone zu Gemüte führen möchte. Für den konservativen, in seiner Meinung völlig festgefahrenen True-Metaller ist diese Musik natürlich gar nichts. Wer aber Lust auf was in musikalischer und positiver Hinsicht völlig Verrücktes hat und wem die Melvins sowie Mr. Bungle viel zu normal sind, dem seien Maximum The Hormone ans Herz gelegt. Das hier besprochene "Yosyu Fukusyu" ist übrigens nicht nur vom Songmaterial her toll, auch die Aufmachung des Albums kann sich sehen lassen: Die CD ist in ein Buch mit über 150 (!) Seiten eingebettet, das neben Songtexten noch einen kompletten Comic enthält. Der sowie die Lyrics wären für mich natürlich wesentlich interessanter, wenn ich die japanische Sprache und Schrift beherrschen würde. Wie auch immer: Es lohnt sich auf jeden Fall, für den wie üblich nicht allzu günstigen Japan-Import ein paar Euro mehr hinzublättern.


The Soul of a Thousand Years
The Soul of a Thousand Years
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 21,93

4.0 von 5 Sternen Das Ende einer richtig guten Stoner-Band, 24. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: The Soul of a Thousand Years (Audio CD)
Schade, dass nach "The Soul of a Thousand Years", dem 2003 veröffentlichten Album von The Awesome Machine, nix mehr von der Band kam. Die Schweden mischten ihrem Stoner Rock auf dem Abschiedswerk noch einige weitere Elemente hinzu, so findet man in der Musik auch Hard Rock, ein bisschen Psychedelic und Punk. Am deutlichsten hört man aber nichtsdestotrotz Kyuss und die nahezu unausweichlichen Black Sabbath heraus. Beim Tempo wird variiert, wobei jedoch bei den doomig-langsamen Passagen manchmal der letzte Schliff fehlt, so dass diese ein wenig vor sich hindümpeln. Das machen aber richtige Kracher unter den Songs wieder wett, vor allem das göttliche "Forgotten Words" sei an dieser Stelle genannt. Den Song habe ich schon unzählige Male gehört, genug habe ich davon immer noch nicht. Produziert ist natürlich alles staubtrocken und organisch. "The Soul of a Thousand Years" ist ein würdiger Abschied von The Awesome Machine, und es ist zu verschmerzen, dass es die Band nicht mehr gibt: Immerhin gingen aus den Überresten unter anderem die hervorragenden Stonewall Noise Orchestra hervor, und die haben schließlich richtig tolle Alben aufgenommen.


Metroid II - Return of Samus
Metroid II - Return of Samus

4.0 von 5 Sternen Metroid war halt schon immer gut, auch auf dem schwächlichen Game Boy, 24. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Metroid II - Return of Samus (Videospiel)
Return of Samus war Anfang der 90er mein erster Kontakt mit der heute umfangreichen Metroid-Reihe. Der Game Boy war meine erste Spielekonsole und ein Schulfreund lieh mir Metroid 2 aus. Da die Spiele in der Regel damals noch keine Tutorials hatten, war es üblich, vorher einen Blick in die Spieleanleitung zu werfen. Die hatte ich aber nicht, denn ausgeliehen bekam ich nur das Modul - der Besitzer musste es wohl vom Flohmarkt haben, denn auch er hatte keine Anleitung. Somit war mit zu Anfang nicht ganz klar, was mein Ziel ist und was ich da eigentlich mache. Das Internet hatten wir schließlich noch nicht. Tatsächlich erfuhr ich erst ein paar Jahre später, worum es in Metroid überhaupt geht.

Im ersten Metroid-Teil fürs NES bekämpfte die Kopfgeldjägerin Samus Aran die fiesen Weltraumpiraten auf dem Planeten Zebes, der einst Samus' Heimat war. Die Schurken hatten vor, mittels der parasitären Lebensform Metroid, die so ziemlich alles und jedem das Leben aussaugen kann und welche wie eine Art fliegende Riesenqualle aussieht, die Herrschaft über das Universum zu erlangen. Samus konnte die Piraten zumindest vorerst aufhalten und machte sich auf zum Planeten SR388, wo die künstlich geschaffenen Metroids beheimatet sind. Geschaffen wurden sie übrigens nicht von den Weltraumpiraten, sondern von der eigentlich friedlichen Spezies der Chozo, die Samus aufzogen. Es wäre aber zu platzraubend, die ganze Geschichte zu erklären, die sowieso erst in den späteren Teilen so richtig zusammengesetzt wurde. Wie dem auch sei: Mit der Landung auf SR388 und dem Vorhaben, alle noch lebenden Metroids zu vernichten, beginnt der zweite Teil. Ich kannte bis dahin nur fröhliche Game-Boy-Spiele wie Super Mario Land und war ziemlich beeindruckt von der düsteren Atmosphäre in Metroid 2. Klar, aus heutiger Perspektive macht das alles auf dem extrem leistungsschwachen Game Boy wenig her, aber man muss das schließlich im zeitlichen Kontext betrachten.

Samus beginnt recht schwach ausgerüstet am eigenen Raumschiff und muss sich immer tiefer ins riesige Höhlensystem von SR388 vorkämpfen. Als Primärwaffe steht die Blaster-Armkanone mit unbegrenzter Munition zur Verfügung, die sich auf Knopfdruck in einen Raketenwerfer mit begrenzter Munition verwandelt. Auf dem Weg findet die Kopfgeldjägerin zahlreiche Upgrades, die den Kampf erleichtern, also etwa neue Bewaffnungen für die Armkanone, Lebensenergie-Container, mehr Speicherplatz für Raketen, eine stärkere Rüstung und den Space Jump, der mit dem richtigen Timing beliebig viele Sprünge in der Luft ermöglicht. Ungewöhnlich für die alten Metroid-Teile ist, dass der Morph Ball schon zur Grundausstattung gehört. Drückt man zweimal hintereinander auf dem Steuerkreuz nach unten, verwandelt sich Samus in einen Ball, als der sie durch sehr niedrige Durchgänge rollen kann. Auch für den Morph Ball gibt es Upgrades: Neben den bekannten Bomben und der Fähigkeit, als Ball zu springen, ist der Spider Ball neu mit dabei. Damit kann Samus an Wänden und an der Decke entlangrollen.

Es gilt, in jedem Sektor alle Metroids auszulöschen. Die haben, bis auf eine Handvoll am Ende, bereits alle ihr quallenartiges Larvenstadium hinter sich und kommen in verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung daher. Logisch, dass sie schwerer zu besiegen sind, je weiter sie sich entwickelt haben. Übrigens helfen bei den Biestern nur Raketen, der normale Blaster ist wirkungslos. Neben den Metroids gibt es natürlich noch allerlei Viehzeugs, das Samus das Leben schwer machen will. Obwohl Metroid 2 einer der linearsten Teile der Serie ist, kann man dennoch recht schnell die Orientierung auf SR388 verlierern. Das ist vor allem den arg beschränken technischen Möglichkeiten des Game Boy geschuldet, durch die fast alle Areale mehr oder weniger gleich aussehen. Man läuft nicht einfach von links nach rechts, das Höhlensystem vom SR388 erstreckt sich in alle (zweidimensionalen) Richtungen und enthält Unmengen an Geheimgängen und Abzweigungen. Ist ein Bereich gesäubert, kommt man nicht automatisch in den nächsten. Das Spiel ist also nicht in Levels unterteilt, man bewegt sich RPG-mäßig in einer großen, zusammenhängenden Welt. Da es bei Metroid 2 noch keine Karte gibt, muss man selbst versuchen, den Überblick zu behalten. Am Ende wartet der Kampf gegen die Metroid Queen, und der hat es ganz schön in sich. Man sollte also so viele Upgrades wie möglich auf dem Weg eingesammelt haben.

Metroid 2: Return of Samus ist auf jeden Fall ein lohnenswertes Spiel, sogar heute noch. Dass Samus am Ende nicht alle Metroids ausgelöscht hat, sollte heute wohl kaum noch ein Spoiler sein, denn anderenfalls hätte es Super Metroid auf dem SNES ein paar Jahre später nicht gegeben. Das war in jeglicher Hinsicht ein Quantensprung gegenüber seinen Vorgängern, für mich ist der dritte Teil eines der besten Spiele aller Zeiten. Aber das ist eine andere Geschichte.


Wolves in Wolves' Clothing
Wolves in Wolves' Clothing
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Das soll kein gutes NOFX-Album sein? Quatsch!, 23. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Wolves in Wolves' Clothing (Audio CD)
Schon seltsam, was manche Kunden zu "Wolves in Wolves' Clothing", dem 2006 veröffentlichten NOFX-Album, so geschrieben haben. "Kaum richtige Hits", "langweilig", "das sind doch nicht mehr NOFX". Das alles kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, denn auf "Wolves..." klingen die Melodycore-Recken so, wie sie schon immer geklungen haben - und nichts anderes erwartet man schließlich von dieser Band. Keine Hits? "USA-Holes", "Seeing Double at the Triple Rock", "We March to the Beat of Indifferent Drum", "The Man I Killed", " Leaving Jesusland" und "You Will Lose Faith" sind Ohrwürmer vor dem Herrn. Langweilig? Auf "Wolves..."bieten NOFX eine verhältnismäßig große Vielfalt - auf jeden Fall mehr als beispielsweise auf "Punk in Drublic". Und auch härtemäßig hat die Band nicht einen Gang zurückgeschaltet. Das sind nicht mehr NOFX? Doch, sind sie. Ende der Durchsage. Für mich ist "Wolves..." nach "Pump Up the Valuum" und "White Trash, Two Heebs and a Bean" sogar eines der besten NOFX-Alben. Ja, nicht jeder Song mag ein Volltreffer sein, aber mal ehrlich: Jede NOFX-Platte enthält den einen oder anderen Hänger. Dafür wird man auch hier mit etlichen Krachern und den typisch bissigen, zynischen und humorvollen Lyrics von Fat Mike entlohnt. Hört nicht auf die Meckerköppe - wer NOFX mag, ist auch mit dieser Platte bestens bedient.


Killzone Shadow Fall [PlayStation 4]
Killzone Shadow Fall [PlayStation 4]
Wird angeboten von Laservideo24-Preise inkl. Mwst
Preis: EUR 21,75

3.0 von 5 Sternen Leider nur ein mittelmäßiger Shooter - das war bei Killzone schon mal besser, 22. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dereinst das allererste Killzone auf der Playstation 2 gespielt und hatte damit eine Menge Spaß. Die beiden Nachfolger auf der PS 3 kenne ich zumindest. Shadow Fall, der vierte Teil der Reihe und der erste für die Playstation 4, ist leider nicht so stark geworden, wie ich mir gewünscht hätte. Kurz zur (nicht wirklich prallen) Handlung: Obwohl die Vektaner den Sieg über die feindlichen Helghast errungen haben, ist immer noch nicht Schicht im Schacht bei den ehemaligen Erdenbewohnern. Man übergibt den überlebenden Zivilisten Helghans eine Hälfte des Planeten Vekta, aber natürlich kommt es bald zu ersten Raufereien. So was, wer hätte denn damit rechnen können? Es ist das Jahr 2390, man übernimmt die Rolle eines Shadow Marhall der vektanischen Streitkräfte und versucht, den Ausbruch eines weiteren Krieges zu verhindern. Dabei stellt man fest, dass längst nich talle Helghast böse sind und... so weiter halt. Eigentlich nicht der Rede wert.

Allzu viele Neuerungen im Gameplay bietet der Ego-Shooter nicht. Dem Spieler steht eine Drohne zur Verfügung, die Feinde angreifen, sie kurz betäuben bzw. ihre Schilde ausschalten kann sowie zum Hacken von Geräten und als Seilrutsche dient. Das ist eigentlich schon alles. Die Auswahl an Waffen ist überschaubar und nicht gerade originell, so richtig neue Gegnertypen gibt's keine. Dafür ist Killzone: Shadow Fall sackschwer, selbst auf leichtem Schwierigkeitsgrad kann es an manchen Stellen echt haarig werden. Ein weiteres Problem ist die Übersichtlichkeit, denn obwohl einem meist ein Ziel angezeigt wird und es nur einen möglichen Weg dorthin gibt, findet man den oft nicht. Manche Areale sind so verwirrend aufgebaut, dass man diesen einen kleinen Durchgang, zu dem man muss, erst nach längerer Suche findet. Das kann ziemlich nervig sein. Dafür sind die Levels ganz hübsch gemacht und bieten auch ein wenig Abwechlung: So gibt es neben den herkömmlichen Ballerorgien Schleichpassagen und Abschnitte im Weltraum, in denen man sich schwebend durch die Schwerelosigkeit bewegen muss. Der Umfang geht in Ordnung, um die neun Stunden sollte man für die Kampagne einplanen. Optisch ist alles ganz okay in Szene gesetzt, wobei Shadow Fall halt ein früher PS4-Titel ist und somit noch nicht alle Möglichkeiten ausreizt.

Unterm Strich ist Killzone: Shadow Fall lediglich ein halbwegs passabler Shooter mit einigen Macken, die nicht hätten sein müssen. Neues bietet das Spiel nicht, und ich frage mich, warum das Feature der Charakterwahl aus Killzone 1 nie wieder aufgegriffen wurde. Da konnte man vor jedem Einsatz seine Spielfigur wählen und hatte mit jeder unterschiedliche Möglichkeiten. Das hat zudem den Wiederspielwert erhöht, den Shadow Fall leider so gut wie gar nicht hat. Ich hab's jetzt jedenfalls durchgezockt und glaube nicht, dass ich die Disc irgendwann wieder aus der Hülle nehmen werde. Wenigstens habe ich nur einen Zehner plus Versand bezahlt, viel mehr wäre mir das Spiel auch nicht wert gewesen. Schade, aus Shadow Fall hätte man echt mehr machen können.


Scrolls of the Megilloth
Scrolls of the Megilloth
Preis: EUR 20,99

5.0 von 5 Sternen Hervorragender Death Metal aus den frühen 90ern, 22. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Scrolls of the Megilloth (Audio CD)
Seit gut 20 Jahren krebsen Mortification musikalisch leider in der Mittelmäßigkeit herum, obwohl sie Anfang der 90er absolut superbe Death-Metal-Alben veröffentlicht haben. Der Höhepunkt dürfte wohl das 1992 erschienene "Scolls of the Megilloth" sein, welches es tatsächlich mit den damaligen Größen der Szene aufnehmen konnte. Auf der Platte schüttelt sich die Band um Sänger/Bassist Steve Rowe ein Killer-Riff nach dem anderen aus dem Ärmel, es gibt rasante Blastbeats, Thrash-Parts und überhaupt so richtig eins auf die Glocke. Doch wird das Tempo in den richtigen Momenten auch mal gezügelt, was für Abwechslung sorgt. Der Bass ist sehr dominant, was "Scrolls of the Megilloth" einen markanten Sound verpasst. Überhaupt ist es erstaunlich, dass Mortification immer den richtigen Mittelweg zwischen stumpfer Prügelei und Filigranität finden. Das ist jedoch nicht das einzig Erstaunliche an der Band: Die kommt nämlich erstens aus Australien (Death Metal aus Down Under war damals nicht gerade alltäglich), zweitens ist Rowe überzeugter Christ und zeigt dies in seinen Lyrics.
Death Metal mit christlichen Inhalten also - auch das war (zumindest Anfang der 90er) ein ziemliches Novum, das Genre an sich war ja noch jung. Wobei mir die religiöse Ausrichtung als nichtreligiöser Mensch allerdings ziemlich egal ist, für mich zählt die Musik, und die ist hervorragend. Schade, dass es einige Jahre später mit den tollen Songs einfach nicht mehr klappen wollte und sich Mortification in halbgaren Experimenten mit anderen Genres verloren. Wie auch immer: "Scrolls of the Megilloth" ist ein durch und durch starkes Death-Metal-Album, das man als Liebhaber harter Klänge gehört haben sollte. Ich besitze übrigens die 1996 erschienene 2CD-Version von Nuclear Blast, bei der auf Disc 2 nicht nur der ebenfalls empfehlenswerte Nachfolger "Post Momentary Affliction" enthalten ist, sondern insgesamt noch drei Bonus Tracks (neue Songs, keine Live-Versionen) spendiert wurden. Wer die heute noch irgendwo findet, sollte zugreifen.


Revolution
Revolution
Wird angeboten von musik_and_more
Preis: EUR 13,78

3.0 von 5 Sternen Eingängige Pop-Metal-Songs, schiefer Gesang und ein mehr als fragwürdiges Coverfoto, 22. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Revolution (Audio CD)
Nein, das hier ist keine Werbeanzeige für das Magazin Schwulissimo, es ist die Rezension zum Album "Revolution" der Band Dark. Also ehrlich, Leute: Was habt ihr euch bei diesem Coverfoto gedacht?! Dagegen wirken die Village People ja wie der Inbegriff der Heterosexualität. Und der Name? Es gibt viele Bands, die das Wort "Dark" in ihrem Namen tragen: Dark Tranquillity, Dark Funeral, Dark Age, Dark Moor, Dark Fortress, Dark Sky, Dark At Dawn, Dark Horizon und noch schätzungsweise 5000 weitere Beispiele. Diese deutsche Truppe dachte sich: "Machen wir es uns doch einfach und nennen wir uns einfach nur Dark." Natürlich gab es vor er auch andere Formationen mit diesem Namen, zum Beispiel eine britische Psychedelic-Rock-Band aus den 60ern. Der Gipfel der Kreativität ist der Name schließlich nicht gerade. Aber genug gelästert, kommen wir endlich zur Musik - und die ist gar nicht mal so schlecht, wie das Cover befürchten lässt.

1997 veröffentlichten Dark ihren zweiten Longplayer "Seduction" als Quintett, die Lieder des Debüts "Endless Dreams of Sadness" sind mir hingegen nicht bekannt. Zu hören gab es jedenfalls recht ordentlichen Gothic Metal mit tiefen Growls, eingängigen Melodien und Keyboardtupfern. Irgendwie erinnerte das alles an eine bessere Version von Crematory (gut, viel schlechter geht's ja auch nicht). In der Folgezeit schrumpfte die Band aber auf Triogröße, übrig blieben nur Gitarrist Thorsten, Drummer Jochen und Mathias, der neben Gitarre und Keyboard auf "Seduction" für den cleanen Backgroundgesang zuständig war und nun zusätzlich noch den Bass übernahm. Die musikalische Ausrichtung auf dem 1999 erschienenen "Revolution" ist wesentlich elektronischer sowie poppiger und erinnert ein wenig an "SETI" von The Kovenant (das allerdings erst später erschien). Das Keyboard ist fast permanent zu hören, aber es gibt noch ordentlich bratende Gitarren und ein schön fett klingendes Schlagzeug. Ein Gespür für Hooklines muss man Dark ebenfalls attestieren, denn so gut wie jeder Song bleibt hängen. Ob allerdings ein Cover von "Pride (In the Name of Love)" von U2 hätten sein müssen, sei mal dahingestellt. Der Opener "Deadzone", "Cradle of Darkness" und "Marble Halls" hingegen sind zugegebenermaßen ein wenig cheesy, aber auch extrem catchy. Ein Manko ist allerdings der Gesang von Mathias, der manchmal ziemlich schief ist - beim Rausschmeißer "May B!" klingt das sogar richtig grausig, weshalb es einen Stern Abzug gibt. Instrumental, beim Sound und Songwriting ist jedoch alles im grünen Bereich. Ach ja, eine Band namens Dark Revolution gab's natürlich auch, das nur so am Rande. Mir ist nicht bekannt, dass nach "Revolution" noch was von Dark kam. Vielleicht hätte es mit einem guten Cover-Artwork ja geklappt...


Life After Sundown
Life After Sundown

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Stilmix, nur die echten "Hits" sind rar, 21. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Life After Sundown (Audio CD)
Ghoultown sind originell, das muss man der Band aus Texas lassen. Auf "Life After Sundown", dem immer noch aktuellen Studioalbum aus dem Jahr 2008, befinden sich (Horror-)Punk, Rockabilly, Country und Elemente aus Spaghetti-Western-Soundtracks. Die Palette reicht von nach vorne preschenden Rockern ("Werewolves on Wheels", "Under the Phantom Moon") bis hin zu ruhigen, düsteren Stücken ("Train to Nowhere", "Life After Sundown"), bei allen machen Ghoutown eine gute Figur. "Life After Sundown" hätte eine sehr gute Platte werden können, wenn die Band mehr Gespür für packende Hooklines gehabt hätte. Die findet man zwar beispielsweise in "Against a Crooked Sky" und "Drink With the Living Dead", in so manch anderer Nummer aber fehlt die gewisse Melodie, die sich dauerhaft ins Gedächtnis brennt. Das ist schon ein bisschen schade, denn der Stilmix an sich ist echt großartig. Aber Ghoultown existieren ja noch, 2015 wurde sogar von einem neuen Album gesprochen. Wenn es die Texaner darauf schaffen, ihre Formel um ein paar große Hooks zu erweitern, steht uns ein echter Kracher ins Haus.


Dark Souls II: Scholar of the First Sin - [Playstation 4]
Dark Souls II: Scholar of the First Sin - [Playstation 4]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 28,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der bisher schwächste Teil der ansonsten saustarken Souls-Reihe, 20. Februar 2016
Bevor das von mir heiß ersehnte Dark Souls 3 erscheint, werfe ich noch mal einen Blick auf den Vorgänger. Genauer gesagt auf die "Scholar of the First Sin"-Edition. Die enthält eine aufpolierte Fassung von Dark Souls 2, welches für die vorangegangene Konsolengeneration erschienen ist. Die Optik wurde aufgefrischt, am Inhalt ein wenig rumgebastelt (ein paar neue und vor allem mehr Gegner usw.), außerdem sind alle drei DLCs enthalten. Allerdings finde ich, dass man "Scholar of the First Sin" nicht zwingend braucht, wenn man Dark Souls 2 (womöglich sogar inklusive DLCs) bereits für die Xbox 360, Playstation 3 oder den PC besitzt - was bei mir nicht der Fall ist.

Auf das Gameplay will ich gar nicht groß eingehen. Wer Dark Souls kennt, der weiß, was ihn erwartet: ein knallhartes Action-RPG, für das eine hohe Frustrationsgrenze unabdingbar ist. Sterben gehört zum Lernprozess, darum kommt man nicht herum. Die Souls-Reihe war halt noch nie was für Gelegenheitsspieler oder solche, die ansonsten nur einfache RPGs der Marke Bethesda zocken. Aber mit Geduld und Trainingswillen ist auch jedes Spiel von From Software zu meistern. Das kann ich aus Erfahrung sagen, denn ich halte mich nicht gerade für den besten Spieler aller Zeiten, habe aber beispielsweise Bloodborne (ein Teil der Souls-Reihe) inklusive aller optionalen Bosse durchgespielt - obwohl ich das nach den ersten paar Spielstunden nicht für möglich gehalten hätte. Aber siehe da, es geht doch - und das trifft natürlich auch auf Dark Souls 2 zu. Angriff, ausweichen, blocken, alles mit dem richtigen Timing: Das sind nach wie vor die wichtigsten Punkte. Interessanterweise habe ich oft auseinendergehende Meinungen bezüglich des Schwierigkeitsgrades gehört: Während die eine Seite meint, Dark Souls 2 sei einfacher als sein Vorgänger, behauptet die andere Seite das Gegenteil. Es kommt darauf an, worauf man den Fokus legt. Schwerer wird das Spiel dadurch, dass bei jedem Ableben der maximale Lebensenergiebalken ein Stück schrumpft (was aber "geheilt" werden kann, indem man sich wieder menschlich macht). Doch das ist nicht so übel wie im ersten Souls-Titel Demon's Souls, bei dem nach dem ersten Tod bereits der halbe Balken weg ist. Zudem ist es schwerer geworden, die Gegner nicht zu bekämpfen und an ihnen vorbeizulaufen - sie verfolgen den Spieler hartnäckiger als noch zuvor. Einfacher wird Dark Souls 2 im Vergleich zum Vorgänger dadurch, dass es mehr Leuchtfeuer (Speicherpunkte) gibt und dass etliche Gegner einfach verschwinden, wenn man ein Gebiet beim zehnten Anlauf immer noch nicht gepackt hat (Bossgegner natürlich ausgeschlossen). Einige der DLC-Bosse hingegen gehören mit zum Schwierigsten, was die Souls-Reihe bislang hervorgebracht hat - nur so zur Warnung. Die normalen Bosse hingegen sind größtenteils einfacher als im Vorgänger.

Dark Souls 2 ist für mich leider der bislang schwächste Vertreter seiner Zunft. Während in die anderen Titel der Serie (Demon's Souls, Dark Souls 1, Bloodborne) viel Liebe zum Detail gesteckt wurde, wirkt Dark Souls 2 teilweise ein bisschen lieblos hingeschludert. Einige Spielabschnitte wirken generisch, einfallslos und detailarm. Oft wird ja spekuliert, dass es daran liegt, weil From-Software-Chef Hidetaka Miyazaki bei diesem Teil nicht selbst mit Hand anlegte - was durchaus plausibel klingt. Optisch wäre auch auf der vorigen Konsolengeneration schon mehr gegangen, weshalb das Spiel auf der PS 4 trotz Aufhübschung grafisch veraltet aussieht. Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau, wir haben es hier immer noch mit einem wirklich guten Spiel zu tun. Es gibt viel zu entdecken, ein paar originelle Areale und Gegner sind dann zum Glück doch noch vertreten. Ob man die "Scholar"-Edition jetzt allerdings mit weiteren Gegnern, die wie Streusel auf das Spielareal geworfen wurden, künstlich schwerer machen musste, sei mal dahingestellt.
Edit: Nach längerem Test übertrifft Dark Souls 3 meiner Meinung nach seinen Vorgänger um Längen. Tatsächlich würde ich Dark Souls 2 aus subjektiver Sicht nur drei Sterne geben, objektiv sind's dann aber doch eher vier.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2016 2:47 PM MEST


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